
15. 09. 2003
- Bitte helfen Sie: Katzen auf Kos erhalten keine Hilfe !!!
Der
folgende Aufruf hat uns erreicht:
Liebe Tierfreunde!
Die Tierhilfe Süden hatte für Oktober diesen Jahres
ein großangelegtes Kastrationsprojekt für Streunerkatzen auf der
griechischen Insel Kos geplant und vorbereitet. Im Juli erhielten
wir ein sehr freundliches Fax vom Bürgermeister von Kos, dass er
das Projekt sehr begrüßt und uns voll und ganz unterstützt. Er
versprach, sich um Unterkünfte, Räumlichkeiten für die Operationen,
Transportmittel und Helfer zu kümmern. Wir haben uns sehr darüber
gefreut und schon alles hier vorbereitet: 7 Veterinäre standen bereit,
ehrenamtlich mit uns nach Kos zu kommen und Katzen zu kastrieren, was
das Zeug hält, um den elenden Kreislauf von Gebären, Hunger und
grausamer Vergiftung zu durchbrechen. Wir haben Medikamente und
Operationsmaterial von den Firmen erbettelt und dies auch bekommen,
30 Katzenfallen gekauft sowie 20 Katzentransportboxen, und fast hatten
wir schon die Flüge gebucht
Dann jedoch hat der dort ansässige Veterinär, Dr.
Yiannis Thellassinos, sich zu Wort gemeldet. Trotz unserer höflichen
Ankündigung und Einladung, bei dem Projekt mit uns zu kooperieren und
mitzuhelfen, ist er dazu nicht bereit. Im Gegenteil, von Anfang an fand
er das Projekt unnötig mit dem Argument, den Tieren auf Kos gehe es
bereits sehr gut ! Wir wissen nicht, wohin Herr Thellassinos schaut,
wenn er durch die Stadt und über die Insel Kos geht, aber für uns und
viele andere ist das Elend der Straßenkatzen unübersehbar. Ständig
erhalten wir Anrufe und Briefe von Touristen, die von schrecklichen
Erlebnissen mit armen halbverhungerten und kranken Kätzchen berichten
und von Ihrer Verzweiflung über das Ausmaß des Tierelends auf Kos!
Nur der Veterinär und der Herr Bürgermeister finden
es nicht notwendig, hier etwas zu tun. Und so hat uns, nachdem der
Herr Veterinär sich eingemischt hatte, der Herr Bürgermeister wieder
ausgeladen und die angekündigte Zusammenarbeit wieder rückgängig
gemacht. Unglaublich, nicht wahr, vor allem die armen Tiere sind hier
betroffen. Die Vergiftungen und das Elend werden nun
weitergehen........!!!
Wir bitten Sie, für die Tiere Protest einzulegen beim Bürgermeister
von Kos, Herrn Fakkos. Bitte schicken Sie den unten anhängenden Text
als Email oder Fax zu seinen Händen. Bitte verbreiten Sie diese
Nachricht soviel wie möglich unter Ihren Freunden und Bekannten und
Tierfreunden und bitten Sie sie, mitzumachen. Es stellt sich jedem von
uns die Frage, ob man/frau auf dieser Insel, auf der man es nicht für nötig
hält, den Tieren eine bessere Lebenssituation zu ermöglichen,
weiterhin Urlaub machen möchte.
Danke für Ihre Hilfe!
In der Anlage finden Sie ein paar Bilder von
Strassenkatzen auf Kos, denen es angeblich so gut geht, und einen
makabren Fund am "Paradiesstrand" ...
Tierhilfe Süden Österreich
http://www.tierhilfe-sueden.de
Bitte folgenden
Text an diese Email-Adresse schicken: dotkos@hol.gr
bitte
bei BETREFF eintragen: ATTN: Mr. Fakkos, Mayor
of Kos town
oder
per Fax: 0030 22420 21341
Sehr
geehrter Herr Bürgermeister Fakkos,
mit
großem Bedauern haben wir von Ihrer Absage an das geplante
Katzenkastrationsprojekt der Tierhilfe Süden auf Kos gehört. Wir sind
der Meinung, dass es unbedingt notwendig ist, den Streunerkatzen auf Kos
zu helfen und den Kreislauf von Gebären, Hunger und grausamer
Vergiftung zu stoppen. Mit ihrer Absage haben Sie ein sinnvolles Projekt
verhindert. Warum haben Sie Ihre Meinung geändert, da Sie doch zuerst
das Projekt für gut befunden haben und es unterstützen wollten ?
Die
Meinung vom Herrn Tierarzt Yiannis Thellassinos, alles sei in Kos für
die Tiere zum Besten, können wir leider nicht teilen. Das Leid der
Streunerkatzen ist unübersehbar und wir wissen nicht, wie ein Tierarzt
dies nicht zur Kenntnis nehmen kann.
Wir
protestieren gegen Ihre ablehnende Haltung gegenüber dem
Katzenkastrationsprojekt und dass Sie sich gegen die Hilfe von
internationalen Tierschutzvereinen stellen. Das Elend der Tiere geht
weiter, sie haben darunter zu leiden, dass das Geltungsbewusstsein
und die Geldgier einzelner Personen hier gesiegt haben.
Der
Erholungswert und die Schönheit Ihrer Insel wird durch das
allgegenwärtige Tierelend, das man als Tourist ständig vor Augen hat,
sehr geschmälert. Wir und viele andere Tierfreunde vermeiden bereits
Reisen zu solchen Zielen. In diesem Sinne erwarten wir, dass die
Stadt Kos den ernsthaften Willen und die Bereitschaft zeigt, die
Lebenssituation der Tiere WIRKLICH zu verbessern und unbedingt auch
entsprechende Taten folgen lässt.
Mit
freundlichen Grüßen
(Name)
Rückfragehinweis:
Dr. Franz-Joseph Plank, Animal Spirit, (+43) 0676/7082434
Animal Spirit
Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112
3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330 Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK, Kto. 75.694.953