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Themen

Hier findet sich eine Zusammenfassung unserer vielfältigen politischen bzw. aktionistischen Tierschutz-Tätigkeiten und Petitionen. Es werden jeweils die aktuellen Themen aus unseren Newslettern hinzugefügt, sodaß die Bereiche immer am neuesten Stand bleiben.

 

Sie können hier die chronologische Liste nach verschiedenen Themen, Titeln oder auch Daten filtern.

 

Hierzu zählen z.B. unsere alljährlichen Kampagnen bezüglich der Fohlenmärkte bzw. unsere diesbezüglichen Freikauf- und Vermittlungsaktionen, allgemeine (politische) Tierschutz-Themen, unsere Beteiligung an internationalen Tiertransport- oder Anti-Schächt-Kampagnen, unsere Arbeit für die Verbesserung der Tierschutz-Gesetzgebung für Schweine, Geflügeltiere, Kaninchen und andere Tierarten oder für ein/e Einschränkung/Verbot tierquälerischer Jagdpraktiken. Weiters finden Sie hier Berichte über unsere Auslandsprojekte, wie Streunerhunde in Thailand und Eselhilfe in Ägypten, aber bisweilen auch andere Hilfsaktionen bzw. Petitionen, an denen wir uns beteiligen (z.B. gegen das alljährliche brutale Robben-Massaker in Kanada oder die grausamen Schächtpraktiken beim jährlichen Kurban Bayrami-Opferfest). Zudem bringen wir u.a. alternative Sichtweisen über die von WHO oder anderen "Gesundheits"-Behörden ausgerufene "Seuchen" und Zwangsimpfkampagnen. Darüber hinaus auch kritische Beiträge zu Gentechnik, Patentierung von Leben, EU und Tierschutz sowie allgemein zur EU und der daraus resultierenden - oft absurden - verpflichtenden Gesetzgebung für Österreich.

z.B. 10/12/2018
05.12.2018

www.change.org: Weihnachten, Kirche und Massentierhaltung - eine Weihnachtslektüre zum Nachdenken

Von Vladislav Altbregin

Bald feiern wir wieder das Fest der Hoffnung, der Besinnlichkeit und der Liebe. Eine sehr selektierte Liebe, denn sie bezieht sich nach der Definition der meisten Menschen einzig auf die eigene Spezies. Die anderen Lebewesen schlachten und verspeisen wir zur Feier dieses Tages. Das ist völlig OK und normal - sagt unsere Gesellschaft.

Ich habe mir oft die Frage gestellt, warum unsere westliche Gesellschaft des 21. Jahrhunderts in großen Teilen ignoriert, wie viel Leid, welches gewaltige Ausmaß an Zerstörung und gesundheitliche Gefährdungen dieser gigantische Konsum mit sich bringt, der einzig durch Massentierhaltung ermöglicht wird. Nach wie vor reflektieren nur sehr wenige, was Massentierhaltung für Tier, Mensch und Umwelt bedeutet.

Über unsere Medien haben wir Zugang zu sämtlichen relevanten Informationen. Wer lesen kann, wer in der Lage ist, einen Fernseher ein- und auszuschalten, hat davon gehört. Trotzdem blenden wir aus, verweigern wir Veränderung oder gehen diese nur sehr zögerlich an.

Die Tierfabriken-Industrie wird sogar durch Subventionen mit öffentlichen Geldern gezielt fördert. Der deutsche „Bund für Umwelt und Naturschutz“ erfaßte bereits 2008/2009 in einer Studie, daß die EU allein in Deutschland jährlich die sogenannte Intensivhaltung von Schweinen und Geflügel mit mehr als einer Milliarde Euro subventionierte. Steuergelder, die ich liebend gerne anderweitig investiert gesehen hätte.

Und dann wäre noch die Kirche. Unsere erstaunliche Fähigkeit, über all das verursachte Leid hinwegzusehen, es als „Normalität" hinzunehmen, ist eng mit dem christlichen Glauben verknüpft. Sie hat dafür gesorgt, daß die Ideologie des Karnismus und der Glaube an die Minderwertigkeit von Tieren über die Jahrhunderte fest in unserem Denken verwurzelt wurde und somit ermöglicht, daß die meisten Menschen Tierleid für unsere Ernährung als notwendiges Opfer (seitens der Tiere) akzeptiert haben, ohne dabei moralische Schuld zu empfinden.

Die Massentierindustrie feiert bald 100sten Geburtstag

In den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts, zu einer Zeit, als die Kirche noch weit größeren Einfluß auf Gesellschaft und Politik hatte als heute, wurden im US Bundesstaat Delaware die ersten Massenzuchtanlagen für Hühner in Betrieb genommen, der erste mit einem Bestand von ca. 500 Tieren. Heute werden weltweit ca. 21 Milliarden (!) Nutztiere pro Jahr in Massentierhaltung gehalten und in Massenschlachtung getötet (Anm.: Insgesamt sind es weltweit sogar mehr als 60 Milliarden Landtiere – plus ca. 3 Billionen Fische -, die jährlich für unseren Fleisch-, Fisch-, Eier- und Milchkonsum leiden und sterben müssen!). In nur knapp 100 Jahren entstand eine gewaltige Industrie in Dimensionen, die kaum noch vorstellbar sind.

Massentierhaltung wurde mit rasanter Geschwindigkeit zu einem wesentlichen Faktor der menschlichen Existenz und vereinnahmt heute mehr als zwei Drittel der zur Verfügung stehenden landwirtschaftlichen Nutzflächen. Allein die OS-Gesellschaft „Tyson Foods", das zweitgrößte Fleischunternehmen der Welt, schlachtet 42 Millionen Hühner, 170.000 Rinder und 350.000 Schweine - pro Woche!

