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News Archiv

z.B. 19/11/2018
15.11.2018

Eselin und Ponys in letzter Sekunde vor dem Tierhändler gerettet

Gnadenhof Esternberg-Leiterin Anita schreibt: „Eine kürzliche Platzkontrolle von mir bei einem vermeintlichen Gnadenplatz in OÖ rettete die alte Eselstute Grisella sowie die Ponys Rabenschwarz und Rußpelz vor dem Verkauf an einen Tierhändler durch eine vermeintliche Tierschützerin, die sich als „Wolf im Schafspelz“ gut verkauft und die Tiere vor zwei Jahren von uns übernommen hatte. Der Platz wurde vor der Vergabe der Tiere besichtigt, es war beim ersten Eindruck auch ein schöner Hof, den Tieren der Besitzerin ging es augenscheinlich gut. Die Frau machte einen guten Eindruck und es sprach nichts dagegen, ihr damals die Tiere mit Schutzvertrag zu übergeben.

Leider wendete sich dann aber das Blatt, die Tiere wurden ihr lästig und anstatt ANIMAL SPIRIT zu benachrichtigen, daß sie aus privaten Gründen nicht mehr in der Lage ist, die Tiere zu behalten, bot sie die drei armen Seelen einem Tierhändler an, wohl wissend, daß der größte Teil der Tiere, die bei den Händlern stehen und keinen privaten Käufer finden, gnadenlos an italienische oder sonstige Schlachthäuser verscherbelt werden!

Als wir über Dritte vom Vorhaben dieser „Tierschützerin“ informiert wurden, forderten wir sofort die Herausgabe der Tiere und unsere Mitarbeiter Jan und Josef übernahmen den Rettungstransport. Das Tier-Trio ist nun glücklich am Gnadenhof Esternberg angekommen. Grisella, Rabenschwarz und Rußpelz würden sich natürlich sehr über eine Patenschaft freuen – Iiaaah!"

15.11.2018

2 Norikerfohlen-Nachzügler suchen noch gute Lebensplätze!

Nach erfolgreichem Abschluß unserer heurigen Fohlenrettungsaktion – insgesamt konnten wir ja wie berichtet wieder 38 Fohlen und 3 Ponys freikaufen - hat uns jetzt eine Tierfreundin aus Bayern geschrieben, daß noch zwei Noriker-Hengstfohlen dringend einen Platz suchen und um Helfe bei deren Vermittlung ersucht:

„Ich habe hier zwei Norikerfohlen, die irgendwie bei mir hängengeblieben sind. Einige Tierfreunde hatten zusammengeholfen, damit die beiden nicht auf den Transport nach Italien mußten. Aber auf der Pflegestelle, wo sie jetzt noch sind, können sie nicht mehr lange bleiben, deswegen suche ich dringend einen guten Endplatz für die beiden!

Habt ihr evtl. noch „Nachzügleranfragen“? Es sind beides Hengstfohlen. Mittlerweile sind sie entwurmt und geimpft. Equidenpaß mit Abstammung ist auch vorhanden.“

Standort: Bayern

Kontakt: Christina Reindl, +49 (0) 152-59403053 (auch über WhatsApp möglich)

Dankbare Grüße,  

Christina aus Bayern

15.11.2018

"Eine Art Martinsfeuer auf spanisch…" (aus dem Internet uns zugeschickt):

Trotz starker Sicherheitsvorrichtungen (gegen Tierschützer) gelang es einem Team der spanisch-lateinamerikanischen Tierschutz-Organisation Anima Naturalis am vergangenen Wochenende, im berüchtigten spanischen Medinaceli (Soría) die Absperrungen zu umgehen und den Ort des Geschehens, der öffentlichen Feier bzw. Hinrichtung des „Toro Jubilo“ (Jubelstier, auch bekannt als „Toro Embolado“, Feuerkugel-Stier) zu erreichen. Zum wiederholten Male gelang es so, eine der barbarischsten und satanischsten Tierquälereien zu dokumentieren, die in Spanien als Volksbelustigung für Primitiv-Sadisten der Extra-Klasse – und selbstverständlich als schutzwürdiges, traditionelles Kulturgut gepriesen – abgehalten wird.

Zu diesem Zweck wird ein Jungstier mittels etwa 20 Helfern an einen Pfahl gefesselt. Man plaziert dann an seinen Hörnern ein Holz-Gestell mit zwei in Pech o. dgl. brennbarer Flüssigkeit getränkten und zu Kugeln geformten Lappen. Diese werden dann angezündet und der Stier durch Kappen des am Kopf befindlichen Anbinde-Seils frei gelassen. Man amüsiert sich dabei köstlich, wie das vor Verbrennungsschmerzen in den Hörnern und sehr häufig auch an ganzen Körperpartien (durch herabtropfendes Pech) wahnsinnig werdende Tier panisch davon rennt. Nicht selten begeht der Stier regelrechten Selbstmord durch Rennen gegen beliebige Hindernisse oder auch gezielt zurück gegen den Anbinde-Pfahl (im vergangenen Jahr dokumentiert).

Neben einigen pechschwarzen bzw. rückständigsten Regionen Spaniens finden derartige Feuerstier-Belustigungen ausgerechnet auch in Katalonien statt, wo man mittels Volksentscheid und gegen den Willen der spanischen Nationalregierung sogar den klassischen Stierkampf (corrida de toros) abgeschafft hat. Insgesamt werden in Spanien jährlich über 3.000 Stiere wie oben geschildert als Feuer- oder Jubelstiere in Brand gesetzt.

Die Katholische Kirche hat wie gewohnt nichts gegen derartige Tierquälereien einzuwenden, schließlich finden sie sogar meist zu Ehren christlicher „Heiliger“ statt. Tiere sind ja nach der amtskirchlichen Lehre seelenlose Kreaturen, die man daher zur menschlichen Freude auch nach Belieben quälen darf. Papst Franziskus ist bekanntlich selber Stierkampf-Fan und diesbezüglich petitionsresistent.

Gerhard Heybrock

15.11.2018

www.morgenpost.de: Unfall bei Fasanen-Jagd: Jäger erschießt Frau statt Vogel

Während einer Fasanenjagd hat ein Jäger in der Slowakei aus Versehen eine Frau erschossen. Die Zahl der Jagdunfälle dort häuft sich.

Tödliche Verwechslung: Statt eines Fasans hat in der Slowakei ein Jäger eine Frau erschossen. Der Unfall ereignete sich bei einer Fasanen-Treibjagd nahe der südwestslowakischen Gemeinde Mojmirovce. Wie eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur TASR erklärte, werde noch ermittelt, welcher der Teilnehmer den tödlichen Schuß in den Rücken der 29-Jährigen abgefeuert habe.

Die aus einem Nachbarort stammende Frau sei mit ihrem Hund als Treiberin bei der Jagd eingesetzt gewesen, um die Vögel aufzuscheuchen. Sie sei im Krankenhaus der Regionalhauptstadt Nitra ihren Verletzungen erlegen.

