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z.B. 24/03/2017
20.03.2017

Streunerhundeprojekt Chiang Mai, Thailand: Wunder werden möglich!

Unsere thailändische Partnerorganisation „Care for Dogs“, die ANIMAL SPIRIT nun bereits seit neun Jahren unterstützt, kümmert sich um verletzte Straßenhunde in der thailändischen Stadt Chiang Mai und sorgt mit einem umfassenden Care-Paket dafür, daß immer mehr Hunde dem rauhen Alltag auf der Straße besser gewachsen sind (siehe unsere aktuelle Aussendung, die diese Woche auch zur Post geht). Viele können sogar zur Adoption vermittelt werden. Ohne Unterstützung durch unsere Spenderinnen und Spender wäre das alles nicht möglich. So konnte „Care for Dogs“ in diesen letzten Jahren bereits tausende Hundeleben retten. Vorher waren die buddhistischen Mönche fast die einzigen Menschen, die den Streunern in der thailändischen Stadt Chiang Mai halfen, aber sie waren schlicht überfordert und sind auch völlig mittellos. Erst seit die Straßenhunde von „Care for Dogs“ konsequent gegen Staupe und Tollwut geimpft, infektiöse Tumoren, Räude und Herzwurm behandelt und Verletzungen fachgerecht versorgt werden und die Vermehrung der Tiere durch Kastrationen unter Kontrolle ist, hat jeder einzelne Hund bessere Überlebenschancen.

Daß die Situation in Chiang Mai sich so gut entwickelt, ist vor allem auch auf die großzügige Unterstützung von vielen Tierfreunden zurückzuführen – dafür möchten wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern herzlich bedanken. Was wir mit dieser Unterstützung alles erreichen, können Sie im neuen Folder, der auch diese Woche zur Post gehen wird, nachlesen.

Trotz aller Erfolge – das Notruftelefon in der Tierklinik verstummt nicht und es gibt nach wie vor viel zu tun. Bitte spenden Sie auch diesmal wieder, damit die großartige Arbeit für die Straßenhunde in Thailand weitergehen kann.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen,

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann ANIMAL SPIRIT


20.03.2017

Dokumentation: "Im Namen der Tiere"

Wie kommt es, daß wir Katzen und Hunde lieben, aber gegenüber Schweinen und Rindern offenbar völlig gefühlskalt sind? Wie kommt es, daß wir Menschen uns als "Krone der Schöpfung" sehen, aber den sogenannten Nutztieren eine Hölle auf Erde bereiten?
Solchen Fragen möchte die Filmemacherin Sabine Kückelmann in ihrer Dokumentation "Im Namen der Tiere" auf den Grund gehen:

Wenn Menschen heute gedankenlos Fleisch, Milch und Eier in sich hinein stopfen, denken sie meist gar nicht daran, wie diese "Produkte" einmal entstanden sind. Sie denken nicht an Rinder, Schweine, Hühner und Fische, sondern verdrängen oder abstrahieren, daß sich auch hinter dem „Burger“ oder der Wurst eigentlich Tierleben verbergen ("Es sind ja nur Schweine"). Sie wissen nicht (oder wollen nicht wissen), daß jeder Bissen in ein Stück Fleisch eine Industrie unterstützt, die so grauenvoll ist, daß man nur wegsehen kann. Die Folge: Eine Spirale aus Wegsehen und unkontrollierter Grausamkeit gegenüber Tieren.

"In jedem Burger steckt ein wunderschönes Geschöpf"

Die Filmemacherin Sabine Kückelmann schreibt, sie wolle mit dem Film darauf aufmerksam machen, "daß etwas, namens 'Burger' zuvor ein wunderschönes Geschöpf war, für dessen Leid wir verantwortlich sind". Ihre Dokumentation "Im Namen der Tiere" ist ein durchaus erschütterndes Machwerk über die reale Hölle, die sich hinter Tierprodukten verbirgt.

"Im Namen der Tiere" geht zunächst auf die Frage ein, wie es sein kann, daß wir das Leid der Tiere so sehr abstrahieren. Daß wir gut gelaunt über den Jahrmarkt schlendern und genußvoll in ein Stück Fleisch beißen, während woanders, weit außerhalb unseres Wahrnehmungsfeldes, Tiere grauenvoll behandelt werden. Liegt es an der Distanz zu den Opfern? Daran, daß man ihre Schreie und ihren Lebenswillen nicht sehen kann?

Aufrüttelnde Dokumentation zum Mensch-Tier-Verhältnis

Sabine Kückelmanns Dokumentation "Im Namen der Tiere" rüttelt auf und regt zum Umdenken an. Zu Wort kommen auch Experten wie der Tierrechtler Dr. Edmund Haferbeck, der spirituelle Arzt Rüdiger Dahlke und die amerikanische Psychologie-Professorin Prof. Melanie Joy - und viele weitere.

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20.03.2017

Würdest du weiter Fleisch essen, wenn Tiere sprechen könnten?
Nehmen wir an, Tiere könnten dank moderner Technologie mit uns Menschen sprechen. Inwiefern würden wir unser Verhalten ihnen gegenüber ändern? Laut dem Zukunftsforscher Dr. Ian Pearson werden wir spätestens im Jahr 2050 mit Tieren sprechen können. Unsere Technologie wird bis dahin so fortschrittlich sein, daß wir ihnen mittels Transplantaten eine gewisse Artikulationsfähigkeit in unserer eigenen Sprache geben können.

Wie oft haben wir schon unsere Haustiere angeschaut und uns gefragt, was sie wohl sagen würden, wenn sie sprechen könnten. Würden wir ihnen immer noch seelenruhig beim Koten zugucken oder wäre das plötzlich unangenehm? Würden wir Nutztiere, die uns von ihrem Alltag, ihren Gefühlen, ihren Zukunftsträumen erzählen, weiterhin schlachten und zu Mahlzeiten verarbeiten? Würden wir Mücken und anderes Ungeziefer weiterhin so leichtfertig zerdrücken (Tierfreunde, verzeiht!), wenn sie vorher um Gnade flehen? Wahrscheinlich nicht. Sprechende Tiere würden unser Weltbild ganz schön über den Haufen werfen.

Zugegeben: Die Annahme, Tiere könnten sich fließend mit uns unterhalten, diskutieren oder streiten, ist wohl übertrieben. Tiere hätten wohl nach wie vor kein festes Sprachverständnis und könnten nichts mit Grammatik anfangen. Kein Chip der Welt kann ein paar Evolutionsstufen überspringen und ihnen das Geschick zu schlußfolgern, zu urteilen, Logik anzuwenden beibringen. Zumindest noch nicht. Was eine derartige technologische Entwicklung wahrscheinlich tun würde, ist, das vorhandene tierische Kommunikationsrepertoire mit – in unserem Fall – deutscher Semantik zu überlagern. „Wuff, wuff!“ könnte beispielsweise zu „Einbrecher, Einbrecher!“  und „Muuuh!“ zu „Hunger!“ übersetzt werden.

