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z.B. 28/01/2020
24.01.2020

ANIMAL SPIRIT Jahresbericht 2019

… geht heute zur Post und ist auch bereits online.

„Wenn ich jetzt im Winter über den tief verschneiten Gnadenhof am Hendlberg stapfe um nach den Tieren zu sehen, denke ich oft, was für ein Glück wir haben, daß es großzügige Menschen gibt, die uns dabei helfen, so viele Tiere zu retten. Nur dank dieser finanziellen Unterstützung können wir unsere Schützlinge so gut versorgen. Sie haben ein gemütliches warmes Plätzchen im Stall und genügend Winterfutter für die nächsten Monate.

Im Jahresbericht, der heute zur Post geht und bereits HIER zu lesen ist, können Sie nachlesen, was wir im letzten Jahr alles dank großzügiger Spenden erreichen konnten. Und wir möchten Sie darüber informieren, was wir 2020 vorhaben: An erster Stelle steht natürlich wie immer die Versorgung der Tiere auf unseren drei Gnadenhöfen. Die Fohlenrettungs-Aktion im Herbst wollen wir unbedingt wieder durchführen und auch die Streunerhunde in Sri Lanka und die Tiere am Wüsten-Gnadenhof in Ägypten wollen wir nicht ihrem Schicksal überlassen.

Damit wir unser umfangreiches Arbeitsprogramm auch umsetzen können, werden wir wieder die  Unterstützung vieler Tierfreunde brauchen. Deshalb bitte ich Sie ganz herzlich: Spenden Sie und helfen Sie uns mit Ihrer Jahresspende.

Herzlichen Dank und nochmals das Allerbeste für 2020.“

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann

24.01.2020

TierpflegerIn gesucht am Gnadenhof Hendlberg, Laaben (NÖ)

Der ANIMAL SPIRIT-Gnadenhof am Hendlberg in Laaben (Bezirk St. Pölten-Land, NÖ) sucht wieder eine/n TierpflegerIn für unsere geretteten ehemalige „Nutztiere“ (Esel, Ponys, 1 Rind, Schweine, Schafe, Ziegen, Lamas, Hühner, Kaninchen, Meerschweinchen und einige Katzen). Die Person sollte entweder eine entsprechende Ausbildung als TierpflegerIn oder zumindest einschlägige Praxiserfahrung mit Tieren haben, da für uns das Wohl der Tiere an erster Stelle steht! Sanfte, einfühlsame und liebevolle Rundumpflege unserer Tiere, Verläßlichkeit, Einfühlungsvermögen, körperliche Fitneß und Führerschein B sind Grundvoraussetzungen. Wohnen/Übernachten am Hof ist ebenfalls Voraussetzung, zumindest während der Dienstzeiten, eigenes Haus für die Tierpfleger mit neu renoviertem Bad ist vorhanden.

Vegetarische/vegane Lebensweise, eine ordentliche Portion Hausverstand, Teamgeist und auch etwas Humor im Umgang mit den Tieren werden ebenfalls gerne gesehen! Die Arbeit umfaßt die Pflege und Fütterung der Tiere, Futtereinkäufe, kleinere landwirtschaftliche Arbeiten sowie gelegentliche Führungen für die Besucher unseres Gnadenhofes. Arbeitsort ist 3053 Laaben/Wienerwald in NÖ. Arbeitszeit ganztags (5 Tage pro Woche), Wochenenddienste nach Vereinbarung, bzw. im Turnus mit den anderen 2-3 MitarbeiterInnen. Entlohnung nach Vereinbarung.

Voraussetzungen für BewerberInnen: Ausbildung bzw. Erfahrung im Umgang mit (Nutz-) Tieren, Führerschein B, Übernachten am Hof während der Diensttage.
Erforderliche Sprachkenntnisse: Deutsch (fließend)

Geboten wird: Angenehmes freundliches Betriebsklima und Teamarbeit, liebenswerte Tiere fast jeglicher Art, schönes Wohnen in idyllischer Umgebung, Angestelltenverhältnis.

Bewerbungen mit Lebenslauf und Foto bitte richten an office@animal-spirit.at oder an ANIMAL SPIRIT, A-3053 Laaben, Klamm 112.

24.01.2020

Erinnerung: Morgen, 25.1.2020 ist ein weltweiter Protesttag gegen 5G – u.a. auch in Wien, Treffpunkt 14 Uhr Westbahnhof, siehe Anhang -, initiiert von der internationalen Bewegung 'International Appeal - Stop 5G on Earth and in Space'.  Es werden auch VertreterInnen von ANIMAL SPIRIT mitmachen!

Hier eine Karte mit weiteren geplanten Veranstaltungen: www.strahlend-gesund.de/stopp5g-veranstaltungen

Und hier ein Flugblatt zum Thema: 5G - Doppelter Klimakiller

Bitte wenn möglich zahlreich bei den Demos mitmachen - es geht um nicht weniger als um unser aller Zukunft und das (Über-) Leben von Mensch, Tier und Natur auf diesem Planeten!

24.01.2020

Chinesischer Freizeitpark zwingt Schwein zu Bungee-Sprung!

www.nau.ch: Wieder einmal sorgt das Land mit den wahrscheinlich weltweit größten Tierquälereien – sowohl quantitativ als auch qualitativ - nämlich China (z.B. durch das unsägliche Yulin- Hundeschlachtfest, siehe Petition auf www.thepetitionsite.com) – für Aufsehen:

Ein Freizeitpark im chinesischen Chongqing sorgte mit einer skurrilen Aktion für Empörung: Zur Eröffnung der neuen Anlage zwangen die Betreiber ein Schwein zu einem Bungee-Sprung aus 68 Metern Höhe.

