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z.B. 18/07/2019
09.07.2019

Schüler spenden für ANIMAL SPIRIT

Gnadenhof Esternberg-Leiterin Anita schreibt: „Die Eltern, die Lehrer und die Schüler von der benachbarten Volksschule St. Roman veranstalten jedes Jahr eine Sammelaktion für soziale Projekte im Bereich Kinder, Behinderte oder Mitgeschöpfe. Dieses Jahr ist die Spenden-Entscheidung auf unseren Gnadenhof für Nutztiere in Esternberg gefallen. In der letzten Schulwoche kam eine gutgelaunte Kinderschar mit Lehrerin und Müttern auf den Gnadenhof, um uns die Spende für die Tiere zu überreichen.

Voller Begeisterung wurden alle Tiergehege besichtigt, die absoluten Lieblinge der Kinder waren natürlich die Esel und Pferde, die sich ja völlig frei sowohl im Stall, als auch Innenhof oder auf den Weideflächen bewegen dürfen und die Streicheleinheiten der Besucher lieben. Unsere Lauser, die Esel, stupsen die Besucher schon mal an und sind immer für Überraschungen gut. Tweedy, die 34-jährige halbblinde Stute, ist der besondere Liebling, sie kann nicht genug bekommen von den Streicheleinheiten und mag Kinder besonders gern.

Großes Erstaunen lösten auch unsere freilaufenden Ochsen aus, besonders unser alter sanftmütiger Berti mit seinen riesigen Hörnern; aber auch unser Kälbchen Tommy ist eine besondere Attraktion, auch er genießt die Streicheleinheiten. Die Schweineherde zieht an den heißen Tagen den kühlen Stall vor und die Besucher sind immer sehr erstaunt, wie groß ausgewachsene Schweine eigentlich werden, und ihr lautes Schnarchen bringt alle Leute zum Lachen.

Lanzelot, der weiße Ziegenbock, wurde mit der Hand aufgezogen, deshalb ist er der König im Ziegengehege, da er sich gerne liebkosen läßt. Die große Schar Ziegen und die drei Lamas waren auch gleich zur Stelle, als die Rasselbande das Gehege besuchte. Auch unser riesiges Geflügelgehege mit den Teichen und vielen alten Bäumen, Rosen und Wildpflanzen verzauberte die Besucher sehr; besonders beliebt ist unsere Holzbrücke über den Teich, welche die Enten und Gänse gerne zum Sonnen aufsuchen.

Viel zu schnell vergeht die Zeit an einem Besuchervormittag, es ist für die Lehrer nicht so einfach die Kinder wieder von den Tieren wegzuholen. Zum Abschluß wurden uns von den Kindern und der Lehrerin die Spende mit einem schönen selbstgemalten Bild der Schüler überreicht. Unsere Tierkalender und Esel-Bastelbögen werden die Schüler immer an den Gnadenhof für Nutztiere erinnern, in der Hoffnung, daß der Tierschutzgedanke die nächste Generation erreicht hat. Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Lehrerin Stephanie, den Müttern und natürlich den Kindern.“

09.07.2019

BEREITS GEFUNDEN!: TierpflegerIn gesucht am Gnadenhof Hendlberg, Laaben (NÖ)

Der erste ANIMAL SPIRIT-Gnadenhof am Hendlberg in Laaben (Bezirk St. Pölten-Land, NÖ) sucht wieder eine/n TierpflegerIn für unsere geretteten ehemalige „Nutztiere“ (Esel, Ponys, 1 Rind, Schweine, Schafe, Ziegen, Lamas, Hühner, Kaninchen, Meerschweinchen und ein paar Katzen). Die Person sollte entweder eine entsprechende Ausbildung als TierpflegerIn oder zumindest einschlägige Praxiserfahrung mit Tieren haben, da für uns das Wohl der Tiere an erster Stelle steht! Sanfte, einfühlsame und liebevolle Rundumpflege unserer Tiere, Verläßlichkeit, Einfühlungsvermögen, körperliche Fitneß und Führerschein B sind Grundvoraussetzungen. Wohnen am Hof ist erwünscht, eigenes Haus für die Tierpfleger mit neu renoviertem Bad ist vorhanden.

Vegetarische/vegane Lebensweise, eine ordentliche Portion Hausverstand, Teamgeist und auch etwas Humor im Umgang mit den Tieren werden ebenfalls gerne gesehen! Die Arbeit umfaßt die Pflege und Fütterung der Tiere, Futtereinkäufe, kleinere landwirtschaftliche Arbeiten sowie gelegentliche Führungen für die Besucher unseres Gnadenhofes. Arbeitsort ist 3053 Laaben/Wienerwald in NÖ. Arbeitszeit ganztags (5 Tage pro Woche), Wochenenddienste nach Vereinbarung, bzw. im Turnus mit den anderen 2-3 MitarbeiterInnen. Entlohnung nach Vereinbarung.

Voraussetzungen für BewerberInnen: Ausbildung bzw. Erfahrung im Umgang mit (Nutz-) Tieren, Führerschein B.
Erforderliche Sprachkenntnisse: Deutsch (fließend)

Geboten wird: Angenehmes freundliches Betriebsklima und Teamarbeit, liebenswerte Tiere fast jeglicher Art, schönes Wohnen in idyllischer Umgebung, Angestelltenverhältnis.

Bewerbungen mit Lebenslauf und Foto bitte richten an office@animal-spirit.at oder an ANIMAL SPIRIT, A-3053 Laaben, Klamm 112.

09.07.2019

www.extratipp.com: Zirkus-Horror in Italien!

Vier Tiger reißen ihren Dompteur in Stücke - die Retter müssen eine halbe Stunde lang hilflos zusehen.

