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Themen

Hier findet sich eine Zusammenfassung unserer vielfältigen politischen bzw. aktionistischen Tierschutz-Tätigkeiten und Petitionen. Es werden jeweils die aktuellen Themen aus unseren Newslettern hinzugefügt, sodaß die Bereiche immer am neuesten Stand bleiben.

 

Sie können hier die chronologische Liste nach verschiedenen Themen, Titeln oder auch Daten filtern.

 

Hierzu zählen z.B. unsere alljährlichen Kampagnen bezüglich der Fohlenmärkte bzw. unsere diesbezüglichen Freikauf- und Vermittlungsaktionen, allgemeine (politische) Tierschutz-Themen, unsere Beteiligung an internationalen Tiertransport- oder Anti-Schächt-Kampagnen, unsere Arbeit für die Verbesserung der Tierschutz-Gesetzgebung für Schweine, Geflügeltiere, Kaninchen und andere Tierarten oder für ein/e Einschränkung/Verbot tierquälerischer Jagdpraktiken. Weiters finden Sie hier Berichte über unsere Auslandsprojekte, wie Streunerhunde in Sri Lanka und Eselhilfe in Ägypten, aber bisweilen auch andere Hilfsaktionen bzw. Petitionen, an denen wir uns beteiligen (z.B. gegen das alljährliche brutale Robben-Massaker in Kanada oder die grausamen Schächtpraktiken beim jährlichen Kurban Bayrami-Opferfest). Zudem bringen wir u.a. alternative Sichtweisen über die von WHO oder anderen "Gesundheits"-Behörden ausgerufene "Seuchen" und Zwangsimpfkampagnen. Darüber hinaus auch kritische Beiträge zu Gentechnik, Patentierung von Leben, EU und Tierschutz sowie allgemein zur EU und der daraus resultierenden - oft absurden - verpflichtenden Gesetzgebung für Österreich.

z.B. 16/06/2019
22.04.2019

WeMoveEU: Europ. Bürger-Initiative (EBI): Käfighaltung stoppen

Appell an die Europäische Kommission: Hunderte Millionen von Nutztieren in der EU verbringen fast ihr ganzes Leben in Käfigen. Das heißt millionenfaches Leiden. Wir fordern die Europäische Kommission auf, diese leidvolle Haltung von Nutztieren zu beenden.

Käfige sind grausam. Und sie sind unnötig, da Systeme ohne Käfig mit einem höheren Schutzstandard verfügbar sind und einfach zu realisieren wären. Deshalb rufen wir die Kommission auf, Rechtsvorschriften vorzuschlagen, um die Verwendung von folgenden Käfigen zu verbieten:
* Käfige für Legehennen, Kaninchen, Junghennen, Wachteln, Enten und Gänse sowie bei Masthähnchenzüchtern und Lagenzüchtern;
* Abferkelbuchten für Schweine;
* Sauenställe, wo nicht bereits verboten
* einzelne Kälberboxen, sofern nicht bereits verboten

Warum das wichtig ist

Warme Haut preßt sich an kalten Stahl. Umdrehen ist unmöglich. Die eigenen Neugeborenen schreien, sie können gerade so bei der Mutter trinken. Weitere Pflege oder nur Kontakt ist unmöglich. Sind die Kleinen abgestillt, muß die Mutter wieder zur Besamung. Die große Mehrheit der Muttertiere in der EU lebt in elendigen Bedingungen.

Mehrere Hundert Millionen Tiere in Europa verbringen ihr gesamtes Leben in einem Käfig. Käfige erlauben es, möglichst viele Tiere dichtgedrängt auf engstem Raum zu halten. Viel zu oft sind diese Käfige karg, bestehen nur aus Stahl und Beton. Sie bieten viel zu wenig Platz und verhindern so eine halbwegs normale Bewegungsfreiheit. Wie jedes Lebewesen, wie Sie und ich, können sich Tiere langweilen, empfinden Schmerz, Streß und Angst. Mit zu vielen Lebewesen auf engstem Raum werden sie schnell krank. Niemand von uns wollte in solchem Leid und in so engen Käfigen leben.

Die Art und Weise, wie Tiere in Europa eingepfercht sind, verhindert viel zu oft, daß sie mit Artgenossen sozial sein können, ein Bedürfnis, das Tiere genauso haben wie wir Menschen. Viele von ihnen müssen ständig die gleiche künstliche Haltung einnehmen, nur um überhaupt in ihre Käfige zu passen! Sie können sich nicht strecken oder einfach nur umdrehen.

Die Gesetze der EU schreiben vor, daß "der Halter alle geeigneten Maßnahmen zu treffen hat, um das Wohlergehen der Tiere zu gewährleisten. Er muß sicherstellen, daß den Tieren keine unnötigen Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden." Es heißt auch, "wenn ein Tier dauernd oder regelmäßig angebunden, angekettet oder eingesperrt ist, so ist ihm seinen Bedürfnissen gemäßer Raum zu gewähren." Gegen diese Gesetze wird aber in viel zu vielen landwirtschaftlichen Betrieben in ganz Europa verstoßen.

Da es sich bei dieser Kampagne um eine Europäische Bürgerinitiative handelt, müssen Sie Ihre Daten in einem zweistufigen Verfahren eingeben. Da die EBI ein Formales Verfahren der Europäische Union ist, müssen Sie mehr Informationen angeben, als bei einem normalen Appell. Bitte füllen Sie das EBI-Formular vollständig aus, damit Ihre Unterschrift von Ihrer nationalen Regierung überprüft und gezählt werden kann.


22.04.2019

www.regenwald.org/Petition: Tiermassaker in Brasilien verhindern!

Die Jagd, also das Töten von Wildtieren, ist in Brasilien offiziell seit 1967 verboten. Doch Lobbyisten wollen nun die Jagd in Brasilien legalisieren – selbst in Naturschutzgebieten. Weiterhin soll das neue Gesetz private Jagdgebiete ermöglichen: für den Sport, für kommerzielle Zwecke sowie den gewerblichen Handel und die geschäftliche Zucht von Wildtieren.

Brasilianische Umweltschützer kritisieren die Gesetzesvorlage scharf. Die Jagd und das Töten von Tieren bezeichnen sie als grausam, unmoralisch und als mittelalterliches Ritual. Die Jagd diene in Wahrheit nur dem Vergnügen der Jäger, dem Spaß am Töten sowie dem Handel mit bedrohten Tierarten. Die Fauna, die jetzt schon massiv dezimiert ist, müsse geschützt und dürfe nicht zerstört werden, schreibt die Organisation APREMAVI. Hinter der Gesetzesvorlage stünden auch die Interessen der brasilianischen Waffenindustrie und von Rüstungsexporteuren, besonders aus den USA.

Wissenschaftler lehnen das geplante Gesetz ab, weil die Jagd die Stabilität der Ökosysteme und der landwirtschaftlichen Flächen und der eigenen Lebensqualität beeinträchtige. Tiere sind für die Ökosysteme und landwirtschaftlichen Kulturen unersetzlich: Sie regenerieren die Wälder, indem sie Samen verbreiten, sie halten die Bestände im Gleichgewicht und gesund, indem sie Schädlinge und Krankheiten kontrollieren.

Der Verlust der von der Tierwelt erbrachten Umweltleistungen hätte fatale ökologische Folgen einschließlich hoher finanzieller Kosten für uns Menschen. Die Jagd erhöht auch die Gefahr, daß bedrohte Arten, von denen viele in Brasilien endemisch sind (d.h. nirgendwo sonst auf der Welt existieren), aussterben. Die Gesetzesinitiative schwächt den Schutz der Fauna und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Sie unterläuft die bestehenden Umweltgesetze zum Schutz von Wildtieren (Nr. 5.197/67), das Gesetz über Umweltkriminalität(Nr. 9.605/98) und die von Brasilien unterzeichneten internationalen Verträge wie das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die biologische Vielfalt.

Bitte unterstützen Sie die Petition an das brasilianische Parlament. Es soll die Tierwelt schützen und das Jagdgesetz ablehnen!


22.04.2019

Dreibeiniger Hundewelpe sucht Platz!

Die dreibeinige Welpenhündin Ayana ist erst 3 Monate und sucht dringend ein Zuhause, damit sie nicht ins städtische Shelter in Rumänien kommen muß! Das linke Hinterbein mußte ihr nach einem Autounfall amputiert werden. Ayana hat in ihrem kurzen Leben schon viel durchleben müssen: Sie wurde von einem Auto angefahren. Aber die Hilfe kam erst viel später und das Bein war nicht mehr zu retten, mußte amputiert werden.

