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z.B. 20/08/2019
18.08.2019

Als Nachbetrachtung des in der vergangenen Woche stattgefundenen muslimischen Schächt-"OPferfestes" Kurban Bayrami, zu der wir auch diese OTS-Pressemitteilung herausgegeben haben, leiten wir nun diesen Offenen Brief von Ulrich Dittmann weiter:

Offener Brief zu “Jüdisches Schächten ist die schonendste Art”

Sehr geehrte Damen und Herren des NDR,

"ich nehme Bezug auf Ihre Veröffentlichung im NDR

Aha, endlich werden wir aufgeklärt: “Jüdisches Schächten ist die schonendste Art”. Dann muß rasch das Tierschutzgesetz in Deutschland und anderen zivilisierten Ländern umgeschrieben werden, damit diese “schonende Art” des archaischen, betäubungslosen Abmurksens von Tieren überall in den Schlachthäusern eingeführt werden kann. Es gilt festzuhalten: Dann wird BEWUSST und VORSÄTZLICH  BETÄUBUNGSLOS gemetzelt.

Frage: Wenn das betäubungslose Schächten eine so geniale, schnelle und tierfreundliche Tötungsartart darstellen würde, wie von Schächtbefürwortern pharisäerhaft behauptet, warum praktiziert man diese kostengünstige Schlachtmethode dann nicht überall in der westlichen Welt und verschrottet all die teuren, offenbar “unnützen” Betäubungsgerätschaften ?

Ja, leicht ist es – liebe muslimischen und jüdischen Freunde des betäubungslosen Schächtens – dummschwätzend, die Leiden ANDERER mit Gelassenheit zu ertragen…

Nicht umsonst ist betäubungsloses Schlachten lt. dem Tierschutz verboten – und nur per “Ausnahmegenehmigung” möglich. Es ist unfaßbar, mit welcher Frechheit  Michael Fürst, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, seine lebensverachtenden, schlicht volksverdummenden Gedanken zum Schlachten in die Welt posaunt."

MfG, Ulrich Dittmann


18.08.2019

www.20min.ch, Schweiz: Jäger erschießt aus Versehen drei Schweine

Wollschweine haben Hängeohren und flauschige Borsten, Wildschweine spitze Öhrchen und große Schnauzen. Dennoch verwechselte ein Solothurner Jäger die Tiere. Ein grober Fehler beschäftigt die Jagdgesellschaft Froburg aus Olten seit mehreren Monaten: Einer ihrer Jäger erschoß Anfang Jahr versehentlich drei zahme Wollschweine. Der Schütze verwechselte die herzigen Schweinchen namens Schinkli, Löckli und Fee mit Wildschweinen.

Für den Besitzer der Tiere ist der Irrtum alles andere als plausibel: «Die müssen doch Wollschweine mit Hängeohren von Wildschweinen unterscheiden können», sagt der Mann aus Lostorf zur «Solothurner Zeitung». Für den Abschuß seiner Tiere forderte der Besitzer anfänglich rund 3000 Franken Schadensersatz. Dies unter anderem, weil eine Sau zwei Wochen später hätte Junge zur Welt bringen sollen.

Staatsanwaltschaft untersuchte den Abschuß

Doch der Forderung kam die Jagdgesellschaft nicht nach. Denn das Gesetz entlastete den Jäger. Die Solothurner Staatsanwaltschaft sah kein strafbares Verhalten. Dies, weil zwischen Woll- und Wildschweinen eine große Ähnlichkeit bestehe. Und auch, weil die Schweine vorab aus dem Gehege ausgebüxt seien und sich auf freier Wildbahn aufgehalten hätten.

Für die drei toten Wollschweine offerierte der Jagdverein dem Besitzer nach dem irrtümlichen Abschuß dennoch pauschal 300 Franken für den Verlust. Dieser Betrag wurde vergangene Woche nun überwiesen, die Geschichte hätte damit ad acta gelegt werden sollen.

Trotz allem: Wütender Besitzer

Für den Besitzer scheint die Sache aber noch nicht erledigt zu sein. In der «Solothurner Zeitung» ärgert er sich jetzt über die Folgen der Tat. Er reklamiert, daß man aufgrund der Verwechslung die Tiere alle aufs Mal habe metzgen müssen – die Tiefkühltruhen seien nun bis zum Rand mit Fleisch gefüllt….


18.08.2019

Das Elektroauto ist ein Regenwaldkiller

www.regenwald.org: Bundesregierung und EU behaupten, Elektromobilität sei umweltfreundlich und klimaneutral. Mit vielen Milliarden Euro fördern sie die Technologie. Doch Elektroautos verbrauchen nicht nur Unmengen an elektrischem Strom. Die Rohstoffe für deren Produktion stammen aus den Regenwäldern des Kongo, Indonesiens und Südamerikas.

Für unsere angeblich saubere Elektromobilität fressen sich die Minen internationaler Konzerne in die Regenwälder. Sie vernichten die Artenvielfalt, verseuchen die Umwelt und verursachen Elend sowie schwerste Menschenrechtsverletzungen.

Elektroautos benötigten enorme Mengen an elektrischem Strom, dessen umweltfreundliche Erzeugung keineswegs gesichert ist. Schon vor dem ersten gefahrenen Kilometer entstehen gewaltige Schäden an Mensch und Natur durch den Abbau und die Verarbeitung der für die Autoproduktion benötigten Rohstoffe.

Etwa 1.600 Kilogramm Metalle und andere Materialien stecken in einem E-Auto der Mittelklasse wie dem VW e-Golf – vor allem Stahl, Aluminium, Kupfer und Kunststoffe. Die deutsche Automobilindustrie importiert sie zu fast 100 % - und ein großer Teil davon stammt aus Minen in tropischen Ländern und Regenwaldgebieten.

Die Lithium-Ionen-Batterien, das Herzstück der Elektrofahrzeuge, bilden dabei keine Ausnahme. Sie enthalten neben Lithium, Mangan und Graphit etwa 10 Kilogramm Kobalt sowie 30 Kilogramm Nickel.

Bitte fordern Sie Bundesregierung und EU auf, ihre Verkehrs- und Rohstoffpolitik dringend zu ändern. Wir brauchen eine umweltfreundliche Verkehrspolitik – und nicht Millionen zusätzliche E-Autos auf den Straßen.

HIER geht’s zur PETITION


11.08.2019

Bereits vorgestern haben wir folgende APA-OTS-Presseaussendung zum heute beginnenden islamischen Schächt-„Opferfestes“ Kurban Bayrami verschickt, wo in diesen Tagen wieder Zigtausende Schafe, Ziegen, Rinder und Kamele (weltweit sind es wohl Abermillionen) auf grausamste Art und Weise betäubungslos geschächtet werden - und "unsere" Politiker und Behördenvertreter sehen seit Jahren tatenlos zu!:

Beginn des Schächt-"Opferfestes" Kurban Bayrami

Betäubungsloses Schächten muß endlich ausnahmslos verboten werden

Das islamische Schächt-Opferfest „Kurban Bayrami“ findet heuer wieder vom 11. bis 14. August 2019 – also bereits ab übermorgen - statt. Nach wie vor existiert die Diskrepanz, daß sog. „Religionsfreiheit“ dem Tierschutz übergeordnet ist! Diese Tatsache erlaubt somit seit Jahr und Tag, daß es Anhängern jüdischer oder moslemischer Glaubensgemeinschaften „im Namen Gottes“ bzw. archaischer „Traditionen“ erlaubt ist, Tiere bei vollem Bewußtsein aufzuschneiden und ausbluten zu lassen. Nach § 32 Abs 5,5 TSchG wäre zwar vorgeschrieben, „die Tiere unmittelbar nach Eröffnen der Blutgefäße wirksam zu betäuben“. Aber abgesehen davon, daß das einer menschlichen OP entspräche, bei der die Narkose erst nach dem Beginn des Einschnittes gesetzt würde, so ist diese Vorschrift völlig impraktikabel und wird es auch so gut wie nie kontrolliert bzw. exekutiert.

