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z.B. 23/02/2019
20.02.2019

EU-Parlament verlangt schärfere Regeln für Tiertransporte

www.sueddeutsche.de: Nachdem ein Bericht des EU-Agrarausschusses gravierende Verstöße beim Handel mit Tieren festgestellt hat, fordert das EU-Parlament schärfere Regeln für Tiertransporte.

Damit sich die Lage für die Tiere tatsächlich verbessert, müssten nun die Mitgliedsländer handeln. Tierschützer freuen sich über den Vorstoß und fordern, daß Deutschland die Transporte in Drittländer komplett verbietet.

Für Tierschützer ist es ein erster Erfolg: Das EU-Parlament hat am Donnerstag schärfere Regeln und mehr Kontrollen für Tiertransporte gefordert. Ein Bericht des Agrarausschusses hatte zuvor gravierende Verstöße im Handel mit Rindern, Schweinen, Schafen und anderen Tieren festgestellt, die oft über lange Strecken quer durch Europa und darüber hinaus verschickt werden.

Zwar ändert sich nun erst einmal nichts, jetzt sind Kommission und die Mitgliedsländer am Zug. Das Parlament will im Einzelnen die Transportbedingungen für Tiere verbessern, Kontrollen verschärfen und Transporte in Drittstaaten unterbinden, wenn dort EU-Bestimmungen nicht eingehalten werden. Zwar gelten europäische Vorschriften bis zum Zielort, etwa in der Türkei oder im Libanon. Was aber jenseits der Außengrenzen passiert, läßt sich in der Regel nicht kontrollieren.

Die Forderung, Tiertransporte auf maximal acht Stunden zu begrenzen, sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, sagt Martin Häusling, Agrarexperte der Grünen im EU-Parlament. Der aktive Tierschutz müsse zurück auf die politische Agenda, verlangt die SPD-Europa-Abgeordnete Maria Noichl. Grüne, Sozialdemokraten, aber auch andere Parteien setzen sich für Verbesserungen ein. Widerstand kam dagegen aus den Reihen der konservativen EVP-Fraktion, zu der auch CDU/CSU gehören. Robert Habeck, Grünen-Chef im Bundestag, sieht nun die Bundesregierung in der Pflicht. "Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner muß sich in der EU und darüber hinaus für ein generelles Verbot des Exports von Tieren zur Schlachtung einsetzen", forderte er. Tierschützer lobten die Entscheidung.

Die Zustimmung des EU-Parlaments zeuge vom Veränderungswillen auf EU-Ebene, hieß es bei Pro Vieh. Deutschland müsse nun mit gutem Beispiel vorangehen und Tiertransporte in Drittländer ganz verbieten. Aus dem Agrarministerium hieß es, Klöckner mache sich auf EU-Ebene dafür stark, daß Schlachttiere nicht länger als acht Stunden transportiert werden. Zuchtverbände lehnen dagegen ein solches Exportverbot ab. Der Handel mit lebendem Zucht- und Schlachtvieh ist ein Milliardengeschäft, allein Deutschland exportierte 2017 Tiere im Wert von 1,3 Milliarden Euro.

Daß Tiertransporte 5000 Kilometer und mehr zurücklegen, ist keine Seltenheit. Auf langen Routen bekommen die Tiere kaum Pausen und werden oft nicht ausreichend versorgt. Tierschützer dokumentieren und monieren diese Mißstände seit Jahren und verlangen von der Kommission ein härteres Durchgreifen. Auch Tierärzte sehen Handlungsbedarf. Veterinäre in Bayern hatten sich zuletzt geweigert, Transporte in Drittländer wie Usbekistan zu genehmigen.


20.02.2019

Petition gegen das Robbenschlachten

Peta.de: Schon bald werden wieder Schiffe in See stechen, deren Passagiere böse Absichten verfolgen. In wenigen Wochen beginnt Kanadas jährliches Robbenschlachten. Viele der Robben, die dann getötet werden, haben gerade erst damit begonnen feste Nahrung zu sich zu nehmen oder schwimmen gelernt. Trotzdem werden sie vor den Augen ihrer verzweifelten Mütter erschossen oder kaltblütig erschlagen:

Im Frühling kommen die grönländischen Sattelrobben an Kanadas Küsten, um dort auf den Eisschollen ihre Babys zu bekommen. Gleichzeitig zieht dieses Ereignis Arbeiter einiger weniger Fischerei-Großunternehmen aufs Eis. Zehntausende der liebenswürdigen Tiere werden grausam erschlagen oder erschossen, um ihre Felle auf dem internationalen Pelzmarkt verkaufen zu können. Zumeist werden die Robbenbabys im Alter von höchstens drei Lebensmonaten abgeschlachtet. Einige Tiere werden angeschossen, können ins Wasser fliehen und verbluten dort. In der Regel werden die Tiere jedoch von den Robbenjägern erschlagen, doch auch das gelingt nicht immer. Die Jäger zertrümmern ihre Augen, Wangen oder den Mund und ziehen sie dann an Schiffshaken über das Eis und häuten sie häufig sogar bei lebendigem Leib!

Unterzeichnen Sie HIER die Petition!


20.02.2019

Notfall: Blinde Hündin Mazika!

Folgenden Hilfs-Aufruf haben wir kürzlich wieder hereinbekommen: „Ich bin Rentnerin und lebe in Ungarn, durch meinen Tierarzt hat es sich im Laufe der Zeit ergeben, daß ich immer wieder verwaiste Welpen aufziehe. So kam auch Mazika zu mir, ein Tierheim wußte nicht wohin mit ihr, da sie kurz nach der Aufnahme Babys bekam. Ich habe sie in meinen Haushalt aufgenommen. Nur ist Mazika leider nicht sehr sozial. Wir leben hier seit 8 Monaten im Ausnahmezustand. Ich habe es einige Zeit immer wieder versucht, aber es ist nicht machbar und Mazika ist bisher leider auch nicht vermittelbar. Wir sind alle komplett überfordert. Mazika kann mit meiner Hündin überhaupt nicht, sie regt sich schon auf, wenn sie sie draußen nur Wasser trinken hört und den Kater hat sie zum Fressen gern… Ich weiß mir keinen Rat mehr, möchte sie aber auch nicht in ein ungarisches Tierheim geben, weil sie da als blinder Hund völlig fehl am Platze wäre.