Jagd als Hobby für „unerfahrene Neureiche“

In der Slowakei kam es in den vergangenen Jahren zu mehreren tödlichen Jagdunfällen . Jagdexperten kritisierten deshalb gegenüber den Medien, daß die Jagd zu einem Hobby für „unerfahrene Neureiche“ geworden sei. Diese brächten bei ihren nur gelegentlichen Jagdteilnahmen nicht die Geduld professioneller Jäger auf, die oft auch ohne erschossenes Tier heimzukehren gewohnt seien. Noch dazu werde bei großen Jagden trotz Verbots oft auch Alkohol getrunken.

15.11.2018

Ankündigung von www.veggruf.at: Veganer Advent-Keller öffnet in der Rehberger Kellergasse

Der mit ANIMAL SPIRIT befreundete Kremser Verein Veggruf lädt heuer zum wiederholten Mal im Rahmen des Advent in der Rehberger Kellergasse in den stimmungsvollen Advent-Keller, wo Besucher mit allerlei herrlichsten und rein pflanzlichen Speisen von süß bis pikant verköstigt werden.  Die besondere Atmosphäre der Kellergasse, der Weinkeller und die köstlichen Genüsse sind einen Besuch wert. Die schönste Zeit des Jahres wird für Liebhaber der Pflanzlichen Küche noch mehr versüßt.
Kulinarisch verwöhnt werden Gäste mit Feuerflecken, Seitan-Burger, Adventsupperl, veganen Palatschinken, Kuchen, Keksen & Cupcakes und natürlich Punsch & Glühwein & Wein & Likör. Unsere ehrenamtlichen Helferleins haben auch viele Leckereien zum Mitnehmen und Verschenken vorbereitet.

In der heimeligen Atmosphäre des Kellers können sich die kleinen Besucher am Samstag von 15 – 18 Uhr in der Adventwerkstatt kreativ betätigen und am Sonntag um 15 Uhr bei der interaktiven Lesung der Kremser Kinderbuchautorin Lisa Gallauner mitwirken.
Und alles für den guten Zweck! Der gesamte Erlös kommt verschiedenen Tierschutzprojekten zugute!

Veggruf freut sich über viele Besucher!

Veganer Adventkeller beim Rehberger Advent

24. & 25. November 2018
jeweils 14 – 21 Uhr
Rehberger Kellergasse 41, 3500 Krems
www.veggruf.at und www.facebook.com/veggruf

08.11.2018

34 neue gerettete Hühner am Gnadenhof Engelberg

Unser Partnerverein "Rette dein Huhn", der uns ja schon Dutzende Hühner aus der Konkursmasse von "Tonis Freilandeiern" vermittelt hatte, bat uns wieder um Hilfe - nämlich nochmal 34 Hühner aus einem aufgelassenen Stall in NÖ zu übernehmen. Ihnen wurde nun der Tod am Schlachthof-Fließband erspart und letztes Wochenende hat Dr. Plank sie bei Nina Hofstätter von RETTE DEIN HUHN abgeholt und gleich direkt auf unseren dritten Gnadenhof „Engelberg“ in Engelhartszell, OÖ gebracht, wo sie nun glücklich im neuen bunten Stall gelandet sind! Siehe das kurze Youtube-Video dazu von ihrem allerersten Freigang ins Gehege.

Der kleine bunte Zweit-Stall wurde im Übrigen zur Gänze durch freiwillige Helfer, großteils ehemalige Arbeitskollegen von Gnadenhofleiterin Marion, und großteils auch durch geschenktes bzw. sehr günstig erworbenes Material errichtet. Vielen Dank nochmals an alle „Volunteers“, die uns bzw. den Hühnern das ermöglicht haben!

PS.: Wer eine Patenschaft für eines unserer vielen geretteten Tiere (dzt. mehr als 500!) übernehmen will, kann das online HIER tun (für ein Huhn macht das z.B. nur 6,- €/Monat aus), oder an eva@animal-spirit.at schreiben. Vielen Dank!

08.11.2018

connectiv.events: Den Haag: Hunderte Vögel sterben während eines 5G-Experiments!

In den Haag hatten sich große Schwärme an Zugvögeln versammelt und saßen in den Bäumen ringsumher, um ihren Weg nach Süden zusammen anzutreten. Plötzlich wurden Hunderte von ihnen tot auf dem Boden liegend aufgefunden.

Die Tiere starben alle an Herzversagen, obwohl sie körperlich gesund waren. Es gab keine Anzeichen für eine Erkrankung, keinen Virus, keine bakterielle Infektion, gesundes Blut, keinen Hinweis auf Vergiftung usw. Die einzig vernünftige Erklärung, die übrigblieb, war die Einwirkung von Mikrowellen. Denn diese HABEN bekanntermaßen eine Wirkung auf Vogelherzen!

Vogelherzen gehen sehr stark in Resonanz mit bestimmten, unregelmäßig gepulsten Mikrowellen (Millionen pro Sekunde!), die allgemein nachweislich eine biologische Wirkung auf Organe haben. Immer wieder wird behauptet, daß Mikrowellen bei niedriger Wattleistung „nicht schaden können“, weil „sie uns nicht kochen“ – eine äußerst verquere „Logik“, die aber immer wieder wiederholt wird, was sie nicht richtiger macht. Wer mehr wissen will, kann unter „Der Wirkmechanismus von Mikrowellen“ nachlesen:

„Der anerkannte Wirkmechanismus elektromagnetischer Wellen beschränkt sich auch heute noch auf die thermische Wirkung. Die Erwärmung von Gewebe durch Mikrowellen ist sowohl in der Technik als auch in der Medizin das Standardmodel für die Biowirkung durch nichtionisierende Strahlung. Sehr zögerlich setzt sich die Erkenntnis durch, daß Mikrowellen, weit unterhalb der Erwärmung biologisch relevante Wirkung entfalten könnten.“

Es ist schockierend und erstaunlich, wie naiv die meisten Leute sind, die immer noch blind an die sogenannten „Experten“ und „Behörden“ der FCC-, Telecom- und Wireless-Industriepropaganda glauben.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf https://connectiv.events/den-haag-hunderte-voegel-sterben-waehrend-eines-5g-experiments/

08.11.2018

Gnadenhof Esternberg: Abschied von der alten Kuh Bora

Gnadenhofleiterin Anita schreibt: „Ihr Mut hatte sie vor 11 Jahren vor dem Schlachthof gerettet: damals war die Grauviehkuh Bora schon auf dem Transporter am Schlachthof in Vorarlberg angekommen, hatte den grausigen Geruch nach Blut und Todesangst ihrer Artgenossen in der Nase, welche bereits vor ihr in der Tötungsmaschinerie angelangt waren. In der Panik des bevorstehenden Todes schaffte sie es aber damals, durch einen beherzten Sprung über die Rampe dem unmenschlichen Schlachthof zu entfliehen. Ihre Rettung war eine nahe gelegene Wohnsiedlung, in Todesangst lief sie sogar in ein Haus und fand sich im Kinderzimmer wieder! Bora hatte das große Glück, daß die Menschen ihre ausweglose Situation erkannten und das Tier nicht mehr an das Schlachtmesser ausliefern wollten.

