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Themen

Hier findet sich eine Zusammenfassung unserer vielfältigen politischen bzw. aktionistischen Tierschutz-Tätigkeiten und Petitionen. Es werden jeweils die aktuellen Themen aus unseren Newslettern hinzugefügt, sodaß die Bereiche immer am neuesten Stand bleiben.

 

Sie können hier die chronologische Liste nach verschiedenen Themen, Titeln oder auch Daten filtern.

 

Hierzu zählen z.B. unsere alljährlichen Kampagnen bezüglich der Fohlenmärkte bzw. unsere diesbezüglichen Freikauf- und Vermittlungsaktionen, allgemeine (politische) Tierschutz-Themen, unsere Beteiligung an internationalen Tiertransport- oder Anti-Schächt-Kampagnen, unsere Arbeit für die Verbesserung der Tierschutz-Gesetzgebung für Schweine, Geflügeltiere, Kaninchen und andere Tierarten oder für ein/e Einschränkung/Verbot tierquälerischer Jagdpraktiken. Weiters finden Sie hier Berichte über unsere Auslandsprojekte, wie Streunerhunde in Sri Lanka und Eselhilfe in Ägypten, aber bisweilen auch andere Hilfsaktionen bzw. Petitionen, an denen wir uns beteiligen (z.B. gegen das alljährliche brutale Robben-Massaker in Kanada oder die grausamen Schächtpraktiken beim jährlichen Kurban Bayrami-Opferfest). Zudem bringen wir u.a. alternative Sichtweisen über die von WHO oder anderen "Gesundheits"-Behörden ausgerufene "Seuchen" und Zwangsimpfkampagnen. Darüber hinaus auch kritische Beiträge zu Gentechnik, Patentierung von Leben, EU und Tierschutz sowie allgemein zur EU und der daraus resultierenden - oft absurden - verpflichtenden Gesetzgebung für Österreich.

z.B. 17/01/2021
12.01.2021

Programm-Hinweis „ORF 1: Tiertransporte – Billiges Fleisch um jeden Preis?“

OTS vom 12.1.2021: Immer wieder erschüttern verstörende Bilder von Tiertransporten die Öffentlichkeit. Doch ist es überhaupt nötig, Tiere über weite Strecken von Land zu Land zu transportieren? „Dok 1“ wirft am Mittwoch, dem 13. Jänner 2021, in ORF 1 um 20.15 Uhr einen kritischen Blick auf diese vieldiskutierte Thematik. Um einen unverfälschten, objektiven Einblick zu erhalten, beleuchtet Lisa Gadenstätter die Standpunkte verschiedener Akteursgruppen. Fest steht am Ende eines: Das System ist krank und muß dringend auf neue Beine gestellt werden.

Dok 1: Tiertransporte – Billiges Fleisch um jeden Preis?

Rinder, eingepfercht in Lkws, brutal verladen auf Schiffe, bei vollem Bewußtsein geschächtet – verstörende Bilder von Tieren, die in den Nahen Osten transportiert werden, erschüttern die Öffentlichkeit, darunter auch jene von österreichischen Rindern im Libanon. Wie kann es sein, daß Tiere aus Österreich Tausende Kilometer weit transportiert werden? Und warum werden heimische Kälber überhaupt exportiert, während der Großteil des Kalbfleischs für die österreichische Gastronomie doch importiert wird? Diese Fragen haben nicht nur eine öffentliche, sondern auch eine politische Debatte ausgelöst.

„Dok 1“ sieht genauer hin: Was ist dran an Bildern von NGOs? Wie sind solche Transporte trotz teils sehr strenger Tierschutzregelungen möglich? Fragen wie diesen geht Lisa Gadenstätter in der neuen Folge „Tiertransporte – Billiges Fleisch um jeden Preis?“ auf den Grund. Um einen unverfälschten Einblick zu erhalten, setzen die Recherchearbeiten direkt vor Ort an, etwa bei einem Rindersortierstall in Bergheim bei Salzburg. Genau dort starten nämlich viele jener Transporte, die österreichische Kälber ins Ausland exportieren. Ein häufiges Ziel: Spanien.

Lesen Sie die ganze OTS HIER


12.01.2021

Der Verrat der Kirchen an den Tieren

wolodja51.wordpress.com: Daß unzählig viele Tiere in unserer Gesellschaft millionenfach so unsagbar leiden müssen, ist nicht zuletzt auf die tierfeindliche Lehre der beiden großen Kirchen zurückzuführen. Wenn auch einzelne aufrechte Pfarrer oder Priester versuchen, sich innerhalb der Kirche für Tierschutz einzusetzen, stehen sie damit im Gegensatz zur Lehre ihrer Kirche. Denn die Kirchenlehre rechtfertigt bis heute Massentierhaltung, Tiertransporte, Schlachthöfe, Tierversuche und Jagd. Bis heute sprechen beide Kirchen den Tieren die unsterbliche Seele ab. Seitdem die entstehende römische Machtkirche ab dem 4. Jahrhundert das Urchristentum verdrängte, ist die Kirche gegen die Tiere – und dies, obwohl Jesus von Nazareth angeblich die Tiere liebte und die ersten Christen Vegetarier waren. Kein Wunder, daß so viele Tierschützer die Konsequenz ziehen und aus der Kirche austreten.

Welche Schuld trägt die Kirche am millionenfachen Tierleid?

Prof. Dr. theol. Dr. Erich Grässer, Ordinarius für Neues Testament an der Universität Bonn sagte in einer Rede: „Was ist mit Kirche und Tierschutz? Ich muß an dieser Stelle deutlich werden: Wenn einst die Geschichte unserer Kirche geschrieben wird, dann wird das Thema »Kirche und Tierschutz« im 20. Jahrhundert ein ebenso schwarzes Kapitel darstellen wie das Thema `Kirche und Hexenverbrennung´ im Mittelalter.“

Die tierfeindliche Lehre ist im Katechismus der katholischen Kirche (formuliert vom früheren Kardinal Joseph Ratzinger) immer noch festgeschrieben: „Somit darf man sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidern bedienen. Man darf sie zähmen, um sie dem Menschen bei der Arbeit und in der Freizeit dienstbar zu machen. Medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig, weil sie dazu beitragen, menschliches Leben zu heilen und zu retten. … Auch ist es unwürdig, für sie [die Tiere] Geld auszugeben, das in erster Linie menschliche Not lindern sollte. Man darf Tiere gern haben, soll ihnen aber nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt.“ (2417/2418)

Auch im Evangelischen Katechismus spielen die Tiere keine Rolle. Auf den fast 900 Seiten steht kein Wort über Massentierhaltung, Tiertransporte, Verzehr von Tieren, Tierversuche oder Jagd. Doch die wenigen Worte, die sich über die Tiere finden lassen, sind erschreckend: Die lutherische Kirche spricht von Tieren als »nicht-personale Kreaturen« – und zieht daraus die Rechtfertigung, ihr Lebensrecht zu mißachten.

Die Trennung des Menschen von seinen Mitgeschöpfen ist die große geistesgeschichtliche „Leistung“ des kirchengeprägten Abendlandes, repräsentiert durch die Kirchenväter Augustinus, Thomas von Aquin, Jesuitenschüler Descartes und den Augustinermönch Martin Luther.

