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Themen

Hier findet sich eine Zusammenfassung unserer vielfältigen politischen bzw. aktionistischen Tierschutz-Tätigkeiten und Petitionen. Es werden jeweils die aktuellen Themen aus unseren Newslettern hinzugefügt, sodaß die Bereiche immer am neuesten Stand bleiben.

 

Sie können hier die chronologische Liste nach verschiedenen Themen, Titeln oder auch Daten filtern.

 

Hierzu zählen z.B. unsere alljährlichen Kampagnen bezüglich der Fohlenmärkte bzw. unsere diesbezüglichen Freikauf- und Vermittlungsaktionen, allgemeine (politische) Tierschutz-Themen, unsere Beteiligung an internationalen Tiertransport- oder Anti-Schächt-Kampagnen, unsere Arbeit für die Verbesserung der Tierschutz-Gesetzgebung für Schweine, Geflügeltiere, Kaninchen und andere Tierarten oder für ein/e Einschränkung/Verbot tierquälerischer Jagdpraktiken. Weiters finden Sie hier Berichte über unsere Auslandsprojekte, wie Streunerhunde in Thailand und Eselhilfe in Ägypten, aber bisweilen auch andere Hilfsaktionen bzw. Petitionen, an denen wir uns beteiligen (z.B. gegen das alljährliche brutale Robben-Massaker in Kanada oder die grausamen Schächtpraktiken beim jährlichen Kurban Bayrami-Opferfest). Zudem bringen wir u.a. alternative Sichtweisen über die von WHO oder anderen "Gesundheits"-Behörden ausgerufene "Seuchen" und Zwangsimpfkampagnen. Darüber hinaus auch kritische Beiträge zu Gentechnik, Patentierung von Leben, EU und Tierschutz sowie allgemein zur EU und der daraus resultierenden - oft absurden - verpflichtenden Gesetzgebung für Österreich.

z.B. 23/06/2017
19.06.2017

Kurier.at (14.6.2017): Wegen Millionen-Erbschaft: Bundesländer verklagen die Aiderbichl-Stiftung

Oberösterreich und Salzburg hätten demnach mehr als 1,3 Millionen Euro von verstorbenem Tierfreund erben sollen.

"Gnadenhof, Gier und Geld." So faßte Oberstaatsanwalt Wolfgang Handler Anfang November die Causa rund um den Gnadenhof in Maria Schmolln (Bezirk Braunau, OÖ) zusammen. Der Ankläger sprach von einem regelrechten "Stelldichein der heimischen Tierschützer-Szene" am Hof von Millionär Gerd Viebig, um an finanzielle Mittel zu kommen.

Die Verwendung des Vermögens, das Gut Aiderbichl nach Viebigs Tod im November 2011 wie auch den Hof geerbt hatte, zu Lebzeiten des Tierfreunds beschäftigte damals das Landesgericht Ried. Der frühere Gutsverwalter Günther S. und seine Schwester Karin K. sind wegen schweren Betrugs bzw. Veruntreuung zu Haftstrafen verurteilt worden. Sie sollen hunderttausende Euro aus dem Vermögen des verstorbenen Besitzers zweckentfremdet haben. Die Urteile sind nicht rechtskräftig, das Rechtsmittelverfahren läuft nach wie vor.

Die Querelen rund um das Viebig-Vermögen sind damit aber noch nicht zu Ende. Anfang April haben die Bundesländer Oberösterreich und Salzburg eine Erbschaftsklage gegen die Gut Aiderbichl Privatstiftung wegen mehr als 1,3 Millionen Euro beim Landesgericht Salzburg eingebracht. Den Gebietskörperschaften sei im Herbst 2016 bekannt geworden, dass das Testament zugunsten der Aiderbichl-Stiftung "verfälscht bzw. unterschoben" worden sei. So steht es in der Klageschrift, die dem KURIER vorliegt.

Die Klage bezieht sich auf ein Testament im Juni 2006, indem Viebig die beiden Bundesländer je zur Hälfte als Erben seines Vermögens eingesetzt habe. Ende Juli 2010 habe er dann ein weiteres Testament unterschrieben, mit dem alle bisherigen widerrufen worden seien – zum Nachteil der Länder und eines Tierschutzvereins, der die Liegenschaft übernehmen hätte sollen.

"Viebig nicht anwesend"

Der im November 2011 verstorbene Gerd Viebig sei nicht anwesend gewesen, als die drei Testamentszeugen ihre Unterschrift leisteten, beanstandet der Anwalt der Länder, Franz Haunschmidt. Er beruft sich unter anderem auf eine eidesstattliche Erklärung von Viebigs damaliger Haushälterin. "Daraus ergeben sich Bedenken, ob das Testament ordnungsgemäß zustande gekommen ist", sagt Haunschmidt.

Die beschuldigte Stiftung bestreitet die Vorwürfe über ihren Anwalt Gerhard Lebitsch "zur Gänze". Die Klage entspreche nicht den Tatsachen, heißt es in seiner schriftlichen Stellungnahme. "Es hat in Details ein paar widersprüchliche Zeugenaussagen gegeben", sagt Lebitsch. Aus den Einvernahmeprotokollen gehe aber klar heraus, daß das Testament rechtmäßig zustande gekommen sei.

Das Landesgericht Salzburg hat die Klage der beiden Bundesländer zugelassen, wie Mediensprecher Peter Egger bestätigt. Der erste Verhandlungstermin vergangenen Donnerstag sei allerdings bereits nach etwas mehr als zehn Minuten zu Ende gewesen. "Die klagenden Parteien haben die Unterbrechung des Zivilprozesses bis zur rechtskräftigen Entscheidung in einem bei der Wirtschafts-und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) anhängigen Ermittlungsverfahren beantragt", sagt Egger. Das Gericht habe dem Antrag stattgegeben. Der Prozeß liegt damit auf Eis.

6,6 Mio. Euro Schaden

Im Verfahren der WKStA droht den "Aiderbichlern" weitaus größeres Ungemach. "Konkret prüfen wir, ob durch Täuschung eine Schenkung erfolgt ist, eine Erbschaft betrügerisch erlangt und Spendengelder zweckwidrig verwendet wurden", sagt Sprecher René Ruprecht. Ermittelt werde gegen vier Personen aus dem Umfeld der Aiderbichl-Stiftung, darunter Gründer Michael Aufhauser und Geschäfsführer Dieter Ehrengruber. Der Gesamtschaden, von dem die WKStA ausgeht, beläuft sich auf mindestens 6,6 Millionen Euro. Ruprecht spricht von einem Zwischenstand: "Die Ermittlungen laufen noch."

Laufende Ermittlungen: Schatten über dem "Tierparadies"

Erste Kratzer bekam das Image von Gut Aiderbichl als „Tierparadies“ im April 2015. Damals wurden die anfangs von der Staatsanwaltschaft Ried geführten Ermittlungen  rund um das mutmaßlich unrechtmäßige Testament von Gerd Viebig zugunsten der Aiderbichl-Stiftung bekannt. Im März 2016 tauchten  weitere Medienberichte auf, zum Beispiel über eine Katzenliebhaberin aus Niederösterreich, die sich von den Aiderbichl-Chefs Michael Aufhauser und Dieter Ehrengruber betrogen fühlte. Die beiden stellten die Vorwürfe stets in Abrede.