Tiere mit annähernd nachvollziehbaren verbalen Fähigkeiten: Wäre das für uns Menschen Grund genug, um Tiere endlich besser zu behandeln? Tatsächlich existieren bereits empirische Untersuchungen, die sich mit solchen Fragen beschäftigten. Eine Gruppe von Wissenschaftlern rund um den Experimental- und Sozialpsychologen Brock Bastian führte im Jahr 2011 einen kleinen Versuch zum Thema durch. Während die eine Teilnehmergruppe einen kurzen Beitrag darüber verfassen sollte, inwiefern sich Tiere Menschen ähneln, sollte sich die andere Gruppe Gedanken über die umgekehrte Variante machen: In welchen Punkten ähneln wir Menschen uns den Tieren? Das Ergebnis war, daß vermenschlichte Tiere weit positiver dargestellt wurden als umgekehrt. Dieses Ergebnis würde dafür sprechen, daß wir sprechende Tiere tatsächlich mehr schätzen würden. Oder vielleicht kleben wir ihnen auch einfach das Maul zu und machen weiter wie bisher.

Töte mich nicht!

Gehen wir noch einen Schritt weiter. Nehmen wir an, Tiere hätten dank der neuen Technologie ein Zukunftsbewußtsein. Eine Vorstellung davon, was sie in ihrem späteren Leben tun und lassen möchten. Das würde bedeuten, daß Tiere nicht mehr bloß im Hier und Jetzt leben und ihre unmittelbaren Bedürfnisse stillen, sondern ihr Leben als Gesamtkonzept schätzen und Pläne machen können. Was ändert das für uns? Wenn ein Lamm kurz vor der Schlachtung „Töte mich nicht!“ bääht. Wenn sich kurz vor dem Biß in den Burger das Gewissen einschaltet und ein imaginäres, um Gnade flehendes Rind in unsere Vorstellungen springt? Sind sprechende Tiere schützenswerter als Tiere, die muhen, grunzen oder gackern? Schließlich wären sie uns durch ein künstliches Sprachvermögen unheimlich ähnlich.

Das Konzept des humanen Tötens (sofern es das überhaupt gibt) beruht für viele auf dieser Idee. Daß Tiere kein ausgeprägtes Zukunftsbewußtsein haben. Da sie quasi nur im Moment leben, müßte man ihr Leiden bei der Schlachtung ganz einfach so gering wie möglich halten und alles ist gut. Aber das Schlachten selbst? Nein, das stellen wir nicht in Frage. Für Tiere, die nicht mehr nur in der Gegenwart leben, sondern auch an ihr zukünftiges Glück denken, kann das nicht weiterhin zutreffen. Technologie, die Tiere dazu befähigt, ihren Platz in unserer Welt zu begreifen, würde unsere Beziehung zu Fleisch sicher verändern. Mehr Mitgefühl, Bedauern und Trauer in uns auslösen. Ein Tier für sein Fleisch zu töten, das dir gerade noch erzählt hat, daß es später noch ein wenig auf der Weide spielen möchte, wäre plötzlich gar nicht mehr so leicht, oder?

Steve Loughnan von der University of Edinburgh und Jared Piazza von der University of Lancaster führten ein paar Tests über das menschliche Verständnis von tierischer Intelligenz durch. Die Resultate zeigen, daß wir dazu neigen, uns weniger um intelligente Tiere zu sorgen, solange sie in unserer eigenen Kultur bereits als Nahrungsmittel gelten. Wenn wir allerdings an Tiere denken, die keine potentielle Mahlzeit für uns darstellen, tun sie uns doch wieder leid. Dasselbe gilt für Tiere, die in fremden Kulturen verspeist werden, aber nicht in unserer. Unter diesen Umständen wäre es dann auch möglich, daß wir unser moralisches Verständnis gegenüber einer sprechenden Kuh doch nicht verändern – sie steht ja schließlich schon längst auf unserem Speiseplan.

Was wir bei all dem nicht vergessen dürfen: Tiere sprechen bereits mit ihrer eigenen Sprache mit uns. Es sollte keinen großen Unterschied zwischen einem schreienden Menschenbaby und einem schreienden Lamm geben. Kälber, die ihrer Mama kurz nach der Geburt weggenommen werden, schreien genauso herzzerreißend nach ihr. Vielleicht sollten wir in Zukunft einfach besser hinhören…


20.03.2017

www.prowildlife.de: Ausgequakt: Europas Gourmets bedrohen Asiens Frösche

4.600 Tonnen Froschschenkel importiert die EU jährlich aus Indonesien – das entspricht 100-200 Millionen Fröschen. In den 1980er Jahren kamen Froschschenkel in Verruf: Damals sorgten Bilder aus Indien und Bangladesch für Entsetzen, die zeigten, wie grausam lebendigen Fröschen die Beine abgehackt wurden. 1985 wurden die zwei damals meist gehandelten Arten auf Initiative Deutschlands weltweit unter den Schutz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens gestellt – und das Thema verschwand aus den Schlagzeilen. Zunächst…

Indonesiens Frösche verschwinden

Pro Wildlife wollte jedoch wissen, ob dieses Problem wirklich aus der Welt geschafft ist. Unsere Recherchen brachten Erschreckendes zutage: Gemeinsam mit den US-Verbänden Defenders of Wildlife und Animal Welfare Institute hat Pro Wildlife die Studie „Canapés to Extinction“ veröffentlicht, die zeigt, daß sich das Problem von Indien und Bangladesh nach Indonesien verlagert hat. Dort werden seither bis zu 200 Millionen Frösche jährlich aus Reisfeldern und Tümpeln für den Export in die EU eingefangen – mit fatalen Folgen für die Natur: Die Frösche werden immer seltener, sie fehlen als Insekten- und Schädlingsbekämpfer. 200 Millionen Frösche würden jährlich bis zu 800.000 Tonnen Insekten, Schnecken und andere Agrarschädlinge vertilgen – wenn sie nicht gefangen, getötet, eingefroren und nach Europa verschifft würden. So jedoch wird der Einsatz von Pestiziden in Indonesien immer weiter erhöht, die Gewässer werden hierdurch immer mehr verschmutzt – mit negativen Folgen für die Artenvielfalt wie auch den Menschen.

Die EU muß endlich handeln!

Die EU ist und bleibt trauriger Spitzenreiter der Frosch-Vernichtung – allen voran Frankreich, Belgien und Holland. Seit 1992 ist es in der EU verboten, Frösche zu fangen und zu verkaufen, also importiert man in Zeiten der hemmungslosen Globalisierung seither aus Asien – ohne Rücksicht auf die Folgen für die dortigen Ökosysteme. Pro Wildlife fordert von der EU nun, endlich die Verantwortung für die Naturplünderungen zu übernehmen, die Importe drastisch zu reduzieren und sich dafür einzusetzen, daß Frösche weltweit besser geschützt werden. Doch bislang scheitern EU-Maßnahmen v.a. am Desinteresse Frankreichs. Eine neue Studie, die zeigt, daß Indonesiens Händler nahezu alle Frösche falsch auszeichnen und niemand die ökologischen Folgen des abermillionenfachen Fangs abschätzen kann, soll nun die Debatte neu beleben.

