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Vergangenes
Wochenende war ein gutes für 245 Tiere: 2 Mitarbeiter von ANIMAL
SPIRIT waren in Nieder-österreich bei einer kleinen Schafhalterin,
die es nicht mehr schaffte, all ihre Schafe zu ver-sorgen, die sie
seinerzeit auch vor dem Schlachthof gerettet hat. So erkärten wir
uns bereit, trotz unserer ebenfalls vollen Ställe, ihr wenigstens 5
Schafe abzunehmen: zwei kastrier-te Widder für den Gnadenhof Estern-berg (OÖ), sowie drei - ein Mutter-schaf mit zwei Halbwüchsigen
- zum Hendlberg (NÖ). Gleich haben sie sich - auf schafig-friedliche
Art - in die neuen Herden integriert. Im Bild Rosina mit
ihren beiden Jungen, Marko und Kleopatra. |
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240 "ausrangierte" Legehühner entgingen ebenfalls
dem Schlachthof:
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Was
viele Eier-KonsumentInnen vielleicht nicht wissen (wollen): Auch
Freilandhühner sind meist überzüchtet und gehen nach nur einer
Saison (12-14 Legemonate) auf den Horror-Transporter zum
Schlachthof. 240 von ihnen konnten wir gestern - bevor die
restlichen heute leider abgeholt werden - vor diesem Schicksal
bewahren und einem Freilandbauern in der Nähe des Hendlbergs
abluchsen. Bekanntlich sind ja seit heuer - dank des
jahrzehntelangen Kampfes vieler Tierschützer - die grausamen
Legebatterien in Österreich verbo-ten, aber Volieren- und sog.
Boden-haltungen sind oft auch nicht viel besser. |
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Und zum Schlachter gehen sie mit max. 1,5 Jahren
sowieso alle - als "Suppenhühner" oder in die Tierfutterindustrie.
Auf unseren beiden Gnadenhöfen können sie nun bis zu ihrem
natürlichen Tod in Frieden und Freiheit weiterleben.
120 Hühner auf unseren Gnadenhöfen, 120 gut
vermittelt!
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Je die Hälfte der befreiten Hühner können wir auf
unseren beiden Höfen Hendlberg und Esternberg aufneh-men, die anderen
120 werden wir auf gute - bereits vorkontrollierte - Plätze
vermitteln, wo sie ebenfalls nicht geschlachtet werden.
Bei fast 70 Millionen (!)
jährlich geschlachteten Hühnern allein in Österreich ist das nur der
berühmte "Tropfen auf den heißen Stein". |
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Aber für jedes gerettete Huhn (und sonstiges
Tier) gilt auch hier der Wahlspruch: "Ein Tier zu retten
bedeutet nicht, die Welt zu retten, aber mit Sicherheit wird für
dieses eine Tier die Welt verändert."
MfG, Dr. Franz-Joseph Plank |