Ihr droht nun das städtische „Tierheim“.  Doch was will ein dreibeiniger Welpe oder Junghund an diesem schrecklichen Ort? Eine Chance auf Vermittlung hat sie sicherlich dort nie.  Ayana wird eine mittlere bis grosse Hündin. Trotz des Handycaps hat sie sich ihr freundliches Wesen erhalten.

Erfahrungsgemäß kommen Hunde mit einer fehlenden Gliedmaße, vor allen Dingen an den Hinterläufen, sehr gut zurecht und sind auch auf 3 Beinen flott unterwegs. Auf dem 3. Foto kann man gut sehen, wie die Narbe aussieht und die OP schon gut verheilt ist. Ayana ist zwar dzt. noch in Sigethu, Rumänien, Nähe der Grenze zur Ukraine, ein Transport nach Ö oder D könnte aber organisiert werden.

Nähere Infos bei Barbara Hidding: BarbaraHidding@gmx.de, Tel. +49-(0)162 9221285


13.04.2019

www.salzburg24.at: Horror-Bauernhof in OÖ entdeckt: Bauer war seit einem Jahr (!) nicht mehr in seinem Stall!

Im Bezirk Gmunden ist ein Fall von schwerer Tierquälerei in einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgedeckt worden. In den Stallungen der Mast- und Zuchtschweine fand der Amtstierarzt verheerende Zustände, teilte die Landespolizeidirektion Oberösterreich am Dienstagabend mit.

Die Ställe waren verdreckt, teilweise verweste Tierkadaver und Knochenreste lagen herum. Die 63 noch lebenden Schweine waren in einem äußerst schlechten Gesundheitszustand. Sie dürften sich von den toten Tieren ernährt haben und befanden sich teilweise bis zum Bauch in Exkrementen.

Schweine in OÖ notgeschlachtet

Die Schweine mußten notgeschlachtet werden. Bei der Räumung des Stalls wurden sechs Kadaver sowie die knöchernen Überreste von mindestens 31 weiteren im Stall verendeten Schweinen vorgefunden.

Tierquälerei: Anzeigen gegen Landwirte

Aufgedeckt wurden die Zustände nach einer anonymen Anzeige. Der 52-jährige Landwirt gab an, den Stall seit einem Jahr nicht mehr aufgesucht zu haben. Die 47-jährige Bäuerin sagte, sie hätte die Tiere noch am Vormittag gefüttert, aber ihr sei alles über den Kopf gewachsen. Die beiden Landwirte werden bei der Staatsanwaltschaft Wels wegen Tierquälerei angezeigt.


13.04.2019

wildbeimwild.com: Schweizer Hobby-Jäger quälen Wildtiere auf Treibjagd in Österreich

Offenbar hat laut einer Anzeige am Samstag, den 30.3.2019, im großen Walsertal (Fontanella, Bezirk Bludenz) in Vorarlberg eine Treibjagd mit mehreren Hunden stattgefunden, organisiert durch den damaligen Schweizer Pächter Christian Grab. Zahlreiche Innerschweizer Hobby-Jäger waren mit von der Partie, sowie Teilnehmer aus Vorarlberg. Aufmerksam auf das leidige Treiben wurde ein örtlicher Jagdaufseher, da einige ihm unbekannte PKWs den Güterweg der Genossenschaft versperrten und die Polizei aufgeboten werden mußte. Benachbarte Revierpächter waren völlig entsetzt, ob der Umgangsweise mit den Wildtieren. Es geht dabei um einen örtlichen Lebensraum der Wildtiere, die von einigen wenigen im Großwalsertal aus Profitgründen in derartigen Beständen und Massierungen gehalten werden, daß nicht einmal mehr die Lebensgrundlage für diese hohen Bestände vorhanden ist.

Die Jagdpacht des Hobby-Jägers Christian Grab wurde aufgrund unterschiedlicher Auffassungen hinsichtlich der jagdlichen Methoden und Vorgehensweisen für die Jagdsaison 2019/2020 nicht verlängert und lief am 31.3.2019 aus. Wollten die Hobby-Jäger aus diesem Grund am letzten Wochenende der Pacht noch einmal richtig Krieg spielen? Herr Grab hat angeblich bereits ein anderes Jagdgebiet in Vorarlberg (Bürserberg) gepachtet.

Im Rahmen der Treibjagd wurden nach Angaben mehrerer Augen- und Ohrenzeugen verschiedene Schalenwildarten getötet (Gams-, Rot- und Rehwild). Eine entsprechende Vorlage der „Stücke“ (Jägerlatein für Mordopfer) erfolgte aber nicht bzw. ist unbekannt, welchem Kontrollorgan die „Stücke“ tatsächlich vorgelegt wurden. Grundsätzlich herrscht am 30. März in den meisten Jagdgebieten in Vorarlberg Schonzeit für die angeführten Wildarten, es sei denn, diese ist ganzjährig behördlich aufgehoben.

Eine Beunruhigung in der Zeit nach der Wintersonnenwende führt nachweislich dazu, daß sich die bejagten Tiere durch ständige Störungen vermehrt in schützender Deckung, sprich im Wald, aufhalten. Hier kann es so zu einem erhöhten so genannten Verbißschaden kommen. Zum anderen ist unter Jagenden bekannt bzw. anzunehmen, daß eine jagdlich ausgebildete Person informiert ist, daß zu dieser Zeit viele weibliche Tiere trächtig sind. Eine Gamsgeiß befindet sich Ende März bereits im letzten Drittel der Trächtigkeit, der Fötus ist somit in einem fortgeschrittenen Zustand, d.h. er ist empfindungs- und schmerzfähig!


13.04.2019

HEINBERT: NOTFALL - Besitzer ist krank geworden.

Heinbert ist ca. 2 Jahre jung, geimpft, gechipt und kastriert.  Er ist ein sehr intelligenter, lern- und bewegungsfreudiger Schäfermix, der aufgrund der jetzigen Umstände ein streßfreies Umfeld mit gelassenen und konsequenten Menschen braucht. Er ist etwas ängstlich, extrem anhänglich und braucht v.a. einen "Rudelführer". Heinbert wäre gerne "immer dabei", liebt Ausflüge, auch für Sportler geeignet. Er ist äußerst menschenbezogen und braucht keine anderen Hunde, ist aber auch nicht aggressiv gegenüber anderen Hunden. Er bleibt brav alleine. In OÖ, Bezirk Wels, zu besuchen.

Nähere Infos & Kontakt: (+43) 0650/740 16 93 (nur für die Vermittlung)

Auch der liebe "Spirit" sucht ein neues Zuhause! (siehe Bilder unten)

„Wir haben seit 4 Jahren einen Hund, den wir von ganz klein bei uns haben. Wir sind im Sommer auf die Organisation „Animal Hope Bulgaria“ gestoßen und wurden dort auf den  Mischlingsrüden „Spirit“, der angefahren wurde, aufmerksam. Spirit wurde die rechte Vorderpfote amputiert. Er hat dann aber kein Zuhause gefunden und niemanden, der ihn haben wollte. Also haben wir ihn adoptiert. Er kam am 17.11.2018 zu uns und war ziemlich krank, er hat gehustet und konnte noch nicht richtig laufen. Wir haben ihn aufgepäppelt und er hat zugenommen und sich eigentlich recht gut eingelebt. Seit 2 Monaten jedoch ist Spirit zunehmend unruhig in der Wohnung, wir haben leider keinen Garten. Der Tierarzt hat ausgeschlossen, daß er Schmerzen hätte und er hat Spirit auf mindestens 8-10 Jahre geschätzt. Er möchte manchmal nicht spazierengehen und manchmal knurrt er meinen Sohn an. Vor allem fehlt mir die nötige Zeit, beiden Hunden gerecht zu werden. Ich bin sehr traurig über diese Situation, denn ich habe mein Dreibeinchen so ins Herz geschlossen. Da mein Sohn allerdings, wenn ich Nachtdienst habe, mit beiden Hunden allein ist und mit der Situation überfordert ist,  habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, meinen Spirit herzugeben.

