
Das Leben am Gnadenhof Esternberg -
ein kurzer Film: klicken Sie auf den folgenden Link:
gnadenhof_esternberg.wmv
Allgemeines
Pferde
Esel
Rinder
Schafe
Ziegen
Schweine
Gänse/Enten
Hühner
Patenschaft
Anfahrtsplan
Durch die großzügige
Unterstützung eines Privatsponsors und vieler weiterer Spenderinnen und
Spender haben wir es im Jahr 2006 geschafft, die Hälfte des Kaufpreises
für unseren 2. Gnadenhof in Esternberg allein durch Spenden
aufzutreiben! Für die andere Hälfte ist uns ein Bankkredit nicht erspart
geblieben, aber auch dieser konnte durch die großzügige Unterstützung
eines Privatsponsors bereits zurückgezahlt werden. Doch der Betrieb
dieses 20 Hektar großen Hofes und auch die laufend notwendigen
Sanierungs- und Investitionsmaßnahmen sind ein dauernder, nicht
unbeträchtlicher Kostenfaktor, wodurch wir auch weiterhin immer auf die
Treue unserer Spender und Spenderinnen angewiesen sind. Am 7. Oktober
2006, dem ersten „Tag der offenen Tür“, konnten wir den 2. Gnadenhof in
Esternberg dann auch offiziell „einweihen“.
Seit 2006 ermöglichten
unsere Mitglieder mit ihrer Unterstützung in Esternberg zusätzlich:
-
Unseren neuen Rinderoffenstall samt Erweiterung
-
Die Sanierung der Hälfte der Pferdeboxen und
zusätzlich 3 neue Pferdeboxen
-
Ein neues Scheunenfronttor mit großem ANIMAL
SPIRIT-Schild
-
Die Sanierung unsere Quelle samt Zuleitungen plus
neuer Zisterne
-
Die Anschaffung
eines leistungsfähigen
Dienstwagens/Zugfahrzeugs, eines
Pferdeanhängers sowie
eines Traktors samt Zubehör
-
Die Anschaffung einer Kornquetsche, eines
Balkenmähers, eines Erdbohrers für die vielen Zaunerrichtungen, eines
Weidezeltes, etc.
-
Frostfreie Tränkebecken im
Offenstallbereich
-
Einen neuen Hühnerstall
-
Das Natur-Heckenprojekt und die Anlage von Streuobstwiesen
Derzeit (Sommer 2010) in
Bau:
Derzeit noch in Planung:
-
Die Errichtung einer Rundhalle als Lager für Heu und
Stroh (falls das nicht genehmigt werden sollte, so ist eine Anmietung
einer solchen in der Umgebung geplant)
-
Die Sanierung der 2. Hälfte der Pferdeboxen
-
Die Anschaffung eines zweiten, größeren Weidezeltes
-
Eine extra Weide mit Unterstand für unsere älteren
Pferde
-
Ein neues Tor für den Eseloffenstall
-
Eine Drainage für das Hühnergehege
-
Eine Filteranlage für die Enten- und Gänseteiche, etc.
etc.
Und ...
Die tägliche Pflege,
Versorgung und medizinische Betreuung unserer mittlerweile mehr als 220
Tiere in Esternberg!
TOP
Die rund 20 PFERDE
Noriker „Max“ und
Huzule „Moritz“, unsere zwei ersten freigekauften
„Schlachtfohlen“, bei denen wir es (noch) nicht übers Herz brachten, uns
von ihnen zu trennen. Sie sind am Hendlberg aufgewachsen und seit 2006
in Esternberg. Da sie ja junge und lustige Burschen sind, haben wir 2
Menschenfreunde aus der Nachbarschaft für sie gefunden, die sich
liebevoll mit ihnen beschäftigen – alles unter der kundigen Anleitung
von „Pferdeflüsterer“ Harry und Pferdetrainerin Christine.