Tierliebende Leute kauften die außergewöhnliche Kuh zum Schlachtpreis frei, sie durfte 2007 mit ihrem Artgenossen Viktor, der ein ähnliches Schicksal erlitten hatte (er ist bereits vor 2 Jahren verstorben), auf dem ANIMAL SPIRIT-Gnadenhof in Esternberg einziehen. Trotz der schlimmst-möglichen Erfahrung, die sie mit Menschen machen mußte, zeichnete sie sich durch ihren besonders sanftmütigen und ruhigen Charakter aus.

Es waren elf glückliche Jahre, die das Grauvieh in unserer wunderbaren Herde geretteter Rinder verbringen durfte. Bora zog sich im letzten Winter einen schlimmen Sturz zu, von dem sie sich trotz aller tierärztlichen Mühen nie mehr richtig erholte, das Gehen und Aufstehen fiel ihr immer schwerer. Die letzten Tage verschlechterte sich ihr Zustand drastisch und ein Aufstehen war dann gar nicht mehr möglich.

Es sind die traurigsten Augenblicke in unserer sonst so wunderbaren Arbeit mit den Tieren, wenn man spürt, daß es dem Ende zugeht und man sich für immer wird verabschieden müssen. Auch Bora selbst hat es gespürt, mit ihren wunderbaren braunen, großen Kuhaugen schien sie zu sagen: „Danke für all eure Liebe und Pflege, aber unser gemeinsamer Weg ist hier zu Ende…“ Um ihre kein unnötiges Leiden zuzumuten, hat sie schließlich unser Hof-Tierarzt erlöst. Am 12. November hätte sie ihren 20. Geburtstag gefeiert!

Wie allen Mitgeschöpfen auf unserem Gnadenhof die diese Welt verlassen haben, werden wir sie immer in unseren Herzen und Gedanken bewahren."

Lesen Sie dazu auch noch das berührende Schreiben vom damaligen Retter Alf Waibel an uns:

Hallo liebes Animal Spirit-Gnadenhof-Team, 

vielen Dank für diese zugegebenermaßen sehr traurige Nachricht. In der Tat verbindet uns mit Bora mehr, als nur eine Patenschaft. Ich war lange Zeit Obmann beim mittlerweile leider seit vielen Jahren aufgelösten Tierrechts-Verein "Humanitas". Bora haben wir damals vor dem Schlachter freigekauft, nachdem sie in Vorarlberg für Schlagzeilen gesorgt hatte.

Die gute Bora (wie wir sie aufgrund ihres stürmischen Verhaltens dann genannt haben - Bora=adriatischer winterlicher stürmischer Fallwind) war nämlich bei der Verladung von ihrem Hof in Lauterach auf dem Weg zum Schlachter ausgebüxt und hatte Zuflucht im (leeren) Kinderzimmer eines nahen Wohnhauses gesucht. Bei der wilden Flucht ging das eine oder andere zu Bruch, und so fand der Fall in den Vorarlberger Medien, vor allem, in der Sendung "Vorarlberg Heute" seinen Nachhall. Daraufhin bekamen wir (Humanitas) viele Anfragen, man müsse da doch was tun - die wilde Flucht von Bora rührte an die Herzen vieler Vorarlberger. Die Geschehnisse spielten sich Mitte Oktober 2001 ab. 

Aufgrund dessen entschieden wir uns, mit dem Bauern Kontakt aufzunehmen, in dessen Stall Bora dann wieder untergebracht wurde, bis zum nächsten potentiellen Transport zum Schlachter. Widerwillig stimmte er auf meine Anfrage nach einem Verkauf an uns zu, nachdem wir ihm zugesichert hatten, ihn nicht negativ in den Medien darzustellen. Wohlwissend, daß es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein war, weil ja derart viele arme Geschöpfe jeden Tag für den fragwürdigen "Genuß" der Menschen umgebracht werden, war Bora für viele und auch für uns eine Symbolfigur und bestimmt auch ein Denkanstoß für viele Menschen zu dieser Zeit - wir haben darüber natürlich so gut wie möglich in den Medien berichtet. 

Die Suche nach einem einigermaßen tiergerechten Platz war nicht so einfach (auch weil Bora noch ihre Hörner hatte), - wir fanden dann aber schließlich für eine mittelfristige Unterbringung einen Laufstall im Vorarlberger Oberland bei einem sehr freundlichen Bio-Bauern, bei dem Bora zu seiner Rinderherde stoßen konnte, nachdem er sie mit einem sehr komfortablen Tiertransporter, den wir selbst begleiteten, von Lauterach nach Rankweil transportierte.  Bora war dann auch einen nachfolgenden Sommer (2002) lang auf einer Vorarlberger Alpe mit anderen kälberführenden Mutterkühen, wo sie einmal mehr für Schlagzeilen sorgte, weil sie - als einzige behornte Kuh in der Herde - die Herde der Mutterkühe samt Kälbern gegen ein paar Wanderer "verteidigte" :) - Zum Glück mit glimpflichem Ausgang - aber sie war dann noch einmal Medienstar in Vorarlberg… 

Nachdem die Unterbringung beim Bauern in Rankweil keine ständige sein konnte, und ich mich mit Franz-Joseph Plank damals auf eine Unterbringung beim damals neuen Gnadenhof in Esternberg einigen konnte, gegen einen monatlichen Zuschuß von Verein zu Verein, wurde Bora schließlich mit dem Transporter des Bauern unter unserer Begleitung im Herbst 2002 zu Euch gebracht. 

Nachdem Humanitas aufgrund mangelnder ehrenamtlicher Mitarbeiter und einem großen finanziellen Schaden durch die Anti-Schächt Aktion Nenning einige Jahre später nicht mehr weitergeführt werden konnte, haben wir Bora dann in den "Besitz" von ANIMAL SPIRIT übertragen. Seitdem genoß Bora noch so viele schöne Jahre bei Euch, was uns sehr glücklich macht. 

So ist ihr Abschied von dieser Welt zwar ein trauriger, aber im Hinblick auf die vielen gewonnenen schönen Jahre und der insgesamt mit fast 20 Jahren doch recht hohen Lebenszeit auf dieser Welt - vor allem für ein Tiroler Graurind, welches sie ja war (die ja primär auf Fleischleistung gezüchtet werden, und daher sehr schwer werden - sicher auch ein Problem bei der in die Jahre gekommenen Bora für ihre Beine), doch ein nachvollziehbarer und verständlicher.  

