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Letzten Dienstag war bekanntlich "Schlachtfohlen"-Auktion
in Maishofen (Sbg.), bei der ANIMAL SPIRIT wieder als einzige
Tierschutz-Organisation Tiere freigekauft hat: 12 halbjährige
Noriker-Hengstfohlen, 2 Ponys und 4 Esel, darunter ein völlig
abge-magertes Fohlen. Die Fohlen gingen alle auf gute Privatplätze
nach Deutschland, die Mini-Ponys und Esel sind dzt. noch auf "Gabys
Gnadenhof" in Maishofen untergebracht, weil sie in tlw.
schrecklichem Zustand zum Markt kamen und erst noch gesund gepflegt
werden müssen. Plätze für sie werden noch gesucht. |

12 Norikerfohlen konnten wir vorgestern
wieder retten |
Bei der Auktion waren außer uns nur "Viehhändler"
und italienische Metzger anwesend, die sich die Preise für die über
260 (!) angemeldeten Tiere - oft lediglich die Ausrufpreise - wieder
einmal unter sich ausgemacht haben ...
ANIMAL SPIRIT-Team verfolgt Fohlentransport bis
nach Italien
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Wir
wollten es wieder einmal wissen: Wohin gehen die ganzen Fohlen, die
laut Viehhändlern und Zucht-verbänden doch großteils an private
Plätze verkauft werden (und das obwohl bei der heurigen
Hengst-fohlen-Versteigerung wieder aus-schließlich Viehhändler und
Italiener anwesend waren)? Wir setzten uns also auf die Fährte eines
Vieh-transporters der Fa. Franz Bruckner aus 3371 Neumarkt/Ybbs (Tel.
+43-664-3377855,
mail@fbruckner.at), der das Zugfahrzeug voll gestopft mit
halbjährigen, frisch abgesetzten Fohlen und den Anhänger mit
Noriker-Jährlingen hatte. |
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Obwohl Herr Bruckner, der persönlich chauffierte,
öfters versucht hat, uns "auszutricksen" und abzuhängen, gelang es
uns doch, den Transporter bis nach Palmanova, nördlich von Triest,
zu verfolgen. Dort fuhr er in ein abgelegenes Grundstück, wo die
Fohlen in eine Halle ausgeladen wurden, was wir - trotz Dunkelheit
und aggressiver Beschimpfungen vonseiten des Italieners und Herrn
Bruckners - gefilmt und fotografiert haben. Zwischen den Drohungen
hat der Italiener dann noch behauptet, die Fohlen gingen sowieso
alle an private Plätze für die "Waldarbeit" (weil es dort unten ja
soviel Wald gibt ...).
Fohlen werden in Mastfabriken aufgefüttert und
dann zum Schlachthof gekarrt
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Wie man auf rechtem Fotos erkennen kann, werden die
jungen Tiere unmittelbar nach dem Abladen in Reih und Glied in
Anbinde-Stände gestellt, wo sie sich wie Kühe und Schweine gerade
mal hinlegen und aufstehen können: Eine für bewegungs- und
spielfreudige Jungtiere extrem grau-same Haltung, die in Österreich mittlerweise Gott sei Dank zumindest bei Pferden durch das
Tierschutz-gesetz verboten ist.
Die Jährlinge werden
wohl sofort und die Halbjährigen erst in ein paar Monaten zum
Schlachter gekarrt, bis diese mehr Gewicht haben und somit mehr
Profit abwerfen. |

Schlachtfohlen, Italien in bei uns verbotener
Anbindehaltung! |
Deshalb sind ja auch die Noriker bei den Italienern so beliebt, nicht nur
weil sie angeblich so gut schmecken, sondern auch weil sie
natürlicherweise so schnell wachsen ...
Rückfahrt durch Kärnten: Eine Pferdehaltung wie
es sich gehört (s. Foto) ...
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... aber leider für die Fohlen wohl auch nur bis zur
nächsten Ver-steigerung. Ihre Kindheit dürfen sie in Freiheit auf der
Alm, mit Alters-genossen und bei der Mutter ver-bringen, aber dann
kommt im Herbst unweigerlich der schreckliche Tag der Trennung und
damit für viele der Weg ins Schlachthaus ...
Mehr zu diesem Thema können Sie in unserem aktuellen
mailing "Jetzt liegt es wieder an uns",
welches dieser Tage zur
Post geht, nachlesen und jetzt schon online ist. |

Noch glücklich vereinte Hafi- und Norikerherde
in Kärnten |
Ebenfalls ersuchen wir Sie hier nochmals, unsere
aktuelle Petition gegen die "Schlachtfohlen"-Zucht, die
Langzeit-Transporte und gegen die Förderungen für diesen Unsinn
online zu unterzeichnen. Auch suchen wir natürlich weiterhin
gute Privat-Plätze für unsere freigekauften Fohlen.
Besten Dank!
MfG, Dr. Franz-Joseph Plank |