Unsere geretteten Traber
„Adeniums Kash“:
Er mußte in 11 Jahren auf der Rennbahn eine erkleckliche Summe Geld
erlaufen und genießt aber nun sein Gnadenbrot bei uns in vollen Zügen.
|
„Messalina“: Sie ist eine der ersten Gnadenhof-Bewohnerinnen,
war bereits am Hendlberg und blühte unter unserer Obhut sowie mit
Hilfe von „Pferdeflüsterer“ Harry richtig auf; sie liebt es, sich
mit Max dem Großen die Außenbox zu teilen. |
 |
„Energy“:
Vielleicht erinnern Sie sich an unseren damaligen Newsletter (www.animal-spirit.at/aktuell/stute_energy.html): sie war diejenige,
welche nur mehr unter großen Schmerzen auf ihren Beinen stehen konnte.
Eine spektakuläre OP unter der Leitung unseres dortigen Tierarztes Dr.
Rockenschaub ermöglicht ihr nun ein Leben ohne Schmerzen; und nach einer
langen Schonfrist darf sie wieder auf die große Weide - und siehe da:
ein neues Liebespaar, sie und der schöne
„Prinz“:
ein belgisches Warmblut, der seinerzeit als Scheidungswaise zu uns kam,
verknallten sich blitzartig ineinander, sodaß Herr Prinz noch am selben
Tag in Energys große Box einzog und die beiden nur mehr am Schmusen und
Knuddeln sind.
„Aida & Sunny“,
die 2 kleinen Tarpanstuten, die wir schon als eine der ersten am
Hendlberg hatten und von einem verwahrlosten „Tierpark“ in NÖ gerettet
worden waren. Sunny ist vollständig blind, doch sie wird sicher geleitet
von Aida und die beiden sind seit jeher dicke Freundinnen.
Sweet Cider, genannt „Mexx“
und Mon Dieu, genannt „Mondi“ sind so eine Art Pensionspferde.
Sie waren Voltigierturnierpferde und es gibt auch Pferdesportler, die
sich sehr wohl auch nach dem aktiven Sport ihrer Tiere um diese kümmern,
nur ist das leider eher eine Ausnahme! Die zwei Riesen sind nun die
Chefs der Herde, sind immer zusammen und sorgen für Ruhe und Ordnung.
„Lodur“,
ein Isländer, kam zu uns weil er wegen Artrose nicht mehr geritten
werden konnte. Der Reitstallbetreiber wollte ihn zum Metzger geben. Aber
das Mädchen, welches ihn immer geritten hatte, wollte das natürlich
nicht. So hat sie ihren Vater gebeten, das Pferd zu übernehmen und nach
einem Gnadenplatz zu schauen. Und der Vater hat dann auch die
Patenschaft für Lodur übernommen. Er hat sich hier gut in die Herde
integriert, und teilt sich die Box mit unserer ebenfalls gehbehinderten
Nicki.
„Pumuckl“,
der Hübsche hatte wie seine Freundin „Nicki“ große Probleme mit
den Hufen. Es ist unserem Hufschmied Josef zu verdanken, daß die beiden
noch leben und jetzt schmerzfrei gehen können. Nicki will nicht mehr
soviel gehen, sie vertreibt sich ihre Zeit mit: „In welcher Box liegt
das beste Heu? Schmusen mit den Tierbetreuern, Konversation mit unserem
Hofschwein Mia und sich zu sonnen“. Pumuckl saust auf der Koppel herum,
immer auf der Suche nach Spielgefährten und ist ein richtiger Lausbub.
„Sir Harvey“,
ein mittlerweile (2010) 32!- jähriger Irish Hunter, der als Turnierpferd
eines Konsuls um die ganze Welt reiste. Auf einigermaßen verschlungenen
Wegen kam er zu uns und beeindruckt uns immer wieder mit seiner ruhigen
und souveränen Art – außerdem ist er ein echter „Kampfschmuser“.
Aufregen tut er sich nur, wenn sich jemand seinem heißgeliebten Müsli
nähert!