Er hat immer in Freiheit gelebt und vielleicht fühlt er sich eingeengt in unserer Wohnung und draußen streunt er so gern herum. Ich möchte so gern ein gutes Zuhause finden für unseren Spirit. Ich hoffe von ganzem Herzen, daß Sie mir helfen möchten und können. Er ist gut verträglich mit anderen Hunden und auch mit Katzen. Ich möchte die Situation bestmöglich für alle lösen und ich bringe es nicht fertig, ihn nur einfach irgendwo abzugeben.“

Nähere Infos & Kontakt: Sandra Schweitzer, 1220 Wien, Tel.: (+43) 0664/380 54 01


06.04.2019

Zerstörung von Mensch, Tier und Natur durch 5G-Strahlung: Telefoninterview mit Mikrowellenspezialist Dr. Barrie Trower (siehe: www.kla.tv/14078?autoplay=true)

Besonders interessant ab Minute 12: „… Es hat sich bereits gezeigt, daß Rinder auf einem Feld, auf dem die 5G-Wellen getestet worden sind, gestorben sind! Das waren nicht nur ein paar, sondern etwa 100 Rinder, die auf diesem Test-Feld gestorben sind. Es ist auch bekannt, daß Vögel in der Nähe dieser Sender starben. Und es wurde auch bereits veröffentlicht, daß die 5G-Strahlen besonders gefährlich für Insekten sind. Insekten bestäuben etwa 80% der weltweiten Nahrungsversorgung und Experimente haben gezeigt, daß bis zu 90% der Insektenarten innerhalb weniger Generationen vernichtet werden! Der Grund dafür ist v.a. deren Verhältnis von Fläche zu Volumen: Die Oberfläche eines fliegenden Insekts ist viel größer im Vergleich zu seinem Volumen und die Strahlen stören all seine Fühler und elektrischen Sinnesorgane. Sie stören seine Fähigkeit zu navigieren, und so muß man bereits einen neuen Weg finden, Pflanzen zu bestäuben. Es gibt bereits Universitäten, die an kleinen „Bestäubungs-Drohnen“ arbeiten, die die aussterbenden Insekten ersetzen sollen…

Außerdem gedeihen Bakterien und Viren besonders gut unter Mikrowellen-Einstrahlung. Es wird also noch zu zusätzlichen Gefahren von bakteriellen und viralen Erkrankungen bzw. Seuchen kommen! Auch Bäume, Büsche und Sträucher werden vermehrt anfällig werden und absterben, weil sie Strahlungen auf allen Ebenen einfangen, das wurde ebenfalls experimentell aufgezeigt, v.a. in Australien…“.

Wer noch nicht die Petition gegen den Ausbau des 5G-Netzes in Österreich unterschrieben hat, bitte nachholen!

Näheres dazu in unserem letzten Newsletter

Siehe dazu auch das berührende Video „Morgen ist mein letzter Tag auf Erden - die 5G-Gefahr


06.04.2019

www.Deutschlandfunk.de: „Sarah Wieners Speisekammer. So schmeckt Wurst am besten“

Kommentar von Tierrechts-Philosoph Helmut Kaplan (www.facebook.com/tierrechte): „Dank Sarah Wiener, der neuen Nummer 2 im grünen EU-Wahlkampf, wurden die Grünen von ehemals immerhin Teilzeitvegetariern zu Vollzeitfleischfressern“. Ein weiterer Kommentar auf Kaplans Seite meint gar: „Die Wiener, ein absoluter genetischer Irrtum. Geltungssüchtig und verdorben…“.

„Bei der Warmschlachtung wird Fleisch sofort nach der Schlachtung verarbeitet. Eine fast ausgestorbene Herstellungsmethode, bedauert Sarah Wiener. Denn warmgeschlachtet schmeckt die Wurst nicht nur besser, sondern ist auch gesünder – weil ohne Zusatzstoffe. … Wenn man ein Wiener Würstel hat und sich eins aus der Kaltschlachtung und eins aus der Warmschlachtung anschaut, dann kann man zum einen erkennen, daß die fleischgebenden Aromastoffe bei der Warmschlachtung ausgeprägter sind. Aber nicht nur das. Die Textur ist viel feiner und glänzender als bei der Kaltschlachtung. Also Profis können das erkennen – ich glaube, wir beim Einkaufen eher weniger. Man muß ein wenig seine Sensorik schulen und dann merkt man auch, welches Würstel den besseren Geschmack hat...“


06.04.2019

Anti-Schächt-Diskussion Schweiz: Was orthodoxen Juden bleibt, falls der Import von koscherem Fleisch verboten wird

Quelle: www.watson.ch, von Hugo Stamm

Die Alliance Animal Suisse, ein Zusammenschluß von drei Tierschutzorganisationen, will ein Importverbot von sogenannten Qualprodukten durchsetzen. Darunter fallen die Leber von Stopfgänsen, Pelz oder Reptilienleder. Betroffen wäre möglicherweise auch koscheres Fleisch. Dieses stammt von Tieren, die (betäubungslos) geschächtet wurden. Denen also ein Metzger Halsschlagader und Kehle durchgeschnitten hat, damit ihr Blut ausläuft.

Diese Form des Schlachtens wenden Juden und Muslime an. Für beide ist das Schächten ein religiöses Ritual und Gebot. Allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, daß der Islam das Betäuben der Tiere zuläßt, das Judentum nicht. Würde also ein Importverbot von koscherem Fleisch verboten, wären die Muslime kaum betroffen, weil betäubte Tiere beim Schächten nicht leiden müssen.

Eine ähnliche Motion, die vom SP-Nationalrat Matthias Aebischer vor zwei Jahren lanciert worden war, erlitt Schiffbruch. Der Ständerat lehnte den Vorstoss damals ab.

Klappt's nicht, kommt die Initiative

Im zweiten Anlauf stehen die Chancen besser, weil die aktuelle Motion aus der anderen Ratsecke stammt: von der SVP-Parlamentarierin Barbara Keller-Inhelder. Unterschrieben haben das Begehren bereits 43 Nationalräte aus allen Fraktionen.

Sollte die Motion wieder scheitern, wollen die Tierschützer eine Volksinitiative starten [Anm.: Eine nur in der Schweiz – also außerhalb der EU – mögliche, direkt-demokratische Volksabstimmung, der die Politik zwingend zu folgen hat!]. Dabei könnten sich die Initianten durchaus Chancen ausrechnen, stoßen doch Tierschutz-Anliegen in breiten Teilen der Bevölkerung auf Sympathie. Strenggläubige Juden hingegen sehen bei einem Importverbot von koscherem Fleisch eine Einschränkung der Religionsfreiheit.

Das Schächtverbot wurde in der Schweiz bereits im Jahr 1894 eingeführt. 2003 erhielten die Juden dann die Erlaubnis, koscheres Fleisch zu importieren. Dies würde bei einer erfolgreichen Volksabstimmung wieder verboten. Die Motion hingegen läßt in dieser Frage einen Spielraum offen. Juden dürfen ausschließlich „reines Fleisch“ von geschächteten Tieren essen. Ausgeschlossen ist auch Fleisch von Tieren, die eines natürlichen Todes gestorben sind. Dabei berufen sie sich auf das 5. Buch Moses (14:21), in dem es heißt: «Kein Aas dürft ihr essen …»

Ist das Blut Sitz der Seele?

Das gleiche Buch hält auch fest, daß das Blut das Sinnbild des Lebens und Sitz der Seele sei. Es geht übersetzt darum, daß Gläubige nicht die Seele von anderen Wesen essen dürfen. Die fünf Bücher Moses sind in die Thora sowie ins Alte Testament eingegangen. Strenggläubige Juden argumentieren, daß die Tiere beim Schächten kaum leiden müssen. Durch den gezielten Schnitt durch Halsadern, Luft- und Speiseröhre komme es zu einem sofortigen Abfall des Blutdrucks. Deshalb würden selbst große Tiere wie Kühe in 25 bis 30 Sekunden bewußtlos.

Das Schächten aus religiösen Gründen ist aus heutiger Sicht fragwürdig. Die Autoren des Buch Moses gingen vor über 3000 Jahren davon aus, daß das Blut Sitz der Seele sei. Eine These, die in keiner Weise mehr plausibel ist.

Es gäbe auch die Möglichkeit der vegetarischen Ernährung

Außerdem gibt es gute Gründe, das damalige Schächtgebot als hygienische Maßnahme zu betrachten. Blut war in der Sommerhitze des Nahen Ostens ein Biotop für Krankheitserreger. Schließlich gab es noch keine Kühlschränke. Religiöse Gründe für das Verbot, Blut zu trinken, waren schließlich wirkungsvoller als reine Hygienesorgen.

Für den Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) wäre ein Importverbot von koscherem Fleisch ein Desaster. „Es bliebe einem religiösen Juden nichts anderes übrig, als auszuwandern“, sagte Präsident Herbert Winter gegenüber dem „Tages-Anzeiger“.

