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z.B. 28/10/2020
28.10.2020

1300 Hühner in OÖ vor dem Schlachter gerettet!

Letzte Woche waren einige Mitarbeiterinnen von ANIMAL SPIRIT an einer Hühner-Rettungs-Aktion in OÖ beteiligt. Eine Tierfreundin hatte uns informiert, daß ein angeblicher Bio-Freilandbetrieb seine Hennen – nach nur gut einem Legejahr – ausstallen und zum Schlachter bringen wolle. Was sie dann allerdings beim Abholen der Hühner zu sehen bekamen, beschreibt Tierpflegerin Sandra vom Gnadenhof Hendlberg so:

„So sieht BIO Freiland aus: Diese Hennen produzierten nun mehr als ein Jahr täglich Eier, die im Geschäft als „Bio Freiland Eier“ teuer verkauft werden. Jetzt haben sie ausgedient. Knapp 3000 Hühner waren in diesem Stall. 3000 Seelen. 1300 konnten wir auf gute Plätze und Gnadenhöfe vermitteln, einige davon sind auf unseren Höfen am Hendlberg bzw. Engelberg gelandet. Der verbliebene Rest wird getötet. Sie werden niemals erfahren, wie schön das Leben sein könnte.

Ein paar Tage später wird es soweit sein: Mit Gewalt werden sie nächtens in Käfige gedrückt, kaum ein Huhn kommt unbeschadet beim Schlachter an. Dort angekommen, werden sie kopfüber an den Füßen aufgehängt und in ein Wasserbad mit Stromschlägen getaucht. Aber nicht alle werden richtig betäubt sein, wenn sie mit dem Messer aufgeschlitzt und entblutet werden. Ausgebeutet - Ausgedient – Wertlos…

Das muß und darf so nicht sein. Das sind keine Bilder, die irgendwo aufgenommen wurden, das ist in Oberösterreich, legal und BIO Freiland zertifiziert. Du entscheidest, ob du noch weiter Eier essen willst…“.

28.10.2020

Petition: Schluß mit Käfigeiern weltweit!

albert-schweitzer-stiftung.de: Burger King profitiert davon, daß Hennen in Käfigen leiden. In Deutschland sind zwar Legebatterien und in einigen Jahren auch Kleingruppenkäfige verboten. Doch weltweit ist diese Tierquälerei noch gang und gäbe. Das nutzt Burger King aus, zum Beispiel auf dem asiatischen Markt. Und: Die Eier der gequälten Hennen landen oft in Fertigprodukten wie Saucen. Diese serviert der Fast-Food-Riese unserem Kenntnisstand nach auch hierzulande.

Bislang gibt es von Burger King und anderen Unternehmen unter dem Dach von Restaurant Brands International (RBI) nur nationale und teils unkonkrete Versprechen, keine Käfigeier mehr zu nutzen. Das ist für einen global agierenden Konzern zu wenig. Burger King und die anderen müssen 100 % käfigfrei werden, weltweit, bei allen Produkten und zu einem festen Termin. Wir fordern von Burger King und anderen RBI-Unternehmen ein konsequentes »Nein!« zu dieser Haltungsform.

Zeigen Sie Burger King, daß es nicht in Ordnung ist, wenn ein Huhn in einem winzigen Käfig auf Gitterboden leben muß – egal wo. Daß es Quälerei ist, wenn die Hennen sich kaum bewegen können. Machen Sie Burger King klar, daß Käfighaltung von gestern ist und nicht unterstützt werden darf. Nirgendwo.

Siehe auch auf www.presseportal.de: Tierschützer fordern von Burger King: Schluß mit Käfigeiern – weltweit

28.10.2020

Folgenden Hilfsaufruf für einen armen Streuner aus Hurghada, Ägypten bekamen wir kürzlich per email. In einem der nächsten Newsletter werden wir wieder ausführlich über den von uns unterstützten Wüsten-Gnadenhof „Bluemoon“ von Monique Carrera berichten, der ja momentan – Corona-bedingt – noch viel mehr verlassene und verletzte Streuner zu versorgen hat als früher. Wer könnte also einen Platz für diesen armen Streuner anbieten, dann könnte er von der Straße gerettet werden?:

„Mein Name ist Gertraud S. und ich war jetzt des öfteren in Hurghada und u.a. auch im Bluemoon-Center. Nun hat mich der Hilferuf von meinem ägyptischen Freund erreicht. Vor mehr als einem Jahr hat eine russische Dame die Hündin „Viktoria“ einfach auf der Straße zurückgelassen. Mein Freund, andere Anwohner und auch ich haben sie gefüttert. Wie gesagt, war ich seit Februar nur einmal in Hurghada und viele Menschen sind von Hurghada weggezogen (Arbeitslosigkeit). Mein Freund war jetzt der einzige, der sich um den Hund ein wenig gekümmert hat (er hatte auch Monique angerufen, als Viktoria Fremdkörper im Rachen hatte). Leider ist es ihm auch nicht immer möglich, den Hund zu versorgen, weil er öfters weg ist. Aber er macht sich Sorgen um Viktoria und hat mich gebeten, Monique Carrera zu kontaktieren, was ich auch gemacht habe (sie kann aber momentan keine weiteren Hunde mehr aufnehmen, da sie aufgrund der schwierigen Situation schon mehr als übervoll sind).

