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z.B. 04/07/2020
03.07.2020

Hundefleisch-Festival in Yulin: 36 Hunde vor dem Kochtopf gerettet

www.deine-tierwelt.de: Obwohl in China der Verkauf von Hundefleisch inzwischen gesetzlich verboten ist, wurden für das „Yulin Dog Meat Festival“ vergangene Woche Tausende Hunde geschlachtet und verspeist. Jetzt gibt’s zumindest eine gute Nachricht: Tierschützer konnten mehrere Tiere vor dem Kochtopf retten.

Hundefleisch-Festival in Yulin trotz Verbot

Das Agrarministerium von China hat vor wenigen Wochen erklärt, daß Hunde in dem Land nicht mehr als Nahrungsmittel gelten und der Handel mit Hundefleisch dementsprechend verboten ist. Die Veranstalter des Hundefleisch-Festivals in Yulin schien das jedoch wenig zu interessieren: Das grausame Fest fand statt. Rund 10.000 Hunde wurden gefangen und geschlachtet. Davor harrten die Vierbeiner dicht gedrängt in winzigen Käfigen aus und warteten auf ihren Tod.

Weil die Regierung dem Treiben kein Ende setzt, kämpfen Tierschützer seit Jahren die grausame Praxis der Veranstalter, retten regelmäßig Hunde vor dem Kochtopf.

Tierschützer befreien Welpen aus Käfig

Mehreren Tierschutzorganisationen gelang es, Welpen vor dem sicheren Tod zu bewahren. Der Förderverein „Animal Hope and Wellness e.V.“ schaffte es, insgesamt 26 Vierbeiner in Sicherheit bringen. Zehn von ihnen sollen nach Deutschland gebracht und hier in liebevolle Hände vermittelt werden. Ein anderes Team von Tierschützern entdeckte Baby-Hunde in winzigen Käfigen am Straßenrand und sie sprachen den Händler an. Der zeigte seltsamerweise kaum Gegenwehr und händigte die Hunde ohne große Diskussion aus, berichten sie.

Auf die Frage, woher er die Welpen habe, wollte er jedoch nicht antworten. Weil die kleinen Fellnasen sehr freundlich und zutraulich wirkten, befürchten die Tierschützer, daß er sie erst vor wenigen Tagen aus Familien gekauft oder sogar geklaut hat. Der Diebstahl von Hunden sei eine gängige Praxis der Festival-Betreiber, um genug Hundefleisch für die Besucher anbieten zu können.

HIER kann man Aufnahmen vom letzten Hundefleisch-Festival in Yulin sehen


03.07.2020

Joaquin Phoenix: Würdigt vor Schlachthaus getötete Tierschützerin

wildbeimwild.com: Am 26. Juni nahm der mit dem Oscar ausgezeichnete und vegan lebende Schauspieler Joaquin Phoenix an einer Mahnwache mit mehr als 100 Tierschützern teil, um Regan Russell im Smithfield-eigenen Farmer John-Schlachthaus in Vernon (Kanada) zu ehren. 

Am 19. Juni wurde Regan Russell, die seit 1979 für Tierrechte kämpft, von einem Tiertransporter getötet, der Schweine zum Schlachten in Burlington, Ontario, Kanada, beförderte. Die 65-jährige Aktivistin war Teil einer Veranstaltung von Toronto Pig Save, bei der eine Gruppe von Aktivisten den Schweinen Wasser gab, als sie zum Schlachten gingen, was sie tat, als der Lastwagen sie tötete. Neben den Tierrechten war Russell eine langjährige Aktivistin für Rassengerechtigkeit, Gleichstellung der Geschlechter und andere Menschenrechtsfragen. 

„Regan Russell verbrachte die letzten Momente ihres Lebens damit, Schweinen Trost zu spenden, die noch nie die Berührung einer freundlichen Hand erlebt hatten“, sagte Phoenix. „Während ihr tragischer Tod tiefes Leid ausgelöst hat, werden wir ihr Andenken ehren, indem wir uns den Grausamkeiten, gegen die sie so hart gekämpft hat, konfrontieren, indem wir [...] ein mitfühlendes veganes Leben führen.“

Am 17. Juni wurde in Ontario das neue Ag-Gag-Gesetz Bill 156 verabschiedet, das Aktivisten verbietet, mit Nutztieren zu „interagieren“, um ihren Mißbrauch zu dokumentieren.  Regan Russell, die regelmäßig an den örtlichen Mahnwachen teilnahm, beabsichtigte, daß die Veranstaltung am 19. Juni – der Tag, an dem sie getötet wurde – ihr letzter friedlicher Protest sein sollte, bis das Gesetz aufgehoben werden konnte. 

„Die Regierung von Ontario kann versuchen, uns mit der Verabschiedung ihres Ag-Gag-Gesetzes – Bill 156 – zum Schweigen zu bringen, aber wir werden niemals weggehen und niemals zurückweichen", sagte Phoenix. „Mein Herz geht an die Toronto Animal Save Community und an Regans lebenslangen Partner Mark Powell.“


03.07.2020

Petition: Tiertransporte in außereuropäische Länder stoppen!

Albert-Schweitzer-Stiftung.de: Wußten Sie, daß von Deutschland (und Österreich) aus regelmäßig Tiere tausende Kilometer weit in Länder außerhalb Europas transportiert werden, nur um sie am Ende ihrer qualvollen Reise zu töten? Bei diesen Transporten in außereuropäische Länder legen die Tiere nicht selten tausende Kilometer unter entsetzlichen Bedingungen per LKW und Schiff zurück. Während des Transports leiden sie unter Durst, Hunger, Krankheiten, Verletzungen und sind den Witterungsverhältnissen oft schutzlos ausgeliefert. Im Zielland werden sie womöglich unter tierquälerischen Bedingungen getötet.

Deutsche Bundesländer wie Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein haben bereits 2019 gehandelt und den Export von lebenden Tieren in Tierschutz-Hochrisikostaaten oder Krisengebiete verboten. Doch Niedersachsen und Brandenburg genehmigen solche Transporte noch immer. Dies widerspricht EU-Recht und muß ein Ende haben.

Fordern Sie die Verantwortlichen dazu auf, die grausamen Tiertransporte in außereuropäische Länder ein für alle Mal zu verbieten.


26.06.2020

EU stimmt für Untersuchungsausschuß zu Tiertransporten
(siehe APA-OTS: Tiertransport-Untersuchungsausschuss kommt im Europaparlament)

Ein Kommentar dazu von Bernd-Wolfgang Meyer:

„Schön, ein großer Erfolg für den Tierschutz. Große Erfolge haben wir ja seit Jahren immer wieder. Dennoch grundlegend verändert sich nichts.