Nur: Es gäbe auch die Möglichkeit der vegetarischen Ernährung. Bei den vielen religiösen Geboten, die orthodoxe Juden einhalten müssen, wäre ein Fleischverzicht kaum das größte Opfer.


24.03.2019

Petition gegen den Ausbau des 5G-Netzes in Österreich!

Bereits mehrmals hat ANIMAL SPIRIT – als einzige TS-Organisation – auf die enormen Gefahren für Mensch, Tier und Umwelt durch den geplanten massiven Ausbau des neuen 5G-Netzes hingewiesen (siehe u.a. https://www.animal-spirit.at/news/stopp-dem-5g-mobilfunk ). Nun wurde eine neue Petition dagegen speziell für Österreich gestartet, siehe HIER:

"Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Sebastian Kurz, sehr geehrter Herr Vizekanzler Heinz Christian Strache,

bezugnehmend auf den Offenen Brief von Ärzten vom 28.08.2018, die ihre begründete Sorge bezüglich des geplanten Netzausbaus der neuen Mobilfunkgeneration 5G zum Ausdruck brachten, ist dieser Aufruf nun auch in unserem Land Österreich angelangt.

Diese Ärzte schreiben, daß es heute bereits so sehr viele Menschen gibt, die elektrohypersensibel unter dem sogenannten „Mikrowellensyndrom“ leiden, zu dessen Symptomen Schwindel, (Dauer-)Kopfschmerzen, Epilepsien, Schlaflosigkeit, Depressionen u.v.m. zählen.

Die Zahl der Betroffenen wird sich beim Aufrüsten auf 5G vermutlich stark erhöhen, da die 5G-Technologie mit ihren höheren Frequenzen (im zweistelligen GHz-Bereich) und engmaschig aufgestellten Sendern (ca. alle 100 m! sollen „Kleinzellen“ mit 64 (!) oder mehr Antennen an Straßenlaternen angebracht werden) zu einem erheblichen Anstieg der Strahlenbelastung im Mikrowellenbereich führen wird. Für Details siehe HIER.

Weiters: Die großräumigen Abholzungen, da die Bäume 5G-Netz-Funkwellen stören.

Welche dramatischen gesundheitlichen Auswirkungen dies für Mensch und Tier nach sich ziehen könnte, ist in der internationalen Petition ausführlich dargelegt. Diese wurde von zahlreichen Wissenschaftlern, Ärzten und Gesundheitsorganisationen auf der ganzen Welt unterzeichnet. Unsere Petition ist ein Aufruf zum Schutz der Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger in Österreich -- insbesondere der Gesundheit unserer Kinder, für die die steigende Strahlungsintensität u.a. deshalb besonders problematisch ist, weil die vollständige Gehirnentwicklung erst Mitte 20 abgeschlossen ist!

Wir, die Unterzeichner dieser Petition, bitten Sie, Herr Bundeskanzler Sebastian Kurz, und Sie Herr Vizekanzler Heinz Christian Strache, klären Sie vor dem Verkauf der 5G-Lizenzen diese Sachverhalte mit unabhängigen Fach- und Gesundheitsexperten, bevor Sie erlauben, daß wir 24 Stunden am Tag einer noch höheren Zwangsbestrahlung ausgesetzt sind, deren Risiken momentan nicht ansatzweise abschätzbar sind."

Warum ist das wichtig? Weil wir schon heute in Österreich unzählige Elektrohypersensible Mitmenschen haben, die z.T. mit schweren, gesundheitlichen Problemen kämpfen.

Wie die Unterschriften übergeben werden: Ab 5.000 Unterschriften werde ich versuchen eine persönliche Übergabe zu organisieren.
Ich möchte, weil er mir sehr wichtig ist, noch einen Link hinzufügen: Erwartet uns eine strahlende Zukunft?  Infos zum geplanten 5G-Netz
http://www.markusstockhausen.de/trompeter-musiker-komponist/509/infos-zum-geplanten-5g-netz

Und erst vergangene Woche: Versteigerung der Bundesnetzagentur die Frequenzblöcke für den Mobilfunk 5G! – wohin führt sie uns?

Das sollte jeder Nutzer von Mobiltelefonen und W-LAN wissen:

* Wir leben in einem Wirtschaftssystem und jedes Geschäft muß versichert sein.
* Betreiber der Funkanlagen, Hersteller von Mobiltelefonen und W-LAN Produkten können sich nicht  gegen Strahlenschäden versichern.
* Keine Versicherungsgesellschaft übernimmt das Strahlenrisiko.
* EMF Strahlen wurden von der Weltgesundheitsorganisation als 2B Krebsrisiko eingestuft.
* Weder Staat noch Industrie schützen uns vor elektromagnetischen Frequenzen, die wollen nur verdienen.

Deshalb weisen Handyhersteller und W-LAN Gerätehersteller darauf hin, daß gesundheitliche Schäden beim Gebrauch ihrer Geräte entstehen können und wälzen so die Verantwortung auf uns, die Verbraucher ab.

Wir, die Nutzer lesen nicht das Kleingedruckte und schlucken das kommentarlos das Gesundheitsrisiko. Die Krebsrate steigt, Tumorerkrankungen sind zur Volkskrankheit aufgestiegen, immer mehr Kinder erkranken an Krebs und Leukämie.

Das ist der Preis des Fortschritts, den wir bedenkenlos bezahlen!


24.03.2019

krautreporter.de: Warum ich kein Fleisch mehr esse – obwohl ich dachte, daß Vegetarier unrecht haben

Ich dachte, daß ich erfolgreich alle Argumente gegen Fleischverzicht zusammengetragen hätte. Dann besuchte ich einen Schlachthof. Essay von Theresa Bäuerlein:

Vor sieben Jahren habe ich ein Buch geschrieben, das ich eigentlich immer noch gut finde. Es hieß „Fleisch essen, Tiere lieben“, der Untertitel: „Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können.“ Die Sache ist die: Ein paar Monate, nachdem das Buch in die Läden gekommen ist, wurde ich selbst zur Vegetarierin.

Es ist schon etwas peinlich, auf einmal eine Sache nicht vertreten zu können, zu deren Verteidigung man ein ganzes Buch geschrieben hat. Zumal ich so gut wie jedes der Argumente, die ich darin aufgeführt habe, bis heute richtig finde. Bis auf eines. Das hatte ich ausgespart, weil es mir nebensächlich vorkam. Letztlich stellte sich aber genau das als der für mich entscheidende Faktor heraus.

Die Erkenntnis kam schleichend und begann an einem Tag, an dem ich durch eine Fabrik ging, in der Schweine geschlachtet wurden. In einem dünnen, weißen Schutzanzug, der mich wie ein Michelin-Männchen aussehen ließ, führte der Geschäftsführer mich an Stapeln roter Plastikkisten vorbei, in denen sich glänzende Innereien und Schweinepfoten türmten. Wir passierten Menschen, die an langen Theken mit scharfen Messern und schnellen Bewegungen an Fleischbrocken herumschnitten, und Räume, in denen die Schweinehälften von der Decke hingen wie rosarote Stoffbahnen. Als wäre Lady Gaga dagewesen, um sich ein neues Fleischkleid schneidern zu lassen.

Die Luft war kalt und schmeckte metallisch und roh. Der Manager fragte ab und zu, ob es mir gut gehe – er wußte ja, daß Zivilisten diese Dinge normalerweise nicht zu sehen bekommen. Ich bejahte zunehmend ungeduldig. Der Mann schien zu glauben, daß er das Riechsalz bereithalten müßte, wenn er die Frau aus der Stadt echtem Blut aussetzte. Aber Anatomie hatte ich schon immer spannend gefunden, und ich stellte interessiert fest, daß Schweineherzen und Menschenherzen sich wirklich extrem ähnlich sehen.

Trotzdem behielt er mich sehr genau im Blick, als wir durch die Tür in den Raum gingen, wo das eigentliche Töten stattfand. „Sie wollen wirklich alles sehen?“ fragte der Geschäftsführer, bevor wir in den abgetrennten Bereich gingen. Ich nickte.

Als ich eine Viertelstunde später wieder herauskam, war ich weder in Ohnmacht gefallen, noch hatte ich mich übergeben. Plaudernd ließ ich mich durch den Rest des Betriebs führen. Erst Monate später merkte ich, daß hinter dieser Tür doch etwas passiert war, das mich für immer verändert hatte, etwas, das überzeugender war als die ganzen rationalen Argumente, die ich in meinem Buch fein säuberlich aufgelistet hatte.