Auf Videos im Netz ist zu sehen, wie ein an einem Mast festgebundenes Schwein von zwei Männern die Anlage hoch geschleppt wird. Danach sieht man, wie Männer das Tier vom Bungee-Turm runterstoßen. In einem Video sind laute Quietschtöne des Tieres zu hören.

Was danach mit dem Schwein passiert ist, ist auf den Videos nicht zu sehen. Gemäß lokalen Medien soll es anschließend ins Schlachthaus gebracht worden sein. In China sorgte die Aktion auf sozialen Medien für Empörung.

Die Tierrechtsorganisation Peta bezeichnete die Aktion als "Tierquälerei der schlimmsten Sorte". Die Betreiber des Freizeitparks hat auf die öffentliche Kritik reagiert: „Wir nehmen die Kritik und Ratschläge ernst und entschuldigen uns bei der Öffentlichkeit.“

Tierquälerei ist nach chinesischem Recht nicht strafbar...

24.01.2020

Petition: Schonzeit für Füchse. Keine Jagd auf Fuchseltern!

www.wildtierschutz-deutschland.de: Maxi will leben - wie viele Tausend andere Fuchswelpen in Deutschland (und Österreich). In Kahlgrund in Bayern veranstaltet die Jägervereinigung ihre "Raubwildwochen" genau zwischen Paarungs- und Setzzeit der Füchse - ab der letzten Januar-Woche bis zum 6. März. Das bedeutet, daß im Januar bereits massenweise Fuchsrüden legal erschossen werden, die für die Aufzucht der Jungtiere erforderlich sind. Es ist ferner davon auszugehen, daß spätestens ab Mitte Februar auch weibliche Elterntiere und zahlreiche hochträchtige Fähen erschossen werden.

Wir haben gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Fuchs an den Vorsitzenden der Jägervereinigung Kahlgrund appelliert, an den zuständigen Bürgermeister von Alzenau und an den Landrat keine Reaktion erhalten. Nun starten wir eine Petition an die zuständige Ministerin Michaela Kaniber (CSU) in Bayern und an Dr. Andreas Treitl, den Vorsitzenden der Jägervereinigung.  Unser Ziel ist eine ganzjährige Schonzeit für Füchse und die Einstellung der aktuellen Raubwildwochen, spätestens Mitte Februar.Die Fuchsjagd ist ökologisch sinnlos und führt lediglich dazu, daß die natürliche Geburtenregelung der Tiere ausgesetzt wird und das Durchschnittsalter der Füchse inzwischen bei unter zwei Jahren liegt. Fuchswochen oder wie auch immer diese Jagden genannt werden, sind überhaupt nicht mit dem Gedanken des Tierschutzes vereinbar. Sie führen dazu, daß Fuchswelpen erfrieren oder verhungern. 

Bitte unterstützen Sie uns und unterzeichnen Sie die gemeinsame Petition von Wildtierschutz Deutschland und dem Aktionsbündnis Fuchs !

Siehe auch www.abschaffung-der-jagd.at

17.01.2020

Unsere Annemarie feierte ihren 12. Geburtstag! Alles Gute!

So viele „likes“ bekamen wir noch selten auf unserer ANIMAL SPIRIT facebook-Seite, als wir diese Woche über den 12. Geburtstag unserer Jersey-Kuh „Annemarie“ am Gnadenhof Hendlberg berichteten. Annemarie ist ja bei uns, seit sie ca. ein halbes Jahr alt war und von einem Tierfreund vor dem Schlachten gerettet wurde. Sie wuchs gemeinsam mit den Ziegengeschwistern Viktor und Tina auf, die seit damals sozusagen ihre Familie bilden und mit denen sie sich bis heute in der Nacht eine Box teilt. Tagsüber spazieren sie im Hof oder auf der Weide herum, immer auf der Suche nach etwas Freßbarem. Außerdem bildet Annemarie gemeinsam mit Tina und Viktor unser Hendlberger "Empfangskomitee", an diesem Dreiergespann kommt kein Besucher ohne Taschenkontrolle vorbei – es könnten sich ja leckere Köstlichkeiten in ebendiesen verstecken! Allerdings weist Annemarie mittlerweile eine beachtliche Körperfülle auf und muß deswegen ein bißchen Diät halten – wenn sie einen aber mit den schönsten Augen vom ganzen Hendlberg anschaut, fällt es schwer, hier hart zu bleiben!

Jedenfalls bekam Annemarie an ihrem Jubeltag ausnahmsweise noch eine extra Portion Heucops und Karotten, über die sie sich natürlich gleich hergemacht hat – siehe Video von unserem Hof-Manager Peter. Alles Gute Annemarie!

17.01.2020

Am 25.1.2020 ist ein weltweiter Protesttag gegen 5G – u.a. auch in Wien, siehe Anhang -, initiiert vom Begründer der internationalen Bewegung 'International Appeal - Stop 5G on Earth and in Space': https://www.5gspaceappeal.org 

Hier gibt es eine Karte mit geplanten Veranstaltungen: www.strahlend-gesund.de/stopp5g-veranstaltungen

Nicht nur daß Zigtausende gesunde Bäume für 5 G gefällt werden (sollen), siehe Artikel "Die dümmste Idee der Weltgeschichte" (und bei diesem Wahnsinn bezeichnenderweise auch die sog. "Grünen" - siehe neues Regierungsprogramm in Ö - fleißig mitmachen) , es gefährdet massiv auch unser aller Leben, u.a. das der ohnehin stark gefährdeten Bienen:

Rettet die Bienen - Es sind nicht nur die Pestizide! Die verschwiegenen Gefahren von Mobilfunk & Co:

Was leider immer wieder übersehen wird, ist der Anteil, den die immer stärker zunehmende elektromagnetische Umweltverschmutzung, im Volksmund auch Elektrosmog genannt, am Sterben der Bienenvölker hat. Die Erfahrung zeigt, daß gerade das Zusammenwirken von elektromagnetischer Strahlung und Umweltgiften geradezu verheerende Wirkungen zeigt, da sich diese Faktoren nicht zusammen addieren, sondern zusammen multiplizieren, z.T. sogar potenzieren!

