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10. 07. 2007 - Neues Schweineleben am Gnadenhof
 

Zwei Ferkel aus Tierfabriken bekommen ein neues Leben

Vor ein paar Tagen wurde uns - wie berichtet - das Ferkel "Leopold" aus einer ganz schlimmen Schweinefabrik gebracht: Seine Ohren waren vom gegenseitigen Kannibalismus angebissen, das eine überhaupt ganz mit Blut gefüllt, er hatte Lungenentzündung, konnte kaum gehen (sog. "Beinschwächesyndrom", eine Degenerationserkrankung der extrem überzüchteten "Fleisch"-Rassen in der Intensivtierhaltung) und machte insgesamt einen sehr traurigen, gestressten Eindruck. Halt ein typisches armes Schwein aus der üblichen Massentierhaltung - wie mehr als 5 Millionen andere Leidensgenossen auch, die jährlich allein in Österreich aus derartigen ("legalen") Tierfabriken abtransportiert und geschlachtet werden!

Leo und Fevi müssen jetzt keine Angst mehr haben

"Leopold" hätte 2 weitere Tage in dieser Tierfabrik sicher nicht überlebt. Genausowenig wie "Genofeva", die als Kümmerer (das kleinste eines Wurfes von bis zu 13 Ferkel) keine Chance gehabt hätte. Sie wurde von einer tierliebenden Frau übernommen und jetzt - mit 6 Wochen - zu uns auf den Hendlberg gebracht. Jetzt können sich die beiden in Ruhe und Sicherheit an einander gewöhnen und den Rest des Lebens am Gnadenhof verbringen, ohne Spaltenböden, extreme Enge und Streß und letztlich Horror-Transport und Schlachthof fürchten zu müssen.

"Botschafter des Friedens"

Die beiden haben nun - gemeinsam mit den anderen 21 geretteten Schweinen auf unseren beiden Gnadenhöfen Hendlberg (NÖ) bzw. Esternberg (OÖ) - als einzige Funktion, "Botschafter des Friedens" zu sein: Dafür, daß Schweine überaus intelligente, soziale, freundliche und sehr liebenswerte Mitgeschöpfe sind, die durchaus ein eigenes Recht auf Leben in Würde und Freiheit haben, anstatt nur geboren worden zu sein, um möglichst schnell zu wachsen und dann als billiges Schnitzel oder Kotelett in der Pfanne zu enden.

 

Mehr zu diesem Thema unter www.animal-spirit.at/vegleben/navigacni.html.

Rückfragehinweis: Dr. Franz-Joseph Plank, (+43) 0676/7082434

 

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Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
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