Viktoria ist eine der nettesten Straßenhunde (anfangs ein wenig scheu) und sie hat sich einen guten Platz verdient. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit, daß Viktoria nach Österreich zu lieben Adoptiveltern verbracht werden kann - ich würde es der süßen Maus wirklich wünschen. Vielleicht können wir zusammen etwas für die liebe Viktoria schaffen und ich danke Ihnen jetzt schon für Ihre Hilfe. Vielen Dank und liebe Grüße“, Gertraud S.

P.S.: Auch für Bobbi aus Serbien wird ein liebevolles Zuhause gesucht, siehe unsere Tier-Vermittlungsseite

28.10.2020

Ein berührendes Video aus Amerika zum Abschluß:

Eine verzweifelte Mutterkuh bittet auf der Weide einen Mann um Hilfe für ihr neugeborenes Kalb, welches jenseits des Elektrozauns gerutscht war und daher nicht von ihr gesäugt werden konnte – mit Happy End:

"Bitte rette mein Kind!"

https://youtu.be/bp3Y_ccHKeA

21.10.2020

15 Norikerfohlen bei letzter Auktion freigekauft!

Bei der gestrigen, für heuer letzten Fohlenauktion in Maishofen (Sbg.) konnten wir von ANIMAL SPIRIT noch einmal 15 potentielle „Schlacht“-Fohlen freikaufen. Damit haben wir heuer insgesamt 57 (!) Haflinger- und Norikerfohlen freikaufen und gut vermitteln können! Alle 15 sind mittlerweile gut auf ihren neuen Lebensplätzen angekommen. Ein anderer Tierschutzverein aus Deutschland hat zudem noch weitere Fohlen und auch einige (trächtige) Stuten bzw. Jährlinge freikaufen können. Somit hat der Tierschutz zusammen mehr Tierseelen ersteigern können als jeder einzelne der anwesenden Viehhändler – ein schöner Erfolg! Und das, obwohl die Preise diesmal so hoch wie noch nie waren - keines war unter 1.000,- € zu haben.

Das 15. Fohlen – Kilian, ein hübscher 6 Monate junger Norikerhengst (siehe Foto) – steht derzeit noch auf Zwischenstation am ANIMAL SPIRIT-Gnadenhof Hendlberg (NÖ) und wird am Samstag auf seinen endgültigen Platz im Burgenland gebracht. So kann er sich noch ein paar Tage auf unserer Hausweide erholen und sich mit unseren Ponys und Eseln anfreunden.

Ganz herzlichen Dank all unseren UnterstützerInnen, die uns diese große und aufwendige Rettungsaktion durch ihre Spenden auch heuer wieder ermöglicht haben; die geretteten Pferdekinder-Seelen werden es uns allen danken!

21.10.2020

Das Leiden der Schweine in Österreich

VIER PFOTEN fordert trotz Verschiebung von Anschobers Tierschutzgipfel dringende Maßnahmen für Verbesserungen in der Schweinehaltung

APA-OTS, 15.10.20: Im Jahr 2019 hat der durchschnittliche Österreicher laut Statistik Austria 62,6 Kilo Fleisch gegessen, mehr als die Hälfte davon (36,4 Kilo) war Schweinefleisch. Nach wie vor ausgeblendet wird, daß dieses Fleisch vorwiegend von Tieren kommt, die in der in Österreich vorherrschenden Haltungsform ihre natürlichen Bedürfnisse nicht ausleben können und systematisch krank gemacht werden. Der von Minister Anschober angekündigte Folgetermin seines Tierschutzgipfels im Oktober hatte Hoffnung gegeben, daß nun endlich Verbesserungen in der Schweinehaltung angestoßen werden. Doch durch die Corona bedingte Verschiebung der Veranstaltung (es ist ein Termin im Dezember angekündigt) droht weiterer Stillstand in der Branche. Schweine sind die am schlimmsten ausgebeuteten Tiere in Österreich und Maßnahmen für eine bessere Haltung sind seit Jahrzehnten überfällig.

Unglaubliche fünf Millionen Schweine leben pro Jahr in Österreich. 2,7 Mio. männliche Ferkel werden jährlich in den ersten Tagen ihres Lebens ohne Betäubung kastriert, die Schwänze werden routinemäßig kupiert. Über 60 Prozent der in Österreich gehaltenen Schweine müssen auf sogenannten Vollspaltenböden aus Beton und ohne Stroheinstreu leben. Durch die harten und kalten Steh- und Liegeflächen leiden sie unter Gelenksentzündungen, Lungenkrankheiten, ausgelöst durch die Ammoniakdämpfe, sowie Verhaltensstörungen. Einem Mastschwein bis 110 Kilogramm stehen in der konventionellen Haltung gerade einmal 0,7 Quadratmeter, ab einem Gewicht von 110 Kilogramm ein einziger Quadratmeter zur Verfügung, zudem haben die Tiere keinen Zugang zum Freien.

