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ANIMAL SPIRIT - Newsletter vom 09.06.2022

OTS: 20 Jahre ANIMAL SPIRIT

09.06.2022

Tierschutzverein ANIMAL SPIRIT feiert 20-Jahres-Jubiläum

ots.at: Hoffest am Gnadenhof Hendlberg in Laaben kommenden Sonntag

Der 2002 gegründete Tierschutzverein ANIMAL SPIRIT feiert in diesen Tagen sein 20-jähriges Bestehen. Obmann und Gründer Dr. Franz-Joseph Plank erinnert sich: „Wenn ich daran denke, wie damals alles im kleinen Rahmen bei uns am Hendlberg in Laaben (NÖ) begonnen hat – mit gerade mal 2 Ziegen und ein paar Hühnern -, berührt es mich wirklich sehr. Damals hätten wir uns nie im Leben gedacht, wieviel wir in diesen 2 Jahrzehnten für Tiere in Not – ehemalige `Nutztiere` - erreichen und wie viele wir vor dem sicheren Tod bzw. einem traurigen Leben im Käfig oder an der Kette retten würden. Heute leben auf unseren bereits 3 Gnadenhöfen in NÖ (Laaben) und OÖ (2 im Bezirk Schärding) fast 700 gerettete Tiere optimal betreut bis zu ihrem natürlichen Tod.“

Möglich sind diese ebenso konkreten wie spirituellen Kraftorte nur, weil ANIMAL SPIRIT von Beginn an unterstützt wurde - zwar nicht von staatlichen Stellen („Nutztiere“ haben in der Politik nach wie vor so gut wie keinen Stellenwert, außer den, vom Menschen gewinnmaximierend ausgebeutet zu werden) -, dafür jedoch von vielen 1000en privaten SpenderInnen und Mitgliedern. Sie und auch einige großzügige Erbschaften und Schenkungen mitfühlender Menschen haben es über die Jahre ermöglicht, die Liegenschaften zu erwerben bzw. die nötigen Mittel für Futtermittel, tierärztliche Behandlungen, TierbetreuerInnen oder laufende Verbesserungen auf den Höfen zu beschaffen.

Dr. Plank weiter: „Aus diesem Grund laden wir alle Interessierte, Freunde und UnterstützerInnen von ANIMAL SPIRIT kommenden Sonntag (Vatertag), den 12. Juni ab 11 Uhr auf unser Jubiläums-Hoffest auf den Gnadenhof Hendlberg in 3053 Laaben, Klamm 112 ein. Auf die Besucher warten – bei voraussichtlich strahlendem Wetter – nicht nur unsere zutraulichen Tiere (Ponys, Esel, Schweine, Schafe, Ziegen, Kuh Mucki, Lamas, Kaninchen, Meerschweinchen, Hühner, Hunde und Katzen), sondern auch Kinderschminken, eine Tombola, ein Flohmarkt und ab 14 Uhr inspirierende Live-Musik von „Styrian Roots“ (Gandharvika und Stefan). Für (veganes) leibliches Wohl und Getränke ist ebenfalls gesorgt.“

Um Anmeldung wird gebeten unter eva@animal-spirit.at oder 02774-29330. Es gibt beschränkte Parkplätze vor Ort, wir richten zusätzlich einen Shuttle-Dienst vom Parkplatz Klammhöhe ein. Bitte ggf. anrufen unter 0650 - 430 01 43 oder 0676 - 705 93 63.

Tierschutz-Themen: 

"Fleisch frißt Menschen"

09.06.2022

Rindfleisch müßte eigentlich fünfmal so teuer sein!

zeit.de: Um die steigenden Preise für Lebensmittel in Griff zu bekommen, müssen die Fleischpreise steigen. Klingt verrückt – aber nur so entsteht vollständige Kostentransparenz.

Der starke Anstieg der Nahrungsmittelpreise trifft den Nerv vieler Menschen. Die teurer werdenden Lebensmittel bedeuten eine höchst unsoziale Inflation: Sie trifft vor allem Menschen mit geringen Einkommen, die einen deutlich höheren Anteil ihres monatlichen Einkommens für Lebensmittel ausgeben müssen als Menschen mit hohen Einkommen. Immer mehr Menschen müssen sich daher einschränken oder suchen die Tafeln auf.

Zur Ehrlichkeit der Debatte gehört jedoch auch: Der Konsum und die Produktion von Lebensmitteln in Deutschland und weltweit sind nicht nachhaltig. Die Preise für Lebensmittel spiegeln bei Weitem nicht die enormen Kosten für Umwelt, Klima und Gesundheit wider, die vor allem der exzessive Konsum von Fleisch verursacht. Die Preise für Fleisch und Milchprodukte werden daher unweigerlich deutlich steigen, und Menschen werden ihre Ernährung grundlegend umstellen müssen. Die gute Nachricht ist jedoch: Eine solche Transformation der Ernährung würde nicht nur Klima, Umwelt und Gesundheit schützen, sondern auch die Preise für die Grundversorgung wieder reduzieren und sozialer gestalten helfen – wenn Politik und Wirtschaft die richtigen Lehren ziehen.

