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z.B. 13/11/2019
10.10.2019

WWF/APA_OTS: Neue BOKU-Studie fordert Herdenschutz im Alpenraum

Herdenschutz ist unumgänglich – „Wolfs-freie Zonen" sind rechtlich nicht möglich – Voraussetzung für Abschuß ist nicht gegeben

Eine neue Studie der Universität für Bodenkultur (BOKU) im Auftrag der Bundesländer bestätigt die langjährigen WWF-Forderungen, daß Konflikten im Zuge der natürlichen Wolfs-Rückkehr in den Alpenraum mit Herdenschutzmaßnahmen begegnet werden muß. "Zur Vermeidung der Konflikte mit Nutztierhaltern kann aufgrund des aktuellen Schutzstatus der Wölfe nur die Forcierung der Herdenschutzmaßnahmen beitragen", schreiben die Autorinnen und Autoren unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Klaus Hackländer. "Der gezielte Einsatz eines fachgerechten und angemessen geförderten Herdenschutzes muß im Wolfsmanagement absolute Priorität haben", ergänzt WWF-Experte Christian Pichler. In Österreich gebe es zwar die europaweit höchsten Schalenwilddichten, jedoch auch flächendeckend ungeschützte Nutztierbestände. "Werden Weidetiere durch Elektrozäune, Herdenschutzhunde und Hirten ausreichend geschützt, bevorzugen Wölfe leichtere Beute wie Reh, Rotwild, Gams oder Wildschwein", so Pichler.

Einmal mehr eine klare Absage erteilt die BOKU-Studie einer Etablierung von "Wolfs-freien Zonen". Diese seien unter den gegenwärtigen rechtlichen Rahmenbedingungen nicht möglich. Auch der "günstige Erhaltungszustand" der heimischen Wolfs-Population als Voraussetzung für eine Regulierung durch Entnahme werde auf absehbare Zeit nicht erzielt, so das Fazit der Fachleute. "Abschußforderungen wie aktuell in Salzburg fallen in die Kategorie Scheinlösung, die weder europarechtlich haltbar ist noch an die Wurzel der Konflikte geht", bekräftigt Pichler die WWF-Position.

Der WWF Österreich appelliert an Politik und Behörden, mehr in Herdenschutz zu investieren und auf die dafür verfügbaren europäischen Fördertöpfe zuzugreifen. "Wenn man hier nicht in die Umsetzung gelangt, werden ungeschützte Weidetiere immer wieder leichte Beute darstellen. Betroffene Landwirte müssen sowohl für Risse entschädigt werden, als auch beim Aufbau von Schutzmaßnahmen finanziell unterstützt und sachlich informiert werden – und zwar nach Vorbild der Schweiz und anderer Nachbarländer, die mit wesentlich größeren Wolfs-Populationen leben", schließt WWF-Experte Pichler.

Die BOKU-Studie mit dem Titel „Gutachterliche Stellungnahme zu den Auswirkungen von rückkehrenden Wölfen auf Landwirtschaft und traditionelle Weidehaltung, Freizeit- und Erholungswirtschaft, Jagd- und Forstwirtschaft sowie Biodiversität im Ostalpenraum“ ist online unter diesem Link abrufbar: https://cutt.ly/Ueif6ue

10.10.2019

Regenwald.org-Petition: Bolivien - Der Tropenwald brennt für Fleisch und Soja

Die im brasilianischen Regenwald gelegten Brände stehen weltweit in den Schlagzeilen. Aber auch im benachbarten Bolivien stehen Millionen Hektar tropische Wälder und Savannen in Flammen, um Platz für Rinderweiden und Sojaplantagen zu schaffen. (Siehe auch unser jüngster NL-Artikel Fleischkonsum und Regenwald )

Und auch in Bolivien ist eine verfehlte Agrarpolitik der Regierung der Auslöser dieser Umweltkatastrophe. 21 bolivianische Organisationen sowie die Menschenrechtsorganisation Amnesty International appellieren an den Präsidenten Boliviens.

Dieser soll das Mitte Juli in Kraft getretene Dekret Nr. 3973 zurücknehmen, das die Rodung und das Abbrennen der Wälder genehmigt. Seitdem sind über 5,3 Millionen Hektar Land in Flammen aufgegangen.

Bitte unterstützen Sie die Petition an die Regierung Boliviens

 

02.10.2019

Gedanken zum Welt-Tierschutztag

Der kommende 4. Oktober ist bekanntlich Welt-Tierschutztag. Dieser Tag geht auf den Heiligen Franz von Assisi zurück, der Schutzpatron aller Tiere, der natürlich selbst auch Vegetarier war. Die weltweit größte Tierausbeutung geht nämlich nach wie vor vom exzessiven menschlichen Fleischkonsum und der damit verbundenen extremen Tierquälerei aus (siehe dazu auch die ausführlichere OTS-Presseaussendung vom 3.10.19): So werden jährlich über 60 Milliarden „Nutz“-Tiere für die menschliche Ernährung geschlachtet, Fische und sog. „Meeresfrüchte“ noch gar nicht eingerechnet (sie werden auf gut 3 Billionen Fische geschätzt!). Für Dr. Franz-Joseph Plank, Gründer und Obmann von ANIMAL SPIRIT, ist evident, daß jede/r einzelne sehr viel, u.z. täglich, gegen das immense Tierleid – und damit auch für Umwelt- und Klimaschutz - beitragen kann: „Die (Massen)Tierhaltung ist laut diverser Studien für mindestens 25 % der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich – mehr als das gesamte weltweite Verkehrswesen! Über 50 % der Wasserverschmutzung in Europa wird durch die Massentierhaltung verursacht, die Erzeugung von nur einem Kilogramm Rindfleisch verbraucht sage und schreibe 15.500 Liter Wasser! Zudem vergrößert hoher Fleisch-Konsum die Gefahr von Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck, Gicht sowie der immer mehr verbreiteten Fettleibigkeit (Adipositas). Und über 40 % der weltweiten Getreideernte werden an unser „Nutz“-Vieh verfüttert und gar 95% der Sojaproduktion, während über 1 Milliarde Menschen noch immer hungern muß! Wenn man also persönlich etwas für die Rettung dieses Planeten beitragen will, ist nichts so effizient wie deutlich weniger oder am besten gar kein Fleisch mehr zu essen und auch andere tierische Produkte (Milchprodukte, Eier, etc.) auf ein Minimum zu reduzieren!“

