Sie sind hier

Zitate berühmter Vegetarier, Ethiker und Philosophen

Durch alle Zeiten hindurch hat es schon immer Stimmen gegeben, die eindringlich auf die Notwendigkeit fleischloser Ernährung hinweisen. Es sind nicht alle Menschen Ungeheuer! Durch die Jahrtausende hindurch hat sich bezüglich der Tiere auch stets die Intelligenzia zu Wort gemeldet und dafür plädiert, jedes Lebewesen zu achten und zu schonen, und in erster Linie die größten Geister haben sich für die leidende Kreatur ausgesprochen!


Die folgenden Zitate - chronologisch geordnet - sprechen für sich:

Laotse (um 604–517 v. Chr, chinesischer Philosoph): "Seid gut zu den Menschen, zu den Pflanzen und zu den Tieren! Hetzt weder Menschen noch Tiere, noch fügt ihnen Leid zu."

Pythagoras (griechischer Mathematiker und Philosoph, ca. 582-496 v.Chr.):
„Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Mensch wieder zurück.“

"Solange Menschen Tiere massakrieren, werden sie sich auch gegenseitig umbringen!"

“Wer mit einem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen des Tieres vor Angst, taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und wer das Tier verspeist, dem er selber das Futter gereicht hat – wie weit ist ein solcher Mensch noch vom Verbrechen entfernt?“

"Welch ein vermessenes Tun, im Fleische das Fleisch zu versenken, den begehrlichen Leib mit verschlungenem Leibe zu mästen und mit des Lebenden Tod ein Lebender sich zu erhalten!"

Buddha (um 560–480 v. Chr., indischer Philosoph und Erleuchteter): "Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keines möge ein Unheil treffen! Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen. Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein, und quäle nicht und töte nicht."

"Kein Fleisch mehr zu essen bedeutet, in jenen Strom einzutauchen, der ins Nirvana führt."

"Meine Liebe gehört den Kreaturen, die keine Füße haben; auch denen mit zwei Füßen, und ebenso denen, die viele Füße haben. Möge alles Geschaffene und Lebendige, mögen alle Wesen, welcher Art auch immer sie seien, nichts erfahren, wodurch ihnen Unheil droht. Möge ihnen niemals Böses widerfahren."

Empedokles (um 483–423 v. Chr., griechischer Naturphilosoph und Prophet): "Werdet ihr nicht der fluchbeladenen Schlachtung ein Ende bereiten? Seht ihr nicht, daß ihr euch in blinder Unwissenheit der Seele selbst zerstört?"

Horaz (65 – 8 v.Chr., klassischer Dichter Roms):
Wage es, weise zu sein! Höre auf, Tiere zu töten! Wer die Stunde des rechten Lebens hinausschiebt, gleicht nur dem Bauern, der darauf wartet, bis der Fluß versiegt, ehe er ihn überquert.“

Ovid (43 v.Chr. - 17 n.Chr., römischer Dichter und Philosoph):
„Das Zeitalter welches wir das Goldene benannt haben, war gesegnet mit den Früchten der Bäume und mit den Kräutern, welche die Erde hervorbringt, und der Mund der Menschen wurde nicht mit Blut befleckt. Damals bewegten die Vögel ihre Schwingen sicher in den Lüften, und der Hase durchstreifte das freie Feld ohne Furcht. Damals wurde der Fisch nicht das arglose Opfer des Menschen. Jeder Ort war ohne Verrat; keine Ungerechtigkeit herrschte – alles war von Friede erfüllt. In späteren Zeitaltern schmähte und verachtete ein Unheilstifter diese reine einfache Nahrung und versenkte in seinen gefräßigen Wanst Speisen, die von Leichnamen herrühren. Damit öffnete er zugleich der Schlechtigkeit den Weg.“

Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr., römischer Philosoph und Stoiker): „...Und begann, mich der Fleischnahrung zu enthalten. Schon nach Jahresfrist fiel mir diese Gewohnheit nicht nur leicht, sondern war mir angenehm. Ich hatte das Gefühl grösserer geistiger Beweglichkeit.“

Jesus Christus im apokryphen (also von der Kirche nicht autorisierten) "Evangelium der Essener": Denn wahrlich, ich sage euch, der, der tötet, tötet sich selbst, und wer vom Fleisch erschlagener Tiere ißt, ißt vom Körper des Todes. Aber ich sage euch: Tötet weder Mensch noch Tier, noch die Nahrung die euer Mund aufnimmt. Denn wenn ihr lebendige Nahrung eßt, wird sie euch beleben, aber wenn ihr eure Nahrung tötet, wird euch die tote Nahrung ebenfalls töten.“

"Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. Er machte eine Geissel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stieß er um." (Johannes 2.13-15, Einheitsübersetzung)

Plutarch (ca. 45-125, griechischer Schriftsteller):
"Für ein kleines Stückchen Fleisch nehmen wir den Tieren die Seele sowie Sonnenlicht und Lebenszeit."

„Niemals sollen die Menschen so weit sich vergessen und die lebende Kreatur behandeln wie alte Schuhe und abgenützte tote Geräte, die sie fortwerfen mögen, wenn sie nicht mehr zu gebrauchen sind. Wir sollen es nicht tun, und uns niemals bei alten lebendigen Wesen nach dem Nutzen fragen, den sie nur schwach oder gar nicht mehr haben. Wir sollen sie behalten, und sei es auch nur, um daraus Barmherzigkeit gegen Menschen zu lernen. Ich würde kein altes Pferd und keinen alten Ochsen, der sich einmal für mich geplagt hat, verkaufen können…“

„Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erstemal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrien, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen. ... Wir schlachten harmlose, zahme Geschöpfe ohne Stacheln und Zähne, die uns onehin nichts anhaben könnten. Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen. Wenn ihr nun behaupten wollt, daß die Natur solche Nahrung für euch vorgesehen hätte, dann tötet selbst, was ihr zu essen gedenkt – jedoch mit euren naturgegebenen Mitteln, nicht mit Hilfe eines Schlachtmessers, einer Keule oder eines Beils.“

Plinius der Jüngere (ca. 61-115, römischer Senator und Naturforscher):
"Sie sollen sich lieber an den gesunden Kohl und an Getreidebrei halten als an Fasane und Perlhühner."

Franz von Assisi (1182-1226, Begründer des Franziskaner-Ordens):
"Gott wünscht, daß wir den Tieren beistehen, wenn sie der Hilfe bedürfen. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat das gleiche Recht auf Schutz!"

"Brüder, solange wir noch Zeit haben, laßt uns Gutes tun!"

"Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Schwestern und Brüder."

„Daß mir der Hund das Liebste sei, sagst Du, o Mensch sei Sünde.
Ein Hund bleibt Dir im Sturme treu, ein Mensch nicht mal im Winde.”

