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Gnadenhof Arche Noah




 

Unsere Neuankömmlinge

Reges Treiben herrscht bei uns am Gnadenhof Hendlberg

Hunde/Katzen
Ziegen
Esel
Pferde
"Annemarie"
Schafe
Hängebauchschweine
Kaninchen
Hühner
Anfahrtsplan

Unsere Haus- und Hofhunde „Giaco“ und „Gioia“ spielen und toben sehr gerne miteinander über die Wiesen bzw. über die verschneiten Hügel. Unseren kastrierten Katern „Timmy“, genannt der „Kampfschmuser“, sowie „Carlo“ und „Simon“, drei von 13 Katzen am Hendlberg, kann man ihr Glück und ihre Zufriedenheit regelrecht von der Nasenspitze ablesen.

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Unsere Gnadenhof-Tiere ...

... jedes hat seine eigene Geschichte zu erzählen

Unsere Esel „Pinocchio, Paulina und Philipp“, sind noch immer hier bei uns am Hendlberg. Unseren jüngsten Esel-Zugang „Browny“ haben wir erst im Juli 2010 vor dem Schlachter gerettet: Von diesem angeblich "aggressiven" Eselhengst wurde ja in verschiedensten Zeitungen und auch im ORF berichtet. Eine besorgte Tierfreundin hatte mich damals aus Kärnten angerufen und angefleht, daß wir ihn doch freikaufen sollten; sofort habe ich mich mit dem Viehhändler in Verbindung gesetzt und erreicht, daß er noch zwei Tage wartet und wir ihn dann mitnehmen können. Ich habe ihn dann bei uns am Hendlberg gleich kastriert, wodurch er seine hengstische „Aggressivität“ auch bald verloren hat; jetzt steht er bei der restlichen Herde auf der oberen Hendlberg-Weide und wird von Tag zu Tag zutraulicher – kein leichtes Unterfangen nach all dem, was er in seinem früheren Leben, bis hin zu Prügeln, durchmachen mußte.

Browny, Pinocchio und Philipp teilen sich mit unseren 16 Ziegen rund um „Zeus, Josele, Apolonia, Marie“ & Co., die sich inzwischen bestens angefreundet haben, die obere Hausweide. Sie sind schon wie eine große Familie, Streit gibt es praktisch nie, die Rangordnung ist längst ausgefochten, denn Esel und Ziegen sind ja eigentlich sehr friedliebende Zeitgenossen. Die Esel teilen sich nicht nur die saftige Weide, sondern auch die Hütte mit den Ziegen, die groß genug für alle ist und immer gutes Heu vorrätig hat. Paulina ist auf das Hofgelände übersiedelt, da ihre Hufe sich leider nie ganz erholt haben und auch ihr Lungenleiden einer ständigen Beobachtung bedarf. Am liebsten würde sie allerdings den ganzen Tag bei uns im Büro verbringen.

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Anläßlich unserer Aktionen gegen die alljährlichen Fohlenauktionen in Tirol, Maishofen, Stadl–Paura und Abtenau jeden September bzw. Oktober, wo jedesmal mehr als 500 Noriker- und Haflingerfohlen zum Verkauf anstehen – ein Großteil davon als "Schlachtvieh" für Italien – erbarmten wir uns z.B. im Jahr 2003 einer Eselstute, die so wie die meisten anderen zum Metzger gegangen wäre: Wir kauften Paulina, um den stolzen Preis von 400,- € frei. Paulina war die ärmste von drei Eseln, da sie zusätzlich lahmte und wegen der schlechten Haltung an schmerzhafter Hufrehe litt. Jetzt kann sie sich hier am Gnadenhof Hendlberg erholen und muß kein Schlachtermesser mehr fürchten. Die Hufrehe ist so gut es eben geht ausgeheilt, aber immer noch leicht vorhanden. Die hellgrauen Esel „Xaver“ und „Lisl“ hingegen, die wir im Oktober 2006 ebenfalls in Maishofen freigekauft haben, stammten aus einem Zirkus und hatten ihr Leben lang viel erdulden müssen. Xaver hatte davon schmerzhafte, verdickte Gelenke, doch dank des guten Futters und der Bemühungen unseres Hufschmieds läuft er jetzt wieder fröhlich herum. Sie genießen ihre neugewonnene Freiheit und zeigen uns täglich ihre Zuneigung und Dankbarkeit. Die beiden sind jetzt auf unserem 2. Hof in Esternberg.

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„Philipp“ hingegen stammt von einem Tierpark in den Hohen Tauern, wo er angeblich zu Bärenfutter verarbeitet worden wäre. „Pinocchio“, unser „dienstältester“ Esel, macht allmorgendlich den Hähnen Konkurrenz mit einem langen, herzzerreißenden Iiiaaah, und stellt damit sicher, daß er und seine Herde sicher nicht als letzte gefüttert werden. Er wurde ebenfalls bald nach der Ankunft hier bei uns kastriert, da wir ja ein Gnadenhof und kein Zuchtbetrieb sind.

