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11. 04. 2006 - Zuchtsauen: Ein Leben in Einzelhaft - Turbomast im Rekordtempo
 

Zuchtsauen verbringen den Großteil ihres traurigen Lebens in engen Einzelzellen, die kaum größer sind als sie selbst. Die Tiere stehen auf kaltem Spaltenboden ohne Einstreu. Gelenke und Klauen entzünden sich, offene Wunden können nicht heilen. Ihr trostloses Dasein treibt die Tiere auch in Verhaltenstörungen wie Stangenbeißen und Leerkauen.

Unter diesen unzumutbaren Lebensbedingungen müssen die Zuchtsauen ihre Ferkel in so genannten Abferkelbuchten gebären, auch "Eiserne Jungfrau" genannt. Damit sie aus lauter Verzweiflung nicht die eigenen Jungen auffressen, bekommen sie Psychopharmaka verpaßt. Die Ferkel werden schon nach drei bis vier Wochen von der Sau weggenommen und in strohlose Bunker gesteckt. Bereits in der ersten Lebenswoche werden ihnen die Eckzähne abgeschliffen und die Schwänzchen abgeschnitten, damit sie sich nicht gegenseitig anknabbern, die männlichen Ferkel werden im Fließbandverfahren kastriert. All das ohne Narkose!

In vollgepferchten Tiertransportern geht es dann - oft hunderte Kilometer weit - in einen spezialisierten Mastbetrieb. Und wer bis dahin überlebt, wird weiter gequält. Nach drei bis vier Wochen Säugezeit dürfen sie noch maximal fünf Monate leben bis sie 110 kg auf die Waage bringen. Dieses kurze Leben verbringen Mastschweine in Boxen, die jedem Schwein nur 0,2 bis 0,7 m2 Platz bieten - beinahe wie in einer Sardinienbüchse. Selbstverständlich auch hier auf schmerzhaften harten Vollspaltenböden. "Artgerechte Tierhaltung" gibt es in der Schweinewelt praktisch nicht. Dauerstreß, Krankheiten und schreckliche Langeweile sind die Folgen. In Freiheit würden Schweine umherstreifen, mit der Nase im Boden nach schmackhaften Wurzeln suchen und auf weichem Untergrund liegen.

Unterschreiben Sie online gegen derartige Schweinefabriken!
Seit heute können Sie bei ANIMAL SPIRIT auch online gegen verschiedene Tierquälereien unterschreiben. Den Anfang macht unsere aktuelle Kampagne "Ein Herz für Simone". Die Online-Petition können Sie unter http://petition.e-spende.at/ANIMAL/default.asp?ID=1 aufrufen. Bitte unterschreiben Sie möglichst bald und leiten Sie das mail auch an Freunde und Bekannte weiter. Wir wollen die gesammelten Listen dann an unsere "Tierschutz-Ministerin", Maria Rauch-Kallat, übergeben, damit wir endlich auch bei Schweinen und anderen "Nutztieren" grundlegende Verbesserungen im neuen Tierschutzgesetz erreichen können.

Online-Spenden bei ANIMAL SPIRIT
Seit kurzem ist es auch möglich, für unseren Gnadenhof "Arche Noah" sowie die diversen anderen Tierschutz-Aktivitäten von ANIMAL SPIRIT bequem und sicher online zu spenden. Für mehr Infos klicken Sie einfach auf den button weiter unten.
 

EINFACH UND SICHER ONLINE-SPENDEN! KLICKEN SIE HIER

 

Rückfragehinweis:  Dr. Franz-Joseph Plank, (+43) 0676/7082434

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Spendenkonto: PSK 75.694.953
Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at

ANIMAL SPIRT e.V.
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Tel. +49 (0)8025 4610 bzw. s.o.
Spendenkonto: VB Freilassing
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