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APA-OTS: Heute hat ORF-online seinen Eintrag "20
Fragen an die Kandidaten, Van der Bellen" durch eine Richtigstellung
von Dr. Franz-Joseph Plank von ANIMAL SPIRIT ergänzt. Grünen-Chef
Prof. Alexander Van der Bellen (VdB) wurde auf dieser Seite von
"Anonym" gefragt, ob er es nicht bedenklich finde, daß er mit Martin
Balluch jemanden auf seine Liste setze, dessen Verein (VGT) ein Erbe
mitschleppe, dem Nähe zu Antisemitismus bescheinigt werde, und
antwortete: "Uns ist bewußt, daß der Vorgänger von Herrn Balluch als
Vorsitzender des VGT eine äußerst problematische Person war, mit
Ansichten, die wir nicht teilen ...".
Tierschützer Dr. Plank, kommentiert diese kreditschädigende Äußerung
auf
http://wahl08.orf.at/stories/305371/ nun folgendermaßen: "Der
seit Jahrzehnten im Tierschutz aktive Tierarzt Dr. Franz-Joseph
Plank, Obmann der Tierschutz-organisation Animal Spirit, hält zu
dieser Aussage fest: Der Vorgänger des Herrn Balluch war
bekanntermaßen ich. Ich habe den VGT 1992 gegründet und 10 Jahre
lang unter großen Mühen sehr erfolgreich aufgebaut. Ich habe nie in
meinem Leben irgendeine Nähe zum Antisemitismus geäußert. Seit über
20 Jahren bin ich nun im aktiven Tierschutz tätig und habe durch
gute Sacharbeit, aber auch mit spektakulären Aktionen - gemeinsam
mit etlichen anderen Tierschützern - vieles erreicht. Aber ich habe
mich immer von Gewalttaten und auch Sachbeschädigungen distanziert."
Dr. Plank weiter: "Die Grünen hatten schon immer ein Problem damit,
die sinnlose Tierquälerei des rituellen, betäubungslosen Schächtens
zu thematisieren, vermutlich aus Angst, als 'ausländerfeindlich' zu
gelten. Wird mir nun gar 'Antisemitismus' unterstellt, nur weil ich
mich als konsequenter Tierschützer immer gegen diese extreme Form
der Tierquälerei eingesetzt habe? Und was Herr VdB unter
'problematischer Person' versteht, muß er mir auch erst erklären. Er
kennt mich ja gar nicht. Oder will er mich damit bewußt in die Nähe
rechtsextremer Organisationen rücken?"
"Herr VdB und die Grünen haben diese diskriminierenden Aussagen -
trotz meiner Aufforderung und einer entsprechenden
APA-OTS-Aussendung vom 9.9.08 - keineswegs öffentlich
zurückgenommen, geschweige denn sich dafür entschuldigt. Um einen
sinnlosen, teuren und langwierigen Rechtsstreit zu vermeiden, habe
ich nun diesen Weg der Richtigstellung gewählt, der mir
dankenswerter Weise von ORF-online angeboten wurde. Dennoch würde
ich mir zumindest eine öffentliche Klarstellung auch vonseiten der
Grünen bzw. des Herrn VdB erwarten, so viel Zeit und Anstand sollte
auch in Wahlkampfzeiten vorhanden sein", so Dr. Plank abschließend. |