Ein „Untersuchungsausschuß" ist immer die Aushilfe tierfeindlicher Politik, Sand in die Augen von Tierschützern zu streuen, das Thema zu verwässern, Aktivität zu suggerieren und nebenbei Zeit gewinnen, bei der alles beim Altem bleibt, das Thema in Vergessenheit zu befördern.

Wozu in aller Welt ein „Untersuchungsausschuß", wo die Kriterien auf dem Tisch liegen, unzählige Male benannt wurden und für jeden Menschen im Besitze eines gesunden Verstandes real begrifflich erfaßbar sind. Um der Sache den Anschein „wissenschaftlicher Gründlichkeit" zu verleihen?  Wir alle wissen, daß Wissenschaft käuflich ist und daß alle Mißstände auf der Basis von „wissenschaftlichen Erkenntnissen" aufgebaut wurden, die bestätigen, daß Tieren die Fähigkeit abgeht, Selbstmord zu verüben und daß sie etliche Monate im eigenem Dreck zu überleben imstande sind…

Massentierhaltung, Intensivtierhaltung, Transport in der Sardinenbüchse, Tierversuche, verdanken der „Wissenschaft" ihre Rechtfertigung, nicht dem normal denkendem Menschen, der sich Objektivität bewahrt hat. Sie sind Produkte extremer Nutzungspraxis im einschlägigen „wissenschaftlichen" Kontext, der profitierenden Schichten verkauft wurde.

Ausschüsse sind immer Theater, die die Zeit in die Länge ziehen. Und Vorstellungen, die dem Bewußtsein entfallen, sobald das Interesse, eher die Motivation, der Medien versiegt, hilfsweise auf höhere Weisung zu versiegen hat.“


26.06.2020

Trotz Corona-Pandemie - China: Umstrittenes Hundefleisch-Festival eröffnet!

www.krone.at: Trotz der Corona-Pandemie und einer Regierungskampagne für mehr Tierschutz ist in China das jährliche Hundefleisch-Festival eröffnet worden. Die zehntägige Veranstaltung in der südwestlichen Stadt Yulin zieht normalerweise Tausende von Besuchern an. Tierschützer erwarten, daß die Zahl zurückgeht und die Veranstaltung letztmalig stattfindet.

„Ich hoffe, daß sich Yulin nicht nur um der Tiere willen, sondern auch zugunsten der Gesundheit und Sicherheit der Menschen ändern wird“, sagte Peter Li, China-Spezialist der Tierrechtsgruppe Humane Society International, am Montag. Massenversammlungen für den Handel und der Verzehr von Hundefleisch stellten „ein erhebliches Risiko“ für die öffentliche Sicherheit dar.

Hunde gelten teils schon als Haustiere
Die Regierung arbeitet derzeit neue Gesetze aus, um den Handel mit Wildtieren zu verbieten und Haustiere zu schützen. Grund dafür ist die Corona-Pandemie. Experten gehen davon aus, daß sich das Virus Ende vergangenen Jahres von einem Markt in der Stadt Wuhan ausgebreitet hat, auf dem mit Wildtieren gehandelt wurde. Womöglich stammte das Virus von Fledermäusen und ging auf dem Markt auf Menschen über.

Shenzhen war im April die erste Stadt in China, die den Verzehr von Hunden verboten hat. Es wird erwartet, daß weitere Städte folgen werden. Das Landwirtschaftsministerium beschloß zudem, Hunde als Haustiere und nicht mehr als Nutztiere einzustufen. Allerdings ist bisher unklar, inwieweit sich dies auf den Handel in Yulin auswirken wird.

Hundefleisch zu verbieten, könnte schwierig werden
Tierschützerin Zhang Qianqian, die am Wochenende in Yulin war, hält es für eine Frage der Zeit, bis das Hundefleisch-Festival verboten wird. „Nach dem, was wir aus unseren Gesprächen mit Fleischverkäufern wissen, hat die Führung gesagt, daß der Verzehr von Hundefleisch in Zukunft nicht mehr erlaubt sein wird“, sagte Zhang. „Aber ein Verbot des Verzehrs von Hundefleisch wird schwer werden und einige Zeit dauern.“

HIER eine englische Petition gegen das Yulin Hunde-Schlachtfest!


26.06.2020

Das ganze Elend in den Schlachtbetrieben: Gastarbeiter für das 'Töten zur Fleischproduktion'

www.dr-schnitzer.de: Was für eine deprimierende Tätigkeit! Weil sie keinen besseren Job finden, müssen sie täglich unzählige Lebewesen töten, damit die unnatürliche und unersättliche Gier jener Menschen nach Fleisch befriedigt wird, die selber 'keinem Tier etwas zuleide tun könnten', die selber kein Tier töten könnten. Was für eine Schizophrenie!

Je weiter die Erforschung der Tierwelt voran schreitet, desto umfangreicher werden die Erkenntnisse darüber, daß auch Tiere eine Seele haben, daß sie Persönlichkeiten mit individuellem Charakter sind, daß sie Zuneigung empfinden, Vertrauen schenken, ihren Nachwuchs liebevoll aufziehen und Erfahrungen an die nächste Generation weitergeben.

Damit wird die 'Fleischproduktion', nüchtern betrachtet, zunehmend zum Auftragsmord. Welchen Umfang das Geschehen angenommen hat, zeigt die Statistik:

Die deutsche Bevölkerung verzehrt pro Jahr nicht weniger als 55.098.972 Schweine (https://de.statista.com); nach anderen Angaben sind es sogar 58,3 Millionen Schweine. Hinzu kommen 630 Millionen Hühner und 3 Millionen Rinder. Insgesamt sind es 750 Millionen Tiere, die pro Jahr in Deutschland geschlachtet und verzehrt werden (blog.campact.de). [Zum Vergleich: In Österreich (siehe www.statistik.at) werden jährlich (2019) fast 97 Millionen Tiere für einen kurzen Gaumenkitzel ermordet, u.a. 5,1 Mio Schweine, 680.000 Rinder und Kälber, fast 400.000 Schafe und Ziegen und 91 Mio Geflügeltiere!].

Nicht zu reden von der Milch von Tieren, die für den Menschen ebenfalls nicht artgerecht ist und z. B. die Anfälligkeiten für Erkältungen, Grippe und Tonsillitis (Mandelentzündungen) erhöht.

Die Folgen dieses Verhaltens bleiben nicht aus. Etwa die Hälfte der Bevölkerung verstirbt viel zu früh an Herz-Kreislauf-Krankheiten, der Rest an Diabetes und Krebs. Invalidität und Demenz erfassen zunehmend auch jüngere Menschen. 