19.06.2017

proplanta.de: Erfahrener Jäger erschießt sich versehentlich selbst

1. Ein Jäger hat sich in Sachsen-Anhalt mit seinem eigenen Gewehr ins Knie geschossen und ist verblutet.

Nach ersten Erkenntnissen löste sich der tödliche Schuß, als der 76 Jahre alte Mann am frühen Dienstagmorgen nach der Jagd mit der Waffe aus seinem Auto ausstieg, wie die Polizei mitteilte. In kürzester Zeit habe der Mann sehr viel Blut verloren. Der 76-Jährige habe zwar noch selbst den Notruf gewählt und mit den Beamten gesprochen, hieß es. Das Gespräch brach jedoch ab und der Mann war nicht mehr erreichbar. Die alarmierten Polizisten fuhren samt Rettungswagen zum Ortsteil Kusey in der Altmark, konnten jedoch nicht mehr helfen. Der 76-Jährige starb noch vor Ort. Um den Hergang aufzuklären, werden laut Polizei nun Zeugen befragt. Zudem solle die Waffe untersucht werden.


19.06.2017

bz-berlin.de: Stierkampf: Torero von Bullen aufgespießt und getötet

2. Der spanische Torero Ivan Fandiño ist von einem Bullen mit den Hörnern aufgespießt und tödlich verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich Medienberichten zufolge am Samstag in der Stierkampfarena von Aire-sur-l’Adour im Südwesten Frankreichs. Ähnliche „Corrida”-Unglücke gab es in der Vergangenheit schon in mehreren Ländern, in Frankreich wurde der bislang letzte Tod eines Toreros laut dem Sender France Info aber im Jahr 1921 verzeichnet.

Schon mehrfach beim Stierkampf verletzt

Laut der Regionalzeitung „Sud Ouest” stolperte der 36-jährige Ivan Fandiño in der Arena über sein eigenes Tuch und wurde so zur leichten Beute für den verletzten Bullen. Dessen Hörner bohrten sich von in den Oberkörper des bekannten Matadors, verletzten die Lunge. Fandiño war bereits 2011 und 2014 bei Stierkämpfen schwer verletzt worden. Auf dem Weg ins rund 30 Kilometer entfernte Krankenhaus erlitt Fandiño den Berichten zufolge zwei Herzstillstände. Er starb noch vor der Ankunft in der Klinik.

Zuvor noch einen anderen Stier getötet

Kurz zuvor hatte der Torero in der Arena noch triumphiert, als er einen anderen Stier besiegt und ihm das Ohr abgeschnitten hatte. Gerade im französischen Baskenland und in Spanien wird seit Jahren über die Stierkampftradition gestritten. Für viele ist die „Corrida” eine Kunst und ein Nationalsymbol. Für Gegner des Brauchtums ist das umstrittene Spektakel schlichtweg brutale Tierquälerei, bei der die Stiere oft zu Tode gefoltert werden.


19.06.2017

Welt.de: EU-Urteil – Schinken heißt jetzt „Schweinearsch“

Der Europäische Gerichtshof hat sein Urteil, das die Bezeichnung Hafermilch oder Tofuwurst wegen Konsumenten-Täuschung verbietet, erweitert: Auch nicht vegetarische Lebensmittel müssen anders heißen.

Freude bei Veganern, Vegetariern, Frutariern sowie Menschen mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitsempfinden: Der Europäische Gerichtshof hat sein Urteil, wonach Produkte wie Sojabutter oder Veggiekäse wegen Irreführung des Käufers zukünftig nicht mehr unter diesen Namen verkauft werden dürfen, um einen Passus erweitert. Nach nachdenklichen Blicken auf ihre mit Bärchenwurst und Fleischsalat belegten Mittagsstullen waren die Richter zu dem Schluß gekommen, daß auch Lebensmittel mit tierischer Beteiligung möglicherweise irreführend deklariert sein könnten.

Kunden müssen sich an neue Namen gewöhnen

„Wenn wir wirklich ganz konsequent sein wollen, müssen wir auch auf eine korrekte Bezeichnung von nicht vegetarischem oder nicht veganem Essen bestehen“, so der Europäische Gerichtshof. Aus diesem Grund werden Konsumenten im EU-Raum demnächst eine kleine Überraschung erleben, wenn sie im Supermarkt in die Regale schauen. Viele Produkte bekommen nämlich einen neuen, korrekten Namen, der niemandem mehr eine Illusion darüber läßt, was er da eigentlich ißt.

Milch, Eier und Faschiertes betroffen

So hat der Europäische Gerichtshof unter anderem entschieden, daß Milch in Wirklichkeit Ergebnis einer „Eutersekretion“ ist und Joghurt demnach „bakterienbefallenes vergorenes Eutersekret“ heißen muß. Schinken wird künftig nur noch als „Schweinearsch“ deklariert den Weg in die Läden finden, auf Fischfrikadellen-Packungen muß „Panade mit irgendwas“ stehen, und Hackepeter sollte den korrekten Vornamen des verwendeten Tieres tragen. „Nicht alle heißen ja wohl Peter“, stellt das Gericht dazu fest.

Auch Eier dürfen künftig nicht mehr unter diesem irreführenden Namen angeboten werden, sondern firmieren ab sofort als „abgetriebener Hühnerembryo“. Die europäischen Richter: „Man könnte fälschlicherweise denken, ‚Eier‘ seien das Produkt von Eierköpfen – und sie mit den Urteilen des Europäischen Gerichtshof verwechseln!“


12.06.2017

www.engeltiere.de: Centaurus-Stiftung aus Polen sucht Unterstützung:

Diesen Aufruf, den wir über facebook erhalten haben, leiten wir gerne weiter:

"Hallo, wir sind die Centaurus-Stiftung aus Breslau in Polen. Wären Sie so lieb und veröffentlichen Sie bitte unseren Aufruf:

Die Pferdefreunde der CENTAURUS STIFTUNG aus Breslau/Polen haben ca. 700 Pferde vor dem Schlachthof gerettet. Momentan gibt es ca. 400 Pferde in unserem Pferdeheim, welches das größte Pferdeheim in Europa ist. Es gibt bei uns viele wunderbare Pferde, die sowohl für die reale  Übernahme ist das Adoptionsformular: Füllen Sie bitte das Formular aus und schicken Sie es an uns ab.

Der erste Schritt für eine virtuelle Tier-Patenschaft ist eine E-Mail an uns: edyta.domagala@centaurus.org.pl .

Melden Sie sich bitte! Wir bedanken uns im Namen der Tiere
Centaurus Stifung-Team"


12.06.2017

www.fleischwirtschaft.de: NEU DELHI: Neues Gesetz soll Verkauf von Büffeln und Kühen auf Lebendmärkten drastisch einschränken - Mehr Auflagen für Handelsplätze - Fleischindustrie sieht Bezugsquelle für Vieh gefährdet - Marktstillstand befürchtet - Regierung betont Fokus auf Tierwohl - Eingriff in Handel für Schlachtereien nicht vorgesehen.

Nachdem die indische Regierung Ende Mai schärfere Regeln zum Handelsverbot mit Schlachtvieh angekündigt hat, haben einige Bundesstaaten damit gedroht, den neuen Regelungen nicht Folge zu leisten. Sie wollen damit nicht nur die ländliche Bevölkerung schützen, sondern auch die Fleischindustrie, die bereits vor drastischen Umsatzeinbrüchen warnte.