Leonardo da Vinci (1452-1519, italienisches Universalgenie):
„Wahrlich ist der Mensch der König der Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!“

„Ich habe schon in den jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und der Tag wird kommen, an dem das Töten eines Tieres genauso als Verbrechen betrachtet wird wie das Töten eines Menschen."

„Du hast den Menschen als König der Tiere bezeichnet – ich aber würde sagen: König der Raubtiere, unter denen du das größte bist; denn hast du sie nicht getötet, damit sie dir zur Gaumenbefriedigung dienen, wodurch du dich zum Grabe aller Tiere machst? Erzeugt denn die Natur nicht genug Vegetabilien, mit denen du dich sättigen kannst?“

Paracelsus (1493-1541, schweiz-österr. Arzt, Alchemist, Astrologe, Mystiker und Philosoph):
"Jedes Land bringt alles das hervor, was für seine Bewohner als Nahrung und als Arznei vonnöten ist. Kohl: Er ist unter den Kräutern das Edelste, das gegessen wird."

Michel de Montaigne (1533-1592, französischer Philosoph, Poet und Politiker):
Wie kann der Mensch ein Tier als Biest bezeichnen, da er doch diese Bezeichnung selber verdient?

Voltaire (1694 - 1778, französischer Philosoph und Schriftsteller):
Gewiß ist es, daß dieses scheußliche Blutbad, welches unaufhörlich in unseren Schlachthäusern und Küchen stattfindet, uns nicht mehr als ein Übel erscheint; im Gegenteil betrachten wir diese Scheußlichkeiten, welche oft pestilenzialisch wirken, als einen Segen des Herrn und danken ihm in unseren Gebeten für unsere Mördereien. Kann es denn aber etwas Abscheulicheres geben, als sich beständig von Leichenfleisch zu ernähren?“

Jean-Jacques Rousseau (1712-1778, Genfer Schriftsteller, Philosoph und Komponist):
"Ein Beweis, daß der Geschmack der Fleischkost dem Menschen nicht natürlich ist, liegt auch darin, daß die Kinder eine Abneigung gegen solche Speisen haben."

Denis Diderot (1713-1784, französischer Enzyklopädist): „Gibt es nicht Nahrungsmittel, ohne daß man Blut gebraucht? Heißt es nicht die Menschen zur Grausamkeit ermutigen, wenn man ihnen gestattet, den Tieren das Messer in das Herz zu stoßen?“

Immanuel Kant (1724-1804, deutscher Philosph): „Die Grausamkeit gegen die Tiere ist der Pflicht des Menschen gegen sich selbst entgegengesetzt.“

„Unter allen Lebensweisen ist das Jagdleben ohne Zweifel der gesitteten Verfassung am meisten zuwider; das Noachische Blutverbot scheint uranfänglich nichts anderes als das Verbot des Jägerlebens gewesen zu sein.“

Jeremy Bentham (1748-1832, englischer Jurist, Philosoph und Sozialreformer):
“Wesentlich ist nicht die Zahl der Beine, die Behaarung, oder Farbe der Haut (…) Ein erwachsenes Pferd oder ein erwachsener Hund sind weitaus verständiger als ein Kind, das einen Tag, eine Woche, oder sogar einen Monat alt ist. Doch selbst wenn das nicht so wäre, was würde das ändern? Die Frage ist nicht, können sie denken oder sprechen, sondern - können sie leiden?"

"Der Tag mag kommen, an dem der Rest der belebten Schöpfung jene Rechte erwerben wird, die ihm nur von der Hand der Tyrannei vorenthalten werden konnten. Die Franzosen haben bereits entdeckt, daß die Schwärze der Haut kein Grund ist, ein menschliches Wesen hilflos der Laune eines Peinigers auszuliefern. Vielleicht wird eines Tages erkannt werden, daß die Anzahl der Beine, die Behaarung der Haut oder die Endung des Kreuzbeins ebenso wenig Gründe dafür sind, ein empfindendes Wesen diesem Schicksal zu überlassen."

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832, deutscher Dichterfürst):
"Ich bin einer von jenen, die überzeugt sind, daß die gesündeste und naturgemäßeste Nahrung die Gemüse, Früchte und Milchprodukte für den Menschen bleiben und daß die vegetarische Kost ein einfaches Leben und hohes Denken gewährleistet."

Wilhelm Dietler (1757-1830, deutscher Philosophie-Professor und Schriftsteller): "Es gibt nämlich viele Jagdliebhaber, die wirklich zum Morden und Bösen abgehärtet sind – abscheuliche Ungeheuer, lechzend nach Blut, gewohnt an Jammergewinsel, denen es nie gefällt, als unter lärmenden, berauschenden Lustbarkeiten."

Jean Paul (1763-1825, deutscher Dichter):
„Gerechter Gott! Aus wie vielen Marterstunden durch das Töten von Tieren lötet der Mensch eine einzige Festminute für seine Zunge zusammen!“

Alexander von Humboldt (1769-1859, Begründer der wissenschaftlichen Erdkunde):
Grausamkeit gegen die Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.“

"Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintlich hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen. Können wir uns wundern, daß diese sogenannten Kulturvölker immer mehr einem furchtbaren Weg des Abstieges entgegengehen?“

„Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, d.h. als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren.“

„Wo ein Jäger lebt, können 10 Hirten leben, 100 Ackerbauern und 1000 Gärtner.“

"Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommmen ist."

Joseph von Görres (1776-1848, deutscher Schriftsteller): „Wer über das gewöhnliche Leben hinaus will, der scheut blutige Nahrung und wählt nicht den Tod zu seinem Speisemeister.“

Arthur Schopenhauer (1788-1860, deutscher Philosoph, Ethiker und Autor):
"Die Güte des Herzen besteht in einem tiefen, universellen Mitleid mit allem, was Leben hat."

"Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen."

"Der Mensch ist im Grunde ein wildes, entsetzliches Tier."

"Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein."

"Nicht nur Erbarmen, sondern Gerechtigkeit sind wir den Tieren schuldig."

"Die Moral des Christentums hat wahrlich eine große und wesentliche Unvollkommenheit darin, daß sie ihre Vorschriften auf den Menschen beschränkt und die gesamte Tierwelt rechtlos läßt."

Alphonse de Lamartine (1790-1869, französischer Poet, Lyriker und Politiker):
"Wir haben nicht zwei Herzen – eins für die Tiere und eins für die Menschen. In der Gewaltausübung gegenüber ersteren und der Gewaltausübung gegen letztere gibt es keinen anderen Unterschied als derjenige des Opfers."