„Jessica“,
die alte Diva, ist sich ihrer Schönheit sehr bewußt und besteht auf
unterwürfigem Verhalten! Auch sie hat eine bewegte Geschichte. Gerettet
von Gaby Teichmann, übersiedelte sie auf unseren Hof. Ihr immer schon
bestehender Knoten unterhalb der Ganaschen begann auf einmal rapide
größer zu werden und wieder einmal war es unser Dr. Rockenschaub, der
mit einer OP Jessica von ihrem Leiden befreite!
„Kalif“,
der Gelassene, war ein Schulpferd von Pferdetrainerin Christine, sie
übernahm unseren Haflinger Ludwig, der eigentlich kein Fall für den
Gnadenhof war und vor allem regelmäßige Bewegung für seine Lungen
braucht – so übersiedelte Ludwig auf den Christinenhof in der Nähe – und
Kalif kam zu uns. Er döst am liebsten in seiner Box, geht mal raus, wenn
es ihm genehm ist und betreut liebevoll jeden Herbst die Fohlen, die wir
immer wieder kurzfristig bei uns aufnehmen, bevor sie zu ihren neuen
Familien kommen!
„Fritzi“,
Haflinger und Söhnchen unserer leider schon verstorbenen Susi (wir
werden Dich nie vergessen!), war nur kurz unser Sorgenkind. Beide hatten
wir vor vielen Jahren aus schlimmer Anbinde-Haltung in Tirol
freigekauft. Es war berührend mit anzusehen, wie die ganze Herde nach
dem Tod seiner Mutter, mit der er ja das ganze Leben zusammen war, sich
um ihn scharte und ihn tröstete. Er hat jetzt eine Junggesellen-WG mit
„Jacky“, dem schnuckeligen, alten Turnierpony und die beiden
ziehen miteinander „um die Häuser“.
„Party King“
ist auch so ein sanfter Riese, ca. 20 Jahre alt, ist unser jüngster
Neuzugang vom Sommer 2010. Er war in einem Reitbetrieb hier im Ort
Esternberg eingestellt, konnte sich in der Herde aber nicht mehr
behaupten, wurde immer mehr drangsaliert. So haben wir ihn zu uns
geholt, hier genießt er nun einen wahrhaft ruhigen Lebensabend.
Er trabt immer hinter uns her wie ein Lämmchen, man
merkt daß er einen guten Platz gehabt hat.
TOP
Unsere 8 LANGOHREN:
Die Lauri-Familie
bestehend aus Papa „Laurentius“, Mutter „Nini“
und Tochter „Marina“, hat Tierbetreuerin Anita
mitgebracht. Lauri ist ein richtiger Patriarch, der seine Familie
beschützt und auch gerne lauthals seinen Kommentar zu fast allem gibt!
Seine „Familie“ – mit den Esel-Neuzugängen - ist nun noch beträchtlich
größer geworden.
„Liesi“
und „Xaver“, die beiden Zirkusesel, die wir am
Pferdemarkt in Maishofen freikauften, blühten in unserer Obhut auf.
Xaver hatte massive Hufprobleme und auch ihm ermöglichte Hufschmied
Josef ein schmerzfreies Gehen. Jetzt zeigt er seine neue Lebensfreude
mit Luftsprüngen und Spielen mit Freundin Liesi.
„Sunny“,
unser Sonnenschein, stets freundlich, sehr menschenbezogen – ein
Kuschelmonster – aber manchmal läßt er den Lausbuben raushängen und
zwickt mal so ganz nebenbei, seiner Meinung nach liebevoll – doch wer
kann ihm schon böse sein… Wir nicht!
Mama „Mancy“ und ihr
Sohn „Manfred“ sind ebenfalls Scheidungswaisen. Sie wurden von
einer ANIMAL-SPIRIT-Tierschutz-Freundin gerettet und selbstverständlich
halfen wir ihr in ihrer Notsituation. Manfred hüpft herum, genießt sein
junges Leben unter der liebevollen Obhut seiner Mutter. Er schaut nur so
dick aus, ist er aber nicht, das ist sein langes Bauchfell, welches ihn
so kugelbauchig aussehen läßt…!