26.06.2020

Küken-Schreddern: Grüne unterwerfen sich ÖVP-Großbauern

www.wochenblick.at: Neben ihrem Einsatz für Zuwanderer und sexuelle Minderheiten geben sie sich immer wieder als Tierschützer-Partei. Ihr Abstimmungsverhalten spricht dabei eine andere Sprache. Im Regierungsprogramm hatten die Grünen das Schredder-Verbot noch verankert. Jetzt lehnten die Grünen einen SPÖ-Antrag zum Küken-Schredder-Verbot ab.

Küken werden vergast

Für die Industrie sind die männlichen Küken wertlos. Weder können sie Eier legen, noch bilden sie viel Fleisch heraus. Deswegen werden sie unmittelbar nach ihrer Geburt aussortiert und systematisch getötet. Dabei werden die Küken entweder lebendig geschreddert oder vergast. Jährlich finden in Österreich rund 9 Millionen Küken ihren Tod durch Vergasung.

Grüne unterwerfen sich ÖVP-Lobbies

Besonders für landwirtschaftliche Großbetriebe wäre es nicht wirtschaftlich, die Küken aufzuziehen. Sie möchten keine Gewinn-Einbußen durch tierfreundliche Alternativen in Kauf nehmen. Die ÖVP steht traditionell hinter den Großbauern. In der schwarz-grünen Koalition scheinen sich die Grünen vollends der ÖVP-Lobbies zu unterwerfen. Zustimmung fand der Antrag zum Küken-Schredder-Verbot seitens FPÖ und Neos. Die FPÖ hat bereits im Juli 2019 einen Antrag für das Schredderverbot eingebracht. […]

Tierschützer fordern das Ende der Massenvernichtung

Mittlerweile gibt es bereits Alternativen zur Tötung wie zum Beispiel das Aufziehen und Mästen männlicher Legehybriden oder der Einsatz von Zweinutzungshühnern. Tierschützer fordern das Ende der Massenvernichtung von Küken. Mithilfe moderner Technik kann zu einem frühen Zeitpunkt herausgefunden werden, ob die Eier männliche oder weibliche Küken beinhalten. So könnten die männlichen Eier aussortiert und anderweitig verwertet werden.

Siehe dazu www.puls4.com: Ab 1. Jänner 2020 ist das Schreddern männlicher „Eintagsküken“ in der Schweiz verboten.


19.06.2020

Wolf in Salzburg zum Abschuß freigegeben!

RespekTiere.at: Es ist einfach nur unfaßbar: ein Wolf - Artenschutzgesetze hin oder her – wurde im Salzburger Pongau zur ‚Entnahme‘ freigegeben; die Bauernschaft freut es, gerade die, die sich erst vor kurzem als ‚Artenvielfalts-Sicherer‘ in den Schlagzeilen der Zeitungen feiern ließ, hatte das Unfaßbare angestrebt. Und schämt sich nicht einmal angesichts der eigenen Bewußtseinsspaltung; nein, vielmehr stellt sie damit einmal mehr unter Beweis: wir haben aus der Vergangenheit wirklich ganz und gar nichts gelernt.

Auf ORF.at lesen wir dazu: ‚Die BH kommt zu dem Schluß, daß der Erhaltungszustand des Wolfes in der betroffenen Region durch einen Abschuß – im Amts- bzw. Jägerdeutsch: „Entnahme“ – nicht weiter verschlechtert wird. Eine zumutbare andere Lösung – etwa Maßnahmen zum Herdenschutz – habe es nicht gegeben oder würde nur mit „intensivem“ Geld- und Personaleinsatz „vielleicht eine Wirkung“ zeigen‘.

Wie immer in einem System, in welchem alles der Wirtschaft untergeordnet wird, scheint also wieder einmal ein solcher ‚Geld- und Personaleinsatz‘ völlig undenkbar (aber warum funktioniert das dann überall anders – siehe Schweiz, Rumänien, Italien,…?). Man greift lieber zum Gewehr, wie es all die letzten Jahrhunderte schon getan wurde. Ja, wir reden gerne von Artenschutz, doch nie soll dieser vor unserer Haustüre stattfinden. Wir wollen nichts ‚Wildes‘; da loben wir uns doch die vielgepriesene Kulturlandschaft, und die Landwirte sollen auch noch extra belohnt werden, weil sie die ja so selbstlos pflegen. Die Frage ist nur, wofür dann eigentlich? Ist nicht alleine die Frage nach einer solchen ‚Prämie‘ schon beschämend? Tun sie die Arbeit für ’uns‘, oder doch nur für sich selbst? Würde eine Hand auch nur gehoben werden, wenn es nicht für eigene Zwecke passiert? Die Antwort ist keine schwierige: Nicht für ‚uns‘ wird eine Konservierung der Kulturlandschaft betrieben, so viel steht fest. Und niemals ist diese selbstlos!

Lesen Sie den ganzen Betrag HIER

Siehe auch die OTS von Astrid Rössler, Grüne: Abschuß von bedrohten Tierarten ist EU-rechtswidrig und löst das Problem nicht

 


19.06.2020

Dänemark läßt Nerze wegen Coronavirus einschläfern

www.deutschlandfunk.de: In einer dänischen Nerzfarm sollen wegen eines Corona-Ausbruchs alle Tiere eingeschläfert werden! Nach Angaben der dänischen Veterinär- und Lebensmittelbehörde handelt es sich um den ersten derartigen Befund in dem nordeuropäischen Land. Der Zutritt zu der betroffenen Farm sei bereits am Wochenende beschränkt worden. Wie viele Tiere betroffen sind, wurde zunächst nicht bekannt.

Das Coronavirus kann auch bei Nerzen Atemprobleme verursachen, die tödlich enden können. In den Niederlanden wurden bereits mehrere Fälle registriert, bei denen sich Menschen an infizierten Nerzen ansteckten. Dort wurden auf zehn Farmen insgesamt rund 10.000 Tiere getötet, um weitere Infektionen auszuschließen.

Tierschützer haben schon mehrfach die oft miserablen Haltebedingungen in dänischen Pelztierfarmen angeprangert. In Deutschland gilt die Nerzzucht wegen strengerer Tierschutzauflagen als unrentabel. In Österreich ist die kommerzielle Zucht von Pelztieren mittlerweile ganz verboten.

Unsere Forderung: Pelzfarmen europaweit verbieten!