Die weltweiten Auswirkungen sind dramatisch für Mensch und Tier

Massentierhaltung ist mitverantwortlich für die Abholzung des Amazonas-Regenwalds und die Überfischung der Weltmeere. Achtzig Prozent des Welt- Soja -Ertrages und ein Drittel des gesamten Fischfangs werden für die Fütterung der Tiere benötigt. Massentierhaltung läßt große Agrarkonzerne kleine Bauern von ihrem Land vertreiben und verseucht durch in der Gülle enthaltenen Nitratstickstoff, durch Hormone und Medikamentenrückstände unser Grundwasser. Diese verunreinigen nicht nur die Trinkwasserbestände sondern gelangen von den Äckern letztendlich in Seen und Meere. In der Ostsee kommt es durch den Düngereintrag deswegen inzwischen jährlich zu riesigen Algenblüten, die dem Wasser Sauerstoff entziehen und dann zu Fischsterben führen.

1 kg Fleisch entspricht der Fahrt von Berlin nach Rom in der CO2 Belastung

Bei der Verdauung – v.a. der Wiederkäuer - entsteht Methan. Die Mengen sind riesig: etwa 200 Liter pro Rind und Tag. Wie nachhaltig die Massentierhaltung am anthropogenen Treibhauseffekt mitwirkt, veranschaulicht die Studie des Österreichischen Geophysikers Kurt Schmidinger. Er hat das Standard Modell zur Berechnung von Ökobilanzen erweitert.

In dieser Bilanz kommen auf 1 kg Fleisch aus Europa bis zu 27 kg Kohlendioxid. Die Bilanz für in Südamerika erzeugtes Fleisch ergibt ein noch besorgniserregenderes Ergebnis: hier wurden 59 kg Kohlendioxid pro kg errechnet. Wird dazu noch der Verlust an CO2 Speicherfähigkeit der natürlichen Vegetation mit einbezogen, die für den Anbau von Futterpflanzen weichen mußte, summiert sich der Verbrauch auf 335 Kilogramm C02 , für nur ein Kilogramm Fleisch! Dieser Verbrauch entspricht der Fahrt in einem europäischen Durchschnittsauto von Berlin nach Rom.

Massentierhaltung ist ein wichtiger Grund, warum sich multiresistente Keime rasant ausbreiten konnten.

Die Tiere werden, bedingt durch Zucht und Haltungsbedingungen beständig anfälliger für Infektionen. Geschwächte und gestreßte Tiere, globale Transporte und die Ansammlung von unnatürlich großen Tierbeständen auf engstem Raum bieten ideale Bedingungen für jede Art von Keim. Daher wird der Einsatz von Antibiotika, in der Masthaltung flächendeckend benötigt und großzügig eingesetzt. Nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz verkaufen Pharmafirmen allein in Deutschland jährlich über 1.450 Tonnen Antibiotika an Tierärzte!

Die häufigen Antibiotikagaben erhöhen das Risiko, daß sich resistente Bakterien bilden, die uns wieder in die Zeit vor der Erfindung von Antibiotika zurückwerfen, in der jeder Infekt, jede OP ein Todesrisiko darstellt. Ein Szenario, das dank Massentierhaltung jeden Tag Realität werden könnte.

Anders als die mittel- und langfristigen Auswirkungen der Massentierhaltung sind die Konsequenzen für die betroffenen Tiere für jedermann leicht nachvollziehbar. Nie vorher gab es eine Zeitepoche oder eine Kultur, in der Menschen Tiere so grausam und in solcher Zahl gequält, gefoltert und getötet haben: Damit sich die Schweine nicht gegenseitig Ohren und Schwänze abbeißen, schleift man ihnen die Eckzähne weg. Damit sich die auf engstem Raum zusammengepferchten Hühner nicht blutig hacken, kupiert man ihnen Schnabelspitzen und Zehenglieder, alles ohne Betäubung. Damit die männlichen Ferkel den störenden Ebergeruch verlieren, schneidet man ihnen die Hoden ab, ohne Betäubung.

Kälbchen werden nach der Geburt von der Mutter separiert und maschinell ernährt. 40 Millionen Küken werden am Tag ihrer Geburt als Abfallprodukte zerschnitten und zerhackt. Masthühner werden zu Krüppeln gemästet, die unter ihrer eigenen Fleischlast zusammenbrechen.

Wir muten den Tieren Lebensbedingungen zu, die sie verrückt machen und den ständigen Einsatz von Psychopharmaka und Antibiotika erfordern. Der Folter in den Tierställen folgt die Qual der Tiertransporte. In viel zu engen Fahrzeugen, in denen sich die Tiere erneut gegenseitig verletzen und abwechselnd unter Hitze und Kälte leiden, kommt es zu Knochenbrüchen und schweren Verletzungen.

Ein hoher Prozentsatz stirbt vor Angst und Streß bereits auf dem Weg zum Schlachthof, wo selbst das Sterben noch zur Qual wird, weil die Tiere oft nicht richtig betäubt und bei vollem Bewußtsein abgestochen werden.

Wie ist so viel Grausamkeit vereinbar mit unserem christlichen Glauben des Mitgefühls und der Barmherzigkeit? Dabei hatte das Christentum, die Religion, die in der westlichen Kultur unser Weltbild, unser Denken und Handeln bis in die heutige Zeit prägt, und deren Anhänger heute auf zirka 1,9 Milliarden geschätzt werden, in ihren Anfängen ein völlig anderes Verhältnis zum Tier. Man findet viele Hinweise, daß Vegetarismus bei den Urchristen sehr verbreitet war.

Diese Haltung änderte sich jedoch grundlegend, als im 4. Jahrhundert Kaiser Konstantin in Rom an die Macht kam, und das Christentum zur Staatsreligion machte. Er bestand auf Fleisch und Weingenuß, welches die Urchristen beides ablehnten und setzte seine neuen Ansichten unter Gewaltanwendung durch. Das dunkle Zeitalter, des durch die christliche Religion sanktionierten Tierleids, begann.

