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z.B. 26/09/2022
23.09.2022

ANIMAL SPIRIT-Obmann Dr. Franz-J. Plank berichtet von seinem Besuch im Tierschutzzentrum „Bluemoon“ in Hurghada, Ägypten diese Woche:

„Seit nunmehr fast 13 Jahren unterstützt ANIMAL SPIRIT nun bereits dieses überaus engagierte Tierschutzprojekt der gebürtigen Schweizerin Monique Carrera in Hurghada. Nun war es erstmals seit Ausbruch der „Corona-Krise“ wieder möglich, Monique und ihre tolle Arbeit live zu besichtigen. Begonnen hat ja alles mit der Rettung, Behandlung, Vermittlung bzw. dauerhaften Aufnahme der armen Straßenesel, die tagein tagaus oft überschwere Lasten tragen bzw. ziehen mußten, auch bei glühender Hitze. Da diese Arbeitsesel mittlerweile von der lokalen Regierung verboten worden sind (wohl wegen vieler Beschwerden v.a. der Touristen), versorgt Bluemoon lediglich noch die verbliebenen 26 Esel – der eine oder andere wird ihnen jedoch auch heute noch gebracht – auf seinem „Wüsten-Gnadenhof“, 10 km außerhalb von Hurghada. U.a. durch unsere Unterstützung konnte dort ja bereits vor einigen Jahren eine professionelle Wasser-Entsalzungsanlage installiert werden, wodurch es für die gut 200 geretteten Tiere vor Ort ermöglicht wird, unabhängig von korrupten Lokalpolitikern und Beamten, immer frisches Trinkwasser für Tiere und Menschen zu haben.

Seit Beginn der schwierigen weltweiten Krise(n) vor 2,5 Jahren wurde es für Bluemoon immer schwieriger, die notwendigen finanziellen und logistischen Ressourcen zu organisieren. Zudem ist vor 1,5 Jahren auch noch die Unterstützung einer großen Schweizer Stiftung weggefallen, auch viele Paten und Spender gingen dadurch verloren. Dieses große Loch konnte nur durch Auflösung privater Ersparnisse von Monique sowie drastische Reduzierung des Personals und der Tieranzahl kompensiert werden. Nichtsdestotrotz hegt Monique weiterhin große Pläne, indem sie – durch Teilverkauf ihres Hauses in der Schweiz - die Klinik in der Stadt Hurghada auf den Wüsten-Gnadenhof verlegen - und so alles auf einem Ort konzentrieren - will...


23.09.2022

Trotz all der geschilderten Schwierigkeiten macht Monique und ihr Team unverdrossen weiter: Derzeit arbeiten noch immer 7 Leute in der Stadt-Klink (darunter 4 Tierärzte, die die täglichen Kastrationen der Straßenhunde und -Katzen durchführen, sowie die laufend hereinkommenden Notfälle versorgen), weitere 7 Mitarbeiter am Wüsten-Gnadenhof, plus noch ein paar europäische Volontäre.

Und heute Freitag fand ein großer fundraising-Markt am Wüsten-Gnadenhof statt, der mittlerweile wieder (nach Corona) 3x im Jahr abgehalten wird: 100e begeisterte Besucher strömten auf das mittlerweile schon traditionelle Fest, mit viel lokalem Kunsthandwerk, Bildern, Kleidern, Schmuck, Büchern, diversen Tier-Utensilien und -Futter, etc. Dazu gab es ein wunderbares und reichhaltiges Buffet, das meiste davon von Monique selbst zubereitet! (Videos folgen im nächsten Newsletter).

Wie viele Tiere werden derzeit vom Bluemoon-Tierschutzzentrum vorsorgt?: 5 Pferde, 1 Kamel („Cäsar“), 26 Esel, 1 Maulesel, 90 Hunde, 60 Katzen, 7 Kleinaffen (Grüne Meerkatzen), 5 Schildkröten, Dutzende Hühner, Enten, Gänse, Schafe und Ziegen. Dazu noch ca. 35 verletzte, kranke oder frisch operierte Hunde und Katzen in der Stadt-Klink. Denn viele Hunde haben in letzter Zeit vermehrt Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose u.a. Blutparasiten (gibt es seit kurzem in ganz Ägypten), teure Behandlungen sind daher notwendig (v.a. mit dem modernen Antibiotikum Doxycyclin).

Zudem fährt das Tierärzte-Team einmal pro Monat in die 300 km südlich von Hurghada gelegene Stadt Marsa Alam, wo in einer kleinen Zusatz-Klinik ebenfalls Straßen-Hunde und Katzen kastriert bzw. wenn notwendig behandelt werden.


23.09.2022

Bluemoon Hurghada hilft 100en armen Straßentieren!

Unzählige (Straßen-)Tiere werden also im „Bluemoon animal center“ weiterhin konsequent kastriert (um das Streuner-Elend zu reduzieren), Verletzte und Kranke behandelt und gesund gepflegt. Z.B. habe ich auch 3 Dreibeiner-Hunde gesehen, die natürlich dauerhaft im Tierheim bleiben können, wenn sich kein liebevoller privater Platz finden sollte. Einige Katzen können jetzt wieder nach Europa vermittelt werden, bei Hunden ist das leider immer noch sehr schwer, weil die Fluglinien – aus fadenscheinigen Gründen - keine Hunde mehr mitnehmen wollen.