Da die Tiere über einen "elektromagnetischen Sinn" verfügen, können sie sich am Erdmagnetfeld orientieren. So finden sie immer wieder in Ihren Bienenstock und zu Futterplätzen zurück.

Die zunehmende elektromagnetische Strahlung durch die immer stärker zunehmende drahtlose Datenübertragung stört nun diesen Richtungssinn der Bienen, sodaß sie völlig desorientiert sind. Zusätzlich werden die Bienen in einen Alarmzustand versetzt, dies führt zur Flucht ganzer Völker. Dies haben die indischen Forscher Ved Prakash Sharma und Neelima Kumar 2017 in Versuchen mit Mobiltelefonen nachgewiesen:

Elektrosmog ist Gift für Bienen - Indische Studie

Und die Salzburger Bürgerinitiative STOPP-5G schreibt zum Thema 5G:

Wir betonen, daß die Inbetriebnahme des neuen 5G- Mobilfunk-Netzes gesetzlich vorläufig ein rechtlich illegaler Rollout (Installation) ohne Umweltprüfung der Mobilfunkindustrie ist und massive Auswirkungen auf jeden Einzelnen von uns haben wird. 5G wird von der Industrie mit unabschätzbaren Folgen vorangetrieben, und ist in Österreich als EU-Vorreiter und "Menschenversuch" geplant. Der Einbau von SMARTMETERN in jedem Salzburger Haushalt hat bereits begonnen und ist Teil dieser Kontrollstrategie!

Was heißt das im Klartext: 5G bedeutet Klimakiller, Ressourcenvernichtung, Totalüberwachung, neue Krankheitsbilder durch DNA Zellstrangbrüche uvm. in unglaublichem Ausmaß, und wurde von vielen EU Ländern zum (Daten)Schutz der Bevölkerung abgelehnt, sowie in etlichen Städten wie Brüssel, Belgien, Genf, Rom, und weiteren Gemeinden gestoppt. Drei Ministerien wurden in Italien wegen Amtsmißbrauch bereits verurteilt.

Wir können nur gemeinsam etwas bewirken, wenn jeder Einzelne von Euch aktiv durch Aufklärung, Weiterleitung, Engagement und mit Eurer Unterschrift die rechtlichen Forderungen in Salzburg durch die Salzburger BI STOPP-5G unterstützt. Wichtig ist vorerst, dieses Mail an alle Freunde, Bekannte..... weiterzuleiten, um ein aktives Netzwerk  aufzubauen, das die Stopp-5G Initiative unterstützt. Unsere 8 Fakten und 8 Forderungen, den Info-Newsletter, sowie wichtigste Infos zusammengezoomt und als Download findet man auf unserer Plattform zum Herunterladen unter: http://www.die-arche.at/buergerinitiative-stopp-5g/

17.01.2020

Australiens Brandkatastrophe...

... ist wohl in allen Medien, doch die wahren Hintergründe werden verschwiegen. Durch die bis dato wütenden Brände in ganz Australien sind bislang mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen, dazu schätzungsweise über 1,5 Milliarde Tiere (!) und eine Landfläche so groß wie Portugal wurde verwüstet !

Ein brisantes Video erklärt nun, warum nicht der vielbeschworene Klimawandel die eigentliche Ursache ist, sondern die kriminellen Machenschaften zwischen Regierung und privaten Konzernen, die das reichlich vorhandene Wasser in großem Stil verkauft und aus den Flüssen abgeleitet haben. Zu welchem Zweck?: um durch Zigtausende Fracking-Bohrlöcher Erdgas zu gewinnen, wofür Abermillionen Liter an Wasser benötigt werden – nämlich zwischen 7 und 70 Millionen Liter pro Bohrung! (Mehr zum Thema Fracking u.a. auf www.geo.de).

Ein weiteres Video zu den verschwiegenen Ursachen HIER: Absichtliche Brandstiftungen sollen – neben den vorher beschriebenen Wasserableitungen für Fracking-Bohrlöcher - die eigentliche Ursache der derzeitigen Brandkatastrophe in Australien sein – und nicht der vom mainstream so vielbeschworene Klimawandel.

Siehe auch www.freiewelt.net: Fast 200 Verhaftungen wegen Brandstiftung in Australien

17.01.2020

Petition: Fledermäuse brauchen den Buschbeller Wald

www.regenwald.org: Der Buschbeller Wald ist ein Kleinod der Natur. In einem der letzten Altwälder im Kölner Raum recken uralte Baumriesen ihre knorrigen Äste empor, viele geschützte Arten wie Pirol, Mittelspecht und Feuersalamander leben hier.

Sensationelles haben Umweltschützer in einer aktuellen Studie zutage gefördert: Sie stießen auf Fledermausarten, die bisher in Nordrhein-Westfalen entweder nicht beobachtet wurden oder als verschollen galten. Dazu gehört die Nymphenfledermaus, die wie alle registrierten Arten streng geschützt ist.

Wegen seiner Artenvielfalt müßte der Buschbeller Wald unter dem Schutz der EU stehen. Stattdessen droht ihm durch den Tagebau der Quarzwerke in Frechen der Untergang. Die Firma baut Sand, der unter dem Wald lagert, ab. Sie tut das bereit seit 135 Jahren - der Buschbeller Wald wird immer kleiner. Irgendwann wird er völlig verschwunden sein.