Mazika ist geschätzte 6 bis 10 Jahre alt. Kommt mit Rüden gut zurecht, nur Katzen und Hündinnen mag sie nicht. Sie selbst kommt mit ihrer Blindheit sensationell zurecht, sie fängt sogar Häppchen aus der Luft. Sie ist ansonsten eine liebe Hündin, aber hier bei mir eine Katastrophe und meine Nerven schleifen langsam am Boden. Mazika ist medizinisch voll versorgt, ich habe sie kastrieren und ihre leere Augenhöhle verschließen lassen. Laut Tierarzt kann das verbliebene Auge so bleiben. Natürlich würde ich für die Kosten der Reise aufkommen."

Nähere Infos & Kontakt: Karin Stilhoff
Email: karin_stilhoff@yahoo.com
Tel.: 0036 31 330 76 54


10.02.2019

Den vier Lämmern am Gnadenhof Engelberg geht’s gut!

Wie im letzten Newsletter berichtet, freuen wir uns ja derzeit auf unserem Gnadenhof Engelberg in OÖ über vierfachen Lämmer-Nachwuchs. Zwar unerwartet und keineswegs geplant – die Schafe hatten wir im Herbst vor dem Schlachter gerettet und von einer Alm übernommen (siehe HIER), wo leider auch ein unkastrierter Bock dabei war –, aber dennoch höchst allerliebst, wie sich die vier Kleinen nun ihres neuen Lebens freuen: der schwarze „Rüdiger“, die gescheckte „Elisa“ und die beiden jüngsten weißen Zwillinge „Franzl und Sissy“. Franzl, der kleinste von allen, braucht noch zusätzliche Flaschenmilch und ist daher – wie auch Rüdiger – sehr menschenbezogen. Rüdiger ist zwar inzwischen schon recht groß und kräftig, trinkt auch schon regelmäßig bei Mutter „Wilma“, aber jedesmal wenn Tierpflegerin Marion mit dem Fläschchen für Franzl ankommt, stürmt er gleich herbei, weil er meint, er bräuchte auch noch seinen Anteil…

Elisa kann sich mittlerweile schon über eine Patenschaft freuen, Rüdiger, Franzl und Sissy warten aber noch. Wie wär´s z.B. mit einem passenden Valentinsgeschenk für nächste Woche – quasi ein lebendes Lämmchen statt absterbender Blumen aus Afrika? Ein Geschenk, das sogar sein ganzes Leben auf einem Vorzeige-Gnadenhof verbringen darf, ohne jemals Angst vor einem tagelangen Transport und dem Schlachtmesser – wenn nicht sogar dem grausamen Schächttod (s.u.) – haben zu müssen!?

Rüdiger, Franz uns Sissy würden sich daher sehr über eine Patenschaft freuen! Egal ob online, per email an eva@animal-spirit.at oder per Telefon: (+43) 02774-29330. Vielen Dank!


10.02.2019

www.maz-online.de: Unbekannte schächten fünf trächtige Schafe – Kamera filmt alles

Ein unfaßbares Verbrechen: Fünf trächtige Schafe haben Unbekannte auf einer Weide bei Klein Ilsede (Niedersachsen) auf brutale Weise mit Messern geschlachtet, das Fleisch in Müllsäcken davon geschleppt. Bilder einer Überwachungskamera zeigen die Täter. Besitzerin Pia Braune stellte die grausame Tat am darauffolgenden Morgen fest: Die Überreste der Tiere fand sie in einem nahegelegenen Graben.

Braune betreibt seit 2015 eine Hobby-Schafzucht, zu der bis vor kurzem noch 13 Tiere gehörten – nach der Tat am vergangenen Freitagabend sind nur noch acht übrig. Ohne Betäubung schnitten die drei Täter den Tieren die Kehlen durch und schnitten das Fleisch heraus, das sie in Säcken davon schleppten.

Bereits Schafe von der Weide gestohlen

Braune vermutet, daß die Täter wußten, was sie tun: Die Überreste der Tiere ließen auf eine professionelle Vorgehensweise schließen. „Außerdem müssen sie zumindest nach der ersten Schlachtung gesehen haben, daß die Schafe trächtig waren. Den Tieren selbst konnte man es noch nicht wirklich ansehen, in zwei Monaten sollten die Lämmer geboren werden“, so Braune.

Es war nicht das erste Mal, daß Braune den Verlust von Schafen zu beklagen hat: Bereits im August 2016 war eines ihrer Tiere von der Weide spurlos verschwunden, zwei weitere mußte die Besitzerin im vergangenen April als gestohlen melden – deshalb hatte sie auch eine Überwachungskamera installiert.

„Diesmal allerdings haben die Täter die Schafe direkt vor Ort geschlachtet“, schildert Braune. „Ganz offensichtlich haben sie das Fleisch mitgenommen, die Überreste wie die Köpfe und Eingeweide haben sie in einem Graben nahe der Weide entsorgt.“

Frage zum Schluß: Könnte es sich bei diesen "Unbekannten" etwa (wieder) um muslimische „Kulturbereicherer“ handeln, bei denen das betäubungslose Schächten zum „normalen Alltag“ gehört? Siehe auch unsere Petition „Ausnahmsloses Verbot des betäubungslosen Schächtens!


10.02.2019

Tiertransporte D: Im letzten Newsletter haben wir darüber berichtet, daß eine Bayerische Stadt Tiertransporte in ferne Länder verweigert. Jetzt war darüber auch ein TV-Bericht im Bayerischen Rundfunk: www.br.de/mediathek

Revolte der Tierärzte: Rotes Licht für Tiertransporte ins Ausland: Eine trächtige Kuh sollte von Niederbayern aus 5.000 Kilometer bis nach Usbekistan transportiert werden. Schluß damit, sagte der Landshuter Landrat und stoppte den Export. Ein Novum! Auch in Zukunft wolle das Amt die Transporte nicht mehr genehmigen, da für die Amtsveterinäre klar ist, daß beim Transport von lebenden Tieren der Tierschutz regelmäßig auf der Strecke bleibt. Der Zuchtverband möchte weiter für die lukrativen Exporte von Schlacht- und Zuchtvieh kämpfen - und verhängte erstmal ein allgemeines Redeverbot.

