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Am 7. und 8. Oktober
2008 ge-dachte die Europäische Kommission, das Europäische
Parlament und die Vereinten Nationen des Jahrestages der
Erklärung der Menschenrechte, die jedem «das Recht auf einen
Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl
gewährleistet, einschließlich Nahrung zusichert.
Sechzig Jahre nach Unterzeichnung dieser Erklärung des guten
Willens bereitet die Nahrungsmittel- und
Landwirtschaftorganisation der Ver-einten Nationen (FAO) die
Feier-lichkeiten zum «Welternährungstag 2008» vor, der besonders
auf das Elend von 923 Millionen unter-ernährten Menschen in der
Welt hinweisen soll. |
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Was ging schief?
Warum bleiben im 21. Jahrhundert fast einer Milliarde Menschen immer
noch die wichtigsten Grundrechte verwehrt?
Jean Ziegler, ehemals UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf
Nahrung, klagt an: «Ein Kind, das heute verhungert, wird
ermordet!» In der Tat, wie kann eine sich zivilisiert
nennende Gesellschaft hinnehmen, dass weltweit alle fünf Sekunden
ein Kind durch Hunger stirbt, während gleichzeitig 1,5 Milliarden
Rinder und eine astronomische Zahl anderer Nutztiere mit einem
riesigen Anteil der verfügbaren Ernteerträge gemästet werden?
Die Anzahl hungernder Menschen übersteigt die Bevölkerung
der Vereinigten Staaten, Kanada und EU
In ihrem Kampf gegen den Hunger haben nationale und
internationale Entscheidungsträger eine Vielzahl von Projekten und
Kampagnen initiiert, doch leider hat nichts die Situation
entschärfen können. Das durch den Hunger verursachte unaufhaltsame
Elend erfordert nun dringend den Einsatz neuer Strategien, zu denen
die vegetarische Ernährung gehören muss!
Im Namen von Gerechtigkeit und Menschlichkeit darf die
gegenwärtige Verschwendung von 7-16 Kilogramm Getreide oder Soja,
von bis zu 15'500 Litern Wasser und 323 m2 Weideland für gerade mal
ein Kilo Rindfleisch nicht fortgesetzt werden.
Am 23. September 2008 war «Overshoot Day»: Wir haben alles
verbraucht, was die Natur in diesem Jahr liefern kann.
Wenn man bedenkt, dass unser gegenwärtiger Lebensstil weltweit das
Äquivalent von 1,4 Planeten erfordert, sollte ein solcher Gedenktag
ein Alarmsignal für PolitikerInnen und BürgerInnen gleichermassen
sein.
Im Interesse der Unterstützung von Menschen in Not, zur Bewahrung
der Umwelt und bei der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens
ist die Reduzierung oder Einstellung des Fleischkonsums der
einfachste und vorteilhafteste Weg.
Es ist mehr als genug Nahrung für alle Menschen vorhanden!
Diese Tatsache darf nicht länger durch die Gier nach Fleisch
kompromittiert werden.
Rückfragehinweis:
Vegane Gesellschaft, Mag. Felix Hnat, Tel: 0676 531 88 95,
www.vegan.at
www.vegetarismus.ch,
www.evana.org
Petition - Appell an die Vereinten Nationen und
ihre Agenturen, den Vegetarismus nicht länger zu ignorieren, sondern
dessen vielfältige Vorteile unvoreingenommen und wissenschaftlich zu
untersuchen mit dem Ziel, sie in zukünftige Strategien für eine Welt
ohne Hunger einzubringen. Bitte unterzeichnen auch Sie:
http://un.evana.org/ in 23 Sprachen
World Food Day, 16 October 2008
http://www.fao.org/getinvolved/worldfoodday/en/
Over an average lifetime we eat eight beef cattle. We also consume
36 sheep, 36 pigs and 550 poultry birds.
http://www.guardian.co.uk/environment/2008/sep/07/food.beef |