Dazu Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT: „Hier haben sowohl Gesetzgeber als auch die kontrollierenden Behörden einen Kniefall vor völlig veralteten, anachronistischen religiösen Vorschriften vollzogen, welche in dieser Form aber weder im Koran noch in der Thora niedergeschrieben sind. Denn der Koran verlangt das behutsame  Töten der Tiere, wovon beim Schächten keine Rede sein kann. Hinzu kommt, daß der Koran den Fleischverzehr gar nicht vorschreibt, er könnte also auch mühelos eingehalten werden, wenn kein Fleisch konsumiert würde. ANIMAL SPIRIT kämpft seit vielen Jahren gegen diesen barbarischen Tiermißbrauch, denn Tierquälerei ist auch dann noch Tierquälerei, wenn sie "im Namen Gottes" geschieht“.

Gründe für archaische Tierquälereien „im Namen Gottes“ sind heute obsolet!

Der Grund für dieses archaische Treiben liegt im Judentum in der Erzählung der Beinahe-Opferung Isaaks (Genesis 22,1-19) durch Abraham, und im Islam das Gedenken an den Propheten Ibrahim, der bereit war, seinen Sohn Ismail an Allah zu opfern. Nach islamischem Glauben sollte jeder wirtschaftlich Bessergestellte ein Tieropfer bringen. Nur - weshalb die Tiere auch heute noch bewußt und vorsätzlich langsam und betäubungslos zu Tode gequält werden, ist nicht nachvollziehbar. In Österreich leben mittlerweile weit über 700.000 Menschen islamischen Glaubens. Leider halten sich viele von diesen nicht an das hier bestehende Betäubungsgebot (wohlgemerkt erst nach dem Schächtschnitt!) und schlachten Tiere – insbesondere anläßlich des Kurban Bayrami Opfer-Festes – tierschutzgesetzwidrig ohne jegliche Betäubung und ohne die verpflichtende Anwesenheit eines Beschau-Tierarztes bzw. in „Hinterhöfen“. Eine „In-Ohnmacht-Versetzung“ der Tiere durch reversible Elektrobetäubung wird mittlerweile von maßgeblichen islamischen Religionsautoritäten als absolut religionskonform angesehen – ebenso auch eine gottgefällige Geldspende, gegeben an Arme. Es bestünde also für Muslime in Österreich gar kein Grund, betäubungslos zu schächten.

Dr. Plank abschließend: „Aus all diesen Gründen fordern wir von der Politik, endlich ein absolutes Verbot des betäubungslosen Schlachtens - ohne jegliche Ausnahmen – gesetzlich zu verankern. Dafür haben letztes Jahr auch fast 2.500 Personen bei ANIMAL SPIRIT online unterschrieben! Wir appellieren zudem an alle zuständigen Bezirks- und Veterinärbehörden, die seit 2013 in der Verfassung verankerte Staatszielbestimmung Tierschutz endlich wirksam umzusetzen und besonders vom 11.-14. August auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, Schlachtvorschriften und Hygienebestimmungen zu achten. Die Behörden müssen angewiesen werden, besonders auf Verstöße gegen Gesetze (Schaftransport im Autokofferraum, Schwarz-Schächtungen in Asylheimen, auf Bauernhöfen oder am Feld, etc.) zu achten und auch entsprechenden Hinweisen aus der Bevölkerung explizit nachzugehen.“


11.08.2019

Der Einfluß des Menschen auf den Klimawandel: Unser Eßverhalten ist ein Hauptfaktor!

Vorbemerkung: Während der kürzlich veröffentlichte Bericht des Weltklimarates (siehe umweltinstitut.org ) zumindest einige wichtige Punkte anspricht (Kehrtwende in der Agrarpolitik, Reduzierung unseres Fleischkonsums, Reduzierung der Nahrungsmittel-Verschwendung bzw. –Vernichtung, etc.), so wird doch wieder einmal viel zu wenig daruf Bezug genommen, was DAS Hauptproblem in unserer Gesellschaft und des durch uns mit-verursachten Klimawandels schlechthin ist: Unser Eßverhalten und v.a. der exzessive, stets steigende Fleischkonsum! (Mehr dazu auch in unserer Broschüre “Nimm bitte das Tier vom Tisch”, zu bestellen HIER). Siehe dazu folgender Artikel von  Dr. Johann Georg Schnitzer (www.dr-schnitzer.de):

Interessenpolitik gegen Wahrheiten

Anstatt das Volk aufzuklären über die Folgen falscher Gewohnheiten und über die richtigen Alternativen, werden hohe Abgaben auf das unschuldige CO2 angestrebt und die Interessen der wahren Schuldigen geschützt. Gleichzeitig wird die Bewegungsfreiheit der Bürger immer weiter eingeschränkt und der Wert ihrer teuer bezahlten Fahrzeuge vernichtet. Schon ist ein totales bundesweites Dieselfahrverbot in der Diskussion. Die Vernunft bleibt auf der Strecke, Meinungsdiktatur breitet sich aus. Presse, Rundfunk und Fernsehen sind zunehmend gleichgeschaltet. Immer weniger Bürger trauen sich noch, den Mund aufzumachen.

Globaler Fleischkonsum 2019 fünf mal so hoch wie 1961!

Das dokumentiert die folgende Statistik: Produktion von Fleisch weltweit in den Jahren 1961 bis 2019 (in Schlachtgewicht)
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/28782/umfrage/die-globale-fleischerzeugung-seit-1990/

Fleischkonsum in Deutschland (Anm.: entspricht in etwa dem in Österreich)

Wie hier dokumentiert, werden in Deutschland pro Kopf jährlich etwa 60 kg Fleisch und Fleischwaren verzehrt; 2/3 davon sind Schweinefleisch - siehe Statistiken zum Thema Fleisch
https://de.statista.com/themen/1315/fleisch/

Schlachttierbestände weltweit

Rinderbestand weltweit 1 Milliarde Tiere!
Das von den Rindern durch ihre Art der Verdauung erzeugte und ausgestoßene Methan hat eine 25 x höhere Wirkung auf die Erwärmung des Klimas als das harmlose CO2, dessen Einwirkung von 0,5° C bereits gesättigt ist (= mehr CO2 führt zu keiner weiteren Erhöhung).

Schweinebestand weltweit 782 Millionen Tiere!
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/28799/umfrage/schweinebestand-weltweit-seit-1990/ 

Regenwald und Viehzucht: Faszination Regenwald und 'Rinderwahnsinn'

Bolsonaro legt die Axt an Brasiliens Regenwald

Fehlentwicklung korrigieren durch artgerechte Ernährung: Jede Zoo-Verwaltung weiß, daß zur Erhaltung der Gesundheit ihrer wertvollen Tiere und ihres Nachwuchses die wichtigste Maßnahme in der Verabreichung der jeweils artgerechten, undenaturierten Nahrung ist. Diese zu sichern, werden große Anstrengungen unternommen.

Die Regierungen und Politiker, deren Hauptaufgabe die Erhaltung der Gesundheit der ihr anvertrauten Bevölkerungen und ihres Nachwuchses sein sollte, haben dieses Wissen nicht und auch keinerlei Interesse daran, obwohl die artgerechte Ernährung des Menschen schon seit 1938 mithilfe der Vergleichenden Gebissanatomie durch den Hamburger Zahnarzt Dr. Richard Lehne erforscht ist:

Artgerechte Ernährung - eine kluge Entscheidung

Korrektur der Fehlentwicklung erfordert erhebliche Veränderungen: Die bisherigen gesellschaftlichen Einrichtungen beruhen vielfach auf der Annahme, daß Krankheiten unvermeidliches Schicksal und ihre Ursachen unbekannt seien. Milliardenschwere Wirtschaftsbereiche und Millionen Existenzen arbeiten auf dieser Grundlage.

