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z.B. 20/08/2018
20.08.2018

Heutige APA-OTS: ANIMAL SPIRIT - Tierquälerei "im Namen Gottes" endlich abschaffen!

Betäubungsloses Schächten muß ausnahmslos verboten werden

Das islamische Schächt-Opferfest „Kurban Bayrami“ findet heuer vom 21. bis 24. August 2018 – also bereits ab morgen - statt. Obwohl in den letzten Wochen einiges darüber berichtet wurde, daß betäubungsloses „rituelles“ Schächten durch einen Erlaß des „Tierschutz“-Ministeriums – zumindest für sog. „Hinterhof-Schlachtungen“ - eingeschränkt werden soll, ändert das nichts an der grundsätzlichen Diskrepanz, daß sog. „Religionsfreiheit“ dem Tierschutz übergeordnet ist! Diese Tatsache erlaubt somit seit Jahr und Tag, daß Anhängern jüdischer oder moslemischer Glaubensgemeinschaften „im Namen Gottes“ bzw. archaischer „Traditionen“ erlaubt ist, Tiere bei vollem Bewußtsein aufzuschneiden und ausbluten zu lassen. Nach § 32 Abs 5,5 TSchG wäre zwar vorgeschrieben, „die Tiere unmittelbar nach Eröffnen der Blutgefäße wirksam zu betäuben“, doch das ist einerseits völlig impraktikabel und andererseits wird es auch so gut wie nie kontrolliert bzw. exekutiert.

Dazu Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT: „Hier vollziehen sowohl Gesetzgeber als auch die kontrollierenden Behörden einen Kniefall vor völlig veralteten, anachronistischen religiösen Vorschriften, die in dieser Form aber weder im Koran noch in der Thora niedergeschrieben sind. ANIMAL SPIRIT kämpft seit vielen Jahren gegen diese absurden Vorschriften, denn Tierquälerei ist auch dann noch Tierquälerei, wenn sie "im Namen Gottes" geschieht. Vor allem diese ab morgen tausendfach stattfindenden „Hinterhof-Schlachtungen“ können oder wollen gar nicht wirksam kontrolliert oder gar unterbunden werden, wie mir auch ein dafür zuständiger Amtstierarzt anvertraut hat: Er traue sich gar nicht zu so einem Massaker hin, wenn da blutverschmierte bärtige Männer mit langen Messern herumlaufen würden… Dieser neue Erlaß ist somit wohl auch nicht viel mehr als eine weitere Augenauswischerei, um die emotionale Debatte in der Bevölkerung im Keim zu ersticken“.

Gründe für archaische Tierquälereien im Namen Gottes sind im 21. Jhd. obsolet!

Zudem hat uns erst vergangenes Wochenende eine Meldung einer anderen Tierschutz-Organisation erreicht, wonach bei einem „Bauernhof“ im Weinviertel in den kommenden 4 Tagen an die 1000 Schafe geschächtet werden sollen, die dort bereits - von Rumänien angeliefert (!) – in brütender Sonne auf ihr Schicksal warten. (siehe auch www.ots.at/600-schafe-in-transportern-bei-backofenhitze-vor-schaechtbetrieb-abgestellt). Das einzige, was der herbeigerufene Amtstierarzt bewirken konnte, war das Aufspannen einer Plane für den Schatten, das grausame Ermorden der unzähligen Tiere wird er nicht verhindern können oder wollen – steht doch wie gesagt „Religionsfreiheit“ über dem Tierschutz.

Der Grund für dieses archaische Treiben liegt im Judentum in der Erzählung der Beinahe-Opferung Isaaks (Genesis 22,1-19) durch Abraham, und im Islam das Gedenken an den Propheten Ibrahim, der bereit war, seinen Sohn Ismail an Allah zu opfern. Nach islamischem Glauben sollte jeder wirtschaftlich Bessergestellte ein Tieropfer bringen. Nur - weshalb die Tiere auch heute noch bewußt und vorsätzlich langsam und betäubungslos zu Tode gequält werden, ist nicht nachvollziehbar. In Österreich leben mittlerweile weit über 700.000 Menschen islamischen Glaubens. Leider halten sich viele von diesen nicht an das hier bestehende Betäubungsgebot (wohlgemerkt erst nach dem Schächtschnitt!) und schlachten Tiere – insbesondere anläßlich des Kurban Bayrami Opfer-Festes – tierschutzgesetzwidrig und qualvoll ohne jegliche Betäubung, ohne Anwesenheit des laut Gesetz vorgeschriebenen Tierarztes und in „Hinterhöfen“. Ein harmonisches Zusammenleben aller Bevölkerungsschichten kann jedoch nur gedeihen, wenn solche Tierschindereien unterlassen und gültige Gesetze respektiert werden. Eine „In-Ohnmacht-Versetzung“ der Tiere durch reversible Elektrobetäubung wird nämlich von maßgeblichen islamischen Religionsautoritäten als absolut religionskonform angesehen – ebenso mittlerweile auch eine gottgefällige Geldspende, gegeben an Arme. Es bestünde also für Muslime in Österreich gar kein Grund, betäubungslos zu schächten.

Dr. Plank abschließend: „Aus all diesen Gründen fordern wir von der Politik, endlich ein absolutes Verbot des betäubungslosen Schlachtens - ohne jegliche Ausnahmen – gesetzlich zu verankern. Wir appellieren zudem an alle zuständigen Bezirks- und Veterinärbehörden, die seit 2013 in der Verfassung verankerte Staatszielbestimmung Tierschutz endlich wirksam umzusetzen, keine Ausnahmegenehmigungen zum betäubungslosen Schächten zu erteilen, sowie vom 21.-24. August besonders auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, Schlachtvorschriften und Hygienebestimmungen zu achten. Illegal geschächtete Tiere müssen beschlagnahmt und Landwirte, welche die Tiere verkaufen, obwohl sie annehmen müssen, daß diese gesetzwidrig geschächtet werden sollen, oder gar solche tierschutzwidrigen Schlachtungen auf ihrem Hof dulden, müssen ebenfalls bestraft werden. Durch pathologische Untersuchungen kann übrigens jederzeit bei einem getöteten Tier noch im Nachhinein festgestellt werden, ob es mit oder ohne Betäubung geschächtet wurde. Die Behörden müssen angewiesen werden, besonders auf Verstöße gegen Gesetze (Schaftransport im Autokofferraum, Schwarz-Schächtungen in Asylheimen, auf Bauernhöfen oder am Feld, in der Badewanne, etc.) zu achten und auch entsprechenden Hinweisen aus der Bevölkerung explizit nachzugehen.“

20.08.2018

Die Fohlenmärkte beginnen wieder in Kürze!

Bereits Anfang September fangen sie wieder an – die berühmt-berüchtigten „Schlachtfohlen“-Märkte in Salzburg, Oberösterreich, Kärnten, Tirol und Bayern. Wie jeden Herbst seit 2003 wollen wir auch heuer wieder bei einigen davon dabei sein und zumindest ein paar Fohlen das Leben retten, indem wir sie freikaufen und – mit einem Schutzvertrag - auf gute Privatplätze vermitteln. Werden Sie uns dabei unterstützen? Denn nur mit Ihrer Hilfe können wir auch den Tieren helfen. Sehen Sie dazu auch HIER unsere aktuelle Aussendung, welche diese Woche zur Post gehen wird.

„Die Kleine zu haben, bedeutet echtes Glück.“ Das hat mir Rebecca B. geschrieben, die von uns im letzten Oktober das Norikerfohlen Lotte übernommen hatte. So emotional äußern sich praktisch alle neuen Besitzerinnen und Besitzer freigekaufter Fohlen. Im aktuellen Folder können Sie ihre Berichte lesen.