Trotz bzw. wegen aller derzeitigen Schwierigkeiten freuen wir uns, das großartige Tierschutz-Projekt Bluemoon in Hurghada weiterhin unterstützen zu können! Das gelingt uns natürlich nur, wenn auch unsere SpenderInnen weiter dabei helfen! Wer  mit Monika in Kontakt treten will, bitte an bluemoongalerie13@hotmail.com schreiben und wer direkt an Bluemoon spenden will, bitte auf das Schweizer Konto von „Bluemoon Animalcenter“, IBAN: CH35 8085 6000 0043 3006 4. Für (kostenlose) Überweisungen im EU-Raum bitte folgendes Konto verwenden: Gabriele Woyke, Iban: DE 78 2219 1405 0067 5941 61, BIC: GEN0DEF1PIN, Verwendungszweck: Bluemoon.

Vielen Dank!


14.09.2022

Fohlenrettungen gehen weiter - Video

Unsere heurigen Fohlenrettungen haben ja – wie berichtet - bereits begonnen – siehe dazu das nette Youtube-Video von ihren neuen Lebensplätzen! Bereits kommenden Sonntag gehen die Freikäufe mit weiteren 8 Haflinger-Fohlen aus Tirol weiter. Weitere 16 Fohlen – Haflinger und Noriker (Stand heute) – werden wir bei der bevorstehenden Versteigerung am 28. September in Maishofen (Sbg.) bzw. Tirol freikaufen und gleich an ihre neuen Plätze verbringen.

Wer noch einen guten Lebensplatz (gegen Schutzvertrag) für ein oder mehrere Norikerfohlen anbieten kann, möge sich bitte umgehend bei uns im Büro unter (+43) 02774-29330 oder unter tanja@animal-spirit.at melden. Denn auch Ende Oktober gibt es noch eine Noriker-Versteigerung in Maishofen, bei der wir dabei sein werden.

Und bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin, damit wir auch heuer – trotz enorm gestiegener Preise - ganz viele Pferdekinder dem Tod entreißen können. Herzlichen Dank im Namen der Fohlen!


14.09.2022

Kaltblutstute freigekauft

Nicht nur bei den Fohlen ist ANIMAL SPIRIT sehr aktiv, sondern - wenn sich die Möglichkeit ergibt - auch bei älteren Pferden, die meist noch schwerer zu vermitteln sind: Nun haben wir es gemeinsam geschafft und eine 25-jährige Kaltblutstute freikaufen und vermitteln können! Da der Besitzer dieser lieben und wunderschönen Stute verstorben ist, wurde sie  einfach kurzerhand an einen bekannten Pferdemetzger verkauft – ein Schicksal, welches den meisten „ausgedienten“ Pferden droht. Zum Glück wurde sie von einer lieben Bekannten aus dem Tierschutz dort entdeckt und auch wir haben vom Schicksal der ungarischen Stute erfahren!

Daher mußten wir ganz schnell ein gutes neues Zuhause für sie finden, und das haben wir nun auch. Also haben wir die Stute freigekauft und künftig darf sie als „Gesellschaftsdame“ bei einer privaten Pferdehalterin im schönen Waldviertel hoffentlich noch viele Jahre ihre wohlverdiente Pension genießen. Artgerecht mit Pferdegesellschaft und liebevoller Pflege und Versorgung!

Jahrelang hatte sie ihrem nun verstorbenen Besitzer mit ihrer Arbeitskraft auf dem Feld gedient, sie hatte aber nur ihn zur Gesellschaft, kein weiteres Pferd und muß nun behutsam in die neue Herde integriert werden. Denn im Moment sind ihr Artgenossen noch ein wenig unheimlich, aber das wird sich hoffentlich schnell geben. Morgen wird sie an ihren neuen Platz gefahren. Wir wünschen der Süßen noch viele gesunde & glückliche Jahre!


14.09.2022

Erschreckende Meldungen über Jagdunfälle und tödliche Straftaten mit Jägerwaffen: Schluß mit der Hobbyjagd!

abschaffung-der-jagd.de: Jagdunfälle / Straftaten im letzten Monat

10.9.22: Schuß aus Jagdwaffe durchschlägt Fenster
Großes Glück hatte am eine 22-Jährige in Oberösterreich: Die junge Frau hielt sich in ihrer Wohnung auf, als plötzlich das Projektil aus einer Jagdwaffe ein Fenster in ihrer unmittelbaren Nähe zerstörte. Dies berichten die Oberösterreichischen Nachrichten am 10.9.2022. Demnach hatte ein Jäger etwa 700 Meter von dem Wohnhaus entfernt mit zwei Schüssen auf ein Reh geschossen. Der erste Schuß verfehlte das Tier und schlug gegen 19.30 Uhr im Wohnzimmer im ersten Stock des Wohnhauses ein.

9.9.22: Jäger durch Schuß tödlich verletzt
Ein 55-jähriger Jäger wurde mit einer tödlichen Schußwunde im Bauch/Hüftbereich in einem Waldstück bei Hilpoltstein (Landkreis Roth) gefunden. Dies berichtet der Donaukurier am 9.9.2022. Demnach war der Waidmann am frühen Morgen auf die Jagd gegangen. Als er Stunden später nicht zurückkehrte, machten sich seine Angehörigen auf die Suche. Sie fanden ihn schließlich leblos mit einer Schußverletzung und verständigten die Rettungskräfte. Der alarmierte Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.

8.9.22: Tödlicher Jagdunfall
Ein Jäger war im Berner Oberland auf eine mehrtägige Jagd aufgebrochen und nicht zurückgekehrt. In einer aufwendigen Rettungsaktion wurde der vermißte Jäger gesucht. Schließlich wurde in Habkern seine Leiche gefunden, berichtet die Berner Zeitung am 8.9.2022. Offenbar war er eine Felswand hinunter gestürzt.

