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z.B. 22/10/2019
18.10.2019

Endspurt für Fohlenfreikäufe: Dienstag letzte Versteigerung

Heuer konnten wir ja schon 31 Haflinger- und Norikerfohlen freikaufen und auf private Lebensplätze vermitteln. Nächsten Dienstag, dem 22. Oktober, werden wir dann auf der letzten großen Versteigerung dieses Jahres in Maishofen (Sbg.) sein und auch dort noch zumindest 9 Fohlen freikaufen und so das Leben retten. Damit hätten wir immerhin wieder 40 Pferdekinder gerettet – es sei denn, es meldet sich noch jemand in letzter Minute für einen guten Lebensplatz: office@animal-spirit.at oder (+43) 02774-29330 (Weitergabe erfolgt nur gegen Schutzvertrag). Auch für weitere Spenden zur Fohlenrettung sind wir dankbar; ein großer Dank auch an alle, die uns schon bisher dabei unterstützt haben!

Wir werden diesmal bei der Versteigerung eine kleine Demo mit Transparenten und Pferdekopf-Masken abhalten. Dabei wird uns eine Journalistin begleiten und hoffentlich in unserem Sinne über diese alljährlichen Fohlenmärkte berichten!

18.10.2019

Gnadenhof Hendlberg: 2 Meerschweinchen aufgenommen

Niederösterreich: Die beiden jungen Meerschweinchen-Mädchen „Fiffy“ und „Sissy“ wurden vor ein paar Monaten als „Spielzeug“ für die Kinder angeschafft, jetzt waren sie ihnen offenbar langweilig geworden und nicht mehr erwünscht, oder machten einfach zu viel Arbeit. Also wollte der Vater sie über facebook wieder loswerden und hat einen anderen Platz gesucht.

ANIMAL SPIRIT hat sich ihrer erbarmt, sie heute abgeholt und Tierpflegerin Sandra hat die beiden in unser schönes Meerschweinchen-Gehege zu ihren Artgenossen gesetzt. Hier können sie nun mit viel Platz, Stroh, Frischfutter und Auslauf ins abgesicherte Freigehege ihr restliches Leben artgemäß verbringen. Über eine Patenschaft würden sich „Fiffy“ und „Sissy" sehr freuen…

Gleichzeitig appellieren wir an alle (potentiellen) Tier-Käufer, sich der großen Verantwortung vor einer eventuellen Anschaffung bewußt zu sein;  v.a. daß Tiere unsere Mitgeschöpfe und damit auch quasi Familien-Mitglieder sind, die man nicht so einfach an- und wieder abschaffen darf!

18.10.2019

Gnadenhof Esternberg: Das neue „Geflügel-Lazarett“

Unter der genauen Beobachtung der Esel Mancie, Marina (Bild) und Josef - und selbstverständlich auch der restlichen Eselbande – entsteht derzeit in Esternberg ein neues "Lazarett" für unser Geflügel und andere Kleintiere. Unermüdlich werken unsere Mitarbeiter Josef und Julia an der neuen Kranken- und Quarantänestation. Mit viel handwerklichem Geschick, Liebe zum Detail und der einfachen, aber besonderen Bauweise wird Esternberg wieder um eine gute Investition für unsere Tiere reicher.

Gerade diese Herausforderung - eigene Ideen speziell nach unseren bzw. den tierlichen Bedürfnissen zu planen und zu bauen - macht großen Spaß, spart eine Menge Geld und gibt allen MitarbeiterInnen ein gutes Gefühl.

Ein großes Dankeschön an Julia und Josef!

18.10.2019

Jäger durchschoß versehentlich Fenster eines Hotels

BAD LEONFELDEN (OÖ): Ein 51-Jähriger hat vergangene Woche bei der Jagd auf Damwild im Jagdgatter versehentlich durch das Fenster eines Hotels geschossen. Das Jagdprojektil prallte vom Boden ab, durchdrang eine Fensterscheibe, prallte gegen einen Türrahmen und blieb dann im Zimmer liegen. Verletzt wurde niemand.

Ein 51-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung hat am Freitag 11. Oktober von einem Hochstand in Bad Leonfelden auf Damwild, das in einem Wildgatter eingezäunt war, geschossen. Dabei prallte ein Projektil vom unbefestigten Boden des Wildgatters in Richtung eines naheliegenden Hotels ab, durchschlug nach etwa 810 Metern die Fensterscheibe eines Zimmers und kam nach Beschädigung des Fernsehers und des Türrahmens im Zimmer zum Liegen. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen in dem Zimmer. Die Beschädigung wurde bei der Polizeiinspektion Bad Leonfelden zur Anzeige gebracht. Die Polizei stellte durch ihre Ermittlungen die Flugrichtung aus besagtem Wildgatter fest. Die Behörde erteilte ein Waffenverbot.