Besonders einig sind sich diese lieben Menschen darin, was für eine schmerzliche Vorstellung es für sie wäre, wenn ihr Fohlen im Alter von nur wenigen Monaten geschlachtet worden wäre. Weil ANIMAL SPIRIT auf dem Pferdemarkt zu spät gekommen wäre oder weil das Geld gefehlt hätte, um es freizukaufen.

In den letzten 15 Jahren konnten wir dank vieler Tierfreundinnen und Tierfreunde fast 800 Fohlen retten. Stellen Sie sich eine riesige Weide vor, auf der diese Herde geretteter Pferde friedlich grast. Das haben wir gemeinsam geschafft. Und in wenigen Tagen geht unsere Arbeit weiter, denn die herbstlichen Pferdemärkte beginnen.

Am Ende ihres Briefes schreibt Rebecca Barth noch: „Ich hoffe, daß ANIMAL SPIRIT auch in diesem Jahr wieder viele Fohlen retten kann.“ Wir können, wenn wir genug Geld zur Verfügung haben. Wenn Sie und möglichst viele andere uns wieder mit einer Spende unterstützen. Ich kann Sie nur herzlich darum bitten. Herzlichen Dank!

Und wenn Sie selber einen Platz für ein oder zwei Fohlen (Haflinger oder Noriker) anbieten können bzw. von einem solchen wissen, wenden Sie sich bitte gleich an tanja@animal-spirit.at oder rufen an unter (+43) 02774-29330.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann

20.08.2018

Einladung zum Tag der offenen Tür - 2 Jahre Tierschutzhof Engelberg.
Wann: Sonntag, 2. September von 13.00 bis 18.00 Uhr
Wo: A-4090 Engelhartszell, Maierhof 12

Wir laden alle TierfreundInnen herzlich zu unserem ersten Hoffest, eigentlich bereits dem 2. Geburtstagsfest auf unserem dritten Gnadenhof Engelberg am 2. September 2018 von 13 bis 18 Uhr ein!

Es erwarten Sie Gehegeführungen, Musikdarbietungen, („StyrianRoots“ mit Gandharvika, Kerstin Neubauer und Stefan Eibel), Kinderschminken mit Andrea, Kaffee und Kuchen, kühle Getränke, die Präsentation des druckfrischen ANIMAL SPIRIT-Kalenders 2019 und natürlich Streichelmöglichkeiten für unsere 110 Tiere am Hof (Pferde, Ponys, Schafe, Hühner, Hunde und Katzen).

Unsere TierpflegerInnen werden Sie gerne dort begrüßen und freuen uns auf Ihren Besuch!

20.08.2018

www.infranken.de: Jagdunfall - Beifahrer während Autofahrt von Querschläger getötet

Während einer Autofahrt in der Oberpfalz ist am Sonntag ein 47-jähriger Mann plötzlich zusammengesackt und gestorben. Schnell gab es erste Indizien für einen Jagdunfall. Die Obduktion des Leichnams scheint diese Theorie zu bestätigen. Inzwischen steht fest, woher das Geschoß kam: Der 47-Jährige wurde offenbar Opfer eines Jagdunfalls. Der Mann wurde von einem Geschoß aus einem Jagdgewehr getroffen. Das habe die Obduktion des Leichnams ergeben, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Obduktion: Projektil aus Gewehr ursächlich für den Tod

"Die Obduktion hat ergeben, daß der Mann durch ein Projektil aus einem Gewehr getötet wurde", sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. "Es gibt Erkenntnisse, die für einen Jagdunfall sprechen." In der Nähe des Einsatzortes an der Bundesstraße 16 waren mehrere Jäger unterwegs. Die Polizei stellte mehrere Jagdgewehre sicher. Ob das Projektil einem dieser Gewehre zugeordnet werden kann, war zunächst unklar. Nähere Erkenntnisse sollte ein Schußgutachten eines Sachverständigen des Landeskriminalamts liefern.

Nicht der erste tödliche Jagdunfall

Erst Mitte Juli war es in Thüringen zu einem tödlichen Jagdunfall gekommen. Ein 56-jähriger Jäger wurde bei einer Erntejagd in einem Feld bei Unterwellenborn von einer Kugel getroffen und starb. Wenige Tage zuvor war ein sechsjähriges Mädchen in einer Kleingartenanlage im thüringischen Großsaara angeschossen worden und mußte operiert werden. Im März hatte ein 76-jähriger Jäger im Landkreis Celle in Niedersachsen lebensgefährliche Verletzungen erlitten, als sich aus dem ungesicherten Gewehr seines Schwiegersohnes ein Schuß löste.

Siehe auch: www.abschaffung-der-jagd.de/:

Es könnte jedem von uns passiert sein: Stellen Sie sich vor, Sie sind mit dem Auto auf der Bundesstraße unterwegs. Plötzlich durchschlägt die Kugel eines Jägers die Scheibe und tötet Ihre Frau, Ihren Mann, Ihr Kind, einen anderen Familienangehörigen, einen guten Freund - oder Sie selbst. Genau diese Situation hat sich jetzt auf einer Bundesstraße in Bayern ereignet, als Jäger in einem angrenzenden Maisfeld auf Wildschweine schossen: Während einer Autofahrt auf der B16 bei Nittenau in Bayern wurde der 47-jährige Harald S. von einem Projektil aus einem Jagdgewehr tödlich getroffen. Harald S. war als Beifahrer mit seinem Schwager unterwegs, als eine Gewehrkugel die Scheibe auf der Beifahrerseite durchschlug. „Obwohl der 61-jährige Fahrzeuglenker unmittelbar nachdem sein Beifahrer zusammengesackt war Erste-Hilfe leistete und den Rettungsdienst verständigte, konnte der eintreffende Notarzt nur noch den Tod des 47-jährigen Beifahrers feststellen“, so das Polizeipräsidium Oberpfalz am 14.8.2018.in einer Pressemeldung.

20.08.2018

2. Update zum Kuhrettungs-Aufruf „Hier geht’s um LEBEN und TOD“:  

Seit unseren Hilfsaufrufen für Milchkühe und Kalbinnen auf dem bis Ende August definitiv aufzulassenden Hof in Norddeutschland haben sehr viele Tierfreunde gespendet, manche sogar für den Freikauf einer ganzen Kuh in Höhe von 950,- €! Herzlichen Dank dafür. Auch wir von ANIMAL SPIRIT haben inzwischen das Geld für 2 weitere Kühe zur Verfügung gestellt, welche diese Woche auf den anderen Hof und somit in Sicherheit gebracht werden. Laura P. hat jetzt 5 weitere Hektar Grasland gepachtet und dort dürfen die Kühe den Restsommer verbringen, bis sie dann in die Altkuhherde kommen.

Dennoch schwebt über den restlichen 17 Milchkühen – teilweise sogar noch hochträchtig - noch immer das Damoklesschwert der Schlachtung, denn der unberechenbare Bauer will sie so schnell als möglich loswerden und das Geld sehen. Wer also noch etwas beitragen kann (auch wenn es bei den Zigtausenden, die wöchentlich zur Schlachtung gehen, nur ein „Tropfen auf den heißen Stein“ ist), bitte direkt auf das Konto der Rettungs-Initiative „LIEBE KUH LIEBE“:
IBAN: DE05 3701 0050 0863 3915 00, PB Köln
BIC: PBNKDEFFXXX
Betreff: Exportkühe
oder PAYPAL KONTO: LIEBE KUH LIEBE  xnasax@gmx.de

Weitere Infos und Bilder auf Facebook: www.facebook.com/LiebeKuhLiebe/

Laura Priscillia,  xnasax@gmx.de, Mobil: (+49) 0152 / 37122196

12.08.2018

Wieder Dutzende Tiere gerettet und auf unsere Gnadenhöfe gebracht!