Beim Konzil von Ancyra im Jahr 314 legt die mittlerweile sehr mächtig gewordene Kirche im Kanon XIV fest, daß Priester, die auch das zusammen mit Fleisch gekochte Gemüse nicht essen, als „Ketzer" zu entlassen seien.

Im Mittelalter läßt die kirchliche Inquisition sogar Menschen aufhängen, die sich weigerten, Tiere zu töten. Als Beweis ihres „rechten" römisch-katholischen Glaubens, müssen Verdächtige z. B. öffentlich ein Tier schlachten. Auch wird den Tieren durch die Kirchenheiligen Augustinus und Thomas von Aquin eine unsterbliche Seele abgesprochen. Damit werden sie ausdrücklich vom „Heil in Christus" ausgeschlossen.

Die Abwertung und die Freigabe zur Ausbeutung unserer tierischen Mitgeschöpfe wurde somit über die Religion in die Politik, in die Moralvorstellungen und Schulen des kirchengeprägten Abendlandes eingepflanzt. Mit der kirchlichen Missionierung der restlichen Welt wurde diese Ethik auch in ferne Kontinente getragen.

Und so ist es für viele Menschen möglich, guten Gewissens, erst in der Kirche von der „gnadenbringenden Weihnachtszeit" zu singen und anschließend im gemütlichen Heim einen Braten zu verzehren. Ein Braten, der einmal ein fühlendes, intelligentes Lebewesen war, das dank Massentierhaltung mehr Leid in seinem kurzen Leben erfahren mußte, als sich die meisten von uns auch nur ansatzweise vorstellen können.


05.12.2018

www.animalequality.de: Über Gefühle, Freundschaften und Intelligenz der ("Nutz"-)Tiere:

Sicher wissen Sie bereits eine Menge über Hunde, Katzen und andere Tiere, die wir typischerweise als Haustiere bezeichnen. Vielleicht wohnt bei Ihnen sogar ein vierbeiniges Familienmitglied. Aber wußten Sie schon, daß sich sogenannte Nutztiere und Haustiere in ihren Bedürfnissen und Verhaltensweisen ganz ähnlich sind?

1. Schweine gehören zu den schlausten Tierarten der Welt

Wenn wir Schweine auf Lebenshöfen beobachten, dann zeigen sie ähnliche Verhaltensweisen wie Hunde: Sie hören auf ihren eigenen Namen, wackeln mit dem Schwanz und lernen kleine Tricks wie “Sitz” mit Freude - solange ein Leckerli für sie dabei herausspringt. Forscher haben sogar herausgefunden, daß Schweine über ein Ich-Bewußtsein verfügen. In der Massentierhaltung werden Schweine unter grausamen Bedingungen gehalten und können ihre natürlichen Verhaltensweisen nicht ausleben. In den meisten Fällen fühlen Schweine in ihrem gesamten Leben nicht ein einziges Mal Sonnenlicht auf ihrer Haut.

2. Lachse können unter Depressionen leiden

Lachse auf Fischfarmen können an Depressionen erkranken. Eine Studie aus dem Jahr 2016 zeigte auf, daß sich die Population von Lachsen auf Fischfarmen durch sogenannte “drop-outs” auszeichnet – das sind Fische, die sich ohne jeden Lebenswillen an der Oberfläche treiben lassen. Laut dieser Studie ist ein Viertel aller Lachse in Gefangenschaft träge, verkümmert und verweigert Nahrung. Diese Fische wiesen bei Untersuchungen hohe Werte des Streßhormons Cortisol auf. Der Serotoninspiegel der Tiere ähnelte dem von depressiven Säugetieren. Sie reagierten außerdem nicht mehr auf weitere Streßeinwirkungen.

3. Kühe sind sanft und voller Güte

Sie lieben die Aufmerksamkeit von freundlichen Menschen und wissen eine entspannende Bauchmassage oder ein sanftes Ohrenkraulen sehr zu schätzen. Selbst Kühe, die in der Vergangenheit schlecht behandelt wurden, können mit der Zeit vergeben und lernen, Menschen wieder zu vertrauen. Auch untereinander bilden Kühe enge soziale Beziehungen, die ihnen in der Massentierhaltung gänzlich fehlen. In der Tierindustrie werden Kälber bereits kurz nach der Geburt von ihren Müttern getrennt und ganz allein in enge Boxen gesperrt. Sie werden nie ihr natürliches Bedürfnis nach sozialen Beziehungen ausleben dürfen.

4. Hennen kommunizieren mit ihren Kindern - durch die Eierschale hindurch

Bereits während die Küken im Ei heranwachsen, entwickeln sie eine enge Bindung zu ihrer Mutter. Sie kommunizieren mittels bestimmter Laute durch die Eierschale hindurch: So kann eine Mutter z. B. durch ein spezielles Piepen ihre aufgebrachten Küken in einer Streßsituation beruhigen. Nach dem Schlüpfen lernen die Küken viel von ihrer Mutter. Und falls der Nachwuchs einmal von der Henne getrennt wird, stoßen beide ganz spezifische Rufe aus, bis sie wieder zueinander gefunden haben. In der Tierindustrie bleibt den Hühnern solch eine soziale Beziehung verwehrt, denn ihnen werden die Eier - und damit ihre Küken - direkt nach dem Legen weggenommen.

Der Unterschied zwischen sogenannten Haus- und Nutztieren besteht nur in unseren Köpfen, denn alle Tiere verdienen unseren Schutz und unseren Respekt. Animal Equality und ANIMAL SPIRIT sind der Meinung, daß es kein Lebewesen verdient hat, sein Dasein unter den brutalen Bedingungen der Massentierhaltung zu fristen. Stehen wir gemeinsam für eine bessere Zukunft für alle Tiere ein - egal ob sie Fell, Federn oder Schuppen haben.