Für ANIMAL SPIRIT ist nicht nur der 4. Oktober dem Tierschutz gewidmet, wo sich meist auch sämtliche Politiker, Medien- und Interessensvertreter (Lobbyisten), die das restliche Jahr über eher das weltweite Tierleid befeuern, dazu äußern, sondern jeder der 365 Tage im Jahr, und das seit nunmehr gut 17 Jahren! So haben wir im letzten Monat bereits wieder 27 Fohlen vor dem sicheren Schlachttod freigekauft und auf gute Plätze vermittelt (siehe auch die aktuellen Medienberichte in Heute.at bzw. im am Freitag erscheinenden NEWS); zudem versorgen wir täglich auf unseren 3 Gnadenhöfen in NÖ und OÖ insgesamt mehr als 600 schutzbedürftige ehemalige „Nutztiere“!

Aber auch das eine oder andere Wildtier verirrt sich gelegentlich zu uns, wie momentan gerade 7 verlassene kleine Igelkinder, deren Mutter überfahren worden ist. Sie erholen sich derzeit auf unserem Gnadenhof Hendlberg in Laaben, Wienerwald (siehe Fotos).

02.10.2019

Besuch einer Freiwilligengruppe am Hendlberg

Letztes Wochenende war wieder- wie bereits die Jahre zuvor – eine Gruppe freiwilliger Helfer rund um Herrn Peter Günczler, bestehend aus 13 Erwachsenen und 4 Kindern,  bei uns am Gnadenhof Hendlberg und hat tatkräftig mitgeholfen: Die eine Gruppe war im Büro und hat geholfen, die vielen Retouren unserer aktuellen Kalender-Aussendungen zu bearbeiten, die andere Gruppe hat sich rund um den Hof nützlich gemacht: Ställe bzw. Gehege ausmisten und von Grund auf general-säubern, Zäune streichen, kleinere Reparatur- und Holzarbeiten.

Ein großes Dankeschön an alle MithelferInnen, die uns durch ihr regelmäßiges unentgeltliches „Karma-Yoga“  auf einem unserer drei Gnadenhöfe eine große Unterstützung für unser Team und natürlich auch für die vielen Tiere sind. Sie wurden aber sicherlich auch entschädigt durch die Dankbarkeit und Zuneigung der Tiere und die vielen Streicheleinheiten, die sie bei diesen verteilen durften…

02.10.2019

Gnadenhof Esternberg: Neues Liebesglück für Pfau William

Gnadenhofleiterin Anita schreibt: „Unser Mitarbeiter Sadat ist im gesamten Landkreis wegen seiner Hilfsbereitschaft für Mensch und Tier bekannt. Eine Nachbarin hat ihn um Hilfe gebeten, da ihr zwei Pfauen zugeflogen waren, leider verendete das männliche Tier. Zurück blieb die traurige Kathie. Wiederrum ein Glücksfall für unseren William, der auch schon seit geraumer Zeit alleine leben muß und daher den Tag meistens damit zugebracht hat, seine Schönheit im Spiegel zu betrachten, den wir eigens für ihn aufgestellt hatten. Wenn ihm das auch zu langweilig wurde, jagte er mit Vorliebe die Gockerl im Hof herum oder attackierte den Ziegenbock Quirin, den das aber eher weniger interessierte und gemächlich seines Weges zog...

Wir waren gespannt auf den Augenblick der Ankunft der „königlichen Hoheit“ und haben für eine standesgemäße Unterkunft gesorgt. Gibt es etwas Schöneres als ein altes Gebälk in einem Holzstadel? Genau diesen geschützten Platz hat sich nämlich unser William selbst als Schlafplatz auserkoren. Kurzerhand haben wir ihn dort eingesperrt und seine neue Gespielin über die Leiter ins Gemach getragen. Mit ein paar Flügelschlägen hat sie gleich in seiner Nähe Platz genommen. Sichtlich beeindruckt von soviel Schönheit zeigte er sich von seiner besten, charmanten Seite und näherte sich langsam dem holden Weibchen. Leise haben wir uns aus dem Stadel geschlichen und den Lauf der Dinge der Natur überlassen.

Damit sich Kathie eingewöhnen kann, bleibt sie jetzt ein paar Tage mit William eingesperrt und anschließend werden wir die Tore öffnen und das Paar kann gemeinsam das Leben in unserer schönen Natur in vollen Zügen genießen.

Die beeindruckende Schönheit dieser Vögel ist überwältigend und wir hier am Gnadenhof in Esternberg freuen uns jeden Tag über diese wunderbaren Mitgeschöpfe. Kathie sucht nur noch einen lieben Menschen, der für sie eine Patenschaft übernehmen will!

02.10.2019

Neuseelands Blauwale und die letzten Māui Delfine sind in Gefahr:

Greenpeace-Petition:

Die österreichische OMV plant schon in den nächsten Wochen neue Öl- und Gasbohrungen in den Meeren rund um Neuseeland. Die OMV war in dieser Region bereits für mehrere Unfälle verantwortlich. Ein weiterer, großer Ölunfall hätte katastrophale Folgen für die Blauwale in der Region – und wenn das Öl den Lebensraum der seltenen Māui-Delfine erreicht, dann könnte dies das Ende für die bedrohten Tiere bedeuten!