Laut Augustinus können Tiere keine Empfindungen wie der Mensch haben. Das Tier ist – wie die Frau – nicht nach Gottes Ebenbild geschaffen. Nach der Lehre des Kirchenlehrers Thomas von Aquin (1225-1274) haben Tiere keine unsterbliche Seele – Frauen übrigens auch nicht. Descartes (1596-1650), Philosoph und Jesuitenschüler, griff diese Lehre auf und erklärte die Tiere zur bloßen „Sache“. Er bezeichnete die Tiere als Maschinen und Automaten ohne Verstand und Vernunft, ohne Geist und Seele.

Lesen Sie Teil 2 dieses interessanten Kommentars HIER


12.01.2021

Petition: Die Rechte der Natur sind wichtiger als Bergbau

www.regenwald.org: Ecuadors Verfassungsgericht hat die große Chance, ein Urteil zugunsten der in der Verfassung verankerten Rechte der Natur zu fällen. Ein großes Bergbauprojekt direkt im Schutzwald Los Cedros, einem Hotspot der Biodiversität im Nordwesten Ecuadors, verletzt die Rechte der Natur und muß verboten werden. Im Jahr 2008 hat Ecuador als erstes Land in seiner Verfassung die Natur als Rechtssubjekt anerkannt und das Recht der Menschen, in einer gesunden Umwelt zu leben, in den Text aufgenommen. Doch bis heute wurden diese Rechte der Natur nicht wirklich in Kraft gesetzt und in der Praxis auf das Niveau von Gesetzen gehoben. Aber das könnte sich sehr bald ändern:

Den Anstoß dazu könnte das 1989 gegründete Reservat Los Cedros bilden, das 1994 zum Waldschutzgebiet erklärt wurde. Die dort im Jahr 2000 eingeweihte wissenschaftliche Station hat bisher mehr als 60 Publikationen hervorgebracht. Der 6.400 Hektar große Schutzwald mit seinen 315 Vogel-, fünf Katzen-, drei Affenarten, darunter dem vom Aussterben bedrohten Braunkopfklammeraffen und dem Brillenbär konzentriert eine enorme Menge an Forschungsarbeiten. Hinzukommen mehr als 400 Orchideenarten!

All diese Artenvielfalt ist durch ein großes Bergbauprojekt des kanadischen Unternehmens Cornerstone bedroht.

Nun hat das ecuadorianische Verfassungsgericht mit der "Aktion zum Schutz des Waldes Los Cedros" das Gebiet als Präzedenzfall ausgewählt. Das Verfahren könnte eine historische Entscheidung bilden, um die Rechte der Natur in der Praxis wirksam zu machen und Los Cedros auch durch die Rechtsprechung zu schützen. Bereits am 19. Oktober 2020 hat eine öffentliche Anhörung zu dem Fall stattgefunden und das Verfassungsgericht wird nun bald ein Urteil fällen.

Bitte unterschreiben Sie die Petition. Geben Sie dem Gericht ein Zeichen, daß die Welt genau hinschaut und daß wir alle hoffen, daß es weltweit Geschichte schreiben wird, indem es sich zugunsten von Los Cedros und der Rechte der Natur entscheidet.

 


30.12.2020

Silvester heuer ohne Knallerei und Streß für die Tiere?

Während in Deutschland heuer zu Silvester – Corona-bedingt - der Verkauf von Feuerwerkskörpern generell verboten ist, kann man diese in Österreich nach wie vor problemlos erwerben. Auch wenn große offizielle Feuerwerksveranstaltungen heuer abgesagt wurden, wird es doch wieder zahlreiche private Knallereien geben – ohne Rücksicht auf Tiere, ältere Menschen und Umwelt. Besonders bei Wildtieren, aber auch Haus- und „Nutz“-Tieren löst das laute Krachen zu Silvester oft Todesangst und Panik aus und kann sogar lebensgefährlich sein. Wildtiere wie Hirsch, Reh, Fuchs, Dachs und Hase haben ein sehr empfindliches Gehör, damit sie rechtzeitig vor Gefahren gewarnt werden und fliehen können. Das laute Knallen der Feuerwerkskörper versetzt die Tiere daher in besondere Panik. Die dadurch verursachte Flucht kann für Wildtiere mit schweren Verletzungen oder sogar tödlich enden. Zudem zehren Angst und Streß an den Kraftreserven der Tiere, die sie dringend brauchen, um den Winter zu überstehen.

ANIMAL SPIRIT appelliert daher an die Vernunft der Menschen, den Tieren zuliebe heuer generell auf Feuerwerke und Böller zu verzichten! An die Exekutive appellieren wir, die geltenden Böllerverbote, wie in den meisten Städten und Gemeinden, bei Verstößen entsprechend zu ahnden und somit allen Haus- und Wildtieren ein halbwegs friedliches Silvester zu ermöglichen!  


30.12.2020

Petition an die EU-Kommission: Videoüberwachung auf Schlachthöfen!

Können Sie sich eine OP bei vollem Bewußtsein, ohne Betäubung vorstellen? Ein Alptraum? Aber grausame Realität für Millionen von Schlachttieren in Deutschland und in ganz Europa! Lt. EU-Kommission (Mai 2011) erleben in bestimmten EU-Staaten bis zu 75 % der Tiere bei vollem Bewußtsein ein extrem qualvolles Ende: Entweder werden sie aus bestimmten Gründen vor der Schlachtung überhaupt nicht betäubt, oder diese ist unzureichend (wirkt weder lang noch stark genug). Sie werden dann - oft maschinell - amputiert, aufgeschnitten, verbrüht, in Teile zerlegt oder verbluten – meist kopfüber an Haken hängend – qualvoll lang, in unerträglichem Schmerz zuckend, laut stöhnend oder aufbrüllend. Die Hauptgründe sind neben einer grundsätzlichen Hintanstellung des Tierschutz-Prinzips Akkordarbeit, Kostenersparnis, Gewinnmaximierung bis hin zu hemmungsloser Profitgier, aber auch erhebliche Mängel bei den Betäubungsgeräten. Diese unerträglichen Zustände stellen einen schwerwiegenden Verstoß gegen die deutsche Tierschutz-Schlachtverordnung wie gegen europäische Tierschutzgesetze dar und stellen die Glaubwürdigkeit der gesamten EU-Tierschutzpolitik in Frage. – Auch die Schlächter geraten in unnötige Gefahr: Versicherungen stufen den Grad der beruflichen Gefährdung extrem hoch ein (Wert: 15.2).

Zur Durchsetzung der geltenden Tierschutz- und Arbeitsschutzgesetze ist eine durchgängige Kontrolle sowie Dokumentation mittels Videoüberwachung unabdingbar. Die in den Schlachthöfen Europas herrschenden skandalösen Mißstände müssen unverzüglich behoben werden. Um dies schnellstmöglich zu erreichen, sind folgende Maßnahmen erforderlich:

- Eine gesetzlich zwingend vorgeschriebene VIDEOÜBERWACHUNG zur durchgängigen Kontrolle des gesamten Schlachtprozesses, um Verstöße gegen Tierschutzgesetze und Tierschutz-Verordnungen zunächst einmal objektiv zu erfassen.
- Erstellung einer STATISTIK über die Kontrollergebnisse und deren DOKUMENTATION.
- Durchführung und Auswertung der Kontrollen durch AMTSVETERINÄRE, deren Unabhängigkeit gewährleistet sein muß.
- AHNDUNG der Gesetzesverstöße.
- Anhebung der diesbezüglichen VERANTWORTLICHKEIT auf eine höhere Zuständigkeitsebene, auf der verbindliche tierschutzrechtliche Entscheidungen ohne Rücksicht auf "vor Ort" existierende Umstände möglich sind.
- KENNZEICHNUNG der Fleischprodukte aus videoüberwachten Schlachthöfen.

