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Heute werden viel zu
viele Lang-strecken-Tiertransporte unter unak-zeptablen
Bedingungen über euro-päische Autobahnen und Straßen ge-karrt.
Trotz neuer EU-Richtlinie haben die meisten dieser Transporte
noch immer schwerwiegende Mängel. Ein Teil dieser Transporte -
v. a. aus dem Nordosten Europas in die Monster-Schlachthöfe oder
Mastanlagen des Südens - fahren täglich auch durch Österreich. |
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Das wichtigste Thema dabei ist die Dauer der
Transporte, denn die derzeitigen EU-Gesetze erlauben Transporte von
bis zu mehreren Tagen! Und auch diese werden praktisch täglich
übertreten: So sind Überfüllung und mangelnde Versorgung der Tiere
neben der Überschreitung der zulässigen Transportdauer die
häufigsten Verstöße. Auch sind viele LKWs nach wie vor in sehr
mangelhaftem fahrtüchtigen Zustand. Und staatliche Kontrollen gibt
es meist so gut wie gar nicht, das gilt großteils - mit wenigen
Ausnahmen - leider auch für Österreich.
Eine neue Kampagne gegen diese Langzeit-Tiertransporte
dreier Abgeordneter des Europäischen Parlaments in Straßburg (Dan
Jorgensen, Dänischer Sozialdemokrat; Richard Corbett, Britische
Arbeiterpartei und Jens Holm, Schwedische Linkspartei) will das nun
ändern: Danach sollen Lebend-Schlachttiertransporte über 8 Stunden
nicht mehr erlaubt sein.
"Wir benötigen bessere Regelungen, um Tiere vor
Leiden während des Transports zu schützen und ersuchen die
Europäische Öffentlichkeit, uns dabei zu helfen, diesen politischen
Druck aufzubauen. Wir hoffen, mindestens eine Million Unterschriften
im Internet dafür zu sammeln", so der dänische EU-Abgeordnete Dan
Jorgensen.
Die Web-Site
www.8hours.eu hat als nationale dänische Kampagne begonnen und
schon jetzt haben bereits mehr als 40.000 Menschen unterschrieben.
Unterstützen auch Sie "Acht Stunden", denn sollten wirklich
so viele Unterschriften zusammenkommen, dann können das auch die
EU-Politiker nicht mehr so einfach ignorieren!
P.S.: ANIMAL SPIRIT leitet diese Information von
ECFA ("Europäischer Tierschutz-Verband für Nutztiere", wo wir
Mitglied sind) weiter, will damit aber nicht zum Ausdruck bringen,
daß wir "Schlachttier"-Transporte unter 8 Stunden Dauer für gut
befinden. Aber es funktioniert in unserem derzeitigen
tierausbeuterischen, wirtschaftlichen und politischen
Gesellschaftssystem eben nur die "Politik der kleinen Schritte" ...
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