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Gestern wurden wir von unserer englischen
Partnerorganisation CIWF (Compassion in World Farming) über die
schrecklichen Horror-Szenarien informiert, die sich derzeit an
allen ägyptischen Schweinen abspielen, mit der Bitte um
Weiterverbreitung und Protest-briefe. Wie berichtet haben die
ägyptischen Behörden befohlen, sämtliche (in einem islamischen
Land ungeliebten, da "unreinen") Schweine umzubringen - aus
Panik vor der angeblich kursierenden "Schweinegrippe". |
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Dabei wurde in diesem Land bislang
kein einziger Fall von Influenza A/H1N1 festgestellt. Diese Maßnahme
ist eine der schrecklichsten Grausamkeiten, die je sog. "Nutztieren"
angetan wurde und ist zudem als "Gesundheits-Vorsorge" völlig
überflüssig, da sinnlos!
So werden derzeit Tausende von Schweinen lebendig
und bei vollem Bewußtsein mit Baggern auf riesige offene LKWs
geschaufelt oder geworfen, wo sie unter dem Gewicht der anderen fast
ersticken und in Todesängsten nach Atem ringen. Ist der LKW voll,
werden sie zu ihren Massengräbern gekarrt und auch noch mit giftigen
Chemikalien "behandelt", an denen sie unter unvorstellbaren
Schmerzen langsam sterben, bevor sie - noch halb lebendig - begraben
werden...
ACHTUNG! Das folgende Video zeigt derartig
drastische und grausame Bilder, daß wir es nur für "starke Nerven"
empfehlen können:
http://www.youtube.com/watch?v=jwMIlw7rCSc
Bitte um Protestschreiben an den ägyptischen
Botschafter ...
... an folgende Adresse:
Seine Exzellenz, Herrn Botschafter Ehab Fazay,
Hohe Warte 50-54, A-1190 Wien
Tel. (+43) 1-3708104, Fax (+43) 1-3708104-27
Email:
egyptembassyvienna@egyptembassyvienna.at
Muster-Protestbrief an den ägyptischen
Botschafter:
Ihre Exzellenz, Herr Botschafter Ehab Fazay! BETREFF: GEMETZEL AN ÄGYPTISCHEN SCHWEINEN ALS FOLGE DER
"SCHWEINE-GRIPPE": Dieses Schreiben richte ich an Sie und an die ägyptische Regierung,
um Sie auf die Dringlichkeit meines Anliegens und das vieler
besorgter Mitbürger aufmerksam zu machen, nämlich auf die derzeitige
Massen-Tötungsaktion aller ägyptischen Schweine. Fernsehbilder
zeigen schockierende Szenen über Horrortransporte und brutale
Tötungen in Massengräbern: Wie in den Berichten ersichtlich, werden
Tausende von Schweinen großteils lebendig begraben und vorher bei
vollem Bewußtsein brutal übereinander auf offene LKWs geworfen, wo
sie sich winden müssen, um nach Luft zu schnappen. Dann werden sie
zu ihren Massengräbern gekarrt.
Hier ein Zitat aus einem Zeitungsbericht: "Wenn der Lastwagen
mit durchschnittlich 400 Schweinen gefüllt ist, fährt er in Richtung
der Massengräber in Abou Zabal los. Dort angekommen, wird etwas
ähnliches wie weicher Sand auf die Schweine im LKW gesprüht. Dieses
Material besteht aus Fabriksabfällen. Die Schweine beginnen ob der
entsetzlichen Schmerzen zu schreien, bis sie nach ca. 30 oder 40
Minuten sterben."
Normalerweise schreibe ich keine offiziellen Schreiben mit derartig
drastischen Worten, aber hier ist es leider notwendig! Auch nach
über 20 Jahren Kampf gegen die Ausbeutung unserer Mitgeschöpfe, kann
ich mich kaum erinnern, derartig entsetzliche und schockierende
Bilder gesehen zu haben. Ich möchte hinzufügen, daß eine solche
Behandlung und das Gemetzel der Tiere einen klaren Bruch der
OIE-Richtlinien über die Tötung der Tiere zur Seuchenbekämpfung
sowie der Richtlinien über den Transport von Tieren darstellt. Und
das obwohl Ägypten sehr wohl Mitglied der OIE
(Welt-Tiergesundheits-Organisation) ist.
