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ANIMAL SPIRIT - Newsletter vom 09.04.2018

Neuzugang am Gnadenhof Hendlberg: Ziege Mona

09.04.2018

Ziegen-Oma „Mona“ neu am Gnadenhof Hendlberg

Letztes Wochenende gab es am Gnadenhof Hendlberg in Laaben/NÖ wieder einen Zuwachs: Diesmal kein Tierkind, sondern die Omi „Mona“, eine 14-jährige Ziege. Mona ist nicht nur sehr freundlich und zutraulich, sondern für ihr Alter auch noch topfit. Gleich hat sie sich gut integriert und besonders mit dem Pony-Senior „Benny“ angefreundet – die beiden stehen jetzt sogar jede Nacht gemeinsam in einer Box.

Mona wurde uns vom befreundeten „Kinderbauernhof Eschenau“ gebracht, weil ihre Ziegen-Kollegin kürzlich gestorben war und es somit dort keine weiteren Artgenossen gab. Sie fühlte sich daher ein wenig einsam und so fand sie den Weg zu uns auf den Hendlberg, wo sie sich nun gemeinsam mit den Ziegen Viktor und Tina, der Kuh Annemarie, den Ponys Benny, Bernadette, Pinocchio und Alba, den Schafen Ilvy und Quatschi, den Schweinen Flower Power, Carlo und Frida, den diversen Hunden, Katzen und Hühnern den Haupthof teilt und zudem „Empfangskomitee“ für unsere Besucher spielen darf...

Es wird ihr bei uns sicherlich an nichts fehlen – lediglich eine Patenschaft vermißt sie noch und sie würde sich sehr über eine solche freuen!

Tierschutz-Themen: 

Vortrag „Gelebter Tierschutz“

09.04.2018

Ankündigung: Powerpoint-Vortrag „Gelebter Tierschutz“ von Dr. Franz-Joseph Plank, 13. April, A-3051 St. Christophen

Kommenden Freitag, den 13. April 2018, hält ANIMAL SPIRIT-Obmann Dr. Franz-Joseph Plank einen Vortrag über „sein“ Thema Tierschutz in St. Christophen bei Neulengbach (NÖ) – im Rahmen des „Umweltstammtisches St. Christophen“. Der Text am Ankündigungsplakat lautet:

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann des Vereins ANIMAL SPIRIT in Laaben, beschäftigt sich nunmehr seit 30 Jahren quasi hauptberuflich in diversen NGOs mit dem Thema Tierschutz. Er gibt Einblick und Informationen zu (politischen) Tierschutz-Themen wie z. B.: Massentierhaltung, Tiertransporte, aktuelle Tierschutz-Gesetzgebung für Rinder, Schweine, Geflügeltiere, Kaninchen und andere Tierarten, tierquälerische Jagdpraktiken und persönliche Handlungsmöglichkeiten.

Ort: Jugendheim Miteinander, A-3051 St. Christophen, Hauptstr. 6 (im Pfarrhof)

Zeit: 13.4.2018, 19:30 Uhr

Tierschutz-Themen: 

Gaby`s Gnadenhof braucht wieder Hilfe!

09.04.2018

Gaby Teichmann braucht wieder einmal dringend Hilfe!

Wieder steht der private Gnadenhof von Gaby Teichmann vor großen Problemen und daher hat sie uns – erneut – um unsere Hilfe gebeten. Da ANIMAL SPIRIT mit seinen drei Gnadenhöfen und 500 täglich zu betreuenden Tieren derzeit mehr als ausgelastet ist, können wir sie aber nicht noch mehr unterstützen, als wir das ohnehin schon tun, nämlich durch Finanzierung einer (zusätzlichen) Arbeitskraft und immer wieder Bezahlung diverser Heu- oder Tierarztrechnungen. Eigentlich bräuchte Gaby, die seit mehr als 26 Jahren - meist ganz alleine - immer ca. 200 gerettete Tiere (Pferde, Esel, Schafe, Ziegen, 3 Zebu-Rinder, Hühner, Kaninchen, Katzen und Hunde) betreut hat, mehr als nur eine Hilfskraft. Aber immer wieder springen ihr die Arbeiter ab, weil ihnen die Arbeit zu schwer und/oder die Bezahlung zu gering ist. Und Gaby ist nach all den Jahren schwerster Arbeit ohne einen Tag Pause gesundheitlich so angeschlagen, daß sie eigentlich selber gar nichts mehr körperlich arbeiten sollte – aber sie hat ja nicht einmal Zeit für einen Arztbesuch, geschweige denn Krankenhausaufenthalt…

Dazu kommt noch, daß sie mittlerweile nicht mehr weiß, wo sie das Geld für die nächste Heurechnung hernehmen soll. Ein großer Rundballen kostet in ihrer Region heuer schon fast 80,- Euro, und davon braucht ja täglich eineinhalb! Daher müßte sie dringend auch ihren Tierbestand zurückschrauben, um ihre Kosten und die Arbeit zu reduzieren. Also sucht sie vorläufig Plätze für ihre 20 Esel: wer immer einen guten Platz weiß, soll sich bitte gleich mit ihr persönlich in Verbindung setzen (sie ist nur telefonisch zu erreichen): (+43) 0650-9560158.

