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06. 02. 2006 - Aktion gegen den skandinavischen Walfang
 

PROTEST-UNTERSCHRIFTEN (Unterschriftenliste zum Ausdrucken) GEGEN DEN DÄNISCHEN UND NORWEGISCHEN WALFANG

Andreas Morlok - der unermüdliche Walschützer vom Bodensee - ruft alle Personen Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und anderswo auf, bei seiner neuen Aktion gegen das Wal-Morden mitzumachen.

Andreas Morlok wird auch dieses Jahr wieder mit einer außergewöhnlichen Protestaktion für den Schutz der Wale eintreten: Im Frühjahr wird er zu Fuß vom Bodensee nach Kopenhagen und Oslo laufen, um gegen den dänischen und norwegischen Walfang zu protestieren.

Einen 5 Meter langen Walanhänger will er hinter sich herziehen, und er ist zuversichtlich, daß er die über 1.000 Kilometer lange Strecke in 2 Monaten bewältigen kann. Im Vorfeld seines Protestmarsches startet der engagierte Walschützer eine "Unterschriften-Aktion". Er bittet alle Personen im deutschsprachigem Raum, sich an einer groß angelegten Unterschriften-Aktion gegen den Walfang zu beteiligen. Hintergrund der Aktion ist, daß auf den zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln jedes Jahr über 1.000 Pilotwale getötet werden.

Und das nicht allein zur Nahrungsgewinnung, sondern hauptsächlich berufend auf einer 400 Jahre alten Tradition. Laut Beschluß der Regierung in Norwegen sollen dieses Jahr 1.052 Großwale getötet werden. So viele wie seit der Wiederaufnahme des Walfangs vor 13 Jahren nicht mehr. Norwegen ist das einzige Land der Welt, das immer noch kommerziellen Walfang betreibt, obwohl dieser schon seit 1986 verboten worden wäre.

Fast alle Walarten sind durch den früheren schonungslosen kommerziellen Walfang bis an den Rand ihrer Ausrottung gebracht worden. Die Populationen erhöhen sich kaum, weil die Meeressäuger mit noch weiteren Gefahren, wie die Meeresfischerei, Umweltgiften in den Meeren, Lärmbeschallungen durch Schiffe und Sonartests sowie durch den Klimawandel direkt betroffen werden. Mehr als 300.000 dieser intelligenten Meeressäuger sterben jedes Jahr durch diese vom Menschen verursachten Gefahren.

Wale zu töten ist inhuman und heute in keinster Weise notwendig. Um Geld zu verdienen, könnten die Walfänger den Touristen die Wale in ihrem natürlichen Element Wasser zeigen und hätten damit eine Alternativ-Einnahmequelle. Selbst aktiv werden:

Bitte unterstützen Sie diese Aktion und sammeln auch Sie Protest-Unterschriften gegen den Walfang! "Wer sich für das (Über-)Leben der Wale einsetzen möchte, den möchte ich bitten, sich an dieser Unterschriften-Aktion zu beteiligen. Je mehr Unterschriften gesammelt werden können, desto besser. Erstens werden die Medien über diese Aktion berichten und dadurch wird gleichzeitig eine breite Öffentlichkeit angesprochen, die ebenfalls Druck auf die Walfangländer ausüben kann und zweitens wird es mir dann möglich sein, mit den verantwortlichen dänischen und norwegischen Regierungsrepräsentanten zusammenzukommen, um meine Anliegen für den Schutz der Wale vorzutragen.

Wenn sich niemand mehr für die Wale einsetzt, dann wird Moby Dick für immer aussterben!"- so lautet Andreas Morloks Appell.

Unterschriftenblätter zum Ausdrucken und Informationen über den Protestmarsch gegen den Walfang - Bodensee - Kopenhagen - Oslo  sind auf folgender Homepage erhältlich: http://www.walschutzaktionen.de/42231.html
Quelle: Andreas Morlok, walfahrt@t-online.de

 

Rückfragehinweis:  Dr. Franz-Joseph Plank, (+43) 0676/7082434

 

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