Was können Sie für den Schutz der Frösche tun?

1) Boykottieren Sie Froschschenkel! Und reden Sie mit Freunden, Kollegen und Verwandten über dieses Thema. Dieses Luxusprodukt ist völlig überflüssig!

2) Wenn Sie Froschschenkel auf Speisekarten im Restaurant entdecken, sprechen Sie das Personal darauf an, informieren Sie sie freundlich, aber bestimmt über die großen Tier- und Artenschutzprobleme und bitten Sie sie, solche Gerichte von der Speisekarte zu nehmen. Gleiches gilt für Angebote im Supermarkt (v.a. in den Gefriertruhen).

3) Melden Sie uns Restaurants, die noch immer Froschschenkel auf der Speisekarte haben!


20.03.2017

Bereits in einem unserer letzten Newsletter ("Warum die Bürger die EU nicht mögen") haben wir ein Schreiben von Martina Gerlach an Kommissionspräsident Juncker veröffentlicht. Obwohl wir meinen, daß sind in EU-Brüssel geradezu das Zentrum sämtlicher herzloser Bürokratie-Betonköpfe befindet, leiten wir nun auch ihr aktuelles Schreiben an nämlichen Präsident Juncker weiter:

Guten Tag, Herr Juncker,
der Rom-Gipfel soll ja auch "der Start für ein neues Kapitel" der EU sein und Ihr sog. Weißbuch gibt dafür 5 „Gangarten“ vor. Aber so funktioniert das nicht! Es muß endlich ein Umdenken und Umhandeln in den Köpfen der Politiker der EU-Kommission und des EP sowie der EU-Mitgliedsländer einsetzen, und zwar hin zu wirklicher Verantwortung. Diese muß endlich auch die Schutzpflicht gegenüber den den Menschen anvertrauten Tieren – nicht weniger leidensfähig und fühlend als Menschen und denkende Wesen – einbeziehen! Diese wird bis heute zu 99,99 % völlig vermißt!

Die Politiker in Brüssel und Straßburg sowie in den EU-Mitgliedsländern bekamen zum Beispiel nicht den Auftrag, sich als Lobbyisten von Gift-/Agrarkonzernen aufzuführen, die Natur/Umwelt, Tiere und Menschen zugunsten einiger gerne Begünstigter zu vergiften, wie dies im Zusammenhang mit Monsanto & Co. für Glyphosat gerade eben sichtbar geschieht. Die Politiker in Brüssel und Straßburg bekamen auch nicht den Auftrag, sich zum Handlanger grausamer Verbrechen an unseren tierlichen Mitgeschöpfen zu machen, diese zu legalisieren bzw. jegliche Verbesserung zugunsten der hilflos ausgelieferten Tiere zu verhindern. Aber genau dies tut man in Brüssel und Straßburg!

Die Menschen des 21. Jahrhunderts wollen erleben, daß aus Brüssel und Straßburg endlich auch Pflichten gegenüber den den Menschen anvertrauten, damit leider auch hilflos ausgelieferten Tieren wahrgenommen werden. Ein endliches Begreifen zugunsten der tierlichen Mitgeschöpfe ist überfällig und gehört in die neuen Konzepte für eine EU, will diese auch von ihren Bürgern akzeptiert werden.

Ich mache dies an folgenden Beispielen deutlich:

Seit vielen Jahren fordern EU-Bürger, weil bitter nötig, endlich eine Video-Überwachung an und in Schlachthöfen. Während aus Angst vor Terrorakten Video-Überwachung zum Schutz für Menschen ausgeweitet wird, wird die Notwendigkeit, Tiere betreffend, gezielt ignoriert. Aber diese sind es, die täglich EU-weit unvorstellbarer Grausamkeit, die nicht zu rechtfertigen ist, hilflos ausgeliefert sind. Was den Tieren an und in Schlachthäusern angetan wird, ist weitaus grausamer als „nur“ Terror!

Hier ein paar Beispiele aus Deutschland, deren Politiker, inklusive Frau Merkel, sich immer brüsten, daß Deutschland das „beste Tierschutzgesetz der Welt“ hätte. Eine Farce … gemessen an der täglichen grauenvollen Wirklichkeit, die Politiker als bestialisch bezeichnen würden, würde Gleiches Menschen angetan. – Aber Tiere, auch jedes Schwein, jedes Rind, jedes Huhn … fühlt und leidet nicht weniger als jeder Mensch! Nur Beispiele … und in anderen EU-Ländern ist es ebenso grauenhaft oder noch schlimmer!

Viele bayerische Schlachthöfe verstoßen gegen den Tierschutz

Rinder und Schweine werden unzureichend betäubt, getreten oder auf andere Weise gequält. Die Kontrollen reichen offenbar nicht aus. Mehr unter sueddeutsche.de. Und man sieht immer noch keinen Handlungsbedarf bei der EU-Kommission oder dem EP zur endlichen EU-weiten Video-Überwachung? Man will wohl diesem menschengemachten Grauen kein Ende machen, weil man selbst diese Gewalt nicht angetan bekommt. Perfide!

Und ein weiteres Beispiel – grauenhafte Tiertransporte, die von Politikern des EP und der EU-Kommission als für die tierlichen Opfer „gemütliche Transporte im klimatisierten Transporter“ belächelt und abgetan werden. Jeder EP- und EU-Kommissions-Politiker verdiente es selbst, wie „Tiere transportiert zu werden“. Dann würde man wahrscheinlich verstehen und endlich handeln!

Ich mache dies an einer aktuellen Forderung an Ihren EU-Kommissions-Kollegen Andriukaitis – wohl einer der tierverachtendsten – und damit auch menschenverachtendsten – Politiker in Brüssel! deutlich:

Sehr geehrter Herr Andriukaitis,

jedes Jahr werden über eine Milliarde lebende Tiere zu kommerziellen Zwecken durch die Europäische Union und in Drittländer transportiert. Für die Tiere bedeuten die langen Transporte Erschöpfung, Dehydrierung, Verletzungen und sogar den Tod. Dazu steigt das Risiko der Seuchenverbreitung. Umfragen zeigen, daß ein Großteil der Bevölkerung eine Begrenzung der Transportzeiten fordert. Dennoch sind seit dem Inkrafttreten der EU-Transportverordnung 2007 die Zahl der Langstrecktransporte, also mehr als acht Stunden, gestiegen.

Die geltende Verordnung (EG) 1/2005 über den Schutz von Tieren beim Transport läßt zu, daß Tiere viele Stunden ohne Pause transportiert werden dürfen; in beengenden Lastwagen, ohne ausreichend Futter und Wasser zeigen die Tiere schlimmste Verletzungen.