Siehe auch: www.bauernzeitung.ch: Tierärzte fordern Moratorium für Tiertransporte nach Drittstaaten

sowie www.stuttgarter-nachrichten.de: Mehr Verstösse bei Tiertransporten


10.02.2019

Mysteriöses Vogel- und Bienensterben durch geplanten 5G-Mobilfunknetz-Ausbau?

Bereits mehrmals haben wir in unseren Newslettern auf die (un)absehbar schädlichen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt durch den massiv geplanten Ausbau des neuen 5G-Mobilfunknetzes hingewiesen (siehe "Tödlicher Mobilfunk" und "100e Vögel sterben"). Viele weitere Berichte im Internet bestätigen das: 5G ist der gravierendste Eingriff des Menschen in die Natur in der gesamten Menschheitsgeschichte! Durch die exponentielle Erhöhung der Strahlenbelastung ist nicht nur unsere körperliche Unversehrtheit dramatisch bedroht, sondern sie ist auch Türöffner für die Totalüberwachung der Menschheit...

Siehe www.kla.tv/13829 : Dieser zweite Weckruf zeigt an sieben konkreten Beispielen ein stetig wiederkehrendes Muster auf: Schädigungen durch Mobilfunkstrahlung werden trotz unbestreitbarer Faktenlage von der Mobilfunklobby, Politik und Medien kategorisch abgestritten. Offensichtlich sollen Schäden durch Mobilfunkstrahlung nicht ans Licht der Öffentlichkeit kommen. Siehe auch www.kla.tv/13770 .


10.02.2019

Ich bin es, der Fisch: So viel Selbstbewußtsein verstört Forscher

diepresse.com: Der Putzerfisch erkennt sich offenbar selbst im Spiegel. Das wirft unsere Hierarchie der geistigen Fähigkeiten von Tieren über den Haufen.

Von Karl Gaulhofer
Am Anfang taten die Tiere noch das, was die Wissenschaft von ihnen erwartete. Die Gemeinen Putzerfische attackierten ihre Konterfeis im Spiegel, den das deutsch-japanische Zoologenteam ins Aquarium gestellt hatte. Bald aber realisierten sie, daß der vorgespiegelte Artgenosse kein Eindringling in ihren Schwarm war. Und führten seltsame Tänze auf: Manche drehten sich kurz um, mit dem Bauch nach oben, was sonst kein gesunder Fisch macht. Ganz so, als wollten sie testen, ob das Spiegelbild die Bewegung mit vollzieht – Grimassen oder Gesten fallen dafür bei ihnen ja aus. In einer dritten Phase verharrten sie dann ganz ruhig vor dem Spiegel und schauten sich selbst lange an.

Wirklich „sich selbst“? Um das zu klären, injizierten ihnen die Forscher ein wenig Farbe unter die Haut, an einer für sie nicht sichtbaren Stelle. Der braune Fleck sah aus wie die Parasiten, die der Putzerfisch sonst von der Haut von Wirtsfischen putzt. Was machten sie, als sie den Fleck im Spiegel entdeckten? Sie drehten sich immer wieder in eine Position, in der sie ihn gut betrachten konnten, und schwammen dann zum rauhen Beckengrund, um ihn von der Kehle oder der Seite wegzukratzen. Die Forscher aber kratzten sich am Kopf. Sie waren verwirrt. Denn das mit dem Farbfleck gilt als Lackmustest dafür, ob ein Tier sich selbst erkennt, so wie wir Menschen. Nur eine Handvoll Arten besteht den Test: Menschenaffen, asiatische Elefanten, Delphine und Elstern (als einzige Vögel). Es sind Tiere mit bekannt hoher Intelligenz. Alle anderen fallen durch, auch viele Affen oder die sonst so schlauen Papageien, die sogar ansatzweise logisch denken können. Rotkehlchen etwa hören nicht auf, mit dem Schnabel wütend auf den Spiegel zu hämmern. Hunde und Katzen sind erst verwirrt über das Spiegelbild, später ignorieren sie es. Und Fische? Sie gelten unter den Wirbeltieren, salopp gesagt, nicht gerade als die Hellsten. Daß nun ein sozial kompetenter, aber sonst unauffälliger kleiner Knochenfisch alle Phasen des Tests besteht und sich funktional genauso verhält wie hochentwickelte Menschenaffen, wirft die von der Biologie entworfene kognitive Hierarchie über den Haufen. Man merkt den Autoren der Arbeit (Plos Biology, 7. 2.) an, daß sie ihrer eigenen Entdeckung nicht so recht trauen.

Elefantenkuh als Verkehrspolizistin

Zum Abschluß ein wunderschönes Kurzvideo, wie eine asiatische Elefantenkuh „Verkehrspolizistin“ spielt, um ihre Familie sicher über eine Autostraße zu geleiten!


01.02.2019

Mutige Entscheidung einer bayerischen Amststierärztin, an der sich viele - va. auch österreichische - Kollegen ein Beispiel nehmen sollten!:

www.nordbayern.de: Bayerische Stadt verweigert Tiertransporte in ferne Länder

"Es ist Tierquälerei, wenn Rinder Tausende Kilometer transportiert werden"

LANDSHUT - Immer wieder werden Rinder, Kühe oder Schweine quer durch Europa transportiert, um dann geschlachtet zu werden. Das Veterinäramt im niederbayerischen Landshut will der Praxis jetzt einen Riegel vorschieben - und hofft auf Rückendeckung der Regierung.

Es sollte nach Usbekistan gehen, eine Reise von 5000 Kilometern - eine Reise quer durch Europa. Doch das Veterinäramt im niederbayerischen Landshut stoppte den Transport einer trächtigen Kuh aus ihrem Zuständigkeitsgebiet in den zentralasiatischen Staat. "Für mich ist es Tierquälerei, wenn Rinder aus unserer Region mehrere tausend Kilometer transportiert werden, um dann in Ländern geschlachtet zu werden, in denen es keinen Tierschutz gibt", sagt Peter Dreier dem Bayerischen Rundfunk (BR). Er ist Landrat des Landkreises Landshut - und will künftig keinen solcher Transporte mehr genehmigen.