Wenn wir über Fleisch reden, reden wir meistens am Thema vorbei

Ich war noch nie eine große Fleischesserin. Gut, als Kind habe ich einmal geweint, als man mir einen Ring Fleischwurst weggenommen hat, die für den Hund gedacht war. Ich war aber auch ein etwas verfressenes Mädchen. Als ich viele Jahre später das Buch schrieb, ging es mir vor allem ums Prinzip. Weil ich ein großes, grundsätzliches Problem in der Art sah, wie die Menschen in Deutschland und überhaupt den Industrieländern über die Fleischfrage reden. Oft haben die Gespräche eine Hitze, als gehe es um die Frage, ob man Jesus oder Mohammed verehren soll.

Die einen finden Fleisch essen normal und natürlich und werden wütend, wenn sie glauben, daß man sie deswegen zu schlechteren Menschen erklärt – „Man wird ja wohl noch grillen dürfen!“ Die anderen sehen in Döner und Hähnchenschenkeln ein moralisches Dilemma, das man nur durch Verzicht lösen kann. Der springende Punkt ist, daß eigentlich beide Seiten recht haben – und genau das macht die Fronten so starr. Man kann stundenlang in beide Richtungen argumentieren und dabei komplett am Ursprung des Problems vorbeireden. Nämlich, daß die meisten von uns sehr, sehr wenig Ahnung davon haben, wie das System, das unsere Nahrungsmittel produziert, funktioniert.

Zu der Zeit, als ich mein Buch schrieb, war gerade Jonathan Safran Foers internationaler Bestseller „Tiere essen“ erschienen. Foer nagt darin an einer Gewissensfrage: Sollten er und sein neugeborenes Kind Fleisch essen? Man merkt, daß es ein Buch ist, das Foer am Herzen lag. „Tiere essen“ ist ein lesenswertes, nachdenkliches Buch, keine Kampfschrift, die den Lesern mit der Moralkeule ihr Steak vom Teller hauen will. Damit kommt man bei diesem Thema auch nicht weit, weil es schnell etwas Fanatisches hat. Foers wichtigstes Argument lautet, daß Tiere essen nicht von sich aus schlecht ist, sondern eine Frage der Umstände. Wenn fast alles Fleisch, das wir kaufen können, von einem System produziert wird, das Menschen, Tieren und Umwelt schadet, dann solle man es ganz lassen.

Der Titel meines Buchs klang nicht zufällig wie eine Replik auf Foer. Gerade weil das landwirtschaftliche System, dem wir unsere Schnitzel, Döner und Würste entnehmen, so zerstörerisch sei, schrieb ich, spreche umso mehr für Fleisch aus anderen Quellen.

Argumente nicht gegen Fleisch, sondern für ein besseres System

Die Liste der Gründe, warum man das gegenwärtige System ohne Übertreibung als katastrophal bezeichnen kann, ist lang. Da wäre einmal die Futterfrage: Es ist der pure Wahnsinn, Rinder, wie heute üblich, mit hohen Anteilen von Getreide zu füttern. Die Tiere macht das krank, weil ihr Verdauungssystem nicht dafür gedacht ist, es ist energetisch ineffizient und es macht sie zu Nahrungskonkurrenten für den Menschen.

Dabei tun Rinder von Natur aus etwas, das Menschen nicht können: Gras fressen und in Fleisch konvertieren. Schweine und Hühner wiederum waren in der Vergangenheit auf Bauernhöfen wunderbare Abfallvernichter und Resteverwerter. Statt dessen setzt man sie jetzt auf eine Diät aus Getreide und Soja, für das Regenwaldflächen abgeholzt werden. Wie unlogisch das ist, wird noch klarer, wenn man bedenkt, daß weltweit die Hälfte aller Nahrungsmittel weggeschmissen wird.

Die Liste ließe sich noch lang weiterführen. Das System züchtet antibiotikaresistente Keime, drängt allein in Deutschland fast 800 Millionen Tiere im Jahr auf engstem Raum zusammen (das sind 300 Millionen mehr als noch vor 15 Jahren), produziert giftige Abfälle und belastet das Klima laut FAO stärker mit Emissionen als der gesamte globale Transportverkehr.

Das alles aber sind eigentlich nicht Argumente gegen Fleisch. Sondern Argumente für ein besseres System. Eines zum Beispiel, das deutlich weniger Fleisch produzieren, aber Tieren einen sinnvollen Platz geben könnte, als Graskonvertierer und Resteverwerter zum Beispiel, deren Ausscheidungen kein giftiger Müll wären, sondern wertvoller Dünger.

Auf kleineren Höfen mit Platz zum Leben, statt ein Dahinvegetieren mit zehntausenden Nachbarn in Riesenställen. Man kann das rückwärtsgewandt finden, aber, ganz ehrlich: Die bessere Alternative muß erst noch erfunden werden.

Zum ersten Mal schmeckte ich nicht die Wurst, sondern das Tier

Wenn man sich die wütenden Amazon–Rezensionen meines Buchs ansieht, die es natürlich gab, merkt man, daß sich wenige die Mühe gemacht haben, sachlich dagegen zu argumentieren. Dabei gibt es zumindest ein recht naheliegendes, praktisches Gegenargument: Die meisten Menschen haben entweder nicht die Möglichkeit oder keine Lust, Fleisch aus diesen idealen Quellen zu beziehen. Zwar kann man, wenn man nicht das Glück hat, persönlich einen Bauern zu kennen, der ökologische Kreislaufwirtschaft betreibt, beim Einkaufen Schnitzel und Würste mit den strengeren Biosiegeln wählen. Aber dieses Fleisch ist teuer, und den Preis muß man zahlen können – und wollen. Ich habe selbst jahrelang verdutzten Menschen, die mein Buch gelesen hatten und mich dann Tofu essen sahen, gesagt, daß es einfacher und günstiger war, Vegetarierin zu sein.

Aber für mich ist das noch nicht einmal der wichtigste Punkt. Für mich liegt der darin, daß selbst Tiere aus bestem Hause meist in ganz normalen Schlachthöfen landen, wie ich beschrieben habe. Seit jenem Tag in der Fabrik ist das für mich der entscheidende Faktor. Im Moment des Tötens fiel meine ganze sorgfältig ausgearbeitete Argumentation in sich zusammen.

Daß der Manager der Fabrik mich überhaupt dabei zusehen ließ, lag daran, daß er ein Mensch mit guten Absichten war. Im Gegensatz zum größten Teil der Industrie, die Tiere züchtet und zu Fleisch verarbeitet, war er der Meinung, daß es falsch ist, diese Arbeit unter Ausschluß der Öffentlichkeit zu betreiben. Er fand, daß es wichtig ist, Transparenz zu schaffen und Verbrauchern zu zeigen, wo ihre Schweinefilets herkommen. Er glaubte, daß sein Betrieb vorbildlich war, und daß er nichts zu verstecken hatte.

Also gingen wir an jenem Tag durch eine Tür in einen abgetrennten Bereich, in dem ein kleiner, kräftiger Mann mit Schnurrbart stand, in den Händen ein Gerät, das die Form einer großen Gabel mit zwei Zinken hatte. Ein anderer Arbeiter trieb mit einem roten Plastikpaddel die Schweine heran. Dann sonderte er ein Tier ab und drängte es durch eine Klappe, die in eine kleine Box führte. Blitzschnell setzte der Schnurrbärtige die Zange an den Kopf des Schweins, und das Tier erstarrte, das Gesicht verzerrt von einem bizarren Grinsen, weil die Zange Strom durch sein Gehirn schießt. Betäubt fällt das Tier auf ein Fließband, ein Messer blitzt auf und fährt mit einem schnellen, präzisen Stoß in die Halsschlagader. Dunkelrotes Blut strömt in einem Schwall heraus, als das Tier auf dem Fließband weiterfährt und schon das nächste in die Box gedrängt wird.

1.600 Schweine ließen in diesem Betrieb täglich ihr Leben, das ist unglaublich entspannt im Vergleich zu dem, was die großen Schlachter täglich leisten. Allein die Nummer eins unter den deutschen Schweineschlachtern, die Firma Tönnies, schlachtet in ihrem Hauptwerk in Rheda täglich mehr als zwanzigtausend.

Nach der Besichtigung hatte ich mit dem Geschäftsführer noch bei Kaffee und belegten Brötchen geplaudert. Irgendwie hatte ich jetzt doch mehr Lust auf Käse, aber trotzig griff ich nach der Salami. Ich war doch nicht zimperlich! Aber zum ersten Mal schmeckte ich, als ich in das Brötchen biß, nicht nur die Wurst, sondern das Tier.

