
Das Leben am Gnadenhof Esternberg -
ein kurzer Film: klicken Sie auf den folgenden Link:
gnadenhof_esternberg.wmv
Allgemeines
Pferde
Esel
Rinder
Schafe
Ziegen
Schweine
Gänse/Enten
Hühner
Patenschaft
Anfahrtsplan
Durch die großzügige Unterstützung eines Privatsponsors und vieler
weiterer Spenderinnen und Spender haben wir es im Jahr 2006 geschafft,
die Hälfte des Kaufpreises für unseren 2. Gnadenhof in Esternberg allein
durch Spenden aufzutreiben! Für die andere Hälfte ist uns ein Bankkredit
nicht erspart geblieben, aber auch dieser konnte durch die großzügige
Unterstützung eines Privatsponsors bereits zurückgezahlt werden. Doch
der Betrieb dieses 20 Hektar großen Hofes und auch die laufend
notwendigen Sanierungs- und Investitionsmaßnahmen sind dauernde, nicht
unbeträchtliche Kostenfaktoren, wodurch wir auch weiterhin immer auf die
Treue unserer Spender und Spenderinnen angewiesen sind. Am 7. Oktober
2006, dem ersten „Tag der offenen Tür“, konnten wir den 2. Gnadenhof in
Esternberg dann auch offiziell und mit Segnung „einweihen“.
Seit 2006 ermöglichten unsere
Mitglieder mit ihrer Unterstützung in Esternberg zusätzlich:
-
Einen großen Rinderoffenstall samt Erweiterung
-
Die Sanierung der Hälfte der
Pferdeboxen und zusätzlich 3 neue Pferdeboxen
-
Einen großen neuen Schweine-Gruppenstall plus Weiden
-
2 neue Ziegenställe mit jeweils Auslauf und Weide
-
Eine große (Heu- und Stroh-) Lagerhalle bzw.
Unterstand
-
Ein neues Tor für den Eseloffenstall
-
Anlegen bzw. Sanieren von 2 Wassergeflügel-Teichen
-
Ein
neues Scheunenfronttor mit großem ANIMAL SPIRIT-Schild
-
Tlw. Befestigung der Tier-Ausläufe
-
Die Sanierung unsere Quelle samt Zuleitungen plus
neuer Zisterne
-
Die Anschaffung eines leistungsfähigen
Dienstwagens/Zugfahrzeugs, zwei Pferdeanhängern sowie zwei Traktoren
samt Zubehör
-
Die Anschaffung einer Kornquetsche, eines
Balkenmähers, eines Erdbohrers für die vielen Zaunerrichtungen,
mehrerer Weidezelte, etc.
-
Frostfreie Tränkebecken in den Offenstallbereichen
-
Einen neuen Hühnerstall plus weiterer Geflügel-Hütten
-
Das Natur-Heckenprojekt und die Anlage von Streuobstwiesen
Derzeit (2013) noch in Planung:
-
Befestigung des Rinder-Paddocks
-
Schweine-Einzelfreßplätze
-
Remise/zusätzlicher Lagerplatz
-
Rinder-Treibgang mit Behandlungsstand
-
Pferde-Paddock
-
Sanierung der 2. Hälfte der Pferdeboxen
-
Evt. noch extra Weide mit Unterstand für unsere
älteren Pferde
Und ...
Die tägliche Pflege, Versorgung und
medizinische Betreuung unserer mittlerweile mehr als 220 Tiere in
Esternberg!
TOP
Die
mehr als 20 PFERDE
Noriker „Max“ und Huzule
„Moritz“, unsere zwei ersten freigekauften (damaligen)
„Schlachtfohlen“, bei denen wir es (noch) nicht übers Herz brachten, uns
von ihnen zu trennen. Sie sind als Fohlen auf den Hendlberg gekommen und
dort aufgewachsen und seit 2006 in Esternberg. Da sie ja junge und
lustige Burschen sind, haben wir 2 Menschenfreunde aus der Nachbarschaft
für sie gefunden, die sich liebevoll mit ihnen beschäftigen –alles unter
der kundigen Anleitung von Pferdetrainerin Christine. Max ist
total auf die Traberstute Messalina abgefahren: wenn wir die Herde auf
die Weide lassen, wartet er immer auf sie und begrüßt sie ganz liebevoll
...