Konkret heißt das, man verweigere das sogenannte "Vorzeugnis", also die Zulassung. Entsprechende Anweisungen werde man in Zukunft nur noch auf Anweisung des zuständigen Umweltministeriums ausstellen. "Der Bayerische Umweltminister Thorsten Glauber hat mir zugesichert, daß sich sein Haus der Angelegenheit annehmen wird", sagt Dreier dem BR. 

Machen sich Amtstierärzte strafbar? 

Immer wieder geraten solche Tiertransporte in die Kritik. Wie der BR berichtet, sehen Experten besonders die Schlachtung in der Türkei, im Nahen Osten, den Mahgreb-Staaten und asiatischen Nachfolgestaaten sowie der ehemaligen Sowjetunion mit Skepsis. Dort gebe es kaum Auflagen, die Tötung der Tiere finde oft unter "tierquälerischen Bedingungen statt".

"Für die Amtstierärztin/den Amtstierarzt die/der einen Tiertransport in ein solches Land (…) genehmigen soll, stellt sich deswegen die Frage, ob sie/er mit dieser Amtshandlung nicht eine Beihilfe dazu leistet, daß an den Tieren - wenn auch erst in einiger räumlicher Entfernung und mit einer mehr oder weniger großen zeitlichen Distanz - der Strafbestand der Tierquälerei verwirklicht wird", zitiert der BR etwa aus dem Fachblatt Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle. Eben jene juristische Einschätzung ist aber umstritten. 

Zuchtverband kündigt Widerstand an 

2015 urteilte der Europäische Gerichtshof, daß Unternehmer auch auf außereuropäischen Teilstrecken an die EU-Transportverordnung gebunden sind. Konkret geht es dabei um Futter- und Ruhezeiten für die Tiere. Im Landshuter Fall regt sich bereits jetzt Widerstand. Wie der BR berichtet, hat der Zuchtverband Mühldorf, der die Kuh exportieren wollte, juristische Schritte angedroht. "Wenn die Auflagen zum Export erfüllt sind, müsse dieses Vorzeugnis auch ausgestellt werden", wird dort Josef Frank vom Zuchtverband zitiert. Das Tier sei auch kein Schlacht-, sondern ein Zuchttier gewesen. 

Siehe auch www.idowa.de


01.02.2019

www.merkur.de: Jagdhunde hetzen Fuchs in Garten

Eine Drückjagd (Treibjagd) führte bis in einen Garten. Ein schwer verletzter Fuchs wurde von Hunden bis dorthin gejagt. Der Jagdverband wehrt sich gegen Vorwürfe.

Geradezu vernichtend für die Jäger-Seite war die Resonanz auf die Drückjagd bei Kerschlach (Deutschland), über die merkur.de berichtet hatte. Dabei hatte eine Meute Hunde einen verwundeten Fuchs bis auf ein Privatgrundstück verfolgt. Florian Pfütze, Vorsitzender des Kreisjagdverbands Weilheim, wehrt sich nun gegen die Vorwürfe. Es täte ihm für Andreas Nicolai Nemitz leid, daß er das habe sehen müssen, hatte Florian Pfütze gesagt. Aber auch: „Was dort stattgefunden hat, ist in Ordnung.“ Wovon Pfütze sprach, war die aus dem Ruder gelaufene Drückjagd in Kerschlach (Pähl), bei der ein Fuchs bis auf das Grundstück von Andreas Nicolai Nemitz verfolgt worden war. Ob erst die Hunde den Fuchs verletzten oder ob er bereits bei der Jagd angeschossen worden war, darüber gehen die Meinungen auseinander. Fest steht nur: Nemitz hat Anzeige erstattet.

Nach der Drückjagd: Kritik an der Jagd auf Füchse an sich

„So etwas Schreckliches habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt“, hatte Nemitz gesagt. Auch viele Leser zeigten sich nach dem Bericht schockiert über den Vorfall. Kritisiert wird vor allem die Jagd auf Füchse als solche. Pfütze hatte diese damit gerechtfertigt, daß die Verbreitung des Fuchsbandwurmes bekämpft werden solle. Leser verweisen dagegen auf Studien, die zeigen, daß Impfköder viel effektiver sind. Von Schonzeit nicht eingehalten bis zur Lust am Töten reichten die Vorwürfe.

Pfütze will das so nicht stehen lassen. „Es tut uns furchtbar leid, aber wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein“, sagt Pfütze. Und: „Was die Hunde geleistet haben, ist in Ordnung. Sie haben ein krankes Tier gestellt und wollten es von seinem Leid erlösen“, sagt er, auch wenn ihm klar sei, daß er nicht vor Ort gewesen sei. Doch die Hunde seien eine eingespielte und „anerkannte Meute gewesen, die wußte, was sie tut“, da habe er sich informiert. [...]

Kommentar vom „Aktionsbündnis Fuchs“:

Nachdem bekannt wurde, daß eine Drückjagd kürzlich in den Privatgarten eines Kerschlachers geführt hatte und ein Fuchs schwer verletzt wurde, meldet sich jetzt das „Aktionsbündnis Fuchs“ zu Wort. Dabei handelt es sich um eine bundesweite Initiative von mehr als 60 Tier- und Naturschutzorganisationen, so die eigene Beschreibung: „Der Fall des mutmaßlich angeschossenen und anschließend von einer Jagdhundemeute gehetzten Fuchses in Kerschlach dokumentiert für alle sichtbar, was in der Treib- und Drückjagdsaison an der Tagesordnung ist. Wäre das Füchslein im Wald gestellt und dort umgebracht worden – wie es vielen seiner Artgenossen ergeht -, hätte niemand davon erfahren.

