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z.B. 22/04/2018
16.04.2018

Frühlingserwachen auf den Gnadenhöfen…

Letztes Wochenende war ANIMAL SPIRIT-Obmann Dr. Plank wieder einmal zu Besuch auf unseren beiden oberösterreichischen Gnadenhöfen Esternberg und Engelberg (beide im Bezirk Schärding, Innviertel). So konnte er erneut miterleben, nicht nur wie wohl sich alle Tiere fühlen, sondern auch ihre ersten Stunden auf den frischen Frühlingsweiden. In Engelberg durften am Sonntag zunächst die vier großen Pferde Conner, Ozelot, Quider und Lara auf die Hausweide: ihre Freude über die frischen Gräser und die dazu gewonnene Freiheit war übergroß, wie man auf dem kurzen Video und den Fotos sehen kann. Nicht, daß sie den Rest des Jahres in einer Box eingesperrt wären – sie haben ja seit letztem Herbst die tolle Futterstation mit Bewegungsstall für die Senioren -, aber so eine große Naturweide ist halt doch etwas anderes…

Auch die sechs, noch etwas scheuen Kamerunschafe, die wir letzten Herbst aus verwahrloster Haltung befreit haben, freuen sich über das frische Grün, gemeinsam mit den restlichen 29 Schafen am Engelberg.

Übrigens – bereits jetzt zum Vormerken: für Sonntag, den 2. September planen wir hier unser erstes Hoffest, nähere Infos dazu werden folgen.

16.04.2018

Am Gnadenhof Esternberg blühen ebenfalls die Bäume und alle Tiere freuen sich über ihre Ausläufe und Weiden: Esel, Pferde, Rinder, Lamas, Schweine, Ziegen, Gänse, Enten, Hühner, Truthühner und Pfau William. Die Attraktion schlechthin ist nach wie vor das schwarz-weiße Ziegenkitz Anastasia, dessen Lieblingsbeschäftigung darin besteht, auf den Rücken der Mitarbeiterinnen bzw. Besucher zu springen und ihnen dadurch eine wohltuende Rückenmassage zu bescheren.

Auch 4 kleine Hühnerküken haben es wieder „geschafft“ ausgebrütet zu werden, nach die Mama die Eier so gut am Heuboden versteckt hatte, daß sie nicht rechtzeitig entdeckt worden sind…

Der wunderhübsche Amrock-Hahn Godzilla darf als einziger ins Enten- und Putengehege, ist er doch schwer verleibt in die Putendame Sissy – sehr zum Ärgernis des Puterichs Franzl

Hänsel und Grete, das unzertrennliche Gänsepaar, bewacht sehr wehrhaft ihr großes Gehege - so wie Kater Felix am Eingang vom Hof Esternberg.

Und Schweinedame Mia gönnt sich nach Frühstück und Morgenspaziergang gerne eine kleine oder auch größere Siesta mit ihren Freundinnen...

16.04.2018

Programm-Ankündigung Oe24.at/tv „Der Talk“,

Donnerstag, 19. April 2018, 22-23 Uhr

Als Gast in der Sendung ist u.a. ANIMAL SPIRIT-Obmann, Tierarzt und Tierschützer Dr. Franz-Joseph Plank.

Thema: „Kuscheltier Kampfhund – und plötzlich beißt er zu!“

* Wie gefährlich sind Kampfhunde?

* Muß es einen Hundeführerschein geben?

* Sind Eltern selbst schuld wenn der Familienhund zubeißt?

* Muß man Angst vor Kampfhunden haben?

Die Sendung findet statt anläßlich des tragischen Todes zweier Menschen durch eine Beißattacke durch einen sog. „Kampfhund“ in Deutschland und der danach neu aufgeflammten Diskussion über sog. Listenhunde. Bereits 2010 – im Zuge der damals stattgefundenen Wiener Volksbefragung zum „Hundeführschein“ - hat Dr. Plank dazu seine Meinung mit einer OTS-Presseaussendung kundgetan, an der sich bis heute logischerweise nichts geändert hat.

16.04.2018

ORF-Steiermark: Fleisch oft durch multiresistente Keime belastet

Keime, die gegen Antibiotika resistent sind, könnten laut WHO bis 2050 zur häufigsten Todesursache werden. Auch in Graz haben die Grünen jetzt bei zahlreichen Fleischproben multiresistente Keime nachgewiesen.

Jahr für Jahr sterben weltweit 700.000 Menschen aufgrund dieser besonders widerstandsfähigen Krankheitserreger an einer Infektion, europaweit geht man laut dem EU-Abgeordneten Thomas Waitz (Grüne) von 25.000 Todesopfern aus: „Die Weltgesundheitsorganisation hat einen Bericht herausgegeben, in dem sie vor dem Problem warnt, das bis 2050 zur häufigsten Todesursache werden könnte, wenn nichts unternommen wird.“

Alljährlich werden 131.000 Tonnen Antibiotika bei Tieren eingesetzt, die auch auf unseren Tellern landen können. Manche belastet durch multiresistente Keime, so Waitz: „Das sind Keime, die gegen alle oder die meisten Antibiotika resistent sind: Bei einem Stück Fleisch kann man über eine offene Wunde eine Infektion bekommen, die nicht mehr mit Antibiotika behandelbar ist, sodaß man wie vor 150 Jahren an einer einfachen Infektionskrankheit stirbt.“

Fleisch aus mehreren Ländern getestet

Jetzt ließ Waitz Proben zweier Grazer Großhandelsunternehmen von der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) untersuchen: „Wir haben bevorzugt ausländische Fleischprodukte gekauft und getestet, aber auch inländische, auch steirische: Wir haben Putenfleisch getestet, das aus Ungarn kam, wir hatten deutsches Schweinefleisch dabei; aber auch Faschiertes mit ‚Herkunft: EU‘, da könnte es auch sein, daß es von mehreren Herkunftsländern gleichzeitig kommt“, so Waitz.