Ich appelliere an Ihre Regierung, dieser bestialischen und inhumanen
Massentötung sämtlicher ägyptischer Schweine schnellstens ein Ende
zu setzen! Umso mehr, als meines Wissens in Ägypten kein einziger
Fall von Schweinegrippe aufgetreten ist und diese Aktion lediglich
eine Folge der Panikmache rund um die "Mexikanische Schweinegrippe"
(Influenza A/H1N1) ist. Überdies möchte ich hervorheben, daß sich
selbst die OIE gegen das "Keulen" der Schweine ausgesprochen hat,
mit der Begründung, daß solche Maßnahmen keinerlei zusätzliche
Sicherheit für die menschliche oder tierische Gesundheit in Bezug
auf die A/H1N1-Grippe bringen würden.
Ich wäre Ihnen überaus dankbar, wenn Sie mir versichern könnten, daß
die ägyptische Regierung sicherstellen wird, derartig inhumane
Tötungsaktionen der Schweine unverzüglich zu stoppen und daß
Maßnahmen ergriffen werden, eine Wiederholung dieser entsetzlichen
Ereignisse zukünftig zu verhindern.
Mit freundlichen Grüßen
Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank,
Obmann ANIMAL SPIRIT Außerdem
haben wir ebenfalls noch ein dringendes Schreiben an den obersten
Veterinär im österreichischen Gesundheitsministerium, Herrn Mag.
Ulrich Herzog,
ulrich.herzog@bmgf.gv.at, gerichtet, mit dem Ersuchen, sich bei
der OIE im Namen Österreichs dafür einzusetzen, daß diese
unglaublichen und unnötigen Brutalitäten in Ägypten sofort gestoppt
werden. Hier der Wortlaut (für evt. weitere Verwendung empfohlen):
Sg. Herr Mag. Herzog!
Dieses
Schreiben richte ich an Sie mit der dem dringenden Ersuchen, Ihren
Einfluß bei der OIE geltend zu machen, um die derzeitige
Massen-Tötungsaktion aller ägyptischen Schweine unverzüglich zu
stoppen. Wie Sie vielleicht bereits gehört haben, zeigen
Fernsehbilder schockierende Szenen über Horrortransporte und brutale
Tötungen in Massengräbern
(siehe auch
http://www.youtube.com/watch?v=jwMIlw7rCSc): Wie aus den
Berichten ersichtlich, werden Tausende von Schweinen großteils
lebendig begraben und vorher bei vollem Bewußtsein brutal
übereinander auf offene LKWs geworfen, wo sie sich winden müssen, um
nach Luft zu schnappen. Dann werden sie zu ihren Massengräbern
gekarrt.
Hier ein Zitat aus einem Zeitungsbericht: "Wenn der
Lastwagen mit durchschnittlich 400 Schweinen gefüllt ist, fährt er
in Richtung der Massengräber in Abou Zabal los. Dort angekommen,
wird etwas ähnliches wie weicher Sand auf die Schweine im LKW
gesprüht. Dieses Material besteht aus Kalk und Fabriksabfällen. Die
Schweine beginnen ob der entsetzlichen Schmerzen zu schreien, bis
sie nach ca. 30 oder 40 Minuten sterben."
Eine solche Behandlung und das Gemetzel der Tiere
stellt einen klaren Bruch der OIE-Richtlinien über die Tötung der
Tiere zur Seuchenbekämpfung sowie der Richtlinien über den Transport
von Tieren dar. Und das obwohl Ägypten Mitglied der OIE
(Welt-Tiergesundheits-Organisation) ist. Zudem ist mir bekannt, daß
sich die OIE selbst gegen das "Keulen" der Schweine ausgesprochen
hat, mit der Begründung, daß solche Maßnahmen keinerlei zusätzliche
Sicherheit für die menschliche oder tierische Gesundheit in Bezug
auf die A/H1N1-Grippe bringen würden. Ich gehe davon aus, daß auch
Sie diese Meinung teilen.
Dieser Vorfall zeigt klar auf, wie wichtig es ist,
daß internationale Organisationen - und hier im besonderen die OIE -
ihren Einfluß geltend machen, um diese entsetzlichen Praktiken in
Ägypten zu beenden. Zudem unterstreicht er die Notwendigkeit, daß
bestehende OIE-Tierschutz-Richtlinien auch wirklich durchgesetzt und
kontrolliert werden!
Als oberster Veterinär im österreichischen
Gesundheits-Ministerium appelliere ich hiermit nochmals an Sie,
Ihren Einfluß als Mitglied der OIE geltend zu machen, daß die
ägyptische Regierung derartig inhumane Tötungsaktionen der Schweine
unverzüglich stoppen soll und daß zudem Maßnahmen ergriffen werden,
eine Wiederholung dieser entsetzlichen Ereignisse zukünftig zu
verhindern.
Mit freundlichen Grüßen
Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank,
Obmann ANIMAL SPIRIT |