Letztes Jahr haben wir es geschafft, daß die neuseeländische Regierung keine neuen Öl- und Gaslizenzen in Neuseeland mehr vergibt. Ein großer Erfolg! Daraufhin haben sich große Ölgiganten wie Shell und Chevron aus der Region zurückgezogen. Der letzte große Konzern vor Ort ist jetzt nur noch ausgerechnet die österreichische OMV.

Wir fordern die OMV auf, keine neuen Öl- und Gasbohrungen in Neuseeland durchzuführen!

Bitte Petition unterzeichnen!
 

 

25.09.2019

10 weitere Fohlen freigekauft.
Bitte helfen Sie uns, noch mehr Fohlen zu retten!

Wie angekündigt war gestern wieder ein Team von ANIMAL SPIRIT  - übrigens als einzige Tierschutz-Organisation - bei dem berüchtigten Noriker Hengstfohlenmarkt in Maishofen, Salzburg. Dank vieler SpenderInnen und den neuen ÜbernehmerInnen ist es uns gelungen, dort wieder 10 arme Pferdekinder – oft nicht viel älter als 4 Monate und gerade erst der Mutter entrissen – freizukaufen! Auf diesen Fohlenmärkten in Österreich und Bayern werden diese Tage und Wochen ja - wie jeden Herbst - Hunderte Haflinger- und Norikerfohlen an die Fleischindustrie verschachert, nur weil sie nicht den gängigen Schönheitskriterien der Züchter entsprechen bzw. – wie die Kaltblüter Noriker – sehr guten „Fleischansatz“ haben und daher speziell für den "Fleischmarkt" gezüchtet werden.

Wir sind also gerade im Dauereinsatz, um möglichst viele Tierkinder vor diesem schrecklichen Ende zu retten. Denn bereits übermorgen Freitag sind wir nochmals in Tirol, um zumindest weitere 5 Haflingerfohlen freizukaufen, für die wir gute Privatplätze gefunden haben. Somit haben wir dann heuer – quasi in der Halbzeit - bereits 25 Fohlen freikaufen können!

Bis Ende Oktober finden aber noch einige weitere Pferdemärkte statt, der letzte große am 22. 10. In Maishofen. Wir werden deshalb weiter vor Ort mit Aktionen auf das Schicksal der armen Fohlen aufmerksam machen. Und wir werden natürlich versuchen, noch mehr Pferdekinder vor dem sicheren Tod zu bewahren. Bitte helfen Sie uns dabei! Ein Fohlen kostet durchschnittlich 700 Euro, Noriker – je nach Gewicht – oft noch mehr! Jeder Betrag ist eine großartige Hilfe.

Ich bedanke mich herzlich bei bisherigen UnterstützerInnen, die uns den Freikauf der ersten 25 Fohlen ermöglicht haben! Allerdings suchen wir auch weiterhin noch gute Fohlenplätze,  InteressentInnen melden sich bitte bei tanja@animal-spirit.at oder unter +43 2774 29330; je mehr sich rechtzeitig melden, desto mehr können wir auch freikaufen!

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann ANIMAL SPIRIT

25.09.2019

https://5gunplugged.com: Vergangenen Samstag fand in Wien eine 8-stündige Veranstaltung/Demo gegen das geplante und teilweise probeweise schon installierte 5G-Handynetz statt, an der auch Vertreter von ANIMAL SPIRTIT teilnahmen. Viel zu wenigen MitbürgerInnen ist offenbar bekannt und bewußt, was für neue – bislang noch nie dagewesene – Gefahren von dieser „modernen“ Mikrowellen-Technologie für Mensch, Tier, Pflanzen und Mitwelt ausgehen.

Catharina Roland (www.awake2paradise.com), eine der Mit-Organisatorinnen, schreibt dazu:

DEN KOPF AUS DEM SAND! Ich bin nach wie vor erstaunt darüber, wie viele Menschen keine Ahnung davon haben, welche Gefahren von 5G, der neuen 5. Mobilfunkgeneration, ausgehen. Still und heimlich wird versucht, eine Technologie in unser Leben zu bringen, die die Erde schon in den nächsten Jahren flächendeckend überziehen und damit mit künstlichen elektromagnetischen Feldern verstrahlen und weltweit alles kontrollierbar machen soll.

Ich habe mich in den letzten Monaten sehr intensiv mit den vielen Aspekten von 5G  auseinandergesetzt und eine Website erstellt, die dir einen guten Überblick über das Thema verschaffen kann. Du findet dort auch viele Links zu anderen höchst informativen Seiten und Informationen darüber, wie du dich schützen  und selbst aktiv werden kannst.“

Die größte Manipulation besteht darin, zu glauben
„Ich kann nichts tun, das kommt sowieso“.
Solange wir glauben, daß wir hilflos sind, werden wir genau diese Realität aufrecht erhalten. Es ist Zeit, daß wir aus dieser Hilflosigkeitsfalle aussteigen.

 Viele weitere wichtige Infos auf der neuen Seite www.5gunplugged.com

Einer der Haupt-Vortragenden bei dieser Veranstaltung war der österr. unabhängige Investigativ-Journalist Steven Whybrow (siehe Foto), der sehr eindringlich v.a. auch auf den eigentlichen Zweck dieser 5G-Technologie hingewiesen hat: Die totale Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung, wie sie z.B. in China tlw. bereits Wirklichkeit geworden ist (siehe auch https://www.kla.tv/14576 oder https://www.kla.tv/14506). George Orwells Roman "1984" soll nun tatsächlich und endgültig zur bitteren Realität werden!