Wir fordern, daß allen Tieren VOR der Schlachtung eine Vollbetäubung gewährt wird, um ihren streß- und schmerzfreien Tod sicherzustellen. Um zu garantieren, daß kein Fleisch geschlachteter Tiere ohne Betäubung in die gesamte Lebensmittelproduktion und in den Handel kommt, müssen alle Schlachthäuser ein jährlich zu erneuerndes Zertifikat erhalten. Für Fleischprodukte oder Produkte mit Fleischgehalt muß eine spezielle Kennzeichnung über die Schlachtart zwingend vorgeschrieben werden. Eine CCTV Videoüberwachung aller tierschutzrelevanten Vorgänge, vor allem die Kontrolle der eigentlichen Tötungshandlung ist unabdingbar, außerdem die Dokumentation und anschließende Auswertung durch neutrale Amtsveterinäre. Um die Handlungsfreiheit der Amtsveterinäre zu gewährleisten, ist die behördliche Zuständigkeit unbedingt von der Kreis- auf die Landesebene anzuheben. Ferner müssen, anders als bisher, Verstöße gegen das Gesetz geahndet werden und spürbare Konsequenzen zur Folge haben.

Bitte HIER die Petition unterschreiben!


22.12.2020

Schächten – ein aktuelles, wichtiges und wegweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs!
von Ulrich H. Dittmann

www.fischundfleisch.com: EU-Staaten dürfen nach einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) auch für rituelle Schlachtungen eine Betäubung des Tieres vorschreiben. (Urt. v. 17.12.2020, Rechtssache C-336/19). Derartige Vorschriften verstoßen nicht grundsätzlich gegen das Recht auf Religionsfreiheit, befanden die Richter am Donnerstag in Luxemburg. ( siehe https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/eugh-c-336-19-rituelles-schlachte... )

Das ist eine wichtige und wegweisende hochrichterliche Entscheidung!

Denn unmißverständlich ist festzuhalten: BETÄUBUNGSLOSES Schächten, bei dem die Tiere in ihrem eigenen Blut und Erbrochenem verröcheln, bedeutet für die Tiere den grausamsten aller vorstellbaren Tode. Dies zuzulassen, ist zugleich eine vollständige Abkehr von Zivilisation, Menschlichkeit und Empathie.

Anachronistisches, betäubungsloses Schächten in der HEUTIGEN Zeit: Entsetzlich. Pervers. Ekelerregend. In keiner der maßgeblichen Religionsschriften ist das Quälen von Gottesgeschöpfen vorgeschrieben. Nicht umsonst ist laut Tierschutzgesetz unbetäubtes, archaisches Schlachten von warmblütigen Wirbeltieren grundsätzlich verboten.

Analog von Menschenrechtlern Frauenbeschneidungen, Mehrehen etc. nicht akzeptiert werden, darf niemals eine Sondergenehmigung des betäubungslosen Schächtens von Tieren entgegen regulärer Gesetzgebung akzeptiert werden.

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER

Siehe auch derstandard.at: EuGH: EU-Staaten dürfen rituelle Schlachtung ohne Betäubung verbieten


22.12.2020

„Putenpräsident“ läßt Tiere totknüppeln – Spiegel TV berichtet exklusiv

ARIWA.org: Kranke und sterbende Puten (Anm.: auch sehr beliebt am „Festtagstisch“), die brutal mit einem Knüppel erschlagen werden, daneben Puten mit Brustblasen und offenen, verdreckten Wunden, die von ihren Artgenossen blutig gepickt werden: Diese Bilder stammen aus einer Mastanlage von Deutschlands führendem „Geflügel-Lobbyisten“.

Solche Zustände sind keine Einzelfälle – selbstverständlich auch nicht in Österreich! Gelenk- und Fußballenentzündungen, entzündliche Brustblasen, Kannibalismus, Federpicken und hohe Sterberaten sind direkte Folgen der üblichen Bedingungen in der Putenmast. Die Tiere werden nicht behandelt, weil das zu teuer wäre. Wer nicht von alleine stirbt, wird brutal getötet. Die betroffenen Tiere sind von vornherein als „Verluste“ einkalkuliert.

Der Geschäftsführer der Putenmast, aus der das Videomaterial stammt, setzt sich übrigens als Präsident und Vizepräsident führender Lobbyorganisationen für ein „Weiter so!“ in der Tierproduktion ein. Er ist mitverantwortlich, daß diese grausamen Zustände an der Tagesordnung sind. Dabei ist dieses Tierleid keinesfalls alternativlos. Verweigert diesem ausbeuterischen System eure Unterstützung, werdet aktiv und setzt euch mit uns für ein Ende der Tiernutzung ein!

Mehr Infos auf www.ariwa.org


22.12.2020

Petition: Nein zur Zucht mit Freigänger-Katzen!

Seit 2005 gibt es in Österreich die gesetzliche Kastrationspflicht für Katzen. Ausgenommen waren bis 2016 Katzen in "bäuerlicher Haltung". Seit 2016 wurde zwar der Begriff "bäuerliche Haltung" gestrichen, es wurde jedoch die offizielle Möglichkeit eingeführt, daß JEDER mit seinen Katzen (auch die, die im unkontrollierten Freigang sind) eine Zucht anmelden kann. Somit kann seit 2016 jeder Landwirt mit seinen Hofkatzen offiziell "züchten". Zu Beginn mußte die "Zucht" innerhalb von 6 Monaten von den Behörden kontrolliert werden, da es aber einen regelrechten Ansturm gab, wurde diese Kontrolle gestrichen!

2017 wurde dann der Gesetzestext dahingehend geändert, daß die sogenannten "Zucht"katzen gechipt und in der Heimtierdatenbank registriert werden müssen. Aber auch hier sind keine Kontrollen vorgesehen und wären auch für die Behörden schwer bis unmöglich umzusetzen.

Daher muß die Zucht mit Freigängern umgehend untersagt werden!

Begründung:

* Eine "Zucht" mit Katzen im Freigang ist völlig absurd.

* Die Katzen verpaaren sich mit irgendwelchen x-beliebigen kranken Katern.

* Die Katzen werfen oft irgendwo im Heuboden oder im Holzstoß beim Nachbarn (dazu gibt es dokumentierte Fälle).

* Die Katzen haben nicht selten Komplikationen bei der Geburt - werfen sie also irgendwo, gehen sie oft mitsamt den Babys elendig zugrunde.

* Überstehen Mutter und Babys Geburt und die ersten Wochen, ist die Gefahr, daß die Jungen verwildern und neue Streunerpopulationen gründen, sehr hoch, da sie nicht von Anfang an an den Menschen gewöhnt sind (wie es bei einem seriösen Züchter der Fall wäre).

* Eine Kontrolle der sogenannten "Zucht"-Katzen im Freigang ist auch für Behörden schlicht unmöglich.

HIER gehts zur Petition!


15.12.2020

www.abschaffung-der-jagd.de: In den letzten Tagen häufen sich erschreckende Meldungen von Jagdunfällen und Straftaten mit Jägerwaffen: von Jägern, die aus Versehen sich selbst oder Unbeteiligte erschießen, Jogger anschießen, Pferde mit Wildschweinen verwechseln, Hunde erschießen oder alkoholisiert mit Jagdwaffe im Auto unterwegs sind.