05.12.2018

www.ciwf.org: Die faszinierende Welt der Fische (Eine neue Kampagne unserer englischen Partner-Organisation CIWF - Compassion in World Farming)

Unter der Wasseroberfläche offenbart sich uns eine faszinierende Welt. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse beweisen, daß Fische empfindliche, intelligente und emotionale Tiere sind, die weit mehr können, als wir je gedacht haben. Sie fühlen Schmerzen, sie benutzen Werkzeuge und sie bilden soziale Bindungen.

ES IST ZEIT, FISCHE ZU ERSETZEN

Aber Fische müssen auch geschützt werden. In riesigen Unterwasserfabriken oder, wenn sie aus ihren Käfigen im Meer gezogen werden, werden Fische auf grausamste Weise geschlachtet. Fische leiden jedes Jahr leise billionenfach.

SCHAUEN SIE SICH BITTE DIESES VIDEO AN (auf englisch)

Das Wasser ist erfüllt von der unglaublichen Intelligenz, den Persönlichkeiten und dem komplizierten Leben der Fische. Die neue CIWF-Kampagne soll das Bewußtsein für diese Entdeckungen schaffen und das in politisches Handeln umwandeln.

Es ist Zeit, Fische neu zu überdenken: Helfen Sie mit einem email an die jeweilige Regierung Ihres Landes, das Leiden der Fische während der Schlachtung zu minimieren

Sehr geehrte Ministerin,

in der Europäischen Union werden hunderte Millionen von Fischen auf unmenschliche und illegale Weise abgeschlachtet und ich möchte die Regierung dringend dazu anhalten, die Einhaltung der EU-Schlachtverordnung sicherzustellen, um Fischen den Schutz zu bieten zu können, den diese verdienen.

Fische sind fühlende Wesen und sind, genau wie andere Nutztiere, in der Lage Qualen und Schmerzen zu empfinden. Sie müssen geschützt werden, doch in der gesamten EU werde Fische auf unmenschliche Weise getötet. Einige Fische werden in Wasser gesetzt, das Kohlendioxid enthält und ein Zucken bei den Fischen verursacht, wodurch diese um ihr Leben kämpfen. Viele von ihnen landen in großen Becken, die mit Eiswasser gefüllt sind. Dort bleiben sie bei Bewußtsein, ersticken jedoch langsam während eines Prozesses, der bis zu 40 Minuten dauern kann. Viele Länder nutzen Schlachtwerkzeuge, deren Effektivität als nicht wissenschaftlich erwiesen gilt. Eine kürzlich von Compassion in World Farming (CIWF) bei der Schlachtung von Fischen in der EU durchgeführte verdeckte Ermittlung hat den Umfang des Problems gezeigt und die Notwendigkeit von sofortigen Maßnahmen hervorgehoben. 

Fische sollten durch die EU-Schlachtverordnung geschützt sein, da diese fordert, daß die Tiere beim Töten nicht unnötig leiden müssen. Gemäß der Europäischen Kommission kann dieser Verordnung entsprochen werden, indem die Richtlinien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) zur Betäubung und Tötung von Zuchtfischen, der sich alle Mitgliedstaaten verschrieben haben, befolgt werden.  Ein aktueller Bericht der Kommission ist zu der Schlußfolgerung gekommen, daß die meisten Mitgliedsstaaten, die geprüft wurden, derzeit gegen diese Richtlinien verstoßen. Viele Erzeuger nutzen Schlachtverfahren, die von der OIE als unmenschlich angesehen werden.

Das Leiden der Fische beim Schlachten ist eines der größten Tragödien für das Wohlergehen von Tieren in unserer Zeit.  Humanere Schlachtverfahren stehen für Fische zur Verfügung – z. B. elektrische oder perkussive Betäubung. Doch viele Erzeuger benutzen dennoch grausame und veraltete Methoden. Die Mitgliedsstaaten müssen die EU-Gesetzgebung befolgen und ich bitte das deutsche Landwirtschaftsministerium darum, unverzüglich Maßnahmen zu durchzuführen, die humanere Schlachtmethoden sicherstellen.

 


05.12.2018

Das Therapie-Pferd:

Ein versöhnliches und sehr berührendes Video (auf englisch, aber die Bilder sprechen für sich) über ein Pferd, welches zu schwerstkranken Menschen ins Spital gehen darf und ihnen durch seine Empathie unermeßliche Freude schenkt!:

www.facebook.com/sanne.ulbrich/videos/2216794571745491/UzpfSTEwMDAwMTQyMjM0NTc4MjoyMTc1NzAwMjU1ODIwNjk4/?fref=pb&hc_location=friends_tab

oder auch auf Youtube

 


29.11.2018

OTS.at - Greenpeace-Test: Österreichische Gewässer mit Antibiotika und Pestiziden belastet

Untersuchung in zehn EU-Staaten zeigt Umweltverschmutzung durch Massentierhaltung – Umweltmediziner Hutter: Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung strenger reglementieren

Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat in zehn EU-Staaten insgesamt 29 Gewässer in Regionen mit intensiver Tierhaltung untersucht. Antibiotika wurden in 70 Prozent aller europäischen Proben nachgewiesen, Pestizide in 100 Prozent. Getestet wurden auch drei österreichische Gewässer in der Steiermark und in Oberösterreich, in Gegenden mit einer besonders hohen Dichte an Schweineställen. Die Ergebnisse zeigen eine besorgniserregende Schadstoffbelastung. Pro Probe wurden in Österreich bis zu fünf Tierarzneimittel, darunter mehrere Antibiotika, und bis zu 38 verschiedene Pestizide festgestellt. Dies ist der dritthöchste Pestizidwert, der in Europa gefunden wurde. Greenpeace verlangt nun Maßnahmen seitens der Politik. Landwirtschaftsministerin Köstinger und Gesundheitsministerin Hartinger-Klein dürfen die Risiken der Massentierhaltung für Umwelt und Gesundheit nicht weiter ignorieren, fordert die Umweltschutzorganisation.