Die Abschaffung eines Großteils aller Krankheiten - vor allem der chronischen und degenerativen und ganz besonders von Altersschwachsinn und Alzheimer - und die Entwicklung einer natürlich gesunden Bevölkerung mit gesundem Nachwuchs bedeuten einen größeren gesellschaftlichen Wandel, als zum Beispiel die Einführung der Automatisierung in der Industrie und die Einführung des Internets und seiner Weiterungen in der Kommunikation.

Aber ein Anfang muß gemacht werden. Es paßt nicht zusammen, daß der Mensch zwar zum Mars fliegen will, aber nicht weiß, wie er seine Art vor chronischen Krankheiten und Degeneration bewahren kann. Es muß keine hektische Veränderung sein, aber ein nachhaltiger Prozess notwendiger Korrekturen muß jetzt einsetzen, um den sonst drohenden Katastrophen vorzubeugen.

Das bisherige Lobby-Unwesen ist für die bisherigen Mißstände mit verantwortlich und muß deshalb in seiner heutigen undurchschaubaren Form beendet werden. Nichts einzuwenden wäre gegen die vollständig öffentliche Anhörung vn Experten.

Die Zivilisationskrankheiten überwinden: Die nächste Entwicklungsstufe der Menschheit kann eine Zivilisation natürlicher Gesundheit in einer reichen, vom Menschen beschützten Natur sein. Das notwendige Wissen ist verfügbar. Man muß es nur studieren und praktisch anwenden.

Diesen Fortschritt erwarte man jedoch nicht von einer mit Interessen liierten und nur in Wahlperioden denkenden Politik und von Wirtschaftsgruppen, deren Existenzgrundlagen die Krankheiten der Menschen, deren Ursachen und deren symptomatische Dauerbehandlungen sind!

Dazu passend auch folgende wichtige neue Petition:

https://www.openpetition.de/petition/unterzeichner/fleischfrei-for-future#petition-main


11.08.2019

Petition: Rettet unsere gesunden Rinder vor einer sinnlosen Massentötung!

Vorbemerkung: Wieder mal eine von vielen sinnlosen EU-bedingten Vorschriften/Tötungsaktionen von gesunden Tieren – erinnert an die millionenfachen Tötungen von Rindern in den 90er-Jahren wegen Verdachts auf MKS oder BSE - zur Preisstabilisierung!:

www.change.org: „Ich bin Anja und wohne in Aachen (NRW). Meine Eltern, Lambert und Petra Giesen, haben vor über 30 Jahren den Hof von meinen Großeltern übernommen und ihn wirtschaftlich und zukunftsorientiert ausgebaut. Mittlerweile arbeiten und helfen wir drei Kinder im rein familiengeführten Milchviehbetrieb mit. Mein Bruder, Markus (24), wird den Hof einmal übernehmen. Unsere Kühe, Rinder und Kälber sind die Grundlage dieses Betriebes, sie gehören genauso in diesen Familienbetrieb, wie wir selbst.

Und jetzt wird unser schlimmster Alptraum wahr: unsere gesamte Herde, bestehend aus mehr als 530 Tieren, soll getötet werden! Bei unseren Rindern wurden Antikörper, die auf eine Infizierung mit BHV1 (Rinderherpes) hindeuten, nachgewiesen. Nun soll ein Großteil zum Verzehr geschlachtet werden und die hochtragenden Kühe und kleinen, neugeborenen Kälber werden eingeschläfert. Beachte: Es handelt sich um gesunde Tiere! Sie zeigen keinerlei klinische Symptome. Dieses Virus ist eine Art Herpes-Virus, den sie in sich tragen, es muß nicht mal zwangsläufig ausbrechen! Tragenden Kühen sollte jedoch schon aus Tierschutzgründen die Chance gegeben werden, kalben zu dürfen, zumal es wissenschaftlich erwiesen ist, daß alle Kälber grundsätzlich BHV1-frei zur Welt kommen.

Für den Menschen ist das Virus völlig ungefährlich! Es kann nicht auf uns übertragen werden; Fleisch und Milch können bedenkenlos verwertet werden. Wir fordern deshalb eine Änderung der gesetzlichen Bestimmungen zur Bekämpfung von Rinderherpes und eine verhältnismäßige Lösung für das Problem! - Keine sinnlose Massentötung von gesunden Rindern, Kühen und Kälbern, nur weil sie das Virus in sich tragen!

Es handelt sich bei BHV1 rein um eine 'handelspolitische Seuche'. Deutschland hat Mitte 2017 den 'BVH1-Frei-Status' erreicht um Tiere besser ins Ausland vermarkten zu können. Es wird jedoch nie eine 100prozentige Freiheit geben – dies wird momentan nur durch konsequente Schlachtung aller Verdachtsfälle erreicht! Denn ohne einen Ausbruch kann das Virus nicht bestätigt werden! 

Als Betrieb in der Grenzregion Nordrhein-Westfalens haben wir eine besondere Situation, weil Belgien und die Niederlande andere Bestimmungen haben, soll heißen: Ein verdächtig-positives Rind mit belgischer Herkunft darf leben, das Deutsche, direkt daneben, muß sterben! Rinder kann man nicht steril unter Laborbedingungen halten– jedenfalls nicht artgerecht und schon gar nicht bei Weidehaltung! Unsere Tiere können sich also jederzeit anstecken. Einheitliches Europa?! EU?!

Es gibt noch weitere Betroffene Betriebe hier in der Region, die ebenfalls geräumt werden müssen! Stark betroffen war auch der Raum Heinsberg (Grenzregion Niederlande), die bereits mehrere tausend Tiere schlachten mußten! Und das, obwohl es verschiedene Lösungen geben könnte, die Verbreitung des Virus gering zu halten und einzuschränken, beispielsweise durch eine Schutzimpfung. Diese ist mit Erreichung des Status für Deutschland verboten worden!

Hier sollen unsere gesunden Tiere getötet werden! Und unsere Existenz, für die wir jahrelang als Familie gearbeitet haben, wird an einem Tag ruiniert! Wegen Lippenherpes! Wir sind sehr dankbar für das große Interesse an unserer Situation und hoffen auf Euer menschliches Gefühl: Ist die Lösung für dieses Problem, die Massentötung gesunder Lebewesen?! Wir tun alles damit wir unsere großgezogenen Tiere halten können, ein Austausch durch eine neue Herde kommt gefühlsmäßig überhaupt nicht in Frage!

Weitere Infos findet ihr auf unserer Facebook-Seite ‚Diagnose Rinderherpes – Wir möchten weiterleben‘ – Rückfragen könnt ihr ebenfalls jederzeit gerne an folgende Email-Adresse senden: rinderherpes@gmx.de

Wir DANKEN Euch!“ HIER gehts zur Petition!


06.08.2019

Die Fohlenmärkte beginnen bald wieder!

Bereits in der ersten Septemberwoche, also in knapp 4 Wochen beginnen wieder die berühmt-berüchtigten „Schlachtfohlen“-Märkte in Salzburg, Oberösterreich, Kärnten, Tirol und Bayern. Wie jeden Herbst seit 2003 wollen wir auch heuer wieder bei einigen davon dabei sein und zumindest ein paar Fohlen das Leben retten, indem wir sie freikaufen und – mit einem Schutzvertrag - auf gute Privatplätze vermitteln. Werden Sie uns dabei unterstützen? Denn nur mit Ihrer Hilfe können wir auch den Tieren helfen. Sehen Sie dazu auch HIER unsere aktuelle Aussendung, welche noch im August zur Post gehen wird.

Über 850 Fohlen haben wir mit Spenderinnen und Spendern in den letzten Jahren freigekauft. Gleichzeitig haben wir mit Zuchtverbänden verhandelt, Pressearbeit geleistet und das Bewußtsein für das Leid der Fohlen ist stärker geworden. Aber den kleinen Hafis und Noris, die in den nächsten Wochen wieder ihren Müttern entrissen werden, nützt das nichts. Sie erleben auf den Pferdemärkten wie eh und je die Hölle. Und bald sollen viele von ihnen in einem Schlachthof getötet werden.