12.12.20: 25-Jähriger vor seinem Haus von Jäger erschossen

In Cajarc in Südwestfrankreich wurde ein 25-Jähriger von einem Jäger erschossen - beim Holzhacken direkt vor seinem Haus. Eine Gruppe von Jägern in der Gegend Jagd auf Wildschweine gemacht. Dies berichtet Euronews am 12.12.2020. Die Einwohner des Ortes, in dem der junge Mann sehr beliebt war, sind geschockt: 900 versammelten sich zu einem Trauermarsch. „Vor allem sind zahlreiche Trauernde wütend auf die Jäger, die trotz eines Aufrufs zum Stopp der Jagd am Wochenende nach dem tödlichen Vorfall weiter Schüsse in der Nähe des Hauses des kleinen Bruders abgegeben haben“, so Euronews.

11.12.20: Treibjagd - Jogger getroffen

Ein Jogger aus dem Bezirk Amstetten in Niederösterreich war auf einem Gehweg laufen, als er plötzlich Schüsse hörte. "Ehe er sich versah, war er mitten in einer Treibjagd", berichtet heute.at am 11.12.2020. Kurz darauf hörte der Jogger einen lauten Knall und verspürte einen Schmerz im linken Bein - er wurde von einem Querschläger getroffen.

10.12.20: Jäger verwechselt Islandpferde mit Wildschweinen - trotz Wärmebildkamera

Ein Jäger hat bei Ebersbach-Musbach (Baden Württemberg) auf ein Islandpferd geschossen. Trotz Wärmebildkamera hatte er eine Gruppe Pferde auf einer Wiese am Waldrand für Wildschweine gehalten und aus rund 80 Metern Entfernung auf eines der Tiere geschossen, berichtet TAG24 am 10.12.2020. „Erst als er sich dem verletzten Tier näherte, erkannte er, daß er auf eine Gruppe Pferde geschossen hatte“, so das Nachrichtenportal. Ein Islandpferd wurde schwer verletzt und mußte in einer Tierklinik notoperiert werden.

9.12.20: Tödlicher Jagdunfall: Jäger erschießt sich aus Versehen selbst

Im niederösterreichischen Fadental wurde ein 49-jähriger Mann mit einer Schußwunde tot aufgefunden. Dies berichtet der Kurier am 9.12.2020. Demnach ergaben die Ermittlungen des Landeskriminalamtes, daß der Mann beim Hantieren seines Gewehrs getötet wurde. "Es handelt sich um einen Jagdunfall", zitiert die Zeitung einen Ermittler.

3.12.20: Alkoholisierte Jäger (1,55 sowie 0,65 Promille) mit Waffe im Auto unterwegs

In Thüringen waren zwei alkoholisierte Jäger mit einer ungesicherten Jagdwaffe im Auto unterwegs. Bei einer Fahrzeugkontrolle der Polizei beschleunigte der Fahrer des PKW und flüchtete über einen Feldweg Richtung Wald. Dort fanden die Polizeibeamten das verlasse Auto hinter einer Baumgruppe. „Im Kofferraum lag eine Jagdwaffe mit dazugehöriger Munition. Beides war nicht vor fremden Zugriffen geschützt aufbewahrt und wurde sichergestellt“, so die Landespolizeiinspektion Suhl am 3.12.2020. „Als die Polizisten wenig später an der Wohnungstür des Beifahrers klingelten, öffnete dieser. Der Fahrer war ebenfalls im Haus, allerdings hatte er sich im Schrank versteckt. Die beiden Männer waren alkoholisiert. Sie pusteten 1,55 sowie 0,65 Promille in den Alkomaten.“ Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz sowie gegen das Waffengesetz eingeleitet.

2.12.20: Jäger erschießt zwei freilaufende Hunde

Von einem Alptraum für alle Hundehalter berichtet RTL am 2.12.2020: Während eines Spaziergangs im südhessischen Bensheim rannten die beiden Hunde von Ingrid A. und ihrer Freundin in den Wald. Zehn Minuten später hörten die Frauen zwei Schüsse. Bis in den späten Abend suchen sie nach ihren Hunden und verständigen schließlich die Polizei. Die Polizei informierte die beiden Frauen kurz darauf, der Jagdpächter Pächter habe zugegeben, beide Hunde erschossen zu und dann "ins Gebüsch geschmissen" zu haben. "Wir sind entsetzt über die Brutalität und unendlich traurig über den Verlust unserer geliebten Tiere", so die beiden Frauen gegenüber RTL.
Prinzipiell erlaubt das hessische Jagdgesetz, Hunde und Katzen zu erschießen – wenn sie „wildern“. Ingrid A. hat inzwischen Anzeige erstattet, die Polizei untersucht den Fall. Laut der Halterin habe die tierärztliche Untersuchung der Kadaver jedenfalls ergeben, daß es keinen Kontakt zu einem Reh gegeben habe.

2.12.20: Jäger hetzte Hunde auf zahme Katze

Prozeß vor dem Amtsgericht Simmern: Ein Jäger und Hundeführer aus dem Hunsrück soll seine Hunde auf eine Hauskatze gehetzt haben. Laut BILD und der Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 2.12.2020 filmte der Jäger die Tötung des zahmen Tieres und verbreitete das Video im Herbst 2018 über WhatsApp. „Es sind grausame, verstörende Bilder, die sich unauslöschlich einprägen: Vier Hunde, die ein offensichtlich zahmes, weißes Kätzchen angreifen und zerreißen“, so BILD.

Dokumentation: Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen

Jedes Jahr sterben in Deutschland bis zu 40 Menschen durch Jäger und Jägerwaffen. Alleine in Deutschland. Im wesentlich kleineren Österreich sind es bis zu 13 Tote jedes Jahr. Dazu kommen die erschreckend vielen Fälle, bei denen der Ausgang zwar nicht tödlich war, dem Opfer aber beispielsweise ein Bein amputiert werden mußte. Liest man die Meldungen, so fällt auf, daß es sich nicht nur um klassische Jagdunfälle (»Jäger verwechselt Jäger mit Wildschwein«), sondern vor allem um bewaffnete Beziehungstaten (»Jäger erschießt Ehefrau«) handelt. Hinzu kommen mehrere Hundert Verletzte sowie die Gefährdung Unbeteiligter (Spaziergänger, Radfahrer, Autofahrer, ...). Weder der Jagdverband noch staatliche Behörden noch das statistische Bundesamt führen Statistiken über Tote und Verletzte durch Jagd und Jägerwaffen. Jäger zählen nur die „Strecke“ der getöteten Tiere, nicht aber die menschlichen Opfer ihres blutigen Hobbys. Die einzige Organisation, die seit 2002 Jahr für Jahr eine Statistik über Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen führt, ist die Initiative zur Abschaffung der Jagd – wobei die Aufstellung lediglich aufgrund vorliegender Presseberichte erstellt wurde und somit keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie ist vermutlich nur die Spitze des Eisbergs.

Lesen Sie die Dokumentation „Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen 2020 der Initiative zur Abschaffung der Jagd Deutschland

Lesen Sie die Dokumentation der Initiative zur Abschaffung der Jagd Österreich


15.12.2020

Regierungsversagen in Corona-Krise: 4 Wochen vor Tierschutz-Volksbegehren ist Durchführung immer noch unsicher!

