Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not

Aktuell
Der Verein "Animal Spirit"
Gerettete Tiere
Gerettete Tiere
Aussendungen/Kampagnen
Tiere in Tierfabriken
Vegetarisch leben
Spenden und Patenschaften
Kontakt zu "Animal Spirit"
Links
Tierschutz im Unterricht
Startseite

Onlinespenden

Animal Spirit

Aktuell




25. 04. 2008 - Helfen Sie mit beim Entenfellner-Schweinequäler-Skandal
 

Wollen die Behörden den Entenfellner-Skandal wieder "einschlafen" lassen?

Gestern haben 3 Tierschutzvereine (ANIMAL SPIRIT, RespekTiere und Tier-WeGe)* vor der unbeschreiblichen Tierquäler-Schweinefabrik des Ferdinand Entenfeller (Tierarzt und Bruder der Kronenzeitung-"Tierschutzlady" Maggie!) in Stössing demonstriert und die kürzlich aufgedeckten Tierquälereien bei Polizei und Bezirkshauptmannschaft angezeigt. Die Zeitungen "Österreich" und "Kurier" haben heute groß darüber berichtet. Erst ca. 3 Stunden später traf auch der zuständige Amtstierarzt, Dr. August Loibl, am Tatort ein und hat gemeinsam mit den Polizisten den Schauplatz, also die Tierfabriken besichtigt. Resultat laut Berichten von Medienvertretern: Der dokumentierte Überbesatz sei nur vorübergehend und lediglich bedingt durch den dzt. ach so niedrigen Schweinefleischpreis. Verletztes Tier wurde angeblich nur eines gefunden.

* siehe auch
http://www.respektiere.at/useruploads/files/aussendung_schweineskandal.pdf
und
http://www.tier-wege.at/tierwege/massentierhaltung/schweinestall-hofstaetten/mt_240408_entenfellner-schweinestall.html

Die Tiere in der Dunkelhaft-Bucht mit den über einem Dutzend schwer verletzten und sterbenden Ferkeln mit offenen Beingeschwüren und extremen Kannibalsimus, die sowohl auf den Fotos als auch am Video deutlich zu sehen sind, wurden entweder kurzfristig "entsorgt" oder den Amtsträgern gar nicht erst gezeigt... Fazit: Es sieht so aus, als ob der amtsbekannte Tierquäler-Tierarzt wieder einmal mit einer kleinen Verwarnung oder Bagatell-Strafe davonkommen wird ...

Entenfellner - Der "Spezialist" für Schweinequälfabriken

Bereits eine Anzeige wegen schwerer Tierquälerei im Jahr 1999 (ebenfalls durch Dr. Franz-Joseph Plank mit erdrückendem Beweismaterial eingebracht) ist damals im Sand verlaufen. Genauso wie Dutzende Einsprüche einer Anrainer-Gemeinschaft, die seit fast 15 Jahren mit extremer Gestanks- und Lärmbelästigung aus der Entenfellner-Tierfabrik geplagt sind. Vor 2 Jahren enstanden dann auch noch eine "Biogas"- sowie eine Brottrocknungs-Anlage, die Tag und Nacht in Betrieb sind.

Finanziert u. a. mit Steuergeldern und noch vor dem offiziellen Bescheid illegal in Betrieb genommen. Die Behörden haben - trotz Einsprüchen - wie immer zugeschaut. Mindestens 2 x im Jahr fahren die Entenfellner-Güllekanonen in den angrenzenden Gemeinden auf die mittlerweile ca. 200 gepachteten Hektaren, um die Gülle der gut 3000 Schweine mittels riesiger Pump- und Schlauchanlagen zu entsorgen. Mindestens einmal mußte sogar die Hauptschule Laabental in Altlengbach wegen unzumutbarer Gestanksbelästigung geschlossen werden.

Zudem betätigt sich Herr Entenfellner als Berater für "effiziente" Schweinehaltung und als Groß-Vertreiber von Medikamenten an weitere Massentierhalter. Die emsigen Ausfahrten von Kleinbussen, vollgepackt mit Medikamenten, konnten sogar während der gestrigen Demonstration beobachtet werden. Und während der Tierarzt sein Leben im riesigen Haus mit Swimmingpool nebenan genießt, verrecken hundert Meter weiter die Tiere an unbehandelten, schweren Verletzungen, Abszessen, Lahmheiten, Lungenentzündungen oder Kannibalismus. Das ist alles auf den Beweisaufnahmen zu sehen - nur nicht für die zuständigen Behörden?

Bitte helfen Sie mit, Druck auf die "Verantwortlichen" auszuüben!

Während die gestern anwesenden Tier-schützer mit Strafen wegen "nicht an-gemeldeter Kundgebung" zu rechnen haben, könnte es sein, daß der Massen-Tierquäler Entenfellner wieder einmal mit einem Verweis davonkommt. Können wir erneut ein solches Skandal-Szenarium hin-nehmen? Sollen wir weiter zusehen, wie Schweine hinter fensterlosen Betonmauern (allein das verstößt klar gegen das Tier-schutzgesetz!) bei lebendigem Leib an- und aufgefressen werden, schwerste Verletzungen nicht behandelt werden und ein Leben in Agonie, Finsternis, auf kalten, kotverschmierten Vollspaltenböden und ohne Hoffnung verbringen müssen?

Bitte nehmen auch Sie sich die Zeit, den zuständigen Behörden und auch den Politikern bzw. Medien zu schreiben, die möglicherweise ihre "schützende Hand" über diesem Skandal halten. Berichten Sie über Ihren Unmut und verlangen Sie eine Antwort:

Bezirkshauptmannschaft St.Pölten Land: post.bhpl@noel.gv.at 
Amtstierarzt Dr. August Loibl, Tel. (+43) 02742/9025-37669

Landeshauptmann von NÖ, Dr. Erwin Pröll, landeshauptmann.proell@noel.gv.at

Österr. Tierärztekammer (wegen evt. Entzug der Berufsbewilligung): oe@tieraerztekammer.at

Gesundheitsministerium, Dr. Andrea Kdolsky (der auch der Tierschutz und die Veterinärbehörden unterstehen): buergerservice@bmgfj.gv.at

Oder auch Leserbriefe an diverse Medien (die, welche darüber berichten und die, welche nicht berichten - aus welchem Grund?):

leser@kronenzeitung.at

leser@kurier.at

leserservice@oe24.at

leserforum@salzburg.com

info@derStandard.at

kundendienst@orf.at , usw.

 

Vielen Dank für Ihre Mithilfe

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK 75.694.953, BLZ 60000
Online spenden: www.oncharity.at/animal

| Copyright 2008 Animal Spirit |