Das Ergebnis: Drei von vier Tests bei Schweinefleisch (Schopf und Faschiertes) wiesen MRSA (Methicillin-resistente Staphylokokken) auf. Die Hälfte des Geflügels war mit sogenannten ESBL-Bakterien belastet, die gegen verschiedene Antibiotika immun sind: „Wir haben zwar gesehen, daß vorwiegend in ausländischen Proben multiresistente Keime vorkommen, aber auch in Österreich“, schildert der EU-Abgeordnete.

Verbreitung durch Lebendtiertransporte

Die Verbreitung der multiresistenten Keime finde, so Waitz, vor allem durch Lebendtiertransporte statt, „vor allem bei Schweinen und Hühnern, aus Regionen, wo große industrielle Mastställe mit 100.000 Mastplätzen betrieben werden“. Die Grünen fordern daher u.a. intensivere Kontrollen dieser Transporte. Außerdem sollten Betriebe, die Tiere auf engstem Raum halten, nicht länger mit EU-Geldern unterstützt werden.

Auch in Österreich solle man versuchen, die Landwirtschaft möglichst frei von Antibiotika zu gestalten: „Ziel wäre es, wenn Tiere erkrankt sind, diese von den anderen zu trennen und separat zu behandeln - nicht den ganzen Stall automatisch mit Antibiotika in der Fütterung zu versorgen“, so Waitz.

16.04.2018

Deutsches Bundestagsgutachten bestätigt: Einschränkung der Religionsausübung wäre im Grundgesetz prinzipiell möglich!
PRESSEAUSSENDUNG des Arbeitskreises für Umwelt- und Tierschutz, D-Rockenhausen
Von Ulrich Dittmann, 12.4.2018 (Gleiches gilt im Übrigen auch für Österreich)

Erst kürzlich ließ die (deutsche) Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/1171) des AfD-Abgeordneten Stephan Protschka und der Fraktion der AfD, als Antwort verlautbaren: „Ein Verbot des Schächtens (Schlachten ohne Betäubung) ist verfassungsrechtlich nicht zulässig.“

Mehr siehe www.animal-health-online.de und www.fellbeisser.net

Doch das ist so nicht richtig. Eine solche seit Jahrzehnten vorgetragene Rechtsauffassung der Bundesregierung ist mittlerweile obsolet.

Es wird verwiesen auf vorliegende Stellungnahme des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages vom 14. November 2017, das der Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner (AfD) und Vorsitzender des Rechtsausschusses in Auftrag gegeben hatte. ( WD 3 – 3000 – 221/17).

Rechtsanwalt Brandner sieht sich hier in seiner Rechtsauffassung bestätigt:

„Viele ideologisierte Politiker behaupten seit Jahren steif und fest, jegliche Form der Religionsausübung müsse geduldet werden, selbst wenn sie mit unserer Rechtsordnung und dem Grundgesetz nicht vereinbar ist. Unter dem Deckmantel der Religionsausübung ist gleichwohl in den letzten Jahren viel Schindluder betrieben wurden. Sei es die mit westlichen Werten nicht zu vereinbarende Verschleierung von Frauen, Tötungen aufgrund archaischer Ehrbegriffe oder die Verheiratung von Mädchen gegen ihren Willen. Wenn Deutschland zu seinen Werten stehen will, dann bietet die Werteordnung des Grundgesetzes den Rahmen, um solch mittelalterlichem Treiben Einhalt zu gebieten. Es wird jetzt Zeit, eine öffentliche Debatte über eine Grundgesetzänderung zu führen, um all jene in die Schranken zu weisen, die die Religionsfreiheit für politische Zwecke mißbrauchen. Einen Freifahrtschein wollten die Verfassungsväter mit der Religionsausübungsfreiheit nie erteilen. Auch insoweit muß unsere Demokratie wehrhaft sein!“

Die wehrhafte Demokratie des Grundgesetzes erlaubt im Kern auch die Einschränkung der Religionsausübung, wenn ihre Folgen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages. Dafür müßte das Grundgesetz geändert und die Religionsausübung, also Art. 4 Abs. 2 GG, in die Verwirkungsregelung des Art. 18 Grundgesetz aufgenommen werden.

Quelle: www.journalistenwatch.com/2017/11/23/und-tschues-islam-bundestagsgutachten-bestaetigt-einschraenkung-der-religionsausuebung-waere-im-grundgesetz-prinzipiell-moeglich/

Immer öfter wird insbesondere nach moslemischem Standard ohnehin mit Betäubung geschlachtet. Siehe hierzu auch Kleine Anfrage der AfD-Abgeordneten Doris Fürstin v. Sayn–Wittgenstein - und Antwort der  Landesregierung Schleswig-Holstein www.landtag.ltsh.de

Mehr zur Thematik Schächten: www.pro-iure-animalis.de

09.04.2018

Ziegen-Oma „Mona“ neu am Gnadenhof Hendlberg

Letztes Wochenende gab es am Gnadenhof Hendlberg in Laaben/NÖ wieder einen Zuwachs: Diesmal kein Tierkind, sondern die Omi „Mona“, eine 14-jährige Ziege. Mona ist nicht nur sehr freundlich und zutraulich, sondern für ihr Alter auch noch topfit. Gleich hat sie sich gut integriert und besonders mit dem Pony-Senior „Benny“ angefreundet – die beiden stehen jetzt sogar jede Nacht gemeinsam in einer Box.