Gemäß den neuen Regulierungen soll der Verkauf von Kühen und Büffeln auf Tiermärkten und Handelsmessen zur Schlachtung weitestgehend verboten werden. Betroffen sind auch Stiere, Färsen, Kälber und Kamele. Tiermärkte müssen den Plänen zufolge künftig mindestens 50 km von internationalen Grenzen und 25 Kilometer von innerstaatlichen Grenzen entfernt sein und dürfen nur mit Zustimmung des regionalen zuständigen Komitees stattfinden; außerdem soll für die Ausfuhr von Vieh künftig eine Genehmigung des jeweiligen Bundesstaates erforderlich sein.

Das Umweltministerium Neu Delhi stellte anschließend klar, daß auf diesem Weg ausschließlich der Schutz der Tiere gewährleistet und nicht in den Handel mit Vieh für Schlachtereien eingegriffen werden solle. Marktbeobachtern vor Ort zufolge bezieht die indische Fleischindustrie ihr Vieh jedoch zum überwiegenden Teil von den betroffenen Märkten.

In Folge der neuen Regulierungen könnte es deshalb zu einem Stillstand im Fleischhandel kommen, da nur wenige Schlachthäuser ihre Tiere direkt von den Erzeugern bezögen. Besorgt habe sich auch die ländliche Bevölkerung gezeigt, deren Existenz in erheblichem Maß von den Altkuhverkäufen abhänge. Auch die muslimische Bevölkerung werde durch die Erschwerung des Fleisch- und Lederhandels schwer getroffen, warnten die Experten. Bereits jetzt sähen sich zahlreiche Muslime gewaltsamen Angriffen durch „Kuhwächter“ ausgesetzt.

Kaum überwindbare Bürokratiehürden

Das neue Gesetz soll innerhalb der kommenden drei Monate in Kraft treten. Es schreibt auch fest, daß künftig nur noch Inhaber von Ackerflächen zum Handel auf Tiermärkten berechtigt sein sollen. Allerdings ist der dazu nötige Ausweis nach Angaben der Betroffenen nur durch einen erheblichen Bürokratieaufwand erhältlich, was für die verarmte und kaum alphabetisierte Landbevölkerung eine große Hürde darstellt.

Käufer und Verkäufer müßten künftig vor dem Verkauf einer Kuh ihre Ausweise und Besitzdokumente vorweisen und anschließend Belege an das regionale Handelsbüro, den zuständigen Veterinär und das zuständige Tiermarktkomitee senden. Mit den angekündigten Regelungen werden zudem 30 Vorgaben zum Tierwohl auf Märkten eingeführt. Diese sehen neben der Wasserversorgung auch die Bereitstellung von Ventilatoren, Einstreu, trittsicheren Bösen und veterinären Einrichtungen vor.


12.06.2017

www.focus.de: Tierschützer warnen vor korrupten Vereinen: So gerät man ihnen nicht in die Fänge

Tierschützer warnen vor korrupten Vereinen: So gerät man ihnen nicht in die Fänge

Sicherlich hat jeder folgende Situation schon einmal erlebt: An einem gut frequentierten Platz in der Fußgängerzone oder vor einem Einkaufszentrum steht ein Stand, an dem die vorüberziehen­den Menschen kurz innehalten. Auf einem überdimensiona­len Plakat ist hinter dicken Gitterstäben ein Hund zu sehen und blickt mit großen traurigen Augen den Betrachter an. Ein Gastbeitrag von Robert Derbeck

„Wollen Sie solchen Tieren denn nicht helfen?“, spricht eine beherzte Dame die Menschen an. In der Hand hält sie einen Bildband mit weite­ren schrecklichen Bildern über bemitleidenswerte Kreaturen aus dem In- oder Ausland. „Mit einer Spende oder einer Mitglied­schaft in un­serer Organisation können Sie mithelfen sol­ches Leid zukünftig zu verhindern.“

Welcher Mensch mit Ge­wissen, welcher Tierfreund, kann sich hier schon teil­nahmslos abwen­den? So zücken viele Ihren Geld­beutel und spenden oder verpflichten sich gar mit einer Mit­gliedschaft zu regelmäßigen Zahlungen. Nur, wird mit diesem Geld wirklich den Tieren gehol­fen?

Häufig stehen Tierschutz-Organisa­tionen mit negativen Schlagzeilen in der Boulevard­presse

Sind es denn nicht häufig Tierschutzorganisa­tionen, die mit negativen Schlagzeilen in der Boulevard­presse im Mittel­punkt stehen? Von Spendenskandalen, zweckentfremdeter Verwendung von Spendengeldern und über­höhten Verwaltungs­ausgaben wird da geschrieben. Aber auch vereinsinter­ne Querelen werden häufig in der Öffent­lichkeit ausgefochten. So sind mittlerweile natürlich viele Menschen und Tierfreunde verunsichert und zweifeln, ob denn ihr Beitrag letztendlich wirklich den be­dürftigen Tieren zugute kommt.

Leider muß man gestehen, daß es auch im Tierschutz „schwarze Schafe“ gibt, die vorrangig nur die kommerzielle Seite eines Vereins betrachten, oder was noch schlimmer ist, sich persönliche finanzielle Vorteile aus den Spendengeldern erhoffen. Der Tierschutz gilt dann nur als Mittel zum Zweck.

Wie kann man ehrliche von unehrlichen Organisationen unterscheiden?

Ehrliche Organisationen und vor allem die Tiere müssen dadurch leiden, denn ein „geprellter Spender“ wird sich so schnell nicht mehr in Ge­berlaune zeigen. Wie kann ein bereitwilliger Spender, der den Tieren helfen möchte, unterscheiden, ob eine Vereinigung unehrliche Absichten hegt, oder ob seine Spende wirklich zweckgebun­den zum Wohle der Tiere eingesetzt wird?

Es gibt leider keinen Königsweg um herauszufinden, welche Organisationen wirklich seriös sind und welche nicht. Aber es gibt Möglichkeiten, an gewissen Punkten bereits im Vorfeld die Seriosität einer Vereinigung weitgehend zu erkennen.

Folgende Fragen können Sie sich stellen:

Handelt es sich um einen eingetragenen Verein? Erkennbar ist dieses am „e. V.“ (zutreffend nur für Deutschland!). Besitzt der Vereinsname im Anhang die­ses „e. V.“, ist er beim Amtsgericht im Vereinsregister einge­tragen.

Ist der Verein gemeinnützig und förderungswürdig? Eine gemeinnützige Zielsetzung und die Aufnahme von Vor­schriften zur Selbstlosigkeit, Ausschließlichkeit und Vermö­gensbindung sind in der Satzung erforderlich.

Wie lautet die Satzung und der Satzungszweck? Ein seriöser Verein macht seine Satzung öffentlich einsehbar (Aushang, Internet, etc.). Spendengelder müssen zielgerichtet für den Satzungszweck Verwendung finden.

Wird aggressiv geworben? Drückerkolonnen, aggressive oder unsachliche Mitglieder­werbung (z.B. per Telefon oder an der Haustüre) gibt es leider immer wieder. Eine solche Vorgehensweise würde aber keinem seriösen Verein in den Sinn kom­men. Auch die Rücktrittsmöglichkeiten, Kündigungsbedingungen, etc. bei Zustandekommen einer Mitgliedschaft sind wichtig vorab zu wissen.