Bari/Italien - Diese Meldung ist nichts für schwache Nerven! In Italien hat es einen Horror-Unfall bei einer Zirkusshow gegeben. Vier Tiger haben einen berühmten Dompteur in Stücke gerissen - die Retter mußten hilflos zusehen.

Zirkusshows sind schon lange umstritten. Tierschützer bemängeln, daß die Tiere kein gutes Leben führen. Dennoch erfreuen sich Zirkusvorstellungen nach wie vor großer Beliebtheit, gerade bei Kindern. In Italien ist es nun zu einem Vorfall gekommen, dessen Details einem das Blut in den Adern gefrieren läßt. Mehrere Tiger haben den Dompteur Ettore Weber in Stücke gerissen. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Bei dem Unfall soll es sich um ein Warmup für die eigentliche Zirkusshow gehandelt haben. Insgesamt vier Tiger waren an dem grausamen Angriff beteiligt.

Tiger-Angriff im Zirkus: Raubkatzen spielen 30 Minuten mit leblosem Körper

Wie rtl.de schreibt, griff zunächst eine Raubkatze den Dompteur an. Anschließend fielen drei weitere Tiger über den 61-Jährigen her. Grausam: Die Tiere spielten noch 30 Minuten mit dem leblosen Körper - und das vor den Augen eingetroffener Rettungskräfte, die nicht eingreifen konnten. Wie spiegel.de berichtet, war die Show eigentlich für Kinder gedacht. Unklar, ob zum Zeitpunkt der blutigen Tragödie bereits kleine Zuschauer im Zelt waren. Bei dem betroffenen Zirkus handelt es sich um „Orfei“, einer der bekanntesten Rummel Italiens. Der getötete Ettore Weber zählte zu den erfahrensten Dompteuren, hatte jahrzehntelange Erfahrung in der Tiger-Dressur. 

Tiger-Angriff im Zirkus: PETA meldet sich zu Wort

Auch die Tierschutz-Organisation PETA hat sich zu der Tigerattacke zu Wort gemeldet. In einer Pressemeldung heißt es, daß der Tod von Ettore Weber sehr tragisch sei, aber hätte vermieden werden können. „Besonders Unfälle mit gefährlichen Tieren wie Tigern sind im Zirkus vorprogrammiert. Immer wieder kommt es dort zu toten und verletzten Menschen und Tieren“, so PETA. Die Tierschützer schreiben weiter, daß Tiger - entgegen anderslautender Beteuerung von Zirkusbetreibern - auch in Gefangenschaft nach wie vor Raubtiere seien. „Dressierte Tiger behalten ihre natürlichen Instinkte und büßen nichts an Gefährlichkeit ein.“ Die Sicherheit von Mensch und Tier könne nur durch ein Tierverbot in Zirkussen gewährleistet werden.

Tiger-Angriff im Zirkus: Immer wieder Attacken

Immer wieder kommt es in Zoo und Zirkus zu blutigen Attacken wie der im italienischen Bari. Anfang 2018 griff ein Zirkus-Tiger in Mecklenburg-Vorpommern zwei Dompteure schwer. In den USA mußte ein Jahr zuvor eine Tiger-Dame erschossen werden, weil das Raubtier ausgebüxt war.

09.07.2019

www.regenwald.org: Die EU muß den Elfenbeinhandel sofort stoppen!

Die EU ist tief in Geschäfte mit Elfenbein verstrickt. Tonnenweise wird es innerhalb der EU gehandelt, importiert und exportiert. Europa ist damit kein Vorreiter im Artenschutz, sondern ein Handlanger der Elefanten-Wilderer.

Der Verkauf, der Import und der Export von Elfenbein sind in Europa legal, wenn es aus Altbestand kommt. Eine Einladung an Kriminelle! Über den legalen Handel waschen sie illegales Elfenbein.

Bitte fordern Sie die EU auf, den Elfenbeinhandel ohne Wenn und Aber zu verbieten - wie viele Länder der Erde es tun. Nur dann hat die Wilderei ein Ende. Nur dann haben die Elefanten eine Chance zu überleben.

ZUR PETITION  

09.07.2019

Neues Zuhause für PIZZA gesucht!

Mentor4dogs bittet uns um Hilfe bei der Vermittlung von "Pizza":

Reinrassiger Malinois Rüde, geb. 27.04.2010, ca. 63 cm Schulterhöhe, gechipt, geimpft, zurzeit in der Hundepension Hollabrunn;

PIZZA ist ein prächtiger, reinrassiger Malinois Rüde mit FCI Abstammung inkl. BH Prüfung und er hat einen extrem guten Grundgehorsam! PIZZA lebte bis zum Ableben seines Herrchens am Wiener Stadtrand in einem Haus mit Garten und teilweise Zwinger, wo er täglich Wachaufgaben erfüllte. PIZZA ist allerdings nicht verträglich mit anderen Rüden, Katzen und Kleintieren. Begegnungen mit anderen Tieren im Grundgehorsam sind jedoch problemlos. Seine Ausbildung hat ihn ganz auf seine Bezugsperson fixiert.

Er liebt es eifrig Kommandos zu befolgen - er ist ein Top Begleithund für Rassekenner!

PIZZA ist ein apportierender Balljunkie, kennt Maulkorb, liebt Streicheleinheiten und sucht Rasseerfahrene Besitzer mit ausreichend Sport und Bewegungsfreiraum für den tollen Rüden!