Ich möchte mich noch einmal für Eure hingebungsvolle Arbeit für Bora bedanken. Ein Tier unter Tausenden, das ein würdiges und erfülltes Leben genießen durfte. Eine stürmische Symbolfigur, die sicher auch vielen Besuchern Eures Hofes und jenen, die von ihrer Geschichte gewußt haben, vielleicht einen kleinen (Um)Denkanstoß geben konnte. 

Weiterhin viel Erfolg bei Eurer Arbeit!

Herzliche Grüße aus Vorarlberg

Alf Waibel

08.11.2018

Impfkritik.de: Solange nicht mehr als 3 von 10 geimpften Hundewelpen sterben...,

...gilt ein Hundeimpfstoff in der EU als sicher. Das ergibt sich aus der im Europäischen Arzneibuch festgelegten Mindeststichprobengröße von 8 Welpen.

Mindestens 8 Versuchstiere muß eine Stichprobe zur Überprüfung der Sicherheit eines Hundeimpfstoffs laut dem Europäischen Arzneibuch haben. [1] Selbst wenn bei 8 geimpften Welpen keine schwere Nebenwirkung und kein Todesfall auftritt, ist bei dieser Stichprobengröße eine tatsächliche Häufigkeit von bis zu 31 % nicht mit ausreichender statistischer Sicherheit auszuschließen.

Oder anders ausgedrückt: In der EU gilt ein Hundeimpfstoff als "sicher", solange nicht mehr als 3,1 von 10 geimpften Tieren als Folge der Impfung sterben. Dies hat mir ein Mathematiker vorgerechnet (p=0,05).

Was meinen die Hundefreunde dazu? Reicht eine Stichprobengröße von 8 Welpen aus, um die Sicherheit eines Hundeimpfstoffs beurteilen zu können? Reicht es Ihnen, von einem "sicheren" Impfstoff zu sprechen, wenn eine Häufigkeit von mehr als 3 schweren Nebenwirkungen oder gar Todesfällen unter 10 geimpften Welpen ausgeschlossen werden kann?

Oder würden Sie sich eine größere Stichprobe wünschen?

[1] Europäisches Arzneibuch, Version 8.8, 2014, Allgemeine Texte, "5.2.6 Bewertung der Unschädlichkeit von Impfstoffen und Immunsera für Tiere". 

08.11.2018

Regenwald.org: China muß das Verbot für Nashornpulver beibehalten!

China will überraschend den Handel mit Nashornpulver und Tigerknochen genehmigen. Die Produkte sollen künftig wieder in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet werden dürfen, obwohl sie über keinerlei medizinische Wirkung verfügen. Nashörner und Tiger sind durch Wilderei akut vom Aussterben bedroht.

Appell an die Regierung der Volksrepublik China

„China muß das Handelsverbot für Nashornpulver und Tigerknochen beibehalten – den Tieren droht die Ausrottung.“

Vor 25 Jahren (1993) hat China den Handel mit Nashorn-Hörnern und Tigerteilen verboten. Die Produkte wurden aus dem Arzneibuch der traditionellen chinesischen Medizin gestrichen – als Reaktion auf die massive Wilderei der Tiere und die fehlende medizinische Wirkung.

Die chinesische Regierung will nun zu „Heilzwecken und für die Forschung“ den Handel wieder genehmigen. Dabei gibt es keinerlei wissenschaftliche Belege, daß die Tierteile Menschen heilen können. Nashorn besteht aus Keratin, dem gleichen Material wie unsere Haare und Fingernägel.

Dadurch steigt unweigerlich die Nachfrage und der Handel mit derartigen Produkten an, auch wenn die Ankündigung nur für in Gefangenschaft gezüchtete Tiere gelten soll. Die Erfahrungen mit Elfenbein zeigen, daß der legale Handel mit Teilen von Wildtieren eng mit der Wilderei verbunden und kaum zu trennen ist. Zudem soll auch der Handel mit „antiken“ Tiger- und Nashornerzeugnissen für den privaten Gebrauch gestattet werden.

Die Aufhebung des Handelsverbots setzt ein fatales Signal für die Wilderei der vom Aussterben bedrohten Arten. Wilderer schießen die Tiere illegal, weil eine Nachfrage nach den Tierteilen besteht und der Handel damit ein Milliardengeschäft ist. Die Legalisierung setzt diese seltenen Arten weiter unter Druck.

Die Entscheidung ist ein schwerer Schlag für den weltweiten Artenschutz. Sie könnte die Tiere endgültig dem Artentod preisgeben.

Bitte fordern Sie die chinesische Regierung auf, das Handelsverbot beizubehalten.

30.10.2018

APA-OTS: Was haben Josef Pröll und Ulli Sima gemeinsam?: Sie verkennen, wer die wahre „Bestie“ ist

Sei es der „böse Wolf“, der hierzulande so schnell wie möglich wieder ausgerottet werden soll, ginge es nach NÖ Landesjägermeister Josef Pröll (ÖVP). Oder sei es die „Bestie Kampfhund“, die am besten ganz aus dem Stadtbild verschwinden, dauernd mit Leine UND Maulkorb versehen werden und bei jedem kleinen Vorfall gleich umgebracht werden soll, ginge es nach der SPÖ-„Tierschutz“-Stadträtin Ulli Sima. Beiden (Ex-)Politikern ist eines gemeinsam: sie haben wenig Ahnung von der Materie, schüren Uralt-Ängste in der Bevölkerung, die sie damit letztlich noch mehr spalten, verwenden populistische Ausdrücke, die sie sonst gerne anderen Personen oder Parteien vorwerfen und sind völlig beratungsresistent für vernünftige Lösungsansätze.

Dazu Tierarzt und ANIMAL SPIRIT-Obmann Dr. Franz-Joseph Plank: „Nicht die von manchen Politikern zu „Bestien“ hochstilisierten Tiere, wie Wolf oder „Kampfhund“ sind die Probleme, sondern zu 99% der Mensch: Er ist es, der jedes Jahr über 60 Milliarden (!) „Nutztiere“ zum alleinigen Zweck einer kurzen Gaumenfreude abschlachtet und davor meist noch Hunderte oder Tausende Kilometer durch die Gegend karrt; er ist es, der den letzten verbliebenen Wildtieren – v.a. durch Agarindustrie, Verbetonierung und Zersiedelung - den Lebensraum geraubt hat und sie dazu noch – meistens aus purer Lust am Töten – sinnlos abknallt; er ist es, der Qualzuchten bei Nutz- und Haustieren produziert, die krankheitsanfällig bis nicht mehr fortpflanzungs- oder lebensfähig sind und er ist es, der manchmal sogar eine gewisse Aggressivität bei Hunden anzüchtet. In Wirklichkeit sind weder Wolf noch sog. „Kampfhund“ von sich aus aggressiv, ersterer tötet für seine Nahrungsbeschaffung und bei zweiterem liegt das Problem durchwegs am oberen Ende der Leine.“

Vernünftige Lösungsansätze werden von „Verantwortlichen“ ignoriert!