Dazu passend: Zu viele tödliche Unfälle: Forderung nach Jagdverbot in Italien

Erst kürzlich tötete ein Mann seinen Vater bei einer Wildschwein-Jagd in Süditalien.

Rom. Nach wiederholten Jagdunfällen wird in Italien die Forderung nach einem Verbot immer vehementer. Am Sonntag hat ein 34-Jähriger unweit der süditalienischen Stadt Salerno versehentlich seinen 55-jährigen Vater bei einer Wildschwein-Jagd erschossen. Der tödliche Schuß traf das Opfer in der Baugegend.

Gegen den 34-Jährigen wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Er wurde auch angezeigt, weil er außerhalb der Jagdzeit auf der Suche nach Wildschweinen unterwegs war, berichteten italienische Medien. 2018 waren in Italien 22 Menschen wegen Jagdunfällen ums Leben gekommen, 68 Personen wurden verletzt.

Die Ex-Tourismusministerin und Forza Italia-Parlamentarierin Michela Brambilla urgierte die Verabschiedung eines Gesetzesentwurfs für ein Jagdverbot, das im Parlament bereits vorliegt. Der Tierschutzverband ENPA meinte, es sei unannehmbar, daß das Töten von Tieren aus Spaß erlaubt sei. Zu oft seien Jäger unweit von Häusern und Straßen unterwegs.

18.10.2019

Wildnis-Foto des Jahres 2019

Dieses faszinierende Bild zeigt die ultimative Herausforderung der Natur - den Kampf ums Überleben.

wildbeimwild.com: Es könnte eine Szene aus einer Slapstick-Komödie sein: Ein Murmeltier steht wie erstarrt vor Angst, mit schlaffem Kiefer und im Gleichgewicht auf einem Fuß, als es einen stürmenden Fuchs bemerkt.

Das dramatische Bild, das der chinesische Fotograf Yongqing Bao mit perfektem Timing aufgenommen hat, wurde vom Londoner Naturkundemuseum als Wildlife Foto des Jahres ausgezeichnet. Bao wurde aus einer langen Liste von verschiedenen Kategorien als Sieger ausgewählt, die alle die Seltsamkeiten, Rivalitäten und die Schönheit der natürlichen Welt aufzeichnen konnten.

Bao fing die Szene auf dem schneebedeckten Hang des chinesischen Qilian-Gebirges im Frühjahr ein. Er hatte die Wechselwirkungen zwischen den beiden Kreaturen seit einiger Zeit beobachtet. Rund eine Stunde zuvor hatte das Murmeltier den Tibetfuchs entdeckt und seine Nachbarn alarmiert, um in den Untergrund zu gehen. Aber der Tibetfuchs blieb ganz still auf der Lauer. Im Glauben, daß die Luft rein sei, tauchte das Murmeltier schließlich auf, um wieder auf Nahrungssuche zu gehen.

Im Nu stürzte der Fuchs vorwärts und dank einigen blitzschnellen Reflexen konnte Bao den beängstigenden Moment der Erkenntnis verewigen, als das Murmeltier mit seiner Sterblichkeit konfrontiert wurde…

10.10.2019

Fohlenfreikäufe: Morgen sind wir wieder in Tirol

Am morgigen Freitag werden wir weitere 4 Haflingerfohlen in Tirol freikaufen und auf ihre neuen Plätze nach Deutschland bzw. Vorarlberg bringen lassen. Damit haben wir heuer bereits 31 Haflinger- und Norikerfohlen retten können. Übernächste Woche, am 22. Oktober, werden wir dann – wie jedes Jahr - auf der letzten großen Versteigerung in Maishofen (Sbg.) dabei sein und versuchen, auch dort noch möglichst vielen Fohlen das Leben zu retten und einen schönen Lebensplatz zu bieten.

Über unsere Fohlenrettungen wurde mittlerweile auch in den Medien berichtet, u.a. in HEUTE.at, in den Bezirksblättern ud im Wochenmagazin NEWS.

Gerne können sich Interessenten für Fohlenplätze noch bei uns melden, um noch weiteren Pferdekindern das Leben retten zu können: tanja@animal-spirit.at oder unter +43 2774 29330. Weitergabe erfolgt nur gegen Schutzvertrag! Natürlich sind wir auch über jede weitere Spende dankbar, die uns bei dieser großen Rettungsaktion hilft!

10.10.2019

Gnadenhof Esternberg: William und Kathie – das neue Traumpaar

Im letzten Newsletter haben wir über den Neuzugang Kathie am Gnadenhof Esternberg berichtet, jetzt gibt es ein „Update“ von Gnadenhofleiterin Anita: „Stolz geleitet unser William seine Kathie über das weitläufige Gelände in Esternberg. Kathie hat sich schnell eingelebt und auch Gefallen an unseren einsamen Pfauenmann gefunden. Sichtlich gefällt es ihr, wenn er sie umwirbt. Sie hat sich ihre Lieblingsplätze am Hof schon ausgesucht, oft sitzt sie vor der Eingangstür zur Katzenstube und beobachtet das muntere Treiben der Vierbeiner. Ihren „Aussichtsposten“ auf dem Pferdeunterstand sucht sie mehrmals auf und genießt die Sicht über die hügelige Landschaft hinüber in den Bayrischen Wald.