Es dauerte Monate, bis ich merkte, daß mir die Lust am Fleisch vergangen war. Mir gefiel diese Art des Tötens am Fließband nicht. Während ich davorstand, war mein Verstand damit beschäftigt gewesen, alle Argumente zu bekräftigen, warum ein ja immerhin doch schmerzloses Schlachten in Ordnung war. Aber als ein Schwein nach dem anderen vor mir verblutete, gab es ganz klar einen anderen Teil in mir, der nicht einverstanden war. Dahinter steckten weder Ekel noch Sentimentalität, sondern einfach Mitgefühl. Und je mehr Zeit verging, desto klarer wurde mir, daß dies ein Teil von mir war, den ich nicht überhören wollte.

Tiere sind keine Ikea-Regale

Das ist natürlich ein rein emotionales Argument. Aber gerade, weil ich mich mit allen rationalen Argumenten auseinandergesetzt hatte, erlaube ich mir in diesem Fall, diesem Gefühl die entscheidende Stimme zu geben. Und ich glaube, daß viel mehr Menschen das tun würden, wenn sie auch einmal an einem solchen Fließband stehen würden.

Manche sagen, daß man, wenn man Fleisch essen will, auch in der Lage sein sollte, ein Tier zu schlachten. Ich sehe das anders. Ich finde es ziemlich sinnvoll, daß es Metzger und Fachleute gibt, die diesen Job erledigen, weil sie viel besser darin sind als irgendein Laie mit Steakhunger. Aber ich denke, daß man mindestens einmal zugesehen habe sollte, um zu verstehen, was es bedeutet. Und welche Art des Tötens man mittragen möchte – wenn überhaupt.

Ich denke, die Tatsache, daß das Töten im Verborgenen stattfindet, macht überhaupt möglich, daß es heute Schlachtfabriken gibt, in denen Schweine in Gruppen mit Kohlendioxid betäubt und dann im Sekundentakt abgestochen werden. Das mag effizient sein, aber in dieser Art, lebendige Tiere am Fließband in Dinge zu verwandeln, als wären sie Ikea-Regale, liegt auch eine enorme Kälte. Und von den Arbeitern, die diesen Job machen, wird etwas Unmenschliches verlangt.

Damit wir uns nicht mißverstehen: Es geht hier nicht um romantische Vorstellungen. Keine Art der Ernährung klammert den Tod aus. Damit wir Käse essen können, sterben Kälber, weil Kühe nur Milch geben, wenn Kälber geboren werden, und die männlichen dabei nur Überschuß sind. Ähnlich sieht es bei Eiern aus. Selbst Bio-Möhren werden mit Hornmehl aus den Klauen und Hörnern von Schlachttieren gedüngt, eine komplett tierlose Landwirtschaft wiederum ist schwierig, wenn sie nachhaltig sein soll (aber nicht unmöglich, wie ich ebenfalls beschrieben habe).

Das Problem ist also nicht, daß der Tod ein Teil unserer Nahrungskette ist. Sondern, daß wir gar nicht mehr wissen, wo unsere Nahrung herkommt, daß wir das noch nicht einmal bemerken und keinen Respekt mehr vor den Tieren haben. So akzeptieren wir Dinge, die wir unerträglich finden würden, wenn sie vor unseren Augen passieren würden.


24.03.2019

Stellungnahme zum geplanten deutschen "Tierwohllabel" 2019 zur Mastschweinehaltung

Von Tierärztin Dr. Karin Ulich, D-Sigmarszell

Zusammenfassung (die ausführliche Stellungnahme können Sie unter diesem link ersehen): Das vom deutschen Landwirtschaftsministerium für Herbst 2019 geplante 3-stufige Tierschutzlabel lehnen wir aus folgenden Gründen ab:

1. Nach unserer Einschätzung sind die Kriterien des Labels teilweise nicht mit dem deutschen und europäischen Tierschutzrecht vereinbar. Darüber hinaus steht die geltende Schweinehaltungs-VO derzeit durch eine Normenkontrollklage auf dem Prüfstand: Es ist zu erwarten, daß sie an das Tierschutzgesetz angepaßt werden muß. Das darf bei der Entwicklung von Label-Kriterien nicht außer acht gelassen werden.

2. Die systemrelevanten und zu Recht kritisierten Mißstände der intensiven Schweinehaltung werden sich auf freiwilliger Basis nicht beseitigen lassen. Das Label dient der Irreführung der Verbraucher.

3. Die dringende Aufgabe des Staates wäre die zielstrebige Beseitigung der wiederholt dokumentierten Widersprüche der gegenwärtigen Schweinehaltung zum Tierschutzrecht.

4. Steuergelder für die Bewerbung des Labels auszugeben halten wir für eine nicht legitime staatlich finanzierte Werbeaktion zugunsten der Schweinemast-Industrie. Das Geld sollte dringend als Grundstock für die Unterstützung von bäuerlichen Betrieben verwendet werden, die ihre Tiere gemäß dem Tierschutzgesetz halten wollen.

Hintergrund: Zahlreiche ethologische, tiermedizinische und juristische Gutachten und Studien kommen zu dem Ergebnis, daß die Schweinehaltungs-Verordnung dem im Grundgesetz § 20a sowie dem in der Präambel des Tierschutzgesetzes ausgedrückten ethischen Grundgedanken nicht entspricht. Sie widerspricht auch dem im Tierschutzgesetz §§ 1 und 2 zugesicherten Schutz der Tiere. Das hierzu im Auftrag von Greenpeace erstellte „Rechtsgutachten zur Frage der Vereinbarkeit der Haltungsvorgaben für Mastschweine mit dem Tierschutzgesetz sowie zur Zulässigkeit einer Verschärfung der Haltungsvorgaben“ (Rechtsanwälte Dr. Davina Bruhn und Dr. Ulrich Wollenteit) ist die jüngste umfassende Veröffentlichung zu dem Thema und dient als Grundlage für die von Berlin angestrengte Normenkontrollklage nach Art.93 Abs.1 Nr.2GG, §§13 Nr.6, 76ff BverfGG gegen die geltende Schweinehaltungs-VO, denn „Was das Gesetz verbietet, kann keine Verordnung zulassen.“ (Prof. Dr. Jens Bülte, NJW 2019)

Zweck des Tierschutzgesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muß das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen und darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, daß ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden und Schäden zugefügt werden....“(§2 TierSchG).

Einschränkungen der artgemäßen Verhaltensabläufe, die zu den so genannten Grundbedürfnissen  gehören, stellen somit einen Verstoß gegen §2 Nr.1 TierSchG dar.

Vor diesem Hintergrund sollen die folgenden Beispiele zu den Grundbedürfnissen die Defizite in den Label-Anforderungen aufzeigen:

Tageslicht: Ein zentraler Punkt in den Haltungsansprüchen von Schweinen ist das zur Verfügung stehende Tageslicht. Zu diesem wesentlichen Aspekt finden sich im Label keine Vorgaben.

Platzangebot und Buchtenstrukturierung: Liege-, Kot- und Futterbereiche (1 Freßplatz pro Tier) sind strukturell zu trennen. Allein daraus ergibt sich ein wesentlich höherer Platzbedarf, als in den Stufen 1 und 2 des Labels vorgesehen (20% bzw. 47% mehr Platz). Doch selbst das zusätzliche Platzangebot ermöglicht  nicht eine Strukturierung der Buchten, wie sie im Kriterium „Buchtenstrukturierung“ gefordert wird. Die vorgeschriebenen Kriterien schließen sich gegenseitig aus.

Nestbaumaterial: Der Muttersau Nestbaumaterial in ständig verfügbarer Reichweite anzubieten, macht nur Sinn, wenn sie es entsprechend ihren Bedürfnissen verwenden kann, was die Käfighaltung der Sauen („Ferkelschutzkorb“) ausschließt!

Säugezeit: Die Stufe 1 unterbietet mit 25 Tagen sogar den zurzeit geltenden gesetzlichen Mindeststandard von 28 Tagen. Die Stufe 2 – 28 Tage - erfüllt ihn genau. Dem Sozialverhalten der Schweine wird erst Genüge geleistet, wenn die Ferkel einige Monate lang bei ihrer Mutter bleiben!