Für das „Problem“ Wolf, der sich natürlich am liebsten die leichteste Beute aussucht, haben viele Länder vorgezeigt, daß es natürlich auch andere Möglichkeiten als Erschießen gibt, um Weidetiere zu schützen: Herdenschutzhunde oder -Esel, effektive Weidezäune, Verbrämungsmaßnahmen u.a., im Notfall auch staatliche Entschädigungen. Nur die Bereitschaft der Kommunikation mit Tier- und Naturschützern sowie der politische Wille fehlen. Bei den angeblichen „Kampf“- oder Listenhunden führt die von Ulli Sima angedrohte, rein populistisch motivierte generelle Maulkorbpflicht in Wien nur zu noch mehr Verunsicherung, Spaltung und Hundehaß in der Bevölkerung. Verschiedenste Untersuchungen und Statistiken zeigen eindeutig, daß nicht Rottweiler oder Am-Staffs die Beißstatistik anführen, sondern Dackel und Schäferhunde, die beide nicht auf dieser absurden Liste stehen. Zudem ereignet sich die überwiegende Mehrheit an Beißunfällen im häuslichen Bereich, wo es naturgemäß keine Maulkorbpflicht geben kann. Leinen- und Maulkorbzwang führen laut erfahrenen Hundehaltern, zu denen unsere „Gesetzgeber“ meistens nicht gehören, eher zu mehr Aggressivität als bei freilaufenden, ihr natürliches Sozialverhalten auslebenden Hunden. Das beweisen auch all jene Länder, in denen Streuner und somit freilaufende Hunde zum alltäglichen Leben gehören.

„Diese anlaßbezogene Wiener Gesetzgebung, die letzten Donnerstag im letzten Moment zum Glück noch abgewendet werden konnte, würde am Grundproblem vorbeigehen: Herkunft, Zucht und v.a. die Aufzucht der Tiere in ihren prägenden ersten Lebenswochen werden völlig außer Acht gelassen. Und Hunde dürften weder in Massenproduktion in Käfigen gezüchtet, noch aus dem Kofferraum auf der Straße verkauft werden und schon gar nicht vorsätzlich scharfgemacht werden. Eine gezielte Aufklärung der Bevölkerung – besonders auch jener Religionsgruppen, bei denen Hunde noch als „unrein“ gelten –, durchaus auch ein regelmäßig überprüfter Hundeführschein bei bestimmten Rassen bzw. Personengruppen, wäre viel sinnvoller und effektiver als populistische Verbots- und Zwangsmaßnahmen. Dazu müßte allerdings auch der politische Wille vorhanden sein, endlich mit Tierschützern und Menschen zu reden, die von Tierhaltung aus jahrelanger praktischer Erfahrung viel mehr Ahnung haben“, so Dr. Plank abschließend.

25.10.2018

Letzte Fohlenauktion: Nochmal 11 Fohlen freigekauft!

Letzten Dienstag war ja – wie angekündigt – die letzte große „Schlachtfohlen“-Versteigerung in Maishofen, Salzburg. Wir von ANIMAL SPIRIT waren natürlich wieder dabei und konnten immerhin 9 Norikerfohlen freikaufen, 8 weitere wurden von befreundeten und mit uns kooperierenden deutschen Tierschützerinnen ersteigert. Dazu kamen noch 2 Noriker-Hengstfohlen von der letzten Versteigerung Ende September, die zwischenzeitlich eingestellt waren und nun endgültig übernommen worden sind. Wegen der etwas weniger Fohlen und der großen Nachfrage v.a. durch die Pferdehändler lagen die Durchschnittspreise diesmal bei stolzen 1000,- € pro Fohlen! Alle „unsere“ Tiere sind mittlerweile mit unserem bewährten kleinen Transportunternehmen auf ihren endgültigen privaten Bestimmungsplätzen angekommen und erholen sich von der teilweise doch recht langen Fahrt.

Somit konnten wir auch heuer wieder insgesamt 38 Haflinger- bzw. Noriker-Fohlen den frühen und sinnlosen Tod in einem (italienischen) Schlachthof ersparen; dazu noch 3 Ponys, die quasi „mitgegangen“ und jetzt auf unserem Gnadenhof Engelberg in OÖ sind. Dennoch haben auch heuer wieder v.a. die italienischen und deutschen Händler bei den Fohlen „zugeschlagen“, die dann nach der Versteigerung gleich in die wartenden Groß-Transporter verladen wurden. Das verzweifelte Schreien und Wiehern der Pferdekinder nach ihren Müttern, von denen sie großteils erst bei der Versteigerung getrennt wurden, war noch lange zu hören…

Hier nochmals unser Dank an alle SpenderInnen, die uns auch heuer wieder die vielen Freikäufe ermöglicht haben und natürlich besonders an die neuen ÜbernehmerInnen in Österreich und Deutschland, die ihnen einen schönen Lebensplatz bieten! Für evt. Fohlen-Nachzügler, die möglicherweise noch bei dem einen oder anderen Händler stehen, können sich gerne noch Personen, die einen Platz anbieten können, bei uns melden: tanja@animal-spirit.at oder +43-2774-29330.

25.10.2018

Nochmal 2 Ziegen-Böcklein und 6 Schafe gerettet

Da wir am Dienstag schon mal in Maishofen waren, haben wir auch gleich noch zwei von Gaby Teichmann vor dem Schlachter gerettete Ziegenböcklein und 6 Schafe mitgenommen. Die Ziegen – wir haben sie Bonifaz und Benedikt genannt – sind zum Gnadenhof Esternberg in den schönen großen Ziegenstall gekommen; und die sechs Schafe zu unserer großen Schafherde nach Engelberg, beide im Bezirk Schärding in OÖ. Alle acht würden sich noch über eine Patenschaft freuen!

Gaby Teichmann kann es halt nicht lassen, seit nunmehr 26 Jahren immer wieder Tiere zu retten, obwohl sie selber kaum Geld hat und nur einen gepachteten Hof betreibt – eben in Maishofen, nur wenige 100e Meter vom Versteigerungsgelände entfernt. So hat sie bei der vorletzten Versteigerung auch noch 2 Noriker-Hengstfohlen gerettet, die mittlerweile von ihrer Nachbarin übernommen worden sind.

Momentan hat Gaby noch immer große Sorgen, wie sie ihre gut 200 Tiere über den Winter bringen soll, da die Heupreise wegen der langen sommerlichen Trockenheit extrem hoch sind, bzw. bald kaum mehr eines zu bekommen ist (siehe auch unser Newsletter vom 4.9.2018). Sie braucht jeden Tag mindestens 3 große Rundballen Heu für alle Tiere! Einen ganzen LKW-Zug voll Heu hat ihr gerade ANIMAL SPIRIT aus NÖ gespendet, aber sie braucht natürlich noch viel mehr. Wer diese unermüdliche Kämpferin für die Tiere unterstützen will, hier ihre Tel. Nummer +43-650-9560158 bzw. ihre Kontonummer IBAN: AT51 2040 4006 0056 4260. Vielen Dank!