Nach wie vor macht es auch William höllischen Spaß, unseren Ziegenbock Quirin, der ständig aus dem Ziegengehege ausbüxt, zu attackieren und anzugreifen, was den Quirin aber absolut nicht aus der Ruhe bringt. Genüßlich schnabuliert er das Fallobst im Garten.

Ente Quaquak mit heimlichen Küken

Vor geraumer Zeit hat uns Moschusente Quaquak ihre beiden Küken Quik und Quak vorgestellt. Sie war aus der Voliere ausgebrochen und hat unter einem Haselnußstrauch ihr Nest sehr gut getarnt. Mit Adleraugen bewacht die stolze Mama ihren Nachwuchs und das Trio ist den ganzen Tag auf den Wiesen unterwegs, um nahrhafte Insekten und Gräser zu suchen. Am Abend sitzen die drei dann an einem lauschigen Plätzchen in der Garage wo ihnen die Witterung nichts anhaben kann.“

Quik und Quak würden sich auch sehr über eine Patenschaft für sie freuen!

10.10.2019

WWF/APA_OTS: Neue BOKU-Studie fordert Herdenschutz im Alpenraum

Herdenschutz ist unumgänglich – „Wolfs-freie Zonen" sind rechtlich nicht möglich – Voraussetzung für Abschuß ist nicht gegeben

Eine neue Studie der Universität für Bodenkultur (BOKU) im Auftrag der Bundesländer bestätigt die langjährigen WWF-Forderungen, daß Konflikten im Zuge der natürlichen Wolfs-Rückkehr in den Alpenraum mit Herdenschutzmaßnahmen begegnet werden muß. "Zur Vermeidung der Konflikte mit Nutztierhaltern kann aufgrund des aktuellen Schutzstatus der Wölfe nur die Forcierung der Herdenschutzmaßnahmen beitragen", schreiben die Autorinnen und Autoren unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Klaus Hackländer. "Der gezielte Einsatz eines fachgerechten und angemessen geförderten Herdenschutzes muß im Wolfsmanagement absolute Priorität haben", ergänzt WWF-Experte Christian Pichler. In Österreich gebe es zwar die europaweit höchsten Schalenwilddichten, jedoch auch flächendeckend ungeschützte Nutztierbestände. "Werden Weidetiere durch Elektrozäune, Herdenschutzhunde und Hirten ausreichend geschützt, bevorzugen Wölfe leichtere Beute wie Reh, Rotwild, Gams oder Wildschwein", so Pichler.

Einmal mehr eine klare Absage erteilt die BOKU-Studie einer Etablierung von "Wolfs-freien Zonen". Diese seien unter den gegenwärtigen rechtlichen Rahmenbedingungen nicht möglich. Auch der "günstige Erhaltungszustand" der heimischen Wolfs-Population als Voraussetzung für eine Regulierung durch Entnahme werde auf absehbare Zeit nicht erzielt, so das Fazit der Fachleute. "Abschußforderungen wie aktuell in Salzburg fallen in die Kategorie Scheinlösung, die weder europarechtlich haltbar ist noch an die Wurzel der Konflikte geht", bekräftigt Pichler die WWF-Position.

Der WWF Österreich appelliert an Politik und Behörden, mehr in Herdenschutz zu investieren und auf die dafür verfügbaren europäischen Fördertöpfe zuzugreifen. "Wenn man hier nicht in die Umsetzung gelangt, werden ungeschützte Weidetiere immer wieder leichte Beute darstellen. Betroffene Landwirte müssen sowohl für Risse entschädigt werden, als auch beim Aufbau von Schutzmaßnahmen finanziell unterstützt und sachlich informiert werden – und zwar nach Vorbild der Schweiz und anderer Nachbarländer, die mit wesentlich größeren Wolfs-Populationen leben", schließt WWF-Experte Pichler.

Die BOKU-Studie mit dem Titel „Gutachterliche Stellungnahme zu den Auswirkungen von rückkehrenden Wölfen auf Landwirtschaft und traditionelle Weidehaltung, Freizeit- und Erholungswirtschaft, Jagd- und Forstwirtschaft sowie Biodiversität im Ostalpenraum“ ist online unter diesem Link abrufbar: https://cutt.ly/Ueif6ue

10.10.2019

Regenwald.org-Petition: Bolivien - Der Tropenwald brennt für Fleisch und Soja

Die im brasilianischen Regenwald gelegten Brände stehen weltweit in den Schlagzeilen. Aber auch im benachbarten Bolivien stehen Millionen Hektar tropische Wälder und Savannen in Flammen, um Platz für Rinderweiden und Sojaplantagen zu schaffen. (Siehe auch unser jüngster NL-Artikel Fleischkonsum und Regenwald )

Und auch in Bolivien ist eine verfehlte Agrarpolitik der Regierung der Auslöser dieser Umweltkatastrophe. 21 bolivianische Organisationen sowie die Menschenrechtsorganisation Amnesty International appellieren an den Präsidenten Boliviens.