Bisher haben Behörden brav Genehmigungen für die Umweltzerstörung erteilt. Das muß in Zeiten des massenhaften Artensterbens ein Ende haben.

Bitte appellieren Sie an die Quarzwerke und Politiker, den unsinnigen Sandabbau zu stoppen und den Buschbeller Wald zu schützen.

ZUR PETITION  

10.01.2020

Eine traurige Geschichte 2019 – die leider nur „Fast-Pferderettung“

Gnadenhofleiterin Marion vom Engelberg schreibt: „Ich liebe meine Arbeit als Gnadenhofleiterin bei ANIMAL SPIRIT. Ich mag die Tiere, den wunderschönen Ort am Engelberg und die Menschen, die sich dort tummeln. Manchmal etwas Abstand in Form von Urlaub darf aber auch sein. Doch dann läutet auch schon das Telefon und wenn die Tierärztin Sabine anruft bedeutet es meistens, daß ein Mensch das Pferd, welches ihm jahrelang Freude bereitet hat, auf schnellstem Weg loswerden möchte und es durch Euthanasie ein viel zu frühes Ende finden soll. Wie immer aber lehnt Sabine diesen Wunsch nach frühzeitiger Tötung eines Lebewesens, das durchaus noch ein paar lebenswerte Jahre vor sich hat, ab und versucht für das bedauernswerte Wesen einen guten Weg zu finden. Die kleine, ältere Scheckstute wurde in ihre Klinik gebracht, um eine Kieferverletzung zu behandeln. Obwohl die Prognose auf Heilung sehr gut war und die Stute nach nur zwei Tagen wieder problemlos fressen konnte, hat der Eigentümer der Stute plötzlich darauf bestanden, das Pferd zu töten. Die Tierärztin konnte ihn zuerst noch davon abbringen, sie hat ihm sogar zugesagt, daß sie für das Pferdchen einen guten Platz suchen und für ihn auch keinerlei Kosten entstehen würden, wenn er ihr das Tier überließe.

Sofort hat sie mich im Urlaub angerufen und um Unterstützung bei der Suche nach einem schönen Lebensplatz gebeten. Ich habe unser Büro in Laaben informiert und oh Wunder, nach nur ein paar Stunden und einigen Telefonaten haben wir den idealen Platz für die Stute gefunden, auch dank der vielen Kontakte unserer fleißigen Büro-Tanja. Nun konnte ich mich wieder beruhigt am Boot meinem wohlverdienten Urlaub widmen. Ein paar Stunden später läutet das Telefon wieder, die aufgelöste Tierärztin teilt mir mit, daß der Besitzer es sich auf Druck einer verrohten Freundin - ihres Zeichens Westernreittrainerin und auch verantwortlich für die frühe Arthrose der Stute wegen Überbelastung - sich entschlossen hat, das Tier endlich zu „erlösen“. Die Tierärztin hat wiederholt darauf hingewiesen, daß kein medizinischer Grund besteht, die Stute einzuschläfern und sich weiterhin geweigert, die Euthanasie auszuführen. Der Besitzer ist kurze Zeit später mit seiner Begleitung gekommen und hat die Stute geholt. Wohl wissend, daß der Transport für die frisch operierte Stute nicht schmerzfrei von statten gehen konnte. Kurz darauf haben sie einen Tierarzt im Bezirk Eferding gefunden, der ohne zu hinterfragen die Stute getötet hat…

Viele Tränen und eine tiefe Traurigkeit begleiten mich die restliche Zeit meines Urlaubes. Meine armen Mitreisenden zeigen viel Geduld und Mitgefühl, immerhin ist es auch ihr Urlaub gewesen, den ich ihnen verleidet habe. Einmal mehr frage ich mich, wie ich ob so viel Herzlosigkeit nicht zum absoluten Menschenfeind werden soll…“.

10.01.2020

wildbeimwild.com: Schluß mit der Fuchsjagd

Das Töten von Tieren im Rahmen einer Freizeitbeschäftigung hat im 21. Jahrhundert nichts zu suchen und sollte auch strafrechtlich geahndet werden!

Um die erbarmungslose Verfolgung eines unseres interessantesten Beutegreifers (Vertreter der Familie der Hunde) zu rechtfertigen, behauptet man kurzerhand, die Fuchsjagd auf der Niederjagd sei notwendig, weil die Fuchsbestände ansonsten überhandnähmen – eine längst überholte Ansicht!

Laut allen Tierschutzgesetzen im deutschsprachigen Raum muß ein „vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse und Dachse handelt es sich jedoch meist lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für diese Wildtiere gibt es keine rechtliche Abschußplanung. Die Tiere dienen den Hobby-Jägern als lebendige Zielscheibe, denn es besteht weder aus wildbiologischer noch aus gesundheitlicher Sicht ein Grund für die massenhafte Bejagung gesunder Beutegreifer.

Demnach ist jede Fuchsjagd ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, weil es am vernünftigen Grund mangelt. Es gibt seit mehr als 30 Jahren mindestens 18 wildbiologische Studien, die beweisen: Fuchsjagd reguliert nicht und taugt auch zur Seuchenbekämpfung nichts. Im Gegenteil!

Praktisch das ganze Jahr über wird den Füchsen mittels Treibjagd, Paßjagd, Baujagd usw. nachgestellt. Wir fordern daher mit dieser Kampagne die PolitikerInnen auf, das völlig sinnlose Töten dieser wunderbaren Geschöpfe, das einzig der Lustbefriedigung der Hobby-Jäger dient, schnellstmöglich zu verbieten. Luxemburg oder der Kanton Genf haben aufgezeigt, daß es keinerlei stichhaltige Argumente für dieses Abschlachten gibt und daß sich eine Regierung, welcher Natur- und Tierschutz wichtig sind, keinesfalls den Forderungen irgendwelcher militanten Jagdlobbyisten unterwerfen darf!