TOP
Unsere 8 RINDER
„Flora“
und „Friga“, die Schwarzbunten, lebten schon bei uns am
Hendlberg; Flora kam seinerzeit ganz abgemagert aus Ungarn zu uns und
Friga hat sie dann bei uns – mit Geburtshilfe von Dr. Plank - zur Welt
gebracht. Jetzt sind die beiden allerdings auf Diät, sehr zu ihrem
Mißfallen, aber gut für ihre Gesundheit; sie sind die beiden Leitkühe
und lassen v.a. bei der Fütterung daran auch nicht den Ansatz eines
Zweifels aufkommen!
„Eva“
und „Line“, ihres Zeichens Fleckvieh-Kühe, kamen noch nicht vor
allzu langer Zeit zu uns: Im Juli 2009 konnten wir der damals schon 13
Jahre alten Eva den „normalerweise“ – für ausgediente Milchkühe -
unweigerlichen Weg zum Schlachthof ersparen: sie hatte in ihrem langen
Leben 12 Kälber geboren, konnte dann aber keine Milch mehr „produzieren“
und hätte somit zum Metzger müssen. Wie auch ca. 600.000 weitere Rinder
(ohne Kälber) jährlich - allein in Österreich! Doch Eva hatte Glück: Die
Bäuerin aus Oberösterreich hatte gelesen, daß unsere alte "Meli" das
Jahr davor verstorben war und Eva war seinerzeit eine Weidegefährtin von
ihr. So rief sie uns an und fragte, ob wir nicht auch die Eva nehmen
könnten, was wir ohne Zögern zusagten, da der Platz damals gerade frei
war.
„Line“
wurde ebenfalls von Gaby Teichmann gerettet, sie sollte, obwohl tragend,
geschlachtet werden, weil der Bauer zu geizig war, ihre Wunde am Fuß
behandeln zu lassen. Es stellte sich heraus, daß sie eine eingewachsene
Glasscherbe in der Klaue hatte. Es ist wohl unvorstellbar, mit welchen
Schmerzen diese arme Tier leben mußte. Nach erfolgreicher Behandlung
übersiedelte sie zu uns. Wir freuten uns sehr auf das Kälbchen, doch
durch ihr Leiden hatte sie es schon verloren!
Ochse „Berti“, der
Imposante und Kuh „Lucky“, die Lustige, kamen schon als Kälbchen
zu uns, es waren beides sogenannte „Kümmerlinge“, die es nicht wert
schienen, groß zu werden. Heute strafen sie dieser Einschätzung Lügen,
welch stattliche Tiere sind sie doch geworden! Sie sind beide sehr
zutraulich, da ihnen noch nie etwas Böses widerfahren ist. Berti
versetzte schon manchen Besucher in Angst und Schrecken, weil er auf sie
zuging und schmusen wollte, nicht wissend welche Erscheinung er mit
seinen Hörnern darstellt! Wir erklären immer sofort, was er eigentlich
will, aber aufpassen muß man halt schon bei unserem Riesenbaby!
Die Graurinder „Viktor“,
der Sensible und „Bora“, die Unnahbare, sprangen beide dem
Schlachter buchstäblich in letzter Minute vom LKW und wurden von
couragierten Menschen in Vorarlberg gerettet, die uns bis heute
unterstützen. Viktor ist ein Riese, er wiegt ca. 1 Tonne und hat das
Gemüt eines Schmetterlings – „das Leben ist ja so voller Gefahren“! Wenn
er sich hinlegt bebt die Erde, doch eine vorbeihuschende Maus macht ihm
Angst, unserem Großen! Leider leidet er an einer Muskelerkrankung – doch
wir werden ihm sein Leben so lange ermöglichen, wie es ohne Leiden geht.