Die zuständigen Minister der Länder Deutschland, Dänemark, Niederlande, Schweden, Belgien und die Österreich, haben sich bereits für kürzere Transportzeiten ausgesprochen und einen entsprechenden Antrag für eine Überarbeitung der Transportverordnung bei der Kommission eingereicht.

Sehr geehrter Herr Kommissar, mit diesem Schreiben fordere ich Sie deshalb dazu auf, eine Revision der EU-Transportverordnung einzuleiten...

 

Herr Juncker, die Menschen erwarten und fordern, daß endlich die EU- und EP-Politiker Verantwortung auch gegenüber unseren tierlichen Mitgeschöpfen übernehmen. Nur dann kann eine EU auch akzeptiert werden! Menschsein hört doch nicht beim Menschen auf!

Und Schutz der Tiere ist kein Privatvergnügen einiger, sondern Pflicht eines Jeden, auch eines jeden Politiker, denn Gesetze, die diese Verbrechen an Tieren legalisieren/zulassen oder diese verhindern werden von Politikern gemacht!

Ich erwarte von Politikern – eben auch in Brüssel und Straßburg – Verantwortung, die nicht erst beim Menschen ansetzt! Wir Menschen haben Pflichten, auch den Tieren gegenüber! Denken Sie darüber nach und hoffentlich um! Ich bin eine von Millionen EU-Bürgern, die so denkt. Das sollten Sie Ihren EU-Kollegen am 25.3.2017 nahe bringen.

Für eine bessere Welt!
Martina Gerlach


12.03.2017

... Berücksichtigung der Änderungswünsche - unsere APA-OTS-Aussendung vom 9.3.2017

Mißglückter Tierschutzgesetznovellen-Entwurf muß dringend noch nachgebessert werden!

Der noch von der kürzlich verstorbenen Ministerin Oberhauser verfaßte Tierschutzgesetz-Novellenentwurf hat rekordverdächtige 660 Einsprüche, hauptsächlich von Tierschützerseite, hervorgerufen. Am 15. März soll nun der jetzt leicht überarbeitete, aber immer noch völlig unzureichende Entwurf dem Gesundheitsausschuß vorgelegt werden. Dazu Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT: „Wie in unserer OTS-Aussendung vom 1.2.2017 bereits dargelegt, waren und sind die Haupt-Kritikpunkte, daß die Kastrationspflicht für Bauernhof-Katzen aufgehoben, die Qualzuchten und auch der Verkauf von Welpen in Zoogeschäften wieder erlaubt werden, sowie die permanente Anbindehaltung von Rindern, die betäubungslose Kastration der männlichen Ferkel und das betäubungslose Schächten weiterhin erlaubt bleiben sollen! Wir hoffen nun, daß die neue Gesundheits- und Tierschutzministerin, Frau Dr. Pamela Rendi-Wagner, die bei der gestrigen Angelobung mit vielen Vorschuß-Lorbeeren bedacht wurde, diese Tierschutzgesetz-Novelle in der derzeitigen Fassung nicht so stehen läßt und die wichtigsten und berechtigten Kritikpunkte noch berücksichtigen wird.“

Auch wird in der jetzt korrigierten Fassung dem immer mehr grassierenden illegalen Welpenhandel v.a. aus dem östlichen Ausland – wie der erst vorgestern aufgedeckte Schmuggel von 22 Welpen aus Bulgarien wieder aufgezeigt hat - kein klarer Riegel vorgeschoben: die schwammige Formulierung mit Ausnahmeregelungen öffnet potentiellen Schmugglern genügend Spielraum. Auch fehlt ein klares Verbot von Tierverkäufen im Internet – es gibt wieder einmal Ausnahmen für „Landwirte“ - ein Türöffner für illegalen Schmuggel und Welpenhandel. Ebensowenig wurde die Kastrationspflicht für „Bauernhofkatzen“ explizit vorgeschrieben, da sich Landwirte nur als „Züchter“ deklarieren müssen und so von der Verpflichtung entbunden werden - sie müssen die Katzen lediglich chippen und registrieren lassen. Desgleichen dürfen Hunde- und Katzenwelpen (wieder) in Zoogeschäften feilgeboten werden, in denen aber niemals eine artgerechte Haltung gewährleistet werden kann.

„Nutztiere“ bleiben auch in neuer „Tierschutz“-Gesetznovelle die größten Verlierer!

Obwohl die geänderte Novelle der 1. Tierhaltungsverordnung noch nicht veröffentlicht wurde ist davon auszugehen, daß auch hier – im viel größeren und noch relevanteren Bereich der „Nutztiere“ - keine wesentlichen Verbesserungen durchgesetzt worden sind. So wird es wohl bei diversen Ausnahmeregelungen für die ganzjährige Anbindehaltung von Rindern bleiben, ebenso wie bei der betäubungslosen Ferkelkastration, dem Schwänze- und Schnabelkupieren, dem Schreddern der männlichen Eintags-Küken und diversen Qualzüchtungen der „Nutztiere“ zum alleinigen Zweck der Leistungssteigerung und Profitmaximierung bei Fleisch, Milch und Eiern. Auch bei der tierschutzwidrigen Schweine-Intensivhaltung mit deren Leben auf Vollspaltenböden und in engen Kastenständen wurden keinerlei Verbesserungen vorgeschlagen.

„Ein längst fälliges ausnahmsloses Verbot des anachronistischen betäubungslosen Schächtens von Rindern, Schafen, Ziegen und Geflügel – derzeit noch durch die Ausnahmeregelung „aufgrund zwingender religiöser Gebote“ erlaubt – wurde nicht einmal angedacht. Diese und weitere Ausnahmen stellen nur Kniefälle vor den jeweiligen Tiernutzer-Lobbys bzw. anachronistischen religiösen Traditionen dar, die althergebrachte Tierquälereien auf unbestimmte Zeit hin legalisieren und nichts mit modernem Tierschutz zu tun haben! Eine echte Reform des Tierschutzgesetzes darf nicht dazu führen, daß „traditionelle“ Tiermißbräuche unangetastet bleiben und mühsam erkämpfte Tierschutzstandards in einigen Bereichen sogar wieder abgesenkt werden“, so Tierschützer Dr. Plank abschließend.


12.03.2017

Horror-Pferdemarkt Skaryszew, Polen: Dank unserer Hilfe konnte dort wenigstens ein Pferd gerettet werden.

Der „Animal-Pastor“ Tom Jaeschke schreibt uns: „Vielen lieben dank für Eure Unterstützung!

