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01. 2009 -
Seit heute auf P3-TV: Größter österr. Hühnerbatterie-Betreiber
Latschenberger bricht wieder Gesetze!
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Bereits im Oktober 1992 hat
Tierarzt und Tierschützer Dr. Franz-J. Plank den (zahlenmäßig)
größten österreichischen Tierquäler, Batteriehühnerhalter Karl
Latschenberger aus Biberbach (NÖ), wegen mehrfacher Tierquälerei
ange-zeigt. Dieser wurde nach langen Ver-handlungen damals zwar in
erster Instanz von einer engagierten Richterin des Landesgerichts
Korneuburg zu damals 90.000,- ATS Strafe verurteilt, in zweiter
Instanz ist das Verfahren dann allerdings wieder im Sand verlaufen.
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Und so durfte er weitere 16 Jahre lang jährlich fast
eine halbe Million Legehühner in seinen 8-stöckigen Käfigen quälen – bis
zum 1.1.2009: seit damals sind diese in Österreich nämlich endgültig
verboten, dank des jahrelangen Kampfes des Tierschutzes und des neuen
Tierschutzgesetzes von 2005; nur scheinbar nicht für Herrn
Latschenberger, ÖVP-Bürgermeister „seines“ Ortes Biberbach: Er hält
nach wie vor einige hunderttausend Tiere gesetzwidrig hinter Gittern,
weil er sich das „Ostergeschäft“ angeblich nicht entgehen lassen will.
Verwaltungsstrafverfahren sind zwar im Laufen, doch dürfte sich das –
„dank“ der langsamen Mühlen des Gesetzes und diverser Einspruchsfristen
– noch bis in den Frühling hinziehen, womit sein Plan aufgegangen
wäre...
Ein Bericht über dieses Thema, die „alternative“ Art der
Legehühnerhaltung und ein Interview mit Dr. FJ. Plank von ANIMAL SPIRIT
ist seit heute online auf
www.p3tv.at/ zu sehen. Zitat: „Großbetrieb
ignoriert Käfig-Verbot. Legebatterien, nicht selten mit mehr
totem als lebendigem Inhalt, waren bis vor wenigen Wochen erlaubt.
Während EU-weit die Käfighaltung bis 2012 legitim ist, ist der
Hühnerkäfig in Österreich seit 1. Jänner 2009 Geschichte. Wir wollten
bei einer Kontrolle der Amtstierärzte dabei sein. Das wurde uns von
Seiten der BH St. Pölten verweigert, denn nicht immer sind die
Kontrollen zufriedenstellend. In Biberbach bei Amstetten befindet sich
die Zentrale von einem der größten Hühner-haltenden Betriebe des Landes,
der noch nicht auf Bodenhaltung umgestellt hat. Dass der Betreiber Karl
Latschenberger ausgerechnet der Bürgermeister der Gemeinde ist, hat für
Tierschützer einen besonders schalen Nachgeschmack....“.
Hier noch ein erfreulich-nachdenklicher link mit weisen Zitaten
berühmter Menschen und etlichen Bildern von den Tieren der ANIMAL
SPIRIT-Gnadenhöfe auf
www.pro-ahimsa.at/news.html (Powerpoint-Präsentation herunterladen).
Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
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