Bora ist das genaue Gegenteil, sie stapft selbstbewußt durchs Leben,
läßt sich durch nichts aus der Ruhe bringen und zeigt auch manchmal den
2 Leitkühen wo´s langgeht…!
TOP
Unsere 10 SCHAFE
„Wuzi, Beranek, Lollipop,
Lilo, Fosko, Negra, Molli, Monika, Moppel und Michi“
wohnen bei unseren unmittelbaren Nachbarn Hans & Maria, die sie sehr
verwöhnen. Sie lieben ihren gemütlichen Stall, das gute Essen und die
liebevolle Fürsorge. Wuzi, das Karakulschaf, welches wir als verstoßenes
Lämmchen noch am Hendlberg mit der Flasche aufgezogen haben, hat immer
wieder Probleme mit einer Klaue; das entgeht Maria natürlich nicht und
er wird dann wieder gepflegt, bis es ihm wieder gut geht. Herr Beranek
übersiedelte erst 2009 vom Hendlberg hierher, da auf der Arche Noah I
wieder einmal Platzmangel war. Fosko und Negra, die 2 Schwarzen, holten
wir schon 2008 vom Hendlberg, weil das echte Ausbrecher sind und sie die
dortige Hanglage wirklich zu nützen wußten. Sie haben sich gut
integriert – obwohl manchmal haben sie so einen speziellen Blick, als ob
sie wieder gerne auf Wanderschaft gehen würden!
TOP
Unsere 15 ZIEGEN…
… freuen sich schon auf das neue Gehege,
welches sie bald beziehen werden.
„Moses“
ist ein Findelkind, daher der Name. Er wurde im Nachbarort ausgesetzt.
Weil er menschliche Nähe gesucht hat, konnte er leicht eingefangen und
zu uns gebracht werden. Zuerst ist er uns immer nachgelaufen, konnte nie
allein sein und wollte von seinen Artgenossen gar nichts wissen.
Mittlerweile hat er sich aber gut in unsere Ziegenherde integriert.
Unser „Lanzelot“ wurde als kleines Böcklein von einer
Tierschützerin freigekauft und so vor dem Schlachthof bewahrt. Wir haben
ihn aufgenommen, mit der Flasche aufgezogen und versucht, ihm beste
Ziegeneltern zu sein, was natürlich nicht so gut gelungen ist: Lanzelot,
mittlerweile erwachsen, benimmt sich anders als andere Ziegen und ist
daher der Sonderling in unserer Ziegenherde.
Lanzelot hat zudem ein Privileg: Jeden Morgen bei der Fütterung darf
Lanzelot aus dem Ziegengehege heraus und bekommt einen kleinen
Leckerbissen, er weiß das natürlich und sobald er uns sieht, läuft als
einziger zur Ausgangstür. Es wird ihm geöffnet und er läuft geradewegs
zu seinem Futtereimerchen; der nächste Weg führt ihn zu den
Himbeerstauden, wo er sich die besten Blätter abzupft und sobald man ihn
ruft, trottet er brav in den Stall zu seinen Artgenossen zurück.
Klein „Elvis“ –
seinerzeit aus einem verlassenen Betrieb in NÖ, gemeinsam mit seiner
damals trächtigen Frau „Elsa“ (noch am Hendlberg), befreit - hat
sich entschlossen, endgültig in den Innenhof herauf zu übersiedeln, weil
es ihm bei den Pferden und Eseln einfach besser gefällt!
TOP
Unsere SCHWEINEROTTE
Alle freuen sich auf das
neue Gehege, das im September 2010 vor dem Baubeginn steht!
Die Weideumzäunung ist
schon fertig (August 2010) – jetzt wird nur noch die „Villa
Schweinebunt“ gebaut. Baubewilligung ist auch schon da.
„Eva, Emma und Erich“,
unsere Riesen, die uns ihre Übersiedlung auf den Esternberger Hof nicht
einfach gemacht haben. Sie haben sich aber gut eingewöhnt, nur Eva hat
immer wieder Gelenksprobleme. Diese Tiere werden ja nur gezüchtet und
geboren, um „Fleischteile“ zu liefern – nicht um länger zu LEBEN – so
müssen nun kurze „vordere Stelzen“ einen gewaltigen Körper tragen; das
verursacht auf Dauer natürlich Probleme, doch wir helfen ihr dabei so
gut es geht!
