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Gabi
Teichmann aus Maishofen, die mutige Kämpferin für jedes einzelne
Tier-Leben, hat uns erst vorgestern alarmiert: eine schwangere, noch
gut Milch gebende Kuh, sollte heute geschlachtet werden, weil sie
gehinkt hat. Aber wer kann schon Rinder aufnehmen, noch dazu in Kürze
zwei davon? Also haben wir nicht lange gezögert und schnell
umdisponiert: die Kuh, die demnächst von Bayern zu unserem Gnadenhof
Esternberg kommen sollte, kann jetzt doch beim Bauern bleiben, der
sie nicht schlachtet, weil wir ihm für all seine restlichen Kühe
Patenschaften orga-nisiert haben. |
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Dafür nehmen wir nun "Lina", die gestern abend bereits in Esternberg eingetroffen ist und die wir für
den Schlachtpreis von EUR 600,- gerade noch vor dem Metzger
freikaufen konnten ...
Tierbetreuer Hannes führt Lina in ihr neues,
sicheres Zuhause nach Esternberg
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Bevor unser Tierbetreuer Hannes die Lina aus dem
Stall in Maishofen ge-führt hat, kam noch der Tierarzt (den ebenfalls
wir bezahlt haben) und hat sich ihren kranken Fuß angeschaut: es war
eine große Glasscherbe von einer Bierflasche, die zwischen die
Klauen eingewachsen war und sicher-lich über Wochen hinweg
unsägliche Schmerzen verursacht hatte. Der Bauer wollte sie lieber
für 600,- schlachten lassen, bevor er auch nur einmal den Tierarzt
deswegen gerufen hätte - und das, obwohl sie eine seiner besten
Milchkühe und zudem trächtig war: Das Kalb erwarten wir nun in
Esternberg ab Anfang März (und werden es sicherlich nicht dem Bauern
um 300,- zurückverkaufen, was er uns angeboten hätte)! |
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Erinnerung:
Am kommenden Samstag,
dem 5. September 2009, findet auf unserem Gnadenhof
Esternberg zwischen 11 und 17 Uhr unser 3. Tag der offenen
Tür statt (A-4092 Esternberg, Schacher 9). Alle
Kurzentschlossenen sind noch herzlich eingeladen und können dann
gleich auch die Kuh Lina bewundern - neben vielen weiteren
geretteten Rindern, Pferden, Eseln, Schweinen, Ziegen, Schafen,
Enten, Gänsen, Hühnern, Katzen und Schildkröten. Es gibt auch ein
vegetarisches Buffet sowie einen kleinen
Flohmarkt.
Diese Kühe hatten leider weniger Glück ...
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Täglich
Tausende Rinder erleiden allerdings - wegen des Menschen exzessiven
Fleisch- und Milchkonsums - ein anderes Schicksal: Sie werden nach
einem tristen Leben, vornehm-lich an der Kette oder in einer engen
Betonspalten-Box, ihrem auferlegten, unweigerlichen Schicksal - dem
Schlachthof - zugeführt. Und das noch nach einem zumeist sinnlos
langen Transport auf dem LKW und Schiff. Bei einer Recherche letzte
Woche in Slowenien konnte ANIMAL SPIRIT diese Bilder von einem
"Schlachtkühe"-Transport nach Italien und vermutlich weiter über
Triest nach Nordafrika zum Schächten in ein muslimisches Land
aufnehmen. |
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Es herrschte starke Hitze und bei einem kurzen Test kam
nicht einmal Wasser aus den Tränken! Tiertransport-Inspektoren oder
sonstige Kontrollen gibt es offen-sichtlich in unseren Nachbarländern
nicht. Einzig in Kärnten wird von Dr. Alexander Rabitsch (http://www.rabitsch-vet.at/)
regelmäßig kontrolliert und dieser stellt im Durchschnitt bei 2 von
3 kontrollierten Tiertransportern Mängel fest, davon die Hälfte
tierschutzrelevante ...
Links:
Film über Langstreckentransporte
Online-Unterschriftenliste gegen Tiertransporte: "Handle
with Care" |