 


12.06.2020

OTS: Tierschutzvolksbegehren fordert Verbot von Kälber-Transporten ins Ausland

Aktionstag gegen Tiertransporte am 14. Juni: 126 Kälber werden täglich ins Ausland gekarrt, während massenhaft Kalbfleisch importiert wird

Anfang des Jahres war die Bestürzung über die Schreckensbilder von Tiertransporten groß – genauso wie die Ankündigungen der Politik, sich der Thematik anzunehmen. Monate später ist so gut wie nichts passiert, die Kälber werden weiterhin ins Ausland verkauft, während nach wie vor massenhaft Kalbfleisch importiert wird. Anläßlich des Aktionstags gegen Tiertransporte fordert das Tierschutzvolksbegehren daher ein Verbot der Transporte. 

Und es ruft in Erinnerung, daß rund 46.000 Kälber jährlich von Österreich aus lebendig ins Ausland exportiert werden, während im Gegenzug das Fleisch von über 100.000 Kälbern importiert wird. In der Gastronomie und in Großküchen stammen bis zu 90 Prozent des verkauften Kalbfleisches aus dem Ausland, das traditionelle Wiener Schnitzel, oftmals paniert mit ukrainischen Käfigeiern, ist somit in Wahrheit ein reines Importprodukt. 

„Selbst Corona konnte die grausamen Tiertransporte nicht stoppen. Im Schnitt werden immer noch täglich 126 österreichische Kälber ins Ausland gekarrt. Um das zu verhindern, braucht es mehrere Maßnahmen, doch keine davon hat die Bundesregierung bislang in Angriff genommen. Es bräuchte mehr Transparenz bei Lebensmitteln, mehr Fördergeld für die Kälberaufzucht in Österreich und eine Umstellung der öffentlichen Beschaffung“ sagt Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehrens. 

Durch eine verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln nach Herkunft & Tierwohl würde für Konsumenten auf einen Blick ersichtlich, daß das Kalbfleisch aus Holland stammt. Durch eine gezielte flächendeckende Förderung der Aufzucht von Kälbern in Österreich, könnte die finanzielle Last der Landwirte gemildert werden. Durch eine 100%-Österreich-Quote bei Kalbfleisch in öffentlichen Küchen, wäre ein neuer Absatzkanal sofort eröffnet. 

Lesen Sie die ganze Presseaussendung HIER


12.06.2020

wildbeimwild.com: Bad Dürkheim: Jäger hetzt Hund wiederholt auf verängstigtes Wildschwein

Ein Whistleblower wies PETA auf schockierende Videoaufnahmen in einem Forst im Landkreis Bad Dürkheim hin: Auf den mutmaßlich im April entstandenen Aufnahmen ist zu sehen, wie ein „Jagdhund“ ein Wildschwein attackiert, das entweder angeschossen wurde oder durch die Jagd bereits stark geschwächt war.

In seiner Panik versuchte das Wildschwein Schutz in Bodenkuhlen oder unter einem umgefallenen Baumstamm zu suchen und brach dabei immer wieder erschöpft zusammen. Der Schweißhundeführer stachelt den Hund während der anscheinend minutenlangen Attacke fortwährend an, „reinzubeißen“ und „sie zu holen“. Wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sowie mehrere Ordnungswidrigkeitstatbestände hat PETA vergangene Woche bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) Strafanzeige gegen den bislang unbekannten Täter erstattet. Die Tierrechtsorganisation fordert, dem Mann den Jagdschein zu entziehen und die Hobbyjagd gänzlich zu verbieten, da solche Vorfälle keine Ausnahme sind.

„Es ist kaum vorstellbar, wie sehr das Tier in seiner Panik und vor Schmerzen gelitten haben muß. Der Vorfall ist jedoch nur ein weiterer Beweis dafür, wie grausam es bei der Jagd zugeht. Für viele sogenannte Waidmänner ist diese Tierquälerei anscheinend sogar ein ‚Kick‘, da sie ein Machtgefühl spüren, wenn sie über Leben und Tod entscheiden. Daß der Jäger dem Leiden des Wildschweines so lange zugesehen und den Hund sogar noch angestachelt hat, ist erschreckend. Wir fordern eine harte Bestrafung“, so Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA.

Pflichten als Jäger in Bad Dürkheim massiv vernachlässigt

Da das Wildschwein im Video bereits verletzt zu sein scheint, geht PETA davon aus, daß es sich bei den gefilmten Szenen um eine sogenannte Nachsuche in Bad Dürkheim handelt. Die kurzzeitig sichtbare orangefarbene und jägerübliche Signalkleidung deutet darauf hin, daß sich der Vorfall nach einer Jagd oder einer jagdlichen Schweißhundeausbildung ereignete. Ihre Pflichten als Jäger haben die Beteiligten dabei massiv vernachlässigt: Immer wieder ist im Video zu hören, wie der Hund angestachelt wird. Keiner der Beteiligten versucht, den Hund zurückzurufen oder die Attacken auf anderem Wege zu unterbinden. Am Ende kann das Wildschwein kaum noch stehen, geschweige denn laufen. Nur durch einen weiteren Hundebiß bäumt es sich nochmals auf, um danach unmittelbar wieder zusammenzubrechen.

Sehen Sie den ganzen Artikel samt Video HIER


12.06.2020

Beendet COVID-19 das Hundefleisch-Festival in Yulin?

www.deine-tierwelt.de: Jedes Jahr spielen sich in der chinesischen Stadt Yulin unfaßbare Szenen ab: Für das „Yulin Dog Meat Festival“ werden mehr als 10.000 Hunde geschlachtet und verzehrt. Tierschützer hoffen nun, daß das Coronavirus dem grausamen Fest endlich ein Ende bereitet.

Hundefleisch-Festival in China

Seit 2009 findet das „Yulin Dog Meat Festival“ in Yulin im Süden Chinas statt. Auch dieses Jahr steht der Termin bereits fest: Vom 21. bis 30. Juni sollen in der Stadt mehr als 10.000 Hunde auf den Tellern der Besucher landen. Das Fest ist „ein riesiges Spektakel“, zu dem mittlerweile auch viele Touristen anreisen würden, berichten internationale Medien wie der „Boston Standard“.

Tierschützer informieren allerdings schon seit Jahren über die barbarischen Praktiken der Festival-Betreiber. Um der hohen Nachfrage der Besucher nach Hundefleisch gerecht zu werden, würden sie im ganzen Land Vierbeiner klauen, entführen und in die Schlachthäuser von Yulin bringen.