6.9.22: Jagdunfall: Jäger erschießt sich selbst
Ein 52-jähriger Jäger hat sich offenbar aus Versehen selbst erschossen. Dies berichtet der SWR am 6.9.2022. Demnach war der Jäger mit zwei Jagdkameraden in einem Wald bei Ehingen (Alb-Donau-Kreis) unterwegs. Aus noch nicht geklärten Gründen löste sich ein Schuß aus seiner Jagdwaffe, die den Jäger tödlich traf.

5.9.22: Jäger bedroht Ehefrau - SEK-Einsatz
In Cuxhaven kam es zu einem SEK-Einsatz, weil ein 84-jähriger Jäger seine Ehefrau bedrohte. Laut einer Pressemeldung der Polizeiinspektion Cuxhaven vom 5.9.2022 hatte sich die 77-jährige nach wiederholten körperlichen Angriffen ihres Ehemannes zu ihrem Sohn geflüchtet. Weil der an Demenz erkrankte Mann als Jagdberechtigter Zugriff auf diverse scharfe Schußwaffen und Munition hatte, umstellte ein Spezialeinsatzkommando der Polizei das Wohnhaus. Der Zugriff erfolgte wenig später – ohne Probleme.

5.9.22: Jäger erschießt beinahe Traktorfahrer
Ein Jäger hat im schwäbischen Bockenau beinahe den Fahrer eines Maishäckslers erschossen. Dies berichtet der SWR am 5.9.2022. Demnach hatten mehrere Jäger während der Maisernte das Feld umstellt, um Wildtiere zu schießen, die durch die Erntemaschinen aufgeschreckt werden. Dabei schlug der Schuß eines Jäger aus Versehen in der Führerkabine des Maishäckslers nur wenige Zentimeter neben dem Fahrer ein. Der 44-jährige Landwirt habe ein Knalltrauma erlitten.

1.9.22: Geschoß schlägt in Kinderzimmer ein
In Weilerbach im Kreis Kaiserslautern hat ein Geschoß aus einer Jagdwaffe in einem Kinderzimmer eingeschlagen. Das Projektil durchschlug Jalousie, Fenster und Vorhang und habe dann gegenüber des Fensters im Zimmer gelegen. Dies berichtet der SWR am 1.9.2022. Demnach hatte der 49-jährige Familienvater am späten Sonntagabend in Weilerbach im Kreis Kaiserslautern einen lauten Knall gehört und später im Zimmer seiner 13-jährigen Tochter das Projektil gefunden. Zum Glück hatte sich zum Zeitpunkt des Schusses gerade niemand in dem Zimmer aufgehalten.

15.8.22: 37-Jähriger schießt auf Ex-Frau und sich
Ein 37-Jähriger hat im schleswig-holsteinischen Rendsburg erst seine ehemalige Lebensgefährtin gewaltsam in ein Auto gezerrt und offenbar auf sie geschossen, anschließend erschoß er sich selbst. Dies berichtet foerde.news am 15.8.2022. Demnach wurde die 33-jährige entführte Frau durch eine Schußwunde schwer verletzt aufgefunden und ins Krankenhaus nach Flensburg gebracht.


14.09.2022

Das Leben der („Nutz“-) Schweine

albert-schweitzer-stiftung.de: Alle Schweine sind ausgesprochen neugierige, lernfähige und intelligente Tiere, die sogar über ein gewisses Ich-Bewusstsein verfügen – auch die Schweine in den Mastbetrieben. Ihr natürlicher Lebensraum sind Wälder mit Büschen und sumpfigen Plätzen, wo sich die Tiere in festen Revieren bewegen. Sie leben in Gruppen mit einer klaren Sozialstruktur, die aus mehreren weiblichen Tieren und ihrem Nachwuchs (insgesamt bis zu 30) bestehen und vom ältesten und erfahrensten Weibchen angeführt werden. Die meiste Zeit des Tages verbringen Schweine mit der gemeinsamen Nahrungssuche, z.B. indem sie großflächig den Boden mit dem Rüssel nach Pilzen, Knollen, Wurzeln, Larven und Käfern durchwühlen. In der konventionellen Masthaltung können Schweine diesen Drang nach Erkundung kaum ausleben.

Leben in der Massentierhaltung

In Deutschland werden rund 24,7 Mio. Schweine zum Zweck der Fleischproduktion gehalten (in Österreich sind es aktuell 2,73 Mio): etwa 11,2 Mio. sogenannte Mastschweine, etwa 11,8 Mio. Jungschweine und Ferkel und rund 1,7 Mio. Schweine für die Zucht (Stand 2021). Für die Mast werden sowohl männliche als auch weibliche Tiere genutzt.

Zucht

Für einen maximalen Gewinn bei der Fleischproduktion, werden Schweine auf ein extrem beschleunigtes Wachstum und eine große Muskelmasse hin gezüchtet. Ihre Körperproportionen werden dabei den Wünschen der Verbraucher angepaßt (z. B. Verringerung des Rückenfettanteils („Speck“) bzw. Erhöhung des Magerfleischanteils und Vergrößerung der Hüft- und Oberschenkelpartie („Schinken“). Dieser Überzüchtung können die jungen Tierkörper nicht Stand halten. Die übermäßige Belastung führt zu Gesundheitsstörungen und teilweise schwerwiegenden Erkrankungen, die mitunter zum frühzeitigen Tod der Tiere führen.

