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Vergangenen Dienstag
wurde in den USA nicht nur ein neuer Präsident gewählt. In
Kalifornien fand gleich-zeitig mit „Proposition 2“ eine
Volks-abstimmung darüber statt, ob die drei grausamsten
Praktiken der Massentierhaltung verboten werden sollen:
Legebatterien, Abferkelan-lagen und die Anbindehaltung für
Kälber.
Die Agrarindustrie aus den gesamten USA hatte 9 Millionen
US-Dollar investiert, um mit irreführenden TV-Spots die
kalifornische Bevölkerung davon abzuhalten, sich für das
Richtige zu entscheiden – wohl wissend, daß eine neue
kalifornische Gesetzgebung früher oder später von vielen anderen
US-Staaten übernommen werden würde.
Auf der Gegenseite hat
unsere befreundete Organisation Humane Society of the United
States (HSUS,
www.hsus.org/farm/news/ournews/
prop2_california_110408.html)
federführend die Kampagne Yes on Prop 2 geleitet, um
Kalifornier über die grausamen Praktiken der Massentierhaltung
aufzuklären. |
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Bis vor kurzem war den meisten US-Bürgern nicht klar, unter
welchen Bedingungen tierische Nahrungsmittel produziert werden. Das
hat sich jetzt dank einer starken Medienresonanz grundlegend
geändert.
Seit einigen Tagen ist es offiziell: „Yes on Prop 2“ war ein Erfolg!
Wir gratulieren allen Beteiligten zu diesem Ergebnis, das indirekt
auch Auswirkungen auf Europa haben könnte: Sobald die
Tierschutzgesetze in den USA sich unseren Standards annähern, haben
wir umso mehr Gründe, weitere Fortschritte zu machen. |