China erklärt: Hunde sind keine Nahrung mehr

Jetzt, wenige Wochen vor dem Start des Festivals, hat das Agrarministerium von China jedoch offiziell erklärt, daß Hunde nicht mehr als Nahrungsmittel zugelassen sind. Die Eßgewohnheiten der Bevölkerung in China hätten sich verändert – und Hunde würden eher als liebevolle Haustiere angesehen werden, denn als Nahrungsmittel, so das Ministerium.

Tierschützer sehen in dieser Erklärung ein klares Verbot für das Hundefleisch-Festival. Schließlich wäre der Verzehr des Fleisches ab sofort nicht mehr mit dem Verständnis vereinbar. Trotzdem ist die Veranstaltung bislang nicht abgesagt. Die Veranstalter sehen die Schlachtung der Hunde scheinbar weiterhin als legitim an.

Tierschützer setzen auf Coronavirus

Weil die neue Erklärung in China scheinbar nicht ausreicht, um das Festival zu unterbinden, hoffen Tierschützer auf der ganzen Welt nun, daß das Coronavirus der Veranstaltung den Garaus macht. Internationale Flüge würden kaum stattfinden und Touristen kämen nicht ins Land. Dadurch könnten dem Festival die Besucher fehlen, hoffen die Tierfreunde. Zudem besteht die Hoffnung, daß sich das Bewußtsein der Hundefleisch-Fans durch die Pandemie verändert haben könnte – schließlich hatte das Virus seinen Ursprung im Verzehr von Tierfleisch.


05.06.2020

Experten verschiedener Fachrichtungen beschreiben den Irrsinn der Panik-Pandemie:

http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2020/04/90_expertenstimmen_corona.pdf

Dr. med. Ernst Walter Henrich, der Betreiber von www.provegan.info, schreibt zu diesem Artikel: „Wie in meinen Newslettern und in meinen Kommentaren auf Veganbook nachzulesen ist, habe ich als kritischer Mediziner die absurde Corona-Panik nie verstehen können und dies auch klar zum Ausdruck gebracht. Von Anfang an habe ich dargelegt, daß bei einer Viruspandemie die Risikofälle geschützt werden müssen und die nicht gefährdete Bevölkerung eine „Herdenimmunität“ aufbauen muß. Ist die Herdenimmunität aufgebaut, sind auch die Risikofälle nicht mehr gefährdet. Dies ist nicht geschehen. Statt dessen hat man unsinnige drastische Maßnahmen mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden gewählt, so daß die Risikofälle wahrscheinlich noch über Monate gefährdet sein werden. Begründet wurde dies alles mit dem „Retten von Menschenleben“. Mittlerweile sind aber die Kollateralschäden der drastischen Maßnahmen wesentlich grösser als der Schaden durch das Virus. So wurden zum Beispiel lebenswichtige Behandlungen in Kliniken nicht durchgeführt und lebensgefährlich Erkrankte trauten sich wegen der Corona-Hysterie nicht in ärztliche Behandlung. Der wirtschaftliche Schaden ist seiner gigantischen Größe noch nicht absehbar. Viele Existenzen werden gefährdet oder vernichtet.

Wenn es aber wirklich um die „Rettung von Menschenleben“ geht, wie die Politik immer wieder betont, dann verstehe ich nicht, warum man die Ursachen von Covid-19 und anderer Zoonosen nicht konsequent angeht: die Tierausbeutung!

Warum thematisiert man auch nicht die Risikofaktoren, die zum Tod an oder mit dem Coronavirus führen? Diese Risikofaktoren sind mehrheitlich durch eine ungesunde und falsche Ernährung mit Tierprodukten und raffiniertem Zucker bedingt, wie zum Beispiel Übergewicht, Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Krebs. Soweit ich in den Medien Berichte über Todesopfer verfolgen konnte, waren diese fast immer übergewichtig. In besonderer Erinnerung blieb mir der Fall eines etwa 30-jährigen Todesopfers, der nach Angaben seiner Familie angeblich kerngesund gewesen sei. Dann zeigte man ein Foto des jungen Mannes, das ihn als stark übergewichtig auswies.

Die großen Leitmedien, insbesondere ARD, ZDF, ORF und SRF, haben eine bedenkliche Rolle gespielt, indem sie die Panik-Pandemie geschürt haben und die große Anzahl der kritischen Experten einfach abgeblockt haben. In den Talkshows saßen nahezu ausschließlich Experten, die der politischen Führung nach dem Mund redeten. So wurde eine wissenschaftlich nicht haltbare sich immer wieder selbstbestätigende Medienrealität geschaffen, so wie es den irrlichternen Politikern gefiel. So entstand ein systemtreuer „Systemjournalismus“, wie man ihn von totalitären Regimen kennt. Das ist unwürdig für Länder, die immer wieder die Werte ihrer Demokratie betonen. Wenn ein offener Diskurs von Experten in öffentlich-rechtlichen Medien unterdrückt wird, um den regierenden Politikern zu gefallen, dann sind wir an einem unhaltbaren und gefährlichen Punkt angelangt!“

Siehe dazu auch die heutige OTS und Ankündigung der Pressekonferenz in Wien kommenden Dienstag, den 9.6.20, 10:30 h zum Thema „Sofortige Aufhebung aller Corona-Zwangsmaßnahmen“ und Start des Volksbegehrens "Für Impf-Freiheit“


05.06.2020

Salzburg: Wieder tierquälerische Rinderhaltung aufgedeckt

Am 1. Juni wurde der „Weltmilchtag“ gefeiert, aber auf das schier unendliche Leiden der ausgebeuteten "Nutztiere" – v.a. der Kühe und Kälber – hat von offizieller Seite und der Milchlobby selbstverständlich niemand hingewiesen. Nur ein paar Tage später ist wieder einmal eine „systemimmanente“ Tierquälerei in Salzburg, bei einem „Bauern von nebenan“, aufgedeckt worden:

RespekTiere.at: Wieder furchtbare Kuhhaltung - und der Schrei nach Konsequenzen!

Salzburg ist keine Insel der Seligen, zumindest nicht, wenn es um den Umgang mit den sogenannten 'Nutz'tieren geht! Wieder erreichten uns Bilder von furchtbaren Bedingungen in Flachgauer Betrieben, und zwar in zwei Fällen! Einer davon ist sogar mehr als brisant, denn er schließt zum wiederholten Male 'Wegsehen' mit ein.

Ja, es sind „die Bauern von nebenan“, welche wir hier vorstellen. Einmal mehr. Für deren Tierhaltung - bei allem Respekt - es einfach keinerlei Verständnis  geben kann und darf! Und keine Ausrede - denn von solchen haben wir bereits genug gehört. Einmal ist es die Kälte, dann die Hitze, dann der Regen, dann das Geld, dann der Michpreis, dann der Fleischpreis, dann die persönlichen Umstände - dürfen all dies Gründe sein, hilf- und hoffnungslos Ausgelieferte, jenen, denen man sein Einkommen verdankt, angekettet und nachweislich über Wochen hinweg in den eigenen Fäkalien zurückzulassen?