5G strahlt mit Mikrowellenfrequenzen, also Frequenzen, die bislang vor allem für Mikrowellenherde und im Militär als Waffen zum Einsatz kamen. Im Militär werden solche Mikrowellen benutzt, um gezielt Körperfunktionen zum Einbrechen zu bringen oder Menschenmassen schockartig auseinander zu treiben.

Eine – ausführlichere – Wiederholung dieses überaus wichtigen und brisanten Vortrags findet am 3. Oktober 2019 um 19 Uhr in Wien statt, u.z. in 1190, Himmelstr. 19, im Heurigen „Berger“.

Eine (englische) Online Unterschriftenaktion gegen 5G können Sie HIER unterschreiben!

25.09.2019

www.focus.de, Deutschland: Querschläger bei Wildschwein-Jagd: Junger Landwirt wird schwer verletzt

Ein 25-jähriger Landwirt liegt schwer verletzt im Krankenhaus, nachdem ein Jäger in Baden-Württemberg den Weinbauern mit einem Schuß am Bein getroffen hat. Der Schütze wollte ein Wildschwein erlegen. Alexander Gutjahr saß mit einer Erntehelferin auf einem Traktor in einem Maisfeld in Gündelbach (Landkreis Ludwigsburg), als ihn die Kugel traf. Abgefeuert hatte sie ein Jäger, der mit einem weiteren Mann auf der Jagd nach Wildschweinen war und wartete, bis ein Tier aus der Deckung lief.

Als plötzlich eine Wildsau aus ihrem Versteck kam und an dem Traktor vorbeirannte, auf dem Gutjahr und dessen Frau saßen, fielen die Schüsse. Doch statt des Tieres, trafen sie den Landwirt. "Ich schaute nach unten, sah jede Menge Blut. In meinem Bein klaffte ein Loch", erzählte der junge Winzer.

Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung

Per Funk konnte dieser seine Kollegen auf dem Feld kontaktieren, die den Oberschenkel mit einem Kabel angebunden und mit einem T-Shirt einen Druckverband gemacht hätten, wie Gutjahr der "Bild" erzählte. Ein Rettungshubschrauber flog den Mann in eine Klinik. Dort kam der 25-Jährige sofort auf die Intensivstation. Seitdem mußte der Winzer bereits drei Operationen am linken Unterschenkel über sich ergehen lassen. Ärzte mußten die zersplitterten Knochen des Mannes mit Schrauben fixieren. Gegen die Jäger läuft ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung.

25.09.2019

PETITION: Kohlekraftwerk verhindern – Menschen und Tiger schützen

www.Regenwald.org: Die Mangrovenwälder der Sundarbans sind die größten und artenreichsten der Welt. Hier leben seltene Königstiger, Axishirsche, Delfine und Batagur-Schildkröten. Außerdem schützen die Wälder die Bewohner des Binnenlandes vor Zyklonen. 1997 hat die Unesco die Mangroven zum Welterbe erklärt. Trotzdem treibt die Regierung von Bangladesch wenige Kilometer entfernt den Bau eines Kohlekraftwerks voran. 1.320 Megawatt sollen die beiden Blöcke in Rampal liefern.

Umweltschützer schlagen Alarm:

- Für das Kraftwerk werden Mangroven und damit die Heimat der Tiger zerstört.

- Das Wasser des Flusses Passur wird erwärmt und vergiftet. Viele Fische und Delphine werden das nicht überleben.

- Havariert ein Kohlefrachter, sind die Schäden nicht abzusehen.

- Zwei Millionen Menschen, unter ihnen viele Fischer, könnten ihre Lebensgrundlage durch das Projekt verlieren.

Bitte fordern Sie Ministerpräsidentin Hasina Wajed auf, das schädliche Projekt zu beenden und umwelt- und klimafreundlichere Energiequellen zu erschließen.

ZUR PETITION

15.09.2019

Neuer Gnadenhof-Kalender 2020 versandbereit!

Unser neuer ANIMAL SPIRIT Gnadenhof-Kalender, der viele unserer Mitglieder wie jedes Jahr mit den authentischen Tierbildern erfreut, ist fertig und wird dieser Tage bereits an einige unserer UnterstützerInnen verschickt. Ein anderer Teil wird ihn dann spätestens im Dezember, also sicher vor Weihnachten, erhalten. Wer ihn dennoch schon jetzt haben möchte, kann ihn HIER online ansehen und auch gleich bestellen. Gerne können Sie ihn aber auch per email (tanja@animal-spirit.at) oder Telefon (+43-2774-29330) zum jedes Jahr gleichen Preis von € 10,90 (plus 2,- Versand) anfordern (Staffelpreise ab 5 Stück).

Aus dem Editorial: „Auf dem Titelblatt dieses ANIMAL SPIRIT Kalenders lernen Sie unser Lama Andi vom Gnadenhof Esternberg kennen. In Österreich werden immer mehr Lamas gehalten, weil ihre Gesellschaft Menschen gut tut, z.B. beim Lamawandern. Ihre besondere Energie kann etwa bei Depressionen helfen. Leider kommen nicht alle Besitzer mit ihrer Haltung zurecht, deshalb leben inzwischen 5 Lamas auf unseren 3 Gnadenhöfen….“.

„… Alle Tiere sind Teil derselben Schöpfung und wir Menschen gehören auch dazu. Nähern wir uns wieder an, gesellen wir uns zu ihnen. Das können Sie auch, indem Sie ANIMAL SPIRIT unterstützen. Oder mit einem Besuch auf einem unserer Gnadenhöfe.“

15.09.2019

Weitere Fohlen-Lebensplätze gesucht

Erste 10 Fohlen freigekauft, weitere warten noch auf gute Plätze!