Sammlungen mit der Spendendose? Bei Sammlungen mit der Spendendose, egal ob an der Haustüre, am Infostand oder an frequentierten Aufstellorten, ist zu beachten, daß die Sammeldosen verplombt sein müssen und sich der „Beauftragte“ entsprechend ausweisen können muß.

Sind die Verwaltungskosten angemessen? Bei einem seriösen Verein wird der Großteil der eingehenden Gelder dem erklärten Hilfszweck zugute kommen. Sind die Verwaltungskosten hoch, kommt den in der Satzung aufgeführte Verwendungszweck weniger zu und die (Spenden)Gelder dienen weitgehend nur dem Selbsterhalt.

Ist Transparenz gegeben? Viele lassen sich nicht in die Karten schauen. Eine seriöse Vereinigung hat keine Geheimnisse und wird ihre vollstän­dige Adresse, Erreichbarkeit, Jahresberichte, Ergebnisse sowie Einnahmen und Kosten für einzelne Projekte öffentlich publizieren und ihre Mitglieder und Spender hierüber auch entsprechend infor­mieren.

Berichtet der Verein regelmäßig über seine Tätigkeiten? Ein seriöser Verein unterrichtet seine Mitglieder und Gönner regelmäßig über die Aktivitäten der Organisation z. B. über eine Vereinszeitung, Newsletter, etc. So kann sich ein Interessent selbst ein Bild über die Aktivitäten des Vereins machen und ob er die Aktionen auch unterstützenswert hält.

Letztendlich obliegt es dem Spender, sich nach ausführlicher Information zu entscheiden, ob er einer Vereinigung sein Vertrauen ausspricht und diese in der Erfüllung ihrer Arbeit unterstützt, oder ob ihn Zweifel dazu bewegen, Abstand zu nehmen. Empfehlenswert ist jedoch sich immer vorab ausführ­lich über die Organisation, deren Ruf, deren Satzungsziel und Wirken zu informieren.

PS.: Ergänzung in eigener Sache: In Österreich gibt es noch zwei weitere wichtige Unterscheidungskriterien: Hat der Verein das österr. Spenden-Gütesiegel und können die Spender ihre Zuwendungen an diese Organisation steuerlich absetzen? ANIMAL SPIRIT kann beide Fragen mit JA beantworten.


12.06.2017

Freundschaft unter Tieren: über alle Grenzen hinweg!

Bilder sagen mehr als 1000 Worte…


06.06.2017

Dringende Petition: Nehmen Sie Dänemark für die Schlachtung von Pilotwalen in die Pflicht!

Dänische Beamte, darunter Polizei, Marine und Zollvertreter, haben die Schlachtung von Walen auf den (zu Dänemark gehörenden) Färöer-Inseln erleichtert und unterstützt. Während der Ereignisse, die als "Grindadráps" bekannt sind, unterstützt Dänemark die Färöer, um sicherzustellen, daß sie ungestört Hunderte von Pilotwalen und anderen Walen in Buchten treiben können, wo den vor Angst schreienden Tieren ihre Wirbelsäulen rücksichtslos aufgeschnitten werden und ihr Blut die Buchten füllt.

Während die Färöer nicht für ihre direkte Rolle in diesen Greueltaten vor Gericht gestellt werden können, kann Dänemark dafür belangt werden. Durch die Unterstützung der Färöer bei der Schlachtung bricht Dänemark seine EU-Verpflichtungen aus der EU-Habitatrichtlinie - offiziell als „Richtlinie über die Erhaltung der natürlichen Lebensräume und der wildlebenden Tiere und der Flora“ bekannt. Die Habitatrichtlinie verbietet den Mitgliedstaaten (einschließlich Dänemark), alle Formen der absichtlichen Störung, Erfassung oder Tötung von Walen.

Am 8. Mai 2017 legte Sea Shepherd Niederlande mit der formellen Unterstützung von 27 Mitgliedern des Europäischen Parlaments offiziell eine Beschwerde an die EU-Kommission ein und forderte ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Dänemark wegen Unterstützung der Schlachtung von Pilotwalen und anderen Walen auf den Färöer-Inseln auf.

Es liegt an der EU-Kommission, dafür zu sorgen, daß Dänemark vor Gericht gestellt wird. Sea Shepherd hat der EU-Kommission den nötigen Beweis gegeben, um dies zu ermöglichen. Bitte unterschreiben Sie unsere Petition sofort und fordern Sie, daß die EU-Kommission Dänemark davon abhält, die Schlachtung von Walen zu erleichtern. Die Zeit drängt - die EU-Kommission berät jetzt.


06.06.2017

Ramadan 2017: Der zur Zeit wieder – von 27. Mai bis 24. Juni - weltweit stattfindende „Fastenmonat“ der Muslime sorgt nicht nur – wegen der dann vermehrt stattfindenden betäubungslosen Schächtungen – bei der Normalbevölkerung für Kritik, sondern zunehmend auch unter Muslimen selbst, wie der nachfolgende Artikel auf islamiq.de zeigt:

Massentierhaltung und Islam vereinbar?

Vor allem zum Iftar an Ramadan werden üppige Mahlzeiten mit Fleischgerichten serviert. Doch können Muslime angesichts der Massentierhaltung unbekümmert Fleisch verzehren, und was würde der Prophet Muhammad (s) tun? Ein Beitrag von Katharina Beneladel.

Die Atmosphäre ist düster. Wände und Betonboden starren vor Schmutz. Der Blick schweift hinein in eine Schleuse, von deren Ende her Quieken zu hören ist. Ein Schwein in Todesangst. Die Kamera zoomt heran. Ein Mann in weißen Gummistiefeln und Plastikschürze preßt mit geübtem Griff zwei Elektroden gegen den Kopf des sich windenden Tieres. Dann wird dessen betäubter Körper an einem Haken aufgehängt, dämmert dort neben einigen Artgenossen dem vermeintlich schmerzfreien Tod entgegen. Ehe die Kamera abblendet, ist zu sehen, wie allmählich wieder Leben in die Tiere kommt.

Es sind drastische Bilder, die die Tierschutzorganisation PETA in einem 360°-Video per Social Media verbreitet, um den Zuschauer mit der Realität hinter dem politisch geförderten Narrativ vom angeblichen Sterben ohne Leid zu konfrontieren.

Ist das rituelle Schächten also doch die ethische Alternative zum industriellen Töten in „westlichen“ Massentierhaltungsbetrieben? Nicht grundsätzlich, findet der kanadische Neurowissenschaftler und Theologe Dr. Mohamed Ghilan. Das Gefühl moralischer Überlegenheit, das viele Muslime beim Kauf „halal“-zertifizierter Produkte empfänden, sei unangebracht. Angesichts der enormen Mengen an Fleisch- und Wurstwaren, die täglich in muslimischen Lebensmittelläden verkauft werden, müsse das romantisierte Bild vom Tier, das nach einem erfüllten Leben auf sattgrünen Weiden erst sanft beruhigt und dann vom Metzger quasi überrascht werde, revidiert werden. Muslime, meint Ghilan, müßten sich der unangenehmen Wahrheit stellen, ebenfalls Teil einer monströsen Produktionskette zu sein, in der Tiere zu dem alleinigen Zweck gezüchtet würden, unsere Gier nach Fleisch zu stillen. Gleiches gelte natürlich auch für Fisch und die Erzeugung von Eiern und Milchprodukten.