25.10.2018

wildbeimwild.com: Schweiz - Todesursache beim Reh ist zu 66 % die Jagd

Die Weidetiere Rehe sind Dämmerungs- und nachtaktiv geworden, weil sie durch die Hobby-Jäger dazu gedrängt wurden. Sonst würden Rehe nachts schlafen und nicht für Nahrungssuche unterwegs sein und zum Beispiel mit Autos kollidieren. Über 20.000 Wildunfälle ereignen sich Jahr für Jahr auf Schweizer Straßen und Schienen. Für den Menschen gehen die Zusammenstöße zwischen Auto und Wildtier zwar meist glimpflich aus, trotzdem wurden gemäß Bundesamt für Statistik im letzten Jahr 78 Personen bei Tierunfällen leicht bis schwer verletzt.

Rehkitzmarkierung Schweiz

Durch das Schweizer Projekt „Rehkitzmarkierung“ konnte folgende Zusammenfassung der häufigsten Todesursachen der Rehe festgestellt werden (ähnliche Zahlen dürften auch für Österreich gelten):

Die Todesursache beim Reh in der Schweiz ist zu 66 % die Jagd, 12 % Verkehr und 10 % Mähfahrzeuge. 2017 wurden rund 44.124 Rehe geschossen (Geißkitze 5.607, Bockkitze 5.183, Geiß 14.182, Bock 19.025). Fallwild durch Verkehr wird mit 9.148 beziffert.

Rehe bewegen sich nicht mehr, wie einst, über offene Felder, weil sie dort leichter erschossen werden können. So verbleiben Rehe lieber im Schutz des Waldes und beschaffen sich das Futter dort (Knospenverbiß). Das Schalenwild insgesamt hat aufgrund der jagdlichen Aktivitäten der Hobby-Jäger sein Verhalten geändert und auch seinen eigentlichen Lebensraum „erweitert“. Das Wildschwein, eigentlich Waldbewohner „wütet“ auf Wiesen und Feldern, das Rotwild, eigentlich Bewohner der offenen und halboffenen Landschaft zieht sich in den Wald zurück, das Reh lebt eigentlich bevorzugt am Waldrand und irrt nun regelrecht hin und her.

Die Anzahl der Rehkitze, welche, gemäß Jagdstatistik, pro Jahr durch Hobby-Jäger geschossen werden, ist doppelt so hoch, wie die durch Unfälle umgekommenen (10.790/4.899). Rehkitze sind leichter zu schießen und bei Hobby-Jägern beliebter, als ältere Tiere.

25.10.2018

www.freiewelt.net: Im Islam gelten die Tiere als unrein - Angriffe auf Hunde häufen sich

In vom Islam dominierten Ländern gelten Hunde als mindere Kreaturen, sie werden getreten, gequält und getötet, weil sie als „unrein“ gelten. Migranten aus diesen Ländern ändern ihre Einstellungen nicht, sobald sie die Landesgrenze übertreten. Nun häufen sich auch in Europa Angriffe auf Hunde – und auf die besten Freunde der Hunde. Es sind zugleich Angriffe auf unsere Lebenswelt.

Die Kronenzeitung berichtet von einem Vorfall aus Wien: „Eine 54-jährige Hundebesitzerin in Wien wurde vor ihrem Gartentor von einer muslimischen Somalierin niedergeschlagen. Ein Hund der Wienerin war ihr nahegekommen.“

Jouwatch berichtet von einer Aktion „Öffentliche Reinheit“ aus Manchester, bei der dazu aufgefordert wird, das Halten von Hunden zu verbieten. „Zeigen Sie Respekt für uns und unsere Kinder und begrenzen sie die Anwesenheit von Hunden in der Öffentlichkeit“, heißt es in einem Flugblatt.

Zuletzt berichtet philosophia perennis von einem Fall in Belgien, der dort die Gemüter bewegt hat. Da wurde ein 68-jähriger Mann durch eine Gruppe junger Migranten, die sich zuvor über den angeblichen Gestank seines Hundes ausgelassen hatten, schwer verletzt. In dem niederländischen Ort Schiedam in der Nähe von Rotterdam ist es zu einer Art von Messerangriff gekommen, wie er bislang in Europa noch selten ist, sich aber bald im Rahmen der zu erwartenden Islamisierung weiter ausbreiten könnte, wie philosophia perennis meint. „Als Polizisten mit dem Polizeihund die Wohnung eines 26-jährigen Syrers betraten, hat dieser – ausgestattet mit einem großen Messer und einer Axt – sofort begonnen, auf den Hund einzustechen. Dabei schrie er immer wieder laut „Allahu Akbar".

Die Stuttgarter Nachrichten berichteten von einem Taxifahrer mit Migrationshintergrund – wie wir es vorsichtig formulieren wollen –, der sich weigerte, ein schwules Pärchen mitzunehmen. Es betraf jedoch nicht nur Schwule. Der Taxifahrer verkündete: „Hunde und Schwule nehme ich aus religiösen Gründen nicht mit“.

Auch im Landkreis Tübingen war es zu einem Vorfall gekommen: Ein 30-Jähriger, so berichtet die lokale Polizei, war dort gegen 20.30 Uhr mit seinen beiden Hunden unterwegs, als er auf dem Gehweg an der Kreuzung auf einen Unbekannten traf. Als er an dem Mann vorbeilaufen wollte, soll dieser plötzlich grundlos nach einem seiner Hunde getreten haben. Als der 30-Jährige den Unbekannten daraufhin zur Rede stellte, entwickelte sich ein Disput, in dessen Verlauf ihm der Mann unvermittelt einen Faustschlag ins Gesicht versetzte. Als er sich zur Wehr setzte, zog er plötzlich ein Messer und versuchte, auf den 30-Jährigen einzustechen. Beim Versuch, die Stiche abzuwehren erlitt das Opfer mehrere Schnittverletzungen und stürzte.

Die Abneigung (der muslimischen Migranten) gegen Hunde sitzt so tief, daß die Aggressionen unmittelbar auf die Hundehalter übergehen. 

25.10.2018

Regenwald.org-Petition: Den Vogelmord in Ägypten stoppen

Millionen Zugvögel landen jährlich in Fangnetzen in Ägypten. Die Tiere werden grausam ermordet, um sie als angebliche Delikatesse zu verkaufen. Ende November tagt die 14. UN-Biodiversitätskonferenz in dem nordafrikanischen Land. Bitte fordern Sie, den Fang und die Jagd auf Vögel in Ägypten und anderen Mittelmeerländern zu beenden. Während die Delegationen aus aller Welt im Badeort Sharm El Sheikh debattieren, werden in dem nordafrikanischen Land viele Millionen Zugvögel aus Europa mit Netzen gefangen, um sie als Delikatesse zu verkaufen.

