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04. 01. 2005 - Wußten Tiere von dem Tsunami?

Während die Flutwelle Zig-Tausende Menschen in den Tod gerissen hat, wundern sich Zoologen in Sri Lanka darüber, daß man keinerlei tote wilde Tiere fand.

Die Riesenwelle ging bis zu drei km ins Landesinnere und traf auch den berühmten Yala-Nationalpark, in dem Elephanten, Leoparden und andere wildlebende Tiere anzutreffen sind. Jedoch erklärte der Leiter des Parks, H.D. Ratnayake, man habe keinerlei tote Tiere finden können.

"Kein toter Elefant, nicht einmal ein toter Hase oder ein Kanickel," so meinte er. "Tiere haben einen sechsten Sinn, sie spürten das Unheil und machten sich davon." so seine Schlußfolgerung.  Wissenschaftler führen es auf elektromagnetische Wellen zurück, die vom Tsunami bzw. dem Erdbeben ausgesendet werden. Ebenso registrieren Wissenschaftler seit einiger Zeit bei immer mehr in Gefangenschaft in Zoos lebenden Tieren seltsame Verhaltensweisen, was sich den dort arbeitenden Wissenschaftlern bislang einer Erklärung entzieht. (aus: www.chinaintern.de).

Wildtiere entkamen Flutwelle

Die in der Katastrophenregion heimischen Tiere haben die mörderischen Flutwellen offenbar vorhergeahnt: Bisher wurden in den verwüsteten Gebieten keine Tierkadaver gefunden.

Elefant mit sechstem Sinn für Gefahr: Die Wildtiere haben die Flut überlebt Colombo - Die Naturschutzbehörde Sri Lankas steht vor einem Rätsel: Nach den verheerenden Flutwellen ist die Region übersät mit menschlichen Leichen, bislang sind jedoch keine Kadaver wilder Tiere gefunden worden. "Es gibt keine toten Elefanten, nicht einmal einen toten Hasen oder ein totes Kaninchen", sagte H.D. Ratnayake, Vizedirektor der Naturschutzbehörde, der Nachrichtenagentur Reuters.

Ein Erdbeben der Stärke neun hatte am 26.12.04 gigantische Flutwellen ausgelöst, die bis zu drei Kilometer weit in den Yala National Park peitschten. In diesem größten Naturschutzreservat Sri Lankas leben Hunderte wilder Elefanten und Leoparden. "Ich glaube, die Tiere können Katastrophen spüren. Sie haben einen sechsten Sinn. Sie wissen, wenn diese Dinge passieren", so Ratnayake weiter.

Auch den Meeressäugetieren wie Walen und Delfinen dürfte aus diesem Grund wenig zugestoßen sein, urteilte Michael Keogh, Unterwasserökologe an der Universität Melbourne. "Delfine können solche Dinge spüren und sich wahrscheinlich in tiefere Gewässer in Sicherheit bringen", sagte er.

Wesentlich düsterer ist die Prognose für die als Taucherparadiese bekannten Korallenriffs der Region. Keogh zufolge sind in diesem empfindlichen Öko-System wahrscheinlich große Schäden entstanden. Da Korallen nur einen halben Zentimeter pro Jahr wachsen, könnte es nach Angaben des Forschers "sehr lange Zeit dauern", bis sich die Riffs erholt haben. (aus: www.spiegel.de/wissenschaft).

Hier ein Bericht über die Lage in Südindien (Tamil Nadu):

Die Tierschutzorganisation "Blue Croos" arbeitet dort an der Rettung und Versorgung der teils zurückgelassenen (Nutz- und Haus-)Tiere. Obwohl, gemessen an der Gesamtkatastrophe, nicht so viele Tiere wie befürchtet betroffen sind, mangelt es an Wasser, Futter und Freiwilligen.  Entgegen den Meldungen über kaum betrofffene Wildtiere, die den Vorteil hatten, sich frei bewegen und rechtzeitig fliehen zu können, dürfte doch eine unbekannte Zahl von durch Menschen gehaltenen Pferden, Eseln, Rindern, Wasserbüffeln, Schafen, Ziegen, Schweinen, Hühnern, Hunden und Katzen von der Flutwelle getötet oder schwer verletzt worden sein.

Wer online direkt für die Tiere im Katastrophengebiet spenden möchte, kann dies unter anderem auch über die Seite von Animal People, die einige von Ihnen vielleicht kennen werden, tun: http://www.animalpeoplenews.org/

Wer zu 100 % für die Opfer bzw. zu 100% für vegetarisches Essen in den betroffenen Regionen spenden möchte, kann dies für "Food for Life" online unter http://www.ffl.org/html/ffl_tsunami_relief.html machen: Food for Life is currently serving over ten thousand hot vegetarian meals every day, along with medical care and clothing. We also want to assure that 100% of your contribution is being sent over to support the relief effort. Not one penny is being used for our administration.

      May God Bless you!

      Paul Rodney Turner (Food for Life)

 

Auch unter folgender Adresse kann man Kontakte und Bankverbindungen von Organisationen finden, die sich speziell für leidende Tiere infolge der Flutkatastrophe einsetzen: http://www.tierlieb.net/link.cfm?id=1452

 

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Am Hendlberg 112
3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330 Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK, Kto. 75.694.953

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