CO2-intensive Landwirtschaft

Die Produktion von tierischen Lebensmitteln erfordert im Vergleich zu pflanzlichen Lebensmitteln eine sehr viel höhere Intensität von Land und anderen Rohstoffen wie Wasser. Die Hälfte der nutzbaren Landfläche unseres Planeten wird für die Landwirtschaft genutzt. Davon benötigt allein die Fleischproduktion wiederum 77 Prozent, obwohl diese für nur 18 Prozent der Kalorien, also der von Menschen über Lebensmittel aufgenommenen Energie, steht. Die Nahrungsmittelproduktion verursacht weltweit ein Viertel aller Treibhausgase – das ist so viel wie der gesamte Verkehr von Autos, Flugzeugen und Zügen.

Durch eine wachsende Weltbevölkerung, gerade in den Schwellenländern, wird die Belastung für Klima und Gesundheit weiter stark zunehmen. Bei diesem Trend sollte es uns nicht überraschen, daß Fleisch und Milchprodukte deutlich teurer werden müssen. Denn was wir heute für das Kilo Fleisch oder den Liter Milch im Supermarkt zahlen, reflektiert bei Weitem nicht deren monetären wie nicht monetären Kosten für Klima, Umwelt und Gesundheit. Unser Verhalten geht zu Lasten der Generation unserer Kinder und Enkelkinder.

Fleischproduktion verursacht 100 Milliarden Euro Kosten im Jahr

Eine Studie der Boston Consulting Group zeigt, daß die Landwirtschaft in Deutschland jedes Jahr eine Wertschöpfung von 21 Milliarden Euro generiert, das entspricht 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung. Gleichzeitig verursacht sie sogenannte externe Kosten, die sich nicht in den Preisen widerspiegeln, von knapp 100 Milliarden Euro pro Jahr. Dazu gehören etwa Umwelt- und Klimabelastungen und der Verlust von Biodiversität.

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Siehe dazu auch den bereits 1987 (!) im ARD ausgestrahlten Film "Fleisch frißt Menschen" von Wolfgang Korruhn, der leider auf erschütternde Weise noch immer hochaktuell ist!

Tierschutz-Themen: 

Japan: Walfang-Saison beginnt wieder

09.06.2022

In Japan hat die Walfang-Saison begonnen. Zwei Schiffe sollen ab Montag Dutzende der Meeressäuger jagen – aus kommerziellem Interesse.

swr3.de: In Japan sind die Walfänger in die Saison gestartet. Die „Yushin Maru No.3“ hat im Hafen der Stadt Onomichi in der Präfektur Hiroshima abgelegt, schreibt die Zeitung Kyoto Shimbun. Am Mittwoch soll auch das Mutterschiff „Nisshin Maru“ in See stechen.

Die Nisshin Maru verarbeitet und transportiert harpunierte Wale. Beide Schiffe sollen am kommenden Montag mit der Jagd vor der Küste Japans beginnen. Auf der Abschußliste stehen 150 Brydewale und 25 Seiwale. Mitte November kehren die Walfänger nach Hiroshima zurück.

Für was werden kommerziell gefangene Wale gebraucht?

Das Fleisch kommerziell gejagter Wale galt in Japan lange Zeit als Delikatesse. Die amerikanischen Besatzer drängten die hungernden Japaner nach dem zweiten Weltkrieg dazu, Walfleisch zu essen – um genügend Proteine zu bekommen. Heute findet das Fleisch der Wale allerdings kaum noch Abnehmer. Japan behauptet auch, die Bestände der Meeressäuger durch die kommerzielle Jagd nicht in Gefahr geraten zu lassen.

Ein zweites Argument für den Walfang waren lange Zeit „wissenschaftliche Zwecke“. Dafür jagten die japanischen Walfänger in der Antarktis. Nach offiziellen Angaben ist dieser Zweig des Walfangs aber mittlerweile eingestellt.

Tierschutz-Themen: 

PET: Stopp dem Kükentöten!

09.06.2022

Hunderte Millionen kleine Küken werden in Europa jährlich am ersten Tag ihres Lebens getötet – Email-Petition

Männliche Hühnerküken haben aus Sicht der Eierindustrie keinen „Produktionswert“. Und mehrere zehn Millionen weibliche Entenküken gelten in der Foie-Gras-Industrie als „Beiprodukte“, die keinen Profit generieren. Die Tötungen sind vollkommen unnötig, zumal es heute Methoden gibt, mit denen das Geschlecht lange vor dem Schlüpfen der Jungtiere bestimmt werden kann.

Deshalb fordern wir unseren Agrarminister Cem Özdemir dazu auf, sich für ein EU-weites Verbot der grausamen Praxis einzusetzen. Denn aktuell wird die Europäische Tierschutzgesetzgebung überarbeitet. Dadurch ergibt sich eine einmalige Chance für die gesamte EU, das grausame und unethische Kükentöten europaweit endlich zu beenden.

Sie können die Kampagne unterstützen, indem Sie Cem Özdemir direkt zum Handeln auffordern – per Tweet, Email, oder Facebook-Kommentar. Investieren Sie wenige Minuten, um das grausame Kükentöten in Europa endlich zu beenden!

JETZT AKTIV WERDEN (siehe auch das Video im link): www.stopgrindingandgassing.eu

Tierschutz-Themen: 

Datum: 

Donnerstag, 9. Juni 2022