Lesen Sie die ganze Presseaussendung HIER

Fuchs in verbotenem Tellereisen
21.10.2020

Zürich: Fuchs gerät in verbotenes Tellereisen

wildbeimwild.com: Der Jagdaufseher mußte das leidende Wildtier erlösen. Das Tellereisen aufgestellt hatte ein Hausbesitzer, der nun angezeigt wurde.

Was der Jagdaufseher am 7.10.2020 in einem Wohnquartier im Gebiet Marthalen-Rheinau antrifft, ist schockierend: Ein Fuchs ist in einer Totschlagfalle eingeklemmt, seine Augen sind rot unterlaufen. Er erlöst das Tier von seinen Qualen.

Ihm sei ein Fuchs mit einem „Kragen um den Hals“ gemeldet worden, sagt der Jagdaufseher der Andelfinger Zeitung... Es sei gräßlich gewesen, sagt der Aufseher. So etwas könne man sich nicht vorstellen. Nun beschäftigt er die Kantonspolizei Zürich: Es sei eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Jagd- und das Tierschutzgesetz eingegangen.

Die Tretfalle, die zum Einsatz kam, ist besonders grausam, weil sie das Tier nicht tötet, sondern nur einklemmt. Die im Garten ausgelegte Schnappfalle hatte Zacken. Was mit dieser passiert ist, weiß der Jagdaufseher nicht.

Tellereisen und alle Fallen außer Kastenfallen für die Jagd sind seit dem 1. April 1988 in der Schweiz verboten. Das Gesetz, das im Juni 1986 von den eidgenössischen Räten verabschiedet wurde, ersetzte den alten Erlaß aus dem Jahre 1925. In Deutschland sind diese Fallen in den meisten Bundesländern immer noch erlaubt! In Österreich ist Jagdrecht noch immer Ländersache, in OÖ z.B. sind Fangeisen im Zeitraum vom 1. Oktober bis 31. März zulässig!

21.10.2020

Petition gegen nepalesisches Schlacht-Opferfest:

"Mit Stricken festgebunden - Angst vor hektischen Menschenmengen - Mit stumpfen Macheten enthauptet!"

Eines der schlimmsten "religiösen" Tieropferfestivals, das Dashain Festival in Nepal, beginnt wieder in wenigen Tagen, am 24. Oktober. Diese (englische) Petition soll helfen, diesem schrecklichen Gemetzel in Zukunft ein Ende zu setzen!

Diese Tradition ist extrem barbarisch und anachronistisch. Kein Tier sollte leiden und so viel Schmerz erleiden müssen, nur um eine Tradition aufrechtzuerhalten. Wir haben diese Greueltaten aus erster Hand gesehen - und es gibt nichts Vergleichbares auf der Welt.

Appellieren Sie mit dieser Petition der „Animal Recovery Mission“ an den nepalesischen Innenminister, er soll das grausame Ritual der Tieropferung beim Dashain Festival endgültig beenden. Ihre sofortige Aktion wird nicht nur deren Leben retten, sondern auch Hunderttausende ihrer Freunde vor diesem grausamen, jährlichen Blutvergießen bewahren.

14.10.2020

4 Schafe müssen unter Bürokratiewahn leiden!

Marion von unserem Gnadenhof Engelberg, OÖ berichtet: Letzte Woche hat sie ein Herr aus Schärding, also der dortigen Bezirksstadt, angerufen und gefragt, ob wir vier weibliche Kamerunschafe aufnehmen könnten, die sonst – wie üblich – geschlachtet würden. Sein Sohn würde sie bringen. Marion hat nicht lange gezögert und gemeint, die könnten in ihrer ohnehin schon großen Schafherde auch noch unterkommen. Allerdings hat dieser Herr nicht dazugesagt, daß der Sohn sie aus der Gegend von Regensburg in Deutschland bringen würde und nicht aus Schärding…

Und „wie es der Teufel so will“, war genau zu dem Zeitpunkt, als der Sohn die 4 Schafe auf unseren Gnadenhof brachte, auch die Amtstierärztin wegen einer Kontrolle da. Und natürlich hat sie sofort entdeckt, daß die Schafe DEUTSCHE (!) anstatt österreichische Ohrmarken hatten und somit einen „illegalen Grenzübertritt“ hinter sich haben mußten – in Zeiten der allgemeinen EU-Reise- und Warenverkehrsfreiheit natürlich ein schweres Sakrileg! Und sie seien nicht auf die Schafkrankheit „Scrapie“ getestet! Scrapie ist aber eine Krankheit (ähnlich der BSE beim Rind), die erstens seit vielen Jahren weder in D noch in Ö vorgekommen ist und zweitens am lebenden Tier gar nicht getestet werden kann, nur am Hirngewebe eines toten Tiers! Zudem ist auch die angebliche Ansteckungsgefahr von Tier zu Tier umstritten.