Vergangene Woche war für unsere drei Gnadenhöfe Hendlberg, Esternberg und Engelberg wieder viel zu bewältigen: Gleich mehrere Notfälle und Tier-Abgaben standen an und wir versuchten so gut wie möglich zu helfen. Zunächst war da ein verwahrloster Platz im Bezirk Hollabrunn, NÖ, mit 2 älteren Ziegen und vielen Geflügeltieren, der schnell geräumt werden mußte. Letzten Donnerstag, dem heißesten Tag des Jahres, machte sich ein Team von ANIMAL SPIRIT auf, alle Tiere, die bis dahin noch keinen Platz gefunden hatten, abzuholen: den kastrierten und total menschenbezogenen Ziegenbock „Hansi“ brachten wir am Hendlberg, die alte Ziege „Mopsi“ nach Esternberg, genauso wie 15 Moschusenten, darunter 7 ältere Erpel. Ein übrig gebliebenes Huhn kam dann schließlich zu unserer neuen Schar der erst kürzlich von der Konkursmasse geretteten „Toni´s Freilandhühnern“ nach Engelberg.

Ebenfalls aus einem – gesundheitsbedingten - Notfall heraus übernahmen wir am Gnadenhof Esternberg noch 4 weitere Gänse – siehe Bilder unten. Und am Hendlberg wurden wir diese Woche mit 4 neuen Kaninchen beglückt: der tragischste Fall war der vom Rammler „Hermann“, der von einem älteren Opa bei einer unserer Mitarbeiterinnen abgegeben wurde, weil seine Enkel (!), die ihn ursprünglich zum Spielen bekommen hatten, ihn nicht mehr wollten und zu ihm brachten mit den Worten: „Erschlag ihn einfach!“. Das wollte der alte Mann natürlich nicht und hat uns gefragt, ob wir ihn nicht nehmen könnten. Inzwischen ist Hermann kastriert und wohlauf, darf in ein paar Wochen zu den anderen ins große Freigehege und freut sich am Hendlberg seines neuen zweiten Lebens…

Für alle Neuankömmlinge suchen wir natürlich auch diesmal wieder Patenschaften: bitte helfen Sie uns, die vielen Schützlinge – inzwischen sind es weit über 500! – bestmöglich versorgen und betreuen zu können! Sie können dafür gerne auch bei uns im Büro anrufen unter (+43) 02774-29330 (am besten werkstags zwischen 10 und 13 Uhr) oder ein mail schreiben an: eva@animal-spirit.at. Vielen Dank.

12.08.2018

2 Haflinger-Wallache Thor und Loki suchen neues Zuhause!

Kurz bevor die "Schlachtfohlen"-Saison mit all den schrecklichen Auktionen in Östereich und Süd-Deutschland Anfang September wieder beginnt (wir werden in den nächsten Newslettern mehr darüber schreiben), suchen diese beiden hübschen Haflinger-Wallache „Thor“ und „Loki“ noch einen guten Lebensplatz. Sie stammen bereits aus der ANIMAL SPIRIT-Fohlenrettung von 2009! Leider ist ihre Besitzerin, wo sie ein traumhaftes Leben führen durften, letztes Jahr überraschend verstorben und jetzt suchen die beiden, allerdings nur gemeinsam, wieder ein neues Zuhause!

Thor und Loki wurden angeritten, aber die meiste Zeit Ihres Lebens konnten sie einfach nur ihr Dasein genießen (siehe Bilderserie unten auf ihrem alten Platz, als Fohlen und erwachsen)! Sie sind sehr gutmütig und leicht zu "handeln", wenn man nur ein bißchen Pferdeerfahrung hat. Derzeit stehen sie vorübergehend auf einem Einstellplatz im Waldviertel. Die beiden werden nur mit Schutzvertrag an einen artgerechten und liebevollen Lebensplatz vermittelt! (Siehe auch unsere Vermittlungsseite).

Nähere Infos & Kontakt: ANIMAL SPIRIT, (+43) 02774/29330 oder office@animal-spirit.at

12.08.2018

Siebenschläfer-Baby „Samson“ in guten Händen - wer kennt einen Kollegen?

Just nach der Kastration des Rammlers „Hermann“ (siehe oben) haben unsere Mitarbeiterinnen im Ordinationsraum ein leises Piepsen gehört und sind auf die Suche gegangen. Gefunden haben sie ein winziges, einsames Siebenschläfer-Baby. Wie es dorthin gekommen ist, weiß niemand (im Dachstuhl des Hauses von Dr. Plank bzw. ANIMAL SPIRIT, direkt am Waldrand gelegen, tummeln sich jedenfalls jede Menge Siebenschläfer, jedoch nicht im Untergeschoß…). Jetzt wird der ca. 3-4 Wochen alte Samson von Tierbetreuerin Denise liebevoll per Hand aufgezogen und gefüttert, und er hat sich prächtig entwickelt, auch die Augen sind schon offen. Allerdings bräuchte er in ein paar Wochen, wenn er dann ganz selbständig fressen kann, Artgenossen, damit er nicht völlig auf den Menschen geprägt wird und irgendwann wieder in die Freiheit entlassen werden kann.

Wer hat bzw. weiß zufällig von ca. gleichaltrigen Artgenossen, wo Samson dazu genommen werden oder ggf. auch einen, der bei uns abgegeben werden könnte, zum Sozialisieren? Bitte ggf. gleich bei Denise melden unter 0676-7059363 oder d.holubar@gmx.at .

12.08.2018

Zu verkaufen: wunderschöne alte Pferdekutsche und alter Pferdeschlitten!

Eine Freundin und Gönnerin unseres Vereins ANIMAL SPIRIT hat uns diese beiden wunderschönen alten, aber voll einsatzbereiten Pferdkutschen zur Verfügung gestellt, für den Verkauf zugunsten der Tiere auf unseren Gnadenhöfen. Sie sind derzeit auf Ebay zu einer Online-Auktion eingestellt, die noch bis zum 19. August aktiv ist, unter folgenden links:

Pferde-Kutsche: http://r.ebay.com/GP31Lr

Pferde-Schlitten: http://r.ebay.com/GWLqNk

Bei der Pferdekutsche handelt es sich um ein Steyrer-Wagerl, echte alte Handwerkskunst, aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts! Sie kann ein- und zweispännig, auch mit Großpferden gefahren werden.

Auch beim abgebildeten Pferdeschlitten handelt es sich um diese traditionelle Handwerkskunst aus den Bergen Oberösterreichs. Er kann ebenfalls ein- und zweispännig mit Großpferden gefahren werden.

Zu besichtigen wären beide Kutschen in A-4644 Scharnstein, OÖ. Kontakt über ANIMAL SPIRIT, office@animal-spirit.at oder (+43) 02774-29330.

Der Erlös kommt zu 100% unserer Tierschutzarbeit zugute!

(Der Verkauf erfolgt unter Ausschluß jeglicher Gewährleistung. Das Hundemodel ist nicht Teil der Auktion…).

12.08.2018

Nachtrag zum Kuhrettungs-Aufruf in unserem letzten Newsletter „Hier geht’s um LEBEN und TOD“:  

Seit unserem Hilfsaufruf für die 25 verbleibenden Milchkühe und Kalbinnen auf dem aufzulassenden Hof in Norddeutschland haben sich sehr viele Tierfreunde gemeldet und auch etliche gespendet, manche sogar für den Freikauf einer ganzen Kuh in Höhe von 950,- €! Herzlichen Dank dafür.