Dieser soll das Mitte Juli in Kraft getretene Dekret Nr. 3973 zurücknehmen, das die Rodung und das Abbrennen der Wälder genehmigt. Seitdem sind über 5,3 Millionen Hektar Land in Flammen aufgegangen.

Bitte unterstützen Sie die Petition an die Regierung Boliviens

 

02.10.2019

Gedanken zum Welt-Tierschutztag

Der kommende 4. Oktober ist bekanntlich Welt-Tierschutztag. Dieser Tag geht auf den Heiligen Franz von Assisi zurück, der Schutzpatron aller Tiere, der natürlich selbst auch Vegetarier war. Die weltweit größte Tierausbeutung geht nämlich nach wie vor vom exzessiven menschlichen Fleischkonsum und der damit verbundenen extremen Tierquälerei aus (siehe dazu auch die ausführlichere OTS-Presseaussendung vom 3.10.19): So werden jährlich über 60 Milliarden „Nutz“-Tiere für die menschliche Ernährung geschlachtet, Fische und sog. „Meeresfrüchte“ noch gar nicht eingerechnet (sie werden auf gut 3 Billionen Fische geschätzt!). Für Dr. Franz-Joseph Plank, Gründer und Obmann von ANIMAL SPIRIT, ist evident, daß jede/r einzelne sehr viel, u.z. täglich, gegen das immense Tierleid – und damit auch für Umwelt- und Klimaschutz - beitragen kann: „Die (Massen)Tierhaltung ist laut diverser Studien für mindestens 25 % der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich – mehr als das gesamte weltweite Verkehrswesen! Über 50 % der Wasserverschmutzung in Europa wird durch die Massentierhaltung verursacht, die Erzeugung von nur einem Kilogramm Rindfleisch verbraucht sage und schreibe 15.500 Liter Wasser! Zudem vergrößert hoher Fleisch-Konsum die Gefahr von Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck, Gicht sowie der immer mehr verbreiteten Fettleibigkeit (Adipositas). Und über 40 % der weltweiten Getreideernte werden an unser „Nutz“-Vieh verfüttert und gar 95% der Sojaproduktion, während über 1 Milliarde Menschen noch immer hungern muß! Wenn man also persönlich etwas für die Rettung dieses Planeten beitragen will, ist nichts so effizient wie deutlich weniger oder am besten gar kein Fleisch mehr zu essen und auch andere tierische Produkte (Milchprodukte, Eier, etc.) auf ein Minimum zu reduzieren!“

Für ANIMAL SPIRIT ist nicht nur der 4. Oktober dem Tierschutz gewidmet, wo sich meist auch sämtliche Politiker, Medien- und Interessensvertreter (Lobbyisten), die das restliche Jahr über eher das weltweite Tierleid befeuern, dazu äußern, sondern jeder der 365 Tage im Jahr, und das seit nunmehr gut 17 Jahren! So haben wir im letzten Monat bereits wieder 27 Fohlen vor dem sicheren Schlachttod freigekauft und auf gute Plätze vermittelt (siehe auch die aktuellen Medienberichte in Heute.at bzw. im am Freitag erscheinenden NEWS); zudem versorgen wir täglich auf unseren 3 Gnadenhöfen in NÖ und OÖ insgesamt mehr als 600 schutzbedürftige ehemalige „Nutztiere“!

Aber auch das eine oder andere Wildtier verirrt sich gelegentlich zu uns, wie momentan gerade 7 verlassene kleine Igelkinder, deren Mutter überfahren worden ist. Sie erholen sich derzeit auf unserem Gnadenhof Hendlberg in Laaben, Wienerwald (siehe Fotos).

02.10.2019

Besuch einer Freiwilligengruppe am Hendlberg

Letztes Wochenende war wieder- wie bereits die Jahre zuvor – eine Gruppe freiwilliger Helfer rund um Herrn Peter Günczler, bestehend aus 13 Erwachsenen und 4 Kindern,  bei uns am Gnadenhof Hendlberg und hat tatkräftig mitgeholfen: Die eine Gruppe war im Büro und hat geholfen, die vielen Retouren unserer aktuellen Kalender-Aussendungen zu bearbeiten, die andere Gruppe hat sich rund um den Hof nützlich gemacht: Ställe bzw. Gehege ausmisten und von Grund auf general-säubern, Zäune streichen, kleinere Reparatur- und Holzarbeiten.

