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Gründe keine Meerestiere zu essen
1. Respekt: Meerestiere haben Rechte!
PETA Deutschland e.V. ist der Ansicht, dass die Grundrechte aller Tiere,
also ihre ureigensten Interessen, berücksichtigt werden müssen, egal, ob
die Tiere für den Menschen von irgendeinem Nutzen sind. Genau wie wir
hängen sie an ihrem Leben und verteidigen dieses. Nur weil Meerestiere
nicht schreien können, bedeutet dies nicht, dass sie nicht leiden. Sie
haben das Recht auf ein Leben in Freiheit und Unversehrtheit.
2. Schmerz: Ersticken tut weh
Mit Ausnahme der Säugetiere atmen fast alle Meerestiere über Kiemen und
ersticken außerhalb des Meeres. Egal ob Fische, Kraken, Seesterne oder
Muscheln, alle Tiere sterben langsam und qualvoll, wenn man sie an Land
holt. Stellen Sie sich vor, jemand zieht Sie unter Wasser und sie
bekommen keine Luft mehr und ringen minutenlang erfolglos um Ihr Leben.
Auch wenn sie nicht schreien können, ersticken tut weh. Im Übrigen –
„Meeresfrüchte“ gibt es nicht. Der Begriff ist irreführend, denn alles
was auf den Tellern landet und als „Meeresfrucht“ bezeichnet wird sind
Tiere. Und diese werden auch nicht „geerntet“ sondern grausam getötet.
3. Individuenschutz
Die Anzahl der jährlich getöteten Meerestiere liegt in Billiardenhöhe,
offizielle Zahlen sprechen von 90 Millionen Tonnen pro Jahr. Die
Dunkelziffer ist weitaus höher. Jedes einzelne Tier möchte leben und
selbst wenn nicht alle Meerestiere ein Gehirn und ein zentrales
Nervensystem haben, so gilt die Devise: wenn man vermeiden kann,
jemandem wehzutun, dann sollte man das tun.
4. Artenschutz: Ausrottung der Meere
Thunfisch, Atlantischer Lachs und zahlreiche weitere Fischarten,
Miesmuschel, Nordseegarnele, rote Koralle, verschiedene Hai- und
Walarten, und viele mehr sind vom Aussterben bedroht. Experten sprechen
von einer „Leerfischung“ der Meere bis 2050. Kilometerlange Netze
zerstören Meeresgründe und Lebensräume von Bodenbewohnern. Die Bestände
können sich nicht erholen. Sie können mithelfen, das Meer zu schützen,
indem Sie heute oder ab heute auf den Verzehr von Meerestieren
verzichten, denn die Nachfrage bestimmt das Angebot.
5. Ihre Gesundheit: Der Verzehr von Meerestieren kann gefährlich werden
Quecksilber in Raubfischen, PCBs, DDT, Dioxine, Blei und
Chemierückstände reichern sich im Fleisch von Meerestieren in hohen
Konzentrationen an. PCBs sind synthetische Chemikalien, die sich wie
Hormone verhalten, das Nervensystem angreifen und zu Vergesslichkeit,
Schwindel, Krebs und zu Unfruchtbarkeit führen können. Der Verzehr von
Meerestieren kann heftige, allergische Reaktionen und
Lebensmittelvergiftungen auslösen. Nicht umsonst warnen Frauenärzte
schwangere Frauen vor dem Verzehr von Meerestieren. Was ungesund ist für
Schwangere und Babys kann auch für den Otto-Normal-Konsumenten nicht
gesund sein.
6. Schönheit: Meerestiere sind lebende Kunstwerke
Kein Lebensraum, abgesehen vom Regenwald, ist so artenreich und
vielfältig wie das Meer. Hier leben Staatsquallen die vierzig Meter lang
werden und somit größer sind als Wale, Tiefseeanglerfische die
miteinander verwachsen, Korallen die die größten Bauwerke auf unserem
Planeten konstruieren, Seegurken die bei Gefahr explodieren und ihre
Eingeweide ins Wasser schleudern, Seesterne die ihren Magen ausstülpen,
Fischschwärme die bis zu 21 Kilometer lang und 4 Kilometer breit sind,
Schwämme die 100 Jahre alt werden können. Riesenkalmare in der Tiefsee
wie aus Seemannslegenden. Jedes Meerestier ist ein Kunstwerk - viel zu
schade zum Essen.
7. Fitnees: Algen sind gesund und machen schön
Algen sind gesund und kalorienarm. Sie sind reich an Vitaminen,
Mineralstoffen und Spurenelementen. Sie entschlacken und entgiften und
sind somit viel gesünder als Meerestiere. Und sie können keine Schmerzen
empfinden. Essen Sie Algen, am besten frisch und roh aus dem Meer.
8. Trend: Es gibt immer mehr Vegetarier
Aktuellen Umfragen nach sind bereits über 6 Millionen Deutsche zu
Vegetariern geworden und wöchentlich kommen Tausende dazu. Und mehr
Menschen als je zuvor entscheiden für sich, künftig vegetarisch oder
vegan leben zu wollen, darunter Prominente wie Natalie Portman, Thomas
D., Dirk Bach, Alicia Silverstone, Joaquin Phoenix, Alec Baldwin und
viele mehr. Seien Sie nicht der letzte Leichenesser.
9. Vitalität: Vegetarier leben gesünder
Vegetarier haben generell weniger Probleme mit ihrem Gewicht. Die
Umstellung auf fleischlose Kost ist besser als die meisten Diäten.
Studien der Universität Gießen, des Krebsforschungszentrums Heidelberg
und des Bundes-Gesundheitsamtes Berlin belegen nahezu übereinstimmend,
dass bei den Vegetariern die geringste Krankheitsanfälligkeit, das
normalste Körpergewicht, die besten Laborparameter sowie die günstigsten
Blutdruckwerte gefunden wurden, und dass trotz bedeutend längerer
Lebenserwartung eine signifikant geringere Krebshäufigkeit besteht.
Um dies noch einmal klarzustellen: Vegetarier essen auch keinen Fisch
oder andere Meerestiere.
10. Aus Solidarität mit Nemo
Sie haben Walt Disneys „Findet Nemo“ gesehen und waren begeistert von
dem kleinen Fisch, seinem Vater, seinen Freunden, dem Leben im Meer? Aus
Solidarität mit Nemo sollten sie seine Freunde und seine Familie nicht
essen. Vielleicht denken und fühlen Fische ebenso wie Nemo, wir wissen
nicht was in einem Fischkopf vorgeht. Meerestiere brauchen Ihre
Unterstützung: essen Sie sie nicht!
Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
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