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Tchibo
bietet engen "Kaninchen-Maststall" an
Köln, 19.08.2009. Das Unternehmen Tchibo bietet derzeit einen
Kanin-chenstall an, der eine Freifläche sowie einen Unterschlupf für
das Tier kombinieren soll. Das Tierschutz-bündnis "Kaninchenmast,
nein danke" reagiert entsetzt auf die viel zu knappen Abmessungen
des Stalles. "Der "Tchibo-Käfig" bietet so viel Platz, wie in der
Massentierhaltung ein Zuchtkaninchen mit ihren Jungen hat. Daher
erinnert der Stall stark an die industrielle Kaninchenmast, gegen
die unser Bündnis kämpft. Wir haben es dabei meist mit der Lobby zu
tun, mit dem Verkauf solcher Mini-Käfige reiht sich Tchibo jedoch
nahtlos in die Reihe der Züchter ein, deren Handeln wir als zu
verachtende Tierquälerei verurteilen", erklärt Ingo Schulz, Sprecher
des Bündnisses "Kaninchenmast, nein danke" und fordert Tchibo auf,
den Käfig umgehend aus dem Sortiment zu entfernen, oder alternativ
die Abmes-sungen entscheidend zu vergrößern. |
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Das Bündnis weist darauf hin, daß auch in der Heimtierhaltung eine
genaue Information über die Bedürfnisse eines Tieres nötig ist, um
eine artgerechte Unterbringung zu ermöglichen.
Viele Heimtierhalter machen genau den
gleichen Fehler wie Verbraucher im Supermarkt - sie nehmen einfach
das, was ihnen angeboten wird, ohne zu hinterfragen, wie etwa ein
scheinbar besonders günstiger Preis zustande kommen kann. So jemand
weiß oft auch einfach nicht, was sein Tier braucht - und greift dann
zum Beispiel zu einem solchen Käfig, der mit knapp 30 ? auch nicht
teuer ist. Das Tierschutzbündnis rät allen Kaninchenbesitzern vom
Kauf eines solchen Käfigs ab.
Das Tierschutzbündnis "Kaninchenmast, nein danke"
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.. ist ein Zusammenschluß von über 60 Vereinen und Verbänden, die sich
dem Kampf gegen die traditionelle Intensivhaltung von Mastkaninchen
in Käfigen verschrieben haben. Weit mehr als 30.000 Menschen haben
dem Bündnis mit ihrer Unterschrift ihre Unterstützung zugesagt.
Diese Zahlen zeigen, daß die Mißachtung des Lebens in der
Kaninchenmast immer noch einen ihrer traurigen Höhepunkte hat.
Ähnlich wie Hennen in Legebatterien fristen sie ein trauriges,
kurzes Leben auf Draht-gitterböden in engen Käfigen, ohne auch nur
annähernd ihrer natürlichen Lebensweise nachgehen zu können. Genau
wie Legehennen werden für die Kaninchenmast spezielle
Hoch-leistungshybriden gezüchtet, deren Leben nur noch dem Zweck
dient, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Leistung zu
erbringen. |
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Daß die Tiere keinerlei Bewegungsspielraum haben, wird
diesem Ziel untergeordnet. Die dünnen, ungepolsterten Drahtgitter
schneiden in die empfindlichen Pfoten der Tiere ein; die von den
Kotbergen unter den Käfigen ausdünstenden Ammoniakgase verätzen ihre
Schleimhäute und Augen. Doch für die Mäster zählt einzig und allein
das Fleisch der Tiere, dem man die Qualen nicht ansieht.
„Kaninchenmast, nein danke“
kämpft für die Abschaffung der Käfighaltung und die Einführung einer
verbindlichen Freilandhaltung für alle (Mast)Kaninchen.
Weitere Informationen sowie einen Link zum Tchibo-Stall finden Sie
unter www.kaninchenmast.info
Weitere Informationen bei:
Ingo Schulz, Sprecher des Tierschutzbündnisses, Tel.: (+49)
0221-20463862 ( info@tierschutzbilder.de ).
Reaktion von Tchibo:
Tchibo hat vor kurzem den Verkauf eingestellt !!!!
http://www.bild.de/BILD/ratgeber/telegramm/ratgeber-telegramm,rendertext=9450186.html |