Ein großes Dankeschön an alle MithelferInnen, die uns durch ihr regelmäßiges unentgeltliches „Karma-Yoga“  auf einem unserer drei Gnadenhöfe eine große Unterstützung für unser Team und natürlich auch für die vielen Tiere sind. Sie wurden aber sicherlich auch entschädigt durch die Dankbarkeit und Zuneigung der Tiere und die vielen Streicheleinheiten, die sie bei diesen verteilen durften…

02.10.2019

Gnadenhof Esternberg: Neues Liebesglück für Pfau William

Gnadenhofleiterin Anita schreibt: „Unser Mitarbeiter Sadat ist im gesamten Landkreis wegen seiner Hilfsbereitschaft für Mensch und Tier bekannt. Eine Nachbarin hat ihn um Hilfe gebeten, da ihr zwei Pfauen zugeflogen waren, leider verendete das männliche Tier. Zurück blieb die traurige Kathie. Wiederrum ein Glücksfall für unseren William, der auch schon seit geraumer Zeit alleine leben muß und daher den Tag meistens damit zugebracht hat, seine Schönheit im Spiegel zu betrachten, den wir eigens für ihn aufgestellt hatten. Wenn ihm das auch zu langweilig wurde, jagte er mit Vorliebe die Gockerl im Hof herum oder attackierte den Ziegenbock Quirin, den das aber eher weniger interessierte und gemächlich seines Weges zog...

Wir waren gespannt auf den Augenblick der Ankunft der „königlichen Hoheit“ und haben für eine standesgemäße Unterkunft gesorgt. Gibt es etwas Schöneres als ein altes Gebälk in einem Holzstadel? Genau diesen geschützten Platz hat sich nämlich unser William selbst als Schlafplatz auserkoren. Kurzerhand haben wir ihn dort eingesperrt und seine neue Gespielin über die Leiter ins Gemach getragen. Mit ein paar Flügelschlägen hat sie gleich in seiner Nähe Platz genommen. Sichtlich beeindruckt von soviel Schönheit zeigte er sich von seiner besten, charmanten Seite und näherte sich langsam dem holden Weibchen. Leise haben wir uns aus dem Stadel geschlichen und den Lauf der Dinge der Natur überlassen.

Damit sich Kathie eingewöhnen kann, bleibt sie jetzt ein paar Tage mit William eingesperrt und anschließend werden wir die Tore öffnen und das Paar kann gemeinsam das Leben in unserer schönen Natur in vollen Zügen genießen.

Die beeindruckende Schönheit dieser Vögel ist überwältigend und wir hier am Gnadenhof in Esternberg freuen uns jeden Tag über diese wunderbaren Mitgeschöpfe. Kathie sucht nur noch einen lieben Menschen, der für sie eine Patenschaft übernehmen will!

02.10.2019

Neuseelands Blauwale und die letzten Māui Delfine sind in Gefahr:

Greenpeace-Petition:

Die österreichische OMV plant schon in den nächsten Wochen neue Öl- und Gasbohrungen in den Meeren rund um Neuseeland. Die OMV war in dieser Region bereits für mehrere Unfälle verantwortlich. Ein weiterer, großer Ölunfall hätte katastrophale Folgen für die Blauwale in der Region – und wenn das Öl den Lebensraum der seltenen Māui-Delfine erreicht, dann könnte dies das Ende für die bedrohten Tiere bedeuten!

Letztes Jahr haben wir es geschafft, daß die neuseeländische Regierung keine neuen Öl- und Gaslizenzen in Neuseeland mehr vergibt. Ein großer Erfolg! Daraufhin haben sich große Ölgiganten wie Shell und Chevron aus der Region zurückgezogen. Der letzte große Konzern vor Ort ist jetzt nur noch ausgerechnet die österreichische OMV.

Wir fordern die OMV auf, keine neuen Öl- und Gasbohrungen in Neuseeland durchzuführen!

Bitte Petition unterzeichnen!
 

 

25.09.2019

10 weitere Fohlen freigekauft.
Bitte helfen Sie uns, noch mehr Fohlen zu retten!

Wie angekündigt war gestern wieder ein Team von ANIMAL SPIRIT  - übrigens als einzige Tierschutz-Organisation - bei dem berüchtigten Noriker Hengstfohlenmarkt in Maishofen, Salzburg. Dank vieler SpenderInnen und den neuen ÜbernehmerInnen ist es uns gelungen, dort wieder 10 arme Pferdekinder – oft nicht viel älter als 4 Monate und gerade erst der Mutter entrissen – freizukaufen! Auf diesen Fohlenmärkten in Österreich und Bayern werden diese Tage und Wochen ja - wie jeden Herbst - Hunderte Haflinger- und Norikerfohlen an die Fleischindustrie verschachert, nur weil sie nicht den gängigen Schönheitskriterien der Züchter entsprechen bzw. – wie die Kaltblüter Noriker – sehr guten „Fleischansatz“ haben und daher speziell für den "Fleischmarkt" gezüchtet werden.