Viktor Hugo (1802-1885, französischer Schriftsteller und erster Präsident der "Liga gegen Vivisektion"): „Einen Stier zu foltern zur Belustigung, zum Vergnügen, bedeutet weit mehr als ein Tier zu foltern; es bedeutet, ein Bewußtsein zu foltern!“

Ralph Waldo Emerson (1803-1882, amerikanischer Schriftsteller und Politiker):
„Sie haben sie zu Mittag gegessen; und wie sorgfältig auch immer das Schlachthaus in einer taktvollen Entfernung von einigen oder vielen Kilometern verborgen sein mag – Sie sind mitschuldig.“

Charles Darwin (1809-1882, britischer Naturforscher, Begründer der Evolutionstheorie):
"Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück; sie werden durch dieselben Gemütsbewegungen betroffen wie wir."

Abraham Lincoln (1809-1865, 16. Präsident der USA):
"Ich bin für Tierrechte ebenso wie für Menschenrechte. Das ist es, was einen vollkommenen Menschen ausmacht."

Berthold Auerbach (1812-1882, deutscher Schriftsteller):
"Der untrügliche Gradmesser für die Herzensbildung eines Volkes und eines Menschen ist, wie sie die Tiere betrachten und behandeln."

Richard Wagner (1813-1883, deutscher Komponist, Schriftsteller und Dirigent):
"Was erwarten wir von einer Religion, wenn wir das Mitleid mit den Tieren ausschließen?"

"War uns der Anblick des den Göttern geopferten Stieres ein Gräuel geworden, so wird nun in sauberen von Wasser durchspülten Schlachthäusern ein tägliches Bludtbad der Beobachtung aller derer entzogen, die sich beim Mittagsmahl die bis zur Unkenntlichkeit hergerichteten Leichenteile ermorderter Haustiere wohl schmecken lassen."

„Ich weiß nicht, wie der Liebe Gott einmal mein Lebenswerk bewerten wird. In den letzten Wochen habe ich über fünfzig Partiturseiten vom Parsifal geschrieben und drei jungen Hunden das Leben gerettet. Warten wir ab, was gewichtiger auf die Waagschale drücken wird.“

Isaac Pitman (1813-1897, Erfinder der englischen Stenographie):
"Ein Grund für den Vegetarismus sollte mehr herangezogen werden. Ich meine den Appell an das sittliche Bewußtsein, daß wir nicht durch Stellvertreter tun lassen dürfen, was wir nicht selbst tun würden."

Herman Melville (1819-1891, amerikan. Schriftsteller):
"Es gibt keine Torheit der Tiere auf Erden, welche der Irrsinn der Menschen nicht unendlich weit übertrifft."

Fjodor M. Dostojewski (1821-1881, russischer Schriftsteller):
"Liebe die Tiere, liebe jegliches Gewächs und jegliche Dinge! Wenn du alles liebst, so wird sich dir das Geheimnis Gottes in allen Dingen offenbaren!"

"Liebet die Tiere! Gott hat ihnen die Uranfänge des Denkens und eine ungetrübte Freude gegeben. Die stört ihnen nicht, quält sie nicht und nehmt ihnen nicht die Freude."

Leo Tolstoi (1828-1910, russischer Schriftsteller):
Solange es Schlachthöfe gibt, wird es Schlachtfelder geben.

„Wenn der Mensch ernstlich und aufrichtig den moralischen Weg sucht, so ist das erste, wovon er sich abwenden muß, die Fleischnahrung. Denn abgesehen von der Aufregung der Leidenschaften, die durch diese Nahrung verursacht wird, ist dieselbe ganz einfach unsittlich, weil sie eine dem sittlichen Gefühl widersprechende Tat, das Morden, erfordert. Vegetarismus gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen können, ob das Streben des Menschen nach moralischer Vollkommenheit echt und ernstgemeint ist.“

"Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt, und damit auch von der Tierquälerei zur Menschenquälerei."

„Fleischessen ist ein Überbleibsel der größten Rohheit; der Übergang zum Vegetarismus ist die erste und natürlichste Folge der Aufklärung.“

„Der Mensch kann leben und gesund sein, ohne daß er zu seiner Ernährung Tiere tötet. Wenn er also Fleisch ißt, so ist er mitschuldig am Morde von Tieren, nur um seinen Geschmack zu schmeicheln. So zu handeln, ist unmoralisch. Das ist so einfach und unzweifelhaft, daß es unmöglich ist, nicht beizustimmen. Aber weil die Mehrzahl noch am Fleischgenuß hängt, so halten ihn die Menschen für gerechtfertigt.“

„Wenn Du keinen Menschen töten kannst – gut ; Kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten – noch besser ; keine Fische und Insekten – noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht – Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst."

Tolstoi hatte seine Tante, die eine passionierte Fleischesserin war, zu sich eingeladen. Sogleich nach ihrer Ankunft führte er sie ins Eßzimmer, wo sie den Truthan lebend auf ihrem Teller gebunden vorfand. Er sagte zu ihr: "Umbringen mußt du ihn schon selber, wir haben es nicht übers Herz bringen können."

„Das Mitleid bleibt immer dasselbe Gefühl, ob man es für einen Menschen oder für eine Fliege empfindet. Der dem Mitleid zugängliche Mensch entzieht sich in beiden Fällen dem Egoismus und erweitert dadurch die moralische Befriedigung seines Lebens.“

Wilhelm Busch (1832-1908, deutscher Dichter und Zeichner):
Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jeder Fleischgenuß als Kannibalismus gilt.

"Das Messer blitzt, die Schweine schrein, man muß sie halt benutzen. Denn jeder denkt: wozu das Schwein, wenn wir es nicht verputzen? Und jeder schmunzelt, jeder nagt - nach Art der Kannibalen. Bis man dereinst Pfui Teufel! sagt- zum Schinken aus Westfalen.

Émile Zola (1840-1902, französischer Schriftsteller):
Die Sache der Tiere steht höher für mich als die Sorge, mich lächerlich zu machen.

August Bebel (1840-1913, sozialistischer deutscher Politiker und Publizist):
"Offenbar tritt in dem Maße, wie die Kultur sich hebt, an die Stelle der Fleischkost die Pflanzenkost."

Bertha von Suttner (1843-1914, österr. Friedensforscherin und Schriftstellerin): "Wer die Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann, dem es aber, sobald er außer Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, daß es schreit und zuckt, der hat wohl Nerven, aber - Herz hat er nicht!"

Peter Rosegger (1843-1918, österr. Schriftsteller): "Das Tier hat ein fühlendes Herz wie du, das Tier hat Freude und Schmerz wie du, das Tier hat einen Hang zum Streben wie du, das Tier hat ein Recht zu leben wie du.“

"Es zeugt von Heuchelei, wenn ein Fleischesser mit Verachtung auf die Schlachter hinabblickt; denn der Mensch ist nicht nur verantwortlich für die Handlungen, die er selbst ausführt, sondern auch für die Handlungen, die er von andern ausführen läßt."