Dennoch suchen noch mehr als die Hälfte der Milchkühe eine/n Freikäufer/in, damit sie danach abgemolken werden können und auf dem Hof (Altkuhherde) der uns persönlich bekannten Laura P. ihr restliches Leben ohne weitere Ausbeutung und ohne Angst vor Schlachtung - oder noch schlimmer Schächtung in Nordafrika - verbringen dürfen. Auch ANIMAL SPIRIT hat sich bereit erklärt, notfalls noch die eine oder andere Kuh freizukaufen, falls sich nicht genügend SpenderInnen für alle finden sollten.

Hier nochmals die (vollständigen) Daten zum Spendenkonto für die Rettungs-Initiative „LIEBE KUH LIEBE“:
IBAN: DE05 3701 0050 0863 3915 00, PB Köln
BIC: PBNKDEFFXXX
Betreff: Exportkühe
oder PAYPAL KONTO: LIEBE KUH LIEBE  xnasax@gmx.de

Bitte jede Spende hilft - die verbleibenden Kühe und Kälber werden es Ihnen danken!

Weitere Infos und Bilder auf Facebook: www.facebook.com/LiebeKuhLiebe/

Laura Priscillia,  xnasax@gmx.de, Mobil: (+49) 0152 / 37122196

12.08.2018

Video: Unsere Lebensweise – einfach zum Nachdenken…

Hier ein 4-minütiges Video zum Nachdenken (ohne extrem grausame Bilder!), warum es – v.a. durch unsere „zivilisierte“ Lebens- und Ernährungsweise – zu all dem unermeßlichen Tierleid, den Umweltproblemen und dem Hunger auf dieser Welt kommt:

www.youtube.com/watch?v=LcU_yiWyfUs

Mehr zum Thema auch in unserer – leider immer noch aktuellen – Broschüre „Nimm bitte das Tier vom Tisch“, zu bestellen HIER oder unter office@animal-spirit.at.

06.08.2018

Hilfsaufruf: Für 25 Milchkühe geht’s um LEBEN und TOD

Seit Wochen kursiert dieser Aufruf von Laura Priscillia zur Rettung von bis zu 38 Milchkühen, Kalbinnen und Kälbern in Nord-Deutschland durchs Internet. Einige konnten mittlerweile gerettet werden, aber heute erreichte uns die Nachricht, daß der Bauer nun 25 Kühe sogar für den internationalen Export freigegeben hat – was das bedeutet, noch dazu bei dieser Hitze, kann sich jede/r selbst ausmalen. Wir haben deswegen beschlossen, diesen dringenden Aufruf auch mit unserem Newsletter weiterzuleiten:

25 KÜHE SOLLEN JETZT DEN HOF ZUM EXPORT IN NICHT EU-LÄNDER VERLASSEN - für 950,- € pro Stück Lebendvieh!!

WIR BRAUCHEN JETZT JEDE HILFE, um die restlichen Kühe freikaufen zu können - ES IST SO ERNST-BITTE HELFE WER HELFEN KANN! Zusammen würde das 23.750,- € ausmachen - EINE GEWALTIGE SUMME, DIE NUR MIT VIELEN SPENDEN ZU SCHAFFEN IST! Denn jede einzelne Kuh muß bezahlt werden!

SPENDENKONTO:

LIEBE KUH LIEBE
IBAN DE05 3701 0050 0863 3915 00
PB Köln
BIC PBNKDEFFXXX
Betreff: EXPORTKÜHE

oder PAYPAL KONTO: LIEBE KUH LIEBE  xnasax@gmx.de

Bitte jede Spende hilft-  die Not ist so groß!

Zur Vorgeschichte: Die „Todgeweihten“ sind hier bei mir am Hof, wo der physisch und psychisch schwer kranke Bauer entscheidet – nämlich über LEBEN oder TOD. 10 frischgekalbte Kalbinnen (Färsen) sollten bereits vor 10 Tagen vom Viehhändler abgeholt und in die Drittländer verschifft werden. Denn die hiesigen Schlachthöfe sind vollständig ausgelastet, die Kühlhäuser voll, die Schlachtkapazitäten erfüllt- u.a. auch wegen der lang anhaltenden Trockenheit und damit Futterknappheit.

Der Bauer hat nun entschieden: Die 10 Jung-Kühe plus 15 Milchkühe stehen zum Export in nicht EU Länder an, ein neuer Viehhändler wird das Geschäft abwickeln! Nicht bekannt ist, wie hoch sich in diesem Falle die EU-Subventionen (!) pro Kuh belaufen, der Weg geht über einen Sammelstall in Schleswig-Holstein; weiter geht’s nach Niedersachsen, dann Zuladen von weiterem Vieh in Exportställen - dann zum EU- EXPORTSTALL an die niederländische Grenze, ein letztes Mal ein Checkup durch den zuständigen Amtsveterinär und weg auf nimmer Wiedersehen – bis in die Türkei oder gar nach Nordafrika zum Schächten??

Es gibt nämlich keinerlei Möglichkeiten, über die Landesgrenze hinweg den Weg der Tiere zu verfolgen. Auch für die Behörden verläuft sich dann die Spur, bzw. interessiert es die gar nicht. Denn im EU-Ausland gilt kein EU Recht mehr und damit können die Kühe der weiteren beliebigen „Verwertung“ zugeführt werden. Hauptsache das „Geschäft“ mit millionenfachem Tierleid ist gelaufen und der Profit stimmt für alle Beteiligten.

Die Abholung der Tiere ist für spätestens KW 33/34 im August vorgesehen – also bereits ab nächster Woche! Die Kühe könnten – so sie freigekauft würden - sofort in drei Ställe wechseln, um gemolken zu werden bis die Milch von alleine versiegt und gehen dann in meine Altkuhherde und müßten nie wieder Kälber bekommen oder anderweitig genutzt werden.

ICH BITTE im Namen der 25 KÜHE UM IHRE HILFE!

Laura Priscillia,  xnasax@gmx.de

Mobil: (+49) 0152 / 37122196 (jederzeit)

Facebook: www.facebook.com/LiebeKuhLiebe/

06.08.2018

www.pro-iure-animalis.de: Sind Jäger Psychopathen?

Eines der Hauptaugenmerke von Pro jure animalis liegt auf dem Widersinn der Jagd. Dieser Tierschutz-Verein beschäftigt sich auf ihrer Internetseite in mehreren Beiträgen u.a. mit der psychischen Disposition von Jägern. Wie kann ein Mensch das Töten von Tieren als Freizeitvergnügen ausüben, seine Taten und sein abseitiges Hobby moralisch rechtfertigen? Wie wird Jagd gegenüber Nicht-Jägern und Jagd-Kritikern gerechtfertigt? - Das sind nur zwei Fragestellungen von vielen.

Der SRF sendete in seinem Format „True Talk“ die Statements einer jungen Jägerin. Sehen Sie dazu die Aussagen der Schweizer Jungjägerin in voller Länge!

Falk Weinrich von FALCAT Medien (www.falcat.org) kommentiert auf brillante Weise die größtenteils flachen und widersinnigen Aussagen der Jungjägerin. Jeder weitere Kommentar erübrigt sich – lassen Sie das Video auf sich wirken und urteilen Sie selbst:

Video-Diskurs: Sind Jäger Psychopathen?

06.08.2018

Das Märchen vom Bedarf an „guten tierischen Eiweiß“ von Frank-M. Giegold

"Ich sehe aktuell in allen einschlägigen Sendungen des deutschen Fernsehens Beiträge wimmeln, die die Steigerung des Verzehrs von Eiweiß propagieren – ganz raffiniert spricht man dabei nicht unbedingt vordergründig von „tierischem Eiweiß“ (obwohl die Hintermänner der Kampagne genau das meinen) – vergißt aber nicht, jeweils am Ende „den Segen von FISCH als einem der tollen Eiweißspender“ zu erwähnen. Dabei ist bekannt, daß Meeresfisch inzwischen eindeutig das am meisten durch Gifte verseuchte Fleisch ist!