Mona wurde uns vom befreundeten „Kinderbauernhof Eschenau“ gebracht, weil ihre Ziegen-Kollegin kürzlich gestorben war und es somit dort keine weiteren Artgenossen gab. Sie fühlte sich daher ein wenig einsam und so fand sie den Weg zu uns auf den Hendlberg, wo sie sich nun gemeinsam mit den Ziegen Viktor und Tina, der Kuh Annemarie, den Ponys Benny, Bernadette, Pinocchio und Alba, den Schafen Ilvy und Quatschi, den Schweinen Flower Power, Carlo und Frida, den diversen Hunden, Katzen und Hühnern den Haupthof teilt und zudem „Empfangskomitee“ für unsere Besucher spielen darf...

Es wird ihr bei uns sicherlich an nichts fehlen – lediglich eine Patenschaft vermißt sie noch und sie würde sich sehr über eine solche freuen!

09.04.2018

Ankündigung: Powerpoint-Vortrag „Gelebter Tierschutz“ von Dr. Franz-Joseph Plank, 13. April, A-3051 St. Christophen

Kommenden Freitag, den 13. April 2018, hält ANIMAL SPIRIT-Obmann Dr. Franz-Joseph Plank einen Vortrag über „sein“ Thema Tierschutz in St. Christophen bei Neulengbach (NÖ) – im Rahmen des „Umweltstammtisches St. Christophen“. Der Text am Ankündigungsplakat lautet:

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann des Vereins ANIMAL SPIRIT in Laaben, beschäftigt sich nunmehr seit 30 Jahren quasi hauptberuflich in diversen NGOs mit dem Thema Tierschutz. Er gibt Einblick und Informationen zu (politischen) Tierschutz-Themen wie z. B.: Massentierhaltung, Tiertransporte, aktuelle Tierschutz-Gesetzgebung für Rinder, Schweine, Geflügeltiere, Kaninchen und andere Tierarten, tierquälerische Jagdpraktiken und persönliche Handlungsmöglichkeiten.

Ort: Jugendheim Miteinander, A-3051 St. Christophen, Hauptstr. 6 (im Pfarrhof)

Zeit: 13.4.2018, 19:30 Uhr

09.04.2018

Gaby Teichmann braucht wieder einmal dringend Hilfe!

Wieder steht der private Gnadenhof von Gaby Teichmann vor großen Problemen und daher hat sie uns – erneut – um unsere Hilfe gebeten. Da ANIMAL SPIRIT mit seinen drei Gnadenhöfen und 500 täglich zu betreuenden Tieren derzeit mehr als ausgelastet ist, können wir sie aber nicht noch mehr unterstützen, als wir das ohnehin schon tun, nämlich durch Finanzierung einer (zusätzlichen) Arbeitskraft und immer wieder Bezahlung diverser Heu- oder Tierarztrechnungen. Eigentlich bräuchte Gaby, die seit mehr als 26 Jahren - meist ganz alleine - immer ca. 200 gerettete Tiere (Pferde, Esel, Schafe, Ziegen, 3 Zebu-Rinder, Hühner, Kaninchen, Katzen und Hunde) betreut hat, mehr als nur eine Hilfskraft. Aber immer wieder springen ihr die Arbeiter ab, weil ihnen die Arbeit zu schwer und/oder die Bezahlung zu gering ist. Und Gaby ist nach all den Jahren schwerster Arbeit ohne einen Tag Pause gesundheitlich so angeschlagen, daß sie eigentlich selber gar nichts mehr körperlich arbeiten sollte – aber sie hat ja nicht einmal Zeit für einen Arztbesuch, geschweige denn Krankenhausaufenthalt…

Dazu kommt noch, daß sie mittlerweile nicht mehr weiß, wo sie das Geld für die nächste Heurechnung hernehmen soll. Ein großer Rundballen kostet in ihrer Region heuer schon fast 80,- Euro, und davon braucht ja täglich eineinhalb! Daher müßte sie dringend auch ihren Tierbestand zurückschrauben, um ihre Kosten und die Arbeit zu reduzieren. Also sucht sie vorläufig Plätze für ihre 20 Esel: wer immer einen guten Platz weiß, soll sich bitte gleich mit ihr persönlich in Verbindung setzen (sie ist nur telefonisch zu erreichen): (+43) 0650-9560158.

Am meisten hilft ihr aber natürlich eine Spende, um ihre überbordenden Kosten einigermaßen ausgleichen zu können: IBAN: AT51 2040 4006 0056 4260. Besten Dank!

09.04.2018

wildbeimwild.com: Polen - Trophäenjäger nicht mehr erwünscht

Polen war für die Hobby-Jäger aus dem deutschsprachigen Raum DAS Jagdland Nummer eins, insbesondere Westpolen. Nun gelten ganz andere Spielregeln, welche ab dem 1. April in Kraft getreten sind. Von nun an müssen alle Gesellschaftsjagden im Voraus den Behörden gemeldet werden. Jagdgegner werden sich also in Zukunft darauf einstellen können. Die vorsätzliche Behinderung der Jagd ist nicht mehr strafbar. An der revolutionären polnischen Jagdreform werden ausländische Jagdanbieter wie Hubertus-Hunting  wohl ebenfalls kaum Freude haben. Den Tierschützern ist es nämlich lieber, die Hobby-Mörder machen in Zukunft einen großen Bogen um ihr Land.

Mit den neuen Vorschriften wird auch die Aufsicht des Umweltministers über den polnischen Jagdverband verbessert. Zu lange wurde dem kriminellen Treiben zugeschaut. Die öffentliche Meinung den Hobby-Jägern gegenüber ist völlig gekippt. Gleiches kann man auch in der Tschechoslowakei usw. feststellen. Das dumme und heuchlerische Gerede von Schützen und Nützen, Anwälte der Tiere usw. der Hobby-Jäger stimmt einfach nicht.

Wer sinnlos tötet, schützt nicht und der zivilisierten Gesellschaft nützt es nichts.