Immer noch werden viel zu viele Haflingerfohlen geboren. Früher hofften die Züchter auf ein Superfohlen, das ihnen viel Geld bringt. Inzwischen hat sich eine versteckte Fleischproduktion etabliert. Die Züchter entsorgen die „nutzlosen“ Fohlen zum Kilopreis…

In unserem neuen Folder berichten Menschen von ihrem Leben mit einem geretteten Haflinger- oder Norikerfohlen. Ulla S. schreibt uns z.B.: „Ich wünsche mir, daß auch dieses Jahr wieder viele dieser wundervollen Seelen ein schönes Zuhause finden.“ Das wünschen wir uns natürlich auch. Ich bitte Sie herzlich, wieder zu spenden, damit wir möglichst viele Fohlen retten können. Danke!

Und wenn Sie selber einen Platz für ein oder zwei Fohlen (Haflinger oder Noriker) anbieten können bzw. von einem solchen wissen, wenden Sie sich bitte gleich an tanja@animal-spirit.at oder rufen an unter (+43) 02774-29330.

Besten Dank und freundliche Grüße,
Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann


06.08.2019

spiegel.de: Mischwesen aus Mensch und Tier - Das gab es noch nie

Ein japanischer Forscher darf Mischwesen aus Tier und Mensch erzeugen und bis zur Geburt heranreifen lassen. Kritiker wittern einen "ethischen Megaverstoß". Was wirklich dahintersteckt.

Mischwesen beschäftigen die Menschheit seit jeher, waren bislang aber vor allem ein Produkt der Fantasie. Doch seit einigen Jahren arbeiten Forscher an echten Chimären aus Tier und Mensch. Die Experimente haben einen ernsten Hintergrund: Viele Menschen warten lange - manchmal zu lange - auf eine Organspende. Künftig, so die Idee, sollen neue menschliche Organe in Tieren wachsen, die dann einem Patienten in Not helfen.

Noch ist die Technik nicht so ausgereift, daß Tiere Organe bereitstellen können, die sich zur Transplantation eignen. Nun finanziert und genehmigt Japan als erster Staat weltweit ein Experiment, in dem der Forscher Hiromitsu Nakauchi Mischwesen aus Tier und Mensch bis zur Geburt heranreifen lassen will. In den meisten anderen Staaten ist das bislang verboten.

In der deutschen Politik werden die ersten Empörungsrufe laut. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht von einem "klaren ethischen Megaverstoß".

Aber worum genau geht es in den Versuchen? Was ist neu? Und handelt es sich wirklich um einen großen Skandal? Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Was genau hat Hiromitsu Nakauchi vor?

Erstes Experiment weltweit: Japan erlaubt Geburt von Mischwesen aus Mensch und Tier

Jedoch hat Nakauchi angekündigt, das Vorhaben nur schrittweise umzusetzen. Bis eine erste Mensch-Tier-Chimäre geboren wird, dürfte also noch etwas Zeit vergehen. Ihm ist nach eigenen Angaben bewußt, daß die Versuche vielen Menschen suspekt sind. Deshalb plant er zunächst zwei zeitlich begrenzte Experimente, bei denen Ratten- und Mäuseembryonen menschliche Zellen eingesetzt werden:

Die Maus-Mensch-Embryonen sollen 14,5 Tage in einem Muttertier heranwachsen. Zur Einordnung: Mäuse tragen ihre Jungen etwa 20 Tage im Mutterleib. Nach 14,5 Tagen ist der Nachwuchs also schon weit entwickelt.

Einen ähnlichen Versuch plant der Forscher mit Ratten: Diese Mischwesen-Embryonen sollen 15,5 Tage im Muttertier wachsen dürfen. Die Tragzeit von Ratten liegt bei ungefähr 23 Tagen.

Später will Nakauchi die Technik an größeren Tieren testen. Er plant, menschliche Zellen in Schweineembryonen zu integrieren. Diese sollen sich 70 Tage im Muttertier entwickeln. Eine Sau wirft ihre Jungen üblicherweise nach ungefähr 115 Tagen. Für den Versuch braucht der Forscher jedoch eine weitere Genehmigung.

Was bringen die Experimente?

Nakauchi betreibt Grundlagenforschung. Mit seinen neuen Experimenten möchte er erst einmal herausfinden, wie gut die menschlichen Zellen überhaupt in fremden Organismen wachsen. Wenn die verwendeten Spezies - wie die Ratten und Mäuse - evolutionär weit vom Menschen entfernt sind, überleben die menschlichen Zellen meist nicht besonders lange im fremden Körper.

Das Experiment mit den Nagern ist also nur ein erster Versuch, sich dem Vorhaben zu nähern. Schließlich wären die Tiere für das Züchten echter Menschenorgane schlicht zu klein. Bis Patienten wirklich geholfen werden kann, dürften noch Jahre oder sogar Jahrzehnte vergehen.

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER


06.08.2019

Ziegenkitze - Abfallprodukt der Milchproduktion

Immer wieder bekommt u.a. auch ANIMAL SPIRIT Anfragen, v.a. männliche Ziegenkitze (oder auch ausgediente Milchziegen - siehe Artikel in der NÖN "Gretel ist gerettet" ) aufzunehmen, die für die Milchindustrie unbrauchbar sind und daher am Schlachthof oder beim „Türken“ – besonders vor dem bevorstehenden Schächt-Opferfest „Kurban Bayrami - enden würden. Den Hintergrund dafür beschreibt folgender Artikel aus der Schweiz von wildbeimwild.com (die Verhältnisse in der Schweiz entsprechen in etwa denen in Österreich):

wildbeimwild.com: Schaf- und Ziegenmilch liegen im Trend. Das Fleisch der Tiere, insbesondere das Fleisch der Ziegen, hingegen weniger. Eine ungünstige Kombination für die Bauern und die Tiere. Einerseits: Keine Milch ohne Geburten. Andererseits: Wohin mit den Jungtieren? Vom fühlenden Lebewesen zum lästigen Nebenprodukt ist es ein schmaler Grat. Obwohl eher ein Nischenprodukt, erfreuen sich Milchprodukte sowohl vom Schaf wie von der Ziege zunehmender Beliebtheit beim Konsumenten. Auch das Fleisch vom Lamm findet guten Absatz. In der Ziegenhaltung allerdings spielt die Fleischproduktion eine nebensächliche Rolle.

„Abfallprodukte“

Der Trend zur Ziegenmilchproduktion führt zu einem wachsenden Angebot an Schlachtkitzen. Damit der Mensch anstelle der Tierbabys die Milch bekommt, werden die Neugeborenen von den Muttertieren kurz nach der Geburt getrennt. Die Aufzucht der Jungtiere rentiert kaum und so ist es gängige Praxis, daß die Tierkinder bereits im Alter von zwei bis drei Tagen von den Milchbetrieben an Händler verkauft werden. Oftmals haben die Tiere bis zur Ankunft am Schlachtbetrieb, nach nur sechs bis acht Wochen, ihr kurzes Leben auf mehreren Betrieben verbracht und haben etliche Kilometer Transport hinter sich. Der Kontrolldienst des „Schweizer Tierschutzes“ (STS) kennt die Bilder sichtlich ausgehungerter und gesundheitlich angeschlagener Kitze vor dem Schlachthoftor. Und weil heute Ziegen und Schafe nicht in der Tierverkehrsdatenbank registriert werden müssen, lassen sich die verschlungenen Wege, die die kleinen Tiere bereits hinter sich haben, nur erahnen.

Frisch geboren, wertlos

Fakt ist, daß insbesondere die jungen Geißlein kaum einen Wert haben. Als lästige Nebenprodukte werden sie auf manchen Mastbetrieben durch mangelhafte Haltungsbedingungen und fehlende Fürsorge entsorgt. Eine dringend notwendige Verbesserung der Situation ließe sich aus Sicht des Schweizer Tierschutz STS durch die gezielte Förderung muttergebundener Aufzucht oder zumindest der Mast auf dem Geburtsbetrieb erreichen.