Industrielle Tierhaltung ist eine Gefahr für unsere Umwelt und unsere Gesundheit. Die Cocktails an Schadstoffen, die durch dieses System entstehen, schaden unseren Flüssen. Auch für uns Menschen ist das mittelfristig ein gesundheitliches Risiko. Antibiotika, die aus der Massentierhaltung in die Umwelt gelangen, erhöhen die Gefahr von Resistenzen“, sagt Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace in Österreich. „Angesichts dieser Ergebnisse müssen jetzt bei den Verantwortlichen alle Alarmglocken schrillen“.

In Österreich wurden Proben aus dem Schwarzaubach und der Stiefing – beide in der Steiermark - sowie aus dem Sipbach in Oberösterreich genommen. Dabei wurden pro Probe vier bis fünf verschiedene Tierarzneimittel festgestellt, davon jeweils zwei bis drei verschiedene Antibiotika. Knapp Dreiviertel aller Antibiotika in der Tierhaltung gehen in Österreich an Schweine. Der hohe Antibiotika-Einsatz führt dazu, dass sich immer mehr Bakterien abhärten und somit Resistenzen gegenüber wichtigen Medikamenten entwickeln. Diese Super-Keime können auch uns Menschen gefährlich werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Antibiotika-Resistenzen als eine der drei dringendsten Probleme für die öffentliche Gesundheit ein.

Auch Assoz.-Prof. DI Dr. med. Hans-Peter Hutter, Sprecher der ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt, warnt anlässlich der Greenpeace-Testergebnisse vor Resistenzen: „Überhaupt keine Frage: Der schlampige Umgang in der Humanmedizin mit Antibiotika führt zu großen Resistenzproblemen. Trotzdem ist es zweifellos so, dass intensive Tierhaltungen ebenfalls zur Antibiotikaresistenz maßgeblich beitragen. Resistenzentwicklungen haben gravierende Folgen für die medizinische Behandlung von Patientinnen und Patienten. Häufig sind Infektionen mit resistenten Bakterien schwer therapierbar, in bestimmten Fällen sind sie sogar unheilbar. Daher ist der Umgang mit diesen lebensnotwendigen Medikamenten selbstverständlich auch in der Tierhaltung streng zu reglementieren.“

Zur Belastung der untersuchten Gewässer durch Antibiotika kommt die Verschmutzung mit einer Vielzahl verschiedener Pestizide hinzu: 27 im Schwarzaubach, 38 in der Stiefing und 20 im Sipbach. Der Pestizidwert der Stiefing ist der dritthöchste, der in Europa gefunden wurde. „Die Landwirtschaft in den beprobten Regionen ist vor allem dem intensiven Anbau von Futtermitteln wie etwa Mais gewidmet, um die zehntausenden Schweine vor Ort zu versorgen. Wir können daher davon ausgehen, dass ein wesentlicher Anteil der Pestizide aus dem Anbau von Futtermitteln stammt“, erklärt Theissing-Matei.

Nun sei die Politik gefordert. „Unser Test zeigt: Es ist höchste Zeit zu handeln. Allen voran Landwirtschaftsministerin Köstinger und Gesundheitsministerin Hartinger-Klein dürfen die Umwelt- und Gesundheitsrisiken der Massentierhaltung nicht länger ignorieren“, fordert Theissing-Matei. Es brauche endlich ein ambitioniertes Antibiotika-Reduktionsprogramm für die Tierhaltung, beginnend mit der Schweinehaltung. Dazu seien bessere Haltungsbedingungen und niedrigere Besatzdichten notwendig. Außerdem seien Änderungen bei den Agrarförderungen erforderlich. „Anstatt zerstörerische Massentierhaltung zu fördern, sollten wir viel mehr unsere heimischen Bäuerinnen und Bauern dabei unterstützen, auf eine bessere Tierhaltung umzusteigen“, fordert Theissing-Matei.

Hier finden Sie den Greenpeace-Report „Dirty Waters – Wie Massentierhaltung Flüsse in Europa verschmutzt“: https://goo.gl/VUpS1E

Hier finden Sie die Österreich-Ergebnisse im Detail: https://goo.gl/owyVJ7

Bildmaterial von den Probenahmen finden Sie unter https://goo.gl/GEXXzu Dieses steht unter Angabe der Photo Credits zur einmaligen Nutzung kostenlos zur Verfügung (© Greenpeace / Mitja Kobal)


29.11.2018

www.t-online.de: Ein Reisender hat in Spanien eine brutale Jagdszene gefilmt. Sie zeigt, wie Jagdhunde einen Hirsch von der Klippe drängen. Das Video entfacht eine Diskussion.

Dieses Video ist schwer zu ertragen: Zu sehen sind ein Dutzend Hunde, die einen Hirsch an eine steile Klippe drängen. Bei dem Kräftemessen verliert ein Hund nach dem anderen das Gleichgewicht und stürzt in den Abgrund. Trotzdem ruft der Jäger seine Tiere nicht zurück. 

Das Video sorgt nun für heftige Diskussionen in Spanien. Es wurde von einem Dokumentarfilmer bei Herreruela im Westen des Landes aufgenommen. Später lud er es auf Twitter hoch. In Spanien sind grausame Hetzjagden bis jetzt teils legal. In vielen anderen Ländern in Europa ist das nicht der Fall. 

Spanische Jagdverbände sind "bestürzt"

Nun sind vom Verhalten des Jägers im Video angeblich sogar die spanischen Jagdverbände "bestürzt", berichtete die spanische Zeitung "20minutos". Auch mehrere spanische Politiker haben reagiert.