Das neue Jagdgesetz wird vor allem die Rechte der Grundstückseigentümer stärken. Sie werden jetzt in der Lage sein, ihr Land ohne Angabe von Gründen vor Hobby-Jäger-Banden zu befrieden. Darüber hinaus erhöhen die neuen Vorschriften die Entfernung zu Wohngebäuden, in deren Nähe Hobby-Jäger jagen können von 100 auf 150 Meter. Die Jagd darf auch nur noch in einer Entfernung von mindestens 500 Meter von öffentlichen Versammlungen durchgeführt werden.

Minderjährigen ist die aktive und passive Teilnahme an der Jagd verboten worden. Es dürfen also auch keine Kinder mehr zu Treibjagden aus den umliegenden Dörfern aufgeboten werden. Das neue Gesetz soll den Kinder und Jugendlichen eine harmonische Entwicklung garantieren. Nach dem neuen Gesetz müssen sich die Hobby-Jäger alle 5 Jahre medizinischen und psychologischen Wesenstest unterziehen! Man darf auch nicht mehr in Nationalparks oder Naturschutzgebieten ohne Genehmigung schießen.

Nach dem neuen Gesetz wird es jetzt auch unmöglich sein, lebende Tiere in der Ausbildung von Jagdvögeln und Jagdhunden einzusetzen. Der in der freien Wildbahn gefangene Fuchs wurde zum Beispiel an einer Leine gehalten, daß er nicht entkommen kann. Dazu hat man ihm die Schnauze mit Klebeband zugebunden, damit er sich nicht verteidigen kann. Dem Sadismus, zum welchem sich der durchschnittliche Hobby-Jäger im Umgang mit Wildtieren hingezogen fühlt, sind keine Grenzen gesetzt.

Die Jagd auf Wölfe in Polen ist seit 1998 verboten. Es wird je nach Quelle ein Bestand von rund 1.500 – 2.500 Tieren geschätzt. Damit hat Polen im Tierschutz einen Quantensprung im Jagdunwesen vollzogen.

09.04.2018

Regenwald.org-Petition: Miombo-Wald vor gigantischem Zellstoffprojekt retten!

Eine Handvoll Jobs und säckeweise Cash für einen Konzern – oder intakter Wald, der Tausenden Einheimischen eine Lebensgrundlage und ungezählten Tieren einen Lebensraum bietet? Die Antwort dürfte klar sein, wenn man das Herz am rechten Fleck hat: Wir müssen den Wald bewahren.

Doch in Mosambik droht das Gegenteil: Für ein gigantisches Zellstoffprojekt soll artenreicher Miombo-Wald gerodet werden. Die Firma Portucel will riesige Eukalyptus-Plantagen anlegen – mit Geld von der Weltbank.

Antilopen verlieren dann ihren Lebensraum, die Bevölkerung wird leiden. Wo Holzplantagen stehen, müssen viele Tier- und Pflanzenarten weichen und Kleinbauern ihr Land aufgeben. Natur und Menschen sind die Verlierer.

Umweltschützer versuchen, die Firma Portucel aufzuhalten. Bitte unterstützen Sie den Widerstand mit Ihrer Unterschrift.

Sagen Sie: Stopp - und unterschreiben Sie die Petition!

04.04.2018

Anastasia – der Star bei unseren Besuchern

Jetzt, wo es endlich doch Frühling zu werden scheint, kommen wieder mehr Besucher auf unsere Gnadenhöfe. So auch am letzten Oster-Wochenende in Esternberg – dort ist das kleine Waliser Schwarzhals-Ziegenkitz „Anastasia“ momentan der absolute Star (wir haben darüber bereits im letzten Newsletter und in unserer aktuellen Post-Aussendung berichtet): Wo sie nur kann, hüpft sie auf ihre Mit-Lebewesen hinauf und benützt sie quasi als Aussichtsposten oder auch nur als Turngerät, sei es nun ein Esel oder eben ein Mensch, in diesem Fall die Besucherin Caroline (siehe Bilder).

Hier wird Caroline gerade vom Esel Magnus beschnuppert und Anastasia schaut von ihrem Rücken aus zu…

04.04.2018

Dog Care Clinic – neues Video online

Vor einem Monat hat ja ANIMAL SPIRIT-Obmann Dr. Plank die „Dog Care Clinic“ (DCC) im Süden von Sri Lanka besucht - wir haben darüber im Newsletter vom 11.3.18 berichtet. Jetzt haben wir ein erstes Video darüber zusammengestellt – siehe HIER.

Da die DCC wirklich ein bestens organisiertes Vorzeigeprojekt ist, wollen wir es in unserem nächsten mailing im Mai auch größer vorstellen bzw. bewerben und dafür noch ein zweites Video erstellen. Wir werden Sie weiter am Laufenden halten!

04.04.2018

Petition gegen neue Hühnermastanlage bei Linz

Eine Unterstützerin von ANIMAL SPIRIT aus Oberösterreich hat sich mit folgendem Anliegen an uns gewandt:

„Nur 300m von unserer Wohnsiedlung entfernt soll eine Hühnermastanlage mit knapp 40.000 Hühnern errichtet werden. Wir haben inzwischen eine Bürgerinitiative mit Petition gegründet (www.wollen-wir-nicht.at) und versuchen, den Bau dieser Qual-Anlage zu verhindern.

Da wir keine „direkten Anrainer“ sind – eine schmale Straße und ein Feld liegen dazwischen - wurden wir weder informiert, noch zu Bauverhandlungen eingeladen.

Unser Ziel ist es, die Bewohner in unserer Stadt (St. Valentin – Nähe Linz) umfassend zu informieren und auch Alternativen aufzuzeigen. Der Zuspruch ist sehr groß und die von uns ins Leben gerufene Unterschriftenaktion gegen diesen Bau wird intensiv genützt. Auch in lokalen Zeitungen wird schon über uns berichtet.