Unsere geretteten Traber
„Kash“: Er
mußte in 11 Jahren auf der Rennbahn eine erkleckliche Summe Geld
erlaufen und genießt aber nun sein Gnadenbrot bei uns in vollen Zügen.
|
„Messalina“: Sie ist
eine der ersten Gnadenhof-Bewohnerinnen, war bereits seit Beginn am
Hendlberg und blühte unter unserer Obhut sowie mit Hilfe von
Pferdetrainerin Christine richtig auf; sie liebt es, sich mit Max -
dem Großen - die Außenbox zu teilen, der – obwohl (oder weil?)
einige Jährchen jünger - total auf sie abfährt … |
 |
„Energy“: Sie konnte
damals nur unter großen Schmerzen auf ihren Beinen stehen. Eine
spektakuläre OP unter der Leitung unseres Esternberger Tierarztes Dr.
Martin Rockenschaub ermöglichte ihr aber ein Leben ohne Schmerzen; und
nach einer langen Schonfrist durfte sie auch wieder auf die große Weide
- und siehe da: ein neues Liebespaar, sie und der schöne
„Prinz“: ein belgisches
Warmblut, der seinerzeit als Scheidungswaise zu uns kam, verknallten
sich blitzartig ineinander, sodaß Herr Prinz noch am selben Tag in
Energy´s große Box einzog und die beiden nur mehr am Schmusen und
Knuddeln sind.
„Aida & Sunny“, die 2 kleinen Tarpan-Stuten, die wir schon
als eine der ersten am Hendlberg hatten und von einem verwahrlosten
„Tierpark“ in NÖ gerettet worden waren. Sunny ist vollständig blind,
doch sie wird tagein tagaus sicher geführt von Aida und die beiden sind
seit jeher dicke Freundinnen.
„Mexx“ und „Mondi“ sind so eine Art Pensionspferde. Sie
waren Voltigierturnierpferde und es gibt auch Pferdesportler, die sich
sehr wohl auch nach dem aktiven Sport ihrer Tiere um diese kümmern, und
so haben die ehemaligen Besitzer auch anfangs auch die Patenschaft
übernommen, dann aber leider nicht mehr. Die zwei Riesen sind jedenfalls
die Chefs der Herde, sind immer zusammen und sorgen für Ruhe und
Ordnung.
„Lodur“, ein Isländer, kam zu uns weil er wegen Artrose nicht
mehr geritten werden konnte. Der Reitstallbetreiber wollte ihn zum
Metzger geben. Aber das Mädchen, welches ihn immer geritten hatte,
wollte das natürlich nicht. So hat sie ihren Vater gebeten, das Pferd zu
übernehmen und nach einem Gnadenplatz zu schauen. Und der Vater hat dann
auch die Patenschaft für Lodur übernommen.
„Pumuckl“,
der Hübsche hatte ursprünglich große Probleme mit den Hufen (Hufrehe).
Es ist unserem Hufschmied Josef zu verdanken, daß er noch lebt und jetzt
schmerzfrei gehen kann. Pumuckl saust auf der Koppel herum, immer auf
der Suche nach Spielgefährten und ist trotz seines Alters ein richtiger
Lausbub geblieben.
„Harvey“ ist ein mittlerweile (2013) 38!- jähriger Irish
Hunter, der als Turnierpferd eines Konsuls um die ganze Welt reiste. Auf
einigermaßen verschlungenen Wegen kam er zu uns und beeindruckt uns
immer wieder mit seiner ruhigen und souveränen Art – außerdem ist er ein
echter „Kampfschmuser“. Aufregen tut er sich nur, wenn sich jemand
seinem heißgeliebten Müsli nähert! Leider hat auch hier die ehemalige
„Besitzerin“ die ursprünglich versprochene Lebens-Patenschaft
eingestellt und sich nach Griechenland abgesetzt …
„Kalif“, der Gelassene, war ein Schulpferd von
Pferdetrainerin Christine, sie übernahm unseren Haflinger Ludwig, der
eigentlich kein Fall für den Gnadenhof war und vor allem regelmäßige
Bewegung für seine Lungen braucht – so übersiedelte Ludwig auf den
Christinenhof in der Nähe – und Kalif kam zu uns. Er döst am liebsten in
seiner Box, geht mal raus, wenn es ihm genehm ist und betreut liebevoll
jeden Herbst die Fohlen, die wir immer wieder kurzfristig bei uns
aufnehmen, bevor sie zu ihren neuen Familien kommen!