Nähere Infos & Kontakt: Email: mentor4dogs@gmx.at oder Tel.: (+43) 0650/620 70 70

27.06.2019

„Tierschutz im Unterricht“ einmal anders: für Erwachsene am Öko Landgut Sonnenfeld der Keil-Bastendorff Stiftung in Gänserndorf, NÖ

Letzten Montag waren unser Tierschutzlehrer Dr. Fritz Landa und ANIMAL SPIRIT-Obmann Dr. Franz-J. Plank am Öko Landgut Sonnenfeld eingeladen zu einen Vortragstag zum Thema „Wie bekomme ich das Tier vom Tisch“? Der Titel war angelehnt an unsere beliebte Broschüre „Nimm bitte das Tier vom Tisch“, die Stiftungsgründerin Helga Keil-Bastendorff bereits vor einigen Jahren bei uns bestellt hatte und nun auch den diversen GeschäftsführerInnen ihrer Behinderten-Einrichtungen näherbringen wollte. Die Stiftung betreibt ja u.a. auch tiergestützte Therapie mit Pferden und Lamas, die am Landgut, gleich neben den Behinderten-Einrichtungen, gehalten werden.

Der erste Teil des Vortrags wurde von Dr. Plank bestritten, in dem er – anhand der Daten in der erwähnten Broschüre (zu bestellen HIER) – auf die enormen negativen Auswirkungen des weltweiten Fleischkonsums für die betroffenen Tiere, die Umwelt, die Seuchen, das Klima, die menschliche Gesundheit und die sog. Dritte Welt hingewiesen hat. Dr. Landa ergänzte in seinem eher emotional gehaltenen Beitrag anhand seiner reichhaltigen Videofilme die diversen Haltungssysteme der „Nutztiere“, v.a. der Schweine in den modernen Tierfabriken, den Tiertransport, die Horror-Situation in den Schlachthöfen und sogar das umstrittene Thema Betäubungsloses Schächten (siehe das von Dr. Landa gedrehte Video „Das Brüllen der Rinder beim Geschlachtetwerden“.  Im Anschluß entwickelte sich noch eine angeregte Diskussion und zum Abschluß wurden wir noch mit einem Chili sin carne verwöhnt. Vielleicht haben unsere Vorträge ja doch etwas dazu beigetragen, daß in Zukunft zumindest in diesen Behinderten-Einrichtungen etwas weniger „Leichenteile“ serviert werden…

27.06.2019

Zu obigen Thema paßt auch sehr gut dieses neue Video von Animal Equality „Früher Schlachter, heute vegan“

Peter Hübner, Thomas Schalz und Phil Hörmann sind drei Männer aus unterschiedlichen Gegenden von Deutschland, die sich vermutlich nie begegnet wären, hätten sie nicht zwei ungewöhnliche Dinge gemein:

Erstens: Peter, Thomas und Phil waren früher Fleischer.

Zweitens: Mittlerweile ernähren sie sich vegan und setzen sich aus voller Überzeugung für die Rechte von Tieren ein.

Animal Equality hat sich am Rande einer Demo gegen Tiertransporte in Berlin mit den dreien getroffen und sie gefragt, wie es zu ihrem Sinneswandel kam.

27.06.2019

Nochmal zu 5G: Die große Tierfreundin und Gitarristin Gandharvika sendet uns diesen informativen Bericht über die Gefahren vom neuen Mobilfunknetz 5G, welches bereits überall beworben und auch schon installiert wird: „Hier sende ich Euch ein kurzes und leicht verständliches Video über "die 5. Generation Internet", die unsere Politiker (auch die neue „Experten“-Regierung) zur Zeit mit großer Geschwindigkeit über Österreich verbreiten möchten, ohne uns zuvor zu fragen, ob wir dies auch wirklich wollen!?

Hier in Wien sind schon viele große Werbeplakate G5 zu sehen, worauf ein freudig-strahlendes Kind zu sehen ist. Gleichzeitig läuft gerade eine groß angelegte TV-Werbekampagne von A1. Wir alle werden bald ver-strahlt werden, und welche Folgen das haben könnte wissen erst die wenigsten.

Viele Menschen wissen noch gar nichts über die neue Technologie, deshalb ist es so wichtig, seriöse Information darüber weiterzugeben und darüber zu sprechen!“

Bitte seht / hört Euch die Meinung von Dr. Joachim Mutter an!

Dazu passend auch dieses erschreckende reale Video: Mikrowellenwaffe als Gedankenübertragung getarnt - Deutsches Patentamt

Oder Jo Conrad: Politiker, Journalisten und 5G brauchen wir nicht!

 

27.06.2019

Kuhhandel nicht mit uns!

Petition regenwald.org: Der Deal stinkt! Und Deutschland spielt eine zentrale Rolle! Es geht um Freihandel, die EU, Südamerika – und um Umweltzerstörung und Menschenrechte.

Die EU verhandelt ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Paraguay, Uruguay und Brasilien. Genau, mit Brasilien, wo Präsident Jair Bolsonaro gewissermaßen zur Plünderung Amazoniens eingeladen hat. Kanzlerin Angela Merkel macht trotzdem bei der EU-Kommission Druck, den Pakt schnellstmöglich abzuschließen.

Dies könnte Teil des Kalküls sein: Da das EU-Parlament Deals mit Ländern ablehnt, die aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen, und Bolsonaro genau das angekündigt hat, soll die EU rasch den Freihandelsvertrag unterschreiben. Kurz gesagt: Weil für Bolsonaro Regenwaldvernichtung Programm ist, schließen wir schnell einen Vertrag mit ihm!

Der Deal dient vor allem europäischen Autokonzernen und der südamerikanischen Agrarlobby. Die Südamerikaner wollen mehr Rindfleisch nach Europa verkaufen, die Europäer im Gegenzug mehr Autos und Fahrzeugteile liefern.