Am meisten hilft ihr aber natürlich eine Spende, um ihre überbordenden Kosten einigermaßen ausgleichen zu können: IBAN: AT51 2040 4006 0056 4260. Besten Dank!

Tierschutz-Themen: 

Polen: Trophäenjäger unerwünscht

09.04.2018

wildbeimwild.com: Polen - Trophäenjäger nicht mehr erwünscht

Polen war für die Hobby-Jäger aus dem deutschsprachigen Raum DAS Jagdland Nummer eins, insbesondere Westpolen. Nun gelten ganz andere Spielregeln, welche ab dem 1. April in Kraft getreten sind. Von nun an müssen alle Gesellschaftsjagden im Voraus den Behörden gemeldet werden. Jagdgegner werden sich also in Zukunft darauf einstellen können. Die vorsätzliche Behinderung der Jagd ist nicht mehr strafbar. An der revolutionären polnischen Jagdreform werden ausländische Jagdanbieter wie Hubertus-Hunting  wohl ebenfalls kaum Freude haben. Den Tierschützern ist es nämlich lieber, die Hobby-Mörder machen in Zukunft einen großen Bogen um ihr Land.

Mit den neuen Vorschriften wird auch die Aufsicht des Umweltministers über den polnischen Jagdverband verbessert. Zu lange wurde dem kriminellen Treiben zugeschaut. Die öffentliche Meinung den Hobby-Jägern gegenüber ist völlig gekippt. Gleiches kann man auch in der Tschechoslowakei usw. feststellen. Das dumme und heuchlerische Gerede von Schützen und Nützen, Anwälte der Tiere usw. der Hobby-Jäger stimmt einfach nicht.

Wer sinnlos tötet, schützt nicht und der zivilisierten Gesellschaft nützt es nichts.

Das neue Jagdgesetz wird vor allem die Rechte der Grundstückseigentümer stärken. Sie werden jetzt in der Lage sein, ihr Land ohne Angabe von Gründen vor Hobby-Jäger-Banden zu befrieden. Darüber hinaus erhöhen die neuen Vorschriften die Entfernung zu Wohngebäuden, in deren Nähe Hobby-Jäger jagen können von 100 auf 150 Meter. Die Jagd darf auch nur noch in einer Entfernung von mindestens 500 Meter von öffentlichen Versammlungen durchgeführt werden.

Minderjährigen ist die aktive und passive Teilnahme an der Jagd verboten worden. Es dürfen also auch keine Kinder mehr zu Treibjagden aus den umliegenden Dörfern aufgeboten werden. Das neue Gesetz soll den Kinder und Jugendlichen eine harmonische Entwicklung garantieren. Nach dem neuen Gesetz müssen sich die Hobby-Jäger alle 5 Jahre medizinischen und psychologischen Wesenstest unterziehen! Man darf auch nicht mehr in Nationalparks oder Naturschutzgebieten ohne Genehmigung schießen.

Nach dem neuen Gesetz wird es jetzt auch unmöglich sein, lebende Tiere in der Ausbildung von Jagdvögeln und Jagdhunden einzusetzen. Der in der freien Wildbahn gefangene Fuchs wurde zum Beispiel an einer Leine gehalten, daß er nicht entkommen kann. Dazu hat man ihm die Schnauze mit Klebeband zugebunden, damit er sich nicht verteidigen kann. Dem Sadismus, zum welchem sich der durchschnittliche Hobby-Jäger im Umgang mit Wildtieren hingezogen fühlt, sind keine Grenzen gesetzt.

Die Jagd auf Wölfe in Polen ist seit 1998 verboten. Es wird je nach Quelle ein Bestand von rund 1.500 – 2.500 Tieren geschätzt. Damit hat Polen im Tierschutz einen Quantensprung im Jagdunwesen vollzogen.

Tierschutz-Themen: 

Petition: Miombo-Wald retten!

09.04.2018

Regenwald.org-Petition: Miombo-Wald vor gigantischem Zellstoffprojekt retten!

Eine Handvoll Jobs und säckeweise Cash für einen Konzern – oder intakter Wald, der Tausenden Einheimischen eine Lebensgrundlage und ungezählten Tieren einen Lebensraum bietet? Die Antwort dürfte klar sein, wenn man das Herz am rechten Fleck hat: Wir müssen den Wald bewahren.

Doch in Mosambik droht das Gegenteil: Für ein gigantisches Zellstoffprojekt soll artenreicher Miombo-Wald gerodet werden. Die Firma Portucel will riesige Eukalyptus-Plantagen anlegen – mit Geld von der Weltbank.

Antilopen verlieren dann ihren Lebensraum, die Bevölkerung wird leiden. Wo Holzplantagen stehen, müssen viele Tier- und Pflanzenarten weichen und Kleinbauern ihr Land aufgeben. Natur und Menschen sind die Verlierer.

Umweltschützer versuchen, die Firma Portucel aufzuhalten. Bitte unterstützen Sie den Widerstand mit Ihrer Unterschrift.

Sagen Sie: Stopp - und unterschreiben Sie die Petition!

Tierschutz-Themen: 

Datum: 

Montag, 9. April 2018