Einer von ihnen ist Pablo Iglesias Turrión, Generalsekretär der linkssozialistischen Partei Podemos. Die Verantwortlichen für diese Brutalität sind Kriminelle, schrieb er und teilte das Video auf Twitter. Der Jäger müsse bestraft werden.

HIER gehts zum bestürzenden (abstürzenden) Video


29.11.2018

wildbeimwild.com: Psychopathen, Narzißten, Sadisten und Hobby-Jäger teilen einen „dunklen Kern“

Laut einer Studie besteht eine Verbindung zwischen dunklen Charaktereigenschaften und der Tendenz, die eigenen Interessen immer über alles zu stellen. Leute wie zum Beispiel Hobby-Jäger, quälen oft und auch gerne.

[...]

Beim Töten von Tieren Freude haben: Trophäenjagd

Wie ticken Hobby-Jäger? Laut einer Studie, die der Wissenschaftler Marc Bekoff, in „Psychology Today“ vorstellte, geht es auch darum, Kosten zu signalisieren. Für die Jagd auf die größten und am schwierigsten zu jagenden Tiere werden große Summen bezahlt und man will zeigen, daß man es sich leisten kann, für die Fotografie eines getöteten Tiers einen exorbitanten Preis zu zahlen. Es geht um Status und Angeberei: Ein Löwe ist ein wie ein Cadillac, eine Yacht oder eine Villa mit den Köpfen geschossener Tiere an den Wänden.

Und wie kann man besser seinen Status zeigen, als mit Bildern in den sozialen Medien, auf denen man mit einem makabren Grinsen neben einem toten Tier steht? Wenn man es aber näher betrachtet, steckt hinter dieser Zurschaustellung mehr als ein blödes Grinsen. Denn laut einer Studie wollen Jäger, die ihr “freudiges Lächeln” neben Tierleichen zeigen, zum Ausdruck bringen, daß die Gefahr der Jagd und das Töten der Tiere viel grösser sind, als man gemeinhin denkt. Der Forscher Chris Darimont sagt dazu: „Man kann ein freudiges Lächeln nicht vormachen, man kann das nicht auf Befehl tun. Natürlich macht das Töten eines Tiers einen Jäger sehr glücklich, aber noch glücklicher sind sie, wenn sie nicht ein kleines, sondern ein richtig großes Tier einer Art getötet haben.“

Auch die Kriminalistin Xanthe Mallett studierte Leute, für die das Jagen ein Hobby ist, und kam zum Schluß, daß sie eine ‚dunkle Triade‘ von Persönlichkeitszügen aufweisen. Dazu gehören Narzißmus, Machiavellismus und Psychopathie – die gleichen Charakterzüge, die man bei Leuten findet, die Menschen ermorden. Und es gibt noch mehr Ähnlichkeiten: Hobby-Jäger planen ihre Jagd sehr genau – und sie löschen voller Freude ein Leben nach dem anderen aus, um ihre eigenen abnormen Wünsche zu erfüllen. Wenn Hobby-Jäger auf Opposition stoßen, kommen sie schnell mit Begriffen wie “Bestand regulieren“, „Umweltschutz“ und „Entschleunigen“. Aber wer Tiere als solche liebt und möchte, daß man sie in Ruhe läßt, statt sie zu zerstückeln, glaubt das nicht. Diese Leute sind Mörder, sie sammeln Leichen als Trophäen. Alles, was sie damit „gewinnen“, ist die Abscheu anderer Menschen, wenn diese sehen, wie sich die Hobby-Jäger für das freudige Töten von Tieren selber beweihräuchern.


29.11.2018

Aber es gibt Gott sei Dank auch (wenige) andere, nämlich positive Beispiele von (ehemaligen) Jägern:

DieGanzeWoche.at: Der geläuterte Jäger

Jahrzehntelang war Rudolf Winkelmayer aus Pachfurth (NÖ) leidenschaftlicher Jäger. Mehr als 100 Tiere hat der ehemalige Tierarzt in seinem Leben geschossen, war sogar auf Jagdreisen in Afrika. Bis er vom Töten genug hatte. Heute isst er nicht einmal mehr Fleisch.

Wenn Dr. Rudolf Winkelmayer, 63, heute in den Wald geht, dann um das Zwitschern der Vögel zu genießen oder um in gesunder Luft zu laufen. Vor zehn Jahren war das noch anders. Da verschlug es den pensionierten Tierarzt in den Wald, um Tiere zu töten. „Ich komme aus einer Jägerfamilie. Mein Vater war Jäger und hat mich schon als Kind oft zur Jagd mitgenommen. Mit 16 Jahren habe ich dann die Jagdprüfung gemacht und gleich meinen ersten Rehbock geschossen. Ich war natürlich stolz, bin aber danach in Tränen ausgebrochen. Damals konnte ich meine Gefühle nicht einordnen. Rückblickend weiß ich nun, dass ich Mitleid mit dem Bock hatte“, erzählt Winkelmayer, der eine Tierarzt-Praxis in Pachfurth (NÖ) führte und auch heute noch dort lebt.

Über die Jahre hat sich Winkelmayer einen Freundeskreis aus Jägern aufgebaut, mit denen er regelmäßig Jagdreisen unternahm. „Ich war oft unterwegs. In Afrika habe ich Antilopen, Büffel und Leoparden geschossen, Elche in Norwegen. Damals fand ich das in Ordnung. Heute widert mich das an“, meint der ehemalige Amtstierarzt, der auch heimische Tiere wie Rehe und Hirsche erlegte.