Mastverfahren: Intensivmast

Bei der »Produktion« von Schweinefleisch ist die Intensivmast die Regel. Hierbei werden die Tiere innerhalb von sechs bis sieben Monaten auf ein Endgewicht von 110 bis 125 kg gemästet und noch im Jugendalter geschlachtet. Diese enormen »Leistungen« resultieren aus dem Zusammenwirken der einseitigen Zucht auf Hochleistung und der intensiven Fütterung mit energiereichem Kraftfutter.

Haltungsbedingungen

Etwa die Hälfte aller gemästeten Schweine lebt in Betrieben mit 1.000 bis über 5.000 Tieren (Stand 2015). In den geschlossenen Stallsystemen befinden sich größere Abteile mit nebeneinander angeordneten Buchten. Darin werden Schweine meist in Gruppen von 12 bis 20 Tieren gehalten – seit einigen Jahren haben sich allerdings auch stark technisierte Betriebe mit Gruppengrößen von bis zu 350 Schweinen etabliert. In den Buchten haben die Tiere kaum Raum zur Verfügung...

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08.09.2022

Wieder 1000 Hühner vor Schlachter gerettet

Unsere Tierpflegerin Julia schreibt: „Am 3. September fand wieder einmal eine Hühnerrettung in Oberösterreich statt. Einige der ANIMAL SPIRIT-Mitarbeiterinnen bewiesen tatkräftigen Einsatz, um allen Tieren ihren Weg ins Glück – in ihr „zweites Leben“ - zu ermöglichen. Etwa 1000 „ausgedienten“ Lege-Hühnern wurde so, mit vereinten Kräften, der grausame Tod am Schlachthof erspart.

Für alle Tiere konnten sichere, liebevolle und schlachtfreie Plätze gefunden werden. Um 20:30 Uhr – also schon bei Dunkelheit, um den Streß möglichst niedrig zu halten - begann das "Ausstallen" und bis um 3:30 Uhr morgens (!) waren alle Hühner in Sicherheit gebracht. Unser Hof in Engelberg nahm wieder 55 Hühner und einen Hahn in seinen neuen fahrbaren Stall auf, wo sie sich jetzt schon bestens eingelebt haben.“

Hühner könnten eigentlich bis zu 15 Jahre alt werden, während sie in der Eierproduktion bereits nach 1 - 2 Jahren geschlachtet und ausgetauscht werden. In der schnellwüchsigen Hühnermast erleben die „Henderl“ gar nur 5-6 Wochen, bevor es zum Schlachthof geht…


08.09.2022

Brutales Geschäft mit Island-Pferden: Verdeckte Aufnahmen zeigen barbarische Praktiken - Video

stern.de: Es sind grausame Bilder: Island-Pferde werden zusammengetrieben und mit Holzbalken geschlagen, um an ihr Blut zu kommen.

Die Aufnahmen von Tierschützern dokumentieren, wie grausam Bauern auf Island mit den Tieren umgehen.


08.09.2022

Greenpeace-Studie: Gesunde Ernährung bedeutet 75 Prozent weniger Tiere

agrarheute.com: Eine neue Studie, die die Umweltorganisation Greenpeace in Auftrag gegeben hat, kommt zu dem Ergebnis: Würden die Deutschen sich anders ernähren, könnten bis zu 70 Millionen Menschen zusätzlich mit Lebensmitteln versorgt werden. Zum Szenario gehört auch, daß sich der Tierbestand um etwa 75 Prozent verringert.

Für Greenpeace hat das Öko-Institut in einer neuen Studie die Folgen einer anderen, als gesund eingestuften Ernährungsweise herausgearbeitet. In der Zusammenfassung der Studie zählt Greenpeace ausschließlich positive Auswirkungen auf.

Durch Ernährungswende würden 40 Prozent der Ackerfläche frei

Neben dem reduzierten Tierbestand nimmt die Studie der EAT Lancet Kommission an, daß auch der Konsum tierischer Lebensmittel in Deutschland zurückgeht. Im Bericht der Kommission geht es um Wege zu einer nachhaltigen und gesunden Ernährung bei einer steigenden Weltbevölkerung. Werden die Berechnungen der Kommission zugrunde gelegt, müßten die Deutschen ihren Konsum tierischer Lebensmittel um 75 Prozent verringern.

Dadurch würden nach Angaben des Öko-Instituts 40 Prozent der Ackerfläche frei, weil darauf keine Futtermittel mehr angebaut werden müßten. Politische Ziele, die zunächst zu einer Verknappung der verfügbaren Ackerfläche führen, seien hier bereits berücksichtigt. Dazu gehören: die Wiedervernässung der Moore von 80 Prozent der Fläche, Biodiversitätsflächen auf 10 Prozent des Acker- und Grünlands, 30 Prozent Ökolandbau. […]

Greenpeace fordert: Tierbestände abbauen und Umweltkosten auf Produktion aufschlagen

Aus Sicht von Greenpeace ist der derzeitige Pro-Kopf-Fleischkonsum in Deutschland viel zu hoch, weil er die Klimakrise verschärfe und der Gesundheit der Menschen schade. Die Deutschen müßten sich „so ernähren, wie es für sie und den Planeten gesund ist“. Eine Ernährungswende senke beispielsweise das Risiko für Diabetes, Darmkrebs und Herzinfarkte.

„Wir fordern von der Politik jetzt umfassende Maßnahmen, um das Ziel der Ernährungswende in den kommenden Jahren zu erreichen. Die offiziellen Ernährungsempfehlungen sind anzupassen“, sagt Martin Hofstetter, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace. Die Tierbestände seien abzubauen und die Umweltkosten bei der Produktion von Milch und Fleisch einzuberechnen.