 


06.08.2019

regenwald.org: Von wegen süß – Schokolade zerstört den Lebensraum der Gorillas

Wer genießt gern Schokolade, für die Wald zerstört wurde, in dem Gorillas leben? In Nigeria geschieht genau das: Kakao-Farmen dringen in die letzten Rückzugsräume der bedrohten Primaten ein. Befeuert wird der Raubbau durch die Lust von Schokolade-Liebhabern in Europa. Doch der Wald der Gorillas darf nicht für Süßigkeiten sterben.

Um Nigerias Wälder steht es schlimm: 96 Prozent wurden bereits gerodet. Hauptursachen sind illegaler Holzeinschlag, Palmöl-Plantagen und die Produktion von Holzkohle. Zunehmend sind auch Kakao-Pflanzungen schuld, die in geschützten Wäldern angelegt werden. Befeuert wird der Raubbau durch die Lust von Schokolade-Liebhabern in Europa. 

Die Schokoladenkonzerne kaufen ohne Rücksicht, was sie kriegen können. Für Kunden in Europa ist es nahezu unmöglich zu erfahren, woher ihre Lieblingsschokolade stammt. Zwar kämpfen Umweltschützer in Brüssel dafür, daß die EU den Markt reguliert. Doch darauf können die Gorillas nicht warten.

Der Gouverneur des Cross Rivers State Ben Ayade hat es in der Hand, den Lebensraum der Gorillas zu schützen.

Der Wald der Gorillas darf nicht für Süßigkeiten sterben.

ZUR PETITION  


31.07.2019

APA-OTS, 31.07.2019: Wolf: WWF entsetzt über mutmaßlichen Akt der Selbstjustiz

Wahrscheinliche Tötung streng geschützter Art ist Straftat, die umfassend ermittelt und aufgeklärt werden muß

(Wien/Innsbruck/OTS) - Das Land Tirol hat heute mitgeteilt, daß es sich bei dem aktuellen Fund in Sellrain “mit hoher Wahrscheinlichkeit” um einen getöteten und enthaupteten Wolf handle. Die Naturschutzorganisation WWF Österreich verurteilt die mutmaßliche Tat und setzt auf umfassende Ermittlungen der zuständigen Behörden: „Es ist zu befürchten, daß es sich um einen abscheulichen Akt der Selbstjustiz handelt. Wenn Wilderer in Wildwest-Manier den europaweit streng geschützten Wolf ausrotten wollen, ist das kein Kavaliersdelikt, sondern ein krimineller Straftatbestand. Wir hoffen daher, daß die Polizei den Täter schnell ausforschen kann“, sagt Christian Pichler, Wolfs-Experte des WWF Österreich, auf Basis der aktuell verfügbaren Informationen.

Fakt ist: In Österreich, Deutschland und weiteren europäischen Ländern stellen Wilderei und Vergiftung eine der Haupttodesursachen für geschützte Arten wie Wolf, Bär, Luchs oder Seeadler dar. „Bei der Strafverfolgung und Prävention solcher Delikte gibt es Verbesserungsbedarf. Politik und zuständige Behörden müssen dem Thema künftig mehr Aufmerksamkeit widmen, bevor sich derartige Fälle weiter häufen", so Pichler.

Erst vergangene Woche wurde ein Antrag der Landwirtschaftskammer zum Abschuß von Wolf und Bär von den Behörden abgelehnt. „Die umsichtige Entscheidung, den Abschußantrag abzulehnen, ist das Gegenteil eines Freibriefs für Wilderer, selbst zur Flinte zu greifen. Trotz europaweit steigender Populationszahlen des Wolfes ist dessen Bestand nach wie vor bedroht, weshalb sich am strengen Schutzstatus auf absehbare Zeit nichts ändern wird. Daher darf keine Zeit mehr vergeudet werden, Maßnahmen zum Herdenschutz zu ergreifen, um Konflikte zu minimieren“, fordert Pichler den Einsatz bereits angeschaffter Elektrozäune und die Ausbildung von Herdenschutzhunden.


31.07.2019

Schächten – Islamisches Opferfest vom 11. bis 14. August 2019

Von Ulrich Dittmann

Jahr für Jahr wird von Tierschutzverbänden auf das Islamische Opferfest „Kurban Bayrami“ aufmerksam gemacht – das in diesem Jahr vom 11. bis 14. August 2019 stattfindet. Wir weisen so auch diesmal wieder auf die Schächt-Gräuel hin, die jährlich mit dem sogenannten „Islamischen Opferfest“ einhergehen. Es gilt zumindest mit deutlichen Worten und scharfem Protest immer wieder und wieder die Schrecklichkeiten anzuprangern, die unseren tierischen Mitgeschwistern im „Namen der Religion“ angetan werden.

Das Elend ist immer das Gleiche: Die entsetzliche Qual der Tiere – und die entsetzliche Gleichgültigkeit der Menschen. Auch wenn es „politisch unkorrekt“ ist und die Refugees-Welcome-Rufer empört aufjaulen und ritualmäßig die Nazikeule schwingen werden, werden in diesem untenstehenden, erweiterten Beitrag auch die URSACHEN dieser spezifischen Tierquälerei „Schächten“ benannt, die sich immer mehr ausbreitet.

Hingewiesen wird in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf folgende Dokumentationen die zum Thema Schächten auf der Internetseite von Wolfgang Herrmann „Für die Freiheit und das Leben aller Tiere!“ eingestellt sind: (Siehe Hier ).

Schlachten ist schlimm – betäubungsloses Schächten aber grauenvoll

In wenigen Wochen ist es wieder soweit. Das Islamische Opferfest, „Kurban Bayrami“ (türkisch), oder „Idul Adha“(arabisch), bei dem weltweit millionenfach Tiere, hauptsächlich Schafe, Ziegen und Rinder betäubungslos geschächtet werden, steht kurz bevor.

Es findet in diesem Jahr – auch in Deutschland und Österreich – vom 11. bis 14. August 2019 statt. Manchmal hören wir von schrecklichen Massakern in fernen Ländern, daß dort Menschen von politischen oder religiösen Fanatikern bei lebendigem Leibe die Kehle durchschnitten wird – sie „geschächtet“ werden. Die Zeitungen berichten dann zurecht entsetzt von „barbarischen Gräueltaten“. Genau solche anachronistischen Massaker werden von den Schächtbefürwortern auch bei uns in Deutschland und Westeuropa eingefordert und praktiziert – zwar nicht an Menschen aber an ebenso Leid und Schmerz empfindenden Tieren.

Man schächtet legal per Ausnahmegenehmigung, oder eben illegal, verborgen in Hinterhöfen, Kellern, Hausfluren, gar Badewannen. Diesem archaischen Tun liegt im Islam das Gedenken an den Propheten Ibrahim zugrunde, der bereit war, seinen Sohn Ismail an Allah zu opfern. Nach islamischem Glauben sollte jeder wirtschaftlich Bessergestellte ein Tieropfer bringen. Nur weshalb die Tiere heute (!) noch bewußt (!) und vorsätzlich (!) langsam auf archaische Weise BETÄUBUNGSLOS zu Tode gequält werden, ist nicht nachvollziehbar. Außer man hat sich zur Lebensmaxime erhoben: Leicht ist es die Qualen ANDERER mit Gelassenheit zu ertragen. Aber eine solche Einstellung dürfte nicht im Sinne eines Gottes sein – wie immer man ihn auch bezeichnet, oder mit welchem Namen man ihn auch anrufen mag.