In der Art und Weise, wie die Jäger diesen Vorfall nun herunterspielen, wird deren Gesinnung deutlich: Man bedauert nicht etwa, daß der Fuchs angeschossen und in Todesangst von der Hundemeute völlig unkontrolliert und außerhalb des Drückjagdgebiets gehetzt und attackiert wurde. Man bedauert nicht, daß er leiden und in Panik und großen Schmerzen um sein Leben laufen mußte, bevor er schließlich doch getötet wurde. Man bedauert lediglich, daß „Außenstehende den Vorfall in Kerschlach hätten miterleben müssen“. Das sei „unschön“, aber etwas „was dort stattgefunden hat“, sei nicht gesetzeswidrig und „in Ordnung“. Hier fehlt jegliches Mitgefühl, Einsehen oder Schuldbewußtsein; es geht den Jägern lediglich um ihr Image. Das Handeln wird nicht hinterfragt und solange kein “Außenstehender“ Zeuge dessen ist, was die Jäger so treiben, stört es offenbar auch niemanden.


24.01.2019

Buchvorstellung: „Konkurrierende Staatsziele – Religionsfreiheit vs. Tierschutz“, von Volker Mariak

Der deutsche Autor Volker Mariak ist Diplom-Soziologe, engagiert sich seit langem für das Staatsziel Tierschutz und beschäftigt sich intensiv mit dieser Thematik. In seinem neu aufgelegten und stark erweiterten Buch „Konkurrierende Staatsziele – Religionsfreiheit vs. Tierschutz“ (Verlag tredition, ISBN 978-3-7469-7640-2) möchte er einen Einblick in die wichtigsten Argumente der Schächt-Problematik ermöglichen, Beispiele des Alltags darstellen und Fragen aufwerfen, die die Schwächen der aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Schächten aufzeigen. Auch widmet er der Teilnahme von Minderjährigen an rituellen Schächtungen ein ausführliches Kapitel, in dem sogar ein Artikel über den „SOS Kinderdorfausflug zum Schächten auf Schlachthof“ in Niederösterreich vom 31. August 2018 Erwähnung findet - als brisantes Beispiel für die dringende Notwendigkeit, daß sich Kinder- und Jugendschutz damit auseinander setzten müssen.

In diesem Zusammenhang verweisen wir nochmals auf unsere letzten August online gestellte Petition für ein ausnahmsloses Verbot des betäubungslosen Schächtens, die noch einige Wochen unterschrieben werden kann, bevor wir sie dann – jedenfalls vor dem nächsten Schächt-Opferfest - offiziell an die Regierung übergeben werden, siehe HIER


24.01.2019

www.addendum.org: Woher kommt unser Fleisch?

In Zeiten, in denen die großen metaphysischen Ideen der Religion und der Philosophie ihre Rolle als Sinnstifter menschlicher Existenz eingebüßt haben, messen immer mehr Menschen ihren praktischen Lebensvollzügen quasireligiöse Bedeutung bei: Essen, Sexualität und Sport werden zu raffinierten Bedeutungssystemen ausgebaut, mit strengen Regeln und unterschiedlichen Formen der Observanz, ganz wie früher die Religionen. Dabei hat gerade das Essen immer auch in der Religion eine Rolle gespielt, kaum eine kommt ohne spezifische Speisevorschriften aus, Christen glauben sogar daran, ihren Gründer und Heiland wöchentlich in zweierlei Gestalt zu sich zu nehmen.

Innerhalb der Speisevorschriften hat Fleisch immer eine Sonderrolle eingenommen. Es war neben Kräutern und Gemüse das Hauptnahrungsmittel des steinzeitlichen Jägers und Sammlers, mit der Seßhaftwerdung des Menschen änderte sich seine Beziehung zum Tier: Es wurde vom Hauptnahrungsmittel zum Haus- und Nutztier, der Fleischkonsum sank in der Ackerbau-Gesellschaft. Angezogen hat der Fleischverbrauch erst wieder mit der Industrialisierung, die ab dem späten 19. Jahrhundert auch die Lebensmittelproduktion umfaßte.

Die Art und Weise der Fleischerzeugung – von der Massentierhaltung über unhaltbare Zustände im Tiertransportwesen bis zum Grauen der Schlachthöfe0 – hat immer wieder auch literarische Kritiker auf den Plan gerufen. Upton Sinclair verarbeitete seine Recherchen über die Zustände in der Fleischindustrie Chicagos in seinem 1906 erschienenen Buch „The Jungle“; im Zentrum steht die Beschreibung der Produktionsbedingungen am Fließband. Sinclair deckte eklatante Mängel im Bereich der Hygiene auf, und seine Aufdecker-Arbeit trug Früchte: Der Kongreß verabschiedete den „Federal Meat Inspection Act“, der strengere Hygienevorschriften vorsah.

Etwas mehr als hundert Jahre später verzeichnete Jonathan Safran Foer (er hatte zuvor mit seinem Osteuropa-Roman „Everything Is Illuminated“ für Furore gesorgt, sein aktueller Roman heißt „Here I Am“) einen ähnlichen Erfolg. Aus Anlaß der Geburt seines Sohnes beschäftigte er sich mit der Frage, wie man ein Kind unter zeitgenössischen Bedingungen angemessen ernähren könne. Seine Rechercheergebnisse faßte er in einem 2009 auf Englisch („Eating Animals“) und 2010 auf Deutsch („Tiere Essen“) erschienen Buch zusammen, von dem man ohne Übertreibung wird sagen können, daß es den zunehmend fleischlosen Zeitgeist des jüngeren, urban-intellektuellen Milieus mitgeprägt hat.

Flächendeckend ist zwar ein gewisses Unbehagen an den Bedingungen der Massentierhaltung und den Bedingungen in den industriellen Schlachtbetrieben geworden, eine flächendeckende Abkehr vom Fleischkonsum ist freilich nicht zu erkennen, eher im Gegenteil: Seit den fünfziger Jahren ist der Fleischkonsum in Österreich stark gestiegen. Heute werden in Österreich pro Kopf jährlich mehr als 60 Kilo Fleisch konsumiert. Das hat damit zu tun, daß es so billig ist, viel zu billig, wie Kritiker betonen.

Unser Rechercheteam hat sich alle Stationen der Fleischerzeugung vom Bauernhof über den Transport bis zur Schlachtung und darüber hinaus zur Verarbeitung angesehen. Die Kollegen haben viele Gespräche geführt, Zahlen zusammengetragen und Bilder eingefangen. Auch die Frage, ob Wild das bessere Bio-Fleisch sein könnte, wurde nicht ausgelassen. Auf diese Weise ist eine umfassende Dokumentation entstanden, die sich keiner Lebensweise verschreibt – auch Jonathan Safran Foer ruft übrigens in seinem sehr Fleisch-kritischen „Tiere Essen“-Buch nicht dezidiert zum Vegetarismus auf –, die aber den Leserinnen und Lesern eine ausgewogene Grundlage für eigene Ernährungsentscheidungen liefern sollte.

