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"Was muß eigentlich noch alles passieren,
bis endlich diese sinnlosen und qualvollen Tiertransporte auf
unseren Strassen aufhören?" fragt Dr. Franz-Joseph Plank,
Obmann von ANIMAL SPIRIT. "Erst am Wochenende mußten 3
Pferdetransporter aus Polen wegen defekter Bremsen und kranker
Tiere vorübergehend in Oberwart entladen werden, um dann erst
nach Süditalien weitergekarrt zu werden und jetzt wurden 192
Schweine aus Sachsen gleich in 2 Unfälle auf Österreichs
Autobahnen verwickelt. 69 davon kamen dabei ums Leben, die
restlichen 123 wurden noch bis in den Schlachthof Straß in der
Südsteiermark geschleppt, um dort - trotz hunderter Proteste aus
ganz Österreich - endgültig geschlachtet zu werden". |
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Auch die beiden Gnadenhöfe von ANIMAL SPIRIT wären -
in Zusammenarbeit mit Gut Aiderbichl - bereit gewesen, einige der
armen Tiere freizukaufen und lebenslang aufzunehmen. Dies wurde auch
via Ö3 bekanntgegeben. Auch etliche Privatpersonen haben sich
spontan gemeldet, um Schweine aufzunehmen. Doch aller guter Wille
Dutzender ÖsterreicherInnen half nichts gegen die Geldgier der
Fleischmafia, des Schlachthofes, des ostdeutschen "Eigentümers" und
die Sturheit der österr. Behörden, die angebliche Seuchen
befürchteten. Nun landen die im Ausland geborenen und gemästeten,
jedoch im Inland getöteten und zerlegten Schweineteile wie üblich
mit österreichischen "Gütesiegel" auf unseren Tellern oder wiederum
im Ausland. Das bringt mehr Profit...
Wann werden die "verantwortlichen" Politiker endlich
handeln?
Seit heuer müßten eigentlich in jedem Bundesland
eigens geschulte Tiertransport-Inspektoren unterwegs sein, um dem
Tiertransport-Unwesen zumindest teilweise Einhalt zu gebieten. Auch
müßte in jedem Bundesland zumindest eine "Labestation" vorhanden
sein, wo sich die gestreßten Tiere bei eventueller Beanstandung
einen oder mehr Tage erholen können. Derzeit gibt es aber nur eine
einzige Labestation in Drasenhofen sowie eine Handvoll "Notversorgestellen",
also meist nur bereits vorhandene Viehversteigerungshallen. Das
offizielle Niederösterreich des ÖVP-Pröll z.B. lehnt einen eigenen
Tiertransportinspektor mit der Begründung ab, NÖ sei "kein
Tiertransport-Transitland"...
"Das kann wohl nur bedeuten, daß täglich etliche eigens
gecharterte Jets die Tiere an der tschechischen Grenze aufladen,
über NÖ hinwegfliegen und an der steirischen Grenze wieder in den
LKW umsteigen lassen...", mockiert sich Tierarzt Dr. Plank von
ANIMAL SPIRIT, der jahrelange Erfahrung mit dem
Tiertransport-Unwesen hat und bereit wäre, sich selbst als
Tiertransportinspektor zur Verfügung zu stellen.
ANIMAL SPIRIT erneuert daher aus gegebenen Anlaß seine seit Jahren
gestellten Forderungen an die Politik:
-
strengste Kontrollen mit
speziell geschulten Tiertransport- Inspektoren in allen neun
Bundesländern
-
Errichtung zumindest
einer EU-Labestation in jedem Bundesland
-
Transportzeitbeschränkung
von 8 Stunden, auch für internationale Transporte
-
viel mehr Platz für
einzelne Tiere
-
Wenn schon Schlachtung, dann am nächsten
Schlachthof sowie Fleischtransporte statt Tiertransporte.
Eine Unterschriftenaktion der überparteilichen
Bürgerinitiative "Gegen Tiertransporte", an der sich auch ANIMAL
SPIRIT beteiligt, läuft noch bis zum 20. Oktober 2007 und kann unter
www.gegentiertransporte.at online unterzeichnet werden.
Unterschriftenlisten gibt es auch über unser Büro unter 02774/29330
oder
office@animal-spirit.at . Ende Oktober werden die Unterschriften
an Parlamentspräsidentin Barbara Prammer übergeben.
Rückfragehinweis: Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann ANIMAL
SPIRIT |