Nachdem wir im vorletzten Newsletter von der Rettung der ersten 10 Haflinger-Fohlen im heurigen Jahr berichtet hatten, wartet jetzt schon die erste große Noriker-Versteigerung auf uns: U.z. am 24. September in Maishofen, Salzburg (Siehe auch unsere OTS-Presseaussendung). Weitere folgen Ende September und Ende Oktober. Dafür suchen wir noch möglichst viele gute private Plätze in Österreich und Deutschland, wo sie ihr restliches Leben in Sicherheit und Freiheit verbringen dürfen. Die Fohlen werden nur per Schutzvertrag abgegeben. Die Organisation des Transports sowie der dafür notwendigen Papiere wird von uns übernommen. InteressentInnen für melden sich bitte bei tanja@animal-spirit.at oder unter +43 2774 29330; je mehr sich rechtzeitig melden, desto mehr können wir auch freikaufen!

Selbstverständlich sind wir auch über weitere Spenden dankbar, die uns weitere Freikäufe der mittlerweile schon bis zu 1000,- € teuren Fohlen ermöglichen würden. Am besten über unsere neue und sichere Spendenseite oder auf unser ANIMAL SPIRIT-Spendenkonto bei der PSK: IBAN: AT82 6000 0000 7569 4953, BIC: BAWAATWW. Wir haben seit Jahren das österr. Spendengütesiegel und die Spenden sind steuerlich absetzbar! Herzlichen Dank!

15.09.2019

www.peta.de: Was Ihr Fleischkonsum mit dem brennenden Regenwald zu tun hat

Es ist eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes: Riesige Flächen des Amazonas-Regenwaldes stehen in Flammen, welche den Lebensraum unzähliger Ureinwohner, Tiere und Pflanzen verschlingen. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie viele Tiere bereits ihr Leben lassen mussten und wie viele unentdeckte Arten nun für immer verborgen bleiben. Die Brände breiten sich über die Länder Brasilien, Bolivien und Paraguay aus und sind so extrem, daß man die Rauchwolken auf Sattelitenbildern erkennen kann. In São Paulo fiel sogar schwarzer Regen. Niemals wurden derart viele Brände im Amazonasgebiet registriert wie in diesem Jahr.

Es ist richtig, wütend zu sein. Es ist richtig, Angst zu haben. Schließlich versorgt uns der Amazonas-Regenwald mit 20 Prozent unseres Sauerstoffes. Ohne Sauerstoff können wir nicht mehr atmen. Ohne Sauerstoff können wir nicht überleben. Und falls wir uns noch aus diesem brennenden Haus retten können, was ist dann mit unseren Kindern und Enkelkindern? Was ist mit deren Enkelkindern? Die Erde ist unsere einzige Heimat. Wenn wir sie umbringen, zieht sie uns alle mit in den Tod.

Amazonas-Regenwald: So hängen die Brände mit Ihrem Fleischkonsum zusammen

Brasilien ist der größte Exporteur von Rindfleisch. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Fleisch werden immer größere Flächen des Regenwaldes gerodet, um Rinder und andere Tiere darauf zu halten und Tierfutter anzupflanzen. So ist die Tierhaltung für 70 Prozent der Zerstörung des Amazonasgebietes verantwortlich! Besonders schnell funktionieren Waldrodungen, wenn in der Trockenzeit Feuer gelegt werden. Und genau diese Feuer waren es, die nun Hunderte Quadratkilometer Regenwald in Brand gesetzt haben.

Fleisch aus Südamerika ist also schon mal ein klares No-Go. Doch selbst wenn Sie lediglich Fleisch aus Deutschland oder Österreich kaufen, so tragen Sie dennoch einen Teil zu den Bränden bei. Schließlich haben wir hierzulande nicht genug Platz, um Tierfutter für alle Rinder, Schweine und Hühner anzupflanzen: So stammen Millionen Tonnen Tierfutter aus dem Amazonasgebiet! Insgesamt stammen 80 Prozent des nach Deutschland bzw. Österreich importierten Sojas aus Südamerika. Soja, das hier für Tofu und andere vegane Produkte verwendet wird, macht nur einen irrelevant kleinen Teil aus und stammt meistens aus Europa.

Das können Sie tun, um den Regenwald zu retten

Um wirklich nachhaltig zu leben und den Regenwald zu retten, sollten Sie also möglichst alle Fleisch- und Tierprodukte von Ihrem Einkaufszettel streichen. Was sich erstmal schwierig anhört, ist in Wirklichkeit völlig unkompliziert und macht sogar Spaß. Schließlich gibt es heutzutage eine Vielzahl an köstlichen veganen Alternativen, die nur einen Bruchteil an Land, Ressourcen, Wasser und Energie verbrauchen. Und denken Sie nur an all die Tierleben, die Sie mit dieser Entscheidung verschonen. Zählen Sie nicht auf die Politik, sondern nutzen Sie Ihre Macht als Konsument, um die Zukunft unseres Planeten zu verändern. Jeder Einzelne von uns zählt!

15.09.2019

www.meinanzeiger.de: „Fisch und Meeresfrüchte enthalten krebserregende Stoffe“

Viele Menschen weichen auf Fisch aus und glauben, so etwas Gesünderes als Fleisch zu essen. Aber daß auch Fisch mit gefährlichen Substanzen verseucht ist, wissen viele Konsumenten leider nicht. Die meisten Fische, die wir im Supermarkt bekommen, sind Zuchtfische und sie werden genauso wie andere Zuchttiere mit Chemikalien jeder Art behandelt und gefüttert. In Speisefischen aus Aquakulturen entdecken Forscher immer mehr Gifte. Manche davon sind krebserregend.
So zum Beispiel Malachitgrün. Dieser Zusatzstoff schützt Fische vor Pilzbefall und Parasiten. Obwohl das Mittel verboten ist, schaffen Züchter es immer wieder, es einzusetzen. Die Lachszucht hat einen besonders schlechten Ruf: Die Tiere bekommen schlechtes Futter und werden mit Antibiotika behandelt.