Mahlzeit. 


24.01.2019

Erinnerung: CIWF-Petition zur Abschaffung der Käfighaltung in Europa

Wie Sie wissen, ist Käfighaltung grausam und Sie wissen vielleicht bereits, daß in Europa über 300 Millionen Tiere gezwungen sind, ihr ganzes Leben oder einen Teil ihres Lebens in winzigen, kahlen Käfigen zu verbringen.

■ Kaninchen und Wachteln leben ihr gesamtes Leben in kahlen Käfigen

■ Enten und Gänse werden mittels Zwangsernährung zur Herstellung von Foie Gras eingesetzt

■ Sauen verbringen ihr Leben wochenlang mit ihren Ferkeln in Käfigen, die so klein sind, daß sie sich nicht einmal umdrehen können

■ Legehühner leben in überfüllten Käfigen (genannt „Volieren“) mit so wenig Platz, daß sie ihre Flügel nicht einmal strecken können

Helfen Sie mit, das Leiden von Millionen Tieren zu beenden!

Heute haben Sie die Möglichkeit, das Leiden von über 300 Millionen Nutztieren mit der Europäischen Bürgerinitiative „Ende des Cage-Zeitalters“ zu beenden.

Wir brauchen 1 Million Menschen, um die Europäische Kommission dazu aufzufordern, diese unmenschliche Behandlung von Nutztieren zu beenden. Befreien wir die Nutztiere!

Möglicherweise ist Ihr Ausweis erforderlich, um die Petition zu unterzeichnen. Aber keine Sorge, die Website wurde gemäß den EU-Richtlinien zertifiziert, um sicherzustellen, daß Ihre persönlichen Daten sicher gespeichert werden. Sobald Ihre Unterschrift bestätigt wurde, werden Ihre Daten gelöscht.

 


16.01.2019

deutsch.rt.com: Deutschland: Hähnchen im Handel massiv mit Durchfallerregern belastet

Geflügelfleisch gilt als leicht und bekömmlich. Doch nach Zahlen der Bundesregierung ist mehr als die Hälfte des im deutschen Handel verkauften Hühnerfleisches mit Durchfallbakterien verseucht. 2011 lag dieser Anteil noch bei unter einem Drittel.

Die Belastung von Hühnerfleisch im Handel mit gefährlichen Keimen ist massiv angestiegen. 51,8 Prozent der Hühnerfleisch-Frischproben im deutschen Lebensmitteleinzelhandel waren 2017 mit dem Durchfallerreger Campylobacter kontaminiert. Im Jahr 2011 lag dieser Wert bei 31,6 Prozent. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter hervor, die der Rheinischen Post vorliegt.

Bei Proben die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in den Schlachthöfen nahm, sei der Erreger 2017 sogar bei 78,8 Prozent der Hähnchen gefunden worden. 2011 waren "nur" 40,9 Prozent der Tiere befallen.

Wie die Zeitung weiter berichtet, führt der Campylobacter-Erreger nach Angaben des Robert-Koch-Instituts zu 60.000 bis 70.000 gemeldeten Erkrankungen jährlich. Das entspricht 80 bis 90 Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Vor allem Kinder, Ältere und Schwangere seien häufig betroffen. Durch Braten und Einfrieren könnten die Keime abgetötet werden. Bei nicht durchgebratenem Hühnerfleisch könnten allerdings schon kleinere Keimkolonien schwerwiegende Erkrankungen auslösen.

Die Zahlen der Bundesregierung belegen eine deutliche Zunahme des Befalls mit dem Erreger in den vergangenen Jahren. Das von dem Erreger ausgehende Gesundheitsrisiko ist lange bekannt. Die dramatischen Zahlen legen nahe, daß in der Agrar- und Fleischindustrie schlechte hygienische Bedingungen herrschen. In der Branche herrscht ein enormer Preisdruck, Berichte über schlechte Arbeitsbedingungen und Tierquälerei sind an der Tagesordnung.

Hofreiter machte in einem Facebook-Posting Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner für das Problem des belasteten Fleisches verantwortlich. Diese halte ihre schützende Hand über die Agrar- und Schlachtindustrie.


16.01.2019

www.nw.de: Tierschützerin: "Was wir mit Tieren tun, ist schädlich für uns alle"

Astrid Reinke kämpft für Tierrechte. Sie stellt das System der Fleischproduktion komplett in Frage und rüttelt dabei an den Grundfesten der Jäger, Politiker, Bauern und Bürger

Interview: Frau Reinke, Ihr Name ist aktuell eng verknüpft mit dem Kampf gegen die Ponykarussells im gesamten Kreis Gütersloh. Sie spalten damit die Lager. Warum eigentlich?

Reinke: Ganz einfach: Das ist eklatanter Tiermissbrauch und Quälerei.

Ist es nicht auch menschliches Kulturerbe, so wie die Weihnachtsgans auch?

Reinke: Kulturerbe ist für mich etwas Positives, etwas Schützenswertes, das ich erhalten will. Deshalb kann es meiner Ansicht nach nichts Grausames sein. Leiden zu verbreiten, jemanden zu quälen oder zu töten ist aber vom Grundsatz her böse – und das mache ich nicht vom Opfer abhängig. Wie wir mit Tieren umgehen, das ist ein Bruch zur Moral in unserer Gesellschaft. Wir würden das unter unseresgleichen niemals gut heißen, daß Menschen leiden oder getötet werden, wenn sie uns nicht angreifen.

Störenfriede wie Wildschweine oder Ratten müssen doch erlegt werden, oder?

Reinke: Keiner kann mir erzählen, daß die Tiere uns in irgendeiner Form bedrohen. Im Gegenteil, wir breiten uns in die angestammten Lebensräume der Wildtiere aus. Deswegen kommen die Wildschweine in unseren Garten und die Rehe fressen uns die Blumen ab. Sie laufen uns vors Auto, weil wir immer mehr Straßen durch ihren Lebensraum bauen. Und bei den Ratten sind wir selber schuld. Mit gelben Säcken, die am Vortag rausgestellt werden, statt Mülltonnen, locken wir die Tiere an. Es ist unser menschlicher Wohlstandsmüll, der für die Vermehrung der Ratten sorgt.