Auf ihrem Flug in die Überwinterungsquartiere in Afrika treffen die Zugvögel aus Europa auf eine über 700 km lange Barriere aus Fangnetzen, die sich entlang der ägyptischen Mittelmeerküste von der Grenze zu Libyen bis zum Gaza-Streifen erstreckt. Auch mit Schlingen und Klebefallen sowie mit Lautsprechern, die Vogelrufe reproduzieren und die Vögel anlocken, fangen Wilderer die Tiere.

Ein Teil der Vögel wird lebend verkauft, die meisten Tiere jedoch gerupft und tiefgefroren. Am Ende landen die winzigen Körper von Singvögeln wie Rotkehlchen, Nachtigall und Fitis, aber auch von Turteltauben, Wachteln und Wildenten auf den Tellern von "Feinschmeckern" und in dubiosen Restaurants. Einige Greifvögel wie Falken werden auch lebend an reiche Kunden in die Staaten am persischen Golf für deren Privatvolieren verkauft.

Wie viele Vögel in Ägypten den Wilderern zum Opfer fallen, kann nur geschätzt werden. Es sind vermutlich etwa 12 Millionen Tiere pro Jahr! Mittlerweile sind die Zahlen rückläufig, aber nicht, weil die Wilderei zurückgegangen ist, sondern weil wesentlich weniger Vögel in Ägypten ankommen. Denn immer häufiger finden sich Vögel auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten.

Auch in anderen Ländern rund um das Mittelmeer gehen die Jagd und der Fang von Vögeln weiter, darunter in Italien, Frankreich, Spanien, Malta, Zypern und dem Libanon. Bitte fordern Sie die Regierungen der Welt auf, die Jagd und Wilderei von Vögeln in Ägypten und anderen Mittelmeerländern zu beenden.

19.10.2018

Findel-Schaf „Mila“

Gestern, 18. Oktober 2018, erreichte das ANIMAL SPIRIT-Büro in Laaben ein Anruf der etwas anderen Art: Eine Frau aus Altlengbach erzählte uns, daß ihr kürzlich ein junges weibliches Schaf zugelaufen sei und niemandem zu gehören scheint. Es sei zwar jetzt in ihrem Garten, aber sie könne es natürlich nicht behalten. Also erklärten wir uns – wieder einmal – spontan bereit, das Schäfchen abzuholen und auf unserem Gnadenhof Hendlberg aufzunehmen. Wir haben die Kleine mit der lustigen kuh-artigen Scheckung „Mila“ getauft, sie ist sehr zutraulich und hat sich auch gleich in die restliche Schafherde, die noch immer den Altweibersommer auf der Weide genießt, integriert – siehe Fotos.

Ihr voriges Schicksal ist uns unbekannt, vielleicht ist es ihr über den Sommer gar nicht so schlecht ergangen; womöglich wäre sie aber demnächst – mit Tausenden weiteren „Schlachtschafen“ – auf einen der vielen Transporter zu einer tagelangen Reise in die Türkei oder gar per Schiff nach Nordafrika – zum grausamen Schächten - gegangen. Kaum zu ertragende Bilder dieser Horror-Transporte waren erst vor 2 Tagen wieder im ORF Weltjournal + zu sehen – die gleichen Szenen wie schon vor 25 Jahren von Manfred Karremann dokumentiert. Es hat sich rein gar nichts geändert, im Gegenteil: es scheint nur immer noch brutaler zu werden, das einzige was zählt ist der Profit – bei Züchtern, Mästern, Händlern und Transporteuren und natürlich insbesonders bei der Institution EU, die diesen ganzen Wahnsinn der millionenfachen systematischen Tierausbeutung legalisiert, teilweise noch subventioniert, verschweigt oder bestenfalls schönredet! Siehe auch der übernächste Artikel über die Kampagne zur Beendigung der Käfighaltung in Europa!

Dazu passend auch die Erinnerung an unsere Petition für ein ausnahmsloses Verbot des betäubungslosen Schächtens in Österreich!

19.10.2018

Weitere 10 Pferdeseelen gerettet!

Letzten Dienstag war wiederum ein Team von ANIMAL SPIRIT nach Salzburg und Tirol unterwegs, um für heuer die letzten „aussortierten“ Haflinger- und dazu ein Norikerfohlen freizukaufen, für die wir im Vorfeld gute Plätze in Österreich und Deutschland gesucht und gefunden hatten. Sechs davon gingen mit einer kleinen Pferdetransportfirma an verschiedene Stationen in Deutschland und zwei Hafis nahm AS-Obmann Dr. Plank für NÖ und das Burgenland mit. Inzwischen sind alle wohlbehalten auf ihren neuen Lebensplätzen gelandet – siehe Fotos und YouTube-Video

Allerdings konnte es unsere Marion vom Hof Engelberg wieder einmal nicht lassen, auch noch zwei arme Pony-Seelen – eine davon halbblind – von einem Pferdehändler in OÖ mitzunehmen:

Noch zwei Ponys für den Engelberg:

„Nur ein paar Tage nachdem das Pony „Omi“ bei uns eigezogen ist, läutet wieder mein Telefon. Erneut ist es der Pferdehändler aus dem Innviertel, der zu mir sagt: „Du kannst es jetzt abholen.“ „Wen?“ frage ich. „Na, das blinde Pony.“

Ich wußte von nichts, bekam aber gleich die Erklärung: Ein ca. 4-Jähriges, wahrscheinlich blindes, Pony ist bei ihm gelandet. Wenn wir es nicht nehmen, gibt es nur mehr den Weg zum Schlachter für das kleine Wesen. Weil unser Obmann Dr. Plank am Weg vom Fohlen-retten zufällig in der Nähe war, haben wir uns beim Händler getroffen. Der Händler zeigte uns die Stute, sie stand gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn völlig verstört in einer Box. Der junge Hengst war sozusagen ihr „Blindenhund“. So, was nun? Selbstverständlich haben wir beide mitgenommen und den beiden damit den unvermeidlichen Gang zum Schlachter erspart. Beide sind noch sehr ängstlich, fassen aber langsam Vertrauen. Nun wünschen wir uns für die zwei noch dringend einen Paten, diese dürften dann auch den Namen auswählen!“

Kommenden Dienstag findet ja für heuer die letzte große „Schlachtfohlen“-Versteigerung in Maishofen (Sbg.) statt, bei der natürlich auch ANIMAL SPIRIT wieder vertreten sein wird. Für weitere neun Norikerfohlen haben sich Privatpersonen gemeldet, für die wir Fohlen ersteigern dürfen. Leider liegen die Preise heuer bereits bei 900 bis 1000,- € pro Fohlen, was aber andererseits – zumindest für die noch teureren – bedeutet, daß sich die Vermarktung am Fleischmarkt zunehmend weniger lohnen dürfte. Wer unser Vorhaben (noch einmal) unterstützen will und kann, hier unsere Spendenkontonummer IBAN: AT82 6000 0000 7569 4953 oder auch HIER online. Vielen Dank!