Wir sind also gerade im Dauereinsatz, um möglichst viele Tierkinder vor diesem schrecklichen Ende zu retten. Denn bereits übermorgen Freitag sind wir nochmals in Tirol, um zumindest weitere 5 Haflingerfohlen freizukaufen, für die wir gute Privatplätze gefunden haben. Somit haben wir dann heuer – quasi in der Halbzeit - bereits 25 Fohlen freikaufen können!

Bis Ende Oktober finden aber noch einige weitere Pferdemärkte statt, der letzte große am 22. 10. In Maishofen. Wir werden deshalb weiter vor Ort mit Aktionen auf das Schicksal der armen Fohlen aufmerksam machen. Und wir werden natürlich versuchen, noch mehr Pferdekinder vor dem sicheren Tod zu bewahren. Bitte helfen Sie uns dabei! Ein Fohlen kostet durchschnittlich 700 Euro, Noriker – je nach Gewicht – oft noch mehr! Jeder Betrag ist eine großartige Hilfe.

Ich bedanke mich herzlich bei bisherigen UnterstützerInnen, die uns den Freikauf der ersten 25 Fohlen ermöglicht haben! Allerdings suchen wir auch weiterhin noch gute Fohlenplätze,  InteressentInnen melden sich bitte bei tanja@animal-spirit.at oder unter +43 2774 29330; je mehr sich rechtzeitig melden, desto mehr können wir auch freikaufen!

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann ANIMAL SPIRIT

25.09.2019

https://5gunplugged.com: Vergangenen Samstag fand in Wien eine 8-stündige Veranstaltung/Demo gegen das geplante und teilweise probeweise schon installierte 5G-Handynetz statt, an der auch Vertreter von ANIMAL SPIRTIT teilnahmen. Viel zu wenigen MitbürgerInnen ist offenbar bekannt und bewußt, was für neue – bislang noch nie dagewesene – Gefahren von dieser „modernen“ Mikrowellen-Technologie für Mensch, Tier, Pflanzen und Mitwelt ausgehen.

Catharina Roland (www.awake2paradise.com), eine der Mit-Organisatorinnen, schreibt dazu:

DEN KOPF AUS DEM SAND! Ich bin nach wie vor erstaunt darüber, wie viele Menschen keine Ahnung davon haben, welche Gefahren von 5G, der neuen 5. Mobilfunkgeneration, ausgehen. Still und heimlich wird versucht, eine Technologie in unser Leben zu bringen, die die Erde schon in den nächsten Jahren flächendeckend überziehen und damit mit künstlichen elektromagnetischen Feldern verstrahlen und weltweit alles kontrollierbar machen soll.

Ich habe mich in den letzten Monaten sehr intensiv mit den vielen Aspekten von 5G  auseinandergesetzt und eine Website erstellt, die dir einen guten Überblick über das Thema verschaffen kann. Du findet dort auch viele Links zu anderen höchst informativen Seiten und Informationen darüber, wie du dich schützen  und selbst aktiv werden kannst.“

Die größte Manipulation besteht darin, zu glauben
„Ich kann nichts tun, das kommt sowieso“.
Solange wir glauben, daß wir hilflos sind, werden wir genau diese Realität aufrecht erhalten. Es ist Zeit, daß wir aus dieser Hilflosigkeitsfalle aussteigen.

 Viele weitere wichtige Infos auf der neuen Seite www.5gunplugged.com

Einer der Haupt-Vortragenden bei dieser Veranstaltung war der österr. unabhängige Investigativ-Journalist Steven Whybrow (siehe Foto), der sehr eindringlich v.a. auch auf den eigentlichen Zweck dieser 5G-Technologie hingewiesen hat: Die totale Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung, wie sie z.B. in China tlw. bereits Wirklichkeit geworden ist (siehe auch https://www.kla.tv/14576 oder https://www.kla.tv/14506). George Orwells Roman "1984" soll nun tatsächlich und endgültig zur bitteren Realität werden!

5G strahlt mit Mikrowellenfrequenzen, also Frequenzen, die bislang vor allem für Mikrowellenherde und im Militär als Waffen zum Einsatz kamen. Im Militär werden solche Mikrowellen benutzt, um gezielt Körperfunktionen zum Einbrechen zu bringen oder Menschenmassen schockartig auseinander zu treiben.

Eine – ausführlichere – Wiederholung dieses überaus wichtigen und brisanten Vortrags findet am 3. Oktober 2019 um 19 Uhr in Wien statt, u.z. in 1190, Himmelstr. 19, im Heurigen „Berger“.

Eine (englische) Online Unterschriftenaktion gegen 5G können Sie HIER unterschreiben!