„Fritzi“, Haflinger und Söhnchen unserer leider schon
verstorbenen Susi (wir werden Dich nie vergessen!), war nur kurz unser
Sorgenkind. Beide hatten wir vor vielen Jahren aus schlimmer
(inzwischen verbotener) Anbinde-Haltung in Tirol freigekauft. Es war
berührend mit anzusehen, wie die ganze Herde nach dem Tod seiner Mutter,
mit der er ja das ganze Leben zusammen war, sich um ihn scharte und ihn
tröstete. Er hat sich jetzt dem Senior Harvey angeschlossen, der sich
liebevoll um ihn kümmert und immer eine große Box teilen.
„Party King“ ist auch so ein sanfter Riese, ca. 22 Jahre alt,
Neuzugang vom Sommer 2010. Er war in einem Reitbetrieb hier im Ort
Esternberg eingestellt, konnte sich in der Herde aber nicht mehr
behaupten, wurde immer mehr drangsaliert. So haben wir ihn zu uns
geholt, hier genießt er nun einen wahrhaft ruhigen Lebensabend. Er trabt
immer hinter uns her wie ein Lämmchen, man merkt, daß er doch einen
guten Platz gehabt hat.
TOP
Unsere 8 LANGOHREN:
Die Lauri-Familie bestehend aus Papa
„Laurentius“, Mutter „Nini“ und Tochter „Marina“, hat
Tierbetreuerin Anita 2006 auf den Hof mitgebracht. Lauri ist ein
richtiger Patriarch, der seine Familie beschützt und auch gerne lauthals
seinen Kommentar zu fast allem gibt! Seine „Familie“ – mit den
Esel-Neuzugängen - ist nun noch beträchtlich größer geworden.
„Liesi“ und „Xaver“,
die beiden ehemaligen Zirkusesel, die wir am Pferdemarkt in Maishofen
freikauften, hatten ihr Leben lang viel erdulden müssen,
blühten dann aber in unserer Obhut richtig auf. Xaver
hatte massive Hufprobleme und auch ihm ermöglichte Hufschmied Josef ein
schmerzfreies Gehen. Jetzt zeigt er seine neue Lebensfreude mit
Luftsprüngen und Spielen mit Freundin Liesi. Sie genießen ihre
neugewonnene Freiheit und zeigen uns täglich ihre Zuneigung und
Dankbarkeit.
„Sunny“, unser Sonnenschein, stets freundlich, sehr menschenbezogen
– ein Kuschelmonster – aber manchmal läßt er den Lausbuben raushängen
und zwickt mal so ganz nebenbei, seiner Meinung nach liebevoll – doch
wer kann ihm schon böse sein… Wir nicht!
Mama „Mancy“ und ihr Sohn „Manfred“ sind ebenfalls
Scheidungswaisen. Sie wurden von einer ANIMAL-SPIRIT-Tierschutz-Freundin
gerettet und selbstverständlich halfen wir ihr in ihrer Notsituation.
Manfred hüpft herum, genießt sein junges Leben unter der liebevollen
Obhut seiner Mutter. Er schaut nur so dick aus, ist er aber nicht, das
ist sein langes Bauchfell, welches ihn so kugelbauchig aussehen läßt…!
TOP
Unsere 8 RINDER
„Flora“
und „Friga“, die Schwarzbunten, lebten schon bei uns am
Hendlberg; Flora kam seinerzeit ganz abgemagert aus Ungarn zu uns und
Friga hat sie dann bei uns – mit Geburtshilfe von Dr. Plank - zur Welt
gebracht. Jetzt sind die beiden allerdings auf Diät, sehr zu ihrem
Mißfallen, aber gut für ihre Gesundheit; sie sind die beiden Leitkühe
und lassen v.a. bei der Fütterung daran auch nicht den Ansatz eines
Zweifels aufkommen!
„Line“ wurde ebenfalls von Gaby Teichmann
gerettet, sie sollte, obwohl tragend, geschlachtet werden, weil der
Bauer zu geizig war, ihre Wunde am Fuß behandeln zu lassen. Es stellte
sich heraus, daß sie eine eingewachsene Glasscherbe in der Klaue hatte.
Es ist wohl unvorstellbar, mit welchen Schmerzen diese arme Tier leben
mußte. Nach erfolgreicher Behandlung übersiedelte sie zu uns. Wir
freuten uns sehr auf das Kälbchen, doch durch ihr Leiden hatte sie es
schon verloren!
