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04. 12. 2007 - Heute wurde ein Käfigverbot für Kaninchen im Parlament beschlossen!
 

Bereits seit Anfang 2004 zeigt ANIMAL SPIRIT die grausamen Methoden der Käfighaltung von Mast- und Versuchskaninchen auf und forderte ein Verbot. Heute gab es im österreichischen Parlament endlich den Durchbruch - zumindest in diesem Teilbereich und ein vollständiges Käfigverbot für Mastkaninchen wurde beschlossen. Der Wortlaut des Gesetzesantrags lautet: „Für die Haltung von Kaninchen zur Fleischgewinnung gilt: Der Betrieb von Käfigen ist ab 1. Jänner 2012 verboten.“

"Bereits ab 2009 gilt das Verbot der konventionellen Hühnerhaltung in Käfigbatterien, für das die Tierschutzbewegung seit Jahrzehnten gekämpft hat. Doch die Kaninchen, die Lieblinge von unzähligen Kindern, wurden immer wieder unter den Tisch gekehrt; so gab es weder in der EU noch in Österreich verbindliche gesetzliche Vorschriften", kommentiert Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT, den heutigen Parlamentsbeschluß sehr positiv.

Pro Jahr wurden bislang in Österreich mehrere tausend Tonnen Kaninchenfleisch aus Massentierhaltung gegessen. Das entspricht gut 3 Millionen Tieren. Über 80 Prozent davon werden industriell und tierquälerisch gemästet. Sog. Mastkaninchen mit einem Gewicht bis zu 3,3 Kilogramm hatten bisher nicht einmal so viel Platz wie ein A4-Blatt ohne Einstreu und ohne Rückzugsmöglichkeiten. Durch die Intensivhaltung leiden die Tiere an zahlreichen Krankheiten und müssen mit Hormonen und Antibiotika behandelt werden. 30 % und mehr sterben aufgrund der schlechten Haltung und an Infektionskrankheiten!

"Ab 2012 gibt es diese Tierquälerei in Österreich nun nicht mehr. Doch auch in der EU sollte man endlich ernsthaft über ein generelles Verbot der Käfighaltung diskuttieren und eine verbindliche Richtlinie zur Kaninchenhaltung erlassen. Vor allem die Oststaaten, wo Tierschutz großteils noch ein Fremdwort ist, sollten nun dem guten Beispiel von Österreich nachfolgen", so Dr. Plank abschließend. 

 

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