25.09.2019

www.focus.de, Deutschland: Querschläger bei Wildschwein-Jagd: Junger Landwirt wird schwer verletzt

Ein 25-jähriger Landwirt liegt schwer verletzt im Krankenhaus, nachdem ein Jäger in Baden-Württemberg den Weinbauern mit einem Schuß am Bein getroffen hat. Der Schütze wollte ein Wildschwein erlegen. Alexander Gutjahr saß mit einer Erntehelferin auf einem Traktor in einem Maisfeld in Gündelbach (Landkreis Ludwigsburg), als ihn die Kugel traf. Abgefeuert hatte sie ein Jäger, der mit einem weiteren Mann auf der Jagd nach Wildschweinen war und wartete, bis ein Tier aus der Deckung lief.

Als plötzlich eine Wildsau aus ihrem Versteck kam und an dem Traktor vorbeirannte, auf dem Gutjahr und dessen Frau saßen, fielen die Schüsse. Doch statt des Tieres, trafen sie den Landwirt. "Ich schaute nach unten, sah jede Menge Blut. In meinem Bein klaffte ein Loch", erzählte der junge Winzer.

Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung

Per Funk konnte dieser seine Kollegen auf dem Feld kontaktieren, die den Oberschenkel mit einem Kabel angebunden und mit einem T-Shirt einen Druckverband gemacht hätten, wie Gutjahr der "Bild" erzählte. Ein Rettungshubschrauber flog den Mann in eine Klinik. Dort kam der 25-Jährige sofort auf die Intensivstation. Seitdem mußte der Winzer bereits drei Operationen am linken Unterschenkel über sich ergehen lassen. Ärzte mußten die zersplitterten Knochen des Mannes mit Schrauben fixieren. Gegen die Jäger läuft ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung.

25.09.2019

PETITION: Kohlekraftwerk verhindern – Menschen und Tiger schützen

www.Regenwald.org: Die Mangrovenwälder der Sundarbans sind die größten und artenreichsten der Welt. Hier leben seltene Königstiger, Axishirsche, Delfine und Batagur-Schildkröten. Außerdem schützen die Wälder die Bewohner des Binnenlandes vor Zyklonen. 1997 hat die Unesco die Mangroven zum Welterbe erklärt. Trotzdem treibt die Regierung von Bangladesch wenige Kilometer entfernt den Bau eines Kohlekraftwerks voran. 1.320 Megawatt sollen die beiden Blöcke in Rampal liefern.

Umweltschützer schlagen Alarm:

- Für das Kraftwerk werden Mangroven und damit die Heimat der Tiger zerstört.

- Das Wasser des Flusses Passur wird erwärmt und vergiftet. Viele Fische und Delphine werden das nicht überleben.

- Havariert ein Kohlefrachter, sind die Schäden nicht abzusehen.

- Zwei Millionen Menschen, unter ihnen viele Fischer, könnten ihre Lebensgrundlage durch das Projekt verlieren.

Bitte fordern Sie Ministerpräsidentin Hasina Wajed auf, das schädliche Projekt zu beenden und umwelt- und klimafreundlichere Energiequellen zu erschließen.

ZUR PETITION

15.09.2019

Neuer Gnadenhof-Kalender 2020 versandbereit!

Unser neuer ANIMAL SPIRIT Gnadenhof-Kalender, der viele unserer Mitglieder wie jedes Jahr mit den authentischen Tierbildern erfreut, ist fertig und wird dieser Tage bereits an einige unserer UnterstützerInnen verschickt. Ein anderer Teil wird ihn dann spätestens im Dezember, also sicher vor Weihnachten, erhalten. Wer ihn dennoch schon jetzt haben möchte, kann ihn HIER online ansehen und auch gleich bestellen. Gerne können Sie ihn aber auch per email (tanja@animal-spirit.at) oder Telefon (+43-2774-29330) zum jedes Jahr gleichen Preis von € 10,90 (plus 2,- Versand) anfordern (Staffelpreise ab 5 Stück).

Aus dem Editorial: „Auf dem Titelblatt dieses ANIMAL SPIRIT Kalenders lernen Sie unser Lama Andi vom Gnadenhof Esternberg kennen. In Österreich werden immer mehr Lamas gehalten, weil ihre Gesellschaft Menschen gut tut, z.B. beim Lamawandern. Ihre besondere Energie kann etwa bei Depressionen helfen. Leider kommen nicht alle Besitzer mit ihrer Haltung zurecht, deshalb leben inzwischen 5 Lamas auf unseren 3 Gnadenhöfen….“.

„… Alle Tiere sind Teil derselben Schöpfung und wir Menschen gehören auch dazu. Nähern wir uns wieder an, gesellen wir uns zu ihnen. Das können Sie auch, indem Sie ANIMAL SPIRIT unterstützen. Oder mit einem Besuch auf einem unserer Gnadenhöfe.“

15.09.2019

Weitere Fohlen-Lebensplätze gesucht

Erste 10 Fohlen freigekauft, weitere warten noch auf gute Plätze!