Kastration und Schwänze Amputieren: Beide Maßnahmen sind grundsätzlich verboten. Das Schwänze-Kürzen ist in der EU seit 1994 nur noch in Ausnahmefällen zu gestatten. Wie kann eine verbotene Maßnahme in einem Tierwohllabel (Stufe 1) akzeptiert werden?

Kontrollen: Eine Eigenkontrolle auf Verletzungen und die Gesundheit der Tiere, sowie die Funktion der Stalleinrichtung (Trinkwasser, Luft, Sauberkeit usw.) haben täglich im Rahmen der Fütterung zu erfolgen. Regelmäßige umfassende Kontrollen durch amtliche Tierärzte sind halbjährig durchzuführen. Es reicht nicht aus, die Tränken und Lüftung zu beurteilen!


14.03.2019

Stellungnahme zu Transportgenehmigungen für Tiertransporte, anläßlich der Tierschutztagung der Evangelischen Akademie am 1. bis 3. März 2019

(Diese Stellungnahme wurde von Dr. jur. Christoph Maisack und Tierarzt Dr. Alexander Rabitsch während eines Tagungs-Wokshops am 2. März 2019 in der evangelischen Akademie in Bad Boll entwickelt und vom Plenum beschlossen. Anschließend wurde sie der EU-Agrarministerkonferenz geschickt. Der Erfolg dieser Arbeit hängt sicher mit davon ab, wie stark diese Forderungen von den Medien und der Bevölkerung beachtet werden):

"Vor dem Hintergrund, daß Transporte lebender Tiere mit erheblichen Belastungen für die Tiere verbunden sind und es in der heutigen Zeit keinen vernünftigen Grund für längere Transporte lebender Tiere mehr gibt, lehnen wir solche Transporte grundsätzlich ab.

Solange dieses Ziel nicht erreicht ist, stellen wir an die Agrarministerkonferenz folgende Forderungen:

1. Ein grundsätzliches Verbot des Transports von Nutztieren über mehr als acht Stunden.

2. Die Agrarministerkonferenz (AMK) wird aufgefordert, auf der Basis einer bereits in Arbeit befindlichen Länderliste diejenigen Länder zu identifizieren, in denen Lebendtiertransporte voraussichtlich nicht im Einklang mit allen Vorschriften des Europäischen Tiertransportrechtes durchgeführt werden, und die nachgeordneten Behörden anzuweisen, Transporte in diese Länder nicht mehr zu genehmigen.

3. Kein Export lebender Schlacht-, Mast- und Zuchttiere in außereuropäische Drittstaaten, weil mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden muß, daß die Tiere dort früher oder später unter tierquälerischen Bedingungen geschlachtet werden.

4. Die Frequenz von Kontrollen von Tiertransporten auf der Straße ist risikobasiert zu erhöhen; festgestellte Verstöße sind abschreckend zu sanktionieren.

PS.: Maisack und Rabitsch brachten bereits Anfang des Jahres mit folgender Veröffentlichung Bewegung in die Genehmigungspraxis bei den Tiertransporten in Drittländer: https://amtstierarzt.de/attachments/article/1368/2018_ATD_Heft_4_Artikel_Maisack_Amtstier%C3%A4rztlicher_Dienst_04_2018.pdf


14.03.2019

Deutschland: Anklage gegen Jäger wegen Luchstötung (wildbeimwild.com)

Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat das Ermittlungsverfahren wegen illegaler Luchstötung abgeschlossen und dabei einen Teil der Tatvorwürfe mangels Tatnachweis eingestellt sowie im übrigen Anklage zum Amtsgericht Cham wegen unerlaubten Besitzes zweier verbotener Waffen und vorsätzlichem Nachstellen und Töten eines wildlebenden Tieres einer streng geschützten Art erhoben.

Wie bereits wiederholt in den Medien berichtet, wurden Mitte Mai 2015 vier vordere Gliedmaßen von Luchsen im Bayerischen Wald, Bereich Lamer Winkel, aufgefunden. Seither ermittelte die Staatsanwaltschaft Regensburg zunächst gegen Unbekannt, nach Eingang von Hinweisen in der Folge gegen einen konkreten Beschuldigten wegen des Verdachts der Jagdwilderei sowie wegen Verstößen gegen das Bundesnaturschutzgesetz und das Tierschutzgesetz.

Soweit dem Beschuldigten zur Last lag, die beiden Luchse, deren Vorderläufe im Mai 2015 aufgefunden worden waren, getötet zu haben, wurde das Ermittlungsverfahren gegen den Beschuldigten gemäß § 170 Absatz 2 StPO mangels Tatnachweis eingestellt.

Darüber hinaus wurden beim Beschuldigten Körperteile (Pfoten und Ohren) eines anderen Luchses sichergestellt. Dem Beschuldigten konnte auch nicht nachgewiesen werden, daß er für die Tötung dieses Luchses verantwortlich ist, sodaß auch insoweit das Ermittlungsverfahren eingestellt wurde. Schließlich konnte auch nicht nachgewiesen werden, daß der Beschuldigte in weiteren von ihm gegenüber einem Zeugen behaupteten Fällen Wildtiere illegal getötet hat. Konkrete Ereignisse konnten mangels geeigneter Spuren bzw. Beweismittel nicht mit der notwendigen Sicherheit – auch im Hinblick auf Tathandlung, Tatzeit und Tatort – festgestellt werden.

Im Zuge der sehr aufwendig geführten Ermittlungen ergab ein in Auftrag gegebenes Gutachten, daß die aufgefundenen vier Vorderläufe von zwei wildlebenden Europäischen Luchsen, vermutlich einem männlichen und einem weiblichen Tier stammten. Auf einen der Luchse sei bereits mindestens zwei Monate vor seinem Tod zweimal geschossen worden, wobei das Tier verletzt worden sei, aber offensichtlich noch fliehen konnte.

Bei dem anderen Luchs wurden keine Beschußspuren an den Vorderläufen festgestellt. Bei einer Vergleichsuntersuchung der in den Luchspfoten aufgefundenen Geschoßteile und der beim Beschuldigten im Rahmen des Vollzugs einer richterlichen Durchsuchungsanordnung sichergestellten Munition konnte jedoch keine Übereinstimmung festgestellt werden. Ebensowenig erbrachte die Vergleichsuntersuchung der aufgefundenen Luchspfoten mit den beim Beschuldigten sichergestellten Luchspfoten und Luchsohren eine Übereinstimmung.

Allerdings wurden im Rahmen der beim Beschuldigten erfolgten Durchsuchung weitere Beweismittel sichergestellt, aufgrund derer die Staatsanwaltschaft nunmehr Anklage wegen weiterer Tatvorwürfe erhoben hat. Zum einen wurden im Anwesen des Beschuldigten ein Nachtsicht-/-zielgerät sowie ein Wurfstern aufgefunden. Dem Beschuldigten wird deshalb in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft der vorsätzliche Besitz zweier verbotener Waffen zur Last gelegt.

Dazu passend das berührende Video „Jagd ist ein absoluter Widerspruch zur Natur“


14.03.2019

Kater und blinde Hündin suchen dringend warmen Lebensplatz

Eine langjährige Spenderin von ANIMAL SPIRIT und große Katzenfreundin bittet uns wieder um  Vermittlungshilfe: „Ein kleiner Kater von einem Bauernhof sucht einen guten Platz! Ich habe ihn Anfang Februar zu mir genommen, um ihn aufzupäppeln, von den Parasiten zu befreien und zu kastrieren. Nach einer Woche habe ich ihn auf den Hof zurückgebracht. Er ist abends am selben Tag einen km zu mir gelaufen, obwohl er den Weg nicht kannte. Vor unserem Supermarkt wurde er dann von einem kleinen Mädchen gefunden. Ich hatte mich auf diesem Bauernhof um die Kastration vieler Katzen gekümmert. Im Vorfeld dazu könnte ich noch eine weitere Geschichte erzählen. Aber Ihnen sind solche traurige Geschichten ja nicht fremd.

Der Kleine hat sich mittlerweile prächtig entwickelt und ist ca. 6 Monate jung. Er ist ein großer Schmeichler und sehr anhänglich. Da er in einem Katzenverband aufgewachsen ist, wäre es von Vorteil, wenn in seinem neuen Zuhause schon eine noch jüngere Katze leben würde. Er braucht aufgrund seiner Geschichte einen Freigang ohne gefährliche Straße in der Nähe. Da ich schon mehrere Katzen habe und nur 50 m von der Ortsstraße wohne, hätte ich großen Streß, um ihn nicht dieser Gefahr auszusetzen. Vielleicht wäre es möglich ihn in den Newsletter zustellen?“

Kontakt: Irmgard Riepl, OÖ, (+43) 0650/64 68 438 

Freundliche blinde Hündin aus griechischer Tötung sucht dringend Platz!