Ochse „Berti“, der
Imposante und Kuh „Lucky“, die Lustige, kamen schon als Kälbchen
zu uns, es waren beides sogenannte „Kümmerlinge“, die es nicht wert
schienen, groß zu werden. Heute strafen sie dieser Einschätzung Lügen,
welch stattliche Tiere sind sie doch geworden! Sie sind beide sehr
zutraulich, da ihnen noch nie etwas Böses widerfahren ist. Berti
versetzte schon manchen Besucher in Angst und Schrecken, weil er auf sie
zuging und schmusen wollte, nicht wissend welche Erscheinung er mit
seinen Hörnern darstellt! Wir erklären immer sofort, was er eigentlich
will, aber aufpassen muß man halt schon bei unserem Riesenbaby!
Die Graurinder „Viktor“, der Sensible und „Bora“, die
Unnahbare, sprangen beide dem Schlachter buchstäblich in letzter Minute
vom LKW und wurden von couragierten Menschen in Vorarlberg gerettet, die
uns bis heute durch Patenschaft unterstützen. Viktor ist ein Riese, er
wiegt ca. 1 Tonne und hat das Gemüt eines Schmetterlings – „das Leben
ist ja so voller Gefahren“! Wenn er sich hinlegt bebt die Erde, doch
eine vorbeihuschende Maus macht ihm Angst, unserem Großen! Bora ist das
genaue Gegenteil, sie stapft selbstbewußt durchs Leben, läßt sich durch
nichts aus der Ruhe bringen und zeigt auch manchmal der Leitkuh wo´s
langgeht…!
TOP
Unsere
dzt. 8 SCHAFE
„Wuzi, Beranek, Lilo, Fosko, Molli, Monika, Moppel und
Michi“
wohnen bei unseren unmittelbaren Nachbarn Hans & Maria, die sie
sehr verwöhnen. Sie lieben ihren gemütlichen Stall, das gute Essen und
die liebevolle Fürsorge. Wuzi, das Karakulschaf, welches wir als
verstoßenes Lämmchen noch am Hendlberg mit der Flasche aufgezogen haben,
hat immer wieder Probleme mit einer Klaue; das entgeht Maria natürlich
nicht und er wird dann wieder gepflegt, bis es ihm wieder gut geht. Herr
Beranek übersiedelte erst 2009 vom Hendlberg hierher, da auf der Arche
Noah I wieder einmal Platzmangel war. Fosko, den Schwarzen, holten wir
schon 2008 vom Hendlberg, weil er ein echter Ausbrecher war und er die
dortige Hanglage wirklich zu nützen wußte.
TOP
Unsere 15 ZIEGEN…
„Moses“
ist ein Findelkind, daher der Name. Er wurde im Nachbarort ausgesetzt.
Weil er menschliche Nähe gesucht hat, konnte er leicht eingefangen und
zu uns gebracht werden. Zuerst ist er uns immer nachgelaufen, konnte nie
allein sein und wollte von seinen Artgenossen gar nichts wissen.
Mittlerweile hat er sich aber gut in unsere Ziegenherde integriert.
Unser „Lanzelot“ wurde als
kleines Böcklein von einer Tierschützerin freigekauft und so vor dem
Schlachthof bewahrt. Wir haben ihn aufgenommen, mit der Flasche
aufgezogen und versucht, ihm beste Ziegeneltern zu sein, was natürlich
nicht so gut gelungen ist: Lanzelot, mittlerweile erwachsen, benimmt
sich anders als andere Ziegen und ist daher der Sonderling in unserer
Ziegenherde. Lanzelot hat zudem ein Privileg: Jeden Morgen bei der
Fütterung darf er aus dem Ziegengehege heraus und bekommt einen kleinen
Leckerbissen, er weiß das natürlich und sobald er uns sieht, läuft als
einziger zur Ausgangstür. Es wird ihm geöffnet und er läuft geradewegs
zu seinem Futtereimerchen; der nächste Weg führt ihn zu den
Himbeerstauden, wo er sich die besten Blätter abzupft und sobald man ihn
ruft, trottet er brav in den Stall zu seinen Artgenossen zurück.