08.09.2022

Fordern Sie Lachsfarmen in Tasmanien auf, den Einsatz von Sprengstoffen zu beenden und die Robben zu schützen!

sumofus.org: 77.000 Unterwasser-Sprengkörper wurden in den letzten vier Jahren auf schwimmenden Lachsfarmen vor dem Inselstaat Tasmanien, Australien, eingesetzt -- mit schlimmen Folgen. Die Sprengkörper, sogenannte „Robbenknacker“, sollen die Robben mit Lärm und Blitzlichtern fernhalten -- doch oftmals töten die Zündkörper die unter Schutz stehenden Tiere.

Unterwasser-Sprengstoffe sind nicht die einzige Gefahr, die den Robben droht: Lachszüchter schießen auch mit Gewehren auf die Tiere. Dabei verwenden sie Bleischrot, das sich in die Haut der Tiere gräbt und zu dauerhaften Verletzungen führt.

Das muß aufhören! Gemeinsam können wir unsere Stimmen erheben und mit einem großen internationalen Aufschrei Druck auf die Lachsproduzenten ausüben.

Machen Sie mit - Unterzeichnen Sie die Petition!

 


01.09.2022

Fohlenfreikäufe haben gestern begonnen- erste 6 Hafis freigekauft!

Wie im letzten Newsletter berichtet, starten die allherbstlichen Fohlenauktionen heuer besonders früh, einige haben bereits stattgefunden. Und so waren wir von ANIMAL SPIRIT auch schon gestern, am 31. August in Kitzbühel und haben die ersten 6 Haflinger-Fohlen freigekauft – 3 Stuten und 3 Hengsterl. Alle sind jetzt schon wohlbehalten an ihren neuen Plätzen in Österreich und Deutschland angekommen - und einen kleinen Hengst hat sogar unsere langjährige Mitarbeiterin Tanja in Laaben übernommen! Siehe dazu auch unser aktueller Folder „Wie viele können wir heuer dem Tod entreißen?“.

Durch die allgemeine Inflation sind nicht nur die Preise für die Fohlen enorm gestiegen (man bekommt kaum mehr eines unter 1.000,- €), leider haben sich auch deutlich weniger tierliebe Menschen bei uns gemeldet, die eines der kleinen Geschöpfe dauerhaft übernehmen wollen bzw. können. Deshalb werden wir voraussichtlich auch erst wieder am 28.9. bei der Noriker-Versteigerung in Maishofen sein (es sei denn, es melden sich noch etliche vor der Abtenau-Versteigerung am 16.9.), und dann nochmals Ende Oktober.

Wenn Sie also – trotz der widrigen Umstände - einen guten Lebensplatz (gegen Schutzvertrag) für ein oder mehrere Haflinger- oder Norikerfohlen anbieten können, melden Sie sich bitte umgehend bei uns im Büro unter (+43) 02774-29330 oder unter tanja@animal-spirit.at dafür an. Herzlichen Dank im Namen der Fohlen!

Und bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin, damit wir wieder ganz viele Pferdekinder dem Tod entreißen können. Herzlichen Dank!


01.09.2022

Esternberg: Eine neue Weide für das Wassergeflügel

Anita vom Gnadenhof Esternberg schreibt: „Welch eine Freude für unser Wassergeflügel: die Moschusenten waren die ersten Besucher auf der neuen saftigen Weide, welche direkt an die Kuhweide angrenzt. Nach geraumer Zeit inspizierte dann auch unsere Gänseschar das erweiterte Gehege. Es ist eine wahre Freude, die Gänse und Enten zu beobachten, wie sie sich die feinsten Gräser von der Weide rupfen und mit Geschnatter, aber mit Vorsicht, den neuen Lebensraum erkunden.

Unser Haus- und Hof-Baumeister Josef hat keine Mühen gescheut, einen mardersicheren und stabilen Zaun für viele Jahre ganz alleine zu bauen, der sich zudem noch schön in das Landschaftsbild einfügt. Das Wassergeflügel Gehege ist allerdings noch nicht ganz fertiggestellt, vor dem Winter müssen noch zwei weitere Seiten eingezäunt werden, um unseren Tieren einen 100igen Schutz vor Marder und Fuchs zu bieten.

Die Preise für Baumaterialien sind leider so hoch wie nie, deshalb sind wir auf die Unterstützung unserer SpenderInnen angewiesen, und danken für jeden Betrag der unseren Tieren zugute kommt.“

Gerne können Sie unseren Hof besichtigen, wir bitten um Anmeldung unter anita@animal-spirit.at oder Telefon (+43) 0676/4000940, oder in D ab 17 Uhr unter 0049-8548-1390154


01.09.2022

Deutsche Demonstranten fordern das „Recht“, Sex mit Tieren zu haben

Die totale Tierquäler-Perversion soll salonfähig und straffrei gemacht werden:

newspunch.com: Deutsche Zoophile sind auf die Straße gegangen, um gegen Gesetze zu protestieren, die Sex mit Tieren verbieten. Nach Ansicht der Demonstranten sollten deutsche Bürger das „Recht“ haben, sexuelle Beziehungen mit Tieren, einschließlich Haushunden, einzugehen.

Zoophile sind der Meinung, daß es akzeptabel ist, mit einem Tier sexuell intim zu sein, und wollen, daß die LGTBQ+-Regenbogenbewegung ihrem Namen ein Z anfügt. Nach den Tierschutzgesetzen, die in allen zivilisierten Ländern der Welt gelten, ist es illegal, sexuelle Handlungen mit Tieren zu vollziehen. Die Organisatoren des Zoophilia Pride March sagen jedoch, daß sie Fortschritte machen, um die deutsche Regierung unter Druck zu setzen, das Gesetz zu ändern, indem sie die Unterstützung der Mehrheit der Bevölkerung gewinnen.

