
30. 04. 2005 -
Überschüssige Kälber in New Mexico, USA, an Landstraßen
"entsorgt"
Passender Zeitungs-Artikel zu unserer aktuellen
Aussendung "Milos Himmelfahrt" (www.animal-spirit.at/aktuell/AS_tiertransporte03-05.pdf):
Das staatliche
Motto von Neu-Mexiko (Südwesten der USA) nennt sich "Das Land des
Bezauberns". Was jetzt östlich von Albuquerque passiert, ist weit
weniger bezaubernswert. Einige der Milchbauern Neu-Mexikos brachten ihre
Kälber um und entsorgten deren Leichen dann auf öffentlichen
Landstraßen.
Die Farmer befruchten jedes Jahr ihre Kühe (zumeist
selbst mittels künstlicher Besamung), sodaß neue Milch-Produzentinnen
nachgezüchtet werden. Aber die besten Zuchtpläne der Milchfarmer gehen
in die Irre und so werden - welche Überraschung - jedesmal wieder 50%
euterlose, nicht-Milch-produzierende männliche Kälber geboren. Oft
bekommen die Farmer auf den Auktionen gerade mal 5,- US-$ (ca. 4,- €)
für diese armen Kreaturen bezahlt und da lohnt sich kaum der Transport
dorthin. Und diejenigen Farmer, die weißes Kalbfleisch (in strohlosen
Mini-Einzelboxen) produzieren, stellen fest, daß der dafür
erwirtschaftete Erlös nicht einmal ihren finanziellen Einsatz bezahlt.
Was also tun? Die Kälber umbringen und sie an der "North
40-highway" vergraben. So wurde es schon früher gemacht. Nur die
modernen Methoden verpesten zusätzlich noch Amerikas Landstraßen.
Dieser Artikel ist im 27. April 2005 Ausgabe in der "New
Mexiko Zeitung" erschienen:
http://tinyurl.com/b4fwz
Rückfragehinweis: Dr.
Franz-Joseph Plank, (+43) 0676/7082434
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