Innenminister Karl Nehammer will offenbar keine Verantwortung übernehmen, nach wie vor keine gesetzliche Grundlage für Abberaumung gegeben

APA-OTS, 15.12.20: In knapp einem Monat, von 18. bis 25. Januar 2021, soll der Eintragungszeitraum für drei Volksbegehren in Österreich plangemäß stattfinden. Seit Wochen appelliert das Tierschutzvolksbegehren an die Bundesregierung, angesichts der Corona-Situation klare Rahmenbedingungen zu schaffen - bislang ohne Erfolg. Es ist daher völlig offen, ob die Bevölkerung demnächst in die Gemeindestuben stürmen soll und kann oder besser nicht. 

Angesichts der Warnungen von Bundeskanzler Sebastian Kurz, daß Österreich vor einer 3. Corona-Welle im Januar stehen würde, die noch heftiger ausfallen könnte als die zweite Welle im November, offenbart die Nicht-Kommunikation des zuständigen Innenministers Karl Nehammer immer deutlicher ein politisches Versagen. Erneut appelliert das Tierschutzvolksbegehren daher an die Bundesregierung nun endlich für Klarheit zu sorgen. 

Laut einer Stellungnahme des Innenministeriums kann eine Entscheidung über die allfällige Abberaumung des Volksbegehrens aus heutiger Sicht erst 14 Tage vor dem Eintragungszeitraum erfolgen, da derzeit keine Rechtsgrundlage für eine solche vorliegen würde. Es ist nach Meinung der Initiatoren absolut unzumutbar, daß man bis zum letzten Moment damit wartet, den Menschen zu sagen ob sie unterschreiben können oder nicht. 

Lesen Sie die ganze Presseaussendung HIER

PS: Gleiches gilt leider auch für das für denselben Zeitraum anberaumte „Volksbegehren für Impffreiheit“ von Dr. Rudolf Gehring!


09.12.2020

Deutschland: Vogelgrippe-Ausbruch: 29.000 Legehennen werden gekeult

www.agrarheute.com: In einem Betrieb im Landkreis Mecklenburg-Vorpommern ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Der Bestand mit 29.000 Legehennen muß gekeult werden.

[Vorbemerkung: Man beachte den letzten Satz von Till Backhaus (Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern): es täte ihm in der Seele weh, daß Tiere getötet werden, die nicht mal ein Jahr alt sind. Wie schön, daß man einmal Mitleid mit den Tieren und nicht immer mit den Bauern hat - auf der anderen Seite völlig absurd: wo Masthühner ohnehin nie mehr als anderthalb Monate alt werden…. Und daß der Ausbruch dieser regelmäßig wiederkehrenden Tier-Seuchen höchstwahrscheinlich als Ursachen nicht in südostasiatischen Wildvögeln zu suchen sind, sondern in der perversen industriellen Massentierhaltung unter unwürdigsten und katastrophalen Haltungsbedingen, sagt er natürlich auch nicht dazu. Die Leidtragenden sind nicht nur die Hühner, sondern auch die vielen Kleinbetriebe mit Freilandhaltung, die ihren Tieren nun Hausarrest verordnen müssen und somit in ihrer Existenz bedroht sind. Alles nur Zufall?]:

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte berichtet, daß in einem Geflügel-Betrieb in Krümmel südlich von Röbel die Vogelgrippe ausgebrochen ist. Die 29.000 Legehennen müssen nun gekeult werden.

Es wird ein Sperrgebiet um den Betrieb sowie ein Beobachtungsgebiet im Radius von etwa zehn Kilometern eingerichtet, das auch nach Brandenburg reicht. Geflügel, Fleisch und Eier dürften nicht in sowie aus diesen Restriktionsgebieten transportiert werden. Im Sperrbezirk liegen 23 weitere Geflügelhaltungen, im Beobachtungsgebiet werden mehr als 600.000 Hühner und anderes Geflügel gehalten. Hier gilt die Stallpflicht.

Neben den Sperrmaßnahmen würden epidemiologische Ermittlungen durchgeführt, um die Ursache sowie weitere Kontaktbetriebe festzustellen. Im Nordosten gab es im November bereits mehrere Vogelgrippefälle, bei denen 70.000 Hühner gekeult wurden.

Dies sei ein Beleg dafür, daß man sich nicht in Sicherheit wiegen dürfe, erklärte Landesagrarminister Till Backhaus (SPD). "Das Virusgeschehen ist nach wie vor aktiv. Es gilt also weiterhin, die Biosicherheitsmaßnahmen hoch zu halten. Es tut mir in der Seele weh, daß hier Tiere getötet werden müssen, die noch nicht einmal ein Jahr alt sind", sagte Backhaus.


09.12.2020

Jägeraufstand im Burgenland gegen das neue Jagdgesetz

www.derstandard.at: Im Burgenland wird das drei Jahre alte Jagdgesetz novelliert. Kernpunkt ist das Ende der "Zwangsmitgliedschaft", eine De-facto-Auflösung des Jagdverbands

Am Donnerstag ist Budgetlandtag, die traditionelle Streitgelegenheit noch kurz vor Weihnachten. Diesmal – erstmals unter roter Absoluter – gibt es noch Zusatzaufreger: ein neues Raumordnungsgesetz, die Erweiterung des 1700-Euro-Mindestlohns vom Landes- auf den Gemeindedienst. Und, das ganz besonders, eine Novelle zum erst drei Jahre alten Jagdgesetz.

Darin werden nicht nur die vor drei Jahren verbotenen Treibjagden in Gattern, unter strengsten Auflagen zwar, aber doch wieder erlaubt. Der burgenländischen Jägerschaft soll auch – oder vielleicht sogar vor allem – die Selbstverwaltungsfähigkeit genommen werden. Das neue Gesetz sieht nicht weniger vor als die Auflösung des Jagdverbands.

Halali

Das rote Gesetzesvorhaben will nämlich – sic! – "die "Zwangsmitgliedschaft" abschaffen. Stattdessen werde, sagt SP-Landesrat Leonhard Schneemann, "das Land jährlich einen Betrag von 80 Euro einheben". So spare sich jeder Jäger "rund 70 Euro". Die öffentlichen Aufgaben des Jagdverbands, zum Beispiel die Abhaltung der Jagdprüfung, werden die Bezirksbehörden übernehmen. "Bezirksjägermeister" wird sich künftig ein Landesbeamter nennen.

Die Jäger blasen aber zum Halali. Sie halten das neue Gesetz für verfassungswidrig und werden, verspricht Landes- und zurzeit auch Bundesjägermeister Roman Leitner, vor den Verfassungsgerichtshof ziehen.

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER

Siehe auch auf kurier.at: NÖ: Tödlicher Jagdunfall im Bezirk Lilienfeld

Ein 49-jähriger Mann wurde tot im Fadental aufgefunden. Er hatte eine Schußwunde.


09.12.2020

Petition: Kein Öl aus Afrikas Schatzkammer!

www.regenwald.org: Namibias Natur und Tierwelt werden durch eine furchterregende Gier nach Erdöl bedroht. Die kanadische Firma ReconAfrica hat die Lizenz erhalten, im ökologisch sensiblen Kavango Becken nach Öl zu suchen. Bitte unterstützen Sie den Widerstand gegen die Förderung fossiler Energie, die die Klimakatastrophe verschlimmert.

„Das Erdöl muß im Boden bleiben“, fordert Ina Shikongo. Die Aktivistin in Namibias Hauptstadt Windhoek kämpft gegen das Projekt, im Nordosten des Landes bisher nicht entdeckte Erdöl-Vorkommen auszubeuten. “Die Ölförderung wäre nicht nur eine Katastrophe für das Weltklima, das Wasser und die Tierwelt, sondern darüber hinaus für die örtliche Bevölkerung.“ Sie nennt das „Genozid und Ökozid“.