Klein „Elvis“ – seinerzeit aus
einem verlassenen Betrieb in NÖ, gemeinsam mit seiner damals trächtigen
Frau „Elsa“ (noch am Hendlberg), befreit – gefällt es meist bei
den Pferden und Eseln einfach besser…
TOP
Unsere SCHWEINEROTTE
Alle freuten sich über den neuen
Stall mit Wechselweiden-Gehege, das 2010 endlich eingeweiht werden
konnte!
„Eva und Erich“,
unsere Riesen, die uns ihre Übersiedlung auf den Esternberger Hof nicht
einfach gemacht haben. Sie haben sich aber gut eingewöhnt, nur Eva hat
immer wieder Gelenksprobleme. Diese Tiere werden ja nur gezüchtet und
geboren, um „Fleischteile“ zu liefern – nicht um länger zu LEBEN – so
müssen nun kurze „vordere Stelzen“ einen gewaltigen Körper tragen; das
verursacht auf Dauer natürlich Probleme, doch wir helfen ihr dabei so
gut es geht!
„Wilma, Wendy und Wanda“
sind nun auch schon groß geworden, sie
genießen ihr Leben, vor allem das gute Essen und spielen gerne auf dem
Schweinespielplatz, welchen ihnen Tierbetreuer Volker gebaut hat.
„Leopold, Lily und
Luschi“ lieben das Essen, alle ihre Freunde,
wonnigliches Suhlen im Schlamm und danach ein ausgiebiges Sonnenbad!
Die
Wildschwein-Mischlinge „Wilhelmina, Waltraud, Wumpi, Wumme, Wim,
Wendelin, Wotan, Wolga und Ludo“ sind
die Aktivsten: Sie erinnern sich vielleicht, der ungestüme wilde
Liebhaber von Luschi vererbte ihnen geländegängige Wildschwein-Gene!
Nachlaufen spielen, die drei Großen ärgern, Volkers schöne Hecke rupfen,
Zäune kaputtmachen, sich um die Spielsachen raufen – ja denen fällt
immer was ein!
„Mia“,
die Prinzessin, zieht es nach wie vor nicht zu ihren Artgenossen,
wie auch, fühlt sie sich doch eher als Menschenkatze. Sie hat die
Herrschaft am Hof übernommen, macht das, was ihr gerade in den Sinn
kommt, streunt herum und wartet immer auf ihr Lieblingsspiel – Traktor
jagen; dafür läßt sie sogar ihr Futter stehen! Es ist rührend zu
beobachten, wie sie versucht mit den anderen Tieren zu kommunizieren –
sie produziert da ganz lustige schweineuntypische Geräusche und
Lautmalereien. Bei uns Menschen strengt sie sich nicht so an, sie macht
Rabatz, wenn ihr was nicht paßt, zwickt, wenn man ihr etwas verbieten
will und wenn sie schmusen will, gibts kein Entkommen – das macht die
Aufzucht im Wiener Haus von Erika, mit Hilfe der dortigen Katzen!
Dagegen sind unsere 7
HÄNGEBAUCHSCHWEINE
„Arthur (König Artus), Gawana (Schnurri),
Lanzelot, Parzival, Tristan, Siegfried und Daniela“
richtig pflegeleicht: Essen, sonnen, dösen – das
ist ihr ganzer Lebensinhalt und hin und wieder mal eine kleine Rangelei,
aber das ist ja schon wieder viel zu anstrengend – besser wieder dösen!
„Leander“
Unser „Minipig“ ist im Gegensatz zu den
Hängis nicht so im Diätprogramm und streunt gerne in ihrem Garten herum;
er wurde seinerzeit als „Streuner“ im Wald aufgegriffen, hätte
eingeschläfert werden sollen und da haben wir ihn natürlich gleich
aufgenommen. Er ist immer noch scheu, aber die anfängliche Panik vor
Menschen hat er endgültig abgelegt und schaut ganz interessiert, wenn
Besuch kommt.
TOP
Die GÄNSE- und ENTENSCHAR: Martin & Harem
Graugänserich „Martin“ ist nun
wieder glücklich, nachdem seine anderen Gänsefreundinnen leider an
Altersschwäche gestorben sind, war er sehr einsam – doch es dauerte
nicht lang und wir befreiten 5 wunderhübsche Gänsedamen aus einer mehr
als schlechten Haltung in NÖ – Martin nahm sie sofort unter seine
Fittiche und bewacht seine Damen ganz eifersüchtig!