Wir würden uns über eine Unterstützung von Ihnen sehr freuen, sei es in Form eines Artikels den wir veröffentlichen dürfen oder auch als Beitrag unter „Schreib uns deine Meinung“ auf unserer Homepage.

Über eine positive Rückmeldung wären wir sehr dankbar – auch im Namen der Tiere die nicht in diese Anlage „einziehen“ müssen!“

Hier gehts zur Petition gegen die neue Hühnerfabrik

04.04.2018

Ankündigung: FLOKULI - Frühlingsfest für alle bewußten Genießer und Tierfreunde
Flohmarkt | Kunst | Literatur: Sa 21. April, 11 – 18 Uhr, 3500 Krems, Rehberger Hauptstr. 56

Der Verein VEGGRUF lädt wieder zum FLOKULI - Flohmarkt, Kunst, Literatur - am 21. April nach Krems-Rehberg ein, diesmal in den uralten, liebevoll restaurierten Kremstaler Hauerhof. Ein idealer Ausflugs-und Veranstaltungstipp für die ganze Familie!

Von 11 - 18 Uhr erwarten die kleinen und großen Besucher neben zahlreichen Kunsthandwerksausstellern und einem vielfältigen rein pflanzlichen Buffet - u.a. mit Feuerflecken, Burgern und tollen Mehlspeisen - ein Bio-Jungpflanzenverkauf, ein exquisiter Flohmarkt mit hochwertiger Ware, ein kreatives Kinderprogramm, zwei Lesungen der Kremser Autorin Lisa Gallauner, eine Weinverkostung vom Weingut Sigl aus Rossatz im wunderschönen Weinkeller und eine Tombola! Die Hausführung durch das einzigartige Gebäude ist für sich schon ein besonderes  Erlebnis. Der gesamte Reinerlös des Tages kommt verschiedenen Tierschutzprojekten zugute.

Alle Infos auf www.veggruf.at
FLO - EXKLUSIVER FLOHMARKT - nur ausgesuchte hoch qualitative Ware
KU - KUNST - viele einladende Kunsthandwerkstände mit Holz, Naturkosmetik, Drahtkunst, Keramik, peppiger Bio-Mode für Klein und Groß, Accessoires und Kekse für Tiere, Kräuterprodukte, bemalte Steine, Köstlichkeiten aus Seitan, Bio-Getreide, Smoothies, veganes Schmalz und vieles mehr…
LI - LITERATUR - Die Kremser Autorin Lisa Gallauner liest für Kinder und präsentiert erstmalig ihren neuesten Wachau-Krimi „Teufelsziel“.

Der Hauerhof wurde 1335 erbaut und von Leopold Doppler restauriert. 1984 wurde die Sammlung eingerichtet. Um 12 und 14 Uhr gibt der Hausherr eine exklusive Führung, da das Haus sonst nicht öffentlich zugänglich ist!

FLOKULI, SA, 21. APRIL 11 – 18 UHR
3500 KREMS-Rehberg, Rehberger Hauptstraße 56
WWW.VEGGRUF.AT

www.facebook.com/veggruf

04.04.2018

Menschenrechte und Tierrechte - Eine Sache oder ein Widerspruch in sich? Kontroversielles Essay und scharfsinnige Analyse von Silke Ruthenberg, ANIMALPEACE:

Tierrechte und Menschenrechte werden gern in einem Atemzug genannt. Wohlgemerkt von Tierschutzbewegten und praktisch nie von Menschenrechtsaktiven. Allein das macht die These verdächtig, ob dahinter wirklich eine sinnvolle Analogie steckt oder es allenfalls nur eine schwachsinnige, vielleicht sogar im Kern schädliche Phrase ist.

Um dieser Frage nachzugehen, ist eine Begriffsklärung im Vorfeld sinnvoll. Menschenrechte sind zunächst subjektive Rechte, die jedem Menschen gleichermaßen "aufgrund seines Menschseins" zustehen. Dazu gehören das Recht auf Leben, auf Freiheit, auf Unversehrtheit, auf Schutz vor Diskriminierung, Folter und einiges mehr. Praktisch alle Staaten der Welt anerkennen die Menschenrechte prinzipiell! Sie sind Bestandteil des Grundgesetzes und Internationaler Deklarationen. In den meisten Ländern werden Verstöße gegen Menschenrechte sanktioniert mit teils erheblichen Strafen. Menschenrechte müssen nicht gefordert werden. Sie existieren!

Wenn wir von Tierrechten sprechen wird bereits die Definition schwieriger. Viele "Tierrechter" meinen, sie seien "Tierrechtler", weil sie bessere Schutzgesetze für Tiere fordern, die deren Leiden abschaffen. Historisch kam der Begriff aber mit einer anderen Konnotation und einer anderen Anspruchshaltung auf: Tierrechtler fordern für die Tiere (zumindest für die denkenden, fühlenden unter ihnen, also diejenigen mit Bewußtsein) subjektive Rechte in Analogie zu dem Menschenrechten, konkret zumindest das Recht auf Leben, Freiheit, Unversehrtheit, ganz einfach, weil sie ein vergleichbares Interesse an solchen Rechten haben wie Menschen. (Anmerkung: Tierschutzgesetze legen die Rechte des Menschen am Tier fest, NICHT Tierrechte). Selbst ein allerbestes Tierschutzgesetz räumt Tieren keine Rechte ein, sondern beschränkt nur die Verfügungsgewalt des Menschen. Tierrechte gibt es nirgendwo auf der Welt. Kein einziges Tier von der Muschel bis zum Schimpansen hat auch nur ein einziges Recht. Nirgendwo.