Muslime müssen ihre Eßgewohnheiten überdenken

Aus islamischer Perspektive sei Essen jenseits der bloßen körperlichen Notwendigkeit auch ein Weg zur spirituellen Entwicklung. Unkontrollierte Bedürfnisbefriedigung wirke sich auf das individuelle Verhalten ebenso wie auf die empfindliche Balance zwischen Mensch und Natur negativ aus. Der große persische Mystiker Abû Hamîd Al-Gazâlî schrieb im dritten Teil seines Hauptwerks Ihyâ Ulûm ad-Dîn: „Nach gründlicher Untersuchung stellte ich fest, daß der Magen die Quelle aller Gelüste und Ursprung aller Zerstörung und Krankheiten ist.“

Mäßigung, ohnehin eines der zentralen islamischen Prinzipien, wäre also geboten. Doch die Ernährungsgewohnheiten vieler Muslime, insbesondere in westlichen Industrienationen und den reichen Golfstaaten, haben sich in Menge und Beschaffenheit globalen Trends angepaßt.

Die städtische Bevölkerung des 21. Jahrhunderts, so Dr. Ghilan, lebe zunehmend in einer „Blase„, weitgehend abgekoppelt von jeglichem Bewußtsein für die Herkunft ihrer hoch verarbeiteten, abgepackten und vor allem jederzeit verfügbaren Lebensmittel, und der daraus entstehenden Verantwortung. Das „Halal“-Siegel ist nach seiner Auffassung nichts anderes als das muslimische Äquivalent dieser Blase. Tatsächlich profitiert ein rasant wachsender Wirtschaftszweig von dem naiven Glauben vieler muslimischer Verbraucher, daß ein“Halal“-Stempel gleich „artgerecht“ und „nachhaltig“ bedeutet.

Ghilan stellt darüber hinaus auch eine weit verbreitete Bequemlichkeit in Bezug auf die eigenen Eßgewohnheiten fest. Symptomatisch dafür sei etwa das allgemeine Verständnis des bekannten Hadith über die „Dreiteilung“ der Magens: ein Drittel für Essen, eines für Wasser und eines für Luft. Im Gesamtwortlaut lasse die Überlieferung aber erkennen, daß diese Empfehlung kein erstrebenswertes Ideal, sondern eine Notlösung für gewohnheitsmäßige „Vielesser“ darstelle. Die islamische Ethik und religiöse Praxis, repräsentiert durch das Vorbild des Propheten, würden dagegen einen vergleichsweise asketischen Ernährungsstil fördern, und der Nahrungsaufnahme den Stellenwert der reinen Notwendigkeit zuweisen. Nur so sei der Erhalt eines von Gott hergestellten Gleichgewichts im Universum gewährleistet. Im Kontext anderer Überlieferungen, etwa zum Umgang mit Tieren, zu Umweltbelangen oder zum bereits erwähnten Zusammenhang zwischen spiritueller Entwicklung und Essen, werde dies sichtbar.

Wäre der Prophet Muhammad heute Veganer?

Sein Artikel hat Ghilan viel Kritik eingebracht, nicht zuletzt aufgrund seines Plädoyers für den Veganismus, zumindest aber für die radikale Einschränkung des Verzehrs tierischer Produkte. Fleischesser will der Wissenschaftler aber nicht verurteilen. Der Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten sei unzweideutig von Koran und Sunna gedeckt. Was er mit seinen Ausführungen vor allem beabsichtigt, ist eine Einladung zur (selbst-)kritischen Betrachtung unserer Herangehensweise an die prophetische Tradition, gerade dort, wo es um persönliche Vorlieben und Gewohnheiten geht. Die Sunna werde ihrer inneren Dimension zunehmend beraubt, beklagt Ghilan. Für viele legalistisch geprägte Muslime sei sie kein ganzheitlicher Lebensstil mehr, sondern eine „Checkliste“ äußerlicher Handlungen, die nur abgehakt werden müsse, ohne die eigene Komfortzone zu verlassen. Eine ernsthafte Beantwortung der Frage „Was würde der Prophet tun?“ könne aber nicht bei der kontextlosen Betrachtung einzelner Überlieferungen stehenbleiben, sondern müsse das Gesamtbild aus verwandten Hadithen, Koranversen und deren Interpretationen in den Blick nehmen. Und da, so schließt Ghilan, sei es angesichts der Zustände in der industriellen Massentierhaltung nicht ausgemacht, daß der Prophet heute derartig erzeugte Produkte, sofern sie nur einen Stempel trügen, verzehren würde.


06.06.2017

Neues Lebensmittelgift aus den USA - still und heimlich in der EU zugelassen: Isoglukose

Die Industrie hatte anscheinend keine große Mühe, einen neuen, giftigen Stoff genehmigt zu bekommen. Schon seit Jahren versuchen es die Konzerne und plötzlich, wie aus Zauberhand, wurde Isoglukose von der EU genehmigt! Unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde damit der Zuckermarkt und die Süßmittelindustrie neu geregelt. Seit 2017 ist Isoglukose offiziell als Nahrungsmittelzusatz zugelassen. Letztendlich handelt es sich um einen künstlich hergestellten Zucker, auch wenn Mais ein Bestandteil davon ist. Schon jetzt versucht die Nahrungsmittelindustrie in Europa alles um dieses Thema nicht an die Öffentlichkeit zu bringen, damit es den Konzernen nicht so ergeht wie den Mitbewerbern in den USA.

Hier kauften nämlich die Kunden ihre Softdrinkprodukte vermehrt in Mexico, da hier noch Kristallzucker verwendet wird, der wesentlich teurer ist als Isoglukose. Dies wird wohl der Grund sein, daß in Brüssel alles still und heimlich verabschiedet wurde. Alle Beschränkungen für diesen künstlichen Zucker wurden von der EU aufgehoben! In Zukunft wird dieser Stoff in Eis, Schokolade, Brot, Backwaren ... und und und enthalten sein. Letzte Untersuchungen zeigen, daß Isoglukose besonders gesundheitsgefährdend ist. Die EU-Kommission prognostiziert einen dreifachen Anstieg der Isoglukoseproduktion in Europa von 0,7 Millionen Tonnen auf 2,3 Millionen Tonnen!

In der EU spielt die vor allem aus Mais hergestellte Isoglucose bisher nur eine geringe Rolle - im Gegensatz zu Ländern wie den USA und Kanada. 2017 können z. B. die amerikanischen Produzenten den europäischen Markt mit dem künstlichen Zucker, der vorwiegend aus Maisstärke hergestellt wird und viel gefährlichen Fruchtzucker enthält, regelrecht überzuckern. Besonders schon bei jungen Menschen könnte das vermehrt zu Diabetes Typ 2 führen.

Seit 2000 geht der Verbrauch in den USA von Isoglukose aus gesundheitlichen Gründen rapide zurück. Aus diesem Grund mußten viele Fabriken schließen. Mit diesem neuen Boom in Europa wird Isoglukose (aus amerikanischen Monsanto-Produkten hergestellt) bei uns importiert, um die Nachfrage zu decken.

Ob es sich auf Dauer vermeiden läßt, diesen Stoff aufzunehmen, ist fraglich, denn er wird überall eingesetzt! Ich habe mir einige Produkte angesehen und er ist in den meisten schon vorhanden. Früher stand „Zucker“ auf der Inhaltsangabe. Isoglukose nennt sich bei uns Glucose-Fructose-Sirup oder Fructose-Glucosesirup!