Eine „In-Ohnmacht-Versetzung“ der Tiere durch reversible Elektrobetäubung wird von maßgeblichen islamischen Religionsautoritäten mittlerweile als absolut religionskonform angesehen – ebenso auch eine gottgefällige Geldspende, gegeben an Arme. Es besteht also für Muslime in Deutschland kein Grund betäubungslos zu schächten. Unmißverständlich ist festzuhalten: BETÄUBUNGSLOSES Schächten, bei dem die Tiere in ihrem eigenen Blut und Erbrochenem verröcheln, bedeutet für die Tiere den grausamsten aller vorstellbaren Tode. Dies zuzulassen, ist zugleich eine vollständige Abkehr von Zivilisation, Menschlichkeit und Empathie, als auch eine Bankrotterklärung gegenüber dem Islam. Diese Tötungsart ist in den meisten zivilisierten Ländern strikt verboten, in der Schweiz beispielsweise bereits seit dem Jahr 1893.

Und in Deutschland? Hier belegt die Ausgabe der Monatszeitschrift von „Der Tierfreund“ vom 1. Jan. 1906 (!), daß bereits damals eine Fachkommission von 585 (!) leitenden Veterinärmedizinern deutscher Schlachthöfe, betäubungsloses Schächten als abzuschaffende Tierquälerei kritisierten, da – „unnötig, barbarisch, tierquälerisch, entsetzlich, roh, inhuman, grausam, empörend, widerwärtig, ekelerregend,“ etc. Die vielfach kolportierte Behauptung – das Klagegeschrei der Linken und Grünen, zusammen mit dem Establishment und den Altparteien – Schächtverbote seien eine Erfindung „der Nazis“ ist schlichtweg falsch.

Siehe Stellungnahmen von Historikerin Renate Brucker und Prof Dr. jur. Wolfgang Karnowsky: „Die Behauptung, daß das erste gegen die Juden erlassene Gesetz 1933 das Schächtverbot gewesen sei, ist unzutreffend und zugleich eine Verharmlosung der Aktivitäten der nationalsozialistischen Regierung…“ (Mehr siehe hier)

Laut regulärem deutschem Tierschutzgesetz (§ 4a, Abs.1) [Anm.: in Österreich ist es der § 32 Abs 3 TSchG] sind warmblütige Wirbeltiere vor dem Schlachten explizit zu betäuben. Punkt. Da gibt es nichts zu diskutieren. Und natürlich werden sie im Schlachthaus auch nicht zärtlich totgestreichelt. Doch NIEMANDEN, auch nicht solchen, mit einem selbstaufgesetzten Heiligenschein des Auserwähltseins, darf per „Ausnahmegenehmigung“, (§ 4a Abs. 2, Nr. 2 TierSchG) schlicht Narrenfreiheit für ein lebensverachtendes, BEWUSSTES (!) und VORSÄTZLICHES (!) BETÄUBUNGSLOSES zu Tode quälen von Leid und Schmerz empfindenden Mitgeschöpfen zugestanden werden. Schlachten ist schlimm – BETÄUBUNGSLOSES Schächten aber eine grauenhafte Perversion des Schlachtvorgangs.

Wieso sehen sich manche schon als benachteiligt an, wenn sie nicht bevorteilt werden? „Der größte Feind des Rechts ist das Vorrecht“ konstatierte sehr richtig Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916). Rein zeitgeschichtlich kann eine Betäubung vor dem Schächten nicht als verboten aufgeführt sein, da eine heute mögliche (reversible) Elektro- Betäubungsform zur Zeit der Schriftlegung der maßgeblichen Heiligen Schriften für Muslime (und Juden), nicht einmal existent war.

Eine Vorgabe „mit“ oder „ohne“ (Elektro-)Betäubung zu schächten, findet keine Erwähnung in den bindenden Hauptreligionsschriften Koran (und Thora) – kann folglich auch nicht religionsrelevant sein.

Hinweise auf gern hervorgezauberte, nicht nachprüfbare Fatwas, Aufreihungen von Hadith-Texten, Schulchan-Aruch, Halacha, Haggada etc. sind ohne Belang, eben da Koran (und Thora) eine Betäubung faktisch erlauben. Analog müßten ansonsten auch Texte von kirchlichen Gesangbüchern, Kanzelpredigten, einzelne Aussagen von Pfarrern, oder Schriften von Sekten als bindend für christliche Glaubenshandlungen angesehen werden.

Behauptungen, das Tier werde beim betäubungslosen Schächten augenblicklich bewußtlos sind falsch. Aufzeichnungen u.a. von Dr. Werner Hartinger belegen: Das Tier leidet bis zu 13 Minuten. (Siehe hier )

Wenn die Steinzeit-Schlachtmethode des betäubungslosen Schächtens eine so geniale, schnelle und tierfreundliche Tötungsartart darstellen würde, wie von Schächtbefürwortern pharisäerhaft behauptet, warum praktiziert man diese kostengünstige Schlachtmethode dann nicht überall in der westlichen Welt und verschrottet all die teuren, offenbar „unnützen“ Betäubungsgerätschaften ?

Grotesk übrigens die um politische Korrektheit bemühten Verrenkungskünste in dieser Tierschutzsache in Österreich. Hier werden Schächt-Ausnahmeregelungen per ‚post-cut-stunning‘ genehmigt; also eine Betäubung NACH dem Schächtschnitt (TSchG § 32 Abs 5, lit 5). Diese Methode ist blanke Augenwischerei – ähnlich einer Vorgehensweise, erst nach Operationsbeginn einen Patienten in Narkose zu versetzen.

Es ist unfaßbar, welch unglaubliches seltsames Phantasiedenken als „zwingender religiöser Grund“ zum langsamen zu Tode quälen von Tieren hier per „Ausnahmegenehmigung“ abgesegnet wird. Man kann nur noch sarkastisch fragen, wann im Deutsch-Michl-Land im Sinne der Scharia auch „Ausnahmegenehmigungen“ zum Vergewaltigen von Frauen, von Kinderehen, dem Abhacken von Händen bei Dieben, oder das Steinigen von Ehebrecherinnen, erlaubt werden.

Der Flüchtlingsstatus gemäß Genfer Konvention ist zwingend daran gekoppelt, daß der Betroffene aufgrund spezifischer Umstände bedroht ist – Armut oder allgemeine Notsituationen, reichen nicht aus. (Ansonsten müßte man mindestens ein Drittel der Erdbevölkerung hier aufnehmen). Nur max. 5 % der nach hier strömenden Asylanten erfüllt diesen Status. Klartext: Viele sind Wirtschaftsasylanten, die sich die verlockenden Vorzüge des Sozialsystems hier zunutze machen.

Haben wir in Deutschland nicht schon ausreichend indigene Kriminelle jeglicher Art? Und sind wir hier nicht schon genug von fest etablierten Tierquälereien (Massentierhaltung, Tierversuche etc.) geschlagen – müssen wir auch noch andere grauenhafte, lebensverachtende Tierschinder-Praktiken wie das Schächten zusätzlich nach hier importieren/einschleppen? Weshalb werden all diese Fakten von der MASSE der Bürger negiert?

Wollen oder können von Political-correctness-Denken versiffte Wirrköpfe das nicht kapieren? Und werden wir von politischen Idioten oder Koryphäen der Unfähigkeit regiert und drangsaliert – oder will man, auf schlicht kriminelle Art und Weise, Deutschland bewußt destabilisieren und zielgerichtet zugrunde richten?


31.07.2019

Albert Schweitzer-Stiftung.de: EU-weit über 12 Mio. Kälber in Einzelkäfigen

Kälber in Polen in illegalen Einzelkäfigen gehalten. – Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und weitere Tier- und Umweltschutzorganisationen der »End the Cage Age«-Initiative fordern das Ende der Einzelboxenhaltung für Kälber in der EU.

Aktuelle Aufnahmen, die der Tierschutzorganisation „Compassion in World Farming“ (CIWF) zugespielt worden sind, dokumentieren, daß Kälber in mehreren polnischen Betrieben in illegalen Einzelkäfigen gehalten werden. Sie sind völlig isoliert, ohne jegliche Möglichkeit Kontakt zu Artgenossen aufnehmen zu können – das verstößt gegen das EU-Recht.

