
27.
07. 2006
- Rindertransport nach Libanon
vorläufig gestoppt
Nach Druck der Welt-Tierschutzgesellschaft (WSPA) und
ANIMAL SPIRIT:
Rinder-Exporteur stoppt vorläufig Lebendtransporte in
den Libanon
Leah Garcés, Kampagnen-Leiterin der WSPA, bestätigt:
"Wir freuen uns zu hören, daß jener Exporteur, der zuletzt zwei Ladungen
lebender Rinder von Brasilien in den Libanon durchgeführt hat, alle
weiteren Transporte bis auf weiteres gestoppt hat. Es ist nun aber
unumgänglich, daß auch alle anderen Exporteure diesem Beispiel folgen.
Es ist völlig unakzeptabel, daß für die Tiere ihr unermeßliches Leiden
auf See auch noch verlängert wird, solange durch diesen Konflikt das
Entladen der Schiffe in Beirut blockiert ist".
Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank ergänzt: "ANIMAL SPIRIT
und die Welt-Tierschutzgesellschaft appellieren an das brasilianische
Landwirtschafts-Ministerium sowie an die zuständigen EU-Behörden, in
Zukunft sämtliche Lebend-Exporte in den Libanon zu untersagen, und nur
noch Fleisch-Transporte zuzulassen. Dies würde nicht nur
zigtausendfaches, sinnloses Tierleid verhindern, sondern auch
sicherstellen, daß die Libanesen in der derzeitigen Kriegssituation -
wenn sie schon glauben, Fleisch essen zu müssen - schneller mit
Nahrungsmitteln beliefert werden könnten".
Die brasilianische Vieh-Im- und Export A.G. hat heute
das Büro von WSPA-Brasilien kontaktiert und bestätigt, daß sie zumindest
in der derzeitigen Krisensituation zu einem Stopp aller weiteren
Lebend-Exporte in den Libanon aufgerufen hat.
Rückfragehinweis:
Dr. Franz-Joseph Plank, ANIMAL SPIRIT +43 (0) 676/7082434,
WSPA Presse-Büro (GB): +44 (0)20 7587 5000 oder +44 (0)7801 386670.
Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
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