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Bereits seit Anfang
2004 zeigt ANIMAL SPIRIT die grausamen Methoden der Käfighaltung
von Mast- und Versuchskaninchen auf und forderte ein Verbot.
Heute gab es im österreichischen Parlament endlich den
Durchbruch - zumindest in diesem Teilbereich und ein
vollständiges Käfigverbot für Mastkaninchen wurde beschlossen.
Der Wortlaut des Gesetzesantrags lautet: „Für die Haltung von
Kaninchen zur Fleischgewinnung gilt: Der Betrieb von Käfigen ist
ab 1. Jänner 2012 verboten.“ |
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"Bereits ab 2009 gilt das Verbot der konventionellen
Hühnerhaltung in Käfigbatterien, für das die Tierschutzbewegung seit
Jahrzehnten gekämpft hat. Doch die Kaninchen, die Lieblinge von
unzähligen Kindern, wurden immer wieder unter den Tisch gekehrt; so
gab es weder in der EU noch in Österreich verbindliche gesetzliche
Vorschriften", kommentiert Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann
von ANIMAL SPIRIT, den heutigen Parlamentsbeschluß sehr positiv.
Pro Jahr wurden bislang in Österreich mehrere tausend Tonnen
Kaninchenfleisch aus Massentierhaltung gegessen. Das entspricht gut
3 Millionen Tieren. Über 80 Prozent davon werden industriell und
tierquälerisch gemästet. Sog. Mastkaninchen mit einem Gewicht bis zu
3,3 Kilogramm hatten bisher nicht einmal so viel Platz wie ein
A4-Blatt ohne Einstreu und ohne Rückzugsmöglichkeiten. Durch die
Intensivhaltung leiden die Tiere an zahlreichen Krankheiten und
müssen mit Hormonen und Antibiotika behandelt werden. 30 % und mehr
sterben aufgrund der schlechten Haltung und an
Infektionskrankheiten!
"Ab 2012 gibt es diese Tierquälerei in Österreich nun nicht mehr.
Doch auch in der EU sollte man endlich ernsthaft über ein generelles
Verbot der Käfighaltung diskuttieren und eine verbindliche
Richtlinie zur Kaninchenhaltung erlassen. Vor allem die Oststaaten,
wo Tierschutz großteils noch ein Fremdwort ist, sollten nun dem
guten Beispiel von Österreich nachfolgen", so Dr. Plank
abschließend. |