Für die Umwelt und den Klimaschutz ist im Vertrag kein Platz. Denn für das Rindfleisch werden Wälder in Brasiliens Cerrado und Argentiniens Gran Chaco vernichtet, sowohl für neue Weiden als auch für die Futtermittelproduktion. Der Lebensraum von Tieren wie Jaguaren wird zerstört.

340 Umweltschutz- und Menschenrechtsorganisationen, 300 Indigenen-Gruppen und 602 Wissenschaftler haben bei der EU gegen den Vertrag protestiert.

Bitte unterstützen Sie unseren Protest!

19.06.2019

Nutztiere bringen Kinderaugen zum Strahlen

Esternberg-Gnadenhofleiterin Anita schreibt: „Am 6. Juni besuchten zwölf Kinder und Jugendliche der Sonderschule Schärding mit einem Jugendcoach und vier Lehrkräften unseren Gnadenhof für Nutztiere in Esternberg um den Vormittag mit unseren Tieren zu geniessen. Bereits im Vorfeld beschäftigten sich die Schüler im Alter von elf bis achtzehn Jahren mit dem Thema Tierschutz, es wurden Referate erstellt, diskutiert und erörtert, der Beruf des Tierpflegers vorgestellt und die Kinder wurden auf den Umgang mit Tieren vorbereitet, etc.

Das riesige Geflügelgehege mit den großen Weiden und Ziergarten war die erste Station. Truthahn Franzi samt Braut Franziska (siehe HIER) beeindruckten die Besucher mit prächtigem Gefieder. Die Gruppe war überwältigt von der großen Anzahl von Hühnern, Enten und Gänsen, die hier einen der schönsten Lebensplätze gefunden haben.

Die angrenzende Rinderweide mit den sechzehn freilaufenden Kühen und Ochsen haben die Kinder sofort entdeckt. Unser zahmes Kälbchen Tommy wurde überhäuft mit Streicheleinheiten, die Kinder waren sichtlich beeindruckt, wie sanftmütig unsere großen Rinder sind. Der alte Ochse Berti mit seinen riesigen Hörnern war dann der Höhepunkt der Führung. Unsere Eseltruppe auf der Weide nahm den Ansturm der Kinder gelassen hin, sie zauberten ein Leuchten und viel Glück in ihre Augen. Die Schweinebande, die gerade beim Mittagsschlaf waren, brachten die Kinder zum Lachen, denn sie schnarchen ähnlich wie die Menschen…

Zum Schluß unserer Hofführung besuchten wir noch das Gehege, wo Pferde, Lamas, Ziegen und Esel in einer Gruppe leben. Die Pferde und Esel Sunny waren die Favoriten, sie wurden mit beiden Händen umarmt, liebkost, gestreichelt. Die Tiere schienen zu spüren welchen guten Einfluß sie auf die Kinder hatten.

Eine vegetarische Jause war der krönende Abschluß von diesem Besuchstag. Ziegenbock Lanzelot, der frei am Hof herumläuft, ließ es sich nicht nehmen, leckeres Gemüse vom Tisch zu stibizen. Die Wahrnehmung der Betreuer ist, daß verschlossene Kinder, die sonst meist zurückgezogen in ihrer eigenen Welt leben, aufblühen, zum Erzählen beginnen, die Tiere umarmen und liebkosen. Kinder zeigen uns, was sie zum Glücklichsein benötigen. Wir können die Pädagogen nur ermuntern, Therapien mit Tieren anzubieten und im Gegenzug sich dafür für die Rechte der Nutztiere einzusetzen!“

19.06.2019

Podiums-Diskussion „Tiere haben eine Seele“

Das war der Titel einer von Brigitte Martzak (www.animal-protection.org) organisierten Veranstaltung am 11. Juni 2019 in Wien. Mit am Podium waren u.a. der Kabarettist Roland Düringer, Salzburgs Landesjägermeister Maximilian Mayr Melnhof, Dr. Walter Rimmel vom Büro Kardinal Schönborn, Tom Putzgruber von RespekTiere, Carol Byers von Animal Care Austria und Dr. Franz-Joseph Plank von ANIMAL SPIRIT. Es war eine zeitweise recht emotionale Diskussion, mit manchmal sogar kabarettistischen Zügen, die nur leider etwas zu früh abgebrochen wurde – es hätte noch viel mehr zu „bereden“ gegeben…

Einen gut 7-minütigeen Video-Zusammenschnitt können Sie Hier sehen https://youtu.be/QQ8S7h6Srsk (entschuldigen Sie die schlechte Tonqualität, es wurde leider nur amateurhaft aufgenommen), den längeren Mitschnitt der Veranstaltung Hier: https://youtu.be/Ssrm_Ae1VCY .

19.06.2019

Hilfe für Ziegen- und Pferde-Gnadenhof, Bayern gesucht!

Frau Eveline Treischl vom „Zicken-Gnadenhof“ schickt uns folgenden dringenden Hilferuf:

Sehr geehrter Herr Dr. Plank, nachdem sich die Ereignisse die letzten Wochen bei mir überschlagen haben, wende ich mich heute noch verzweifelt an Sie. Ich weiß, daß Sie täglich viele Anfragen bekommen und nicht überall helfen können. Dennoch ist meine Lage so verzweifelt, daß ich dringend und umgehend eine Lösung finden muß, damit nicht 120 Tiere sterben müssen.

Ich brauche so dringend Eure Hilfe, ich kann einfach nicht mehr. Ich habe seit über 12 Jahren einen Lebenshof der ganz besonderen Art. Besonders deswegen, da bei uns nur Tiere leben, die in ihrer Art und Weise, jeder für sich besonders sind. Es sind alte, kranke, behinderte, mißhandelte und stark traumatisierte Tiere, die kein anderer mehr haben wollte.

