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Wer war eigentlich der
Hl. Hubertus, den sich jedes Jahr aufs Neue die gesamte
Jägerszunft als ihren "Schutzpatron" aneignet und ihr
mörderisches Treiben auch noch von der Katholischen Kirche
"absegnen" läßt?: "Der Überlieferung nach verfolgte
Placidus, ein Feldherr Kaiser Trajans (98-117), einen kapitalen
Hirsch. Als das Tier stehen blieb und sich umwandte, erblickte
Placidus zwischen dem Geweih ein leuchtendes Kreuz. Der Feldherr
sah darin ein Zeichen des Himmels und ließ sich sowie seine Frau
und seine Söhne taufen. Getauft wurde Placidus auf den Namen
Eusthathius (Eustachius)." Im 11. Jh. wurde diese Legende
auf den Hl. Hubertus übertragen.
Eine andere Legende, die den kirchlichen Heiligen
viel mehr als Tierschützer denn als Tiermörder darstellt, besagt
folgendes: |
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"Als einst Hubert zur Jagd zog, warnte ihn seine
Gattin und flehte ihn dringend an, den ernsten Todestag des Herrn
nicht zu entweihen; dennoch siegte die Jagdlust und er verfolgte
einen prächtigen Hirschen. Als er demselben nahe kam und schon den
Bolzen nach dem Tiere abdrücken wollte, bleibt dasselbe plötzlich
stehen, wendet sich nach dem Jäger, und mitten in seinem Geweih
erscheint ein strahlendes Kreuz. Eine klagende Stimme ertönt:
'Hubertus, ich erlöste dich und dennoch verfolgst du mich!' Hubert
erbebte, warf sein Geschoß von sich und flehte innig zu Gott um
Erbarmen." (siehe
www.Sankt-Hubertus.de)
Jagd - ein mörderisches Freizeitvergnügen
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pro jure animalis Abschußrausch - zehn Millionen getötete Wildtiere jedes Jahr
(D): Die Anzahl der vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV)
gemeldeten jährlich getöteten Wildtiere ist voll-kommen falsch und
untertrieben. Nicht berücksichtigt werden Tiere, die angeschossen
und nicht aufgefunden werden aber aufgrund von Verletzungen
verenden. |
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Ein großer Teil der "Strecke" wird z. B. wegen des
administrativen Aufwands (z. B. Elster, Rabenkrähe, Eichelhäher u. a.)
oder aus Bequemlichkeit systemisch gar nicht erfaßt, dazu kommen
Hunde und Katzen, Tiere, die an Bleivergiftung zugrunde gehen und
Tiere, die im Rahmen der Hundeausbildung "verbraucht" werden.
Insgesamt liegt die Jahresstrecke bei ca. 10 Millionen Tieren, das
sind 28.000 pro Tag - doppelt so viele als offiziell gemeldet.
Geringe Trefferquoten, viel Tierleid: Bei sogenannten
Bewegungsjagden (Drückjagd, Treibjagd) wird das Wild aufgescheucht
und auf der Flucht beschossen. Bis zu 70 % der Tiere werden verletzt
und flüchten, bevor sie nach Stunden gefunden werden oder nach Tagen
und Wochen qualvoll verenden.
Fallenjagd, ein Martyrium: In Deutschland (und
Österreich) ist die Verwendung von Lebendfallen und Totschlagfallen
erlaubt. Gefangen werden in erster Linie Beutegreifer vom Mauswiesel
bis zum Fuchs. In Lebendfallen gefangene Tiere werden nach einem
langen Martyrium getötet und entsorgt. Totschlagfallen sollen
unverzüglich töten - das ist in der Praxis aber nicht der Fall.
Häufig kommt es zu Verstümmelung und lang sich hinziehendem
Todeskampf.
Jagdhundeausbildung: Die Hundeausbildung findet an
lebenden Tieren statt. Dabei werden pro Jahr zigtausende Enten
"verbraucht", zudem Füchse und Niederwild.
Hunderttausende toter Haustiere: Man geht davon aus, daß
bis zu 40.000 Hunde und 300.000 Katzen jedes Jahr von Jägern
erschossen werden. Die Argumentation der Jagdverbände ist
hinsichtlich der Populationsgefährdung von Singvögeln durch Katzen
oder eine Gefahr der Bastardierung von Wildkatzen ist
wissenschaftlich nicht belastbar belegt.
Die gute Nachricht: Robben-Jäger verlieren ihren Prozeß, das
EU-Importverbot aufzuheben
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Ein europäischer Richter hat sich jetzt geweigert, das
Importverbot von Robben-Produkten nach Europa auf-zuheben, was
einen Rückschlag für Kanadas Robbenjäger und Pelzhändler
bedeutet. Die Entscheidung der Europäischen Union, solche
Importe zu verbieten, ärgerte Kanada und veranlaßte es zu einer
gerichtlichen Auseinandersetzung durch Eskimo-gruppen aus Kanada
und Grönland.
Die jüngste Entscheidung durch den Europäischen Gerichtshof
(EuGH) "enttäuschte" sowohl die kanadischen Robbenfänger als
auch die Regierung in Ottawa. |
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Richter Marc Jaeger wies den
Einwand der Eskimos zurück, daß das Embargo auf Robben-Produkte
erhebliche finanzielle Einbußen verursachen und die Gefahr von
Selbstmorden unter Jugendlichen heben würde.
Das europäische Embargo beinhaltet allerdings eine Ausnahme für
Robben-Produkte für „traditionell durchgeführte Jagden“ durch
einheimische Eskimos als deren Existenzgrundlage.
"Wir sind sehr zufrieden, daß das Gericht die richtige
Entscheidung getroffen und die Suspendierung aufgehoben hat,"
sagte Lesley O'Donnell, EU-Direktor der internationalen
Tierschutz-Organisation IFAW. "Dieses Verbot bestätigt das Recht
der Europäer, Nein zu Produkten sagen zu dürfen, die durch
grausame und unnötige Jagden gewonnen werden."
Der kanadische Premierminister Stephen Harper allerdings hat das
Verbot als "völlig unfaires" und "schamloses Urteil" gegen
kanadische Robbenfänger bezeichnet. Kanadas 6.000 Robbenfänger
verdienen jährlich 10 Millionen kanad. Dollar durch die Jagd,
ein Viertel davon aus den Exporten nach Europa, sagt die
kanadische Regierung.
Quelle:
AFP

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