Und wir haben es tatsächlich geschafft! Wir haben einem nicht-menschlichen-fühlenden Lebewesen ein neues Leben geschenkt - ein Appaloosa. Er heißt nun „AnimalSpirit“ - stellvertretend für alle seine Brüder und Schwestern, beseelte-fühlende-leidensfähige-nicht-menschliche Lebewesen! Sein neues Zuhause fand AnimalSpirit unter dem Dach der polnischen Stiftung: „Nasze Bezdomniaki“, einem Gnadenhof, der von Frau Ewelina Madej geleitet wird! Umgeben von Wäldern und Wiesen – und Menschen, die großes Herz für Tiere haben! Und die für ihn nun sorgen werden. Es stehen zwar noch einige medizinische Untersuchungen sowie weitere Kosten an, was er noch brauchen sollte, das bekommen wir sicher hin…
An dieser Stelle einen ganz ganz lieben Dank an alle SpenderInnen, die dazu beigetragen haben!
Wir haben Unterstützung aus Deutschland, Polen und Österreich bekommen und insgesamt etwa 1150 Euro zusammen gebracht!
Für Eure großartige Offenheit, wunderbare Entscheidung, sich auf die Seite des Lebens zu stellen, ein Leben zu retten, Zeugnis abzulegen, ein wichtiges Zeichen zu setzen!
Danke von Herzen!“

Tomasz Jaeschke (Animalpastor) und Animal Spirit Church

„Du kannst nicht die ganze Welt retten… Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier…“.
Und - Du mußt kein Gott sein, um Leben zu schenken!


12.03.2017

www.ard-wien.de: Rumänische Straßenhunde "Nur Kastrationen helfen wirklich!“. Wie mit dem Elend rumänischer Straßenhunde noch immer viel Geld durch die staatliche Hundefängermafia gemacht wird!

Es sind Bilder, die jedem Hundefreund das Herz zerreißen: Rumänische Straßenhunde die kurz vor der Tötung stehen. Im städtischen Tierheim von Giurgiu verbringen sie ihre vielleicht letzten Tage und Wochen. Es geht um Behördenwillkür, falsch verstandene Tierliebe und vor allem um viel Geld. Über 1.000 Straßenhunde sollen in Giurgiu – einem Ort etwa 60 km südlich von Bukarest – eingeschläfert werden, angeblich weil das städtische Tierheim übervoll ist. Eine Tötungs-Aktion, gegen die deutsche Tierschützer Sturm laufen. Um einen artgerechten Umgang mit den Straßenhunden bemüht sich die ehrenamtliche Tierschutzorganisation „Deutschland-sagt-nein“ -kurz DSN- seit mehreren Jahren in Giurgiu. Mit deutschen Spendengeldern unterstützt man das städtische Tierheim, kommt für einen Großteil des Futters auf. Helfer bauen in ihrer Freizeit Gehege um die gefangenen Hunde tierfreundlich unterzubringen. Man bezahlt Sterilisation und Impfungen. Und jetzt soll alles umsonst gewesen sein?

Das Problem: Es gibt einfach zu viele herrenlose Hunde auf den Straßen der Stadt. Manche davon machen selbst den Einwohnern Angst, immer wieder kommt es auch zu Angriffen. Für die Bewohner ein unerträglicher Zustand. Wir fragen nach beim Vizebürgermeister von Giurgiu, er ist verantwortlich für das städtische Tierheim. Aus seiner Sicht hat sich das Problem der Straßenhunde durch das Engagement der deutschen Tierschützer nicht wirklich verbessert.

Denn nur Straßenhunde die gefangen wurden, können auch sterilisiert werden. Doch die gefangenen und sterilisierten Hunde dürfen laut Gesetz dann nicht mehr freigelassen werden. Die übriggebliebenen Straßenhunde vermehren sich derweil fleißig weiter und ersetzen die eingefangenen. Es gibt schnell wieder zu viele Straßenhunde. Vielen rumänischen Hundebesitzern ist die Sterilisation ihrer Hunde zu teuer, statt dessen entsorgt man lieber deren Nachwuchs auf der Straße und produziert so viele neue Straßenhunde. Auch deshalb soll jetzt Platz geschaffen werden im Tierheim von Giurgiu, für neue Fangaktionen.

Siehe auch Video ARD-Bericht


12.03.2017

Zwei süße, herzerwärmende Videos:

* von einem kleinen Schweinchen: „Dieses fröhliche Ferkel fühlt sich sauwohl“. Tiere sind eben oft die besseren Menschen … ☺

* Und von einem Bananen-essenden Hündchen


Gewissensbissen - Titelbild vom Spiegel
06.03.2017

Der Spiegel: "Gewissenbissen". Forscher entwickeln Fleisch, das nicht mehr von Tieren stammt. Die Steaks und Würste der Zukunft bestehen aus Pflanzen oder reifen in Bioreaktoren. Der Wandel ist überfällig: Die Viehindustrie macht krank und schadet der Umwelt.

Was reizt den Menschen eigentlich am Steak? Ist es der unverkennbare Duft nach geröstetem Tier, herb, dunkel, animalisch, der entsteht, wenn es in der Pfanne brutzelt? Ist es die leicht metallische Note, die sich im Mund ausbreitet, die Geschmacksexplosion mit Nuancen von Karamell, Ananas und Kohl? „Am wichtigsten ist der Geruch nach Blut“, erklärt Pat Brown, Chef der kalifornischen Firma Impossible Foods. „Alle Fleischfresser springen darauf an.“ Von einer in der Nähe aufgebauten Theke weht verführerischer Grillduft herüber. Ein Hamburger röstet dort, Fett rinnt heraus und tropft zischend auf die Grillplatte. Eine von Browns Mitarbeiterinnen nimmt ein paar Salatblätter, eine Tomatenscheibe, Ketchup und zwei Brötchenhälften und stapelt alles aufeinander. Oben hinein steckt sie ein Stäbchen mit einem Fähnchen. „Impossible“ steht darauf. Das Wort ist Programm. Denn hier im Hauptquartier von Impossible Foods in Redwood City bei San Francisco wird das vermeintlich Unmögliche möglich gemacht.

Der Burger, zum Testessen serviert mit Ökobrause, schmeckt wie jeder andere Hamburger.

Die Bulette sieht aus wie Fleisch. Sie riecht wie Fleisch. Sie fühlt sich im Mund an wie Fleisch. Doch sie ist kein Fleisch…

Lesen Sie den ganzen Spiegel-Artikel HIER


06.03.2017

Animalequality.de: Rund 340 Millionen Kaninchen werden jedes Jahr in der EU zur Produktion von Fleisch auf bloßem Gitterboden gezüchtet, gemästet und geschlachtet. Die Bedingungen, unter denen die Tiere leben müssen, sind grausam. 99 % der Kaninchen fristen ein trostloses Dasein in engen Drahtkäfigen – unfähig, auch nur ihren grundlegendsten Bedürfnissen nachzugehen. In der EU gibt es im Jahr 2017 noch immer kein Gesetz, welches diese hochsensiblen Tiere schützen würde. Unzählige werden europaweit für die Fleischindustrie gezüchtet. Doch aufgrund der katastrophalen Zustände sterben jedes Jahr mehr als 75 Millionen Kaninchen bereits in den Käfigen.