Sehr hier: https://youtu.be/3Qv5F6ZViBo

Nun läßt mich meine Gesundheit  im Stich, so daß ich hier Lösungen finden muß, wie es mit dem Hof und vor allem mit den Tieren weiter gehen kann. Ich kann so nicht mehr weiter machen, denn dann werde ich das nächste Jahr nicht erleben. Ich bin so an meinem Limit, daß ich Angst habe, jeder Moment könnte der letzte sein.... Es gibt keine freie Minute, keinen freien Tag oder Urlaub. Nun streikt mein Körper und zeigt mir klare Signale. Auch meine 2 Operationen konnten keine wirkliche Hilfe schaffen. Da ich natürlich meine Enkel aufwachsen sehen möchte und weiter für meine Kinder da sein möchte, habe ich auch hier eine Verantwortung, die ich nicht mehr beiseite schieben kann.

Dazu kommt, daß ich 12 Jahre alles alleine finanziert habe und kaum einer der über 120 Tiere einen Paten hat. Die Chance, die Tiere wo anders unter zu bringen ist also gleich NULL.

Ich habe nur 2 Möglichkeiten, um die Tiere zu retten:

1. Ich finde einen neuen Platz, an dem die Tiere aufgenommen werden und leben können, oder

2. Es gibt eine Möglichkeit der Finanzierung des Hofes. Und ich versorge die Tiere hier weiter. Beides schaffe ich unmöglich noch.

5 Pferde sind gerade mein größtes Problem: Für sie brauche ich noch spätestens nächsten Monat eine neue Bleibe. Diese Pferde habe ich bereits seit 2005 und brauche dringend einen Platz für sie, da ich sie bei mir nicht aufnehmen kann. Zur Zeit habe ich sie in einem Reitstall untergestellt, was aber eher eine Katastrophe ist. Leider hat sich meine Stute dort auch schwer verletzt. Ist aber bereits wieder auf dem Weg der Besserung. Da es mir unmöglich ist, hier die Einstellgebühren weiter zu finanzieren, müssen sie dort weg (Nähere Infos auf unserer Tiere-Vermittlungsseite).

Eveline Treischl, Zeller Einöde 3
D-87730 Bad Grönenbach
Tel.: (+49) 0160 3330364
eveline.k@t-online.de

Gnadenhof-Bankdaten: IBAN: DE06733692640006470238, BIC  GENODEF1DTA
PayPal: schafe69@web.de
Gemeinnützig anerkannt und es werden Spendenquittungen verschickt. 

19.06.2019

NÖN.at: Jäger schoß auf Tiere und traf Autos in Altlengbach

Altlengbacher (52) schoß auf Wildschweine und traf Autos. Alko-Test ergab 1,3 Promille!

„Meine Gäste und ich haben die Schüsse gehört, gleich sind wir in Deckung gegangen“, erinnert sich Wirt Hannes Schulz an die Schrecksekunden am Samstagnachmittag, als es plötzlich bei seinem Lokal laut knallte. Nachdem die Schüsse verhallt waren, entdeckten er und die geschockten Gäste Einschüsse an zwei Autos, die am Parkplatz der Schulz Hütt’n (Anm.: ein Berg-Restaurant in Altlengbach, NÖ) abgestellt waren. In einem Wagen befand sich ein Kindersitz, der auch getroffen worden war. Verletzt wurde aber glücklicherweise niemand.

„Wir waren geschockt, aber alle sind sehr ruhig geblieben“, berichtet Schulz. Sofort wurde die Polizei alarmiert, die wenige Minuten später bei der Schulz Hütt‘n eintraf.

„Wie durch ein Wunder gab es keine Toten, das hätte tragisch enden können“

Der Jäger zeigte sich bei der Einvernahme geständig und gab an, daß er auf zwei Wildschweine geschossen hätte. Insgesamt vier Mal drückte er mit seiner Bockbüchsflinte ab. Der Badeteich bei der Schulz Hütt‘n befand sich in seinem Schußbereich – verdeckt durch eine Baumreihe. „Wie durch ein Wunder gab es keine Toten, das hätte tragisch enden können“, berichtet ein Polizist.

Denn bei dem Lokal mit angeschlossenem Badeteich waren zu dem Zeitpunkt rund 150 Personen vor Ort, darunter auch viele Kinder. Bei dem Altlengbacher wurde ein Alkotest durchgeführt. Der Mann hatte 1,3 Promille. Er gab an, daß er NACH den Schüssen zwei Bier getrunken habe. Ihm wurden nach der Aktion seine 14 Schußwaffen samt waffenrechtlicher Dokumente abgenommen. Außerdem wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Angezeigt wird der 52-jährige wegen Gemeingefährdung und Sachbeschädigung.

Siehe auch https://noe.orf.at/stories/3000687/  und www.pressreader.com/austria/kronen-zeitung-9gf1/20190617/281492162834859

19.06.2019

www.haz.de: Mähroboter - Tödliche Gefahr für Igel und Co.

Mähroboter kommen in immer mehr Gärten zum Einsatz. Die Kehrseite des automatischen Rasenmähers: Immer mehr Tiere fallen ihm zum Opfer, werden von den scharfen Klingen verletzt oder gar getötet. Was Besitzer von Mährobotern zum Schutz der Tiere unbedingt beachten sollten. Für Gartenbesitzer sind sie ein Segen, für kleine Tiere eine tödliche Gefahr: Mähroboter werden immer günstiger und immer beliebter. Anbieter der Mähhilfen versprechen, daß die Roboter ganz intelligent Hindernissen ausweichen können. Doch die Realität sieht anders aus: Tierschützer sprechen von zunehmenden Unfällen, bei denen Tiere wie Igel, Mäuse und Kröten unter den Mäher geraten – und schwere oder tödliche Verletzungen davon tragen.