Friedrich Nietzsche (1844-1900, deutscher Philosoph):
„Alle antike Philosophie war auf Sinn des Lebens gerichtet und lehrte eine gewisse Bedürfnislosigkeit. In diesem Betracht haben die wenigen philosophischen Vegetarier mehr für die Menschheit geleistet als alle neuen Philosophen – und solange die Philosophen nicht den Mut gewinnen, eine ganz veränderte Lebensweise anzustreben und durch ihr Beispiel aufzuzeigen, ist es nichts mit ihnen."

"Wenn der Mensch ernstlich und aufrichtig den moralischen Weg sucht, so ist das erste, wovon er sich abwenden muß, die Fleischnahrung. Vegetarismus gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen können, ob das Streben des Menschen nach moralischer Vollkommenheit echt und ernstgemeint ist."

Paul Förster (1844-1925, deutscher Publizist und Politiker):
"Das Recht der Tiere ist von allen höheren Völkern und Menschen seit je anerkannt worden. Ihnen erwächst der Schutz des Tieres als sittliche Pflicht. Gerade die starken, die schaffenden Geister haben sich immer dazu bekannt."

Thomas Alva Edison (1847-1931, amerikanischer Erfinder, unter anderem der Glühbirne, des Grammophons und des Mikrophons):
„Ich bin ein Vegetarier und Antialkoholiker, weil ich so besser Gebrauch von meinem Gehirn machen kann.“

J. H. Kellog (1852-1934, amerikanischer Arzt):
Eine tote Kuh oder ein totes Schaf auf der Weide gilt als Kadaver. Das selbe Aas, präpariert und beim Fleischer hängend, wird als Nahrung bezeichnet!

George Bernard Shaw (1856-1950, englisch-irischer Dramatiker):
Tiere sind meine Freunde, und meine Freunde esse ich nicht!

„Wenn der Mensch den Tiger umbringen will, nennt man das Sport. Wenn der Tiger den Menschen umbringen will, nennt man das Bestialität.“

(JBS Wurde von einem Teil seiner Bekannten für „verrückt“ erklärt): "Wir brauchen auf dieser Welt dringend ein paar Verrückte, denn seht nur, wie weit uns die „Normalen“ gebracht haben.“

„Solange die Menschen die wandelnden Gräber der von ihnen ermordeten Tiere sind, wird es Krieg geben auf dieser Erde.“

Nikola Tesla (1856-1943, kroatisch-amerikanischer Physiker und genialer Erfinder): „Dem Anbau von Gemüse ist sicherlich der Vorzug zu geben, und ich denke, daß die vegetarische Lebensweise eine empfehlenswerte Abweichung von den bestehenden barbarischen Gewohnheiten ist. … Viele Rassen, die fast ausschließlich von Gemüse leben, weisen eine hervorragende Körperverfassung und Stärke auf. … In Hinsicht auf diese Tatsachen sollte jede Anstrengung unternommen werden, das mutwillige und grausame Schlachten von Tieren zu beenden, das unsere moralischen Werte zerstören muß.“

Sigmund Freud (1856-1939, Psychologe und Psychiater, Begründer der Psychoanalyse):
"Ich ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor. Gewiß, ein wildes Tier ist grausam. Aber die Gemeinheit ist das Vorrecht des zivilisierten Menschen."

William Ralph Inge (1860–1954, englischer Geistlicher und Bischof):
„Wir haben den Rest der Schöpfung, die Tiere, versklavt. Unsere entfernten Verwandten mit Fell und Federn behandeln wir so übel, daß sie ohne jeden Zweifel, wenn sie eine Religion ausarbeiten könnten, den Teufel als Menschen darstellen würden.“

Rudolf Steiner (1861-1925, Begründer der Anthroposophie): „Seiner Nahrung aus der Pflanzenwelt verdankt der Mensch, daß er hinaufblicken kann zu den grossen Zusammenhängen der Dinge, die aus den engen Grenzen des persönlichen Seins entspringen… Überall, wo der Mensch frei und unbekümmert aus den grossen Gesichtspunkten heraus Leben und Denken regelt, da verdankt er diesen Überblick seiner Nahrungsbeziehung zur Pflanzenwelt… Die Pflanzennahrung wird einen immer weiteren Raum einnehmen in der menschlichen Nahrung.“

„Essen Sie gerne Hunde- oder Katzenfleisch? - Ganz gewiß nicht. Sehen Sie und mich ekelt auch das Fleisch von anderen Tieren.“

Sven Hedin (1865-1952, schwedischer Entdeckungsreisender und Asienforscher):
Ich habe es nie über mich gewinnen können, ein Lebenslicht auszulöschen, das aufs neue anzuzünden mir die Macht fehlt.

Romain Rolland (1866-1944, französischer Dichter):
Die Grausamkeit gegen die Tiere und auch schon die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihrem Leiden ist meiner Ansicht nach eine der schwersten Sünden des Menschengeschlechts. Sie ist die Grundlage der menschlichen Verderbtheit."

"Wenn der Mensch so viel Leiden schafft, welches Recht hat er dann, sich zu beklagen, wenn auch er selbst leidet?

Max Bircher-Benner (1867-1939, Schweizer Arzt und Ernährungspionier):
„Wir Ärzte werden an der Universität über Krankheitsursachen nur sehr unzureichend ausgebildet. Dies gilt insbesondere auf dem Ernährungsgebiet.“

„Je mehr Raum die Fleischnahrung und die Reizmittel in der Kost einnehmen, um so geringer werden die Leistungen, die Tugend und physischen Kräfte eines Volkes. In denjenigen Völkern aber, welche an einer ausschließlich oder vorwiegend pflanzlichen Kost festhalten, schlummert eine überraschende Entwicklungskraft… Die Wirkung der Nahrung erstreckt sich nicht nur auf das Individuum, sondern auf die Reihe der Generationen.“

Maxim Gorki (1868-1936, russischer Schriftsteller):
"Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen."

Mahatma Gandhi (1869-1948, indischer Unabhängigkeitskämpfer, Politiker und Vertreter des gewaltlosen Widerstandes):
Ich glaube, daß spiritueller Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, daß wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten.“

„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.

"Die Erde hat genug für die Bedürfnisse eines jeden Menschen, aber nicht für seine Gier."

"Die gewaltsamste Waffe der Welt ist die Eßgabel!"

„Für mich ist das Leben eines Lamms nicht weniger wertvoll als das Leben eines Menschen. Und ich würde niemals um des menschlichen Körpers willen einem Lamm das Leben nehmen wollen. Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto grösser ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit.“

„Die Vivisektion ist das schwärzeste aller schwarzen Verbrechen, deren der Mensch sich heute schuldig macht.“

Christian Morgenstern (1871-1914, deutscher Schriftsteller):
"Wenn der moderne Mensch die Tiere, denen er sich als Nahrung bedient, selbst töten müßte, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Unermeßliche steigen."