Doch auch Fische aus der Natur können dank der Umwelt- und Gewässerverschmutzung (Meere, Seen, Flüsse) durch illegale oder legale Entsorgung (Altöl oder Chemikalien zum Beispiel) gefährliche Gifte in sich tragen. Fischkonserven werden teilweise mit Nitrat als Konservierungsstoff behandelt. Während der Lagerung wandelt sich ein Teil des Nitrats in Nitrit um, das zusammen mit den Aminen des Fisches Nitrosamine bildet. Nitrosamine sind sehr stark krebserzeugend.

Beim Räuchern von Fisch- und Fleischerzeugnissen können Substanzen entstehen, die im Tierversuch krebserregend wirken. Es handelt sich dabei um die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe PAK, die bei der Verbrennung von organischen Materialen entstehen.

Dioxine und die dioxinähnlichen polychlorierten Biphenyle (PCB) sind ebenfalls in Fisch enthalten und stark krebserregend. In Fisch und Meeresfrüchten lassen sich außerdem oft Spuren von Schwermetallen wie Arsen nachweisen. Eine hohe Dosis dieses Stoffes im Körper kann Hautkrebs und Leberkrebs auslösen. In manchen Fischen und Fischprodukten wird Quecksilber oberhalb der tolerierbaren Grenze gefunden. Wissenschaftler sind sich einig, daß Methylquecksilber ein äußerst gefährlicher Stoff ist. Weitere Schwermetalle in Fischen sind Cadmium und Blei.

Siehe dazu auch die bereits aus dem Jahr 2014 stammende, aber leider noch immer aktuelle Dokumentation Giftiger Fisch – Die große Gesundheitslüge, ORF-Weltjournal vom 26.11.2014

15.09.2019

 

www.tag24.de: Schockierende Szenen! 15-Jährige metzelt Stier-Kalb mit Messer zu Tode

Esquivias (Spanien) - Bei einem Stierkampf im August zu Ehren der Frauen der Stadt Esquivias kam es zu grausamen Szenen. In einem Video sieht man, wie unter anderem ein erst 15-jähriges Mädchen gnadenlos auf ein Kalb einsticht. Als es ihr nach vielen grausamen Versuchen gelingt, das Tier zu töten, werden dem jungen Kalb sofort die Ohren als Trophäe abgesäbelt.

Eine weitere junge Stierkämpferin sieht man kurz darauf, wie sie stolz nach ihrem blutigen Kampf in die Menge lacht und zwei Kinder an den Händen hält. Eines der Kinder präsentiert dem Publikum das zuvor von dem besiegten Kalb abgeschnittene Ohr. Nicht die einzigen Ohren, die an diesem Tag abgetrennt wurden. Ein weiteres wird unter anderem einer Frau im Publikum überreicht. Die freut sich scheinbar über das blutige Andenken. Das erschreckende Video wurde mittlerweile von YouTube wegen der brutalen Inhalte entfernt.

Spanische Tier- und Kinderschützer gehen auf die Barrikaden

Allen voran Marta Esteban von den "Animal Guardians" und dem "Independent Committee for the Protection of Children": "Würden wir es etwa für eine Art Unterhaltung halten, wenn Jungen und Mädchen Hunde und Katzen oder sogar Schafe foltern? Warum ist es bei Rindern anders? Das ist es offensichtlich nicht", so die Aktivistin in einem Bericht der "Animal Guardians".

Nicht nur, daß es sich bei dem Event um Tierquälerei handele, es sei auch ein Verbrechen an der Psyche der Kinder, die teilnehmen und zuschauen würden. "Kindern zu erlauben, Tiere zu foltern und zu töten und ihnen so großes Leid zuzufügen, insbesondere bei einem öffentlichen Spektakel, ist aus der Sicht ihrer körperlichen und geistigen Integrität anormal. Es zerstört ihr Einfühlungsvermögen für das Leiden anderer und öffnet die Tür zu weiterer Gewalt", so die Aktivistin weiter.

Auch Carmen Ibarlucea, Präsidentin von "La Tortura No Es Cultura" (Folter ist keine Kultur) äußerte sich zu dem perfiden Stierkampf, der zu Ehren der Frauen abgehalten wurde. "Tribute an Frauen, wie in diesem Fall der Stierkampf, sind eine Tradition, die es zu beenden gilt", und weiter "Das Ausstellen von weiblichen Minderjährigen, die Gewalt gegen Tiere ausüben, ist kein Mittel zur Förderung der Gleichstellung, und verstößt gegen den Schutz von Kindern."

10.09.2019

Besuch beim Bluemoon Animal Center in Hurghada, Ägypten

Seit nunmehr genau 10 Jahren unterstützt ANIMAL SPIRIT das vorbildliche Tierschutz-Projekt der Schweizerin Monique Carrera in Ägypten, nämlich das Bluemoon Animal Center in Hurghada (derzeit nur auf facebook vertreten, an einer eigenen Homepage wird noch gearbeitet). Diese Woche hat AS-Obmann Dr. Franz-Joseph Plank das Center nach zwei Jahren wieder einmal persönlich besucht und er war erstaunt, was sich in dieser Zeit alles getan hat und wie Bluemoon neuerlich gewachsen ist!