Das Projekt, das Ina, weitere Aktivisten von FFF und Frack free Namibia so vehement bekämpfen, wird von der kanadischen Firma ReconAfrica vorangetrieben. Das Unternehmen behauptet, ein immenses, tiefes Sediment-Becken entdeckt zu haben – womöglich gefüllt mit Erdöl und Gas. ReconAfrica hat eine Erkundungslizenz im Kavango Basin ergattert, in den USA einen Bohrturm gekauft und ihn über den Atlantik verschifft.

Sollten drei Erkundungsbohrungen, die noch im Dezember beginnen sollen, erfolgreich sein, will die Firma 2 Milliarden Barrel Erdöl fördern – bevor sie in tiefere Schichten vordringt. Umweltschützer fürchten, daß die Firma eigenen Beschwichtigungen zum Trotz auf Fracking setzt, weil sie in Marketing-Material von “unkonventionellen Methoden” spricht – ein beschönigender Ausdruck für Fracking.

Die ökologischen Folgen des Projekts können verheerend sein. Es gefährdet über die Gewässer in Namibias trockenen Savannen und das berühmte Okavango-Delta in Botswana, das wegen seines Artenreichtums ein Unesco Welterbe und Heimat von Elefanten, Flußpferden und Vögeln in großer Zahl ist. Der Tourismus und die Lebensgrundlage der Einheimischen wie den San sind in Gefahr.

Um das Weltklima, die Artenvielfalt, die Gewässer und die Lebensgrundlage der örtlichen Bevölkerung zu bewahren, muß das Projekt von ReconAfrica gestoppt werden.

Bitte unterstützen Sie diese Forderung mit Ihrer Unterschrift.


02.12.2020

Schweinefleisch-Gütezeichen auf dem Prüfstand

www.ots.at: Marktcheck und Einkaufsratgeber zeigen: 90 Prozent des handelsüblichen Schweinefleischs erfüllen keine besonderen Tierschutz- und Umweltkriterien

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace und die Tierschutzombudsstelle Wien (TOW) veröffentlichen heute einen Gütezeichen-Guide mit Einkaufsratgeber und eine aktuelle Analyse des Schweinefleisch-Angebots in den österreichischen Supermärkten. Gängige Marken und Gütezeichen für Schweinefleisch wurden nach zwölf Tierschutz- und Umweltkriterien bewertet, wie etwa gentechnikfreie Fütterung oder Zugang zu Auslauf. Das erschütternde Ergebnis: 90 Prozent des Schweinefleischs in Österreich erfüllen keines der zwölf Tierschutz- und Umweltkriterien. Auch nicht jenes mit dem rot-weiß-roten AMA-Gütesiegel. Zwar ist auch Bio-Fleisch und Fleisch aus konventionellen Tierwohl-Projekten inzwischen in den meisten Supermärkten erhältlich, allerdings handelt es sich dabei nur um eine Minderheit in den Regalen. Greenpeace und die TOW fordern von der österreichischen Politik eine Anhebung der Mindeststandards für die Haltung von Schweinen sowie eine gesetzliche Kennzeichnung der Haltungsbedingungen am Produkt.

“Leider steckt im Großteil des österreichischen Schweinefleischs kein Tierwohl und Umweltschutz. Konsumentinnen und Konsumenten können das jedoch auf den ersten Blick nicht erkennen, denn in der Werbung oder auf den Produkten selbst wird gerne suggeriert, daß es sich um besonders tierfreundliche oder nachhaltige Ware handelt”, sagen Eva Persy, Leiterin der Tierschutzombudsstelle Wien und Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace in Österreich. … Der Einkaufsratgeber überprüft etwa, ob das jeweilige Gütezeichen garantiert, daß Schweinen das Ringelschwänzchen nicht abgeschnitten wird, daß die Tiere ohne Gentechnik-Futtermittel gefüttert werden und Vollspaltenböden verboten sind. Konventionelles Schweinefleisch, auch jenes mit dem rot-weiß-roten AMA-Gütesiegel, erfüllt keines der zwölf Kriterien. Die konventionellen Tierwohl-Projekte der österreichischen Supermärkte erfüllen acht bis neun der Kriterien, Bio-Marken erfüllen zehn bis zwölf. Der Marktanteil von Bio-Schweinefleisch liegt allerdings nur bei rund zwei Prozent.

Greenpeace und die Wiener Tierschutzombudsstelle empfehlen Konsumentinnen und Konsumenten, seltener zu Fleisch zu greifen und öfter Gemüse, Hülsenfrüchte und Co. zu essen. Das ist auch besser für die eigene Gesundheit: Menschen in Österreich essen durchschnittlich dreimal soviel Fleisch wie empfohlen. “Wer Schweinefleisch kauft, sollte sich möglichst an den neuen Einkaufsratgeber halten und dementsprechend zu Bio-Fleisch oder zu Fleisch aus den Tierwohl-Projekten der Supermärkte greifen. Das schont die Umwelt und garantiert den Schweinen ein besseres Leben”. Damit allen Schweinen in Österreich ein besseres Leben ermöglicht wird, muß die Politik die Haltungsbedingungen für Schweine verbessern: indem sie das Tierschutzgesetz und die 1. Tierhaltungsverordnung überarbeitet und eine verpflichtende Kennzeichnung der Haltungsbedingungen einführt.


02.12.2020

Corona-Impfstoffe: Nicht dank, sondern trotz Tierversuchen

www.aerzte-gegen-tierversuche.de: Überflüssige Tierversuche bringen keine Sicherheit für die Menschen

Etliche Tierversuchsbefürworter behaupten, daß Tierversuche für die angeblichen Erfolge der Corona-Impfstoffe ausschlaggebend gewesen seien. Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall: Die rasche Entwicklung der Corona-Impfstoffe ist der jüngste Beweis dafür, wie ineffizient und unnötig Tierversuche sind. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche fordert einen Paradigmenwechsel zugunsten humanrelevanter, tierversuchsfreier Methoden, damit die Entwicklung wichtiger Medikamente und Impfstoffe zukünftig schneller, sicherer und zuverlässiger erfolgen kann.

In den letzten Wochen berichteten die Hersteller von drei Impfstoffkandidaten gegen COVID-19 über erste Erfolge in großflächigen Studien mit Tausenden Menschen. Viele Experten raten zu vorsichtigem Optimismus, da es sich um vorläufige Ergebnisse handelt und die genauen wissenschaftlichen Daten noch nicht veröffentlicht sind. Dies hindert einige Tierversuchsverfechter jedoch nicht daran, den erwarteten Erfolg der Corona-Impfstoffe Tierversuchen zuzuschreiben. Bei näherer Betrachtung ist klar ersichtlich, daß diese Tierversuche nicht zur Entwicklung und Effizienz dieser Impfstoffe beigetragen haben.