Es gibt keinen Meeresfisch mehr ohne chemische Belastung! Unsere Meere sind mit Schwermetall und vielen anderen Giftstoffen verunreinigt. Die armen Fische können dem nicht entgehen. Und hinter dieser „angeblich neuen Wissenschafts-Erkenntnis“ steckt natürlich die Fisch-Industrie, die schwer ums Überleben zu kämpfen hat...

Für einen Vegetarier/Veganer müßte allein der grausige Gedanke an das schreckliche Leid der Fische beim Angeln mit Rute und Netzen ausreichen, um zu wissen, daß da etwas nicht stimmen kann. Fische können halt nicht schreien – sie leiden stumm. Auch die Ausschüttung ihrer Panik-Hormone beim Tötungsakt essen alle Fleischesser immer mit und belasten sich damit enorm.   

Dabei ist genau diese Information über „den guten Fisch“ die um 180 Grad falsche: Fisch schadet wegen seiner Unreinheit durch Vergiftung – und schadet doppelt, weil sein tierisches Eiweiß vom Menschen ohnehin schwerer verstoffwechselt werden kann als pflanzliches Eiweiß, das z.B. in frischem Grüngemüse hinreichend vorhanden ist!

Fast alle Menschen essen viel zu viele Eiweiß-Anteile durch andere Lebensmittel. Und diese Tatsache wird von dieser Kampagne genau „um-gedreht“ – es sei zu wenig! Mit der Folge, daß sich noch mehr überschüssige Säure im Körper bildet, die der Mensch nicht verarbeiten kann – und somit in der Not als „Polster und deftige Gewichtszunahme“ ablegen muß.

Wir brauchen nach dem aktuellen Stand der Forschung ca. 25 Gramm Eiweiß pro Tag – der Durchschnittsbürger konsumiert aber über Fleisch, Industrie-Nahrung, Eier, Milchprodukte aller Art mindestens das 4 – 5 –fache täglich! Und nun soll noch mehr Fisch dazu kommen - alles schwer verdauliche tierische Eiweiße.

Dazu der Buchtipp über die „Mehr-Eiweiß-Lüge“ der bekannten Biochemiker und Ernährungs-Wissenschaftler Dr. Robert O. Young und Shelly Redford Young: „Die ph-Formel – der sichere Weg zur Traumfigur“! Säure bildet sich im Körper durch falsches Essen, saure Gedanken und Handlungen – ein Leben gegen die Natur. Auch Bakterien, Viren und Parasiten sind nicht verantwortlich für Krankheit. Das Millieu (materiell gesehen die Säure), das wir ihnen in unserem Körper durch unser Verhalten schaffen, läßt sie in uns  „schädlich“ wirken!

Hier noch ein LINK zur Buchbeschreibung unseres Arztes Jordi Campos: "Fisch essen macht krank"

06.08.2018

wolodja51.wordpress.com: Andrew Tilsley - dieser Künstler bringt die Sache auf den Punkt!

Andrew Tilsley gehört zu jenen Künstlern, deren Werk nicht vieler Worte bedarf, denn die Bilder sprechen für sich selbst! Aber eine Sache ist ganz wichtig und erwähnenswert, denn dieser empathische Maler ist nicht nur vegan, was seinen Speisezettel anbelangt, sondern er malt auch vegan, also alles, was er zur Herstellung seiner Kunstwerke verwendet, ist tierleidfrei, enthält also keine tierischen Produkte, weder die Farben, noch die Pinsel, noch der Leim, noch sonst irgendwas!

Er gehört zu jenen veganen Künstlern, welche sich unter dem Namen ‚Art of Compassion Project‘ zusammengeschlossen haben, um den Tieren zu helfen! Ihnen allen gehört unser Respekt, unser Dank und unser Wunsch auf gutes Gelingen, denn so hochherzig wie sie ist nicht jeder Mensch auf diesem Planeten, das wissen wir nur zu gut!

06.08.2018

www.regenwald.org: Petition für Orang-Utans auf Sumatra

Das Überleben von 800 Tapanuli-Orang-Utans - die letzten ihrer Art - hängt von einem winzigen Stück Regenwald im Norden Sumatras ab.

Wissenschaftler haben erst im letzten Jahr herausgefunden, daß es sich bei dieser Population um eine eigene, dritte Orang-Utan-Art handelt und erklärten sie sofort zu den am stärksten gefährdeten Menschenaffen der Welt.

Doch jetzt drohen Planierraupen und Motorsägen unsere nächsten Verwandten für immer auszulöschen. Indonesien plant in ihrem Regenwald ein Staudammprojekt, chinesische Baufirmen sollen es errichten. Der einzigartige Lebensraum der Tapanuli-Orang-Utans soll in den Wassermassen untergehen, die Umgebung von Straßen und Starkstromleitungen zerschnitten werden.

Wildtierexperten werden sich in wenigen Tagen mit dem indonesischen Präsidenten Joko Widodo treffen, um ihn zu überzeugen, das Kraftwerkvorhaben abzubrechen. Mehr als 200.000 Menschen haben unsere Petition schon unterzeichnet - bitte unterschreiben auch Sie und leiten Sie die Aktion weiter!

HIER geht’s zur Petition!

30.07.2018

Bericht über unsere drei Gnadenhöfe

Wie jedes Jahr zur heißesten Zeit gibt es nicht nur ein „Medien-Sommerloch“, sondern leider auch ein Sommerloch in unserer Vereinskassa! Das hängt natürlich damit zusammen, daß viele unserer treuen SpenderInnen auf Urlaub sind, aber auch damit, daß unsere letzte Post-Aussendung schon einige Zeit zurückliegt. Deshalb schicken wir traditionsgemäß Anfang August einen kurzen Zwischenbericht über unsere Gnadenhöfe an unsere besten Spenderinnen und Spender, um in Erinnerung zu rufen, daß unsere ca. 500 vor dem Schlachthof oder aus schlimmer Haltung geretteten Tiere auch in dieser Jahreszeit täglich bestmöglich versorgt werden müssen. Zudem stehen gerade jetzt wieder einige dringende Reparaturarbeiten und Investitionen an, die natürlich auch finanziert werden müssen. Würden auch Sie uns dabei unterstützen – zum Wohle unserer Schützlinge? Herzlichen Dank im Voraus!

Lesen Sie den vollständigen Bericht über die Neuigkeiten auf unseren Gnadenhöfen, der diese Woche zur Post geht, - inklusive Einladung zu unserem heurigen Hoffest am Gnadenhof Engelberg, OÖ - bereits online HIER!:

"Am Gnadenhof Engelberg in Engelhartszell feiern wir am 2. September unser erstes Hoffest, quasi unser Einweihungsfest. Dort wurde ja letztes Jahr – ermöglicht dank einer Erbschaft und vieler SpenderInnen - der moderne Aktiv-Bewegungsstall (wir haben mehrfach darüber berichtet) in Vollbetrieb genommen. Bisher können sich bereits 19 Pferde daran erfreuen, denn sie haben das System schnell durchschaut und können jetzt frei (so es die täglich veränderbare Computereinstellung erlaubt) zwischen Stall/Unterstand, Kraftfutter, Heustation oder Weide wählen. Die Tiere sind durch diese Anlage dazu angehalten, immer in Bewegung zu bleiben und dadurch Krankheiten vorzubeugen.
Auch 33 Schafe, ca. 50 Hühner sowie etliche Hunde und Katzen erfreuen sich auf unserem jüngsten Hof ihres neuen Lebens. Sowohl für die Schafe, als auch für die Hühner haben wir erst jüngst die Ställe erweitert bzw. neu errichtet. Die Hühner wurden allesamt aus der „Konkursmasse“ der Fa. „Toni´s Freilandeier“ vor dem Schlachter gerettet, viele weitere haben wir gut vermittelt.