Angefangen hat ja alles mit der Rettung vieler Arbeits-Esel von der Straße, die oft mißhandelt, geschlagen, vernachlässigt oder krank waren und im „Wüsten-Gnadenhof“ von Monique Unterschlupf und Heilung gefunden haben. Da vor einigen Jahren die Esel aus Hurghadas Straßen durch die lokale Regierung verbannt worden sind, kommen jetzt nur mehr relativ wenige neue Esel dazu, aber es sind immer noch 30 Stück an der Zahl. Darunter das erst 2 Monate alte Eselfohlen „Giacometti“, dessen Mutter bereits trächtig abgegeben wurde. Aber auch viele andere Tiere haben in diesem vorbildlichen Gnadenhof, dessen 4 Hektar buchstäblich der Wüste abgerungen worden sind (auch dank einer von ANIMAL SPIRIT mitfinanzierten Wasser-Entsalzungsanlage), Zuflucht gefunden: 3 alte Pferde, ein Muli, das Kamel „Cäsar“, einige Schafe und Ziegen, ein Wüstenfuchs, 5 Grüne Meerkatzen, die zuvor als Touristenattraktion unter Alkoholeinflößung mißbraucht worden waren, einige von Europa-Rückkehrern zurückgelassene Schildkröten und Igel, 5 Nymphensittiche, die aus winzigen Käfigen eines Tierhändlers freigekauft wurden und derzeit auch ein Storch, der krankheitsbedingt den Vogelflug in den Südsudan nicht geschafft hat und sich jetzt in einem eigenen Gehege erholen darf.

10.09.2019

3000 Hunde und Katzen werden jedes Jahr behandelt!

Natürlich gibt es auch jede Menge Hunde und Katzen – insgesamt zeitweise gleichzeitig an die 200 (!) – , die in der Bluemoon-eigenen Stadt-Klinik entweder behandelt, operiert, gesund gepflegt oder "nur" kastriert werden, bevor sie entweder vermittelt oder wieder auf ihre angestammten Plätze zurückgebracht werden. Viele, die zu alt, behindert oder sonstwie unvermittelbar sind, dürfen natürlich auch den Rest ihres Lebens und in Sicherheit im Tierheim bleiben; die meisten davon bewegen sich frei im großen Gelände des Gnadenhofes, ohne daran zu denken wegzulaufen, da sie instinktiv wissen, daß es ihnen nirgendwo sonst besser gehen könnte…

Bluemoon kooperiert auch mit inzwischen 17 großen Hotels, wo Katzen,  manchmal auch Hunde, von den Touristen bzw. Voluntär-Teams gefüttert und/oder eingefangen und zur Klinik zum Kastrieren – wenn notwendig auch zu Behandlungen, Impfungen, Bluttests etc. - gebracht werden, um das unkontrollierte Vermehren anhaltend zu minimieren. Zuvor wurden die armen Tiere oft – wenn sie wieder mal überhand genommen haben – durch die Hotel-Arbeiter einfach „entsorgt“, also vergiftet, ertränkt, erschlagen oder auch weit weg in der Wüste ausgesetzt. Die am Programm teilnehmenden Hotels verpflichten sich eben nun, solches nicht mehr zu tun – ein großer Erfolg für den Tierschutz!

Bluemoon hat durch seine diversen Aktionen alleine heuer bereits wieder über 2000 Hunde und Katzen behandelt bzw. kastriert und letztes Jahr waren es sogar 3000! Das alles ist nur durch eine bestmögliche Organisation, viel Engagement und mittlerweile 22 angestellte MitarbeiterInnen – inkl. 4 Tierärzten und 3 Assistenten – zu bewerkstelligen!

10.09.2019

Pläne für die Zukunft:

Das wichtigste und dringendste Anliegen für Bluemoon ist derzeit eine zweite und größere Quarantänestation am Gnadenhof-Gelände. Denn die bestehende in der Stadt-Klinik platzt buchstäblich schon aus allen Nähten. Auf dem Gelände soll dann endlich mehr Platz und Sicherheit sein einerseits für Hunde mit infektiösen Krankheiten (wie z.B. Staupe, Räude oder Parvovirose) und andererseits Katzen mit diversen ansteckenden Viruserkrankungen (Katzenschnupfen, „Katzen-Aids“, FIP, etc.). Dazu soll auch eine moderne Infektionsschleuse installiert werden, um die Weiterverbreitung der Seuchen hintanzuhalten. Bereits in den nächsten Wochen soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, allerdings ist die Finanzierung noch alles andere als gesichert...

Für die kostengünstige Stromversorgung mitten in der Wüste wäre dann auch eine Solaranlage am Dach des Angestelltenhauses angedacht, denn ein Generator käme auf Dauer zu teuer wegen des hohen und teuren Dieselverbrauchs (mindestens 700 l/Monat)!

Auf längere Sicht – aber das ist derzeit noch Zukunftsvision – wäre am Gnadenhof-Gelände auch eine (zweite) Klinik, v.a. für die größeren Tiere (Esel, Pferde, Kamele…) angedacht.

Wenn Sie dieses tolle Tierschutz-Projekt in Ägypten unterstützen wollen, können Sie das gerne über unsere neue und sichere Spendenseite machen und dann unter „meine Spende für“ das Esel-Projekt anklicken. Wir werden die Spenden umgehend an das Bluemoon Animal Center weiterleiten. Vielen Dank!

06.09.2019

Erste 10 Fohlen freigekauft, weitere warten noch auf gute Plätze!

Gestern waren wir zu unserem ersten Fohlenfreikauf des heurigen Jahres in Kitzbühel, Tirol und konnten dort 10 dieser süßen Pferdekinder – alles Haflinger, siehe Fotos - freikaufen und ihnen somit den Horror-Transport nach Italien sowie den viel zu frühen Tod im Schlachthof ersparen! (Siehe dazu auch unsere OTS-Presseaussendung). Diese Haflingerfohlen mußten dank uns gar nicht auf eine Auktion, denn sie wurden bereits im Vorfeld bei Vor-Selektionen vom Zuchtverband von der Weiterzucht ausgeschlossen und wären somit ziemlich sicher an einen der vielen Händler gegangen! Für alle konnten wir gute private Plätze (nur mit Schutzvertrag) in Deutschland finden, wo sie inzwischen auch schon gut angekommen sind. Wenn sich in den nächsten Tagen noch weitere InteressentInnen für Haflingerfohen bei uns melden (bei tanja@animal-spirit.at oder unter +43 2774 29330), könnten wir auch noch mehrere freikaufen!