Bereits am 14. März 2017 wird es eine historische Entscheidung im EU-Parlament in Straßburg geben, wo über den AGRI-Initiativbericht des EU-Abgeordneten Stefan B. Eck (Bericht über Mindestanforderungen für den Schutz von Nutzkaninchen) abgestimmt wird. Alle Bürgerinnen und Bürger der EU haben die Möglichkeit, ihre Abgeordneten zu bitten, das Richtige zu tun: für ein Ende von Käfighaltung zu stimmen und so die Kaninchen vor extremem Leid zu schützen.

Wir müssen die Abgeordneten überzeugen, für diese Verbesserungen zu stimmen und die grausame Käfighaltung zu beenden. Bitte unterzeichnen Sie die E-Mail in der Petition. Diese wird automatisch an die Abgeordneten aus Deutschland versandt. Sie können die Wirkung Ihrer E-Mail noch vergrößern, wenn Sie das Anschreiben persönlich gestalten: Passen Sie den Text in der Mail-Box gerne auf höfliche Art Ihren eigenen Gedanken an.

Sind Sie auch der Meinung, daß die grausame Käfighaltung von Kaninchen dringend beendet werden muß? Dann werden Sie jetzt aktiv!

Hier dazu eine weitere (englische) Petition unserer britischen Partner-Organisation CIWF


06.03.2017

1. act.wemove.eu: Fusion Bayer & Monsanto: Eine Katastrophe für Bauern, Bienen, Käfer und Vögel.
Bayer und Monsanto wollen unbedingt fusionieren. Heraus käme ein riesiger Konzern der Agrochemie, der bestimmen würde, was auf unseren Feldern wächst und damit auch, was auf unseren Tellern landet. Bayer ist einer der weltweit größten Hersteller von Dünger und Pestiziden. Monsanto ist führend bei gentechnisch verändertem Saatgut. Wenn die Konzerne sich jetzt zusammentun dürfen, dann bieten sie eine lückenlose Produktkette für Landwirte: Sie kontrollieren, was sie säen, welche Pestizide sie einsetzen und damit, was im Supermarkt und auf unseren Tellern landet. Als Aktiengesellschaft gilt dabei vor allem eins: Der Gewinn der Aktionäre soll steigen.

Um ihre Fusion durch zu bekommen, brauchen sie die Zustimmung von Wettbewerbshütern auf der ganzen Welt. Bayer hat Donald Trump Milliardeninvestitionen in den USA versprochen und so sein Okay erkauft. Es bleibt nur eine Aufsichtsbehörde, die noch ein Hindernis sein könnte: Die EU-Kommission. Die zuständige Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager verhandelt bereits hinter verschlossenen Türen mit der Bayer AG. Jetzt, noch bevor der offizielle Antrag von Bayer eingereicht wird, müssen wir von Frau Vestager fordern: “Sagen Sie Nein zu diesem Deal!

2. Global 2000: STOP GLYPHOSAT: Unterzeichnen Sie die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat!
Ende 2017 steht in der EU eine wichtige Entscheidung an: Ob das Pestizid Glyphosat für weitere 10 bis 15 Jahre zugelassen wird. Die Weltgesundheitsorganisation hat es als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Gemeinsam können wir ein starkes Zeichen gegen das meistgespritzte Pestizid der Welt setzen! Europaweit brauchen wir eine Million Unterschriften, damit die Bürgerinitiative Erfolg hat. Wir fordern: Keine Wiederzulassung für Glyphosat und transparentere Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU!


06.03.2017

Genialer Streich! Die Brasilianer haben viel Humor, aber auch Tiefsinn:

Nicht ganz neu, aber immer wieder genial: Wie Wurst-EsserInnen auf drastische, aber letztlich unblutige Weise in einer gestellten Szene klargemacht wird, woher ihre geliebte Speise stammt und daß dafür immer zumindest ein leidensfähiges Mitgeschöpf sein Leben lassen mußte...

Auf facebook oder auch auf Youtube

Viel Spaß - und einfach zum Nachdenken!


27.02.2017

"Experte für Fuchsjagd im Wienerwald“,  vom 23.2.17:

"Hegeringleiter Michael Göschelbauer läßt in seinem Kommentar genau die Selbstherrlichkeit und Überheblichkeit erkennen, die die Jägerschaft auszeichnet: "Das paßt nur Leuten nicht, die keine Ahnung haben" - jeder, der nicht dem eingeschworenen Kreis der Jäger angehört und gegen sinnloses Töten ist, hat natürlich keine Ahnung. Wenn man sich übrigens ansieht, was derzeit kiloweise von den selbsternannten "Hegern" in die Futterkrippen gekippt wird, fragt man sich schon, WER hier eigentlich keine Ahnung hat? (siehe auch den Artikel “Sinn oder Unsinn der Wildfütterung im Winter”). Und bezüglich Fuchsjagd: hier wird postwendend ein Experte zitiert, der allerdings oftmaliger Vortragender in Jägerkreisen ist, Interviews in Jagdzeitschriften gibt und auch schon mal vom NÖ Jagdverband zur kulinarischen Eröffnung der Wildbretsaison eingeladen wird - da tut man sich doch einigermaßen schwer, ihm einfach so zu glauben; noch dazu, wo es Studien gibt (siehe http://bit.ly/2mbypw9), die gerade in der exzessiven Bejagung eine der Ursachen für die Verbreitung des Fuchsbandwurmes sehen. Denn die Füchse antworten auf starke Bejagung mit höheren Wurfzahlen (ein Erhöhung, die die Jäger dann wiederum als Argument für die weitere Jagd hernehmen), also mehr Jungfüchsen, und diese sind anfälliger für den Fuchsbandwurm als adulte Tiere und scheiden dementsprechend eine höhere Zahl an Bandwurmeiern aus. Und im Übrigen könnte man den Fuchsbandwurm auch sehr gut mit Ködern bekämpfen, wie das ja auch bei der Tollwut erfolgreich durchgeführt worden ist.

Man muß also nicht unbedingt den Jagdschein haben und passionierter “Lustmörder” sein, um sich ein umfassendes Bild über Sinn und Unsinn der Jagd machen zu können - unabhängige Quellen können da ebenfalls äußerst hilfreich und informativ sein."

Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT

PS: Unsere aktuelle Petition gegen die Fuchsjagd in Österreich kann nach wie vor unterschrieben werden!

 

Siehe auch Pro-jure-animalis.de "Jägerlügen"

„Nie wird soviel gelogen wie nach einer Jagd, im Krieg und vor Wahlen.“ Dieses Zitat Ottos von Bismarck ist hinlänglich bekannt. Was der Staatsmann und Reichskanzler schon vor mehr als 100 Jahren erkannte, ist jedoch auch nur ein Teil der Wahrheit: Nicht nur nach der Jagd wird gelogen, sondern schon vor der Jagd oder besser gesagt, die Rechtfertigung für die Jagd basiert auf Lügen!