Die meisten Softdrinkhersteller verwenden sehr viel fruchtzuckerhaltigen Getreidesirup zum Süßen des Getränks, das aus GVO-Getreide hergestellt, industriell weiterverarbeitet und mit Chemikalien versetzt wird, um zu einem süßen Sirup zu werden. In einer Flasche Cola befinden sich z.B. 65 Gramm Isoglukose (Fructose-Glucosesirup). Die EU rechnet bis 2023 mit 2 Mio Tonnen jährlich. Somit werden 2 Mio Tonnen Zucker aus den Staaten Afrikas weniger importiert, was wiederum zu einer neuen Armuts- und Flüchtlingswelle führen wird.

Künstlich hergestellter Fruchtzucker hat noch mehr negative gesundheitliche Folgen als Haushaltszucker. Das ergab eine neue Studie, die in The Journal of Nutrition veröffentlicht wurde. Der Anstieg der Fettleibigkeit seit den 70er Jahren in den USA ging einher mit einer generellen Erhöhung des Zuckerkonsums und einem Wechsel von Kristallzucker zu Maissirup mit einem hohen Fructosegehalt. Ein Tierversuch mit Mäusen zeigte auch die negative Wirksamkeit: 40 Mäuse wurden in 2 Gruppen eingeteilt. Die einen bekamen 25% des täglichen Kalorienbedarfs Kristallzucker und die anderen Fructose. Die Sterberate war bei der Fructosegruppe doppelt so hoch und sie bekamen 26% weniger Nachwuchs.

Der Verbrauch von Fructose hat sich in den Vereinigten Staaten zwischen 1970 und 1990 um mehr als 1000 Prozent erhöht. Die Studie führt Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes, Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf den hohen Verbrauch an zugesetztem Zucker in der Ernährung zurück. All das und noch mehr ist auch ein kleiner Ausblick auf TTIP, wenn es kommt. Geheime Verhandlungen finden schon statt! Mahlzeit!


29.05.2017

„Instant Karma“: Elefant tötet Großwildjäger (www.spiegel.de)

Simbabwe: Ein südafrikanischer Großwildjäger hat seine Leidenschaft mit dem Leben bezahlt. Während eines Jagdausflugs stürzten sich zwei Elefanten auf den Mann, ein angeschossenes Tier erdrückte ihn.

In Gwayi im Westen von Simbabwe ist ein Großwildjäger von Elefanten angegriffen und dabei getötet worden. Nach Angaben eines Sprechers von Simbabwes Nationalparks wurde der 51-jährige Mann zunächst von einer Elefantenkuh attackiert. Anschließend stürzte sich ein zweites Tier auf den Jäger und erdrückte ihn. Das Opfer hatte eine Jagdgruppe angeführt, die von der Elefantenherde überrascht wurde. Das zweite Tier fiel auf den Mann, nachdem es angeschossen worden war.

Dem Jäger aus dem Nachbarland Südafrika gehörte eine Agentur, die Ausflüge mit Spürhunden zur Jagd auf Leoparden, Löwen und anderes Großwild organisiert...


29.05.2017

Wiederansiedlung von Wölfen stellt verloren gegangenes ökologisches Gleichgewicht wieder her:

Eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter vom letzten Wochenende, in dem ein aufgebrachter Tierhasser tatsächlich meinte, er würde "dem Tierschutz nichts mehr spenden, wenn nicht alle Wölfe in Österreich abgeknallt werden, weil sie doch sämtliche Schafe umbringen", veranlaßt uns zur Verbreitung dieses wunderbaren Videos und interessanten Berichts über die Wiederansiedlung von Wölfen im Yellowstone-Nationalpark, USA: Dort hat man 1995 14 Wölfe ausgesetzt und dann geschah ein Wunder, welches beweist, daß wir unseren unglaublichen Planeten viel besser bewahren müssen.

http://video.genfb.com/552362308267540

Und hier ein weiterer ausführlicher Bericht dazu auf Englisch:


29.05.2017

www.achgut.com: Young-Caritas und die Ziegen: Augen auf beim Spenden an (Tier-)Projekte diverser NGOs (von Roger Letsch):

Männer, die auf Ziegen sparen

Bei modernen industriellen Lebensmitteln wird heute gern ein „Mehrwert“ verkauft, indem man gesundheitlichen Nutzen oder die Ausschüttung von Glückshormonen verspricht. „Functional food“ nennt man das dann und es verkauft sich wie geschnitten Brot. Die Leute wollen ja nicht nur Geld ausgeben und satt werden, sie wollen ein gutes Gefühl obendrauf. Für sich selbst, den Nachwuchs und natürlich auch für die Umwelt, das Klima und den ganzen Rest. Aber ich will hier eigentlich nicht vom Essen reden, sondern über einen vergleichbaren Trend in der Entwicklungshilfe. Also über Entwicklungshilfe mit Mehrwert, „functional aid“ gewissermaßen.

Schauen wir also dorthin, wo Entwicklungshilfe am liebsten hinschaut: nach Afrika. Der Ruf der westlichen Entwicklungshilfe dort hat in den letzten Jahren ganz schön gelitten, besonders an der eigenen Erfolglosigkeit, wenn man die eingesetzten Mittel zu dem in Relation setzt, was erreicht wurde. Der Rechtfertigungsdruck ist zwar noch nicht allzu hoch – zum Beispiel hat noch niemand (den deutschen) Entwicklungshilfeminister Müller gefragt, wie es sein kann, daß all die Milliarden Euro, Dollar, Franken, Pfund und Yen nicht verhindert haben, daß sich Millionen Afrikaner auf den Weg nach Europa machen. Der kleine, ambitionierte Spender jedenfalls will heute kaum noch anonymen Großprojekte unterstützen, bei deren Realisierung vor allem lupenreine Despoten geschmiert werden, europäische Entwicklungspraktikanten ein Aus- und Einkommen finden und am Ende alles wieder den Bach runter geht. Man möchte lieber direkt helfen und auch möglichst ganz konkret. Was soll schon schief gehen, wenn man doch nur Gutes tun will? Was wir dazu brauchen sind natürlich Projekte, die einfach und nachvollziehbar sind und dazu noch über einen gewissen „Ahw-Faktor“ verfügen.

Die „Young-Caritas“, Sektion Ruhrgebiet hat zum Beispiel genau so etwas im Portfolio. Ziegen für Äthiopien! Denn Die Dürre in Äthiopien, die scheinbar nur von Überschwemmungen unterbrochen wird, zwang viele Familien, ihre einzige Ziege zu verkaufen – und zwar laut Caritas an „reiche Bauern“. Die Dürre scheint also nicht alle gleichermaßen zu betreffen, aber das ist nicht das Problem der Caritas. Die Caritas will wieder Ziegen zu den Leuten bringen, denn so eine Ziege, lernen wir, ernährt eine ganze Familie! Also die Milch, nicht daß wir uns da falsch verstehen! Falls Sie jetzt denken, ich würde hier über die Ziegenhaltung in Äthiopien referieren, liegen Sie falsch. Aber wir haben hier ein sehr kleines und lokales Entwicklungsprojekt, an dem man exemplarisch die Wirkung von Entwicklungshilfe beobachten kann, wie sie in Afrika leider noch überall existiert.

Ziegenspenden macht Spaß, kann ich Ihnen versichern!