Nachdem wir im vorletzten Newsletter von der Rettung der ersten 10 Haflinger-Fohlen im heurigen Jahr berichtet hatten, wartet jetzt schon die erste große Noriker-Versteigerung auf uns: U.z. am 24. September in Maishofen, Salzburg (Siehe auch unsere OTS-Presseaussendung). Weitere folgen Ende September und Ende Oktober. Dafür suchen wir noch möglichst viele gute private Plätze in Österreich und Deutschland, wo sie ihr restliches Leben in Sicherheit und Freiheit verbringen dürfen. Die Fohlen werden nur per Schutzvertrag abgegeben. Die Organisation des Transports sowie der dafür notwendigen Papiere wird von uns übernommen. InteressentInnen für melden sich bitte bei tanja@animal-spirit.at oder unter +43 2774 29330; je mehr sich rechtzeitig melden, desto mehr können wir auch freikaufen!

Selbstverständlich sind wir auch über weitere Spenden dankbar, die uns weitere Freikäufe der mittlerweile schon bis zu 1000,- € teuren Fohlen ermöglichen würden. Am besten über unsere neue und sichere Spendenseite oder auf unser ANIMAL SPIRIT-Spendenkonto bei der PSK: IBAN: AT82 6000 0000 7569 4953, BIC: BAWAATWW. Wir haben seit Jahren das österr. Spendengütesiegel und die Spenden sind steuerlich absetzbar! Herzlichen Dank!

15.09.2019

www.peta.de: Was Ihr Fleischkonsum mit dem brennenden Regenwald zu tun hat

Es ist eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes: Riesige Flächen des Amazonas-Regenwaldes stehen in Flammen, welche den Lebensraum unzähliger Ureinwohner, Tiere und Pflanzen verschlingen. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie viele Tiere bereits ihr Leben lassen mussten und wie viele unentdeckte Arten nun für immer verborgen bleiben. Die Brände breiten sich über die Länder Brasilien, Bolivien und Paraguay aus und sind so extrem, daß man die Rauchwolken auf Sattelitenbildern erkennen kann. In São Paulo fiel sogar schwarzer Regen. Niemals wurden derart viele Brände im Amazonasgebiet registriert wie in diesem Jahr.

Es ist richtig, wütend zu sein. Es ist richtig, Angst zu haben. Schließlich versorgt uns der Amazonas-Regenwald mit 20 Prozent unseres Sauerstoffes. Ohne Sauerstoff können wir nicht mehr atmen. Ohne Sauerstoff können wir nicht überleben. Und falls wir uns noch aus diesem brennenden Haus retten können, was ist dann mit unseren Kindern und Enkelkindern? Was ist mit deren Enkelkindern? Die Erde ist unsere einzige Heimat. Wenn wir sie umbringen, zieht sie uns alle mit in den Tod.

Amazonas-Regenwald: So hängen die Brände mit Ihrem Fleischkonsum zusammen

Brasilien ist der größte Exporteur von Rindfleisch. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Fleisch werden immer größere Flächen des Regenwaldes gerodet, um Rinder und andere Tiere darauf zu halten und Tierfutter anzupflanzen. So ist die Tierhaltung für 70 Prozent der Zerstörung des Amazonasgebietes verantwortlich! Besonders schnell funktionieren Waldrodungen, wenn in der Trockenzeit Feuer gelegt werden. Und genau diese Feuer waren es, die nun Hunderte Quadratkilometer Regenwald in Brand gesetzt haben.

Fleisch aus Südamerika ist also schon mal ein klares No-Go. Doch selbst wenn Sie lediglich Fleisch aus Deutschland oder Österreich kaufen, so tragen Sie dennoch einen Teil zu den Bränden bei. Schließlich haben wir hierzulande nicht genug Platz, um Tierfutter für alle Rinder, Schweine und Hühner anzupflanzen: So stammen Millionen Tonnen Tierfutter aus dem Amazonasgebiet! Insgesamt stammen 80 Prozent des nach Deutschland bzw. Österreich importierten Sojas aus Südamerika. Soja, das hier für Tofu und andere vegane Produkte verwendet wird, macht nur einen irrelevant kleinen Teil aus und stammt meistens aus Europa.

Das können Sie tun, um den Regenwald zu retten

Um wirklich nachhaltig zu leben und den Regenwald zu retten, sollten Sie also möglichst alle Fleisch- und Tierprodukte von Ihrem Einkaufszettel streichen. Was sich erstmal schwierig anhört, ist in Wirklichkeit völlig unkompliziert und macht sogar Spaß. Schließlich gibt es heutzutage eine Vielzahl an köstlichen veganen Alternativen, die nur einen Bruchteil an Land, Ressourcen, Wasser und Energie verbrauchen. Und denken Sie nur an all die Tierleben, die Sie mit dieser Entscheidung verschonen. Zählen Sie nicht auf die Politik, sondern nutzen Sie Ihre Macht als Konsument, um die Zukunft unseres Planeten zu verändern. Jeder Einzelne von uns zählt!