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"Kleine Zeitung" vom 11.12.2008, von Manuela
Kalser: "Außer Kontrolle"
Moslems kurbeln den Umsatz der Schafbauern an. In Osttirol wird
sogar per Inserat nach Lämmern für das Opferfest gesucht. Doch
die Tiertransporte und die Art der Schlachtung sind umstritten.
Ein Inserat der Raiffeisen Genossenschaft Osttirol schlägt
vielen auf den Magen. "Schwere Lämmer fürs Opferfest zur
sofortigen Verladung gesucht", ist da zu lesen. Gemeint ist das
Opferfest der Moslems, das jetzt im Dezember gefeiert wird.
"Schreiben Sie ruhig, dass das eine wesentliche Einnahmequelle
für die Osttiroler Landwirte ist", sagt Amtstierarzt Franz
Schneider. Weniger gerne gibt er über die Transportwege der
Tiere Auskunft. "Die Lämmer kommen nach Italien und werden dort
geschlachtet." Wo in Italien? "Darüber gebe ich keine
Informationen." Auch der verantwortliche
Genossenschafts-Geschäftsführer Christoph Peintner will dazu
nichts sagen. Wie viel Lämmer für das Opferfest geliefert
werden? "Das ist ein Betriebsgeheimnis", findet Peintner.
Recherchen beim Kärntner Tiertransport-Experten Alexander
Rabitsch erklären, warum die Osttiroler so mauern. "Lämmer für
das Opferfest werden oft ohne Betäubung geschlachtet. Ihr Hals
wird lang gestreckt und ihnen wird die Kehle durchgeschnitten."
Schächten nennt sich das. "Natürlich werden auch immer wieder
Schafe aus Kärnten für das Opferfest gekauft und angeliefert."
Aber es wird nicht extra dafür "geworben". Rabitsch: "In unseren
Breiten mit Inseraten nach Opferlämmern zu suchen, ist eine
völlig neue Dimension." Befürchtungen, wonach die Tiere von
Italien aus lebend Richtung Orient weitertransportiert werden
könnten, teilt Tierarzt Rabitsch nicht. Er vermutet vielmehr,
dass die Fleischware direkt in Italien verwendet wird - "für die
immer größer werdende Population der islamischen Mitbürger".
Laut Rabitsch steckt hinter den "Opfer-Tiertransporten" auch
eine politische Frage: "Wollen wir, dass unsere Tiere für
Schächtschlachtungen verwendet werden oder nicht?" In Österreich
seien Ritualschlächtungen genau geregelt.
Außer Kontrolle
Wie in Italien mit den Schaftransporten aus Osttirol umgegangen
wird, weiß niemand. Thomas Steiner, der Obmann des
Schafzuchtverbandes Osttirol, macht sich nichts vor: "Wir
Osttiroler Bauern haben keine Information, ob die Tiere in
Italien betäubt werden oder nicht." Natürlich werde unter den
heimischen Schafbauern eifrig über dieses Thema diskutiert.
"Aber sobald das Tier jenseits der Grenze ist, haben wir keine
Handhabe mehr. Wir wissen nicht, wie die Schlachtung in Italien
funktioniert. Ich denke, dass in den großen Schlachthöfen schon
alles geregelt ablaufen wird", sagt Steiner. Seiner Meinung nach
müsse man die Bauern verstehen: "Derzeit suchen alle Viehhändler
Lämmer für das Opferfest." Für die Schafzüchter sei das eine
tolle Einnahmequelle. "An schweren, männlichen und nicht
kastrierten Lämmern kann man heute noch gut verdienen."
Der Widerstand gegen die Zwangsimpfung gegen
"Blauzungenkrankheit" wächst
Am Donnerstag abend war in ORF 2 in der Sendung
KONKRET eine Diskussion über die angebliche "Seuche"
Blauzungenkrankheit, die Rinder, Schafe und Ziegen betrifft.
Ärzte und Bauernverbände kritisieren allerdings die
Zwangsimpfung, da diese Impfung gegen Blauzungenkrankheit ohne
Nachweis im Schnellverfahren in Österreich zugelassen worden
sei. Und die gesundheitlichen Folgeschäden der Impfungen seien
bei den Tieren noch nicht ausreichend erforscht. Auch das
renommierte Agrar-Magazin "Top Agrar" berichtet über schwere
Nebenwirkungen wie drastisch erhöhte Zellzahlen in der Milch,
hohes Fieber, Durchfälle, Nervosität, Apathie, Lähmungen,
Festliegen, Fehlgeburten, lebensschwache Kälber und sogar
Todesfälle. Impfschäden werden allerdings nicht offiziell erfaßt
und daher gibt es sie auch "offiziell" nicht. Die Impfung ist
auch nicht kostenlos und natürlich gibt es auch keinen
Kostenersatz für offensichtliche Verluste durch Impfschäden.
Herr Leo Steinbichler forderte im ORF, anstatt
zu impfen, zuerst jene Länder zu beobachten, wo die Krankheit
vermehrt aufgetreten ist und forderte u.a., internationale
Lebend- und Schlachttiertransporte zu verbieten!
Der Vertreter des Gesundheitsministeriums, Mag. Ulrich Herzog,
meinte hingegen sinngemäß, es mache nichts aus, wenn ein paar
Tiere durch die Impfung sterben, wo doch so viele andere dadurch
gerettet würden...! Zudem beruhigte er bei der Gelegenheit
gleich alle Fleisch-KonsumentInnen, daß wegen der 180 Tonnen
Dioxinfleisch aus Irland, die in Österreich gelandet
sind, keinerlei Gefahr für selbige bestünde...
Der Name "Blauzungenkrankheit"
(Blue Tongue = BT) leitet sich von der blauen Farbe (Zyanose)
der Zunge, einem der Leitsymptome bei Krankheitsausbruch, ab.
Durch verminderten Sauerstoffgehalt des Blutes erfolgt eine
Blaufärbung der Schleimhäute der befallenen Tiere. Die
Übertragung erfolgt über eine spezielle Art von Stechmücken (aus
der Familie der "Gnitzen"), die va. in den Tropen bzw. südlichen
europ. Ländern vorkommen. Anfang November 2008 wurde im Bezirk
Schärding (Oberösterreich) diese Krankheit bei einem
Rind festgestellt. Es werden aber auch andere Krankheitsursachen
diskutiert, wie die "iatrogene" Infektion (durch den Tierarzt
übertragen), durch kontaminierte Impfstoffe, Seren und
Medikamente. Zudem enthalten die Impfstoffe gegen BT toxische
Chemikalien wie zB. eine Quecksilberverbindung,
Aluminiumhydroxid oder Saponin, die auch über die Milch
ausgeschieden werden. Auch ist der Gentechnikeinsatz des
Impfstoffes nicht ausgeschlossen.
Aufgrund dieser bislang ungeklärten
gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgeschäden durch die
Zwangsimpfung raten wir allen Tierhaltern, die Impfung gegen
Blauzungenkrankheit zu verweigern und es auf ein
Verwaltungsstrafverfahren, bei dem man Berufung einlegen kann
und so Zeit gewinnt, ankommen zu lassen. Je mehr Landwirte und
sonstige Tierhalter sich dem zivilen Ungehorsam anschließen,
desto größer ist die Chance, daß diese neuerliche, sinnlose,
gesundheitsgefährdende und tierschädigende Zwangsmaßnahme
aufgehoben wird. Weiterführende Informationen zum Thema unter
IMPULS_35_Blauzungenkrankheit_S10-21.pdf
blauzungenschaeden_landbote.pdf |