In einem von RUPTLY veröffentlichten Interview verteidigt einer der Teilnehmer des Zoophilia Pride March das Konzept der sexuellen Beziehungen zu Tieren. Nach Ansicht des Demonstranten sollte Sex mit Tieren entkriminalisiert werden, weil "es viel einfacher ist, eine Beziehung zu Tieren aufzubauen als zu Menschen". Der Demonstrant brachte auch seinen Hund mit zum Marsch, um "die Liebe zu teilen", und erzählte dem Interviewer, daß der erste Hund, mit dem er Sex hatte, ein Rüde war, er aber derzeit eine sexuelle Beziehung mit einem weiblichen Deutschen Schäferhund hat...

Der Hauptgrund, warum viele darauf beharren, daß Zoophile von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden sollten, ist die Frage der Einwilligung. Manche halten es für Kindesmißbrauch, bei dem die Dominanz einer schwächeren Partei aufgezwungen wird, die nicht in der Lage ist, ihre Zustimmung zu geben. Pädophilie wird derzeit von der globalen Elite normalisiert, und diejenigen, die sich für liberal halten, stehen zunehmend unter Druck, Abweichung als normal zu akzeptieren. Täuschen Sie sich nicht, sie sind hinter unseren Kindern her. […]

Die Fäulnis geht den ganzen Weg nach oben. Regierungen auf der ganzen Welt, die unter der Kontrolle des Weltwirtschaftsforums stehen, führen einen Krieg gegen unsere Kinder. Die Young Global Leaders von Klaus Schwab versuchen systematisch, Pädophilie zu normalisieren und Sex mit Kindern weltweit zu entkriminalisieren. Es geschieht direkt vor unseren Augen, und die Mainstream-Medien machen sich durch ihr Schweigen mitschuldig. In Frankreich, das mit Emmanuel Macron ebenfalls von einem Young Global Leader geführt wird, gibt es kein Schutzalter. Wenn Sie in einer Welt leben wollen, die für diejenigen sicher ist, die sich nicht selbst schützen können, ist es an der Zeit, sich zu wehren.

Siehe auch auf transition-news.org: Deutsche Demonstranten fordern das „Recht“, Sex mit Tieren zu haben

sowie www.fischundfleisch.com/ulrich-h-dittmann/sodomie-sex-mit-tieren-soll-gesellschaftsfaehig-werden-79497


01.09.2022

Über 1,4 Millionen EU-BürgerInnen unterschreiben für ein Ende der Tierversuche

Tierschutz Austria und weitere NGOs feiern Erfolg der rekordverdächtigen Bürgerinitiative

OTS.at: Über 10 Millionen Tiere, darunter Kaninchen, Katzen, Hunde, Mäuse, Affen und viele mehr, leiden und sterben jedes Jahr in europäischen Tierversuchslaboren. Mit über 1 Millionen Unterschriften setzten EU-BürgerInnen nun ein deutliches Zeichen für ein endgültiges Ende der qualvollen Versuche an Tieren für kosmetische und chemische Inhaltsstoffe und fordern einen konkreten Ausstiegsplan aus allen Tierversuchen in der EU.

„Die Zahl von 1.413.383 Millionen Menschen, die sich in Europa für ein Ende von qualvollen Tierversuchen aussprechen macht es deutlich, daß es dringend Veränderung braucht. Es braucht einen konkreter Plan zum gänzlichen Ersatz von Tierversuchen durch tierschutz- und umweltgerechte Alternativmethoden, um dem immensen Leid von Labortieren endlich ein Ende zu setzten.“ konstatiert MMag. Dr.in Madeleine Petrovic Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins. Nun liege der Ball bei der EU- Kommission, den Mitgliedern des Europäischen Parlaments und den nationalen Regierungen.

„Wir sind sehr froh, Teil dieser Bürgerinitiative zu sein und freuen uns nun auf einen erfolgreichen Validierungsprozeß der eingegangenen Unterschriften. Die BürgerInnen, die ganz klar ihre Stimme für ein Europa ohne Tierversuche abgegeben haben, geben der EU-Kommission einen klaren Auftrag. Aber auch die österreichische Regierung muß sich dem Thema stellen und Lösungen präsentieren. Es ist höchste Zeit, daß wir uns weiterentwickeln – weg von veralteten, tierquälerischen Methoden und hin zu einer modernen Forschung.“ so Petrovic.

Die EBI „Save Cruelty Free Cosmetics – Für ein Europa ohne Tierversuche“ wurde im August 2021 von mehreren Tierschutz-Organisationen ins Leben gerufen. Unterstützt wurde sie von weltweiten Kosmetikfirmen wie The Body Shop und Dove und aktiv vorangetrieben durch Vereine, Organisationen und engagierte BürgerInnen aus ganz Europa.

Siehe auch Cruelty Free Europe EU-Bürger fordern Ende der Tierversuche


23.08.2022

Fohlenauktionen starten dieses Wochenende…

 … denn schon wieder ist es Spätsommer. Bei uns fühlt sich alles dringend an: Die jährlichen Fohlenmärkte stehen vor der Tür – bereits dieses Wochenende sind die ersten in der Steiermark (Schöder bei Murau, Haflinger) bzw. in Salzburg (Mauterndorf, Noriker) - und damit unsere Aufgabe, wenige Monate alte Pferdekinder vor dem Schlachttod zu bewahren. Unser ganzes Team ist einsatzbereit und so werden wir bereits nächste Woche nach Tirol fahren, um die ersten Haflingerfohlen freizukaufen und an gute private Plätze zu bringen.