So beginnt beispielsweise jede Jagdsaison mit den alljährlich wiederkehrenden Zeitungsmeldungen, die eine dramatische Wildschweinschwemme verkünden. Nach Dezimierung wird geschrieen und somit haben die Jäger die Rechtfertigung für ihre Schießorgien. Daß die Jäger eigentlich die wahre Ursache des Problems sind, wird tunlichst verschwiegen. Erst durch die Jagdpraktiken steigen nämlich die Populationszahlen. Dies ist nur eine der Jägerlügen, zehn davon im bewährten Informations-Flyer „Jägerlügen“ zusammengefaßt.
Dieser Flyer ist einer unserem beliebtesten: Die Erkenntniswilligen gelangen durch die Lektüre zu einem Aha-Erlebnis und wir kommen oftmals ins Gespräch, die lodengrünen Leser fühlen sich jedoch angegriffen und entlarven ihre Gesinnung durch Beschimpfungen.“

 

Dazu passend: Der Jagdschein ist endgültig weg (www.pnp.de)

Das Ende des Straf-Instanzenwegs ist erreicht für den Jäger (61), der im Januar 2015 in Obernzell (Landkreis Passau – genau vis-à-vis von unserem Gnadenhof Esternberg) absichtlich zwei Jagdhunde erschossen hat: Nach Amtsgericht und Landgericht Passau hat nun auch das Oberlandesgericht (OLG) München darin einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gesehen. Damit ist das Urteil rechtskräftig.

 


27.02.2017

In unserem letzten Newsletter haben wir die Petition „STOPPT PFERDEMARKT IN SKARYSZEW / POLEN /DIE HÖLLE  DER POLNISCHEN PFERDE!“ weitergeleitet. Nun folgt ein Spenden-Aufruf zur Rettung eines oder mehrerer Pferde des aus Polen stammenden und derzeit in Berlin lebenden Pastors Tomasz Jaeschke („Animalpastor“), der auch bereits mehrmals unseren ANIMAL SPIRIT-Gnadenhof Hendlberg besucht hat:

„Wir haben für ihn/sie bereits ein Dach über den Kopf; ein Zuhause, Menschen die sich um sie/ihn liebevoll kümmern werden! „AnimalSpirit“ wird sein/ihr Name! Stellvertretend für alle (tierischen) Lebewesen, die über dieselben Gefühle (die gleiche Seele) verfügen wie wir! „AnimalSpirit!“  – beseeltes Lebewesen!

„Du kannst nicht die ganze Welt retten…“, aber „ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier…“
Animal Spirit Church und Skaryszew – Skaryszew- der Ort des Grauens, der Gewalt, des Leidens und des Todesurteils - der Todesangst…

Siehe dazu auch dieses Video vom jährlichen Pferdemarkt SKARYSZEW von 2016

oder (auf polnisch) youtu.be/NKOsvW8Dbi8

Wir werden alles tun, um zumindest einem der Pferde vor Ort sein Leben zu schenken, eines von ihnen aus dem Tal der Schatten und des Leidens zu befreien und mit dem Sonnenschein des nächsten Tages zu bescheren. Wir brauchen dafür aber Geld, finanzielle Unterstützung! Wir brauchen Dich!
Es gibt Tausende von Möglichkeiten, die uns dabei weiter helfen würden:
Tombola, eine einfache Spende, Dienstleistungen bei denen ein Teil davon bzw. gar der gesamte Erlös dem Projekt zugute kommt? Und vieles mehr!
Sieh Dich in Deinem beruflichen Umfeld bitte um, Du findest bestimmt eine Möglichkeit!
Du bist in der Lage, Leben zu schenken, ein Leben zu retten, und Du mußt dabei kein Gott sein!  Hilf uns bitte einfach!

Bankverbindung: IBAN: PL 63 1020 3916 0000 0502 0242 2111, Swift: BPKOPLPW, Projekt "Animal Spirit" (hat nichts mit dem österr. Verein ANIMAL SPIRIT zu tun!)

Tomasz Jaeschke, Tier-Mensch-Seelsorger, Animalpastor (Gründer von Animal Spirit Church), E-Mail: verbum59@hotmail.com,
www.animalspiritchurch.eu/de,
www.facebook.com/tomanimalpastor 

siehe auch www.pferdefreizeithof-cobbel.de/skaryszew


27.02.2017

„Warum die EU-Bürger die EU, die EU-Kommission und das EP nicht mögen…“ von Martina Gerlach (martina.gerlach@googlemail.com)

Guten Tag, Herr Präsident Juncker,

vor einiger Zeit stellten Sie in den Medien recht geknickt fest, daß die EU gescheitert sei und von den Bürgern abgelehnt wird. Sie schienen sich nicht erklären zu können, warum dies. Vielleicht machen einige Beispiele (hier aus Tierschutzsicht) deutlich, warum die Bürger mit der Arbeit der EU-Politiker in Brüssel, Straßburg, aber auch der jeweiligen EU-Länder nicht einverstanden sind -nicht einverstanden sein können!

Die EU ist tief in Geschäfte mit Elfenbein verstrickt. Tonnenweise wird Elfenbein innerhalb der EU gehandelt, importiert und exportiert, Europa ist ein Handlanger der Elefanten-Wilderer. Bitte fordern Sie ein vollständiges Verbot des Elfenbeinhandels… (Auszug aus einer Petition von Regenwald.org, die ANIMAL SPIRIT letzten Dezember weitergeleitet hat).

Während auf der CITES-Konferenz im Herbst 2016 die Regierung Botswanas die Aufnahme der Elefanten in den Anhang I forderte, hintertrieb die EU-Kommission diese wichtige und längst überfällige Schutzstellung, ja verhinderte diese gezielt. Der Grund dafür? Geld! - So sieht die tatsächliche Verantwortung in Brüssel aus!

Lesen Sie den ganzen Offenen Brief an JC. Juncker HIER.

Siehe auch "EU und Tierschutz" von Dr. Franz-Joseph Plank


20.02.2017

Am 16. Jänner haben wir von unserer dramatischen Rettungsaktion von 9 Hochlandrindern (plus 2 Ponys) aus ziemlich verwahrloster Haltung in OÖ berichtet. Fünf der Tiere gingen ja auf den befreundeten Gnadenhof „Gut Friedstein“ nach NÖ ins Pielachtal, wo den Tieren eine riesige Hochweide zur Verfügung steht. Nun hat sich gezeigt, daß eine der Jungkühe schwanger war und genau am Valentinstag, dem 14. Februar, ein Kälbchen geboren hat. Also wurde das kleine Stierkälbchen logischerweise auch gleich „Valentin“ genannt…

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, daß die junge und sehr scheue Mutterkuh ihr Kälbchen auch angenommen hat, sind die beiden nun ein Herz und eine Seele und haben sich in den oberen Bereich der Weide – etwas abseits von der übrigen Herde – zurückgezogen, wo Valentin mehrmals am Tag in Ruhe seine gesunde Muttermilch trinken darf.