Wildtiere haben auch Gefühle und Emotionen. Sie können leiden, trauern und Freude empfinden. Sie leben wie wir Menschen in Familienverbänden und Sozialstrukturen, welche Hobby-Jäger meist zum Spaß terrorisieren und schänden.

„Die Fuchsjagd ist ökologisch, ökonomisch und epidemiologisch sinnlos – ja sogar kontraproduktiv! – und sollte daher im Sinne von Mensch, Natur und Tierwelt sowie aus der Sicht von Ethik, Moral und Tierschutz verboten werden.“

10.01.2020

Die stille Rache der getöteten und verspeisten Tiere

Von Dr. Johann Georg Schnitzer, www.dr-schnitzer.de

Der Fleischhunger der Welt hat gewaltig zugenommen, wie eine aus Daten der FAO erstellte Grafik von statista zeigt (siehe Grafik links)

Die Tiere können sich, so lange sie leben, nicht dagegen wehren. Sie werden in Gefangenschaft gehalten. Viele werden übel behandelt, in enge Boxen gesperrt. Andere haben Auslauf ins Grüne und werden freundlich gepflegt, nichts ahnend, daß sie am Ende verkauft und - häufig auf brutale Weise - von Schlachtern getötet und von der Bevölkerung verspeist werden.

Warum tun die Menschen das? Viele tun es, weil man es ihnen angewöhnt hat. Sie glauben, es gäbe ihnen Kraft, weil die Werbung es ihnen eingeredet hat. Sie meinen, sie würden sonst an Eiweißmangel leiden. Was für ein Irrtum! Es ist gerade der Überschuß an Eiweiß aus dem Fleisch der getöteten Tiere, welcher die Fleischesser erkranken und an diesen Krankheiten vorzeitig sterben läßt. Das ist die stille Rache der getöteten und verspeisten Tiere.

Verbreitetes Unwissen ist eine Hauptursache des falschen Verhaltens und als dessen Folge der so verbreiteten chronischen Krankheiten und vorzeitigen Todesfälle. Kaum jemand erreicht noch seine volle natürliche Lebenserwartung. Wenn Sie zu diesen Glücklichen gehören wollen, können Sie hier den Zugang zu dem notwendigen Wissen finden:

http://www.dr-schnitzer.de/emailnachrichten-artgerechte-ernaehrung-kluge-entscheidung.html

10.01.2020

Veganes Schweinefleisch

www.stern.de: Schweinefleisch ist das beliebteste Fleisch der Welt. Nun soll auch fleischlos in den Handel kommen.

Bewußte Ernährung, Mitleid mit Tieren oder Protest gegen die industrielle Massentierhaltung: Es gibt viele Gründe, aus denen sich Menschen für eine vegetarische oder gar vegane Ernährung entscheiden. Und die Lebensmittelindustrie zieht mit: Ständig kommen neue Varianten auf den Markt, um ohne Reue dem Appetit auf Fleisch nachzukommen. Die neueste Kreation: veganes Schweinefleisch.

Der US-Hersteller Impossible Foods kündigte nun im Rahmen der Technik-Messe CES gleich zwei fleischfreie Produkte an, die wie Schweinefleisch schmecken sollen. Schon Ende des Monats soll es eine Frühstückswurst in den Handel schaffen, die in Kooperation mit Burger King angeboten wird. Zudem plant Impossible Foods mit Impossible Pork die Einführung von veganem Mett, das aber wie Hackfleisch verarbeitet werden soll.

Bei den Zutaten unterscheidet sich Impossible Pork kaum vom bereits erhältlichen Impossible Meat. Beide basieren auf einem Gemisch aus Soja-Protein, pflanzlichen Ölen und Wasser. Im Gegensatz zum Rinder-Ersatz soll die Schweine-Variante aber etwas fettiger sein. "Das erste was man schmeckt, ist die Saftigkeit, die Textur, dann kommt der Geschmack", erklärte Impossibles Forschungsleiterin Celeste Holz-Schietinger der "Washington Post". "Man  schmeckt das Fett und das Umami."

Blick nach Asien

"International war die häufigste Frage an uns, wann wir Schweinefleisch machen werden", erklärte Firmenchef Patrick Brown. "Es war also ein No-Brainer für uns". Damit macht sich Impossible bereit für den internationalen Markt. Während in der Heimat USA Rindfleisch bei den Kunden ganz oben steht, ist im globalen Vergleich Schweinefleisch deutlich beliebter. Brown und sein Team dürften vor allem den gigantischen asiatischen Markt im Auge haben.

Dafür sprachen auch die Probierhäppchen auf der CES: Laut "Mashable" bekamen die Besucher die in Vietnam beliebten Banh-Mi- und Bao-Sandwiches sowie asiatische Teigtaschen serviert, die mit dem Impossible Pork genannten Hack gefüllt waren.

Brown hatte Impossible Foods gegründet, nachdem er während eines Sabbaticals von seiner Arbeit als Biologe die Massentierhaltung als seiner Meinung nach größtes Umweltproblem identifiziert hatte. Seine Idee ist es, den Menschen eine schmackhafte Alternative zu bieten, um sie so vom Fleischkonsum abzubringen. Daher legt er auch Wert darauf, seine Produkte als "Fleisch" zu bezeichnen. Mittlerweile wurde aus der Idee ein einträgliches Geschäft: Im Sommer wurde Impossible Foods auf zwei Milliarden Dollar bewertet. 