"Es geht anders"

Lesen Sie das ganze Interview HIER


16.01.2019

DCC: Vorbildliches Streunerhundeprojekt in Sri Lanka

Seit dem letzten Jahr unterstützen wir ja (wie berichtet) ein neues Streunerhundeprojekt in Asien, nämlich die „Dog Care Clinic“ (DCC, www.dogcare-clinic.com/) im Südwesten Sri Lankas. DCC wurde von einer Deutschen, nämlich Marina Möbius, gegründet und geleitet, ist sehr gut  organisiert und auch auf dem aktuellsten medizinischen Stand. 2 Tierärzte und ca. 50 weitere Angestellte sorgen für die bestmögliche Versorgung der gut 200 permanent dort lebenden Hunde. AS-Obmann Dr. Plank war letztes Frühjahr persönlich vor Ort und konnte sich von der guten Organisation und liebevollen Versorgung der Tiere persönlich überzeugen. ANIMAL SPIRIT konnte diesem vorbildlichen Projekt – dank vieler SpenderInnen - vergangenes Jahr einen 5-stelligen Betrag zur Verfügung stellen!

U.a. durch unsere Unterstützung bzw. die unserer SpenderInnen war die Arbeit der DCC 2018 ein großer Erfolg im Kampf gegen das allgegenwärtige Tierleid in Sri Lanka: Insgesamt fast 8.500 Kastrationen mit Untersuchung und Versorgung, über 11.000 Impfungen, über 50.000 ambulante oder stationäre Behandlungen sowie fast 500 Operationen mit Nachsorge. Einen großen Anteil an diesen Erfolgszahlen haben die zusätzlichen „Field Clinics“, welche die DCC im August 2018 eingeführt hatte. Dadurch konnte auch in jenen Bezirken, wo noch keine TS-Organisationen tätig sind, eine tierärztliche Grundversorgung gewährleistet werden.

Auch 2019 möchte DCC die „Field Clinics“, die täglichen Touren und all die anderen DCC Projekte fortsetzen und benötigt dafür weiterhin unsere Unterstützung. Egal ob durch eine Patenschaft, eine Spende über Paypal oder als Überweisung auf das DCC-
Spendenkonto - Dog Care Clinic e.V.: IBAN DE 6769 4500 6501 5096 9221, BIC SOLADES1VSS, Sparkasse Schwarzwald-Baar / Villingen-Schwenningen.

HIER geht’s zum berührenden Video über die DCC.


16.01.2019

Tödlicher 5G Mobilfunk weltweit in Vorbereitung!

Bereits letzten November haben wir einen Artikel von connectiv.events weitergeleitet über die bereits angelaufenen Tests zum geplanten Ausbau des weltweiten 5G Mobilfunknetzes (siehe www.animal-spirit.at/news/5g-experiment-100e-v-gel-sterben). Zu wenige Menschen wissen überhaupt, was diese neue Technologie für Mensch, Tier und Natur bedeutet und welche enormen Gefahren sie in sich birgt.  Siehe u.a. dieser sehr anschauliche Bericht aus der Schweiz: www.gigaherz.ch/da-vergeht-einem-das-lachen. Daraus geht hervor, daß diese bislang nur zu Testzwecken eingesetzte Strahlung bereits jetzt schon sehr gefährlich für Schwangere und Personen mit Herzschrittmachern ist. Zudem soll sie Krebs erregen und Samen schädigen. Umso gefährlicher ist sie demnach für kleine Tiere wie Vögel, siehe obiger Link. Dabei wird nur die thermische Belastung durch Mobilfunk als gefährlich eingestuft!

Warum brauchen wir eine vom Militär verwendete Waffentechnologie, welche mit bis zu 40.000 Satelliten - und Sendemasten alle 100 bis 500m – flächendeckend die gesamte Erde überwacht? Wer braucht selbstfahrende Autos? Wer finanziert diesen Wahnsinn – geschätzte 500 Milliarden Euro Investitionen!? Warum? Wer überwacht uns? Es ist an der Zeit aufzuwachen!

Hier noch ein weiterer aktueller Artikel mit Informationen zu diesem hochbrisanten Thema aus „Der Tagesspiegel“: Europa ignoriert mögliches Krebsrisiko von 5G. Das Thema ist dringend und die Uhr tickt!

Zu einem internationalen Appell gegen die Einführung des 5G Netzes geht es HIER. Auf dieser Seite gibt es auch einen Download des Appells in deutscher Sprache!


07.01.2019

www.presseportal.de: Wildtierschutz Deutschland: Winterliche Fuchsjagden sind organisierte Tierquälerei

Wildtierschutz Deutschland kritisiert die Fuchsjagd als tierquälerisch. Sozialstrukturen werden zerstört, Welpen wachsen ohne den väterlichen Versorger auf, die natürliche Geburtenbeschränkung weicht dem Elend der massenweisen Fortpflanzung.

Um es vorwegzunehmen: auch wenn Jagdverbände bei jeder Gelegenheit das Gegenteil wiederholen - es gibt in der Regel keine naturschutzfachliche Notwendigkeit für die Fuchsjagd. Der Beitrag der Jagd zum Artenschutz in Deutschland ist negativ: Die Bestände von Fasanen, Rebhühnern, Feldhasen oder Kiebitzen gehen kontinuierlich zurück, obwohl Jahr für Jahr fast eine halbe Million Füchse getötet werden. Die jetzt anstehende Winterjagd auf den Fuchs geht mit erheblicher Tierquälerei einher.

Dazu ein Blick auf die 2000er Jahre: trotz der intensiven Fuchsjagd (etwa 10 Millionen Füchse wurden in dieser Zeit erschossen) gibt es heute nur noch rund halb so viele Hasen wie noch vor 18 Jahren, die Zahl der Fasanen ist um 75 Prozent zurückgegangen, Rebhühner gibt es nur noch vereinzelt. Grund für den Rückgang dieser Tierarten ist insbesondere die intensive Landwirtschaft, die Lebensräume (Hecken, Brachland) zerstört und Lebensgrundlagen (Insekten) vernichtet. Der Fuchs zahlt als Sündenbock dafür mit seinem kurzen Leben, weil die PR des Deutschen Jagdverbands ihn zum Schädling degradiert (Gleiches gilt selbstverständlich auch für Österreich)!