20.02.2017

www.respektiere.at: Die Fachmesse ‚Hohe Jagd‘ letztes Wochenende am Salzburger Messegelände präsentierte sich auch heuer wieder als DER Publikumsmagnet. Aus allen Teilen Europas sollten sie wieder in ihr Mekka kommen, jene, die den Krieg gegen die Tiere bis in die hintersten Winkel unseres Planeten weiterführen…

Ist dem nicht schlimm genug, verstecken die Grünrücke die wahren Beweggründe (und die sind nun mal zu 100 % die Tötungsabsicht, also die Mordlust) auch noch hinter einer erbärmlichen Fassade von vermeintlichem ‚Tierschutz‘: sie würden mit dem Abschuß gar Artenschutz betreiben, da damit zum Beispiel Schutzgebiete für bedrohte Tierarten finanziert würden (für jene Tiere also, welche sie kaltblütig abknallen); die Frage ist, wenn man der Errichtung solcher Schutzzonen so wohlwollend gegenübersteht, warum geht man dann nicht den direkten Weg und überweist die Summe einer Organisation, welche genau diese Arbeit macht? Ähnlich verhält es sich mit dümmlichen Aussagen wie ‚ich schieße Fleisch für die arme Bevölkerung‘ und dergleichen; das Kotzen könnte einem kommen, hört man derart tolldreiste Floskeln. Auch hier gilt: wäre es nicht besser, wenn man schon diese Intention verspürt, eine Menschenrechtsorganisation zu unterstützen oder selbst vor Ort Lebensmittel einkaufen zu gehen und an bedürftige Menschen zu verteilen? Diese sind ja – trotz der Trophäenjagd, welche doch angeblich den Einheimischen so viel Geld bringt – nicht schwer zu finden! Bitte überlegen Sie: glauben sie tatsächlich, daß auch nur eine arme Familie in diesen Ländern von der mörderischen Großwildjagd profitiert? In Ländern mit obskurer Rechtslage, mit horrender Korruption, mit oft diktatorischen Regierungen, wo die ganz wenigen Reichen in Gold baden und wo den ganz vielen Armen kaum einen Bissen zum Essen bleibt?

Fazit ist: für was immer wir in diesem Zusammenhang Rechtfertigendes aus Jägersmunde hören, gibt es in der schönen deutschen Sprache auch einen gebührlichen Ausdruck: Jägerlatein! Manchmal scheint es, nun, da die Öffentlichkeit immer mehr zum Feind der JägerInnen wird, daß in deren Reihen einige Menschen extra dafür abgestellt sind, um sich den ganzen lieben Tag lang mit nichts anderem zu beschäftigen als mit dem Nachdenken darüber, was man ins Felde führen könnte, um die Jägerschaft wieder beliebter zu machen. Leider hat man sich, wahrscheinlich aus Mangel an möglichen Gutpunkten, dazu entschieden mit Polemik und Halb-Wahrheiten, bzw. gezielt gestreuten Unwahrheiten zu arbeiten…

Siehe dazu auch unsere aktuelle Petition gegen die Fuchsjagd in Österreich


20.02.2017

www.wienerzeitung.at: Von Alexia Weiss

Die unblutige Schlachtung wurde noch nicht erfunden. Und dennoch scheint von vielen Menschen zwischen barbarischer und moderner Schlachtung unterschieden zu werden. Das Argument, das auf den Fuß folgt, wenn es um die koschere Schlachtung, also das Schächten, geht: hier bluten die Tiere aus. Das ist allerdings bei konventioneller Schlachtung auch nicht anders. Das Rind zum Beispiel wird durch einen Bolzenschuß betäubt (was übrigens nicht immer einwandfrei funktioniert), dann werden die beiden Halsschlagadern durchtrennt, schließlich gewartet, bis das Blut abgeflossen ist. Dabei pumpt das Herz anfänglich immer noch Blut durch den Körper. Idealerweise bekommt das Tier das aber eben, weil durch den Bolzenschuß betäubt, nicht mehr mit.

Am 15. Februar öffnete ein neuer koscherer Supermarkt in der Leopoldstadt seine Pforten. Das spezielle Angebot des "Shefa markt" in der Wiener Heinestraße: Frischfleisch, koscher geschlachtet, zu günstigen Preisen, möglich gemacht durch die Subventionierung seitens des Vereins bucharischer Juden. Der Verkauf erfolgt hier nach dem Shop-im-Shop-Prinzip. Koscheres Fleisch ist teuer, nicht jeder kann sich das leisten. Vor allem ältere Menschen, aber auch kinderreiche Familien tun sich da schwer. Hier will die bucharische Gemeinde nun der gesamten jüdischen Community unter die Arme greifen.

Tierschutz oder Fremdenfeindlichkeit?

Wer brauche so etwas, war da im Vorfeld zu lesen, und: wo bleibe der Tierschutz? Barbarisches Schlachten, die Überfremdung schreite voran, das sei gegen unsere Sitten. Immer wieder: das Ausbluten bei vollem Bewußtsein, Tierquälerei, Tierleid, das gehe mit der heutigen Zeit nicht zusammen. Kritik kommt also, wenn der Begriff Schächten fällt, von Tierschützern auf der einen Seite – von anderer Seite schwingt unterschwellig oder gar nicht so unterschwellig eine fremdenfeindliche Note mit.

Zur Kritik der Tierschützer: die kann ich durchaus nachvollziehen. Ich esse selbst seit Kindertagen kein Fleisch. Doch auch ihnen sei gesagt: ob das Schächten für Tiere qualvoller als so genannte moderne Schlachtmethoden ist, wird von Menschen, die auf Schlachthöfen unterwegs sind, durchaus in Frage gestellt. Beim Schlachten sterben Tiere, ja. Das Schächten als besonders grausame Methode anzuprangern, das sollte man aber hinterfragen...

Der ganze Artikel HIER


20.02.2017

www.sonnenseite.com/de: Fast die Hälfte aller bedrohten Säugetier-Arten und etwa 23 Prozent der bedrohten Vogelarten sind laut einer Studie schon vom Klimawandel betroffen. Wissenschaftler der Sapienza-Universität in Rom haben dafür 130 wissenschaftliche Studien über den Effekt des Klimawandels auf Tierarten ausgewertet und zusammengefaßt. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift Nature Climate Change.

"Obwohl allgemein anerkannt ist, daß der Klimawandel einen großen Einfluß auf die Biodiversität haben wird, haben erst wenige Studien quantifiziert, wie viele Arten schon betroffen sind", schreiben die Autoren. Durch den Klimawandel schrumpft der Lebensraum vieler Arten. Beispielsweise leiden Schneeleoparden darunter, daß sich in den zentralasiatischen Gebirgen die Baumgrenze nach oben verschiebt.

Im Jahr 2013 hatten Wissenschaftler vorhergesagt, daß rund 34 Prozent aller Tierarten die Hälfte ihres Lebensraums einbüßen müssen, wenn der Klimawandel weiter so schnell voranschreitet.

Im vergangenen Jahr war erstmals eine Art bekannt geworden, die vermutlich durch den Klimawandel ausgestorben ist: Die australische Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte wurde wahrscheinlich vom ansteigenden Meeresspiegel verdrängt.