10.01.2020

Petition: Tiere quälen ist kein Touristenspaß

regenwald.org: Die Fotos sind erschreckend: Journalisten haben in einer Reportage aufgedeckt, wie Elefanten über Monate oder gar Jahre gequält werden, um sie als Reittiere für Touristen gefügig zu machen. Sie werden mit Isolationshaft, Hungerkuren, Schlägen und weiteren Foltermethoden gebrochen. Viele Tiere sterben während der Tortur.

In Indonesien ein ähnliches Bild. Touristen können beispielsweise im Naturschutzgebiet Way Kampas auf Sumatra auf so zugerichteten Elefanten reiten. Auch Thailand, Südafrika und weitere Länder locken mit Elefanten als Touristenattraktion.

Obwohl die Mißstände bekannt sind, haben zahlreiche europäische und einige deutsche Reiseveranstalter den Mißbrauch von Tieren durch Elefantenreiten im Angebot.

In indonesischen Safari-Parks und Zoos werden alltäglich bei Vorführungen sogenannte Elefantenhaken verwendet. Dabei handelt es sich um Stöcke mit gebogener Spitze. Die Rüssel der Tiere sind übersät mit Wunden, ebenso die Schwänze, an denen die Wärter ziehen, um die Elefanten in Position zu bringen.

Es muß endlich Schluß sein mit der Tierquälerei.

Bitte unterschreiben Sie unseren Appell.

04.01.2020

Gnadenhof Esternberg: „Schöne Bescherung“ für die Tiere

Eine wunderbare Weihnachtsüberraschung gab es für die Tiere in Esternberg. Der Inhaber der Firma W+B Kommunikations-Systeme, Herr Ralf Winter aus Wallersdorf (Bayern), und unsere Pferdetherapeutin Christine Korsing aus St. Ägydi übergaben uns zwei Anhänger voll mit Leckereien für unsere Gnadenhofbewohner: Ein Anhänger war befüllt mit frischen Bio-Tannenbäumen, die keinen Abnehmer mehr gefunden haben, das andere Gefährt war beladen mit einer riesengroßen Eisengitterbox, angefüllt mit leckeren, frischen Karotten - direkt vom Erzeuger.

Das war wirklich eine „schöne Bescherung“! Esel, Pferde, Ziegen - alle kamen angerannt, um an den frischen Zweigen zu knabbern. Voller Freude teilten Herr Winter, Frau Korsing und ein Pferdepflegemädchen die Weihnachts-Karotten aus - umzingelt von den Vierbeinern. Aber auch die Rinder, Lamas, Schweine und Kaninchen haben etwas abbekommen.

Wir bedanken uns bei den Gönnern recht herzlich für diese Futterspende, die unseren Tieren eine noch schönere Heilige Nacht bescherte!

Aber auch der Gnadenhof Hendlberg wurde heuer vor Weihnachten reichlich beschenkt, u.z. durch die Spendenaktion von www.weihnachtsaktion.at/ („Christkind für Tierheimtiere“), wodurch uns ca. 10 Personen verschiedene Pakete, reich befüllt mit Leckereien bzw. Spielsachen für Hund, Katze, Ziegen, Schafe und Kaninchen, an uns geschickt haben. Ganz herzlichen Dank dafür im Namen aller Tiere! (Siehe auch auf unserer facebook-Seite ).

04.01.2020

Regenwald.org-Petition: Feiern ohne Feuerwerk!

Das Menschenaffenhaus im Krefelder Zoo brannte mit den Tieren am Silvester ab. Wir trauern und handeln!

Silvesterfeuerwerke sind ein Horror für viele Tiere. Außerdem belasten sie die Luft mit Schadstoffen und hinterlassen große Mengen Müll. Bitte fordern Sie Ihre Gemeinde auf, private Feuerwerke zu untersagen.

Wir trauern um fünf Orang-Utans, zwei Flachland-Gorillas, einen Schimpansen und etliche kleinere Affen, die Silvester durch einen Brand im Krefelder Zoo getötet wurden. Das Menschenaffenhaus brannte nach bisherigen Erkenntnissen durch  Silvesterraketen ab.

Dies ist nur Höhepunkt von Schäden, die jedes Jahr durch Feuerwerk und Knallerei für Menschen und Tiere entstehen. Tiere leiden besonders unter Feuerwerken, die Luftverschmutzung ist dramatisch, die Müllberge sind erschreckend.

Städte und Gemeinden können etwas dagegen tun und private Feuerwerke untersagen. Wann tun sie das endlich? Wir haben jetzt 360 Tage Zeit daran zu arbeiten. Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift.

ZUR PETITION

Siehe auch www.peta.de: Brand im Zoo Krefeld: Darum sollten Sie alle Zoos boykottieren!

Weitere Artikel zum Thema siehe

https://kurier.at/chronik/wien/silvester-zwei-schwerverletzte-durch-boeller-in-wien/400715556

https://wien.orf.at/stories/3027916/

https://www.umweltbundesamt.de/themen/dicke-luft-jahreswechsel

https://www.mdr.de/wissen/sieben-gruende-gegen-silvester-boeller-100.html

04.01.2020

Während dieser Tage besonders hierzulande wieder die Treib- und Drückjagden auf unschuldige und wehrlose Mitgeschöpfe vonseiten der selbsternannen Hobbymörder stattfinden, wächst auch international die Kritik an diesem scham- und sinnloisen Treiben, genannt "Jagd":

simmersbach.de: Einstieg in die Jagdkritik

Hobby-Jäger fügen Tieren am meisten Qualen und Mißbrauch zu, besonders durch die Art des Tötens. Die Jagd widerspricht seit Jahrzehnten einem aufgeklärten, wissenschaftlichen und ethischen Verständnis von Natur und Tieren aufs Schärfste. Wildtiere sind gottgegebene Lebewesen, die man nicht einfach so im Rahmen einer falsch verstandenen Naturerfahrung wie Gemüse oder Früchte ernten kann. Zudem macht Wildbret krank.