Die youngcaritas veranschlagt auf ihrer Webseite pro Ziege einen Anschaffungspreis von 50 Euro und animiert die Seitenbesucher zum Ziegenspenden. Ziegenspenden macht Spaß, kann ich Ihnen versichern! Die 50 oder 100 Euro werden Sie zwar aufbringen müssen, aber da gute Gefühl, unmittelbar geholfen zu haben, werden Sie auch dann noch verspüren, wenn sie ihre Kontoauszüge am Monatsende sehen oder wenn sie die Rubrik „Spenden“ in Ihrer Steuererklärung ausfüllen. Und dann die Ziegen! Sie sehen sie sicher bildlich vor sich, wie sie fröhlich meckernd einer bedürftigen Familie ausgehändigt wird. Danke für die Ziege, guter weißer Mann, ihre Milch wird uns am Leben halten.

Meine Anfrage bei youngcaritas ergab, was ich schon vermutete: Die Ziegen werden vor Ort gekauft. Wobei mir in der Antwort auf meine Frage bereits ein ganz anderer „Ziegenpreis“ genannt wurde: 65 Euro. Wer also heute glaubt, für 50 Euro eine Ziege zu kaufen, bekommt schon keine ganze mehr. Nun können wir nicht wissen, wie realistisch die runde Summe von 50 Euro pro Ziege je war oder ob sie einfach dem Marketing geschuldet ist. Es ist nämlich psychologisch wichtig die Illusion zu erzeugen, es würden ganze Ziegen in Afrika herumlaufen, für die man bezahlt hat. Ein „Ziegenanteilsschein“ hat nicht halb so viel Sexappeal.

Was wir aber mit großer Sicherheit vorhersagen können ist, wie die Sache vor Ort ablaufen wird. Denn die Frage ist doch, wo youngcaritas die Ziegen vor Ort kaufen könnte? Aber klar! Da ist ja noch der reiche Bauer, dem die Ärmsten in ihrer Not ihre Ziegen verkauft haben – der hat ja nun welche, die er der Caritas verkaufen kann! Und so wird sich ein absurder kleiner Wirtschaftskreislauf in Gang setzten, den die glücklichen Ziegenspender der Caritas in Deutschland mit ihrem Geld am Laufen halten: Der arme Bauer verkauft dem reichen Bauern seine Ziege, der sie gegen kräftigen Aufschlag an die Caritas verkauft, welche die Ziege zurück an den armen Bauern geben kann. Weil dadurch die Ziegenpreise steigen, verkaufen weitere Bauern ihre Ziegen, so daß es sowohl nie an hilfsbedürftigen Bauern als auch an Ziegen fehlen wird, die ihnen zugeführt werden müssen. Solange es nur genügend dumme europäische Ziegenböcke gibt, die dieses System am Laufen halten werden. Geld für Ziege, Ziege für Geld und alles zusammen für ein gutes Gewissen. Eine Wiiiin-Wiiiin-Wiiiin-Situation!

Direkte Entwicklungshilfe – kannst du dir nicht ausdenken sowas!“


22.05.2017

Einladung zu 2 Informationsveranstaltungen zum neuen Erbrecht 2017:

Hiermit möchten wir alle unsere Mitglieder und SpenderInnen herzlich zu zwei besonderen Gemeinschaftsveranstaltungen in Wien einladen, bei denen ANIMAL SPIRIT mit einem Infostand vertreten sein wird. Die Initiative „Vergissmeinnicht.at“, bei der auch ANIMAL SPIRIT Mitglied ist, gibt anläßlich der kommenden „Woche des Guten Testaments“ allen Mitgliedsvereinen die Möglichkeit, deren Mitglieder und SpenderInnen zu zwei Kultur- und Informations-Veranstaltungen mit Sonder-Führungen in die Michaelerkirche bzw. ins MUMOK (Museum moderner Kunst) einzuladen.

1. Michaelerkirche/Refektorium der Salvatorianer, Wien

Wann: Montag 29.5.2017, ab 16 bis ca. 19:30 Uhr
Rahmenprogramm: 16:00 bis 16:50h, Michaelerkirche, Michaelerplatz, 1010 Wien: Führung durch die Kirche.
Hauptveranstaltung, ab 17:00h: Informationsvortrag zum Thema Erbrecht mit Notar Dr. Tschugguel, Refektorium der Salvatorianer, Habsburgergasse 12, 1010 Wien. Anschließend Buffet, Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit Notar und Organisationsvertretern.

2. Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig (mumok), Wien

Wann: Donnerstag 8.6.2017, ab 15:45 bis ca. 19:30 Uhr
Rahmenprogramm: MUMOK Wien, Museumsplatz 1, 1010 Wien: Führung durch die aktuellen Ausstellungen.
15:45 Uhr: Treffpunkt und Anmeldung im Foyer, Eingangsbereich des MUMOK, 16:00 Uhr: Führung durch die Ausstellung
Hauptprogramm: ab 17:00h, Lounge des MUMOK (oberste Ebene); Informationsvortrag mit Notar Mag. Harald Stockinger
17:10 Uhr: Begrüßung durch Carola Kraus (Direktorin MUMOK) und Vorstellung der anwesenden Organisationen. Info-Veranstaltung zum Thema Erbrecht, „Patientenverfügung, Erbrecht & Testamentsgestaltung"
17:45 Uhr: Fragen und Antworten, anschließend Buffet, Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit Notar und Organisationsvertretern.

Wenn Sie an einer der beiden kostenlosen Veranstaltungen teilnehmen wollen, bitte unter office@animal-spirit.at oder 02774-29330 anmelden!

HIER können Sie auch unsere neue Broschüre zum Thema "Tiere im Testament bedenken" bestellen.


22.05.2017

Fokus.de: Vorsicht bei Steak und Würsten! Grill-Lieblinge erhöhen Risiko für 9 Krankheiten

Eine Studie aus den USA könnte Hobby-Grillern den Geschmack verderben: Wissenschaftler erhoben die Daten von mehr als einer halben Million Menschen und fanden einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Fleisch und einem erhöhten Sterberisiko. 150 Gramm Wurst und Fleisch lassen sich die Deutschen täglich schmecken. Obwohl rotes Fleisch als vermutlich krebserregend gilt. Daß statt dem saftigen Steak lieber mal ein knackiger Gemüsespieß in der Pfanne oder auf dem Grill landen sollte, bekräftigt nun eine großangelegte Studie.

Wissenschaftler des National Cancer Institute im amerikanischen Bethesda werteten Daten von mehr als 500.000 Menschen aus. Diese waren im Alter von 50 bis 71 Jahren. Das Ergebnis: Der Verzehr von rotem Fleisch erhöhte das Risiko, frühzeitig zu sterben. Das galt sowohl für unverarbeitetes rotes Fleisch wie Rindersteak, Schweinebraten und Hackfleisch als auch für verarbeitete Produkte wie Wurst oder Schinken.

Konkret fanden die Forscher einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von rotem Fleisch und einem steigenden Risiko für neun Krankheitstypen: Krebs, Herzerkrankungen, Atemwegserkrankungen, Schlaganfall, Diabetes, Infektionen, Alzheimer, Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen.

