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Ein burgenländischer
Jäger verwechselt das Blinkerglas eines Autos (!) mit einem
Wildschwein, schießt und trifft zwei Meter daneben eine Autotür.
Zum Glück wurde niemand verletzt und der Jäger darf bestimmt
seinen Jagdschein be-halten (den Führerschein sowieso). So viel
Unterschied ist zwischen einem Auto und einer Wildsau wirklich
nicht. |
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Ich kenne zwar nur wenige Wildsäue mit Blinkern an
den "Ecken", aber vielleicht gibt im Burgenland neuerdings jedes
Wild- schwein rechtzeitig vor einem Richtungs- wechsel Blinksignale
ab? Abgesehen davon kann es auch um die Treffsicherheit des Jägers
nicht zum Besten bestellt sein, denn eine Autotür ist immer noch
gute zwei Meter (!) vom Blinkerglas entfernt. Ich kann mir nicht
vorstellen, daß so ein Jäger "waidgerecht" jagen kann und es graut
mir vor der Vorstellung, wieviel Tierleid durch solche
"grünberockten Kapselpracker" produziert wird. Tagelang kann ein
angeschossenes Wild durch die Gegend streifen, ehe es hilflos
verblutet...
Aber die Jagd hat in Österreich einen heiligen Status und jede
blinde Nuß, die sich dem Schicki-Micki-Tierlustmord hingeben möchte,
darf das in Österreich auch tun. Wenn schon Jagd, dann bitte nur von
geprüften Jägern mit funktionierendem Sehvermögen und Verstand.
Diesem Schützen muß die Lizenz entzogen werden, wenn die Jägerschaft
nur einen Funken Glaubwürdigkeit und Respekt behalten möchte.
Klaus R. (Anschrift der Redaktion
bekannt) |