Aber das Wichtigste fehlt noch: eine gut gefüllte Kassa, um so viele Fohlen wie möglich freikaufen zu können. Denn die Preise sind schon letztes Jahr stark gestiegen und werden heuer – „dank“ der allgemeinen Inflation – wohl noch stärker anziehen.

Bitte lesen Sie in unserem aktuellen Folder „Wie viele können wir heuer dem Tod entreißen?“, der heute zur Post geht, zur beflügelnden Inspiration die Berichte von Menschen, die letztes Jahr freigekaufte Fohlen bei sich aufgenommen haben. Sie lesen sich alle recht ähnlich. Oft ist von Liebe auf den ersten Blick, von eroberten Herzen die Rede, von seelenvollen Fohlenaugen und von dem großen Glück, das diese kleinen Lebewesen ihren Menschen bereiten. Und wie schön es ist, die Pferdekinder bei ihrer täglichen Entwicklung zu beobachten, wie innige Beziehungen zwischen Pferd und Mensch entstehen.

Wenn auch Sie einen guten Lebensplatz (gegen Schutzvertrag) für ein oder mehrere Haflinger- oder Norikerfohlen anbieten können, melden Sie sich bitte umgehend bei uns im Büro unter (+43) 02774-29330 oder unter tanja@animal-spirit.at dafür an. Herzlichen Dank im Namen der Fohlen!

Und bitte unterstützen Sie uns, damit wir auch heuer wieder ganz viele Pferdekinder dem Tod entreißen können. Herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann ANIMAL SPIRIT


23.08.2022

Hündin Stella und ihre 7 fidelen Welpen - Video

Wie mehrfach berichtet hat die ausgesetzte Hündin Stella bei uns sieben gesunde Junge geboren; sie sind jetzt gute 7 Wochen alt, enorm gewachsen, toben über den Hof und gehen schon brav mit auf kleinere Spaziergänge – siehe das von unseren TierpflegerInnen selbstgemachte Video.

Zum Glück haben jetzt praktisch alle einen zugesicherten Platz und wir werden sie dann in ca. einem Monat abgeben. Auch für die leicht behinderte Mutter Stella gibt es bereits eine Interessentin, und wir hoffen daß das klappen wird. Wir wünschen der jungen Hundefamilie alles Gute in ihrem „neuen Leben“!


23.08.2022

Letzten Mittwoch erreichte uns ein Notruf der zuständigen Amtstierärztin im Bezirk Schärding, OÖ, daß 8 Schafe in der Nähe des ANIMAL SPIRIT-Gnadenhofes Engelberg schwer vernachlässigt seien und eines bereits verdurstet war - siehe Bericht in der "Krone" unten. Es handelt sich um die seltene Rasse "Shropshire" (siehe 2. Bild) und mittlerweile werden sie täglich von der Gnadenhofleiterin Marion versorgt. Da wir jedoch am Hof mit mehr als 50 Schafen schon voll sind, werden für die restlichen Tiere gute Plätze gesucht. Anfragen bitte an engelberg@animal-spirit.at oder (+43) 0676-7059353.

Weil Leitung kaputt war, mußte Schaf verdursten

krone.at: Nachbarn schlugen in Engelhartszell Alarm, weil ein Schaf verdurstet war. Gegen den Besitzer wird ermittelt. Gnadenhof soll sich um restliche Herde kümmern.

Wir können nicht einmal vor die Tür gehen, weil es so stinkt" - verärgerte Nachbarn riefen in Engelhartszell die Polizei zu Hilfe. Bei der Nachschau mit der Amtstierärztin der Bezirkshauptmannschaft Schärding fand man den verwesten Kadaver eines Schafs: Ein Tierdrama wurde aufgedeckt. Denn die Wasserleitung auf dem Anwesen war nicht mehr intakt, das Tier offenbar während der Hitzetage verdurstet.

Durch die allgemeine Trockenheit hatte sich das Problem offenbar verschärft. Der Besitzer (71) der Schafherde dürfte, so der bisherige Stand der Erhebungen, seine Aufsichtspflichten gröblich vernachlässigt haben. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Tierquälerei ermittelt.

Rascher Einsatz der Behörden
Inzwischen wurde verfügt, daß die Tiere vom örtlichen Gnadenhof Engelberg - dieser gehört zum Verein Animal Spirit - betreut werden sollen. Gnadenhof-Leiterin Marion Reisinger lobt zwar den raschen Einsatz der Behörden, macht aber auch darauf aufmerksam, daß die Betreuung und Pflege der verbliebenen acht Schafe eine kostenintensive Angelegenheit sei: „Die Tiere gehören entwurmt, kastriert, regelmäßig geschoren und die Klauen gekürzt. Grundsätzlich ist ihre riesige Weide gut geeignet. Es muß halt jemand zwei-, dreimal die Woche dort nach dem Rechten sehen. Wenn sich niemand findet, werden sie geschlachtet. Schafe haben keine Lobby.“


23.08.2022

136 NGO’s aus aller Welt fordern ein Verbot der Einfuhr von Jagdtrophäen

wildbeimwild.com: In einem gemeinsamen Positionspapier sprechen sich 136 Natur- und Tierschutzorganisationen aus der ganzen Welt, darunter 45 NGOs aus afrikanischen Ländern, gegen die Trophäenjagd aus und fordern die Politik auf, die Einfuhr zu verbieten.