Unsere dzt. insgesamt (Feber 2013) 12 Gänse teilen sich in 3
Teichen das Gehege mit 13 Moschusenten, 6 Haus- bzw. Laufenten
und 6 Wildenten. Seien sie uns bitte nicht böse, daß diese Tiere
nicht namentlich genannt werden; Tatsache ist, daß sie ganz schwer zu
unterscheiden sind, wir lieben sie aber genauso wie alle anderen!
TOP
Der HÜHNERSTALL
Unsere Esternberger Hühnerschar ist nun
auf stattliche 60 angewachsen – inklusive in einem eigenen Gehege
gehaltene 19 Mini-Hähne. Einige von ihnen ziehen ein freies Leben vor
und folgen genüßlich den frischen Rüsselspuren von Mia, um sich
allerhand Leckerbissen aus der frisch umgewühlten Erde zu holen!
Und laufend wollen noch weitere Tiere zum Gnadenhof
kommen, aber wir müssen immer wieder lernen, NEIN zu sagen, weil gut 70
Millionen Tiere, die jährlich in Österreich für Fleischkonsum und
Gaumenkitzel geschlachtet werden, können wir leider nicht retten. Auch
der größte Hof – Esternberg hat ja immerhin nun schon 20 ha - wird dann
sehr schnell einmal zu klein.
TOP
Auch eine Idylle kostet Geld
All diese Tiere genießen nach langen leidvollen Jahren
in grausamer Gefangenschaft auf unserem Gnadenhof nun ein freies,
glückliches Leben. Die notwendig gewordene Anstellung von Mitarbeitern,
der Neubau oder die Renovierung von Stallungen, Weidehütten oder Zäunen,
sowie die Futter- und Betreuungskosten für die Tiere verursachen stets
laufende Kosten, die Behandlungskosten der kranken oder ausgelaugten
Tiere. Kastrationen – zusätzlich zu den bereits getätigten Investitionen
(siehe oben). Wir sind jetzt daher verstärkt auf Spenden angewiesen, da
wir leider – trotz vieler Ansuchen – weder von öffentlicher Seite noch
von Banken eine Unterstützung bekommen.
Möchten Sie nicht für eines dieser großen oder
kleinen Tiere Verantwortung übernehmen? Sie können so ein wenig
dabei mithelfen, den Menschen vor Augen zu führen, wie sehr auch diese
Tiere imstande sind, Leid, Schmerz, Angst, aber auch Glück und
Dankbarkeit zu empfinden.
Natürlich können Sie als Pate oder Patin ihr Tier, wann
immer Sie wollen und nach kurzer Anmeldung, besuchen. Unabhängig davon
werden wir Ihnen immer wieder von den großen und kleinen Ereignissen im
Leben Ihres Schützlings berichten.
Die Einstellung unserer Gesellschaft zum sogenannten
„Nutztier“ ist fatal; der Gnadenhof ist ein lebender Beweis, wie dankbar
und empfänglich diese Tiere für Zuwendung, Liebe und Geborgenheit sind –
und Sie können ein klein wenig dazu beitragen!
Die Vollpatenschaft
(natürlich sind auch beliebige Teilpatenschaften möglich) kostet für ein
Pferd oder ein Rind € 70,-/Monat, für einen Esel oder Pony € 50,-, für
ein Schwein € 35,-, für ein Schaf oder eine Ziege € 25,-, für ein
Kaninchen 8,-, für eine Gans oder Ente € 7,- und für ein Huhn oder
Meerschweinchen € 5,-/Monat. Bei einer Teilpatenschaft spenden Sie für
ein Tier einen geringeren Betrag Ihrer Wahl. Bei Interesse melden Sie
sich bitte in unserem Büro, Tel. (+43) 02774/29330.
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Die Hofadresse: A-4092 Esternberg, Schacher 9.
Besuche sind jederzeit nach Voranmeldung herzlich willkommen.
Besonders freuen wir uns auch über Schulklassen, denen wir gerne - auch
im Rahmen des von uns geförderten Projekts
„Tierschutz im Unterricht“ –
am praktischen Beispiel die Nähe, die liebevolle Behandlung und das
Mitgefühl für Tiere vermitteln möchten.
Für Besuche ersuchen wir um vorherige telefonische
Anmeldung unter
(+43) 0676/4000940 (Anita) oder
(+43) 0676/5751860 (Volker), damit wir auch genügend Zeit für Sie haben.
Anfahrtsplan Esternberg
- Bitte geben Sie ihren Standort ein und klicken Sie auf >>
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