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In
letzter Zeit kamen wieder einige Hilferufe auf uns zu, Pferde vor
dem Schlachter zu retten. So konnten wir den Haflinger "Leo"
praktisch in letzter Minute um 800,- EUR freikaufen und auf einen
guten Platz in Oberösterreich vermitteln. Er hat ziemlich desolate
Hufe, weil er noch nie einen Hufschmied gesehen hat. Am selben Platz
steht ja auch schon das Norikerfohlen "Lisa" von uns, das wir
letzten Herbst gerettet hatten. Letztere hatte leider anfangs
schwere Lungen- und Darmprobleme, hat einige Tierarztkosten
verursacht (an denen wir uns auch beteiligt haben), aber jetzt geht
es ihr wieder gut. Beide haben übrigens am selben Tag Geburtstag.
"Nero" (Bild rechts, am verschneiten Gnadenhof
Hendlberg) haben wir ja bereits am 14. Dezember 2009 vom Schlachter
freigekauft und auf einen Platz in ÖO gebracht; leider waren die
neuen BesitzerInnen aber mit ihm etwas überfordert, da er ja auch
Lungenprobleme aus seinem alten Stall mitgebracht hat. |
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Heute kommt er nun auf seinen neuen End-Platz in
Ungarn, wo er nur auf ein paar Fohlen aufpassen muß. Da kann sich Nero dann von seinen früheren
schlechten Erfahrungen erholen.
Schweinetest (Leserbrief in der heutigen
"Krone"):
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Dank
der unzähligen Proteste von Tierschutzvereinen und auch aus der
Bevölkerung konnten die "Lawinen-Schweine" nach den absurden
Versuchen in Sölden/Tirol jetzt gerettet werden und befinden sich
laut Medienberichten in der Obhut von Tierfreunden. Heute steht
folgender bemerkenswerter Leserbrief dazu in der "Krone":
"Als
ehemaliger Forscher - jetzt Pensionist - erstaunt mich, dass der
Leiter des Schweinetests, ein Herr Dozent Herman Bruckner, sowie
dessen Mitarbeiter plus die Fakultätsleitung der Uni Innsbruck in
dieser Sache als Wissenschafter oder wissenschaftlich handelnd
bezeichnet werden.
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Die Tötung der Tiere mittels Lawinen als notwendig für zukünftige
Lawinenopfer zu erklären, ist nämlich wissenschaftlich barer Unsinn.
Wissenschaftliche Folgen, die Erfrierungs-, Erstickungs- oder
Verschüttungstod (auch durch eine Lawine) zur Folge haben, sind seit
Langem bekannt.
Im etwa 150 km von der Uni Innsbruck entfernten MaxPlank Institut
für Strukturforschung in München-Martinsried werden solche bzw.
ähnliche wissenschaftliche Fakten behandelt, allerdings erforscht
man dort solche Dinge ausschließlich mittels Computersimulationen,
was dem Herrn Dozent sowie der Fakultätsleitung der Uni Innsbruck
offenkundig nicht bekannt ist.
Meiner Ansicht nach hat ein Versuch
dieser Tragweite doch vorab daraufhin abgeklopft zu werden, ob nicht
bereits ähnliche wissenschaftliche Resultate vorliegen. Gleiches
gilt für jene vorgesetzten amtlichen Stellen, welche solche Versuche
finanziell abzusegnen haben. Hierzu gehört auch das
Wissenschaftsministerium. Ich erinnere hier an die einst hohe Wellen
schlagende Entdeckung der kalten Fusion. Diese Forscher sind heute
wissenschaftlich "unten durch", und die für die "Kalte
Fusion"-Resultate verantwortlichen akademischen wie bürokratisch
verantwortlichen Behörden traten zurück oder wurden entlassen. Im
vorliegenden, wissenschaftlich als absolut nötig erklärten
Lawinenschweine-versuchsfall steht nicht nur des Dozenten H.
Bruckners wie seiner willigen Mitarbeiter wissenschaftliche
Reputation zur Debatte, sondern auch das gesamte österreichische
akademische Bildungssystem."
Ing. Florian HEINRICH, Luhacovice (CZ)
30.1.2010: "Welttag zur Abschaffung von Fleisch"
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Von
der Seite www.nomoremeat.org/ :
"Der Welttag zur Abschaffung von Fleisch
bezweckt die Förderung der Idee, die Tötung von unzähligen Tie-ren
für die menschliche Ernäh-rung abzuschaffen. Weltweit werden jede
Stunde sechs Millionen empfindungsfähige Wesen für unser Fleisch
getötet! Diese Zahl beinhaltet noch nicht einmal Fische und andere
Meerestiere. Fleischkonsum verur-sacht mehr Leiden und Tod als jede
andere menschliche Tätigkeit und ist vollkommen unnötig.
Viele Gruppen werden an diesem Tag
aktiv werden, um sich für die Abschaffung von Fleisch einzusetzen.
Sie werden nicht nur Einzelpersonen gegenüber für eine vegetarische
und vegane Ernährungsweise plädieren, sondern auch an die
Gesellschaft die Forderung stellen, die Gepflogenheit, Tiere um
ihres Fleisches willen zu töten, als solche abzuschaffen. Wir
hoffen, daß diese Initiative im Lauf der Jahre die
Tierrechtsbewegung stärken wird.
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Heute ist es wichtig, die
Gesellschaft als Ganzes mit der Frage der Ermordung von Tieren zur
Fleischproduktion zu konfrontieren, sodaß sie sich nicht länger
einer öffentlichen Debatte über die Legitimität dieses Gebrauchs
entziehen kann.
Am 30. Januar werden Zusammenkünfte, Straßen- und
Flugblattverteilaktionen sowie Informationsstände organisiert
werden, um die Idee zu verbreiten, daß der Verzehr von Fleisch
ethisch nicht vertretbar ist und daher verboten werden sollte -
genauso wie die Versklavung von Menschen zu ihrer Zeit." |