„Ich war im Garten (Zoo), wo sie all die Tiere gefangen halten; glücklich schienen viele, in heitern Zwingern treibend muntre Spiele. Doch andre hatten Augen, tote, stiere! Ein Silberfuchs, ein wunderzierlich Wesen, besah mich unentwegt mit stillen Blicken; Er schien so klug sich in sein Los zu schicken; Doch konnte ich in seinem Innern lesen. Und andre sah ich mit verwandten Mienen, Und andre rastlos hinter starren Gittern… Von wunder Liebe fühlt‘ ich mich erzittern, Und meine Seele wurde eins mit ihnen.“

„Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.“

Rosa Luxemburg (1871-1919, deutsch-polnische Friedensaktivistin und Politikerin):
„..ein zu wichtigem Tun eilender Mensch, der aus roher Unachtsamkeit einen Wurm zertritt, begeht ein Verbrechen.“

"Ich interessiere mich nicht sonderlich für die Religion eines Menschen, wenn sie nicht auch zum Nutzen seines Hundes oder seiner Katze ist."

Albert Schweitzer (1875-1965, elsässischer Theologe und Missionsarzt; Friedensnobelpreisträger 1952):
„Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“

Meine Ansicht ist, daß wir, die für die Schonung der Tiere eintreten, ganz dem Fleischgenuß entsagen, und auch gegen ihn reden.“

„Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Ehrfurcht vor dem Leben bedeutet Abscheu vor dem Töten."

„Wer die Würde der Tiere nicht respektiert, kann sie ihnen nicht nehmen, aber er verliert seine eigene.“

„Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.“

„Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegen alles, was lebt.“

„Ich gebe mir darüber Rechenschaft, daß die Gewohnheit, Fleisch zu essen, nicht mit erhabenen Gefühlen in Übereinstimmung steht.“

Magnus Schwantje (1877-1959, deutscher Schriftsteller, Pazifist und Tierrechtler):
"Ehrfurcht vor dem Leben ist Abscheu vor dem Töten. Tierschutz ist Menschenschutz. Wir schützen durch ihn die Menschenseele vor Verrohung.“

„Auch wenn wir gar nicht hoffen könnten, daß jemals alle Menschen zur vegetarischen Lebensweise übergehen werden, hätte niemand deswegen das Recht, Fleisch zu essen. Ein Unrecht bleibt auch dann ein Unrecht, wenn alle es verüben.“

„Ich sage ja nicht, daß jeder Mensch, der vegetarisch lebt, gerecht sei, sondern, daß jeder der nicht vegetarisch lebt, dadurch ungerecht handelt.“

„Es zeugt von Heuchelei, wenn ein Fleischesser mit Verachtung auf die Schlachter hinabblickt; denn der Mensch ist nicht nur verantwortlich für die Handlungen, die er selbst ausführt, sondern auch für die Handlungen, die er von andern ausführen läßt!“

"Dieser besondere, nur bei der Jagd eigentümliche Reiz, kann also nur durch die Lust am Töten, die Grausamkeit, die in so vielen Menschen schlummert, erklärt werden. Den Gedanke der Naturschönheit kann die Jagd nicht erhöhen, sondern nur beeinträchtigen."

Albert Einstein (1879-1955, deutsch-amerikanischer Physiker, Nobelpreisträger 1928):
„Ich habe die Tierleichen immer mit etwas schlechtem Gewissen gegessen. So lebe ich jetzt fettlos, fleischlos, fischlos dahin, fühle mich aber ganz wohl dabei. Fast scheint mir, daß der Mensch gar nicht als Raubtier geboren ist.“

Rein durch ihre physische Wirkung auf das menschliche Temperament würde die vegetarische Lebensweise das Schicksal der Menschheit äußerst positiv beeinflussen können.

„Nichts wird die menschliche Gesundheit und das Überleben auf der Erde so begünstigen wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.“

"Bezogen auf die Klimabelastung ergibt sich bei der fleischhaltigen Komponente (z.B. Frikadelle) die 13-fache Menge an CO2-Äquivalenten gegenüber der fleischlosen Komponente (z.B. Getreidebratling)."

"Durch die Senkung des Fleischkonsums auf ein auch der Gesundheit förderliches Maß könnten ein Viertel oder mehr der klimarelevanten Emissionen vermieden werden."

"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, daß sich etwas ändert."

"Wir müssen umdenken, wenn wir überleben wollen."

Manfred Kyber (1880-1933, deutsch-baltischer Schriftsteller und Lyriker):
„Tierschutz ist keine Liebhaberei, sondern eine ernste, sittliche Pflicht im Interesse des Volks, des Staates und der Menschlichkeit."

"Es ist nicht leicht, heute über Tierschutz und Kultur zu schreiben für eine Menschheit, die weder das eine noch das andere ihr eigen nennen kann. Denn unsere zivilisatorischen Errungenschaften bedeuten keine Kultur, so gerne und so oft sie auch damit verwechselt werden, und unser naturfernes mechanisiertes Schablonendenken hat uns vom eigentlichen Menschentum weit genug hinweg geführt ..."

"Die Menschen glauben meist, zwischen ihnen und den Tieren sei ein Abgrund. Es ist nur eine Stufe im Rade des Lebens. Denn alle sind wir Kinder einer Einheit. Um die Natur zu erkennen, muß man ihre Geschöpfe verstehen. Um ein Geschöpf zu verstehen, muß man in ihm den Bruder sehen."

„Die Vivisektion ist die größte und gemeinste Kulturschande der Gegenwart, sie ist moralisch und intellektuell dem Irrwahn der Hexenprozesse völlig gleichzustellen, und kein Volk, das sie duldet, hat ein Recht, sich ein Kulturvolk zu nennen.“

„Die Menschheit wird entweder vorwiegend zur fleischlosen Ernährung übergehen oder sie wird sich gegenseitig totschlagen um einen Kannibalismus, der nicht mehr zu befriedigen ist. In der fleischlosen Ernährung liegt tatsächlich die Lösung der sozialen Frage. Kein Volk kann satt werden, wenn es das dreifache von dem essen will, was es braucht zu einer menschenwürdigen und seelisch und körperlich gesunden Ernährung.“

„Die fleischlose Ernährung ist die Ernährung der Menschen nicht einer fernen, sondern in einer nahen Zukunft. Es ist unmöglich so viel Fleisch auf den Markt zu bringen, als diese stets wachsende Menschenmenge verlangt .“

„Das Töten an sich verroht, ebenso die Gleichgültigkeit den Qualen der Tiere gegenüber, und der Fleischgenuß selbst macht plumper und roher, ganz abgesehen davon, daß Fleischgenuß meist mit Alkoholverbrauch verbunden zu sein pflegt. Alkohol und Fleischgenuß ziehen den Menschen herab und machen ihn unempfänglich für die feineren Daseinsschwingungen im Kosmischen und in sich selbst.“

Leonard Nelson (1882-1927, deutscher Philosoph): „Es ist der untrüglichste Maßstab für die Redlichkeit des Geistes einer Gesellschaft, wie weit sie die Rechte der Tiere anerkennt. Denn während die Menschen sich nötigenfalls, wo sie als einzelne zu schwach sind, um ihre Rechte wahrzunehmen, durch Koalition, vermittelst der Sprache, zu allmählicher Erzwingung ihrer Rechte zusammenschliessen können, ist die Möglichkeit solcher Selbsthilfe den Tieren versagt, und es bleibt daher allein der Gerechtigkeit der Menschen überlassen, wie weit diese von sich aus die Rechte der Tiere achten wollen.“

Elly Ney (1882-1968, deutsche Pianistin):
"Der Vegetarismus ist mir seit Jahrzehnten ein inneres Anliegen, und ich halte ihn für die naturgemäße Lebensweise des Menschen. Es ist mir unbegreiflich, daß nicht jeder Tierfreund zugleich Vegetarier ist."