Diese weiße Hündin (Fotos unten) wurde kürzlich kastriert (Trichter!) und ist seit ihrer Geburt blind, aber sehr freundlich und umgänglich mit anderen Hunden; sie sucht dringend einen Platz für ihr restliches Leben. Sie ist erst zweieinhalb Jahre jung, war aber die meiste Zeit ihres Lebens in einem griechischen shelter. Jetzt ist sie in dieser staatlichen Tötung gelandet und ihr bleiben nur noch wenige Tage, wenn sich kein Platz für sie findet. Sie könnte von einer Tierfreundin mit dem Auto nach Österreich gebracht werden.

Kontakt und Infos: Anja Renz, +43 (0) 664-153 08 82


07.03.2019

Sabine Gustavik schreibt auf facebook diesen dringenden Hilferuf:

Bei uns am Hof findet am 15.03.2019, 10.00 Uhr eine Pferdeversteigerung statt.
Genaueres und Angabe zu den Pferden findet Ihr unter diesem Gerichts-Link.

Bei echtem Interesse von Tierfreunden, kommt und steigert mit - es sind wirklich ganz Liebe Pferde - und sogar ein Fohlen ist dabei!

Die Versteigerung findet im NÖ Weinviertel, in 2251 Ebenthal, Kellergasse 2 statt !

Teilen erwünscht, sodaß sie vielleicht ein zu Hause mit einen Lieben verantwortungsvollen Besitzer finden. Danke!


07.03.2019

Stopp der fünften Generation Mobilfunk (5G)

Bereits mehrmals haben wir in unseren Newslettern - als einzige TS-Organisation - vor den immensen Gefahren für Mensch, Tier und Natur der sich in Vorbereitung bzw. teilweise auch schon in Ausbau befindenden neuen Mobilfunk-Technologie 5G (siehe u.a. die heutige Presseaussendung von T-Mobile) berichtet – siehe z.B. HIER.

Auf der Seite www.stoppt-5g.de sind unter der Überschrift "Stopp der fünften Generation Mobilfunk (5G)" viele weitere interessante Informationen zu dem Thema zu finden: Seit den 90er-Jahren sind inzwischen mehrere Generationen umstrittener Mobilfunktechniken aufgestellt und in Betrieb gesetzt worden.

Bereits von Anfang an warnten namhafte Fachleute vergebens vor der Einführung einer breitangelegten Mikrowellentechnik für die Öffentlichkeit. Seit der Einführung dieser Techniken sind die Krankenstände bedenklich gestiegen und immer mehr Straßen in den Hauptstrahlungsrichtungen der Mobilfunkanlagen gelten als „Krebsstraßen“. Trotz weiterer warnender Ausführungen von Fachleuten, Einrichtungen und Ärzte-Appellen wird an diesen Technologien immer noch festgehalten. Selbst die Einstufung dieser Technologien in die Liste der „krebserregenden Stoffe“ durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zu keinem Stopp geführt. Zudem sollen jetzt weitere Techniken mit dem Namen „5G“ dazu kommen. In den Massenmedien wird den Menschen nach wie vor die vermeintliche Notwendigkeit mit all dem angeblichen Komfort angepriesen. Über die wirklichen Hintergründe und Gefahren wird aber geschwiegen.

Diese Webseite hat sich zur Aufgabe gemacht, genau hier anzusetzen und mit Links zu bestehenden Internetseiten weiterzuhelfen, um hier Licht ins Dunkel zu bringen. Die geplante Installation der 5. Generation des Mobilfunk (5G), trotz aller bereits vorliegenden Studien, ist ein Angriff auf das Leben vieler Menschen und muß verhindert werden.

Eine große Sammlung an Informationen zum Thema Mobilfunk finden sich auf der Seite von www.ulrichweiner.de
Speziell zu 5G: https://ul-we.de/category/faq/5g-nachfolger-von-lte-faq/
Aufgezeichnete Vorträge: https://ul-we.de/category/faq/vortrage/
Weitere Medienbeiträge: www.youtube.de/funkwissen

Mehr dazu auch im Video https://www.kla.tv/13940?autoplay=true

Und in einer 44-Seiten Broschüre zum Thema, sowie unter https://goetterfunke.jimdo.com/5g/

Oder die satirische Reportage „5G – Tausende neuer Mobilfunksender spalten die Bevölkerung – Beispiele aus Bayern“.

Petition dazu: https://weact.campact.de/petitions/stoppt-den-netzausbau-von-5-g


07.03.2019

Jugend begehrt auf für mehr Klimaschutz

Von Dr. Johann Georg Schnitzer, www.dr-schnitzer.de

Dem Beispiel der 16-jährigen schwedischen Schülerin Greta Thunberg folgend, organisieren Schüler und Schülerinnen in ganz Deutschland und vielen anderen Ländern der Welt am letzten Tag der Schulwoche - dem Freitag - Demos für den Klimaschutz. Auf ihrer Website 'Fridays for Future` ( https://fridaysforfuture.de/ ) schreiben sie: 'Die Treibhausgas-Emissionen steigen seit Jahren, noch immer werden Kohle, Öl und Gas abgebaut'.

Deren Endprodukt ist Kohlendioxid CO2. Nun sollte man Folgendes darüber wissen: CO2 ist für das Leben und Wachstum der Pflanzen ebenso wichtig wie der Sauerstoff O2 in der Luft und im Wasser für das Leben der Menschen und Tiere. Außerdem: Der CO2-Gehalt der Atmosphäre hat den Sättigungswert der Klimawirksamkeit nahezu erreicht. Eine weitere Erhöhung hat nur noch eine geringe Auswirkung von weniger als 1° C auf die Durchschnittstemperatur. Darauf weist Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner hin: www.hanspenner.de/klimawandel.htm.

Siehe dazu außerdem den Beitrag 'Wie groß ist eigentlich der CO2-Klimaeinfluß?' von Dipl.-Ing. Peter Dietze www.fachinfo.eu/dietze2018.pdf. Die Leitseite zu allen von Dr. Hans Penner veröffentlichten Fachbeiträgen ist www.hanspenner.de.

Wirklich klimaschädlich ist hingegen Methan. SPIEGEL ONLINE hat schon 2009 darüber berichtet: www.spiegel.de/wissenschaft/natur/weltklima-methan-wirkt-gefaehrlicher-als-angenommen-a-658141.html .

Methan entsteht vor allem in den Mägen von Tieren, die der Mensch in großer Zahl (Massentierhaltungen!) aufzieht, um sie dann zu schlachten und zu essen. Für den Anbau von Futter für diese Tiere wird so viel Ackerfläche gebraucht, daß für den Anbau von Nahrung für die Menschheit Fläche fehlt und ärmere Völker hungern und teils verhungern müssen. Zudem wird für Tierfutteranbau viel Regenwald vernichtet, und die Massen an Tierfäkalien verseuchen das Grundwasser.

Die reicheren Völker werden so zwar satt auf Kosten der ärmeren, aber weil ihre Ernährungsgewohnheiten für den Menschen nicht artgerecht sind, werden sie gleichzeitig davon chronisch krank, und sie verlieren sogar zunehmend ihren Verstand, wie unschwer an weltweiten und nationalen Krisen zu erkennen ist. Während früher die Menschen mit zunehmendem Alter Weisheit erlangten, werden sie heutzutage in rasch zunehmender Zahl schon ab mittlerem Lebensalter schwachsinnig (dement).

Daß Politiker nichts zur Beendigung dieser Katastrophen unternehmen und keine Gesundung von Mensch und Umwelt in Angriff nehmen, liegt an zahlreichen massiven wirtschaftlichen Interessen, die mit den heutigen Zuständen verbunden sind oder diese sogar direkt verursachen. Siehe dazu mehr in 'Arbeitsvisionen II für Europa - Gesundheit statt Krankheitsunwesen'  www.dr-schnitzer.de/emailnachrichten-arbeitsvisionen-II-fuer-europa.html .

Was möglich wäre und vielleicht sogar möglich wird, wenn die heute rebellierende Jugend erst einmal den wirklichen Einblick in diese Zusammenhänge gewinnt, zeigt unter anderem dieser Beitrag: Artgerechte Ernährung - eine kluge Entscheidung
www.dr-schnitzer.de/emailnachrichten-artgerechte-ernaehrung-kluge-entscheidung.html