Es ist gesetzlich geregelt, daß normalerweise alle Medikamenten- und Impfstoffkandidaten in einer ganzen Palette von Tierversuchen vor dem ersten Test an Menschen erprobt werden. Da die üblichen Tierversuche aber zu langwierig und erfahrungsgemäß zu unzuverlässig für die aktuelle Corona-Krisensituation sind, wurden einige Tierversuche verkürzt, übersprungen oder gleichzeitig mit den Tests an Menschen gemacht. „Die Impfstoffkandidaten des deutschen Unternehmens BioNTech und der amerikanischen Firma Moderna wurden an Affen getestet, erst nachdem Hunderte von Menschen mit den Impfstoffen injiziert wurden. BioNTech hat vier Impfstoffkandidaten an Menschen getestet und anhand der gesammelten Daten sich für den heute berühmten Impfstoffkandidaten entschieden, was die Ergebnisse der später durchgeführten Affenversuche ad absurdum führt“, erklärt Dr. Dilyana Filipova, Wissenschaftlerin bei Ärzte gegen Tierversuche. Die Impfstoffkandidaten wurden kurz vor den ersten Menschen-Studien Mäusen und Ratten verabreicht, um eine behördliche Genehmigung für die weiteren Tests an Menschen zu bekommen. Eine schützende Wirkung vor einer Infektion mit dem Coronavirus konnte jedoch nicht gezeigt werden, da sich weder Mäuse noch Ratten natürlicherweise an dem Virus anstecken. „Daß Tierversuche aufgrund veralteter Gesetze durchgeführt wurden, ist kein Beleg für deren angebliche Unerläßlichkeit und Notwendigkeit“, so die Biologin weiter. ...

Weniger als 1% der öffentlichen Fördergelder in Deutschland werden in diese modernen, menschenrelevanten Methoden investiert, die restlichen über 99% fließen in Tierversuche. „Wir fordern eine Umschichtung der Fördergelder und die gesetzliche Anerkennung tierversuchsfreier Systeme als Testmethoden in der Medikamentenentwicklung statt der veralteten Tierversuche. Nur so werden wir in der Lage sein, zukünftig schneller und zuverlässiger wirksame und sichere Medikamente und Impfstoffe zu entwickeln“, sagt Filipova.


02.12.2020

Entsetzen über Drückjagd: „Die Hunde waren im Blutrausch“

www.fnp.de: Spaziergänger beobachten ein grausames Schauspiel auf der deutschen Rheininsel Langenau. Bei einer Drückjagd hetzt eine Hundemeute ein Reh. Die erschrockenen Zeugen verständigen die Polizei.

Eigentlich wollten die Erholungssuchenden am Sonntagmorgen (29.11.2020) bei einem Spaziergang auf der Rheininsel Langenau entspannen. Doch was sie dann mit ansehen mußten, werden viele lange nicht vergessen können. Claudia Ward ist Ansprechpartnerin für die Sektion Hessen des Vereins Wildtierschutz Deutschland. Sie lebt in Ginsheim-Gustavsburg (Kreis Groß-Gerau) und sei am Sonntag zufällig Zeugin einer Jagd geworden.

Ward ist noch ganz bewegt davon, was sich vor ihren Augen abspielte: "Wir waren auf der Höhe des Bootsstegs, als plötzlich lautes Bellen und Rufen zu hören war. Kurz danach sahen wir etwa fünf Hunde, die ein älteres Rehkitz erst von der Mutter trennten und dann verfolgten und zum Ufer trieben. Dort stürzten sie sich auf das Tier und bissen zu." Das Reh habe geschrien und um sein Leben gekämpft.

"Die Hunde waren im Blutrausch. Neben mir standen Leute, die sofort die Polizei angerufen haben. Das war eindeutig eine Hetzjagd. Das ist in Deutschland so nicht erlaubt. Die Hunde der Jäger dürfen das Wild nicht reißen", sagt die Wildtierschützerin. Die Jagdgesellschaft habe das tote Tier in die Büsche gezogen und sich dann wieder der Jagd gewidmet. Die empörten Rufe der Spaziergänger auf der anderen Uferseite hätten sie ignoriert.

Entsetzen über Jagd: „Die Schreie des Rehs werde ich so schnell nicht vergessen.“ Eine weitere Zeugin des Geschehens hat ihre Beobachtungen wenige Stunden danach auf Facebook geschildert. Sie bezeichnet das Geschehnis als "unschöne Szene" und bemerkt: "Die Schreie des Rehs werde ich so schnell nicht vergessen."

Rund 112 Menschen haben den Beitrag inzwischen kommentiert. Viele von ihnen wollen den Vorfall beobachtet haben. "Ja, die Herren Jäger dürfen machen, was sie wollen und haben dichtgedrängt ohne Mundschutz auf einem Anhänger gesessen", schreibt ein Nutzer. Ein anderer meint: "Das ist Tierquälerei. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie sehr das Reh leiden mußte."


25.11.2020

Österreichische Milchkühe in Marokko geschächtet: Unfaßbare Mißhandlung aufgedeckt

OTS, 23.11.20: Tierschutzvolksbegehren fordert sofortiges Export-Verbot nach deutschem Vorbild, Schicksal der Kuh „Erika“ zeigt ganzes Ausmaß eines kaputten Systems

Vor kurzem hat das Verwaltungsgericht Köln einen Transport mit 132 trächtigen Kühen nach Marokko verboten, da eine tierschutzkonforme Behandlung der Tiere am Bestimmungsort nicht gewährleistet sei. Damit orientiert sich das Gericht an der Europäischen Rechtsprechung. Der von der NGO Animals Angels dokumentierte Fall der deutschen Kuh „Erika“ zeigt, daß dies leider nur allzu zutreffend ist. Schwer verletzt wurde die aus Niedersachsen stammende Kuh in den Tod gequält, der durch eine Schächtung ohne Betäubung erfolgte. Bei uns ist dies verboten, in Ländern wie Marokko gängige Praxis.

Zigtausende „ausrangierte“ Milchkühe werden jährlich von Österreich, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland aus in Länder des Nahen Ostens und nach Nordafrika transportiert. Schon der Transport über tausende Kilometer hinweg findet viel zu oft unter Bedingungen statt, die klar den EU-Gesetzen und nationalen Bestimmungen widersprechen. Sobald die Tiere die EU-Außengrenze überschritten haben, gibt es aber überhaupt keine Kontrolle mehr und die Tiere sind schutzlos ausgeliefert. Das Tierschutzvolksbegehren erhebt daher die Forderung eines Exportverbots.

Lesen Sie ganze OTS HIER sowie HIER dazu die Aussendung der deutschen TS-Organisation "Provieh":

Das Kölner Verwaltungsgericht hat einen Transport von 132 trächtigen Rindern nach Marokko mit der Begründung verboten, daß die Rinder dort häufig nicht tierschutzgerecht geschlachtet würden.

Berlin, 24.11.2020: PROVIEH begrüßt den Beschluß des Verwaltungsgerichts Köln, den Lebendtierexport trächtiger Rinder nach Marokko zu verbieten. Vor der Entscheidung des Kölner Verwaltungsgerichts für das Verbot hatte zunächst das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreis die Genehmigung für den Transport der trächtigen Rinder nach Marokko versagt. Dagegen hatten zwei Exporteure geklagt – und haben im Eilverfahren verloren. Der für den 18.11.2020 geplante Transport durfte nicht stattfinden, weil die Richter in Marokko eine „nicht tierschutzgerechte Schlachtung“ der Tiere befürchteten.