Tatsächlich gehen diese neuen Bilder so nahe, daß es das Herz zu zerreißen droht. Sie zeigen uns nämlich einmal mehr mit aller Härte, sobald Tiere einer Gewinnspannenberechnung unterzogen werden - und da helfen auch BIO oder 'Tierwohl-Gütesiegel' herzlich wenig -, sind sie IMMER und ausnahmslos die Leidtragenden. Wir alle sind gefordert; wir dürfen die Situation, die dreisten Werbelügen, die Beschwichtigungen der Tierausbeutungs-Industrie, nicht länger hinnehmen. Sonst machen wir uns mitschuldig an dem Wahnsinn. Denn eines steht felsenfest: wenn wir Tierleid bestmöglich verhindern wollen, dann führt dieser Weg nur über den Teller bzw. das Trinkglas; jede andere Konsequenz wäre unehrlich und pure Augenauswischerei!


05.06.2020

APA-OTS: Wiener Tierschutzverein: Petition gegen Wolf ist Affront

WTV-Präsidentin Petrovic: "Petition ist Affront gegen richtige Bemühungen im Sinne des Artenschutzes und lediglich ein Freibrief zum Töten"

Wieder steht der Wolf am Pranger, diesmal in Osttirol: Dort wird dieser für einige Schaf- und Wildrisse der letzten Zeit verantwortlich gemacht, seine Ansiedelung generell nicht geduldet. In vielen Fällen scheint allerdings dem Vernahmen nach noch nicht einmal restlos geklärt zu sein, ob diese Tiere tatsächlich von einem Wolf, oder nicht von einem großen Hund gerissen wurden. Diese vagen Erkenntnisse allein reichen für einige Politiker aus, um umgehend Angst und Panik in der Bevölkerung zu schüren und in Tirol quasi zum Halali auf Wölfe zu blasen. Ein Tiroler Nationalratsabgeordneter brachte diesbezüglich gar jüngst eine weitere Petition (es ist bereits seine dritte zu dieser Thematik) zur Senkung des Schutzstatus des Wolfs ein, um so genannte „Problemwölfe“ unbürokratisch „entnehmen“ zu können oder anders ausgedrückt: um sich einen Freibrief für das problemlose Töten unliebsamer Lebewesen zu sichern.

Schutz großer Beutegreifer

Zur Erinnerung: Alle großen Beutegreifer, so auch der Wolf, genießen grundsätzlich einen hohen Schutzstatus. Österreich ist unter anderem durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU dazu verpflichtet, entsprechend günstige Gebiete und Erhaltungszustände für Bär, Luchs und Wolf zu schaffen. Im "Bergwaldprotokoll" der Alpenkonvention (ein völkerrechtlicher Vertrag zum Schutz der Alpen) befürwortet Österreich sogar eine Wiedereinbürgerung der großen Beutegreifer zur Wiederherstellung eines natürlichen Selektionsdrucks auf Schalenwild wie Reh oder Gemse.

Artenschutz ernst nehmen

Eigentlich sollte man meinen, daß aktuell dringlichere Probleme im Vordergrund stehen sollten: So zum Beispiel die dringend nötige Aufarbeitung, Erforschung und Bekämpfung der tierischen Ursachen des Corona-Virus, die Milliarden an Schäden verursacht haben. „Doch das scheint manchen Nationalsratsabgeordneten weniger wichtig zu ein als ein paar Wölfe, die für Menschen ungefährlich sind und als Raubtiere letztlich auch für das - durch die Beinahe-Ausrottung der größeren Raubtiere gestörte - ökologische Gleichgewicht unerläßlich wären. Eine Petition gegen Wölfe ist ein Affront gegen die richtigen Bemühungen auf EU-Ebene, den Artenschutz ernst zu nehmen, das ökologische Gleichgewicht in den Wäldern zu fördern und mit den Tier- und Naturschutzorganisationen zu kooperieren.

Österreich hinkt hinterher

Darüber hinaus hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) erst im Oktober 2019 in einem Urteil festgehalten, daß eine Ausnahme vom strengen Artenschutz nur zulässig ist, „wenn es an einer anderweitigen Maßnahme fehlt,  mit der das verfolgte Ziel in zufriedenstellender Weise erreicht werden kann und die in der FFH- Richtlinie vorgesehenen Verbote beachtet werden.“ Gelindere Mittel sind etwa: Herdenschutzhunde, fachgerecht aufgestellte Schutzzäune - Maßnahmen, die in vielen anderen Ländern wie etwa der Schweiz längst gesetzt wurden, als absehbar war, daß eine Rückkehr des Wolfs bevorsteht. Österreich hinkt hier - wieder einmal - weit hinterher. Da eine Tötung mit Sicherheit den stärksten möglichen Eingriff darstellt, werden gelindere Mittel in diesen Fällen besonders genau zu untersuchen sein.

„Daher: Nein zu einer Aufweichung des Artenschutzes und Ja zum Beginn der Erforschung und Bekämpfung der Ursachen der Gefahren, die durch tierische Krankheitserreger immer deutlicher zutage treten und die für Menschen wirklich lebensgefährlich sein können", so Petrovic.


29.05.2020

Pangolin: Fakten über die Schuppentiere

WWF.de: Jetzt reden gerade sehr viele Menschen über Pangoline. Weil der Coronavirus COVID-19 ursprünglich von einem Schuppentier stammen könnte. Vielleicht oder doch eher unwahrscheinlich, bewiesen ist das noch nicht. Wir haben auch schon oft über Schuppentiere berichten müssen. Weil die acht Arten die meistgeschmuggelten Säugetiere der Welt sind. Alle sind sie inzwischen bedroht. Es ist denkbar, daß Pangoline auch immer wieder auf den inzwischen zurecht berüchtigten Wildtiermärkten Chinas gehandelt wurden.

Schuppentiere erzielen auf den asiatischen Märkten hohe Preise, weil ihre Schuppen in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet werden. Weil ihr Fleisch, ja sogar ihre Föten, irgendwelchen Menschen als Delikatesse gilt. Weil ihr Leder begehrt ist. Neuere Analysen von Traffic und IUCN zeigen, daß neben Asien auch die USA häufiges Ziel der gut organisierten Schmugglernetzwerke sind. Europa wiederum ist ein wichtiger Umschlagplatz.