„Insgesamt waren es um die 100 Stück Schalenwild, dazu gehören Rotwild oder Schwarzwild, die ich in meinem Leben geschossen habe. Aber auch Niederwild wie Hasen oder Fasane kamen vor meine Flinte. Doch die zählt ein Jäger nicht mit“, sagt Winkelmayer, der meint, aus Spaß geschossen zu haben, wie es 90 Prozent der Hobbyjäger in unserem Land tun würden. „Kein Jäger geht an einem kalten, verregneten Novembermorgen des Naturschutzes wegen in den Wald.“

Lesen Sie den ganzen Artikel in DGW HIER


22.11.2018

Esel und andere Tiere in Ägypten brauchen wieder unsere Hilfe!

Liebe TierfreundInnen,

unsere Tierpflegerin am Gnadenhof Hendlberg, Denise Holubar, war vor ein paar Wochen auf wohlverdientem Kurz-Urlaub in Hurghada/Ägypten. Dort hat sie natürlich auch das Tierheim Bluemoon besucht, das wir ja nun bereits seit neun Jahren unterstützen! So war sie schon sehr neugierig, wie ihre „Kollegen“ in der Wüste arbeiten würden. Denise berichtet:

„Monique Carrera und ihr Team haben mich sehr herzlich empfangen. Und so habe ich mich auch gleich in diese „grüne Oase“ verliebt, die sie dort geschaffen haben. Es ist ein zauberhafter Ort, den die Tiere offensichtlich genießen. Sie haben genug Wasser und Futter, Bäume, die Schatten werfen, und alle Mitarbeiter sind sehr lieb zu ihnen. Die Stimmung ist unbeschwert und fröhlich. Ich war live dabei, als ein Einheimischer einen angefahrenen Hund gebracht hat, der gleich behandelt wurde. Vor ein paar Jahren noch wäre er elend im Straßengraben gestorben, hat Monique gesagt, aber jetzt hilft die Bevölkerung mit und die Menschen helfen sogar verletzten Tieren. Das ist eine tolle Entwicklung!“

Weil die Tierklinik so engagiert arbeitet, werden aber immer mehr Medikamente benötigt – siehe auch das PDF der aktuellen Aussendung, die diese Woche zur Post gegangen ist! Hier sind auch einige berührende Tiergeschichten zu lesen, wie Bluemoon arme halbtote Tiere aufgenommen und wieder gesund gepflegt hat.  Deshalb bitte ich Sie herzlich, dem Tierheim Bluemoon auch heuer wieder eine Spende zukommen zu lassen.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann ANIMAL SPIRT


22.11.2018

Bereits des Öfteren haben wir über den schweren Animal Hoarding-Fall der sogenannten „Pferdeoase“ in NÖ berichtet.

Heute Abend berichtet sogar der ORF in Schauplatz Gericht (ORF 2, 21:05 Uhr) darüber (darin auch ein Interview mit ANIMAL SPIRIT-Obmann Dr. Franz-Joseph Plank):

„Am Schauplatz Gericht“-Reportage „Freunde werden Feinde“

Am 22. November um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - In der aktuellen „Am Schauplatz Gericht“-Ausgabe von Gudrun Kampelmüller und Maria Zweckmayr geht es am Donnerstag, dem 22. November 2018, um 21.05 Uhr in ORF 2 um ehemalige Freunde, die zu erbitterten Feinden geworden sind. Nachbarn machen einander das Leben zur Hölle, ein Opa und sein Enkel gehen aufeinander los, und Tierschützer, die sich früher gemeinsam für das Wohl von Pferden eingesetzt haben, zeigen einander jetzt wegen Tierquälerei an.

„Niemals bin ich eine Tierquälerin, ganz im Gegenteil, das Ganze ist eine furchtbare Hetzjagd!“, meint Frau H., die im Weinviertel einen Verein betreibt, in dem etwa 130 Tiere, hauptsächlich Pferde, Ponys und Esel, ihren Lebensabend verbringen. Sie würde zu Unrecht ständig angezeigt und der Tierquälerei bezichtigt. Der Vorwurf lautet: „Animal Hoarding“, also unkontrolliertes Sammeln und Züchten von Tieren. Die Pferde hätten zu wenig Platz und würden so schlecht gepflegt, daß sie chronisch krank werden und manche sogar verenden. Der ärgste Widersacher von Frau H. ist Tierarzt Dr. P., ein ehemaliger Mitstreiter. Er und viele Ex-Mitglieder des Vereins würden aus Neid Hetze betreiben und sie bei der Behörde verleumden. „Das stimmt überhaupt nicht“, kontert Dr. P., der selbst mehrere Gnadenhöfe betreibt. „Diese Frau ist finanziell und psychisch nicht mehr in der Lage, Tiere zu halten“.


22.11.2018

www.abschaffung-der-jagd.de: Auf der Jagd nach Wildschweinen in Rheinland-Pfalz: Jäger erschießt Frau in ihrem Garten

Ein Jäger feuerte letzten Sonntagnachmittag auf Wildschweine – dabei hat er aus Versehen eine 86-jährige Frau erschossen, die sich in ihrem eigenen Garten im deutschen Dalberg (Kreis Bad Kreuznach) aufhielt. Dies meldet der SWR am 19.11.2018 und berichtet, daß es sich nach Angaben des zuständigen Oberstaatsanwalts bei dem Schützen um einen 60-jährigen, sehr erfahrenen Jäger handle. Gegen den Jäger wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

„Bereits am Wochenende zuvor hatte es einen Jagdunfall im Landkreis Bad Kreuznach gegeben“, so der SWR. Bei einer Treibjagd hat sich ein Jäger aus Versehen selbst angeschossen und wurde schwer verletzt.

Tote und Verletzte: Schluß mit der Hobbyjagd!

Es könnte jedem von uns passiert sein: Stellen Sie sich vor, sie sitzen am Sonntagnachmittag in Ihrem Garten. Plötzlich hören Sie einen Knall und eine Kugel trifft Ihren Mann, Ihre Frau, Ihre Oma, Ihr Kind - oder Sie selbst. Ein Jäger hat in der Nähe Ihres Gartens ein Wildschwein oder einen Hasen schießen wollen. Oder stellen Sie sich vor, Sie sind mit dem Auto auf der Bundesstraße unterwegs. Plötzlich durchschlägt die Kugel eines Jägers die Scheibe und trifft Ihren Beifahrer - oder Sie selbst. Jäger haben im Feld neben der Bundesstraße eine Treibjagd veranstaltet.