Trotzdem hat wieder einmal die unsinnige Bürokratie, der Amtsschimmel und das immer stärker um sich greifende Schildbürgertum gesiegt: Marion mußte gestern selber mit den 4 Schafen zurück nach Regensburg fahren, um die „illegalen Migranten“ zurückzubringen. Dort sehen sie nun einem ungewissen Schicksal entgegen (Schlachtung?), es sei denn, es fände sich in der Gegend oder sonstwo in Deutschland noch ein Gnadenplatz für sie. Bei entsprechendem Interesse bitte direkt an Marion wenden unter engelberg@animal-spirit.at oder (+43) 0676-7059353.

14.10.2020

Letzte Noriker-Fohlenauktion kommenden Dienstag, 20.10.20

Nachdem ANIMAL SPIRIT – wie berichtet – heuer bereits 42 Haflinger- und Norikerfohlen freikaufen und an gute Privatplätze vermitteln konnte, startet kommenden Dienstag, den 20. Oktober 2020 in Maishofen die letzte diesjährige Fohlenauktion. Wir werden selbstverständlich wieder vor Ort sein und versuchen, möglichst viele zu ersteigern. Es sind bei dieser Auktion „nur“ 87 Fohlen angemeldet, dazu allerdings noch mehrere Dutzend Jährlinge und ältere Noriker-Stuten, darunter sehr viele tragende, die meist auch zum Schlachter gehen!

Vorgemerkte Privat-Plätze hätten wir diesmal genügend (für 15-16 Fohlen), wir werden sehen, ob wir auch alle vor den zahlreichen ebenfalls dort anwesenden Viehhändlern wegkaufen können. Jedenfalls wird es kaum welche unter 1000,- € geben, das richtet sich ja immer nach Angebot und Nachfrage.

Mehr zu den Hintergründen der jährlichen „Schlacht“-Fohlen bzw. wie es ihnen auf deren neuen Plätzen geht in unserem Folder. Vielen Dank allen, die uns bereits bei dieser aufwendigen Rettungsaktion unterstützt haben, aber auch für weitere Spenden für die letzte große Fohlenauktion sind wir sehr dankbar!

14.10.2020

PETA’s „Holocaust auf Ihrem Teller“-Kampagne rechtmäßig

Die kontrovers diskutierte „Holocaust auf Ihrem Teller“-Kampagne von PETA-Deutschland e.V. ist rechtmäßig – dies urteilte nunmehr der Oberste Gerichtshof Österreichs in letzter Instanz und hob alle vorherigen Instanzen-Entscheidungen als rechtswidrig auf. Auf 19 Seiten wird der Rechtsstreit zwischen jüdischen MitbürgerInnen und der Tierrechtsorganisation erörtert und PETA-Deutschland e.V. vollständig Recht gegeben: Die plakative Gegenüberstellung von Bildern aus KZs, auf denen ausgemergelte Menschen gezeigt werden und von verschiedenen Tierarten aus der üblichen Massentierhaltung ist rechtmäßig und ist unter einem der höchsten demokratischen Grundrechtsgüter zu subsumieren: Der Meinungs- und Pressefreiheit. Verschiedene klagende Personen hatten 2004 eine einstweilige Verfügung gegen bestimmte Bilder der „Holocaust auf Ihrem Teller“-Ausstellung bewirkt.

„Die schockierende Wirkung der Fotomontagen ist zum Großteil vom Thema vorgegeben (durch Menschen brutal verursachtes Leiden anderer). Die Heranziehung eines drastischen Vergleichs dient einem grundsätzlich erlaubten Zweck, nämlich in einer von Werbung reizüberfluteten Gesellschaft Aufmerksamkeit für ein Anliegen zu erzielen. Das Tierschutzanliegen selbst ist – wie ausgeführt – gewichtig, gesellschaftspolitisch umstritten und aktuell (vgl. die Tierschutzgesetzgebung aus der jüngsten Vergangenheit). Aus den dargelegten Gründen ist eine exzessive Meinungsäußerung zu verneinen.“ (Az. 6 Ob 321/04f, Urteil vom 12.10.2006).