Die Trophäenjagd gehört zu den schlimmsten Formen der Ausbeutung von Wildtieren und ist weder ethisch noch nachhaltig. Angesichts der vom Menschen verursachten globalen Krise der Artenvielfalt ist es inakzeptabel, daß die Ausbeutung von Wildtieren nur für den Erwerb einer Jagdtrophäe immer noch erlaubt ist und daß Trophäen immer noch legal importiert werden können. Es ist höchste Zeit, daß die Regierungen diese schädliche Praxis beenden.

Zwischen 2014 und 2018 wurden weltweit fast 125.000 Trophäen von CITES-geschützten Arten eingeführt, wobei die USA und die EU die größten Importeure sind.

Die Trophäenjagd kann sich nachteilig auf das Überleben von Arten auswirken und Erhaltungsmaßnahmen untergraben. Trophäenjäger haben es oft auf seltene und gefährdete Arten oder auf Tiere mit beeindruckenden körperlichen Merkmalen abgesehen und entfernen Individuen, die für die Fortpflanzung und die Stabilisierung sozialer Gruppen wichtig sind. Indem sie auf solche Tiere zielen, tragen Trophäenjäger direkt und indirekt zum Rückgang der Populationen, zur Störung der Sozialstruktur und zur Verringerung der Widerstandsfähigkeit bei. Die Industrie steigert die Nachfrage nach Teilen und Produkten gefährdeter Arten und schafft Anreize für deren Tötung durch Prämiensysteme und andere Aktionen.

Darüber hinaus ist der Abschuß von Tieren geschützter und gefährdeter Arten oft ein Privileg ausländischer Hobby-Jäger, während der Zugang zu Wildtieren und Land für Einheimische oft eingeschränkt ist. Diese Entmündigung lokaler Gemeinschaften in Verbindung mit den sozial destabilisierenden Auswirkungen der Trophäenjagd auf viele Arten kann Konflikte zwischen Mensch und Tier eher verstärken als entschärfen. Solche Situationen werden noch dadurch verschärft, daß die Trophäenjagdindustrie den lokalen Gemeinschaften keinen nennenswerten wirtschaftlichen Nutzen bringt, ganz im Gegensatz zu dem, was die Befürworter der Trophäenjagd behaupten. Da die meisten Jagden auf Privatland stattfinden und der Jagdsektor von Korruption geplagt ist, landen die Einnahmen aus der Trophäenjagd in der Regel in den Taschen der Jagdveranstalter, privaten Farmbesitzer und lokalen Eliten.

Die Trophäenjagd verursacht unermeßliches Tierleid, während sie wenig oder gar nichts für den Schutz der Wildtiere oder der lokalen Gemeinschaften tut. Tatsächlich entnehmen Trophäenjäger in vielen Fällen wichtige Einzeltiere aus empfindlichen Populationen und schädigen damit deren soziale und genetische Integrität. Es ist an der Zeit, der Trophäenjagd ein dauerhaftes Ende zu setzen und gleichzeitig nach alternativen, effektiveren und humaneren Wegen zu suchen, um Mittel für den Schutz von Wildtieren und die Entwicklung lokaler Gemeinschaften bereitzustellen.

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17.08.2022

Offener Brief zur Tötung der Walroß-Dame Freya an die Norwegische Botschaft in Wien:

Zum Zitat Ihrer Informationsseite: "Werte und Schwerpunkte ... Erleben Sie die Wunderwerke der Natur in einer beeindruckenden, friedlichen Umgebung"... und nun das sinnlose Morden und Umbringen der jungen Walroßdame in Oslo, dafür verantwortlich die Fischereidirektion und dessen Leiter Frank Bakke-Jensen.

Die Sicherheit der Menschen ginge vor? Was sind das für sinnentleerte Floskeln? Was für eine Verlogenheit, was für eine Schande, wir sind empört, entsetzt und schockiert. Die Verkommenheit und Mordlüsternheit der menschlichen Gesellschaft ist kaum mehr zu ertragen. Wir fordern, die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen und deren Rücktritt herbeizuführen.

Wir ersuchen um Ihre persönliche Stellungnahme, 
Gerda Matias, IBT

Siehe dazu u.a. der Bericht im KURIER vom 15.8.22: Walroß-Dame Freya "aus Sicherheitsgründen" getötet

Die große Aufmerksamkeit für das Walroß-Weibchen Freya in Norwegen ist ihm nun zum Verhängnis geworden. Aus Sicherheitsgründen wurde das Tier am Sonntag eingeschläfert, wie die Fischereidirektion mitteilte. Das knapp 600 Kilogramm schwere Walroß war in den vergangenen Wochen vor der norwegischen Hauptstadt Oslo immer wieder aufgetaucht, hatte sich auf vor Anker liegende Boote gelegt und sich zur Sommerattraktion entwickelt. Normalerweise leben Walrosse weiter nördlich.

Die Behörden hatten Schaulustige, Touristen und Bewohner wiederholt gewarnt, Abstand zu halten. Die Fischereidirektion störte sich vor allem daran, daß Leute zu Freya ins Wasser gehüpft waren und dem Tier mit Kindern am Ufer sehr nahe gekommen waren, um Fotos zu machen.

"Wir haben alle möglichen Optionen abgewogen", sagte der Leiter der Fischereidirektion, Frank Bakke-Jensen, einer Mitteilung zufolge. Zuvor war auch eine Verlegung des Tieres diskutiert worden. Allerdings seien die Risiken für eine solche Aktion zu groß gewesen.

Sicherheit von Menschen müsse vorgehen... Lesen Sie den ganzen Artikel HIER