Wer heute noch glaubt, man könne Wildtierbestände nur über die Tierquälereien der Jagd eingrenzen, ist schlecht informiert oder verdient daran. Die Jagd, wie sie derzeit durchgeführt wird, hat bei vielen “problematischen” Arten nicht zu weniger, sondern zu mehr Einheiten geführt. Tiere, wie Wildschwein, Fuchs, Hirsche und Rehe, vermehren sich unter jagdlichem Druck besonders stark. Jäger bejagen auch bedrohte Arten, wie den Feldhasen, den sie durch die Bejagung des Fuchses angeblich schützen wollen. Viele Freizeitjäger schießen auch schlicht zu schlecht. Wenn Tiere nicht richtig getroffen werden, verenden sie qualvoll.

Jagd wird mit Krieg verglichen, wobei der Jäger von heute meist faul, feige und technisch hochgerüstet auf einem Hochsitz sitzt oder in Deckung lauert. Dabei sehnt sich der Jäger angeblich nach dem aktiven Naturerlebnis. Doch was für eine surreale Natur hat der Jäger geschaffen? Er muß mit Feldstecher und Zielfernrohr (und ggf. Pointer) die scheuen Wildtiere in der Natur suchen, welche man in nicht bejagten Gebieten mit bloßen Augen zutraulich sehen kann. Nicht Naturnähe, sondern Distanzierung und Feindseligkeit lebt und schafft der Jäger gemäß dem Charakter und der Essenz der Jagd. Die Natur wird durch die Jäger zu einer Montage degradiert, was für normale Menschen und die Wildtiere eine enorme Minderung an Lebensqualität bedeutet. Jagd, Jäger, deren Schießereien, Umweltverschmutzung, Hochsitze, Lärm usw. schaffen ganzjährig ein Klima – Energiefeld – des Unwohlseins für Mensch und Tier.

Jägerparolen sind reine Augenwischerei. Analysiert man in der Politik die Jägerfraktion, erkennt man schnell, daß sie sich selten bis gar nie für die Natur engagieren – klar wird dagegen, daß Ausbeutung und Eigennutz deren wahre Interessen sind. Die Experten der Jäger sind meistens nur Interessenvertreter einer egoistischen Lobby, um eine Unkultur zu erhalten und schön zu reden. Im Umweltranking belegen Jäger den letzten Platz…! Wo auch sonst…?

Jäger schleichen wie Diebe in der Natur umher und suchen für die Tierquälerei Gleichgesinnte. Mit tierverachtendem Jägerlatein missionieren sie in den Grundschulen, obwohl sie keine pädagogische Berufung haben.

Keine Wildtiergruppe hat einen miserableren ökologischen Fußabdruck, als Hobby-Jäger.

Viele Menschen haben den Eindruck, daß es Fuchs, Reh, Hirsch, Hase usw. in der freien Natur gar nicht mehr gebe. Die Wälder bzw. Baumplantagen gleichen einem Friedhof. Jeder Baum ist ein Grabstein. Ohne das Gezwitscher der Vögel hätten wir sogar Totenstille. Wie sollen sich Kinder der Gegenwart in Zukunft richtig für die Natur einsetzen, wenn sie diese nicht mehr richtig erleben können?

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER

04.01.2020

animalequality.de: Kälberleid für Babybel

Zum ersten Mal veröffentlicht Animal Equality eine Undercover-Recherche aus der Milchindustrie in den USA. Im vergangenen Winter hatte ein Tierschutzaktivist verdeckt in einem Betrieb des Milchproduzenten Tuls Dairy ermittelt. Tuls Dairy ist der größte Milchproduzent im US-Staat Nebraska und beliefert mindestens 17 milchverarbeitende Betriebe im Mittleren Westen der USA. Einer der Abnehmer ist der Käserei-Konzern Bel Brands USA. Der Konzern vertreibt bekannte Käsemarken wie Babybel und Boursin. Der Aktivist hat Animal Equality die schockierenden Aufnahmen zugespielt. Sie zeigen das anhaltende Leid der Kälber, die gezwungen sind unter grausamen Bedingungen zu leben und brutale, schmerzhafte Prozeduren über sich ergehen lassen müssen.

Im Winter 2018/2019 sanken die Temperaturen in den USA auf ein Rekordtief. Die Aufnahmen zeigen, daß die rund 11.000 Kälber in dem Betrieb Tag und Nacht den extremen Wetterbedingungen ausgesetzt sind. Auch die Ställe bieten ihnen keinen richtigen Schutz vor der eisigen Kälte und viele der nur wenige Tage alten Kälber leiden an schmerzhaften Verletzungen. Animal Equality gegenüber berichtet der Tierschutzaktivist: „Mein Aufseher bat mich, ein Kalb mit eingefrorenen Hufen zu füttern. Seine Hufe waren fast komplett vom Körper abgetrennt, man konnte die Knochen schon sehen. Der Kleine bewegte sich kaum, er hat nur ein- oder zweimal unter Schmerzen versucht aufzustehen.“ 

Des Weiteren dokumentierte der Tierschutzaktivist:

* Arbeiter, die Kälber schubsen und schlagen und nicht verhindern, daß der Hund des Inhabers den Kälbern in die Beine beißt
* Die schmerzhafte Enthornung von Kälbern durch betäubungsloses Ausbrennen des Hornansatzes
* Kälber, die aufgrund der entsetzlichen Bedingungen an Durchfall und Lungenentzündung leiden und sterben
* Kranke Kühe, umgeben von toten Kühen, die keine ausreichende medizinische Versorgung erhalten

In den USA nutzt Animal Equalitys Team für Unternehmenskampagnen die Aufnahmen jetzt, um Bel Brands USA davon zu überzeugen, solche Zustände in seinen Zulieferbetrieben nicht zu dulden. Stattdessen fordert unser Team, daß der Konzern nachhaltige Tierschutz-Richtlinien einführt, die das Leid der Kälber und Kühe verringern. Gleichzeitig wird die Öffentlichkeit dazu aufgerufen, Milch und Milchprodukte durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen. Denn der nachweislich beste Weg Tierleid zu vermeiden, ist tierische Produkte durch pflanzliche zu ersetzen. Inspiration dafür bieten wir allen Interessierten auf LoveVeg.de.