Viele durstige Mäuler und kein sauberes Trinkwasser!

-> Lesen Sie den vollständigen Bericht hier!

30.07.2018

www.rbb24.de: Jäger verschanzt sich vor Polizei und gibt Schüsse ab: Drei Verletzte in Burg (Spreewald, D)

29.07.18: Ein 51-Jähriger hat in Burg im Spreewald seine Schwiegereltern angegriffen und später mit einem Gewehr um sich geschossen. Dann versuchte sich der betrunkene Mann nach ersten Ermittlungen mit einem Schuß selbst zu töten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er wurde am Samstagabend schwer verletzt in einer Grundstückseinfahrt gefunden und in ein Krankenhaus gebracht.

Bei dem Streit habe er zunächst die 81 und 84 Jahre alten Schwiegereltern geschubst und geschlagen. Als die 54-jährige Lebensgefährtin ihren Eltern zu Hilfe kam, habe er sie ebenfalls angegriffen. Alle drei konnten sich anschließend in Sicherheit bringen.

Der Mann, ein Jäger, griff dann zu zwei Gewehren und gab auf dem Vierseitenhof zahlreiche Schüsse ab. Dabei wurden auch zwei vorbeifahrende Autos getroffen, aber niemand verletzt. Zudem zündete er einen mit Heu beladenen Anhänger in einem Schuppen an. Neben dem Tatverdächtigen wurden auch die beiden Schwiegereltern in ein Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Dazu passend: www.rostock-heute.de: Fastunfall bei der Jagd - Polizei stellt Schußwaffen sicher

Die Polizei stellte in Parkentin bei Rostock Jagdwaffen sicher, nachdem mehrere Geschosse dicht neben einer Frau und ihrer Tochter in ein Maisfeld einschlugen. Am 27.7.2018 kurz nach 21 Uhr schilderte eine 39-jährige Frau aus Parkentin der Polizei Bad Doberan, daß sie mit ihrer 6-jährigen Tochter einen Spaziergang in der Nähe ihres Wohnhauses unternahm, als sehr dicht neben ihnen mehrere Geschosse in ein Maisfeld einschlugen. Zeitgleich waren mehrere Schüsse zu hören.

Beide hielten erschrocken inne, kehrten zum Wohnhaus zurück und informierten die Polizei. Durch weitere Zeugenaussagen und umfassende polizeiliche Ermittlungen wurden drei Jagdausübungsberechtigte festgestellt, die sich im betreffenden Zeitraum am Ereignisort aufgehalten haben und der Jagd nachgegangen waren.

Nach Rücksprache mit der Waffenbehörde des Landkreises stellte die Polizei alle Jagdwaffen vorläufig sicher. Die genauen Umstände sind Bestandteil der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

30.07.2018

RespekTiere.at: Offener Brief an Rabbiner Schlomo Hofmeister

Vorbemerkung: Aufgrund der aktuell wieder in verschiedenen Medien geführten „Schächt-Debatte“ leiten wir hier diesen offenen Brief der Tierschutz-Organisation „RespekTiere“ weiter, dem wir uns vollinhaltlich anschließen können. Sind doch eben diese Orga und ANIMAL SPIRIT in Österreich die beiden einzigen relevanten Tierschutzvereine, die sich seit Jahren offen gegen diese archaische und bestialische Tierquälerei – aus angeblich „religiösen Gründen“ – aussprechen. Alle anderen Vereine halten sich bei diesem Thema aus Gründen der angeblichen „politischen Korrektheit“ und aus Angst, reflexartig ins „rechte Eck“ gestellt zu werden, nobel zurück…

„Antisemitische Reflexe“ zur Schächtdebatte?
Hochverehrter Herr Rabbiner Hofmeister! Der Grund unseres Schreibens ist folgender: Die aktuelle Schächtdebatte in Österreich ist nicht zuletzt aufgrund Ihres Beitrages, und dafür sind wir dankbar, einmal mehr in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt. Wir denken das ist eher nicht in Ihrem Interesse, denn in Bezug auf das Thema 'Schächten', dürfte es Ihnen doch um sehr vieles lieber sein, wenn die Öffentlichkeit dazu tunlichst in Schweigen verharrt - trotz oder gerade wegen einer vermutlich breiten Mehrheit, welche sich eine Verschärfung derzeit geltenden Rechtes wünscht. Jedenfalls behaupteten Sie in einem Interview mit der Zeitung ‚Österreich‘ folgendes (siehe HIER): „Mittels eines extrem scharfen Messers wird der Schnitt unterhalb des Kehlkopfes gesetzt. Innerhalb einer Zehntelsekunde ist das Tier bewußtlos. Im Unterschied zu nicht koscheren Schlachtungen wird das Tier nicht erstickt. Beim Ausbluten hat es keinerlei Bewußtsein mehr…“

Dann erfahren wir von Ihnen, einen Todeskampf kann es bei jüdischen Schächtungen nicht geben. Nur noch Nervenreflexe sind möglich. Weiters werten Sie die - aus unserer Sicht sehr berechtigte und zunehmend laute - Forderung nach einem generellen Schächtverbot als „neuen Versuch, jüdisches Leben einzuschränken. Wir kennen das seit der Römerzeit, daß versucht wurde, über Schächtungsverbote jüdisches Leben zu vertreiben.“ Dies sei „ein Eingriff in die Religionsfreiheit und eine unehrliche Debatte. Wenn es um Tierwohl ginge, müßte es auch um Gatterhaltung und die quälende Erstickung von Schweinen vor ihrer Schlachtung gehen.“

So weit, so gut; dazu gibt es aber ein paar Überlegungen, welche Sie in Ihren Ausführungen vielleicht so nicht bedacht haben; ein Beispiel: Bei einem Treffen mit dem Imam Dipl. Ing Tarafa Baghajati von der Islamischen Gemeinschaft im Dezember 2016 hörten wir ganz ähnlichen Bekundungen. Tiere wären nach dem Schächtschnitt sofort tot, würden Geringstmögliches vom Tötungsvorgang selbst spüren. OK, sagten wir damals, Sie, Herr Imam Baghajati, haben unsere Zusage; wir werden jegliche Debatte zur Thematik sofort beenden, wenn wir uns mit eigenen Augen von der Richtigkeit dieser Behauptung überzeugen, also einer solchen religiösen Schlachtung beiwohnen dürften. Dies wurde in Aussicht gestellt, es müßte hierfür allerdings noch bei Ihnen, Herr Rabbiner Hofmeister, um eine diesbezügliche Erlaubnis angefragt werden. Fast selbstredend kam das weitere Treffen zum grimmigen Anlaß niemals zustande, und nicht nur das, nie hatten wir weder von Herrn Baghajati noch von Ihnen auch nur eine Absage gehört. Da werden Erinnerungen wach; im April 2006 durfte ich ein langes Interview mit dem Präsidenten der Israeltischen Kultusgemeinde in Salzburg, Herrn Marko Feingold, führen (nachzulesen unter www.respektiere.at/comatix_news.php?newsid=783). Dabei erzählte der inzwischen 105-Jährige, übrigens Österreichs ältester Holocaust-Überlebender, ebenfalls davon, daß Tiere beim Schächten sofort tot seien und keinen Augenblick leiden würden. Ich antwortete damals, ich hätte anderes mit eigenen Augen gesehen, aber ich würde mich gerne davon überzeugen lassen, daß dies bei einer jüdischen Schlachtung in Österreich anders wäre. ‚Kein Problem‘, erwiderte der sympathische ältere Herr. Leider aber war der Präsident für uns in Folge nicht mehr zu erreichbar, sodaß auch in diesem Falle nie ein Termin festgesetzt werden konnte (wir antworteten nach dem Nichtzustande-Kommen weiterer Gespräche nach vielen Versuchen und langem Zuwarten 6 Monate später mit einer Kundgebung vor der Israelitischen Kultusgemeinde, was prompt zu einer völlig überzogenen Anzeige beim Staatssicherheitsdienst führte…).