 „Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln ist ein Erfolg für den Tierschutz und sollte anderen Veterinärämtern als Bestärkung dienen, keine Transporte abzufertigen, bei denen unterwegs oder im Zielland Tierschutzverstöße zu erwarten sind. Es braucht nun endlich bundesweit einheitliche Regelungen für Tiertransporte, damit es nicht nochmals zu krassen Fehlurteilen wie zum Beispiel vor einigen Wochen durch das Verwaltungsgericht Potsdam kommen kann, wo ein Transport trächtiger Rinder mit Verweis auf die EU-Verordnung erlaubt wurde. Die Europäische Verordnung zum Schutz der Tiere beim Transport muß zudem einheitlich und vollständig im Sinne des Tierschutzes ausgelegt werden.“

Geltendes Recht wird bei Lebendtierexporten in Drittländer immer wieder umgangen: So werden die Tiere häufig als Zuchttiere deklariert, obwohl Experten bezweifeln, daß die Tiere tatsächlich zur Zucht genutzt werden. Meist eignet sich weder das Klima noch gibt es im Zielland eine entsprechende Futtergrundlage für die Tiere. Die Tiere werden also innerhalb kurzer Zeit „verbraucht“ und oft unter schlimmsten Bedingungen geschlachtet (betäubungslos geschächtet). Dies hat nun auch das Verwaltungsgericht Köln anerkannt, zumindest für den Fall eines Transportes nach Marokko. Anders hatte noch im September das Verwaltungsgericht Potsdam entschieden und einen Lebendtierexport erlaubt. Dies zeigt, wie unterschiedlich die Gerichte die Situation bewerten und wie dringend bundesweite und EU-weite einheitliche gesetzliche Regelungen und Kontrollen sind.

Lesen Sie die ganze Aussendung HIER


25.11.2020

Sinnlos-grausame Corona-Tierversuche

Der bekannte Biologe, Sachbuch-Autor und Impfkritiker Clemens Arvay ("Wir können es besser") postete kürzlich auf facebook zu den zusätzlichen millionenfachen grausamen Tierversuchen für die völlig sinnlose (das Virus ist schon 1000-fach mutiert) und hochgefährliche neue Corona-Impfung, welche uns Menschen direkt gentechnisch verändern würde und an der bereits zumindest ein menschliches „Versuchskaninchen“ in Brasilien verstorben ist (siehe u.a. in Heute.at ):

„In Käfige gesperrt. Geimpft. Mit Virus infiziert. Beim Kranksein beobachtet. Nach 7 Tagen Infekt getötet, obduziert und entsorgt. Das ist das Schicksal unzähliger Affen, Brüder und Schwestern.

Mir wird schlecht beim Studieren all dieser Impfstoffstudien. Was für eine grausige, von der Geldgier versaute, und zugleich verlogen scheinheilige Spezies ist doch die unsrige!

Ich werde meine Arbeit niemals beenden, wenn ich mich auch manchmal am liebsten nur angewidert abwenden und in eine Waldhütte ziehen würde.“

Und eine von der Pharma-Industrie installierte Initiative „Tierversuche verstehen“ lobbyiert sogar für noch mehr grausame Tierversuche: „Ohne Tierversuche kein Corona-Impfstoff“…

Bitte daher unbedingt das Volksbegehren für Impffreiheit unterschreiben, welche vom 18.-25. Jänner in Österreich zum Unterschreiben aufliegt!


18.11.2020

Vogelgrippe breitet sich in Europa aus!

Vorbemerkung: Während die Herkunft des angeblich „neuen“ menschlichen Corona-Virus nach wie vor ungeklärt ist, kann man es bei den Tier-Seuchen mit Sicherheit sagen: Deren Ausbreitung  hängt mit der unmenschlichen Massentierhaltung auf engstem Raum, der Überzüchtung und unnatürlichen Fütterung für höchste Legeleistung und mit den teils katastrophalen hygienischen Bedingungen zusammen - das alles schwächt massiv das natürliche Immunsystem dieser ausgebeuteten "Nutz"-Tiere!

www.spiegel.de: Deutschland, Dänemark und Frankreich melden neue Fälle von Geflügelpest. Allein in Mecklenburg-Vorpommern müssen Zehntausende Legehennen getötet werden. Dänemark setzt den Export von Eiern aus.

Laut Experten grassiert in diesem Jahr eine besonders aggressive Variante der Vogelgrippe

In mehreren europäischen Ländern sind Fälle von Vogelgrippe aufgetreten. In Deutschland ist einer der größten Geflügelhalter Mecklenburg-Vorpommerns betroffen. Das H5N8-Virus war laut dem zuständigen Agrarministerium in einem Stall der Firma bei Gnoien nachgewiesen worden. Das Unternehmen hält in der Region rund 70.000 Legehennen an mehreren Standorten.

Um die Tierseuche zu bekämpfen, müssen vermutlich alle Tiere an allen Standorten getötet werden, sagte ein Sprecher des Landkreises Rostock. Die Vorbereitungen seien angelaufen. Laut Experten handelt es sich in diesem Jahr um eine sehr aggressive Virusform.

Das Vogelgrippe-Virus gilt für den Menschen als ungefährlich, ist aber für die Landwirtschaft verheerend. Die Infektionskrankheit, die vor allem bei Wasservögeln und anderen Vögeln vorkommt, kann bei Hausgeflügel mit schweren Krankheitszeichen verlaufen und ist ansteckend. Tritt die Krankheit in einer Geflügelfarm auf, müssen deshalb in der Regel alle Tiere getötet werden. Anfang des Monats mussten in den Niederlanden 200.000 Vögel getötet werden. Nun sind auch in Frankreich und Dänemark mehrere Fälle der Vogelgrippe aufgetreten.

Auf der französischen Insel Korsika wurden Hunderte Hennen getötet, in Dänemark ordneten die Behörden die Schlachtung von mehr als 25.000 Vögeln an, nachdem das Virus im Westen des Landes aufgetreten war. Die französischen Behörden riefen alle Geflügelhalter auf, ihre Tiere einzusperren und somit vor möglicherweise infizierten Wildvögeln zu schützen. Dänemark setzte den Export von Eiern außerhalb der EU aus.

100.000 Nutztiere in Norddeutschland betroffen

Auch in Deutschland waren erst kürzlich Fälle der Geflügelpest nachgewiesen worden. Betroffen waren zunächst Wildvögel, die in Schleswig-Holstein tot aufgefunden worden waren.


18.11.2020

Tierschutz-Volksbegehren fordert: Zur Entlastung von Krankenhäusern, Umwelt & Tieren: Vollständiges Feuerwerksverbot wie in Niederlanden gefordert!

APA-OTS: Gebot der Stunde während Corona-Pandemie, Tierschutzvolksbegehren fordert Gesundheitsminister Rudi Anschober auf, ein Verbot zu prüfen

Die Niederlande machen es vor, nun soll Österreich nachziehen - um die Krankenhäuser während der Corona-P(l)andemie zu entlasten, haben die Niederlande ein vollständiges Verbot des Verkaufs und Gebrauchs von Raketen, Böllern und Krachern erlassen. Über 200 Personen verletzen sich laut Kuratorium für Verkehrssicherheit rund um Silvester beim Gebrauch von Pyrotechnik so schwer, daß sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Dazu kommen tausende kleinere Verletzungen, wie etwa Verbrennungen und Hörschäden.

Das Feuerwerk ist zudem eine enorme Umwelt-, Natur- und Klimabelastung. So zeigen Studien aus Deutschland, daß binnen weniger Stunden zu Silvester so viel Feinstaub produziert wird, wie durch alle Kraftfahrzeuge in zwei Monaten. Die kleinen Partikel sind nach Einschätzung von Medizinern besonders gefährlich, dringen sie doch über die Atemwege in Lunge und Blutkreislauf ein. Auch für Tiere ist das Feuerwerk eine enorme Gefahr, so führt die Böllerei bei Vögeln zu Desorientierung und im schlimmsten Fall zum Tod.