PETA legt besonderen Wert auf die Feststellung, daß der Oberste Gerichtshof auch nachdrücklich die von den jüdischen Klägerinnen unterstellten Antisemitismus-Vorwürfe deutlich zurückgewiesen hat: „Die von den Klägern relevierte Verächtlichmachung einer Rasse oder eines Volkes wird mit der Werbekampagne nicht bewirkt: (...) Die Aussage geht nur dahin, daß Juden wie Tiere behandelt wurden. Die Gegenüberstellung führt jedenfalls beim maßgeblichen verständigen Durchschnittsbetrachter nicht zu der von den Klägern gezogenen Schlußfolgerung (nazistischer Inhalt, Anm. d. Verf.).“

„Das ist ein guter Tag für die Tiere und das Recht auf freie Meinungsäußerung“, so Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA-Deutschland e.V. „Wir bitten all diejenigen, die den heutigen Holocaust an den Tieren leugnen endlich die Augen zu öffnen und nicht so zu tun als ob diese Greueltaten in Schlachthöfen und Tierfabriken nicht stattfinden würden.“

PS und Anm.: Auch der derzeitige ANIMAL SPIRIT-Obmann, Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, hat bereits anläßlich einer österr. „Tierschutz-Pilgerfahrt“ in den 90er Jahren bei einem Vortrag eine ähnliche bildhafte Gegenüberstellung der Häftlinge im Konzentrationslager Mauthausen und der tierausbeuterischen Zustände in der industriellen Massentierhaltung gemacht. Er wurde deswegen damals von einem deutschen Medium (Stern-TV) lächerlich gemacht und ins rechte Eck gerückt. Dieses Urteil des österr. OGH stellt daher auch für ihn eine späte, aber umso wichtigere Rehabilitation dar!

14.10.2020

Dörfer und Wälder brennen für Palmöl – Petition!

Am 20. Mai 2020 brannte das Dorf Ijaw-Gbene im Süden Nigerias nieder. Augenzeugen beschuldigen Sicherheitskräfte der Firma OOPC und Angehörige der Armee dafür verantwortlich zu sein, was die Firma zurückweist. Zuvor waren drei Dörfer unter ähnlichen Umständen in Brand gesteckt worden. OOPC weist die Anschuldigungen von sich. Der Vorfall im Mai hat die örtlichen Bauern und Fischer obdachlos gemacht, ihr Hab und Gut wurde zerstört. Die 80 Einwohner des Dorfes mußten in Nachbargemeinden und Kirchen Obdach suchen.

OOPC gehört zur Socfin-Gruppe, die von den Geschäftsleuten Vincent Bolloré aus Frankreich und Hubert Fabri aus Belgien kontrolliert wird und in zehn Ländern Afrikas und Asiens Palmöl- und Kautschukplantagen betreibt. Die Europäer haben einen schlechten Ruf: ob in Kamerun, Liberia, Sierra Leone, Elfenbeinküste oder Kambodscha, überall, wo Socfin arbeitet, klagt die lokale Bevölkerung über rabiate Methoden.

In Nigerias Okomu Kingdom erstreckt sich Socfins 33.000 Hektar große Plantage auf der angestammte Land der örtlichen Gemeinden. Die behaupten, niemals zugestimmt zu haben, das Land ihrer Ahnen herzugeben. Außerdem reichen die Plantagen in Waldschutzgebiete, die bedrohten Tierarten wie Schimpansen, Waldelefanten und Red-bellied-Monkey einen Lebensraum bieten.

In einem gemeinsamen Brief vom 4. September haben örtliche Gemeinden Nigerias Präsident Muhammadu Buhari gebeten, gegen OOPC einzuschreiten. Der Konflikt mit der Firma ist kein Einzelfall – er ist symptomatische für das Palmöl-Business weltweit. Bitte unterstützen Sie den Kampf der örtlichen Gemeinden für ihre Rechte und die Wälder mit Ihrer Unterschrift.

07.10.2020

Fohlenfreikäufe gehen weiter: Wieder 13 Haflingerkinder freigekauft

Während sich am vergangenen Welt-Tierschutztag alle Politiker sämtlicher Couleurs, die das ganze Jahr hindurch in dieser Sache untätig – meist sogar hinderlich - sind, mit blumigen Worte über die Tiere ausgelassen haben, waren wir von ANIMAL SPIRIT letzten Montag, den 5.10.2020, noch einmal in Tirol, um weitere 13 ca. sechs Monate junge Haflinger freizukaufen; wir hatten für alle bereits im Vorfeld private Plätze in Österreich und Deutschland organisiert. Somit konnten wir alle Hafi-Fohlen, die in Tirol noch zum Verkauf angestanden sind und sonst womöglich nach Italien gegangen wären, auf gute Privatplätze vermitteln. Alle 13 sind mittlerweile auf ihren neuen Lebensplätzen angekommen und erholen sich von der teils anstrengenden Fahrt. Hier können Sie ein kurzes Video vom Stutfohlen „Fee“ (siehe auch Foto links), welches wir auf einen schönen Platz in NÖ gebracht haben, anschauen.  