1. Menschen SIND Tiere, sie sind EINE Art von weit mehr als einer Million Tierarten. Von Menschen und Tieren zu sprechen ist so sinnvoll wie von Birken und Bäumen, Rosen und Blumen, Löwen und Säugetieren, Menschen und Frauen/ Schwarzen/ Russen. Hier wird ein Gegensatz unterstellt, der de facto nicht da ist, da die eine Gruppe implizit Bestandteil der anderen Gruppe ist, was mit dieser Auseinander-Dividierung aber verschleiert wird, noch schlimmer: indirekt sogar bestritten wird. Das geschieht natürlich mit der Absicht, fälschlich zu suggerieren, Menschen wären gar keine Tiere, oder bestenfalls ein ganz besonders Tier, das keinesfalls mit den anderen in einem Atemzug genannt werden darf. Diese Botschaft wird der Floskel untergeschoben und dann in der ständigen Praxis zur ideologischen Realität ohne tatsächliche Substanz. Der Wendung "Menschen und Tiere" ist bereits Propaganda gegen Tiere.

2. "Menschenrechte" ergeben sich allein aus der Zugehörigkeit zur Art Mensch – so wird es begründet. Egal, wie dieser Mensch beschaffen ist, hat er dieses Recht per se. Weil er eben Mensch ist. Es ist also de facto nur ein Feudalherrenprivileg, ein selbstverliehenes Sonderrecht für die herrschende Art auf Grundlage einer gigantischen Diskriminierung aller anderen Arten, denen dieses Recht vorenthalten wird. Kraft einer moralisch irrelevanten, metaphysischen Annahme "Besonderheit der Zugehörigkeit zu einer Art" werden diese Rechte verliehen. Groteskerweise bzw. logischerweise ist hierbei die begünstigte Spezies gleichzeitig Partei und Richter in einer Person: es sind Menschen, die sich selbst Rechte verleihen und den Nichtmenschen diese Rechte vorenthalten. Ätsch. Das Menschenrecht ist damit das Rechtsverständnis einer Bananenrepublik. Dies ist umso pikanter, weil der Grundidee des Rechts die Absicht vorausgeht, dem "Recht des Stärkeren" aus Gerechtigkeitserwägungen etwas Wirksames entgegenzusetzen und eben den Schwächeren vor dem Stärkeren beschützen soll und nicht den Starken zusätzlich privilegieren. Das Menschenrecht tut das Gegenteil: es begünstigt den Sieger. Es ist Zweiklassenjustiz. Es ist Diskriminierung par excellence. Privilegien zementieren Ungerechtigkeiten zu geltendem Recht. Das Menschenrecht ist in seinem Kern faschistisch und gehört als ein solches abgeschafft, weil es eine in Gesetzform gegossene Diskriminierung aller fühlenden, denkenden Individuen ist, die der privilegierten Art nicht angehören, nur weil sie dieser Art nicht angehören. Aus diesem Grund MUSS ein Tierrechtler Menschenrechte ablehnen und ihre Abschaffung einfordern.

3. Die Unterstellung, man müsse für Menschenrechte sein, um Tierrechte fordern zu können, verschleiert die Wirklichkeit in einem zentralen Punkt: Menschen haben Rechte, alle anderen Tierarten haben KEINE Rechte. Wenn Menschen diese Rechte verweigert werden bzw. gegen diese Rechte verstoßen wird (durch staatliches Handeln, diskriminierende Gesetze oder durch Verbrechen), dann leiden sie im UNRECHT. Das ist nicht unbedingt ein Trost und oft ist trotzdem Hilfe fern, aber darin liegt ZUMINDEST die Anerkennung, daß ihnen UNRECHT geschieht. Alle anderen Tiere leiden ZURECHT, im RECHT. Darin liegt auch die völlige Aussichtslosigkeit darauf, daß ihnen Recht widerfahren kann! Das Beste, was ihnen geschehen kann, ist ein Gnadenakt und wir wissen, wie gering selbst diese Aussichten sind. Sie leiden ZUDEM unter der Gewalt derer, die Rechte haben. TÄTER haben RECHTE:  Menschenrechte. Und fast alle Menschen sind Täter! Diejenigen Tierschützer und Tierrechtler, die immer das Menschenrecht so hoch halten, betreiben Opferverrat und übelsten Täterschutz, ein Schutz von Tätern, die keine Strafe befürchten müssen, also die allerfeigsten Täter überhaupt.

4. Wer "Menschenrechte" fordert – was in sich ja schon falsch formuliert ist, da es sich dabei allenfalls um die DURCHSETZUNG von BESTEHENDEN Menschenrechten handelt, da es Menschenrechte ja schon gibt – fordert Rechte für TÄTER und PRIVILIGIERTE ein – fast in allen Fällen. Das ist gutes Recht, mag in manchen Fällen auch angebracht sein und steht unabhängig und für sich als Herausforderung in der Welt. Es geht hier also nicht um rhetorisch trickreiches Aufrechnen und gegenseitiges Ausspielen von Verlierern. Dies aber mit der Forderung nach Tierrechten zu verknüpfen – die es ja eben nicht gibt und eben eine echte Forderung darstellen – nennt Dinge in einem Atemzug, die nicht zusammengehören und die das Schicksal der Tiere unerträglich relativiert bzw. verharmlost. Was würde man wohl rückwirkend über Leute sagen, die bei den Protesten von ausgebeuteten Arbeitern im Industriezeitalter Schilder hochhalten würden mit dem Text: "Fabrikbesitzer haben auch Rechte" und in "Arbeiterrechte" eine Diskriminierung des Fabrikbesitzers vermuten würden. Ich bin sicher: wer das bei den Arbeiteraufständen getan hätte, hätte sein Leben riskiert und das zu Recht. Es wäre Kollaboration mit dem Feind. Genau das tun Leute, wenn sie von Tierrechtlern das Menschenrechtsbekenntnis abverlangen.