Mähroboter können für Tiere tödlich sein

Leider kommt es in Gärten immer wieder zu tragischen Tier-Unfällen mit Mährobotern. Der Tierschutzverein München macht darauf aufmerksam, daß vor allem Igel zu Opfern der automatischen Rasenmäher werden. Der Verein berichtete von einem Igel, dessen Schnauze durch die scharfen Klingen des Roboters zerschnitten wurde. Aufgrund seiner schweren Verletzungen im Gesicht, mußte das stachlige Tier eingeschläfert werden. Hintergrund: Igel sind keine Fluchttiere. Bei Gefahr kugeln sie sich ein, so haben sie keine Chance gegen Mähroboter.

Viele Mähroboter erkennen Tiere nicht

Viele Besitzer von Mährobotern wissen nicht einmal, wie gefährlich die Mäher für Kleintiere sein können. Es wird häufig davon ausgegangen, daß die Roboter Hindernisse erkennen und umgehen. Außerdem ist die Annahme weit verbreitet, daß die Mähhilfen viel zu tief liegen, um Tieren Schaden zuzufügen. Doch das ist laut dem Tierschutzverein München nur bei wenigen Exemplaren der Fall. Einige Mähroboter haben zwar Sensoren, die in alle Richtungen auch sehr kleine Hindernisse erkennen und daher rechtzeitig ausweichen können. Aber manche Modelle – darunter auch teure – machen nur bei großen Hindernissen halt oder reagieren zu spät. Zudem haben nur die wenigsten Mähroboter ihre Klingen in der Mitte: Wenn sich die Messer nah am Rand befinden, können diese schon viel Schaden anrichten, bevor die Sensoren die Tiere überhaupt wahrnehmen.

Tierfreundlich Rasen mähen: Mähroboter nicht abends laufen lassen

Aus Bequemlichkeit wird der Mähroboter gerne mal abends angemacht, damit der Rasen am nächsten Morgen schön kurz ist. Für Kleintiere kann diese Entscheidung aber tödlich sein. In der Dämmerung verlassen Igel nämlich ihr Versteck und werden zu leichten Opfern. Die Mähhilfen sollten daher nur tagsüber und unter Aufsicht auf den Rasen gelassen werden, rät der Deutsche Tierschutzbund. Tierschützer empfehlen zudem, den Rasen nicht andauernd kurz zu halten. Wer ständig den Rasenroboter laufen läßt, sorgt laut dem Tierschutzverein München auch dafür, daß Insekten, Kleinsäuger und Schnecken vernichtet werden. Und die sind für das Ökosystem und als Nahrungsquelle für andere Tiere wichtig. Außerdem verhindert das häufige Mähen, daß sich wichtige Nektarquellen (beispielsweise die Blüten von Klee) für Insekten bilden können.

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER

19.06.2019

Change.org-PETITION: Sofortiges Verbot des grausamen Stierkampfes!

Dieses schreckliche Spektakel, diese sogenannte "Tradition" muß endlich ein Ende haben. Die meisten aufgeklärten und modernen Europäer fordern ein Ende dieser schrecklichen Tierfolter. Der Stierkampf ist eines der schlimmsten und beschämenden Tätigkeiten unserer Zivilisation. Ein unschuldiges Lebewesen wird unter dem Gejohle und dem Applaus von Tausenden von Zuschauern zu Tode gequält.

Die EU kann hier leider nicht direkt eingreifen, dafür sorgt ja schon der Artikel 13 im AEUV:

"Bei der Festlegung und Durchführung der Politik der Union in den Bereichen Landwirtschaft, Fischerei, Verkehr, Binnenmarkt, Forschung, technologische Entwicklung und Raumfahrt tragen die Union und die Mitgliedstaaten den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen in vollem Umfang Rechnung; sie berücksichtigen hierbei die Rechts- und Verwaltungsvorschriften und die Gepflogenheiten der Mitgliedstaaten insbesondere in Bezug auf religiöse Riten, kulturelle Traditionen und das regionale Erbe." Zitat Ende.

Der Stierkampf ist eine sogenannte Tradition, die aber wohl eher in den Bereich Barbarei gehört anstatt in das 21. Jahrhundert. Durch den Paragraphen §13 hat die EU hier keine direkte Einflußmöglichkeit.

Die EU kann könnte aber über die Agrarsubventionen und die Strukturfonds Einfluss auf ein Verbot des Stierkampfs nehmen. Genau darauf ist diese Petition an die EU aufgebaut.

Mehr dazu siehe HIER und in der Petition

11.06.2019

Caritas-Behinderten-Werkstatt besucht Gnadenhof

Letzten Donnerstag war ein besonderer Tag am Gnadenhof Hendlberg in Laaben: Zum ersten Mal besuchte uns eine 13-köpfige Truppe (10 Menschen mit besonderen Bedürfnissen und 3 Betreuungspersonen) der Caritas-Werkstatt St. Christophen, also nur ca. 10 km von uns entfernt. Fazit nach 3 Stunden Rundgang durch unsere Gehege und Sommerweiden: alle waren rundum begeistert. Zuerst führten wir sie zu unserer zutraulichen Schafherde, die bereits auf die Sommerweide bei unserem Mitarbeiter Peter übersiedelt sind, wo sie die gesamte Vegetationsperiode in „Sommerfrische“ verbringen dürfen. Dort befinden sich auch unsere beiden Lamas Pedro sowie der schwarzweiß gefleckte Paolo, wobei letzterer besonders zutraulich ist und speziell neue Besucher gerne mit einem liebevollen Küßchen begrüßen will…