Insgesamt konnten wir also heuer bereits 42 Fohlen – 27 Haflingern und 15 Norikern – das Leben retten und sie bestmöglich vermitteln – auch dank vieler treuer SpenderInnen! Aber noch sind die Versteigerungen, v.a. der Norikerfohlen, für heuer nicht vorbei; daher werden wir auch bei der nächsten und letzten Auktion in Maishofen, am 20. Oktober, wieder dabei sein. Wir wollen auch dort noch einmal das Dutzend überschreiten, so uns nicht die diversen Vieh-Händler, die dort immer anwesend sind, zu viele vor der Nase wegschnappen. Denn schon bei der letzten Auktion war kaum noch eines unter 1.000,- € zu bekommen!  

Mehr zu den Hintergründen der jährlichen „Schlacht“-Fohlen bzw. wie es ihnen auf deren neuen Plätzen geht in unserem Folder. Vielen Dank allen, die uns bereits bei dieser aufwendigen Rettungsaktion unterstützt haben, aber auch für weitere Spenden sind wir sehr dankbar!

07.10.2020

Neuer ANIMAL SPIRIT-Kalender 2021 versandbereit!

Unser neuer ANIMAL SPIRIT Gnadenhof-Kalender, der viele unserer Mitglieder wie jedes Jahr mit den authentischen Tierbildern erfreut, ist fertig und wurde dieser Tage bereits an einige unserer UnterstützerInnen verschickt. Ein anderer Teil wird ihn dann spätestens im Dezember, also sicher vor Weihnachten, erhalten. Wer ihn dennoch schon jetzt haben möchte, kann ihn HIER online ansehen und auch gleich bestellen. Gerne können Sie ihn aber auch per email (tanja@animal-spirit.at) oder Telefon (+43-2774-29330) zum jedes Jahr gleichen Preis von € 10,90 (plus 2,- Versand) anfordern (Staffelpreise ab 5 bzw. 10 Stück).

Aus dem Editorial: Mit einem Tier leben heißt, das Tier beobachten, seine Persönlichkeit entdecken und von ihm lernen. Wenn Sie ein Haustier haben, können Sie das wahrscheinlich bestätigen. Jede Tierart hat ihre Eigenheiten und jedes Tier hat Individualität, einen einzigartigen Charakter. Blättern Sie unseren Kalender durch, lesen Sie, wen Sie da vor Augen haben. Auf unseren Höfen genießen wir das Privileg, Tiere bis zum Lebensende zu begleiten. Ohne jede Erwartungshaltung. Uns ist egal, ob ein Huhn Eier legt. Wir bewerten Kühe nicht nach Milchmengen. Wir betrachten die Schenkel oder Bäuche der Schweine ohne Hintergedanken. Wir beuten Tiere nicht aus.

Jedes ist ein glückliches Lebewesen, das atmet, schläft, frißt, genießt, altert und eines Tages natürlich stirbt. Dann trauern wir Menschen um dieses Geschöpf, denn wir waren befreundet, waren verbunden. Tiere so in Ruhe gelassen erleben zu können, ändert den Blick auf die Welt. Es ist eine größere Welt, die uns ahnen läßt, wie paradiesisch die Erde sein könnte. Ein gutes Neues Jahr und Freude mit dem Kalender!

Ihr Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann“

07.10.2020

ANIMAL SPIRIT rettet Ziegenkind

Gnadenhof Hendlberg: Wieder einmal konnten wir auch einem Ziegenkind das Leben retten - den erst 6 Monate jungen Zwerg-Ziegenbock „Alfi“ haben unsere braven Tierpflegerinnen Sandra und Denise vor zwei Tagen aus der Steiermark abgeholt; er war als Spielgefährte für die Kinder gedacht, aber jetzt – da er in die Geschlechtsreife kam – war er lästig geworden und hätte geschlachtet werden sollen. Also zögerten wir nicht lange, denn obwohl wir dzt. mit Ziegen mehr als voll sind, kamen wir zum Entschluß, für den kleinen Süßen auch noch ein Plätzchen im Stall finden zu können.

Gestern wurde er bereits kastriert, hat sich davon gut erholt und kann auch bald schon in die restliche Ziegenherde integriert werden (wir wollen ja schließlich keine weiteren Kitze produzieren). Derweil muß er allerdings noch an der Leine im Hof spazierengehen, damit er nicht etwa doch noch auf „dumme Gedanken“ kommt…

Jedenfalls ist er schon allen am Hof Hendlberg (Laaben, NÖ) ans Herz gewachsen und würde sich auch sehr über eine Patenschaft freuen!

07.10.2020

Gänserndorf: Jäger traf Frau mit Schrotkugeln

m.noen.at: Ein 78 Jahre alter Jäger hat am Donnerstagvormittag in Prottes (Bezirk Gänserndorf) eine 37-Jährige mit Schrotkugeln getroffen. Der Niederösterreicher hatte laut Angaben der Exekutive mit einer Schrotflinte senkrecht in die Luft geschossen, um Stare abzuwehren. Die Frau, die zu diesem Zeitpunkt rund 250 Meter vom Schützen entfernt gewesen sein soll, wurde daraufhin von den herabfallenden Projektilen getroffen. Verletzt wurde sie nicht.