Franz Kafka (1883-1924, österreichisch-tschechischer Schriftsteller):
Nun kann ich euch in Frieden betrachten; ich esse euch nicht mehr. (Beim Betrachten von Fischen in einem Aquarium).

Khalil Gibran (1883-1931, libanesich-amerikanischer Schriftsteller, Poet und Maler):
"Die Tiere brechen die von Menschen gemachten Gesetze, sie sind dem Herzen Gottes am nächsten."

Theodor Heuss (1884-1963, deutscher Politiker, erster Bundespräsident der BRD):
"Je früher unsere Jugend von sich aus jede Rohheit gegen Tiere als verwerflich anzusehen lernt, je mehr sie darauf achtet, daß aus Spiel und Umgang mit Tieren nicht Quälerei wird, desto klarer wird auch später ihr Unterscheidungsvermögen werden, was in der Welt der Großen Recht und Unrecht ist."

,,Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf.”

Edward Bach (1886-1936, englischer Arzt, er entwickelte die Bach-Blütentherapie):
"Die Menschheit steht schon tief in der Schuld des Tierreichs, dessen Angehörige sie gequält und vernichtet hat."

Kurt Tucholsky (1890-1935, deutscher Journalist und Schriftsteller):
„Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: NEIN!“

Martin Niemöller (1892-1984, dt. Theologe, von 1937–1945 Häftling in den KZs Sachsenhausen und Dachau):
„Ich entsinne mich, daß ich während eines Urlaubaufenthalts von 1967 im russischen Wald bei Cavidovo zum ersten Mal eine solche 'Hühnerfabrik' gesehen und besucht habe und daß mein erster Eindruck – und er hat sich später nie geändert – der war: das muß für die armen Tiere ja schlimmer sein als was wir im Konzentrationslager die Jahre hindurch haben ausstehen müssen!“

Werner Kollath (1892-1970, deutscher Arzt Forscher und Ernährungswissenschaftler):
„Laßt unsere Nahrung so natürlich wie möglich! Daß auch die höchstentwickelte und verfeinerte Technik kein Leben aus Totem zu erzeugen vermag. Unser Wissen kann uns nicht helfen, wohl aber unser Gewissen.“

Paramhansa Yogananda (1893-1952, indisch-amerikanischer Kriya-Yoga-Meister, Philosoph und Schriftsteller):
"Wenn Tiere getötet werden, hinterlassen sie Schwingungen von Angst, Wut und Leiden in ihrem Fleisch, welche sich auf den Geist des Verbrauchers auswirken."

Hans Henny Jahnn (1894-1959, deutscher Schriftsteller):
"Der Anspruch des Menschen ist absurd. Nicht nur die Menschheit, auch die Tierheit hat ein Recht auf Lebensmöglichkeit. Es ist einfach nicht wahr, daß die Menschheit sich ungezügelt noch weiter vermehren dürfte. Ihre Zahl ist bereits zu groß."

Bhaktivedanta Swami Prabhupada (1896-1977, bedeutender Sanskrit-Übersetzer, Gründer der Internationalen Gesellschaft für Krishna-Bewußtsein):
Wer Tiere tötet und ihnen unnötigen Schmerz zufügt – wie es die Menschen in den Schlachthäusern tun -, wird im nächsten und in vielen weiteren Leben auf ähnliche Weise getötet werden. So ein Vergehen läßt sich niemals entschuldigen. Wenn man viele Tausende von Tieren berufsmäßig tötet, damit andere Menschen das Fleisch zum Essen kaufen können, muß man gewahr sein, im nächsten Leben sowie Leben für Leben auf ähnliche Weise getötet zu werden“.

Franz Frank (1897-1986, deutscher Maler und Graphiker):
"Nehmt euch aller Tiere an, wo ihr sie nur leiden sehet, wo ein Unrecht an ihnen verübt wird! Setzt euch über Schimpf und Spott hinweg, den ihr dafür erdulden müßt!"

Berthold Brecht (1898-1956, deutscher Dramatiker und Lyriker):
"Ich bestelle ein Steak, und der Unmensch von Schlachter tötet ein Rind. Welche Krankheit könnte so gefährlich sein, wie es der Mensch ist?"

Isaac Bashevis Singer (1902-1991, polnisch-US-amerikanischer jiddischer Schriftsteller, der Familienmitglieder in Nazi-KZs verlor, Literatur-Nobelpreisträger 1978):
„Wenn es um Tiere geht, wird jeder Mensch zum Nazi. Für Tiere ist jeden Tag Treblinka.“

Solange Menschen das Blut von Tieren vergießen, wird es keinen Frieden geben. Es ist nur ein kleiner Schritt vom Töten von Tieren zu den Gaskammern Hitlers und zu den Konzentrationslagern Stalins. Solange Menschen mit Messer oder Pistole dastehen, um jene umzubringen, die schwächer sind als sie, wird es keine Gerechtigkeit geben.“

Wir sind alle Gottes Geschöpfe – daß wir um Gottes Gnade und Gerechtigkeit beten, während wir weiterhin fortfahren, das Fleisch der Tiere zu essen, die um unseretwillen geschlachtet wurden, ist unvereinbar.“

„Fische, die noch vor wenigen Stunden durchs Wasser geschwommen waren, lagen mit glasigen Augen, verletzten Mäulern und blutbefleckten Schuppen auf den Bootsdecks. Die Fischer, reiche Sportangler, wogen die Fische und prahlten mit ihren Fängen. Jedesmal, wenn Herman Zeuge gewesen war, wie Tiere umgebracht wurden, hatte er denselben Gedanken gehabt: In ihrem Verhalten der Kreatur gegenüber waren alle Menschen Nazis.“

„Es wird oft gesagt, daß die Menschen schon immer Fleisch gegessen hätten, als ob dies eine Rechtfertigung wäre dies weiterhin zu tun. Gemäß dieser Logik dürften wir nicht versuchen, Menschen daran zu hindern andere Menschen umzubringen, da dies auch schon seit je her getan wurde.“

„Er hatte jetzt seit einiger Zeit daran gedacht, Vegetarier zu werden. Bei jeder Gelegenheit wies er darauf hin, daß das, was die Nazis mit den Juden gemacht hatten, dasselbe sei, was die Menschen mit den Tieren machten.“

„Ich würde fortfahren, vegetarisch zu leben, selbst wenn die ganze Welt begänne, Fleisch zu essen. Dies ist mein Protest gegen den Zustand der Welt. Atomkraft, Hungersnöte, Grausamkeit – wir müssen Schritte dagegen unternehmen. Vegetarismus ist mein Schritt. Und ich glaube, es ist ein sehr wichtiger.“

Theodor W. Adorno (1903-1969, deutscher Philosoph und Komponist):
"Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und denkt: es sind ja nur Tiere."