Auch die Esel, Schweine, Ziegen, Katzen und Kaninchen, sowie Kuh „Annemarie“ haben sich bei der Gruppe besonderer Beliebtheit erfreut. Alle waren begeistert, daß unsere Tiere durchwegs freundlich und dem Menschen zugetan waren, erfahren sie doch hier täglich liebevolle Zuneigung und Pflege – nach zuvor oft leidvollen Monaten oder Jahren in schlechter Haltung bzw. im Zirkus. Sicher haben etliche der TeilnehmerInnen zuvor noch nie Tiere so „hautnah“ erleben dürfen. Die Caritas-Werkstatt denkt auch daran, demnächst mit einer anderen Gruppe wiederzukommen…

11.06.2019

tierisch.heute.at:

Seit gut 1 Monat gibt es das neue Tiere-Online-Portal (https://tierisch.heute.at) der österr. Gratis-Tageszeitung „Heute“. ANIMAL SPIRIT ist darin schon einige Male vorgekommen, hier der neueste Artikel über unseren Gnadenhof, samt Online-Umfrage.

"Hier dürfen gerettete Tiere in aller Ruhe alt werden: Ziegen, Esel, Katzen, Hunde, Hühner, Ponys, Schweine, Nager, Schafe, Lamas - ein bunter Mix aus geretteten Tieren, die wie eine große Familie zusammenleben.

Das heutige Tierfoto des Tages stammt vom Tierschutzverein Animal Spirit. Auf insgesamt drei Gnadenhöfen (Hendlberg in NÖ, Esternberg und Engelberg in OÖ) dürfen gerettete Nutztiere in aller Ruhe ihren Lebensabend verbringen.

Gegründet wurde der Verein von Dr. Franz-Joseph Plank, der sich stark im Tierschutz engagiert und auch Partnerprojekte im Ausland unterstützt."

Anm.: Das Foto zeigt den überaus zutraulichen Ziegenbock „Tommy“, den Dr. Plank genau vor einem Jahr aus OÖ mit 7 weiteren Babyziegen vor dem Schlachter gerettet hat (siehe www.animal-spirit.at/news/8-ziegenkitze-gerettet ). Die süße Hündin Nelly war ein armer Straßenhund aus Griechenland, den unsere Hendlberg-Tierpflegerin Denise vor 3 Monaten in ihre Obhut genommen hat. Jetzt sind die beiden „best friends“…

11.06.2019

wildbeimwild.com: Hobby-Jagd ist eine Bankrotterklärung

"Würden Polizisten derartige sektenartige Ideologien und Gewaltkultur hegen und pflegen wie die Hobby-Jägerinnen und -Jäger, wären sie längst im Strafvollzug. Gewalt und Lügen gehören zur gleichen Münze."

Es gibt eine Menge anderer Dinge, die man tun kann als die Jagd, um Tiere und Natur zu schützen. Das Verhältnis von Beutegreifern und ihren Beutetieren hat sich seit Urzeiten natürlicherweise eingespielt und bewährt. Es ist noch kein Fall dokumentiert, in dem Beutegreifer Beutetiere ausgerottet hätten. Ursache für die Gefährdung oder gar das Erlöschen von Populationen waren nie unsere einheimischen Beutegreifer wie Füchse, Marder, Wölfe, Bären, Luchs oder Greifvögel, sondern immer die Eingriffe der Hobby-Jäger in die Habitate der Arten.

Die Jagd hat eine lange Tradition der Mißhandlung und Schädigung unsere Kulturlandschaft. Die heutigen Hobby-Jägerinnen und Jäger engagieren sich immer mehr in vielfältiger Weise für die Tierquälerei und Störungen der Fauna. Die Hobby-Jagd stellt immer wieder sicher, daß sich die Artenvielfalt und Biodiversität manipulatorisch und unnatürlich manifestieren. Die Jagdstatistiken sprechen eine deutliche Sprache. Jagd bedeutet meistens nicht weniger Wild, sondern mehr Geburten. Die Jagd ist der Artenfeind Nr. 2 nebst der Landwirtschaft.

Jäger hinterlassen und verursachen trotz ihres Handwerks alljährlich Schäden in Millionenhöhe für die Land- und Forstwirtschaft. Dies soll sich in Zukunft zu Recht ändern auch zum Vorteil der Steuerzahler. Den Tier- und Naturschützern ist es immer mehr ein großes Anliegen, die Jägerinnen und Jäger für ihre Leistungen zum Unwohlsein der Wildtiere und die Störungen seiner Lebensräume zu kritisieren. Immer mehr Menschen realisieren, daß die Jagd eine Unkultur und Tierquälerei ist. In vielen Ländern sind Jagdverbote, Jagdeinschränkungen, Jagdabschaffungen usw. in Entwicklung oder schon umgesetzt.

Die Forderung vieler Tier- und Naturschutzverbände nach einem generellen Jagdverbot für Hobby-Jäger und dem Ruf nach einem professionellen Wildtiermanagement entspricht dem Zeitgeist. Das ethiklose Jägerlatein sowie die Müllbiologie der Jäger basieren auf einem riskanten Halbwissen zum Leidwesen der Flora und Fauna. Dies zeigt sich auch in den polemischen, auf Angst-Emotionen ausgerichteten Veröffentlichungen der Jäger, mit denen die normalen Menschen gegen jede Veränderung aufgewiegelt werden sollen.