Der Jäger will die 37-Jährige laut Landespolizeidirektion Niederösterreich vor dem Schuß nicht wahrgenommen haben. Nachdem die Frau den Vorfall gemeldet hatte, nahmen Beamte den Senioren im Zuge einer Alarmfahndung vorübergehend fest.

Gegen den 78-Jährigen wurde ein Waffenverbot ausgesprochen, die Flinte wurde sichergestellt. Der Beschuldigte wurde zudem der Staatsanwaltschaft Korneuburg angezeigt. Im Raum steht der Verdacht der Gefährdung der körperlichen Sicherheit.

Tödlicher Jagdunfall auch in D, siehe: Tierschutzorganisation PETA will Ende der „Hobbyjagd“

www.kreiszeitung.de: Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein Ende der „Hobbyjagd“ in Deutschland. Fehlschüsse verursachen schweres Tierleid.

Anlaß ist die Berichterstattung über den tödlichen Jagdunfall in Marklohe, unter anderem in der vergangenen Blickpunkt-Ausgabe. Im März hatte im Revier Oyle-Kroge ein Jäger einen Kollegen erschossen, weil er diesen mit einer Nutria verwechselt haben soll.

30.09.2020

ANIMAL SPIRIT hilft bei Rettung einer Eselfamilie

Gnadenhof Esternberg-Leiterin Anita schreibt: „Die drei Eselchen Adam, Lola und das lebensfrohe Eselfohlen Leo führten ein beschauliches, gutes Leben bei einer Landwirtsfamilie, bis zu dem Tag, an dem sich die Familie leider entschlossen hat, die Esel abzugeben. In solchen Fällen werden die Tiere dann meistens an Tierhändler verkauft, die wiederum versuchen die Tiere auf den Pferdemärkten „an den Mann“ zu bringen. Tiere, welche ein Leben lang aneinander gewöhnt und beisammen waren, werden so gnadenlos auseinander gerissen (wir können das tagtäglich auf unserem Gnadenhof beobachten, wie stark die Freundschaften unter den Tieren sind). Die alten und „unbrauchbaren“, die keiner mehr will, landen dann oft auf einem der grausamen Transporte nach Italien, wo sie „bestenfalls“ zu Salami oder Tierfutter verarbeitet werden.

Wir haben kürzlich von einem tierlieben Menschen den Hinweis bekommen, daß eben auch diese Eselfamilie an einen Tierhändler verkauft werden sollte, und wie es der Zufall so wollte, hatten wir gerade zu diesem Zeitpunkt ein Angebot für einen Gnadenplatz für einen Eselwallach. Eine Mitarbeiterin vom Gnadenhof Esternberg hatte die gute Idee, bei den Leuten anzufragen, ob sie sich vorstellen könnten, die Eselstute mit dem kleinen Fohlen auch noch zu retten. Und wir hatten das Glück, daß sich die tierlieben Menschen dafür entschieden haben, dem Wallach Adam, der Stute Lola und klein Leo einen Platz auf Lebenszeit zu schenken!

Kurzerhand ging die Reise los, um die Graulis in ihre neue bayerische Heimat zu holen. Voller Vertrauen ließen sich die drei Eselchen in den Hänger führen. Im neuen Zuhause angekommen, ging es gleich auf die große Weide, wo die Eselfamilie von einem weiteren Esel und einer Ziege fröhlich begrüßt wurden. Ein guter Tag ging zu Ende, unsere Mitgeschöpfe und wir sind sehr glücklich darüber. Ein großes Dankeschön an unsere Spender, die diese Rettungsaktionen ermöglicht haben!“

30.09.2020

Eine halbe Million Haie soll für Corona-Impfung abgeschlachtet werden

wochenblick.at: Die kalifornische Tierschutzorganisation „Shark Allies“ schlägt Alarm: Die Corona-Impfung könnte mindestens einer halben Million Haie das Leben kosten. 

In den Lebern der Tiere wird das Öl Squalen produziert, das in Impfstoffen (u.a. für die umstrittene Corona-Impfung) verwendet wird, weil es die Immunreaktion verstärkt. Für eine Einzeldosis eines Impfstoffes mit Squalen für die gesamte Weltbevölkerung müßten bereits 250.000 Haie abgeschlachtet werden – doch Forscher gehen davon aus, daß jeder Mensch mindestens die doppelte Dosis braucht.

Der Tod von mehr als einer halber Million Haie würde ein riesiges Loch in die Bestände reißen – wenn nicht sogar das Aussterben von ohnehin bedrohten Arten bedeuten, warnt „Shark Allies“.

Dabei lassen sich Squalene nicht nur aus den Lebern von Haien gewinnen. Es existieren bereits nachhaltige, pflanzenbasierte Alternativen: Die Extraktion dauert allerdings länger, was dazu führt, daß die pflanzlichen Squalene teurer ausfallen. Etwas, das die Industrie natürlich vermeiden möchte – ohne Rücksicht auf Leben und Fortbestand der Haie. Und das für ein Virus, dessen Gefährlichkeit mehr als umstritten ist.