Konrad Lorenz (1903-1989, österr. Verhaltensforscher, Nobelpreisträger):
Wer einen Hund oder Affen, ja jedes höhere Säugetier wirklich genau kennt und trotzdem nicht davon überzeugt wird, daß diese Wesen Ähnliches erleben wie er selbst, ist seelisch abnorm. Er gehört in eine geschlossene psychiatrische Klinik, da seine Schwäche ihn zu einem gemeingefährlichen Wesen macht.

Günther Schwab (1904-2006!, österreichischer Schriftsteller):
"Der Mensch hat die Erde zu einem einzigen gigantischen Friedhof gemacht um der Gaumenlust willen...
Es starben und sterben wertvolle Tiere für wertlose Menschen. Und nicht dem Hunger werden sie geopfert, sondern dem Wohlleben und dem Geschäft!"

Elias Canetti (1905-1994, jüdisch-bulgarisch-österreichischer Schriftsteller):
"Es schmerzt mich daß es nie zu einer Erhebung der Tiere gegen uns kommen wird, der geduldigen Tiere, der Kühe, der Schafe, alles Viehs, das in unsere Hand gegeben ist und ihr nicht entgehen kann. Ich stelle mir vor, wie eine Rebellion in einem Schlachthaus ausbricht und von da sich über eine ganze Stadt ergießt ... Ich mag es nicht wahrhaben, daß das nie geschehen kann; daß wir vor ihnen, gerade ihnen allen, nie zittern werden."

Edgar Kupfer-Koberwitz (1906-1991, deutscher Journalist und Lyriker, 1940–1945 Häftling im KZ Dachau):
„Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, daß ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere.“

Denis de Rougemont (1906-1985, Schweizer Philosoph):
"Tiere empfinden wie wir auch Freude, Liebe, Angst und Leiden, aber sie können das Wort nicht ergreifen. Es ist unsere Pflicht, als Stellvertreter zu wirken und denen, die sie ausnützen, niedermetzeln und foltern, zu widerstehen."

Dom Hélder Câmara (1909-1999, brasilianischer Erzbischof, profilierter Vertreter der Befreiungstheologie):
"Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum; wenn viele zusammen träumen, ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit!"

Luise Rinser (1911-2002, deutsche Schriftstellerin):
"Es ist die Anonymität unserer Tieropfer, die uns taub macht für ihre Schreie."

"Es wird lange dauern, bis die Menschheit begriffen hat, daß nicht nur die Völker der Erde ein Volk sind, sondern daß Menschen, Pflanzen und Tiere zusammen ´Reich Gottes´ sind und daß das Schicksal des einen Bereichs auch das Schicksal des andern ist.“

„Heute sehen wir nichts mehr vom qualvollen Leben und Sterben des Schlachtviehs. Das geht automatisch vor sich. Eben noch ein Tier, im nächsten Augenblick schon zerteiltes Fleisch: unsre Nahrung. Unsre Art von Kannibalismus.“

Albert Camus (1913-1960, französischer Literatur-Nobelpreisträger):
„In einer Welt voller Konflikte, einer Welt von Opfern und Henkern, ist es Aufgabe der denkenden Menschen nicht auf der Seite der Henker zu stehen.“

O. W. Fischer (1915-2004, österr. Schauspieler):
"Warum ich nicht Brüder esse? Einfach aus Familiensinn, das ist alles. Irgendwo muß Scham beginnen."

Erich Fried (1921-1988, österr. Lyriker und Essayist):
"Wer will, daß die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, daß sie bleibt."

Karlheinz Deschner (1924-2014, deutscher Schriftsteller und Kirchenkritiker):
"Wo immer wir Menschen uns das Recht herausnehmen, ein Tier für unsere Zwecke zu opfern, begehen wir nicht nur ein Unrecht, sondern ein Verbrechen."

„Wer die Kirche verläßt: ein Lichtblick für mich; wer kein Tier mehr ißt: mein Bruder.“

„Gegenüber dem Tier ist der Mensch Gewohnheitsverbrecher.“

„Fleisch macht das Essen nicht schlechter, aber den Esser.“

„Wer Tiere ißt, steht unter dem Tier.“

„Die Speisekarte – das blutigste Blatt, das wir schreiben.“

„Eine Gesellschaft, die Schlachthäuser und Schlachtfelder verkraftet, ist selber schlachtreif.“

„Tierfreunde: erst Lämmchen streicheln, dann Lammbraten; erst den Angler anpöbeln, dann Forelle blau. Jäger mögen sie nicht: – Wildbret schon!“

„Verdient eine Menschheit, die Trilliarden Tiere tötet, nicht eben das, was sie dem Tier antut?“

Milan Kundera (* 1929, tschechisch-französischer Schriftsteller):
„Die wahre moralische Prüfung der Menschheit (die so tief in unserem Innern verankert ist, daß sie sich unserem Blick entzieht) äußert sich in der Beziehung der Menschen zu denen, die ihnen ausgeliefert sind: zu den Tieren. Und gerade hier ist es zu einem so grundlegenden Versagen gekommen, daß sich alle anderen aus ihm ableiten lassen.“

Sean Connery (* 1930, schottischer Schauspieler und Filmproduzent):
"Falls du einem Kind oder einem Tier Leid zufügst, kann man mit Sicherheit behaupten, daß du ein Idiot und ein Scheißkerl bist."

Hubert Reeves (* 1932, kanadischer Astrophysiker und Buchautor):
„Der Mensch ist die dümmste Spezies! Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu wissen, daß die Natur, die er vernichtet, dieser unsichtbare Gott ist, den er verehrt.“

Jean Ziegler (* 1934, Schweizer Soziologe und Sachbuchautor, ehem. UNO-Sonderberichterstatter):
„Die Weltlandwirtschaft könnte ohne Probleme 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet!“

"Ich bin Vegetarier, das tut gut. Ich bin wacher und geistig beweglicher, wenn ich darauf achte was ich esse."