Die Zahl der Füchse in Deutschland ist trotz intensiver Nachstellung seit über 20 Jahren weitgehend konstant. Durch die Jahr für Jahr hohen Bestandsverluste wird auch die Fortpflanzung auf hohem Niveau gehalten. In stark bejagten Gebieten gebären Füchsinnen dann drei- bis viermal so viele Welpen, wie in nicht bejagten Arealen. Wo nicht gejagt wird, sorgt das starke Sozialgefüge unter den Rotfüchsen für eine natürliche Geburtenbeschränkung. Im Kanton Genf werden Füchse seit über 40 Jahren nicht bejagt, in Luxemburg seit 2015. Nirgendwo haben Füchse deshalb überhand genommen. So ist es auch in den meisten deutschen Nationalparks, in denen Fuchs & Co. nicht bejagt werden.

Der Winter ist die Paarungszeit der Füchse. Während dieser Zeit sind sie unvorsichtiger und aufgrund der Schneelage in vielen Gegenden für den Jäger leichter auszumachen. Bevorzugt in den Vollmondwochen im Januar und Februar werden deshalb landauf, landab sogenannte "Fuchswochen" ausgerufen. Während eines definierten Zeitraums sollen möglichst viele Jäger den Fuchs erlegen. Im Ergebnis erfreuen (!) sich die Weidgenossen dann jeweils an einigen Dutzend toten Füchsen.

Die Jagd während der Paarungszeit der Füchse ist eine Tierquälerei besonderen Ausmaßes. Im Januar und Februar sind viele Füchsinnen bereits tragend. Wenn sie nicht selber im Kugelhagel sterben, dann sind es die Väter ihrer künftigen Welpen. Die Fuchsrüden aber werden als Versorger für die junge Familie benötigt. Fallen sie aus, so sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit ihrer Jungtiere dramatisch.

Die Fuchsjagd ist überflüssig wie ein Kropf. Sie geht mit erheblicher Tierquälerei einher, kann die Zahl der Füchse mittelfristig nicht reduzieren und setzt auf Massenelend statt auf eine natürliche Geburtenbeschränkung.

www.wildtierschutz-deutschland.de

Hintergrundinformation:

   - Kritische Texte zur Fuchsjagd: https://tinyurl.com/wildtierschutz1

   - Wissenschaftliche Quellen und Erläuterungen: https://tinyurl.com/wildtierschutz2

   - Entwicklung der Feldhasen-Jagdstrecken seit 1980: https://tinyurl.com/wildtierschutz3

   - Keine Fuchsjagd in deutschen Nationalparks: https://tinyurl.com/wildtierschutz4


07.01.2019

Petition change.org: Ägypten - Die Tötungen gehen weiter

Nachdem ANIMAL SPIRIT ja bekanntlich seit vielen Jahren das Esel- und Hundeprojekt "Blue Moon" in Hurghada/Ägypten unterstützt, leiten wir gerne auch diese Petition gegen die grausamen Hundetötungen in diesem muslimischen Land (wo Hunde ja nach wie vor als „unrein“ gelten) weiter. Tierhilfe Ägypten e.V. hat gerade ein Update zur Petition „Wir fordern ein Tierschutzgesetz für Ägypten zum Wohle der Tiere” veröffentlicht:

Liebe Tierfreunde, unsere Petition wurde bereits von mehr als 115.000 Menschen unterschrieben. Es zeigt uns, wie wichtig diese Petition ist und daß es den Tierfreunden im In- und Ausland  nicht egal ist, was in Ägypten passiert.  Die Tötungen gehen leider weiter, täglich erreichen uns Infos und Bilder über die Greueltaten, die in Ägypten auch weiterhin an den Straßentieren verübt werden. Ein Teil der Bilder sind so schlimm, daß wir sie hier nicht zeigen können.

Hunde werden teilweise angezündet oder mit Säure übergossen, was einen qualvollen Tod nach sich zieht, wenn sie nicht unmittelbar gefunden werden. Es ist für uns, die wir in Europa sind, schon sehr schwer auszuhalten, wie schlimm muß es erst für die Tierschützer vor Ort sein. Touristen haben uns auch berichtet, daß sie kaum Straßentiere gesehen haben, das spricht für sich.......
Diejenigen unter Euch, die noch nicht unterschrieben haben, bitten wir zu unterschreiben und auch zu teilen. So ein Unrecht, was hier an den Straßentieren verübt wird, muß an die Öffentlichkeit und auch das geht nur mit Eurer Hilfe.
Bitte schreibt auch die ägyptische Tourismusbehörde, die deutsche, österreichische und die ägyptische Botschaft an und schildert diese grauenhaften Zustände.


07.01.2019

Mensch & Tier: außergewöhnliche Beziehungen

Zum Abschluß ein wunderschönes, berührendes Video über außergewöhnliche Mensch-Tier-Beziehungen:

www.youtube.com/watch?v=wTMR8k9gmWQ:
"Tiere zeige ihre Liebe zu Menschen, Tiere umarmen und knuddeln mit Menschen"

Dazu passend: Interessantes Video „Gott hat keine Raubtiere erschaffen“

www.youtube.com/watch?v=zdLTRH96NEI:
Allgemein gilt: Es ist ganz normal, daß Wildtiere scheu sind. Wenn sie keine Angst vor dem Menschen haben, dann seien sie wahrscheinlich krank und sollten getötet werden. Doch in Gegenden, die noch nie ein Mensch betreten hat, haben Tiere meist keine Angst vor dem Menschen. Warum? In den ältesten Schriften findet man Hinweise, daß erst durch das bestialische Verhalten des Menschen die Tiere mißtrauisch geworden und einige sogar zu Raubtieren oder Schädlingen mutiert sind. Wie kann das sein und wie kann man diese Entwicklung rückgängig machen? DVD erhältlich über Brennglas.com