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Jedes
Jahr gehen die gleichen grau-samen Bilder vom größten Massaker an
Meeressäugetieren um die Welt, wenn kommerzielle Robbenfänger die Robben-babies zur Pelzgewinnung abschlachten. Die Jäger ermorden mit
Gewehren und Spitzharken die wehrlosen Babies und werfen die Reste
der gehäuteten Tiere auf das Packeis. Die Robbenkinder sind oft
gerade mal 3 Wochen alt und haben noch nicht einmal gelernt zu
schwimmen oder ihre erste feste Mahlzeit zu essen. Auch heuer sind
wieder Hundert-tausende Sattel-, Mützen- und Kegel-robben "zum Abschuß"
freigegeben worden.
An der kanadischen Ostküste bahnt sich aber - neben
dieser alljährlichen bestialischen Robbenjagd - noch eine
Umwelt-Katastrophe an und die überlebenden Robben sind mit einer
zusätzlichen Gefahr konfrontiert: es gibt in ihren Haupt-Gebärzonen
so gut wie kein Eis, sodaß es viele Aborte und Totgeburten geben
wird bzw. die Jungen sterben müssen, noch bevor der Jäger überhaupt
dort ankommen. |
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Klimaerwärmung bedroht massiv die Robbenbestände
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Jedes
Jahr reisen weibliche Sattel-robben in einer anstrengenden Wanderung
Tausende von Kilometern von Grönland nach Kanada. Ihr Reiseziel ist
das Packeis vor der kanadischen Ostküste, auf dem sie im Frühling
ihre Welpen gebären, wodurch das jährliche Naturschau-spiel des
spektakulären „Robben-Kindergartens“ entsteht. Sattel-robben
brauchen Packeis, um ihre Welpen gebären und aufziehen zu
können. Aber in den vergangenen dreißig Jahren wurde eine
stetige Abnahme der Eisdecke im nord-westlichen Atlantik
registriert. |
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In diesem Jahr, so stellte die kanadische
Umweltbehörde fest, wurde die absolut niedrigste Eisbildung seit
Beginn der Messungen registriert. Und heuer ist auch das erste Jahr,
wo sich in den Haupt-Geburtsgebieten praktisch gar kein Eis mehr
gebildet hat. Die Auswirkungen auf die Sattelrobben-Population
werden verheerend sein, denn unzählige Welpen müssen allein deswegen
sterben.
Kanada zeigt sich bislang stur und uneinsichtig!
Die kanadische Regierung hat heuer den Jägern erlaubt, alles
abzuschlachten, was sie an den wenigen überlebenden Welpen noch
finden können. Und das obwohl dieses blutige Gemetzel an den
Robbenbabies auf der restlichen Welt bereits mehrheitlich abgelehnt
und verurteilt wird. So trat 2010 ein EU-weites Einfuhr- und
Handelsverbot für Produkte aus dem jährlichen Robben-Massaker in
Kraft. Nur die kanadische Regierung blieb bislang stur und
uneinsichtig: So hat sie es abgelehnt, auch die für das kritische
Jahr 2010 bewilligte Robbenjagd aufzuheben. Wenn die Jagd auch heuer
weitergeht, werden die wenigen Welpen, die diese Umwelt-Katastrophe
überleben, Ziel des weltweit größten Abschlachtens von
Meeressäugetieren werden. Die Robbenfänger werden wiederum die süßen
Robben-Babies zu Tode knüppeln oder erschießen; es wird ein
Abschlachten der Überlebenden sein.
Bitte unterschreiben daher auch Sie
unsere Petition
an den kanadischen Botschafter in Wien bzw. den
kanad. Ministerpräsidenten Stephen Harper und fordern Sie ihn auf, daß
die für 2010 vorgesehene kommerzielle Robbenjagd aufgehoben wird.
Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann ANIMAL SPIRIT
P.S.: Auch die größte amerikanische
Tierschutz-Organisation "Human Society" hat eine diesbezügliche
Petition
(auf englisch) an den kanad. Ministerpräsidenten
Harper gestartet |