19.10.2018

Ein Lebensplatz für Stierkalb „Tommy“ am Gnadenhof Esternberg

Corinna M. arbeitete über den Sommer auf einer Alm und lernte dort drei Kälbchen kennen und lieben; allen drei konnte sie letztlich das Leben retten, einer davon, Tommy, ist auf unserem Gnadenhof Esternberg, OÖ untergekommen. Hier ihre berührende Geschichte:

„Wir lernen Tommy Mitte Juni auf einer Alm in Osttirol kennen, wo mein Freund Christian und ich heuer als Hirten für insgesamt 50 Kühe und Kälber verantwortlich sind. Da das Gelände zu unserer auf 1800m gelegenen Hütte sehr steil ist, fahren die Kälber mit der Materialseilbahn hinauf, so auch unser Tommy und seine Gefährtin Hanni. Sie gehören einem Bauern der Almgemeinschaft und sollten den ganzen Tag im Stall verbringen, welcher ein paar hundert Meter von unserer Hütte entfernt liegt. Dies widerstrebt uns natürlich furchtbar und wir holen uns die Erlaubnis des Bauern ein, den beiden im Mai geborenen Kälbern eine kleine Weide einzäunen zu dürfen. Nie werde ich vergessen, mit welcher Freude und Begeisterung Tommy und Hanni zum ersten Mal in ihrem Leben über die herrliche Bergwiese galoppiert, gesprungen und  immer wieder hin und her gerast sind, bis sie schließlich keine Puste mehr hatten.

Da die Mutterkuhhaltung bei vielen Landwirten nicht üblich ist, mußten wir die beiden Kälber jeden Tag zweimal mit Milch füttern. Sie taten uns wirklich leid, so ganz allein, von der restlichen Herde getrennt, denn sie brüllten am Nachmittag oft laut, wenn sie uns mit den Kühen sahen. Also faßten wir nach 2 Wochen den Beschluß, die beiden zu den restlichen Kälbern in unseren Stall zu holen! Anfangs war besonders Tommy noch recht schüchtern und mußte einige Rempler seiner größeren Artgenossen einstecken. Doch schon nach wenigen Tagen schlossen sie sich der Kälbergruppe an und erkundeten mit dieser die weiten schönen Berghänge des Defereggentals.

Ende September war die Zeit des Almabtriebs gekommen und das Herz wurde uns von Tag zu Tag schwerer in der Gewißheit, daß viele dieser wunderbaren Geschöpfe nach diesem schönen Sommer ein schweres, meist tödliches Schicksal – oft noch mit tagelangen quälenden Transporten verbunden - erleiden würden. Die traurige Realität für junge Stiere bedeutet meistens nach 5-6 Monaten Verkauf an einen Händler, Weiterverkauf an einen Mastbetrieb (oft im Ausland bis in die Türkei, Iran oder Nordafrika) und der Schächt-Tod. Außerdem werden Stiere, sollte sie der Bauer als Zucht- oder Maststier behalten, im Winter nicht mehr ins Freie gelassen, weil sie dabei an Gewicht verlieren würden.

Als ich mich von unseren Kälbern unter vielen Tränen in der Seilbahn verabschiedete, faßte ich den Entschluß, alles dafür zu tun, um wenigstens ein paar der kleinsten Stiere zu retten. In den Wochen nach der Alm versuchte ich verzweifelt, einen Platz für unseren Tommy und zwei weitere Stierkälbchen zu finden. Die Zeit drängte, denn Tommy sollte bereits Anfang Oktober an den Händler verkauft werden. Leider erhielt ich von sämtlichen Gnadenhöfen und Bauern nur Absagen... ich war verzweifelt!

Doch unser Tommy hatte ein Riesen-Glück! Der erst kürzlich erfolgte traurige Tod einer älteren Kuh am Gnadenhof Esternberg rettet sein Leben! Am 13. Oktober, einem wunderbar sonnigen Herbsttag, verabschiedet Tommy sich von seiner Freundin Hanni in Osttirol und tritt die 5 Stunden lange Fahrt nach Esternberg an. Er ist sehr aufgeregt und muht oft- weiß nicht, wie ihm geschieht... Doch als wir endlich gegen Abend unser Ziel erreichen, erwartet Tommy bereits ein Empfangs- Komitee: Die Esel scharen sich neugierig um den Anhänger, der Ziegenbock Lanzelot, Pferde, Lamas, Hühner....Sie alle bereiten Tommy einen entspannten Empfang und nach ein paar Minuten frißt und trinkt er auch schon in der feinen großen Box, in welcher es sich Tommy ein paar Tage lang gemütlich machen kann, bevor er seine Artgenossen auf der Weide kennenlernen wird!

Drei Tage vor Tommys Rettung erhalte ich außerdem die glückliche Nachricht, daß unsere ganz kleinen Stierkälber gegen Bezahlung einer Patenschaft einen Lebensplatz bei einer befreundeten Bäuerin in der Steiermark bekommen! Ich kann mich kaum halten vor Glück....

Mit dieser Geschichte möchte ich mich ganz herzlich beim großartigen Team von ANIMAL SPIRIT für seinen unermüdlichen Einsatz für das Leben und Wohl der Tiere bedanken! Weiters möchte ich mit dieser Geschichte Mut machen, daß man helfen kann, wenn man wirklich will! Auch wenn wir dadurch nicht die Welt retten werden, aber zumindest ein paar kleine Seelen...

19.10.2018

Kampagne zur Beendigung der Käfighaltung in Europa

Bereits vor 2 Wochen haben wir ja auf diese neue Kampagne von „Compassion in World Farming“ (CIWF) aufmerksam gemacht, hier noch einmal die Erinnerung:

In der EU sind Hunderte Millionen von Tieren in Käfigen eingesperrt – ganz legal und großteils lebenslang! Die Tiere können dort ihre wesentlichen Bedürfnisse nicht einmal annähernd ausleben. Fordern Sie mit dieser europaweiten Petition von der EU-Kommission, alle Käfige zu verbieten – sei es für Kaninchen, Hühner, Enten, Gänse oder Wachteln. Die Petition umfaßt auch die körpergroßen Käfige für Muttersauen, die auch als „Kastenstände“ bzw. „Abferkelbuchten“ bezeichnet werden, sowie die immer noch erlaubten Einzelboxen für Kälber.

Unterzeichnen Sie jetzt die Petition

Als Europäische Bürgerinitiative können wir Druck auf die EU-Kommission ausüben, endlich zu handeln. Allerdings benötigen wir hierfür binnen einem Jahr eine Million gültiger Unterschriften von wahlberechtigten BürgerInnen in der EU. Unterstützen Sie daher diese Bürgerinitiative „End the Cage Age“, um das Käfig-Zeitalter in Europa zu beenden. Wir wollen langfristig selbstverständlich weit mehr für die Tiere als nur ein Verbot der Käfighaltung. Doch dieses überholte Konzept abzuschaffen, ist ein wichtiger erster Schritt. Verlangen Sie daher von der Europäischen Kommission, für ein Ende dieser unmenschlichen Behandlung von Tieren zu sorgen!