Allein zwischen 2000 und 2016 wurden weltweit mehr als 1,1 Millionen Schuppentiere illegal gehandelt. Ungezählt bleiben die Pangoline, die auf den lokalen Märkten Asiens und Afrikas landen. Gut möglich, daß die Schuppentiere verschwinden, weil sie schlicht aufgegessen werden und ihre Schuppen in vermeintlicher Medizin (TCM) landen. Pangoline sind neben Nashörnern, Tigern und Elefanten Symboltiere der weltweiten Wildereikrise.

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Hier noch eine Petition gegen den Verkauf von Pangolin-Produkten auf Facebook!


29.05.2020

Die Gier nach Tier

www.vertrauensfabrik.de: Jedes Käseblatt schreibt darüber, wie schlecht Fleisch für unsere Gesundheit und den Planeten ist. Sogar Fernsehzeitungen und kostenlose Magazine berichten über die Folgen des Konsums. Es ist nicht zu übersehen oder zu überlesen. Nahezu wöchentlich erscheinen Berichte im Fernsehen über Massentierhaltung. Undercover-Aufnahmen zeigen die zum Teil verwesten Leichnamen, die zwischen ihren Artgenossen liegen, die ohne Antibiotika nicht auskämen.

Die Gier ist jedoch größer. ‚Es schmeckt mir aber‘ – ‚Ich esse nur Bio-Fleisch‘ – ‚Ich esse nur ganz selten Fleisch‘ – ‚Der Mensch braucht Fleisch‘ – ‚Ich könnte nicht ohne Fleisch‘ – ‚Wir haben schon immer Fleisch gegessen‘. Solche Sätze lösen in mir nur Seufzen aus, denn sie bestätigen ausschließlich, daß sich mein Gegenüber nicht mal fünf Minuten damit auseinandergesetzt hat.

Dabei ist es doch unglaublich wichtig. Schließlich haben wir mit unserer Ernährung auch unsere Gesundheit in der Hand – oder wir überlassen sie eben dem Schicksal. Das freut natürlich Fleischlobby und Pharma-Industrie. Die Leben nämlich sehr gut von der Unwissenheit eines jeden Einzelnen und werden auch weiterhin alles dafür tun, damit sich daran nichts ändert.

Trinkwasser wird verseucht, multiresistente Keime und hochgiftige Pflanzenschutzmittel landen auf unseren Eßtischen, Regenwälder werden abgeholzt und täglich verschwindet eine Fläche, die so groß ist wie Köln – mit dieser Fläche verschwinden Tierarten, die bisher noch nicht einmal erforscht waren; für immer. Alles verursacht durch die Gier nach Tier auf dem Teller.

Wissenschaftler sagen seit vielen Jahren, wir müssen endlich aufhören Fleisch zu konsumieren und Tiere in Massen zu halten – doch stoßen sie dabei auf taube Ohren. Das liebe Geld ist den Politikern eben wichtiger, als Menschenleben oder gar den Planeten zu retten. Genau genommen müssen wir auch gar nicht die Welt retten – sondern uns selbst. Die Erde wird besser zurechtkommen, wenn wir Menschen sie nicht mehr bevölkern.

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Auch der durch seinen Bestseller „Tiere essen“ bekannte Sachbuchautor Jonathan Safran Foer fordert im Artikel „The End of Meat Is Here“ in der „New York Times“ eindringlich zum Verzicht auf Fleischkonsum auf: „Wer etwas gegen den Klimawandel und die Benachteiligung farbiger Minoritäten unternehmen, zudem aber auch Arbeitskräfte an der Armutsgrenze unterstützen wolle, dem bleibe gar keine andere Wahl als auf den Fleischkonsum zu verzichten…“

 


29.05.2020

Corona-Impfstoff - Zurück in die Zukunft?

www.aerzte-gegen-tierversuche.de: Es fühlt sich an wie eine Zeitmaschine: Erbgut erfolgreich in kürzester Zeit entschlüsselt, erste Versuche an Affen waren vielversprechend, schon bald soll der Impfstoff an Menschen getestet werden. Klingt bekannt – tatsächlich handelt es sich um einen Bericht über SARS aus 2003. Der Artikel im Deutschen Ärzteblatt berichtete über die Fortschritte der Impfstoff-Entwicklung gegen SARS-CoV, das „erste“ Coronavirus. Die Viren-Familie der Coronaviridae umfaßt nämlich neben dem aktuell grassierenden SARS-CoV-2 auch das SARS-CoV-1, welches 2002 in China entstand. Damals löste dieses Virus eine Pandemie aus, bei der weltweit knapp 800 Menschen an den Folgen starben (Anm.: nicht wie schon damals als Panikmache getrommelt Zigtausende alleine in Deutschland).

Auch hier wurde mit Hochdruck an einer Therapie und vor allem einer Impfung geforscht. Sieht man sich die früheren Daten genauer an, wirkt dieses mehr als entlarvend: 2010 (also 7 Jahre nach Ausbruch der Pandemie) wurde u.a. an Mäusen ein Impfstoff getestet. Die Tiere zeigten aber nur begrenzte Immunität, die nach 18 Wochen sogar völlig verschwand. 2012, also fast 10 Jahre nach Ausbruch, zeigten geimpfte Mäuse zwar eine Antikörper-Bildung, aber nach Infektion mit dem Virus auch eine Autoimmunreaktion der Lungen, d.h. das Abwehrsystem richtete sich gegen das eigene Gewebe.

Kurz danach wurde die Forschung bezüglich eines Impfstoffes eingestellt. Begründung: das Virus tritt ja nicht mehr auf. Das macht mißtrauisch, denn zu diesem Zeitpunkt war die Pandemie seit fast 10 Jahren vorbei und alle noch kurz vorher erfolgten Tierversuche waren erfolglos. Lag es vielleicht eher daran, daß die (tierversuchsbasierte) Forschung einfach nicht weitergekommen ist und dann eine Entschuldigung gesucht wurde, um dies klammheimlich unter den Tisch fallen zu lassen?

Christian Drosten, der aktuell bekannteste Virologe Deutschlands, verfaßte 2003 einen Bericht, in dem zu lesen ist, daß, auch wenn das SARS-Virus wieder verschwindet, sich dieses in Tierreservoirs zurückziehen kann, von dem „[…] zu gegebener Zeit wieder eine Epidemie ausgehen […]“ kann. Auch das widerspricht der Glaubhaftigkeit der obigen Aussage – insbesondere, da 2012 MERS auftrat, ebenfalls eine Art Corona-Virus, bei dem bis heute keine Impfung für Menschen existiert. Spätestens ab da hätte – logisch betrachtet – die Forschung weitergeführt werden müssen. Darüber hinaus wird in dem Bericht davon gesprochen, daß in frühestens 1 bis 2 Jahren mit einem Impfstoff zu rechnen ist, es „ermutigend“ sei, daß das Virus gut kultivierbar sei und es bereits Impfstoffe gegen tierische Corona-Viren, die z.B. Vögel oder Hunde infizieren, gibt.