„Wilma, Wendy und Wanda“
sind nun auch schon groß geworden, sie
genießen ihr Leben, vor allem das gute Essen und spielen gerne auf dem
Schweinespielplatz, welchen ihnen Tierbetreuer Volker gebaut hat.
„Leopold, Lily und
Luschi“ lieben das Essen, alle ihre Freunde,
wonnigliches Suhlen im Schlamm und danach ein ausgiebiges Sonnenbad!
Die
Wildschwein-Mischlinge „Wilhelmina, Waltraud, Wumpi, Wumme, Wim,
Wendelin, Wotan, Wolga und Ludo“ sind
die Aktivsten: Sie erinnern sich vielleicht, der ungestüme wilde
Liebhaber von Luschi vererbte ihnen geländegängige Wildschwein-Gene!
Nachlaufen spielen, die drei Großen ärgern, Volkers schöne Hecke rupfen,
Zäune kaputtmachen, sich um die Spielsachen raufen – ja denen fällt
immer was ein!
„Mia“,
die Prinzessin, zieht es nach wie vor nicht zu ihren Artgenossen,
wie auch, fühlt sie sich doch eher als Menschenkatze. Sie hat die
Herrschaft am Hof übernommen, macht das, was ihr gerade in den Sinn
kommt, streunt herum und wartet immer auf ihr Lieblingsspiel – Traktor
jagen; dafür läßt sie sogar ihr Futter stehen! Es ist rührend zu
beobachten, wie sie versucht mit den anderen Tieren zu kommunizieren –
sie produziert da ganz lustige schweineuntypische Geräusche und
Lautmalereien. Bei uns Menschen strengt sie sich nicht so an, sie macht
Rabatz, wenn ihr was nicht paßt, zwickt, wenn man ihr etwas verbieten
will und wenn sie schmusen will, gibts kein Entkommen – das macht die
Aufzucht im Wiener Haus von Erika, mit Hilfe der dortigen Katzen!
Dagegen sind unsere 7
HÄNGEBAUCHSCHWEINE
„Arthur (König Artus), Gawana (Schnurri),
Lanzelot, Parzival, Tristan, Siegfried und Daniela“
richtig pflegeleicht: Essen, sonnen, dösen – das
ist ihr ganzer Lebensinhalt und hin und wieder mal eine kleine Rangelei,
aber das ist ja schon wieder viel zu anstrengend – besser wieder dösen!
„Lukas & Leander“
Unsere „Minipigs“ sind im
Gegensatz zu den Hängis nicht so im Diätprogramm und streunen gerne in
ihrem Garten herum; sie wurden seinerzeit als „Streuner“ im Wald
aufgegriffen, hätten eingeschläfert werden sollen und da haben wir sie
natürlich gleich aufgenommen. Sie sind immer noch scheu, aber die
anfängliche Panik vor Menschen haben sie nun endgültig abgelegt und
schauen ganz interessiert, wenn sie Besuch bekommen. Sie sind die
einzigen zu denen „Prinzessin“ Mia manchmal auf Besuch kommt – welche
Ehre!
TOP
Die GÄNSE- und
ENTENSCHAR: Martin & Gattinnen
Graugänserich „Martin“
ist nun wieder glücklich, nachdem seine anderen Gänsefreundinnen leider
an Altersschwäche gestorben sind, war er sehr einsam – doch es dauerte
nicht lang und wir befreiten 5 wunderhübsche Gänsedamen aus einer mehr
als schlechten Haltung in NÖ – Martin nahm sie sofort unter seine
Fittiche und bewacht seine Damen ganz eifersüchtig!
Höckergänserich „Konrad“
bevorzugt ein Single-Dasein und ist eher der ruhige Typ, er ist meistens
im Wasser anzutreffen.
Sie teilen sich alle unsere
insgesamt 3 Teiche mit 19 Moschusenten, 3 Hausenten, 6 Laufenten
und einer Wildente. Seien sie uns bitte nicht böse, daß diese
Tiere nicht namentlich genannt werden; Tatsache ist, daß sie ganz schwer
zu unterscheiden sind, wir lieben sie aber genauso wie alle anderen!