5. Es gibt noch einen weiteren Punkt, Menschenrechte abzulehnen. Rechte zu haben macht rasch BLIND für die Folgen von Rechtlosigkeit. D.h. eben auch, daß das Menschenrecht blind macht für die Folgen der Rechtlosigkeit für Tiere. Die Gewalt gegen Tiere mit ihren Milliarden Gesichtern und Schicksalen ist allein die Folge der prinzipiellen Rechtlosigkeit. Wir Menschen wissen nicht (mehr), wie es sich anfühlt, rechtlos zu sei. Und welche ungeheure Schutzmacht von Rechten ausgeht, weil wir sie nämlich allzu selbstverständlich in Anspruch nehmen. Das Menschenrecht erschwert die Verwirklichung von Tierrechten, es ist sogar ein Grund, es anderen Arten zu verweigern. Einen "gerechten Staat" entwirft man nicht als per se egoistisches Triebwesen, wenn man schon vorher weiß, daß man zu den Privilegierten gehört. Nicht umsonst sprach John Raws vom "Schleier des Nichtwissens" als Voraussetzung für die Entwicklung einer gerechten Gesellschaftsordnung.

Fazit: Wer Tierrechte = Menschenrechte proklamiert, verhöhnt die Milliarden rechtlose Individuen und den Genozid an ihnen. Wer Tierechte will, fordert die Abschaffung des Feudalherrenprivilegs Menschenrecht. Das Recht auf Leben, Freiheit, Unversehrtheit und Schutz muß allen Arten zustehen. Nur dann ist es ein Recht und kein Privileg des Machthabers.

Deshalb bin ich gegen Menschenrechte. Deshalb bin ich für Grundrechte für alle fühlenden, denkenden Individuen. Niemand darf aufgrund seiner Artzugehörigkeit benachteiligt oder bevorzugt werden.

26.03.2018

Schweinegeschwister Carlo und Frida - neu am Gnadenhof Hendlberg

Die beiden knapp dreijährigen Minischweine Carlo und Frida – sie sind ein Geschwisterpaar - hatten ein recht gutes Leben bei einem jungen Mädchen, das für die beiden aber wegen Übersiedelung einen guten neuen Platz suchte. Esperanza, ein Hof für tiergestützte Therapie in der Nähe von Scheibbs, NÖ, nahm die beiden auf, es zeigte sich aber leider bald, daß vor allem der Eber etwas aggressiv auf die neue Umgebung reagierte und angeblich bissig wurde... Weil das in der Therapiearbeit mit Kindern aber gar nicht geht, wurde ein neuer Platz für die beiden gesucht und wir haben uns nach kurzer Überlegung entschlossen, sie bei uns am Gnadenhof Hendlberg aufzunehmen. Zumal ja letztes Jahr zwei unserer Hof-Hängebauchschweine – Mister Gu und Mike Tyson - an Altersschwäche gestorben sind und wir daher wieder eine Box am Hof frei hatten.

Die beiden sind zwar recht freundlich und zugänglich zu Menschen, aber hin und wieder dann doch nicht so ganz einfach – v.a. in ihrer Beziehung zu anderen Tieren, wie z.B. Hunden, auf die sie manchmal ängstlich-aggressiv reagieren. Wir hoffen aber, daß sie sich nach ausreichend Eingewöhnungszeit zu allen Mitgeschöpfen friedlich zeigen werden, vor allem wenn sie merken, daß ihnen auch hier nichts Böses passiert - nicht einmal von unseren mehr als harmlosen Hofhunden, die buchstäblich keiner Fliege etwas zuleide tun können...

Was wir jetzt nur noch suchen sind Paten für die beiden lieben Minischweinchen Frida und Carlo!

26.03.2018

Grauvieh-Kuh Hanni ist ebenfalls gerettet!

Anita vom Gnadenhof Esternberg schreibt: „Auf dem Land ist es noch Brauch, daß man seinen Nachbarn in Notsituationen hilft. So leistete in Tirol der Kleinbauer Martin seinem Nachbarn - einem 88-jährigen Landwirt – ohne zu zögern Hilfe, als dieser für sechs Monate ins Krankenhaus mußte. Er versorgte in dieser Zeit zusätzlich zu seiner Arbeit auch noch dessen Tiere. Nach seiner Genesung wollte sich der Landwirt für den wertvollen Dienst an seinen Tieren erkenntlich zeigen. Er wußte, daß Martin mit seiner „Hanni“ - einer überaus zutraulichen Tiroler Grauviehkuh - Freundschaft geschlossen hatte und so schenkte er ihm kurzerhand die wertvolle Jungkuh. Martin freute sich sehr über Hanni, die ihn auf Schritt und Tritt begleitete, konnte sie aber nicht selber unterbringen und brachte sie daher zunächst in einer benachbarten Ziegenherde unter. Da dies keine Dauerlösung sein konnte, versuchte er, für Hanni einen artgerechten Platz in einer Kuhherde finden.

Kein leichtes Unterfangen, gibt es doch sehr wenige Gnadenhöfe, die Kühe aufnehmen. Viele Organisationen hatte Martin bereits vergeblich kontaktiert. Auch bei uns ging sein Anruf eines Vormittags ein, als wir gerade das Tierfutter für den nächsten Tag vorbereiteten. Unsere Mitarbeiter sprachen sich alle sofort dafür aus, Hanni ein Leben auf unserem Tierschutz-Hof zu ermöglichen, obwohl das Platzangebot in unserem Offenstall ohnehin schon knapp ist. So konnten wir Hanni vor einem möglichen Leben an der Kette als Milch- und Kälber-„Produzentin“ bewahren und ihr ein tierwürdiges restliches Leben ermöglichen. Jetzt suchen wir noch liebe Menschen, die für Hanni oder ein anderes Tier von unseren Höfen die Patenschaft übernehmen wollen, um die Finanzierung bestmögliche Versorgung unserer mittlerweile ca. 500 Schützlingen aufrecht erhalten zu können."

