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"Mein
Name ist bekanntlich MIA und meine Mutter hatte zuwenig Milch.
Deswegen sind leider alle meine Geschwister gestorben. Ich hatte
Glück und wurde von der Menschen-Mama Erika adoptiert und hab meine
ersten Lebenswochen bei ihr in der Wohnung und im Garten in Wien
verbringen dürfen. Dort bin ich so verwöhnt worden, daß ich ganz
vergessen habe, ein Schwein zu sein. Jetzt wo ich in Esternberg am
ANIMAL SPIRIT-Gnadenhof wohne, bin ich schon halb-wegs selbständig,
suche mir meine Leckerlis in der Futterkammer, wühle in der lockeren
Erde oder spaziere einfach über das große Gelände von einem Gehege
zum nächsten. Bei den anderen 27 Schweinen ist es ja vielleicht ganz
lustig, aber lieber bleibe ich bei meinen neuen Ersatz-Eltern, den
Tierbetreuern Volker und Anita. Da ist halt immer was los, und v. a.
gibts meistens was Leckeres zu essen. Schlafen tu ich dann in der
Wohnung vom Volker, der hat ja keine Frau und auch keine Katze, also
hat er mich gekriegt ...". |
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"Lucky" hat (noch) nicht so viel Glück ...
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... oder eigentlich anfangs schon, denn der kleine
Haflinger-Hengst wurde vor 14 Jahren vom "Schlachtfohlen"-Markt in
Tirol von Tierschützern freigekauft und an einen guten Platz
vermittelt. Frau Ursula Kasinger hat ihn damals übernommen und
eingestellt. Nun richtete sie einen verzweifelten Notbrief an uns,
weil er nur mehr bis Ende Juli auf dem derzeitigen Platz in NÖ
bleiben darf: |
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Liebes Animal Spirit – Team,
Gerne möchte ich Ihnen die Situation beschreiben: Lucky ist ein
wirklich liebenswertes Pferd. Gesundheitlich erging es ihm aber
leider nicht so besonders, schon 1999 (noch nicht geritten)
zeigten sich eine starke Lahmheit am rechten Bein. Nach etlichen
Tierarztuntersuchungen und diversen Diagnosen, langer Therapie
konnte Lucky freizeitmäßig für einige Zeit im Gelände geritten
werden. Jedoch kam die Lahmheit immer wieder und langfristiger und
war schließlich nicht mehr therapierbar.
Die ideale Lösung war schließlich ein guter und seriöser
Pensionsplatz - eine private Pferdehalterin, die ihren Pferden
eine kleine Herde ermöglichen wollte. Für mich war es eine
Möglichkeit, Lucky ein schönes Leben zu bieten, d. h. ich war für
Tierarztkosten und Hufschmied zuständig. Durch ihre veränderte
Lebenssituation muß sie jedoch ihren kleinen privaten Offenstall
aufgeben. Sie können sich vorstellen, daß meine Verzweiflung groß
ist. Nur bis Ende Juli kann Lucky noch bleiben.
Natürlich können Sie sich vorstellen, daß es äußerst schwierig ist
einen seriösen Beistellplatz für Lucky zu finden. Ich fühle mich
dem Pferd verpflichtet, weil ich es ja 1996 vom Tierschutzverband
übernommen habe. Eventuell gelingt es, einen seriösen Platz zu
finden, es wäre mir wirklich ein großes Anliegen.
Browny, Monk und Monka sind gut am Hendlberg integriert
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Vom
"aggressiven" geretteten Eselhengst "Browny" haben wir ja schon
mehrfach berichtet. Vor gut 2 Wochen wurde er kastriert, hat es
gut überstanden und darf jetzt mit der restlichen Herde auf der
oberen Hendlberg-Weide stehen. Seine hengstische "Aggression" ist
gänzlich verflogen, allerdings ist er noch immer ein bißchen scheu,
wohl durch all die Erlebnisse (Schläge?), die er erdulden mußte -
und dann noch die Entmannung ... Aber das wird sich hoffentlich auch
noch geben. Herzlichen Dank an alle, die diese Rettungs-Aktion
ideell und finanziell unterstützt haben!
Auch die beiden Zwergziegen
Monka und Monk - wir haben
ebenfalls berichtet
- sind inzwischen gut in die Hendlberg'sche Ziegenherde
integriert.
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Beide waren ja ihr Leben lang in
stockdunklen Einzelboxen eingesperrt und wurden von aufmerksamen
Nachbarn befreit. "Monka", die Mutter, ist sehr zutraulich, der Sohn
"Monk" noch recht mißtrauisch, weil er Menschen immer nur als
Peiniger erlebt hat; und wohl auch, weil er erst vor kurzem auch
noch kastriert worden ist. Aber das hat er inzwischen schon
verschmerzt ...
MfG, Dr. Franz-Joseph Plank |