18.12.2019

Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr!

Da dies vermutlich unser letzter Newsletter im Jahr 2019 sein wird, wollen wir schon jetzt die Gelegenheit nützen und all unseren Mitgliedern, UnterstützerInnen und Interessenten gesegnete, friedliche und hoffentlich tierleidfreie Weihnachten sowie ein gutes Neues Jahr 2020 wünschen!

Viel konnten wir heuer wieder für die Mitgeschöpfe erreichen, in erster Linie die Versorgung unserer mehr als 600 geretteten Tiere auf unseren drei Gnadenhöfen Hendlberg, Esternberg und Engelberg; der Freikauf samt guter Vermittlung von 43 „Schlacht“-Fohlen; die laufende Unterstützung unserer beiden Auslands-Projekte in Sri Lanka (Streunerhunde) bzw. Ägypten (Esel- und Wüsten-Gnadenhof in Hurghada); die Unterstützung des privaten Gnadenhofs von Gaby Teichmann in Maishofen und unser längstes Projekt „Tierschutz im Unterricht“. Vielen Dank, daß Sie uns wieder dabei unterstützt haben, so vielen Tieren in Not zu helfen!

Dr. Franz-Joseph Plank und das 25-köpfige ANIMAL SPIRIT-Team!

18.12.2019

Trauriger Abschied von unserem sanften Riesen Berti

Gnadenhofleiterin Anita schreibt: „Dreizehn wunderbare Jahre durften wir unseren Lebensweg mit diesem wunderbaren, unglaublich sanftmütigen „Goliath“ teilen. Wir können uns an keine Gegebenheit erinnern, bei der Berti mit seinen gewaltigen Hörnern jemals gefährlich worden wäre. Er war einer der ersten Gnadenhofschützlinge, den wir 2006 auf unseren Hof in Esternberg, kurz nachdem wir ihn erworben hatten, aufgenommen haben. Er hatte das große Glück, daß ihn Tierfreunde von einem Landwirt freikaufen konnten - das hat ihn vor dem grausamen Schicksal bewahrt, als Maststier in einer Tierfabrik, danach womöglich auf einem Transport nach Nordafrika und letztlich im Schlachthof zu landen…

Wir können uns noch sehr gut an den kleinen Braunvieh-Stier erinnern: Als er am Gnadenhof

ankam, konnte er schlecht laufen, was die Folge von der Spaltenbodenhaltung war. Die erste Zeit durfte das liebe kleine Kälbchen bei uns am Hof mit den Pferden und Eseln unter ständiger Beobachtung mitlaufen. Das Kälbchen wurde größer und immer öfters rannte er zu unserer Rinderherde in den Offenstall hinunter. Die Zeit war gekommen, unseren kleinen Liebling zu seinen Artgenossen zu geben, vorher wurde er natürlich noch kastriert.

Berti entwickelte sich gut, er wurde ein gewaltiger, großer und friedvoller Ochse, der die Führung der Herde übernahm. Es folgten wunderschöne Jahre in Freiheit auf unseren ausgedehnten Weiden und einer gemütlichen Offenstallung.

Er liebte die Liebkosungen von uns, zu denen er sein mächtiges Haupt neigte und sich zwischen den Hörner kraulen ließ. Allein der Blick in seine sanftmütigen, leuchtenden braunen Augen machte den Tag zum Geschenk. Alle Besucher, vor allem die Kinder, waren immer sehr berührt von diesem sanften Geschöpf, denn wo kann man schon einen so großen Ochsen streicheln?

Schon vor vier Jahren bangten wir um Bertis Gesundheit, da er von einer heimtückischen Klauen-Krankheit befallen wurde, die man nur schwer in den Griff bekommt. Hier gebührt ein besonderer Dank unserem Mitarbeiter Josef, der unermüdlich um Berti gekämpft hat, denn es ist kein leichtes Unterfangen, einen 900 kg schweren Koloß einzufangen, um ihm jeden zweiten Tag die verordnete Medikamentendosis zu verabreichen. Er hat die Krankheit zwar überstanden, aber sein Gesundheitszustand hat sich im Lauf der Jahre nicht mehr so gut erholt. Die letzten Monate merkte man ihm seine Schwächen schon an. Alles was an tierärztlicher Hilfe möglich war, wurde ihm zuteil. Aber die letzten Tage mußten wir uns schweren Herzens eingestehen, daß er nicht leiden sollte. Sein Blick war müde und traurig, die Augen hatten das Leuchten verloren. Die Zeit des Abschieds war gekommen, aber er durfte in Ruhe ohne Hektik bei seinen Artgenossen einschlafen, sein langjähriger Betreuer Josef war bis zum letzten Atemzug bei ihm. Ich konnte das nicht ertragen und bin vorher nochmal zu meinem geliebten Freund gegangen, um ein letztes „Pfiadi Berti“ zu sagen. Er neigte sein Kopf ganz tief, ließ sich lange zwischen seinen Hörnern kraulen, noch einmal in seine wunderbaren Augen sehen. Sehr, sehr traurig bin ich von ihm gegangen, wohl wissend, daß wir beide das gleiche gespürt haben.

Berti mach`s guad, es war schee mid Dir!“