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Bereits 2005 haben wir die beiden Shetti-Ponys Benjamin und Bernadette ebenfalls in Maishofen noch in letzter Minute vor dem Abtransport zum Schlachter freigekauft. Weil sie inzwischen schier unzertrennlich geworden sind, dürfen sie auch bis zum Rest ihres Lebens hier am Hendlberg bleiben. Benjamin leidet zwar jeden Sommer wieder an seinem Sommerekzem, aber mit unseren regelmäßigen Waschungen, Cremes und dem „Ganzkörperkondom“ aus leichtem, atmungsaktiven Material haben wir auch das in den Griff bekommen. Im Mai 2007 hat sich zu den beiden auch noch die alte Stute Sina dazugesellt, die wir aus einer schlimmen Privat-Haltung herausgeholt haben: Sie war völlig abgemagert und geschwächt, daß sie kaum den kurzen Transport überstanden hätte. Noch schlimmer haben die Hufe ausgesehen: Die hinteren wurden wohl in ihrem Leben noch nie geschnitten und waren regelrechte Bockhufe, sie konnte kaum länger auf einem stehen. Unser Hufschmied meinte, so etwas hätte er in seinem Leben noch nie gesehen ... Aber jetzt hat sie sich bei uns schon erholt und freut sich wieder ihres Daseins.

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„Annemarie“, die bildhübsche Jerseykalbin, kam im Sommer 2009 zu uns, da sie mitsamt ihrer Ziegen- und Schaffamilie leider ihren Platz verloren hatte und die ebenfalls bei uns Unterschlupf bekamen. Annemarie ist total verschmust und glaubt offenbar, daß sie selber eine Ziege ist. Sie lebt daher auch mit ihren besten (Ziegen-)Freunden „Tini“ & „Viktor“ direkt am Hof und bringt uns mit ihrer drolligen Art immer wieder herzlich zum Lachen …

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Das kleine Lämmchen „Isidor“ stand eigentlich als Osterlamm auf der Speisekarte. Doch Isidor hatte Glück, feinfühlige Menschen haben es nicht übers Herz gebracht, ihn zu schlachten und zu essen. Bei uns hat das Lämmchen 2008 einen Platz fürs ganze Leben gefunden. Zuerst war er ganz in die Hündin Gioia vernarrt. Aber weil der kleine Widder ja noch lernen mußte ein Schaf zu sein, haben wir ihn dann doch zu der Schafherde gebracht. Jetzt ist er erwachsen, natürlich kastriert und inzwischen ist er auch schon durch und durch Schaf und Herdentier.

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„Julchen“ und „Mozart“, die wohlerzogenen Hängebauchschweine, sind seit 2008 bei uns, es waren Wohnungsschweine und daher leben sie nicht mit unseren ungezogenen Rabauken „Rudi Rüssel“, „Black Jack“ und der restlichen Bande auf der unteren Schweineweide. Sie haben nämlich nie gelernt, sich gegenüber ihren Artgenossen zu behaupten. Das macht den beiden aber gar nichts aus. Sie teilen sich eine Box direkt am Hofgelände, kuscheln sich v. a. im Winter im dicken Stroh ganz eng zusammen und genießen die volle Aufmerksamkeit von uns Zwei-Beinern. Julchen ist darüber hinaus sehr kommunikativ, sobald sie uns Menschen sprechen hört, gesellt sie sich mit wedelndem Schwänzchen dazu und grunzt ihre Meinung zu allem!

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Die vielen Kaninchen am Hendlberg leben Sommer und Winter in Freilandhaltung, natürlich mit genügend Hütten und Unterschlupfen, damit sie vor dem Wetter und der Sonne geschützt sind, wenn sie es wollen. Viele haben wir aus schlimmen Mastfabriken befreit, aber auch aus Tierversuchslabors oder schlechter privater Haltung. Auch wenn Kaninchen nicht allzu alt werden und daher ein steter Wechsel stattfindet, so genießen sie doch die Zeit hier am Gnadenhof und ihre Freiheit in vollen Zügen.

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Da sich unsere Hühner wegen der Überzüchtung und Altersschwäche immer wieder ziemlich dezimieren, bekommen wir auch immer wieder „Nachschub“ aus Hühnerbatterien, aber auch von ebenfalls vor dem Schlachter geretteten Freilandhühnern (auch sie dürfen aus „Rentabilitätsgründen“ nur eine Legeperiode, also max. 14 Monate, Eier legen). Wir müssen gehörig aufpassen, dass wir immer alle gelegten Eier entdecken, um nicht unerwünschten Nachwuchs am Gnadenhof zu „produzieren“.

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Zu besichtigen ist unser Gnadenhof "Hendlberg", Am Hendlberg 112, 
3053 Laaben, nach vorheriger Anmeldung unter 02774/29330 bzw.
0676/705 93 63 (Regina und Daniel).

Anfahrtsplan Hendlberg - geben Sie bitte Ihren Ausgangspunkt ein

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