Jäger denken eines, sagen etwas anderes und tun später das Falsche

Die Maßstäbe im Jagdrecht sind seit Jahrzehnten ungenügend und tierquälerisch. Sterilisation ist zum Beispiel auch eine effektive und nachhaltige Lösung bei einer tatsächlichen Überpopulation. Fangen, sterilisieren und wieder aussiedeln oder mit einer Impfung zur Geburtskontrolle, kontrolliert ebenfalls die verschiedenen Herdengrößen. Diesbezügliche Erfolge kann man in Ländern mit der Straßenhundeproblematik beobachten. In den USA werden über eine Impfung zur Geburtenkontrolle in bestimmten Gebieten die Reh- und Hirschbestände durch Tierschützer geregelt. In Europa die Wildschweine und sogar in Afrika bei den großen Wildtieren in der Wildnis wird die Immunokontrazeption eingesetzt. Die Natur jährlich aus Freude am Töten dilettantisch zu beschießen ist keine nachhaltige Regulation, sondern eine Anomalie sondergleichen. Die heutige Jagd ist ein massives, zerstörerisches und militantes Eingreifen in natürliche Rhythmen und kann niemals als eine positive Notwendigkeit bezeichnet werden! Mit Jagd im traditionellen Sinn hat das schon lange nichts mehr zu tun.

Die Jagd hat versagt. Seit Jahrzehnten versuchen die Jäger die Wildtierpopulation zu regulieren, was ihnen bis heute auf eine zivilisierte Art und Weise nicht gelungen ist. Wildtiere haben unter dem Joch der Jäger praktisch kein Recht auf eine natürliche Sterblichkeit oder Genesung von Krankheit. Jagd bringt den Wildtieren psychisches Leid. Angst, Schrecken und Terror vor dem Abschuß sind ein Leben lang ihre Begleiter. Jäger stören notorisch die Habitate der Wildtiere. Wildtiere mögen keine Jäger. Wildtiere erkennen gute Menschen und meiden schlechte Menschen – flüchten vor Jägern.

[...] Die zusätzliche Belastung durch die unzähligen Tonnen Blei, welche die Jäger in der Natur beim Schießen zurücklassen, ist reiner Ökoterror. Blei ist ein giftiges Schwermetall. Es wirkt sich beim Menschen höchst negativ auf den Blutkreislauf aus und kann akute oder chronische Vergiftungen hervorrufen, auch nach dem Konsum von Wildbret. Doch Bleimunition ist nicht nur für Menschen schädlich, es ist auch eine besonders grausame Form der Jagd. Verletzte Tiere leiden nebst ihren Wunden an einer langsamen Vergiftung durch die Bleimunition. Solche Munition gehört verboten. Finnland, Dänemark und Holland haben dies schon vor Jahren implementiert.

Die Natur und unser Lebensraum kann nicht einfach sinnlos bekriegt, verschandelt und konsumiert werden von dekadenten Militanten. Flora und Fauna sollten den Menschen und Tieren als friedlicher Erholungs- und Lebensraums des Zusammenlebens zurückgegeben werden.

Unsere Zeit wird zunehmend von Brutalität und Gewalttätigkeiten geprägt und daran ist die Jägerschaft mit ihrer Pseudo-Wissenschaft nicht unbeteiligt. Diese negativen Energien der Gewaltkultur, Terror, Respektlosigkeit, Zerstörung, Ausbeutung und Unbehagen, welche die Jägerschaft in der Natur hinterläßt, ist einer zivilisierten Kulturlandschaft unwürdig und sogar eine große Gefahr.

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Siehe auch: www.abschaffung-der-jagd.at/unsinn-jaegerluege.htm

www.abschaffung-der-jagd.at/luege-und-wahrheit-rehe.htm

www.abschaffung-der-jagd.at/luege-und-wahrheit-fuechse.htm

www.abschaffung-der-jagd.at/luege-und-wahrheit-wildschweine.htm

11.06.2019

vegconomist.de: Schweinepest in China: Bis zu 200 Mio. Schweine könnten getötet werden. Bringt das die vegane Wende?

In China wütet seit mehr als zehn Jahren die Schweinepest. Experten gehen davon aus, daß bis zu 200 Mio. Schweine an der Krankheit sterben oder getötet und entsorgt werden müssen. Schreckliche Bilder von Tötungen und getöteten Tieren gehen in diesem Zusammenhang weltweitdurch die Medien. Durch den Ausfall werden sich die Schweinefleischpreise signifikant erhöhen. Experten vermuten, daß es weltweit zu Preissteigerungen kommen kann, da China gigantische Mengen Schweinefleisch importiert und dadurch die Schlachtereien höhere Preise erzielen kennen.

Schweinepest: Chance für pflanzen-basiertes Fleisch

Um aus dem Teufelskreis immer neuer Infektionen herauszukommen, könnte pflanzen-basiertes Fleisch oder Laborfleisch in China in der ernährungspolitischen Diskussion eine gesteigerte Beachtung finden. Fleischalternativen könnten nicht nur die Multi-Milliardenverluste der Agrarindustrie eindämmen, sie könnten auch helfen, die Stimmung bei den Verbrauchern aufzuhellen. Denn die steigenden Fleischpreise sorgen für zunehmend mehr Unmut in der Bevölkerung. Massenhafte Proteste sind hier sicher nicht im Sinne der Regierung.

Für die chinesische Regierung hätte der vermehrte Konsum von Fleischalternativen noch einen weiteren positiven Effekt: Sinkender Fleischkonsum kann nach Ansicht von Medizinern dazu beitragen, die Gesundheit der chinesischen Bevölkerung zu verbessern. Das würde schließlich auch dazu beitragen, die Milliarden-Ausgaben für Behandlungen aufgrund ernährungsbedingter Krankheiten zu begrenzen.