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Ware Tier NDR 30.1.,
6.2., 13.2. 23:00 Uhr: Dokumentation industrialisierte
Nutztierhaltung
Autor Christian Rohde hat in der Wirklichkeit der
ganz legalen Lebensmittelproduktion recherchiert. Die Filme zeigen
in selten gesehenen und eindrucksvollen Bildern Dimensionen, die
dem Verbraucher unbekannt und kaum vorstellbar sind:
Schlachtanlagen mit tödlichen Elektrobädern, Brütereien und
Hähnchenmasteinrichtungen, Legebatterien in riesigen Ausmaßen;
Molkereien, die aussehen wie Krankenhäuser, hocheffizient und
menschenleer; riesige Fischzuchtlanlagen im offenen Meer oder
Käfige, in denen Abertausende Thunfische mit Makrelen und Sardinen
so lange gemästet werden, bis der Preis stimmt.
Der Film zeigt berührende Bilder von Tieren, bei
denen ihre Halter vergessen haben, dass sie Mitgeschöpfe sind.
Schweine, eingesperrt im Dunkeln, dahin vegetierend im eigenen
Kot. Kühe, deren Euter auf dem Boden schleifen. Der Zuschauer wird
mitgenommen an Orte, die er sonst nie zu Gesicht bekommt, obwohl
er täglich sein Essen daher bezieht. Molkereien, die aussehen wie
Krankenhäuser, klinisch und sauber, hocheffizient und
menschenleer.
Nicht von der Alm kommt die Milch, sondern der
Roboter verpackt die Kaffeesahne. Ähnlich im Schlachthof: Alles
vom Schwein wird verwertet, im Akkord zerteilen Schlachter und
Maschinen das, was wir nur als paniertes Schnitzel kennen. Die
Bilder ziehen den Zuschauer hinein in die Welt der modernen
Lebensmittelproduktion. Eindrucksvoll zeigt der Autor schlicht
das, was ist - den Alltag der Ware Tier.
Teil 1 heute:
Auf der Suche nach dem glücklichen Huhn
In deutschen Küchen werden im Jahr mehr als sieben
Milliarden Eier in die Pfanne gehauen, in Kuchen gerührt oder als
Frühstücksei verzehrt.
Ware Tier (2): Auf der Suche nach munteren Kühen
und Schweinen
In Deutschland werden im Jahr 2,3 Millionen Tonnen
Fleisch verzehrt und 29 Milliarden Liter Milch produziert.
Ware Tier (3): Auf der Suche nach dem frischen
Fisch
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