Die Tierschutzorganisationen fordern, daß europaweit die Haltung von Kälbern in tierquälerischen Einzelkäfigen sofort beendet wird. Diese Forderung ist Teil der »End The Cage Age«-Bürgerinitiative; ein Netzwerk aus über 170 europäischen Tier- und Umweltschutzorganisationen, die sich für das Ende der Käfighaltung von landwirtschaftlich genutzten Tieren einsetzen. Mittlerweile gibt es EU-weit bereits mehr als eine Million Menschen, die die Bürgerinitiative unterschrieben haben.

»Was wir in den Aufnahmen sehen, ist die traurige Realität für Millionen Kälber in Polen und in der gesamten EU«, sagt Marietheres Reinke, Tierärztin und Leiterin des Fachbereichs Tiere und Tierschutz der Albert Schweitzer Stiftung. »Bereits wenige Stunden nach der Geburt werden die Kälber von ihren Müttern getrennt und in Einzelkäfige gesperrt. Insbesondere die Mütter leiden unter der Trennung und versuchen oft tagelang ihre Neugeborenen zu finden. Die Kälber müssen ihre ersten acht Lebenswochen isoliert verbringen. Ihr Sozialverhalten entwickelt sich nur dürftig. Statt Muttermilch erhalten sie künstliche Nahrung, dadurch sind sie deutlich anfälliger für Krankheiten wie schwerwiegende Durchfälle. Viele Kälber sterben bereits in den ersten Lebenswochen.«

Nach Schätzungen werden in der Europäischen Union insgesamt über 60 % der Kälber – insgesamt über 12 Millionen Tiere pro Jahr – in den ersten Lebenswochen in Einzelkäfigen gehalten. Allein in Deutschland leben jährlich ca. 75% der 2,4 Millionen Kälber in Einzelkäfigen.

Nach EU-Recht ist es zwar zulässig, Kälber bis zu acht Wochen in den käfigartigen Kälberiglus zu halten. Allerdings muß die Möglichkeit bestehen, daß die Tiere sich gegenseitig sehen und berühren können. Auf den uns vorliegenden Aufnahmen werden Tiere gezeigt, denen es nicht möglich ist, Kontakt zu Artgenossen aufzunehmen, da die Seitenwände dicht sind. Die Aufnahmen zeigen auch weitere Tierschutzprobleme, etwa fehlenden Zugang zu Wasser, saugende, hungrige Kälber sowie Hinweise auf schlechte Hygiene und unzureichenden Schutz vor Kälte.

Über die Europäische Bürgerinitiative End the Cage Age:

Über 300 Millionen Schweine, Hühner, Kälber, Kaninchen, Enten, Gänse und Wachteln leiden unter furchtbaren Haltungsbedingungen: Die meisten Käfige sind winzig und mit zu vielen Tieren überfüllt. Die Tiere haben keinen Platz, um sich frei zu bewegen und ihre natürlichen Verhaltensweisen auszuleben. Sie sind ihr ganzes Leben verängstigt, gestreßt und leiden an Krankheiten und Verletzungen. Wer die Europäische Bürgerinitiative unterzeichnet, trägt dazu bei, daß sogenannte Nutztiere zukünftig unter besseren Bedingungen leben.


31.07.2019

Zum Abschluß:

The Great Escape – der große Ausbruch:

Überaus lustiges Video über so manche besondere Fähigkeit unsere lieben Hausgenossen…

 

 


19.07.2019

Zwei Noriwallache suchen dringend Lebensplatz!

Wir suchen dringend ein neues Zuhause für diese beiden Norikerbuben, die vor 3 Jahren von uns (ANIMAL SPIRIT) als Fohlen freigekauft worden sind. Sie stammen nämlich aus unserer Schlachtfohlenrettung von 2016, sind mittlerweile kastriert, kennen Halfter und Hufe geben, sind aber ansonsten noch komplett unausgebildet. Optimal wäre natürlich, wenn die beiden zusammen bleiben könnten. Aus gesundheitlichen Gründen muß sich ihr Besizer aus Deutschland (Sauerland) leider wieder von Ihnen trennen. Abgabe nur mit Schutzvertrag!

Siehe auch auf unserer Vermittlungsseite (weitere Fotos).

Falls jemand bereits jetzt weiß, daß er/sie gerne Haflinger- oder Norikerfohlen über unsere Vermittlung aus einem Schlachtfohlenmarkt (ab Anfang September) übernehmen kann, bitte ebenfalls baldmöglichst bei uns melden (s.o.).

Nähere Infos & Kontakt: über ANIMAL SPIRIT, Tel.: (+43) 02774/ 29 330 oder tanja@animal-spirit.at 


19.07.2019

Süddeutsche.de: Das tragische Ende einer Drückjagd

Elf Jäger treiben im August 2018 Wildschweine aus einem Maisfeld in der Oberpfalz. Ein fehlgeleiteter Schuss trifft dabei ein Auto auf der nahen Bundesstraße 16 - der Beifahrer stirbt. Knapp ein Jahr später steht der mutmaßliche Schütze vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, für keinen ausreichenden Kugelfang entlang der Bundesstraße gesorgt zu haben.

Es ist Dienstag, die Uhr in Saal VII des Amberger Landgerichts (Ost-Bayern) zeigt 8.30 Uhr. Der Staatsanwalt steht auf, verliest die Anklage. Drei Seiten, die das Unfaßbare in nüchterne Sprache packen: Drückjagd, Kugelfang, Selbstladebüchse. Es gibt Lehrbücher, in denen man diese Jagdbegriffe nachschlagen kann. Aber kann es eine Erklärung geben für das, was am 12. August 2018 passiert ist?

Eine Wildschweinjagd, ein Jäger drückt ab. Er schießt mehrmals. Laut Anklage ist es 10.05 Uhr, vielleicht 10.10 Uhr, so genau kann das keiner mehr rekonstruieren. Ein Projektil rauscht in Richtung Bundesstraße, Höhe Nittenau, Oberpfalz. Es rauscht auf das Auto zu, in dem Harald Söldner sitzt. Die Fensterscheibe zerspringt, Söldner, 47, sackt auf dem Beifahrersitz zusammen. Lungendurchschuß, innere Blutungen. Er stirbt.

"Ich habe zuerst gedacht, jemand hat einen Stein geschmissen", sagt der Fahrer des Autos, der an diesem Dienstag als Zeuge im Gerichtssaal sitzt. "Wer denkt da an ein Geschoß. Das ist ja das Absurdeste, was eigentlich sein kann", sagt der Mann, der mit Harald Söldner befreundet war. Absurd. Unglaublich. Das sind so die Begriffe, die über diesem Fall schweben. Wie viele Zufälle müssen im Spiel sein, daß eine Gewehrkugel ein fahrendes Auto in genau diesem einen Moment an genau dieser einen Stelle trifft?

Zehn Männer und eine Frau hatten an der Jagd teilgenommen. Aber nur eine Person aus der Gruppe konnte die tödliche Kugel abgefeuert haben. Auch das macht diesen Fall so besonders. Daß hier ein Mann auf der Anklagebank sitzt, der erst im September erfuhr, daß er im August jemanden erschossen hat. Die Ermittler brauchten vier Wochen, um den Todesschützen zu identifizieren. […]

Die Anklage lautet auf fahrlässige Tötung. Der Prozeß wirft auch ein Schlaglicht auf die sogenannte Drückjagd, die als schwierig gilt. Dem Schützen bleibt meist wenig Zeit, um Entscheidungen zu treffen. Weil er nie genau wissen kann, wohin die Tiere laufen, die seine Mitjäger und deren Hunde aus Büschen oder Feldern scheuchen. Bei Drückjagden habe er immer "ein ungutes Gefühl", das gibt auch der Angeklagte zu. Viele Beteiligte, viel Bewegung, das mache "ein höheres Risiko", sagt der 46-Jährige.

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER


19.07.2019

Schweinepest: Zwangsweise Tötung von gesunden Hobbyschweinen?