Anders ist die Lage leider bei den Norikerfohlen, weil es hier nach wie vor EU- und Verbands-Förderungen für „aussterbende Nutztierrassen“ gibt, also wird auch mehr gezüchtet, und auf den diversen Auktionen geht es immer laut und teilweise auch recht grob zu. Wir werden daher am 24. Und 27. September sowie im Oktober wieder auf den verschiedenen Norikerfohlen-Versteigerungen präsent sein (in Maishofen und Stadl Paura), sofern sich für diese edlen und extrem gutmütigen Tiere noch genügend Plätze finden – und wir genügend (weitere) Spendengelder für die teuren Freikäufe und Transporte auftreiben können! Denn die Fohlen sind in den letzten Jahren leider immer teurer geworden – auch dank unserer unermüdlichen Aufklärungsarbeit, indem einerseits doch etwas weniger gezüchtet wurde und daher weniger am Markt waren und andererseits die private Nachfrage gestiegen ist.

Wir danken den bisherigen UnterstützerInnen unserer Freikaufaktionen recht herzlich, wodurch die bisherigen Fohlenrettungen erst ermöglicht worden sind! Um wieder – wie die letzten Jahre – an die 60 Fohlen freikaufen zu können, bitten wir noch um weitere Spenden, am besten über unsere neue und sichere Spendenseite. Vielen Dank!

06.09.2019

Wolfstötung in Tirol: WWF und Naturschutzbund setzen 11.000 Euro Ergreiferprämie aus

OTS 6.9.2019: Naturschutzorganisationen wollen Polizei bei Aufklärung von Wilderei unterstützen – Umweltverbrechen konsequent verfolgen und ahnden – Viele geschützte Arten in Österreich bedroht

Nach der vom Land Tirol bestätigten Wolfstötung im Sellrain loben die Naturschutzorganisationen WWF Österreich und Naturschutzbund Österreich eine Ergreiferprämie von 11.000 Euro aus. Sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung und Verurteilung des Wilderers führen, können ab sofort an die zuständige Polizeiinspektion Kematen gerichtet werden – unter der Telefonnummer 059 133 7115 100, bzw. per Mail an pi-t-kematen@polizei.gv.at.

"Umweltverbrechen müssen konsequent verfolgt und geahndet werden. Mit der Prämie wollen wir die Aufklärungsarbeit der Polizei unterstützen. Erfahrungswerte zeigen, daß dieser Anreiz zusätzliche Hinweise und neue Ermittlungsstränge für die Polizei liefern kann", sagt Christian Pichler vom WWF. Im Jahr 2015 führte die ausgesetzte Prämie nach einem Luchs-Fund zur Ergreifung eines Ehepaars. Beide wurden zu einer Geldstrafe und Schadensersatzzahlung verurteilt, der Jagdschein wurde ihnen für mehrere Jahre entzogen. Auf einen ähnlichen Fahndungserfolg hofft man nun im Zuge der Ermittlungen zum gewilderten Wolf, dessen Tötung dem europaweiten Schutz zuwiderläuft. "Die natürliche Rückkehr des Wolfs in den Alpenraum ist eine Bereicherung für unsere Ökosysteme. Die Taten einzelner Wilderer hintertreiben jedoch die notwendige Diskussion darüber, wie wir ein konfliktarmes Zusammenleben gestalten können", bekräftigt Roman Türk, Präsident des Naturschutzbundes Österreich.

"Illegale Verfolgung durch den Menschen ist immer noch die größte Bedrohung für streng geschützte Tierarten wie Wolf, Luchs, Bär und Seeadler", erklären WWF und Naturschutzbund. Bären wurden durch Wilderei ein zweites Mal in Österreich ausgerottet. Jahrzehntelange Schutzbemühungen, die 1972 mit der Einwanderung des "Ötscherbären" begannen, wurden so zunichtegemacht. Dabei lief das Schutzprogramm anfangs gut. Nach der Freilassung dreier Bären zwischen 1989-1993 wurden insgesamt 31 Bären in Österreich geboren. Doch mehr als 20 Tiere sind im Laufe der Jahre auf ungeklärte Weise verschwunden. In vielen Fällen muß von illegaler Verfolgung ausgegangen werden, wie der Fund eines ausgestopften Jungbären im Dezember 2007 beweist. 2010 erlosch die kleine Population mit dem Verschwinden des letzten in Österreich geborenen Bären "Moritz".

Auch Luchse leiden massiv unter illegaler Verfolgung. 2013 wurde eine Luchsin mit ihrem Jungtier in einem mit Steinen beschwerten Plastiksack in der Ysper gefunden. Im Nationalpark Kalkalpen verschwanden zwischen 2012 und 2015 immer wieder männliche Luchse. Ebenfalls bedroht sind geschützte Greifvögel wie die Seeadler, die von Kriminellen insbesondere mit Giftködern umgebracht werden.

Über den aktuellen Anlaßfall in Tirol hinaus sehen WWF und Naturschutzbund Politik und Gesellschaft gefordert, anders als bisher mit der natürlichen Rückkehr des Wolfs umzugehen. "Wir brauchen dringend eine Abrüstung der Worte. Anstatt Ängste zu schüren, müssen betroffene Landwirte ausgewogen informiert und Herdenschutzlösungen vorangetrieben werden. Der Wolf ist weder Bestie noch Kuscheltier, sondern eine europarechtlich streng geschützte Art. Seine Rückkehr erfordert daher naturschutzfachlich korrekte und rechtskonforme Maßnahmen, wie sie in Nachbarländern erfolgreich praktiziert werden", bekräftigt Pichler vom WWF Österreich.