Brigitte Bardot (* 1934, französische Schauspielerin und Tierschutzaktivistin):
"Gewalt liegt in der rücksichtslosen, grausamen und alltäglichen Ausbeutung von Millionen von Tieren, die man zu Konsumgütern oder Forschungswerkzeugen erniedrigt und deren Natur als leidensfähige Wesen wir ignorieren."

Jane Goodall (* 1934, englische Verhaltensforscherin, UNO-Friedensbotschafterin):
"Viele kleine Leute, die an vielen Orten viele Dinge tun, können das Gesicht der Erde und alles Leben zum Besseren verändern."

Dalai Lama ( * 1935, Oberhaupt des tibetischen Buddhismus):
"Ich sehe keinen Grund, warum man Tiere schlachten und ihr Fleisch essen soll, da man doch so viel anderes essen kann. Der Mensch braucht kein Fleisch."

Eugen Drewermann (* 1940, suspendierter kathol. Priester, Psychoanalytiker und Autor):
"Haben Tiere eine Seele oder Gefühle, kann nur fragen, wer über keine der beiden Eigenschaften verfügt."

„Gedenke auch unserer älteren Schwestern und Brüder, der Tiere. Verbiete dem Menschen, Tiere zu töten, um sie zu essen. Denn auch sie sind fühlende Wesen, auch in ihnen wohnt die Sehnsucht nach Leben; unsere Weggefährten sind sie auf dem gemeinsamen Weg zur Unsterblichkeit. Solange noch Menschen Tiere töten, werden sie auch Kriege führen. Solange Menschen Tiere essen, werden sie ihre unschuldigen Opfer zu Tode quälen: zu Hunderttausenden in den Labors und Massenzuchtanstalten, zu Millionen in den Schlachthöfen der Städte, zu Myriaden in den Weltmeeren. Ihr Blutstrom darf nicht länger mehr als Nahrung dienen, ihr Leib nicht länger mehr als Rohstoff, ihr Leben nicht länger mehr als Lebensmittel für uns Menschen. Verbiete uns, Herr, das tägliche Fleisch. Das tägliche Brot gib uns heute.“ (Ergänztes "Vater Unser der Tiere")

Jeffrey Masson (* 1941, amerikanischer Schriftsteller, Psychoanalytiker und Tierrechtler):
"Kann irgendjemand daran zweifeln, daß Tiere trauern und klagen und ihre Kinder so lieben wie wir die unseren? Für wen halten wir uns, wenn wir mit menschlichem Hochmut die Tiefe oder die Bedeutung dieser Gefühle schlichtweg ignorieren?"

Paul McCartney (* 1942, britischer Musiker, Komponist und Mitbegründer der "Beatles"):
„Wenn Schlachthöfe Wände aus Glas hätten, wären alle Menschen Vegetarier.“

"Ich esse nichts, was ein Gesicht hat."

"Ich glaube an den friedlichen Protest, und keine Tiere zu essen ist ein gewaltfreier Protest."

Bob Marley (1945-1981, jamaikanischer Reggae-Musiker):
"Wir brauchen Frieden, keinen Krieg. Töten bedeutet Krieg."

John Robbins (* 1947, US-amerikanischer Ernährungslehrer und Autor):
"Wir leben in einer absonderlichen Zeit, in der Menschen, die in ihrer Nahrungsauswahl gesundheitsbewußt und mitfühlend sind, oft als verrückt bezeichnet werden, während man andere als normal betrachtet, deren Nahrungsgewohnheiten Krankheiten und immense Leiden hervorrufen."

Helmut F. Kaplan (* 1952, österr. Autor und Tierrechts-Philosoph):
"Wir brauchen für Tiere keine neue Moral. Wir müssen lediglich aufhören, Tiere willkürlich aus der vorhandenen Moral auszuschließen."

Kim Basinger (* 1953, US-amerikanische Schauspielerin):
"Wenn du das Leid der Schlachttiere sehen oder fühlen könntest, würdest du nicht zweimal überlegen: rette Leben, iß kein Fleisch."

Nina Hagen (* 1955, deutsche Pop-Sängerin):
"Als mein Sohn Otis kürzlich im Flugzeug Fleisch vorgesetzt bekam, hat er gemeckert: «Bäh, das stinkt.» Gekochtes Fleisch stinkt wirklich. Seit 1983 verzehre ich keines mehr."

Martina Navrátilová (* 1956, tschechisch-amerikanische 59-malige Tennis-Turnier-Gewinnerin):
"Wir haben die Wahl - wir müssen nicht unbedingt Fleisch essen. Eine vegetarische Lebensweise ist ein guter Weg für uns Menschen, hilft unserem Planeten und rettet viele Tiere."

Bryan Adams (* 1959, kanadischer Rock-Sänger):
"Ich bin seit 12 Jahren Vegetarier. Und ich war noch nie ernsthaft krank. Vegetarische Ernährung stärkt das Immunsystem. Ich glaube, daß Fleisch essen krank macht."

Richard David Precht (* 1964, deutscher Philosoph und Autor):
"Der Wert eines Lebens hängt nicht einfach davon ab, wie schön oder intelligent jemand ist. Jedes Lebewesen, das Freude, Glück, Angst und Schmerz empfinden kann, sollte respektiert werden. Wenn man gründlich darüber nachdenkt, dann wird man wohl sagen müssen, daß die Argumente gegen das Fleischessen besser und einleuchtender sind als die Argumente, die dafür sprechen."

"Über 50% des weltweiten Getreideanbaus wird an Tiere verfüttert, u.z. an Tiere in der Massentierhaltung, die in den westlichen Industrieländern gegessen werden. Unsere Ernährungsgewohnheiten und das Elend in der Dritten Welt haben eine sehr enge Verbindung."

Désirée Nosbusch (* 1965, luxemburgische Moderatorin und Schauspielerin):
"Ich trage keine Pelzmäntel, weil ich nicht will, daß meinetwegen Tiere sterben müssen. Also ist es nur konsequent, daß ich auch kein Fleisch esse."

Thomas D (* 1968, deutscher Sänger und Hip-Hop-Pionier):
"Massentierhaltung und Fleischkonsum sind grausam, ungesund und führen zu einer riesigen Energieverschwendung. Vegetarier sind Klimaschützer."

Hagen Rether (* 1969, deutscher Kabarettist):
"Fleischessen ... hat doch nichts mehr mit persönlicher Freiheit zu tun. Wir dürfen nicht die Freiheit haben, die Welt zu ruinieren."

Bianca Sissing (* 1979, Miss Schweiz 2003):
"Nachdem ich gesehen habe, wie Tiere auf Transporten und in Schlachthöfen behandelt werden, war für mich klar: ich esse nie wieder Fleisch!"

Natalie Portman (* 1981, israelisch-US-amerikanische Schauspielerin):
"Vegetarierin zu sein erlaubt es mir, mich in Respekt und Liebe zu üben: Auch du kannst dich 3x am Tag entscheiden, Dinge zu essen, die nicht getötet werden."