Tierschützer fordern nun in einer Petition, bei der Produktion von Covid-19-Impfstoffen auf nicht-tierische Squalene umzusteigen und so die Haie zu retten. Die Petition verzeichnet bereits 32.000 Unterschriften – Tendenz: Schnell steigend.

Siehe auch www.news.de: 500.000 Haie für Corona-Impfstoff abgeschlachtet

Und Hier eine Petition gegen dieses sinnlose Abschlachten der Haie

 

30.09.2020

Vier Lämmer in Hörsching (OÖ) illegal geschächtet

OÖ Nachrichten: Die Empörung in Hörsching ist groß: Ein schwerer Fall von Tierquälerei hat sich am Samstag gegen 12.30 Uhr im Ortsteil Haid ereignet.

Anwohner hatten einen (türkischstämmigen) Mann bemerkt, der vier Lämmer auf die Garagenzufahrt eines Mehrparteienhauses in der Haidstraße zerrte. Die Tiere waren an den Läufen gefesselt und blökten jämmerlich.

Zum Entsetzen der Augenzeugen griff er danach zu einem langen Fleischermesser, mit dem er den unbetäubten Lämmern der Reihe nach die Kehle durchtrennte. Es handelte sich um eine illegale Form der Schlachtung, das Schächten, das bei uns streng verboten ist. (Anm.: Verboten allerdings leider nur in dieser Form; denn in einem zertifizierten Schlachtraum, mit „befähigten“ Personen und unter Anwesenheit eines Tierarztes ist das betäubungsloses Schächten laut § 32 Abs 5 des „Tierschutz“-Gesetzes per Ausnahmegenehmigung leider bis heute in Ö erlaubt! – Siehe auch unser Bericht vom 18.8.20 über den ebenfalls türkischen Schächter in Laaben, NÖ, gegen den mehrfach Anzeige erstattet wurde).

Die Zeugen alarmierten unverzüglich die Polizei. Die eintreffenden Beamten stellten den Mann, einen 48-jährigen Österreicher mit türkischen Wurzeln, zur Rede. Er rechtfertigte sich damit, daß er die Tiere für den "Eigenbedarf" – für seine große Familie – auf rituelle Art geschlachtet habe.

Nach dem Ausbluten wollte er sie in ein nahes Geschäft bringen, wo sie zerlegt, portioniert und für den späteren Verzehr eingefroren werden sollten. Der 48-Jährige wurde bei der Staatsanwaltschaft wegen Verdachts der Tierquälerei angezeigt. Der Strafrahmen reicht bis zu zwei Jahren Haft. Die getöteten Lämmer wurden sichergestellt.

30.09.2020

Nach Streit über Tierschutzgesetz Regierungskrise in Polen beigelegt

tagesschau.de: Ein neues Tierschutzgesetz hatte einen Streit in der polnischen Regierungskoalition ausgelöst - und fast zu deren Bruch geführt. Nun konnten sich die Rechtsparteien auf einen neuen Koalitionsvertrag einigen.

Die nationalkonservative Regierung Polens hat einen drohenden Bruch ihrer Koalition abgewendet. Die drei Parteien in der nationalkonservativen polnischen Regierung haben ihre bis zu einem Machtkampf eskalierten Differenzen mit einem neuen Koalitionsvertrag beigelegt. Allerdings wurden nach der verkündeten Einigung weder inhaltliche Details noch Personalentscheidungen für eine erwartete Kabinettsumbildung genannt.

Der Chef der größten Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS), Jaroslaw Kaczynski, sagte lediglich, er habe mit den Führern der kleineren Parteien Verständigung (P) und Solidarisches Polen (SP) eine Vereinbarung erreicht, die eine gemeinsame Regierung möglich mache. "Wir haben drei Jahre bis zur nächsten Parlamentswahl vor uns", betonte Kaczynski bevor er den neuen Koalitionsvertrag unterzeichnete.

Umstrittenes Gesetz verbietet Haltung von Pelztieren

Der Streit um ein neues Tierschutzgesetz hatte die Zusammenarbeit der PiS mit ihren zwei Koalitionspartnern zuvor auf die Probe gestellt. Es soll unter anderem die Zucht von Tieren für die Pelznutzung sowie den Export von koscherem und Halal-Fleisch verbieten.

Eine Parlamentsabstimmung legte heftige Spannungen im Lager der nationalkonservativen Regierungspartei PiS offen. Eine größere Gruppe PiS-Abgeordneter um Justizminister Zbigniew Ziobro stimmte gegen den Gesetzentwurf, weitere Mitglieder der Regierungsfraktion enthielten sich. Begründet wurde das mit möglichen negativen Auswirkungen des Gesetzes auf die Landwirtschaft. Am Ende war das umstrittene Gesetz nur mit Unterstützung der liberalen Opposition angenommen worden.

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