26.03.2018

Neues Gnadenhof-mailing ging heute zur Post:

Wir achten eigentlich sehr darauf, daß sich die Tiere auf unseren Gnadenhöfen nicht vermehren. Doch manchmal will es das Schicksal anders und so leben seit ein paar Tagen zwei bezaubernde Zicklein am Esternberg – Anastasia und Andrä! Ihre Mütter, Waliser Schwarzhalsziegen, kamen bereits trächtig zu uns. Die ganze Geschichte lesen Sie im neuen Folder über unsere Gnadenhöfe, der heute auch per Post an alle unsere UnterstüzterInnen gegangen ist.

Wir sind natürlich vernarrt in Anastasia und Andrä. Auch die Tiere sind ganz verliebt in die kleinen Wesen, die nichts lieber machen, als auf den Rücken der liegenden Kühe und Esel – oder von unserem Praktikanten Jan (siehe Fotos) - herumzutollen. Besonders unser Lama Andi, ohnehin ein großer Ziegenfan, hat ständig ein Auge auf sie. Immer wieder beschnuppert er sie, um zu prüfen, ob eh alles paßt. Wie ein richtiger Papa eben.

Solche fürsorglichen Beziehungen zwischen verschiedensten Tierarten sieht man auf unseren Gnadenhöfen häufig. Es ist die friedliche Idylle, die das ermöglicht. Aber diese Idylle für die Tiere zu erhalten, kostet laufend Geld. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, damit wir jetzt alle aktuell nötigen Reparaturen durchführen können.

Lesen Sie einige weitere unserer aktuellen Gnadenhof-Tiergeschichten im aktuellen mailing!

Ein süßes Video von (anderen) Zicklein sehen Sie HIER (ein eigenes von Anastasia und Andrä werden wir für den nächsten Newsletter erstellen).

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit für die Tiere, denn mittlerweile 500 gerettete Tiere täglich bestmöglich und liebevoll auf drei Höfen zu versorgen, kostet leider auch viel Geld. Vielen Dank!

26.03.2018

Hope for all - Es gibt wunderbare Neuigkeiten:

Bereits vor zwei Jahren haben wir auf den deutschsprachigen Kinostart dieses bewegenden und aufrüttelnden Dokumentarfims hingewiesen (siehe auch deutschsprachiger Trailer). Ab sofort gibt es diesen ausgezeichneten Film auch in englischer Sprache, und zwar weltweit und kostenfrei unter dem Titel H.O.P.E. What You Eat Matters.

Die überzeugte Veganerin, Tierrechtlerin und Filmemacherin Nina Messinger hat außerdem H.O.P.E. The Project ins Leben gerufen, ein internationales Projekt, das mit 16. März 2018 an den Start ging und eine bewußte Ernährungs- und Lebensweise fördern soll. Es vereint Menschen-, Tier- und Umweltschutz, drei Bereiche, die sich nicht voneinander trennen lassen.
Um möglichst viele Menschen zu erreichen, hat sie beschlossen, ihren Film H.O.P.E. What You Eat Matters im Rahmen von H.O.P.E. The Project der Weltgemeinschaft kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Außerdem sind weitere interessante, kostenfreie Videobeiträge geplant, um eine pflanzliche Ernährungs- und Lebensweise in die Mitte der Gesellschaft zu bringen.

Nina Messinger: "Bitte teilt diese Information mit Freunden, Familie, Bekannten und eigenen Netzwerken. Nur gemeinsam mit Ihnen und Euch kann es mir gelingen, etwas zum Schutz von Tier und Mensch und zur Bewahrung unserer aller Lebensgrundlagen beizutragen.
Danke!"

Zur Website

Zum englischsprachigen Trailer

Zum Film

26.03.2018

Dringend: Platz für 2 Ponys/Hafi gesucht!

Bereits letzten Herbst erreichte uns der Hilferuf einer Dame aus Loimersdorf, NÖ, die seit einem Herzinfarkt und anschließendem Schlaganfall im Rollstuhl sitzt und sich leider von ihren über alles geliebten Ponys trennen muß. Wir haben die Ponys zwar auf unsere Vermittlungsseite gestellt, aber bis jetzt hat sich leider noch kein geeigneter Platz gefunden.

Sie selber hatte die Pferde vor vielen Jahren vor dem Schlachten gerettet und ihnen einfach ein schönes, liebevolles Zuhause gegeben. Leider kann sie aber in ihrer jetzigen Situation die Kosten für die Pferdehaltung und die Organisation der Pflege nicht mehr stemmen und sucht daher dringendst ein neues Zuhause für die beiden. Es handelt sich um eine Haflingermix-Stute, 23 Jahre alt und ihren 20-jährigen Sohn (der kleine weiße). Sie sind unkompliziert, neugierig und umgänglich, allerdings ist nur die Haflingerstute geritten worden. Sie würden sich bestens als Beistellpferde eignen und es wäre schön, wenn jemand Mutter und Sohn gemeinsam aufnehmen könnte, da die beiden sehr aneinander hängen, sie werden aber auch einzeln vermittelt. Beide sind gechipt und in der Animal Datenbank registriert; der sehnlichste Wunsch ihrer jetzigen Besitzerin ist ein guter neuer Platz, auf dem sie die liebenswerten Ponys gut versorgt weiß. Es eilt wirklich, wir hoffen auf ein gutes neues Zuhause für die beiden Hübschen!

Nähere Infos bei Margit Reither, 0660/763 04 04, laotse01@a1.net