Sehr geehrte Damen und Herren von ANIMAL SPIRIT, nachfolgende Thematik gebe ich Ihnen mit der Bitte um Unterstützung zur Kenntnis:

www.openpetition.de:asp-verbot-der-toetung-von-gesunden-hausschweinen-in-liebhaberhaltung

Tausende Schweinefreunde sowie Gnadenhofbetreiber sorgen sich bundesweit in Deutschland wegen der (in Polen) kursierenden ASP (Afrikanische Schweinepest) um ihre schweinischen Lieblinge. Laut den Veterinärämtern sollen nämlich generell auch diese, nicht für den Verzehr gehaltenen, registrierten Schweine, überwiegend als Minipigs bekannt, bei Auftreten von ASP in sogenannten Sperrbezirken "vorsorglich" gekeult werden, auch wenn sie nachweislich nicht mit ASP infiziert sind.

"Das ist so als müsse man seinen gesunden Hund einschläfern lassen, sobald ein Tollwutfall in der Umgebung festgestellt werden würde."

Schweinefreunde bezweifeln, ob mit Auftreten der ASP in der Region automatisch ein "vernünftiger bzw. triftiger Grund" im Sinne des Tierschutzgesetzes vorliegt, der notwendig wäre um diese Hausschweine in dieser speziellen Haltungsform gesetzeskonform töten zu können.

Ein "vernünftiger Grund" liegt nur dann vor, wenn eine Rechtsnorm die Tötung ausdrücklich zuläßt, eine Notwehr - oder Notstandssituation gegeben ist oder wenn es sich nach entsprechender Güterabwägung ergibt, daß die berechtigten Interessen an der Tötung des Tieres schwerer wiegen als die Interessen des Tierschutzes am Erhalt des tierlichen Lebens. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit sowie das Übermaßverbot, also die Erforderlichkeit im engeren Sinne, sind immer in behördliches Handeln mit einzubeziehen.

Warum ein gesundes Hausschwein in Liebhaberhaltung "vorsorglich" gekeult werden soll, ist also mehr als fragwürdig, insbesondere dann, wenn eine Nichtinfektion mit ASP durch eine tierärztliche Blutentnahme einfach zu beweisen wäre. In diesen speziellen Fällen tut Klärung Not. Behördenwillkür oder übertriebener Seuchenschutz zum Nachteil von Haustieren ?

Bei der sogenannten Hobby - bzw. Liebhaberhaltung müßten bezüglich ASP dringend die gesetzlichen Grundlagen geändert werden, insbesondere im Seuchenschutz, d. h. keine Tötung bei nachweislich gesunden Schweinen.

Heute sind gesunde Hausschweine wegen ASP dran ...und morgen andere Nutztierrassen, die in Liebhaberhaltung mit Gnadenbrotgarantie gehalten werden. Das darf so nicht sein!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Andreas Goldschmidt aus Völklingen


19.07.2019

Regenwald.org: Tiere quälen ist kein Touristenspaß

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

die Fotos sind erschreckend: Journalisten haben aufgedeckt, wie Elefanten über Monate oder gar Jahre gequält werden, um sie als Reittiere für Touristen gefügig zu machen. Sie werden mit Isolationshaft, Hungerkuren, Schlägen und weiteren Foltermethoden gebrochen. Viele Tiere sterben während der Tortur. In Indonesien das gleiche Bild.

Obwohl die Mißstände bekannt sind, haben zahlreiche europäische und deutsche Reiseveranstalter den Mißbrauch von Tieren durch Elefantenreiten im Angebot.

Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, daß Tiere nicht mißbraucht und gequält werden dürfen.

Es muß endlich Schluß sein mit der Tierquälerei.

Bitte unterschreiben Sie unseren Appell.


09.07.2019

www.extratipp.com: Zirkus-Horror in Italien!

Vier Tiger reißen ihren Dompteur in Stücke - die Retter müssen eine halbe Stunde lang hilflos zusehen.

Bari/Italien - Diese Meldung ist nichts für schwache Nerven! In Italien hat es einen Horror-Unfall bei einer Zirkusshow gegeben. Vier Tiger haben einen berühmten Dompteur in Stücke gerissen - die Retter mußten hilflos zusehen.

Zirkusshows sind schon lange umstritten. Tierschützer bemängeln, daß die Tiere kein gutes Leben führen. Dennoch erfreuen sich Zirkusvorstellungen nach wie vor großer Beliebtheit, gerade bei Kindern. In Italien ist es nun zu einem Vorfall gekommen, dessen Details einem das Blut in den Adern gefrieren läßt. Mehrere Tiger haben den Dompteur Ettore Weber in Stücke gerissen. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Bei dem Unfall soll es sich um ein Warmup für die eigentliche Zirkusshow gehandelt haben. Insgesamt vier Tiger waren an dem grausamen Angriff beteiligt.

Tiger-Angriff im Zirkus: Raubkatzen spielen 30 Minuten mit leblosem Körper

Wie rtl.de schreibt, griff zunächst eine Raubkatze den Dompteur an. Anschließend fielen drei weitere Tiger über den 61-Jährigen her. Grausam: Die Tiere spielten noch 30 Minuten mit dem leblosen Körper - und das vor den Augen eingetroffener Rettungskräfte, die nicht eingreifen konnten. Wie spiegel.de berichtet, war die Show eigentlich für Kinder gedacht. Unklar, ob zum Zeitpunkt der blutigen Tragödie bereits kleine Zuschauer im Zelt waren. Bei dem betroffenen Zirkus handelt es sich um „Orfei“, einer der bekanntesten Rummel Italiens. Der getötete Ettore Weber zählte zu den erfahrensten Dompteuren, hatte jahrzehntelange Erfahrung in der Tiger-Dressur. 

Tiger-Angriff im Zirkus: PETA meldet sich zu Wort

Auch die Tierschutz-Organisation PETA hat sich zu der Tigerattacke zu Wort gemeldet. In einer Pressemeldung heißt es, daß der Tod von Ettore Weber sehr tragisch sei, aber hätte vermieden werden können. „Besonders Unfälle mit gefährlichen Tieren wie Tigern sind im Zirkus vorprogrammiert. Immer wieder kommt es dort zu toten und verletzten Menschen und Tieren“, so PETA. Die Tierschützer schreiben weiter, daß Tiger - entgegen anderslautender Beteuerung von Zirkusbetreibern - auch in Gefangenschaft nach wie vor Raubtiere seien. „Dressierte Tiger behalten ihre natürlichen Instinkte und büßen nichts an Gefährlichkeit ein.“ Die Sicherheit von Mensch und Tier könne nur durch ein Tierverbot in Zirkussen gewährleistet werden.

Tiger-Angriff im Zirkus: Immer wieder Attacken

Immer wieder kommt es in Zoo und Zirkus zu blutigen Attacken wie der im italienischen Bari. Anfang 2018 griff ein Zirkus-Tiger in Mecklenburg-Vorpommern zwei Dompteure schwer. In den USA mußte ein Jahr zuvor eine Tiger-Dame erschossen werden, weil das Raubtier ausgebüxt war.


09.07.2019

www.regenwald.org: Die EU muß den Elfenbeinhandel sofort stoppen!

Die EU ist tief in Geschäfte mit Elfenbein verstrickt. Tonnenweise wird es innerhalb der EU gehandelt, importiert und exportiert. Europa ist damit kein Vorreiter im Artenschutz, sondern ein Handlanger der Elefanten-Wilderer.

Der Verkauf, der Import und der Export von Elfenbein sind in Europa legal, wenn es aus Altbestand kommt. Eine Einladung an Kriminelle! Über den legalen Handel waschen sie illegales Elfenbein.

Bitte fordern Sie die EU auf, den Elfenbeinhandel ohne Wenn und Aber zu verbieten - wie viele Länder der Erde es tun. Nur dann hat die Wilderei ein Ende. Nur dann haben die Elefanten eine Chance zu überleben.

ZUR PETITION