Nun werden wir also wieder um einen Termin für das Beiwohnen einer Schächtung anfragen; Herr Rabbiner, Sie, der Sie sich so sicher sind in der Sache, können dabei alle Vorurteile gegen das Schächten ausräumen und nicht nur das - stellt sich Ihre nun öffentlich getätigte Darstellung als tatsächlich richtig heraus, werden wir keine Sekunde zögern, das Schächten danach in unseren Publikationen als allgemein beste Schlachtungsform zu erwähnen. Wenn dem Tier zuvor keinerlei Ängste zugefügt werden, wie zum Beispiel das Nicht-Mitansehen-Müssen vorhergehender Schlachtungen, weiters kein Hinweis auf die folgende Tat zu erahnen ist (laut Heiligen Büchern darf bis zum letzten Augenblick kein Messer sichtbar sein) und die Bewußtlosigkeit dann in der Tat bereits nach einer Zehntelsekunde eintritt, so wäre es eine für jegliche arme Tiere sicher bessere Aussicht, als sie selbst im allerbesten konventionellen Schlachthof zu erwarten ist. Sie können Ihrer Sache mit einer Einladung also nur Gutes tun!

Wie Sie sich denn die Aufregung wegen des Schächtens erklären, wollte die Zeitung im besagten Interview noch von Ihnen wissen. Die Antwort? Raten wir mal. „Antisemitische Reflexe entziehen sich jeder Erklärung.“ Der Satz steht im Raum, unverrückbar. Ein Satz, oft gehört, der in vielen Situationen leider passend ist, gar keine Frage. Wir entschuldigen uns an dieser Stelle auch von ganzem Herzen für Ewiggestrige und wissen natürlich, daß die angesprochene Thematik unfaßbarer Weise immer noch eine aktuelle ist. Nicht zuletzt, weil das betäubungslose Schlachten dann aber nicht nur jüdische Mitbürger betrifft, sondern im selben Maße auch muslimische (und alleine von der Anzahl der Gläubigen wohl noch viel stärker), versackt der Vorwurf dort, wo er hingehört – im Matsch des Polemischen. Anzumerken wäre hierzu wohl nur, daß die Bereitschaft zur Betäubung vor dem Schächtvorgang bei muslimischen Menschen wesentlich gegebener ist, als es die Israelitische Kultusgemeinde je zulassen würde.

Es muß einfach einmal gesagt werden: die leidige Antisemitismus-Keule bei jeglicher kleinsten Kritik (wobei ‚Schächten‘ aus Tierschutzsicht schon ein sehr großes Kaliber ist) sollte einmal eingepackt bleiben, in einem derartigen Zusammenhang mag sie niemand mehr hören und hat sie auch absolut keine Berechtigung; im Gegenteil, an dieser Stelle ist sie sogar eine echte Beleidigung. Warum? Weil hier Sie es sind, welcher Menschen mit ehrlicher Absicht, nämlich jener den Tieren bestmöglichen Schutz zu gewähren, höchst unehrenhafte Beweggründe unterstellt. Haben Sie darüber schon einmal nachgedacht? Sollte Sie tunlichst tun, denn solch schwere Vorwürfe unreflektiert auf alle Menschen auszuschütten, besonders auf solche, welchen selbst bei loser Betrachtung so überhaupt gar nichts von den von Ihnen angesprochenen Gründen überhaupt nur in den Sinn kommt, entbehrt jeder Grundlage.

Für die Sache der Tiere einzutreten ist für eine Gesellschaft ein höchst wichtiger Wert, im selben Maße wie die Religionsfreiheit‚ denn ein diesbezüglicher Fortschritt im Umgang mit den Mitgeschöpfen läßt, frei nach Mahatma Gandhi, genauso auf die moralische Größe einer Nation schließen wie ein im human-sozialen Bereich erzielter. Wir dürfen die Sache der Tiere nicht unterordnen; es wäre ein furchtbarer Fehler, ein Fehler, welcher unsere Menschlichkeit untergräbt. „Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben“, ist ein Zitat des russischen Dichters Leo Tolstoi, welches diese These besonders treffend unterstreicht.  Noch drastischer drückte die Sicht der Dinge wohl der jüdische Nobelpreisträger und Holocaust-Überlebende Isaac B. Singer aus, der feststellte: „Wo es um Tiere geht wird jeder zum Nazi. Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka.“

Anstatt eine ernsthafte Diskussion zuzulassen und sich monoton des Holzhammer-Argumentes zu bedienen, kann für einen Gelehrten Ihres Schlages nicht zufriedenstellend sein. Derartige Argumente dienen wohl eher dazu, um allfällige Kritiker von vornherein mundtot zu machen, immer im Bestreben, daß solche dann lieber still und leise sind, um nicht geradewegs ‚überfahren‘ oder gar in ein braunes Eck gedrängt zu werden. So etwas ist Ihrer unwürdig. Wir hoffen, Sie sehen die Sachlage nach kurzem Nachdenken ähnlich.

Nochmals zur Erklärung: Wir können es nicht oft genug betonen, wir als Tierschützer sind für die Tiere da, es kann und darf nicht sein, daß wir uns bei dieser ohnehin immensen Aufgabe dazu hinreißen lassen, in zwischenmenschliche Problematiken hinein zu geraten, uns in ein politisches Eck drängen oder gar einer Parteifarbe zuzuordnen zu lassen. Religiöse Belange sind nicht die unseren zu kommentieren, außer diese führen auf direktem Wege zu einem Umgang mit Tieren, welchen wir selbst nach reiflichster Überlegung nicht gutheißen können. Denn unsere Aufgabe ist es für die Mitgeschöpfe stark zu sein, gegen alle und jede/n vorzugehen, der/die die Würde der Tiere untergräbt, Tiere mißhandelt, Tieren ihre ohnehin viel zu geringen Rechte zu berauben versucht. Rassistische Untertöne haben in unserem Bestreben so gar nichts verloren, denn eine derartige Verirrung, auszumerzende Unmenschlichkeit, bringt nicht nur rein gar nichts der Sache selbst, sie macht uns unweigerlich zu schlechteren Menschen. Sind die Fronten erst einmal verhärtet und Mauern aufgebaut, braucht es zuallermeist mehr Kraft und Anstrengung, diese wieder einzubrechen um dann wenigstens auf die Grundvoraussetzungen zurückzukehren, als es zuvor benötigt hätte, um in Ruhe und im von gegenseitigen Respekt getragenen Austausch einen für alle Seiten akzeptablen Kompromiß zu erzielen.

Es muß uns völlig egal sein, aus welchen Kulturkreis oder Erdteil, aus welchen Gründen oder politischen Entwicklungen Menschen Tiere schlecht behandeln, wir müssen das Problem selbst an der Wurzel packen, ohne dabei aber unsere eigene Menschlichkeit zu untergraben und schließlich unweigerlich zu verlieren. Schächten ist und bleibt in unseren Augen eine nicht gutzuheißende Praxis, und egal wer eine solche betreibt, der muß breitgefächerte Gegenwehr spüren. Aber Völker oder Religionen als Gesamtes zu verdammen - das ist das Letzte was uns je in den Sinn kommen würde - kann und darf niemals der richtige Weg sein.