TOP
Der HÜHNERSTALL
Unsere Hühnerschar ist nun
auf stattliche ca. 80 Hennen und 5 Hähne angewachsen. Einige von ihnen
ziehen ein freies Leben vor und folgen genüßlich den frischen
Rüsselspuren von Mia, um sich allerhand Leckerbissen aus der frisch
umgewühlten Erde zu holen!
Und laufend wollen noch
weitere Tiere zum Gnadenhof kommen, aber wir müssen immer wieder lernen,
NEIN zu sagen, weil gut 70 Millionen Tiere, die jährlich in Österreich
für Fleischkonsum und Gaumenkitzel geschlachtet werden, können wir
leider nicht retten. Auch der größte Hof – der Esternberg hat ja
immerhin nun schon 20 ha (!) - wird dann sehr schnell einmal zu klein.
TOP
Auch eine Idylle kostet Geld
All diese Tiere genießen nach langen leidvollen Jahren
in grausamer Gefangenschaft auf unserem Gnadenhof nun ein freies,
glückliches Leben. Die notwendig gewordene Anstellung von Mitarbeitern,
der Neubau oder die Renovierung von Stallungen, Weidehütten oder Zäunen,
sowie die Futter- und Betreuungskosten für die Tiere verursachen stets
laufende Kosten, die Behandlungskosten der kranken oder ausgelaugten
Tiere. Kastrationen – zusätzlich zu den bereits getätigten Investitionen
(siehe oben). Wir sind jetzt daher verstärkt auf Spenden angewiesen, da
wir leider – trotz vieler Ansuchen – weder von öffentlicher Seite noch
von Banken eine Unterstützung bekommen.
Möchten Sie nicht für eines dieser großen oder
kleinen Tiere Verantwortung übernehmen? Sie können so ein wenig
dabei mithelfen, den Menschen vor Augen zu führen, wie sehr auch diese
Tiere imstande sind, Leid, Schmerz, Angst, aber auch Glück und
Dankbarkeit zu empfinden.
Natürlich können Sie als Pate oder Patin ihr Tier, wann
immer Sie wollen und nach kurzer Anmeldung, besuchen. Unabhängig davon
werden wir Ihnen immer wieder von den großen und kleinen Ereignissen im
Leben Ihres Schützlings berichten.
Die Einstellung unserer Gesellschaft zum sogenannten
„Nutztier“ ist fatal; der Gnadenhof ist ein lebender Beweis, wie dankbar
und empfänglich diese Tiere für Zuwendung, Liebe und Geborgenheit sind –
und Sie können ein klein wenig dazu beitragen!
Die Vollpatenschaft (natürlich sind auch
beliebige Teilpatenschaften möglich) kostet für ein Pferd oder ein Rind
€ 70,-/Monat, für einen Esel oder Pony € 50,-, für ein Schwein € 35,-,
Schaf 30,-, für eine Ziege € 20,-, für ein Kaninchen € 8,-, für eine
Gans 7,-, Ente € 6,-, für ein Huhn € 5,- und ein Meerschweinchen €
4,-/Monat. Bei einer Teilpatenschaft spenden Sie für ein Tier einen
geringeren Betrag Ihrer Wahl. Bei Interesse melden Sie sich bitte in
unserem Büro, Tel. (+43) 02774/29330.
TOP
Die Hofadresse: A-4092 Esternberg, Schacher 9.
Besuche sind jederzeit nach Voranmeldung herzlich willkommen.
Besonders freuen wir uns auch über Schulklassen, denen wir gerne - auch
im Rahmen des von uns geförderten Projekts „Tierschutz im Unterricht“ –
am praktischen Beispiel die Nähe, die liebevolle Behandlung und das
Mitgefühl für Tiere vermitteln möchten.
Für Besuche ersuchen wir um vorherige telefonische
Anmeldung unter
(+43) 0676/5751860 (Volker) oder
(+43) 0676/4000940
(Anita), damit wir auch genügend Zeit für Sie haben.
Anfahrtsplan Esternberg
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