Schuld an dem erhöhten Gesundheitsrisiko könnten die beiden Stoffe Nitrat und Nitrit sein, die beim Verarbeitungsprozeß ins Fleisch gelangen und das Produkt haltbar machen. Außerdem steht das im Fleisch enthaltene Hämeisen in Verdacht, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu begünstigen. Nähere Infos dazu auch in unserer Broschüre "Nimm bitte das Tier vom Tisch", zu bestellen HIER


22.05.2017

Yulin Hundefleisch-Festival: Chinesische Politiker wollen Verkauf von Hundefleisch verbieten

Seit Jahren kämpfen Tierschützer gegen das Hundefleisch-Festival in der südchinesischen Stadt Yulin. Jedes Jahr werden hier im Juni zehntausende Hunde und Katzen unter schrecklichen Bedingungen gefangen, eingesperrt, transportiert und zu Tode geprügelt. (siehe Spiegel Online, und die Petition" Stopp dem Hundefleischfest"

Dutzende Petitionen wurden in den vergangenen Jahren dagegen gestartet – scheinbar mit Erfolg. Denn nun gaben chinesische Offizielle bekannt, den Verkauf von Hundefleisch auf dem nächsten, am 21. Juni startenden Yulin-Markt, unter Strafe stellen zu wollen. Restaurants, Straßenhändler und Imbisse müssen mit erheblichen Geldstrafen von bis zu 100.000 Yuan rechnen, umgerechnet 13.000 Euro. Eine Summe, die für die meisten Händler in der Region unbezahlbar wäre.

Die Tierschutzorganisation Duo Duo verkündete gemeinsam mit der Humane Society International den Erfolg: "Es ist nur ein temporäres Verbot, wir hoffen aber, daß es einen Domino-Effekt geben wird, der zum Kollaps des Hundefleisch-Handels führt", sagt die Sprecherin von Duo Duo, Andrea Gung. Und: "Das Verbot stimmt mit meinem Gefühl überein, daß das Land sich zum Besseren ändern möchte."

In Vergangenheit hatte sich die schlechte Publicity negativ auf die Tourismusbranche und die Außenwahrnehmung der Chinesen ausgewirkt, Politik schaltete sich ein. Ob und wie stark die Kontrollen auf dem Festival durchgeführt werden, ist unklar. Zudem betrifft das Verbot bisher nur Hundefleisch – der Verzehr von Katzen und anderen Kleintieren ist weiterhin erlaubt.  


22.05.2017

Chappi sucht dringend nach einer liebevollen Familie, einer Pflegestelle oder einem speziellen Tierheim

Wir wurden gebeten, diesen Hilfsaufruf für den behinderten Chappi weiterzuleiten: "Chappi wurde Anfang Oktober letzten Jahres fast sterbend in einem Dorf in der Nähe von Lwiw (Lemberg, West-Ukraine) gefunden. Auf den Kleinen wurde 5 Mal geschossen, weil er nach Hühnern gejagt hatte. Chappi darf vorübergehend  bei einer Familie bleiben und  hat eine unheimliche Hoffnung, sein richtiges und ein liebevolles Zuhause zu finden. Chappi freut sich jedes Mal, seinen Rolli benutzen zu können. Vor kurzem hat der Kleine den zweiten Schicksalsschlag bekommen: seine neue potentielle Familie hat zuerst die Treffzeit verschoben und ist danach zum zweiten Termin nicht erschienen, ohne Bescheid zu sagen.

Unsere ukrainische Gesellschaft hat große wirtschaftliche Schwierigkeiten und ist leider im Moment nicht bereit, behinderte Tiere aufzunehmen, deswegen brauchen wir Ihre Hilfe und geben nicht auf, dem Kleinen ein liebes Zuhause zu finden. Wir suchen nach einem Menschen, der ein großes Herz hat, der die Kraft besitzt, solche Verantwortung zu übernehmen und der auch weiß, was auf ihn an Pflege zukommt."

Nähere Infos & Kontakt: Olga, osvitoch@ukr.net Tel: +38/0677070776


15.05.2017

Unsere Anzeige wegen Kuh-Quälerei, wo eine festliegende, schwer verletzte Kuh von einem türkischen Bauern in Laaben, NÖ mit dem Traktor aus dem Stall geschliffen, dann mit einem Stock geschlagen und nicht tierärztlich versorgt bzw. notgeschlachtet wurde, schlägt weiter hohe Wellen (wir haben im letzten Newsletter darüber berichtet): sowohl auf facebook (bislang mehr als 16.000 Zugriffe und unzählige, teils entsetzte Kommentare), als auch auf sonstigen Seiten im Internet (siehe u.a. HIER).

Wir haben den Fall ja unmittelbar danach bei der BH und Staatsanwaltschaft angezeigt und mittlerweile wurden auch bereits alle relevanten ZeugInnen dazu einvernommen, u.a. die Nachbarn, die die Szenen live beobachtet haben oder Dr. Plank von ANIMAL SPIRIT. Sowohl die Bezirkshauptmannschaft als auch die Staatsanwaltschaft St. Pölten ermitteln derzeit in diesem Fall. Und der verantwortliche – in diesem Fall aber de facto untätige - Amtstierarzt wurde von einem weiteren Tierarzt-Kollegen bei der Disziplinar-Kommission der österr. Tierärztekammer angezeigt.

Sobald wir etwas Neues dazu erfahren, werden wir weiter berichten.


15.05.2017

24.5.2017, Sachsen-Anhalt: Pferde-Versteigerung von 71 Pferden und Ponys! (Siehe auch www.az-online.de):

Die Anfang Dezember 2016 an mehreren Stellen des Altkreises Osterburg (ca. 200 km östlich von Hannover) beschlagnahmten Pferde eines Ballerstedters können verkauft werden. Das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt hat die Beschwerde des Pferdewirts zurückgewiesen. … Das Gericht geht davon aus, daß der Landkreis Stendal dem Pferdewirt zu Recht mehrfache schwere Verstöße gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen vorgeworfen hat, heißt es in der Mitteilung: Unter anderem waren zwei Jungpferde wegen erheblichen Parasitenbefalls verendet, ein anderes Pferd war deutlich sichtbar erkrankt, ohne von einem Tierarzt untersucht worden zu sein. "Zahlreiche weitere Pferde wiesen teils erhebliche Ernährungs- und Pflegemängel auf, den Tieren stand über einen längeren Zeitraum kein Wasser zur Verfügung. Diese lange andauernden Mängel seien in einem amtstierärztlichen Gutachten, dem besondere Aussagekraft zukomme sowie durch zahlreiche Lichtbilder hinreichend belegt. Die tierschutzwidrigen Zustände hätten bei den Tieren zu erheblichen und länger andauernden Schmerzen und Qualen geführt", führt das Gericht die Gründe für die Ablehnung der Beschwerde weiter aus…

Nach der Beschlagnahmung vor einigen Wochen sind die Tiere nun schon einige Zeit durch das Veterinäramt untergebracht und wurden versorgt, so daß sie laut den Verantwortlichen inzwischen aufgefüttert sind und in wesentlich besserem Zustand schon als auf den Katalog-Fotos. Es sind Pferde aller möglichen Rassen, Größen und Altersklassen zu ersteigern.  Alle Adressen, Uhrzeiten, Details und Infos auf der Homepage des Landkreises und im Auktionskatalog zum Anklicken.

Wichtig: Unbedingt vor Abfahrt zur Auktion noch einmal auf der Internetseite des Landkreises prüfen, ob es bei dem Termin bleibt oder evtl. verschoben wird, das kommt manchmal vor. Bitte die Nachricht weit verbreiten, damit für so viele Tiere wie möglich eine Lösung gefunden werden kann.