Festzuhalten gilt aber ohne jede Abstriche, das betäubungslose Schlachten muß unserer Ansicht nach in allen Fälle unerlaubt sein, unwiderruflich festgeschrieben im Gesetzbuch, denn alles andere zu propagieren gleicht einem bodenlosen Verrat am Tierschutz. Ein solches Töten ist ja eigentlich laut österreichischem Gesetz sowieso von vornherein verboten, es entspricht nicht umsonst dem schrecklichen Delikt „Tierquälerei“. Das Problem aber ist, es gibt Ausnahmen, wenn selbige Handlung aus „religiösen Gründen“ geschieht. Aber Tierquälerei, so meinen wir, bleibt immer bloß Tierquälerei, auch wenn sie im Namen Gottes betrieben wird.

Wenn Sie unsere Seiten aufmerksam lesen, dann wissen Sie, wir haben uns mit der Islamischen Gemeinschaft getroffen, mit der Israelitischen Kultusgemeinde, mit dem türkischen Botschafter, und dabei immer das Gespräch gesucht. Wenn dann allerdings diesbezüglichen Bemühungen sofort von diversen Seiten als Hetze verleumdet werden, dann läuft etwas gewaltig schief. Vorbeugend, für allfällige Leser dieser Zeilen eines offenen Briefes, sollte hier eine Feststellung Platz finden, bevor man in allfälligen Foren unüberlegte Dinge von sich gibt, für die wir alle keine Zeit haben: Natürlich protestieren wir auch gegen das „normale“ Schlachten, hunderte Male, wir beschreiten jedes Jahr an den Osterfeiertagen sogar „Kreuzwege für Tierrechte“. Sie sehen, wir messen nicht mit zweierlei Maß. Es ist so wie es ist, wer nicht den Auftrag zum Töten geben möchte, der wird sich unweigerlich der pflanzlichen Nahrung zuwenden; ich denke, wer dies tatsächlich tut, es ist ein wunderbarer Schritt, welchen Gott, wie immer wir ihn auch nennen, wohl nur begrüßen kann. Denn wer dessen Schöpfung ehrt - was zweifellos im Sinne des Schöpfers liegt - der wird das möglichste tun, um Schmerz und Leid in der Tierwelt auszumerzen, zumindest weitest-möglich auszuschalten.

Wir alle dürfen sehr gespannt sein, wie eine gerechte Gottheit eines Tages richtet, wie seine Beurteilung zu dieser Problematik ausfallen wird. Der weltbekannte Komponist Richard Wagner gab hierzu vielleicht einen Denkansatz, der es wert ist, über das Gesagte zu grübeln: „Ich weiß nicht, wie der Liebe Gott einmal mein Lebenswerk bewerten wird. In den letzten Wochen habe ich über fünfzig Partiturseiten vom Parsifal geschrieben und drei jungen Hunden das Leben gerettet. Warten wir ab, was gewichtiger auf die Waagschale drücken wird.“

In einer Zeit, wo es denkbar einfach ist, sich tierleidfrei zu ernähren, ob es einst beim höchsten Gericht ein Argument sein wird, dies getan zu haben?!  Ich denke ja, denn ein Blick in unsere Schlachthöfe, egal wie auch immer dort getötet wird, muß einen gütigen Gott mit Abscheu erfüllen. Auch darüber könnte man sinnieren. Aber das Fleischessen an und für sich steht zu diesem Zeitpunkt nicht zur Diskussion. Wohl aber die Art der Fleischbeschaffung, womit wir wieder bei „unserem“ Dialog angekommen sind.

Wir werden also immer gegen Tierquälerei eintreten, völlig bedeutungslos, wie scharf der Gegenwind ist. Diese Kampagne hier wird deshalb erst dann beendet sein, wenn VOR dem Schächtschnitt eine Betäubung erfolgen MUSS, nicht erst, wie es der österr. Gesetzgeber zur Zeit vorgibt, NACH dem Schnitt! Und bitte kommen Sie nicht mit dem Totschlagargument, auch in konventionellen Schlachthöfen wachen Tiere nach der Narkose auf, denn wenn sie das tun – und leider passiert dies auch - ist es ein Verbrechen und kann und muß natürlich ebenso gewaltig und mit allen Mitteln und Konsequenzen bekämpft werden. Aber aus dem Grund, weil derartiges (ILLEGAL) passiert, kann man doch nicht – wie es viele versuchen - pauschal das betäubungslose Schlachten rechtfertigen!!! Nur deswegen, weil anderswo ebenfalls Unrecht geschieht (ich betitle beide Vorgänge mehr als bewußt als ‚Unrecht‘, weil beim konventionellen Schlachten ein Aufwachen aus der Narkose eben nicht dem Gesetz entspricht und deshalb strafbar ist, und beim betäubungslosen, siehe oben, von vornherein gesetzlich anerkannte Tierquälerei impliziert ist), wird eigenes doch nicht automatisch zum Recht.

Wenn Sie nun vielleicht denken, wir wissen gar nicht wovon wir reden, sollte noch erwähnt sein, wir haben selbst viele Schächtungen miterleben müssen. Auch wenn diese im Ausland passiert sind, sind Rückschlüsse mehr als zulässig; Schächten geschieht - Sie wissen es besser als sonst jemand - seit uralten Zeiten immer auf die gleiche Art und Weise. Ob nun in Österreich oder anderswo durchgeführt, Tieren bei vollem Bewußtsein die Kehle durchzuschneiden, läßt sich unserer Meinung nach mit den Prinzipien einer modernen Gesellschaft nicht vereinbaren. Gerade weil wir den Vorgang des öfteren selbst bezeugten, können wir aus tiefster Seele behaupten: ein unbetäubter Schlachtvorgang ist eine monströse Tierquälerei und dürfte, Ausnahmegenehmigung hin oder her, NIEMALS und unter keinen Umständen von einem Gesetzgeber genehmigt sein.

Wie gesagt, die Islamische Gemeinde oder die Israelitische Kultusgemeinde können uns gerne vom Gegenteil überzeugen, und wenn es so ist, wie ihre führenden Vertreter behaupten, nämlich daß die Tiere offensichtlich keinen Schmerz spüren, dann werden wir jegliche Anti-Schächtkampagne am selben Tag einstellen! Herr Rabbiner Hofmeister, Sie sind am Zug!

19.07.2018

Glückliche Geflügeltiere am Gnadenhof Esternberg - Video

Letztes Wochenende zu Besuch auf unserem größten Gnadenhof in Esternberg: Hier haben wir die meisten unserer Geflügeltiere, v.a. aber die Wasservögel Gänse und Enten, untergebracht. Wie schon im letzten Newsletter berichtet, haben ja die Gänse ein neues, zusätzliches Wiesengehege bekommen - am neuen Video sieht man, wie sie sich daran erfreuen… Die meisten unserer insgesamt 47 Gänse wurden ja vor 2 Jahren – in einer gemeinsamen Rettungsaktion mit der Vogelstation Haringsee, Dr. Hans Frey, - aus dem Bezirk Ybbs gerettet, nachdem sie dort wegen eines Betonierprojekts der Gemeinde Winklarn von ihrem angestammten Platz am Ybbs-Fluß vertrieben worden sind.

Auch unsere ca. 70 Enten können sich über zwei verschiedene Teiche freuen, die laufend mit Frischwasser erneuert werden. Die Moschusenten haben ebenfalls erst kürzlich ihr neues Gehege „einweihen“ dürfen – ein paar kleine Küken sind auch dabei. Und Henne Luise hat es auch wieder einmal geschafft, 9 kleine Küken heimlich auszubrüten, die ihr nun auf Schritt und Tritt folgen. Leider gibt es auf diesem weitläufigen Hof so viele gute Verstecke für Nester, daß man einfach nicht immer sämtliche Eier entdecken und entnehmen kann…