Dies zeigt eindeutig, daß Tierversuche in der Forschung nicht sinnvoll sind – denn einen Impfstoff für Menschen gegen das erste SARS-Virus gibt es auch bis heute, 17 Jahre später, nicht. Jetzt wird wieder so getan, als seien Tierversuche unumgänglich, um einen Impfstoff zu finden und wie damals wird der Welt wieder vollmundig die nahe Rettung versprochen.

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22.05.2020

Corona-Irrsinn betrifft auch Esel- und Streunerprojekt in Hurghada, Ägypten:

Im letzten Newsletter haben wir über die Corona-bedingten Schwierigkeiten in unserem Auslandsprojekt der Streunerhunde in Sri Lanka berichtet (der Folder dazu geht heute zur Post). Jetzt schreibt uns auch Monique Carrera vom Esel- und Streunerprojekt „Bluemoon“ in Hurghada/Ägypten (siehe auch auf facebook), wie schwierig dort die Lage durch den fortwährenden Corona-Wahnsinn geworden ist:

Lieber Franz-Joseph,

das „Coronavirus“ setzt auch uns sehr zu: Da keine Touristen mehr kommen (dürfen), fehlen diese Spenden. Da auch keiner verreisen kann und seine Tiere zu uns in Pension bringt, fehlen uns auch diese Einnahmen. Das bedeutet ein großes Loch in der Geldbörse. Ich habe um die 50 Tiere (Hunde und Katzen) hier sitzen, die nach Europa ausgeflogen werden könnten, doch es gibt ja keinen Flugverkehr, somit bleiben die Tiere bei uns im übervollen shelter. Darüber hinaus haben wir viele – wegen der Krise - ausgesetzte Tiere, die noch dazu kommen. Wir platzen aus allen Nähten!

Bis jetzt habe ich noch niemand entlassen müssen und auch keine Löhne gekürzt (staatlich subventionierte Kurzarbeit gibt es hier ja leider nicht…). Aber es ist eine sehr harte Zeit für uns. Denn wir helfen auch diversen Straßentieren mit Futter; wir haben Volontäre, die das Futter verteilen und dann gleich die unkastrierten Hunde und Katzen in unsere Klinik zum Kastrieren bringen. Zudem gibt es noch sehr viele angefahrene Tiere, weil die Leute jeweils kurz vor der Ausgangssperre wie die Verrückten fahren…

Wir tun unser Bestes und müssen auch behördliche Anordnungen für unsere Kunden einhalten: keiner darf in die Klinik kommen, wir müssen ihnen das Tier abnehmen, dann behandeln wir es und bringen es wieder hinaus. Dafür haben wir draußen unter den Bäumen eine Sitzecke eingerichtet. In der Klinik müssen alle diese sinnlosen, grotesken Masken tragen und sich pausenlos desinfizieren – als hätte es nicht auch schon vor der Corona-Panikmache diverseste Keime gegeben.

Nun müssen wir halt durch diesen Schlamassel alle durch und hoffen auf bessere Zeiten.

Liebe Grüße und bleib gesund, Moni (Carrera)

Mehr Infos auf www.facebook.com/BluemoonAnimalcenterHurghada/

Wer Bluemoon unterstützen will, kann das HIER tun!


22.05.2020

Immer mehr deutsche Bundesländer stoppen Tiertransporte nach Rußland

www.vier-pfoten.at: Keine Versorgungsstationen für Tiere: VIER PFOTEN fordert österreichische Regierung auf, Beispiel zu folgen

Informationen von VIER PFOTEN zufolge genehmigen nun auch die deutschen Bundesländer Niedersachsen und Sachsen keine Tiertransporte mehr in und durch die Russische Föderation, da dort offiziellen Angaben zufolge keine Versorgungsstationen für die Tiere zur Verfügung stehen. Das Bundesland Brandenburg hatte Ende April die Aussetzung seiner Transporte bekanntgegeben. Hessen und Bayern haben Rußland in ihre seit vergangenem Jahr bestehende Liste der verbotenen Drittstaaten aufgenommen. VIER PFOTEN fordert das für Tiertransporte zuständige Gesundheitsministerium auf, diesem Beispiel umgehend zu folgen. Zwischen 2008 und 2018 exportierte Österreich insgesamt 587.389 Tiere in die Russische Föderation.

„Ein Export-Stopp nach Rußland sowie in andere Drittstaaten ist mehr als überfällig. Es ist offensichtlich, daß die Tiere ohne Versorgungsstationen auf den Transporten schlimmsten Qualen und einer unvorstellbaren Tortur ausgesetzt sind“, sagt VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Veronika Weissenböck. „Auch die Exporte in andere Hochrisikoländer wie den Libanon, Algerien, Libyen, Marokko und Iran müssen ausgesetzt werden. Die Tiere werden dort unter grausamsten Bedingungen getötet. Ein aktueller Fachartikel des renommierten österreichischen Tierarztes Alexander Rabitsch gemeinsam mit dem Juristen Christoph Maisack belegt dies auf eindrucksvolle Weise.“

Darüber hinaus ist gerade in der Corona-Krise der Tierschutz auf dem Landweg noch weniger als sonst gewährleistet. Daher hat Niedersachsen aufgrund von Unabwägbarkeiten auf der Transportroute Transporte auch in den nordafrikanischen Raum, insbesondere nach Algerien und Marokko, untersagt. „Gerade jetzt muß auch ein Zeichen für Tierschutz gesetzt werden. Wenn Transporte in Länder abgefertigt werden, in denen es keine Versorgungsstationen gibt, wird EU-Recht gebrochen“, sagt Weissenböck.

Nach wie vor werden auch Lebendtiere nach Österreich importiert. Diese Transporte sind aus Sicht von VIER PFOTEN umso absurder, als Landwirte in Österreich von Überproduktionen angesichts der Corona-Krise sprechen. „Es hat doch niemand dafür Verständnis, daß gerade jetzt Tiere unter schlimmen Bedingungen durch ganz Europa nach Österreich importiert werden, um als Billigfleisch auf unseren Tellern zu landen“, so Weissenböck.

Siehe dazu auch die gestrige SPÖ-Presseaussendung: „Grüne fallen auch beim Tierschutz um“