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Jeder
Griechenland-Urlauber hat sie schon gesehen: Die armen Hunde, die an
einer 1 bis maximal 2 Meter kurzen Kette ihr Leben lang angebunden
sind, mit nichts als einer rostigen alten Tonne als "Unterstand";
und das oft noch in der prallen Sonne und/ oder den ganzen Tag
mutterseelen-allein - eine Höllenqual für diese sozialen und
liebenswerten Tiere. Der Grund: Herz- und Gedankenlosigkeit bzw.
damit sie angeblich den Hof oder das Feld "bewachen"; wie das
allerdings möglich sein soll, wenn sie gar nicht weg können und
sowieso niemand dort ist, der sie hören würde, konnte bislang noch
kein Grieche schlüssig erklären ... |
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110 Milliarden für ein Tierquäler-Land?
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Griechenland
ist sicher nicht der einzige Staat südöstlich von Öster-reich, der
Tieren gegenüber gleich-gültig und hartherzig ist, aber die extrem
kurze und permanente Ketten-haltung zigtausender Hunde ist dort
einzigartig. Zusätzlich werden ja die vielen Streunerhunde, denen es während der Urlaubssaison noch relativ gut
geht, erstens weil sie frei sind und zweitens weil sie meistens von
den Touristen mitversorgt werden, im Herbst dann massenweise
erschossen oder vergiftet - wenn die Touristen weg sind. |
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Angeblich ist diese Art der Ketten-Haltung zwar
verboten, wie uns kürzlich eine einheimische Tierschützerin erklärt
hat, aber praktisch niemand exekutiert das; also bleiben eventuelle
Anzeigen wirkungslos, wenn überhaupt ein "Besitzer" ausfindig
gemacht werden kann. Und gegen jahrhundertelange "Traditionen"
vorzugehen schafft nicht einmal die EU; da werden lieber bedingslos über 100 Milliarden (!) in ein selbstverschuldet
bankrottes Land gepumpt, um das totkranke Banken- und
Wirtschaftssystem noch ein paar Monate länger am Leben zu erhalten,
als z.B. dafür zumindest bessere Tierschutzstandards einzuforden ...
Wer kennt einen möglichen Flupaten, der in
nächster Zeit nach Lesbos fliegt?
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Dieser
wunderhübsche junge Schäfermischling mit einem braunen und einem
blauen Auge hängt den ganzen Tag in einem einsamen Olivenhain auf
der Insel Lesbos an der Kette. Er wurde bei einem Kurz-aufenthalt von ANIMAL SPIRIT-Obmann Dr. Plank entdeckt und gleich ins Herz
geschlossen. Unwillkürlich fühlte man sich an die Geschichte
von Antoine de Saint-Exupéry im "Kleinen Prinz" erinnert,
wo der kleine Prinz einen Fuchs gezähmt hatte: Zuerst noch ganz
verängstigt und bei jedem Streicheln geduckt, weil die menschliche
Hand zuvor nur mit Schlägen gleichgesetzt wurde, so wurde er von
Besuch zu Besuch zutraulicher, freute sich und wollte dann sogar
spielen, was er wohl noch nie in seinem Leben durfte ... Wie sagte
doch der Fuchs zum kleinen Prinzen: "Hier ist mein Geheimnis:
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen
unsichtbar." |
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Leider konnte Dr. Plank den Hund (er hat ihn vorerst
"Jasso" getauft) aber nicht gleich mitnehmen, weil sich
Olympic Air - als eine von wenigen Fluglinien - weigert, Tiere, die
schwerer als 5 kg sind, zu transportieren. Ein Grund diese
Fluglinie in Zukunft zu boykottieren!
Wir sind nun also auf der Suche nach einem
Flugpaten, der/die in nächster Zeit - möglichst direkt per
Charter - nach Lesbos fliegt und bereit wäre, diesen armen Hund nach
Wien (oder München) mitzunehmen. Eine lokale Tierschützerin wäre
bereit, Jasso dann von der Kette zu holen und die notwendigen
Papiere plus Transportbox zu organisieren. Finanzieren würde das
natürlich alles ANIMAL SPIRIT und wir würden danach auch für einen
guten Platz sorgen (notfalls könnte er auch auf einem unserer
Gnadenhöfe bleiben). Nach dem Motto: "Einen Hund zu retten wird
die Welt nicht verändern, aber mit Sicherheit wird sich die Welt für
diesen Hund verändern."
Wer also einen Flugpaten für Jasso wüßte, bitte
gleich bei uns im Büro melden: ANIMAL SPIRIT,
office@animal-spirit.at, (+43) 02774-29330.
Besten Dank! |