Beide Situationen haben sich in der aktuellen Jagdsaison inzwischen mehrfach ereignet:

Am Sonntag, den 18. November 2018, hat ein Jäger eine 86-jährige Frau in deren eigenen Garten tödlich getroffen - er wollte eigentlich auf Wildschweine schießen.

Am 12. August wurde ein 47-jähriger Mann auf einer Bundesstraße in Bayern von einem Projektil aus einem Jagdgewehr tödlich getroffen - die Gewehrkugel durchschlug die Scheibe auf der Beifahrerseite, als fünf Jäger in einem angrenzenden Maisfeld auf Wildschweine schossen.

Am 14. Juli wurde ein 6-jähriges Mädchen im thüringischen Großsaara durch einen Schuss schwer verletzt - Jäger hatten am Rand der Gartenanlage eine Gesellschaftsjagd veranstaltet.

Am 12. Juli war ein 36-jähriger Autofahrer von Schrotkugeln in den Hals getroffen worden, als ein Jäger im westfälischen Wandhofen Jagd auf Tauben machte.

Weitere tödliche Jagdunfälle ereigneten sich am 18. Juli bei einer Erntejagd in Thüringen und am 16. Juli bei einer Gänsejagd im Münsterland.

Wie viele Menschen müssen noch leiden und sterben, bis die Hobbyjagd endlich verboten wird?

Initiative zur Abschaffung der Jagd, www.abschaffung-der-jagd.de


22.11.2018

www.awake2paradise.com: Neuer Bewußtseins-Film „Awake2Paradise“ – Ein Reiseführer ins Leben

Letzten Sonntag fand im rstlos ausverkauften riesigen Wiener Gartenbau-Kino die Welt-Premiere des sehr berührenden und "aufweckenden" Films „Awake2Paradise“ statt. U.a. finden sich auch viele Sequenzen über gesunde und v.a. tierleidfrei Ernährung darin - äußerst sehenswert!:

"Wir befinden wir uns an einem Punkt in unserer Evolution, an dem unser Handeln über unser Überleben und das unzähliger Spezies entscheidet.

Was aber ist die grundlegende Ursache für unseren Zerstörungsdrang gegenüber uns selbst, anderen Lebewesen und der Erde?

Und – ist es zu spät – oder haben wir noch eine Chance das Paradies auf Erden zu leben?

Mit diesen Fragen im Gepäck macht sich Catharina Roland auf eine neue, transformierende Reise, um Wissenschaftler, Coaches und Visionäre zu befragen, wie wir wieder in Balance kommen können.

In berührenden Bildern, gewürzt mit bewegenden Geschichten und inspirierenden Interviews zeigt der Film, wie unsere innere und äußere Gesundheit und die Gesundheit der Erde in einem untrennbaren Kreislauf miteinander verbunden sind, zeigt viele Lösungen und inspiriert die Zuschauer zu der Veränderung zu werden, die wir uns in der Welt wünschen.

Denn um das Paradies im Außen zu erschaffen, gilt es zuerst, das Paradise in uns zu finden und genau dafür öffnet der Film die Türen…".

Hier geht’s zum Trailer: www.awake2paradise.com

DVD zu bestellen u.a. HIER u.a. auf Amazon oder im Buchhandel.


15.11.2018

2 Norikerfohlen-Nachzügler suchen noch gute Lebensplätze!

Nach erfolgreichem Abschluß unserer heurigen Fohlenrettungsaktion – insgesamt konnten wir ja wie berichtet wieder 38 Fohlen und 3 Ponys freikaufen - hat uns jetzt eine Tierfreundin aus Bayern geschrieben, daß noch zwei Noriker-Hengstfohlen dringend einen Platz suchen und um Helfe bei deren Vermittlung ersucht:

„Ich habe hier zwei Norikerfohlen, die irgendwie bei mir hängengeblieben sind. Einige Tierfreunde hatten zusammengeholfen, damit die beiden nicht auf den Transport nach Italien mußten. Aber auf der Pflegestelle, wo sie jetzt noch sind, können sie nicht mehr lange bleiben, deswegen suche ich dringend einen guten Endplatz für die beiden!

Habt ihr evtl. noch „Nachzügleranfragen“? Es sind beides Hengstfohlen. Mittlerweile sind sie entwurmt und geimpft. Equidenpaß mit Abstammung ist auch vorhanden.“

Standort: Bayern

Kontakt: Christina Reindl, +49 (0) 152-59403053 (auch über WhatsApp möglich)

Dankbare Grüße,  

Christina aus Bayern


15.11.2018

"Eine Art Martinsfeuer auf spanisch…" (aus dem Internet uns zugeschickt):

Trotz starker Sicherheitsvorrichtungen (gegen Tierschützer) gelang es einem Team der spanisch-lateinamerikanischen Tierschutz-Organisation Anima Naturalis am vergangenen Wochenende, im berüchtigten spanischen Medinaceli (Soría) die Absperrungen zu umgehen und den Ort des Geschehens, der öffentlichen Feier bzw. Hinrichtung des „Toro Jubilo“ (Jubelstier, auch bekannt als „Toro Embolado“, Feuerkugel-Stier) zu erreichen. Zum wiederholten Male gelang es so, eine der barbarischsten und satanischsten Tierquälereien zu dokumentieren, die in Spanien als Volksbelustigung für Primitiv-Sadisten der Extra-Klasse – und selbstverständlich als schutzwürdiges, traditionelles Kulturgut gepriesen – abgehalten wird.

Zu diesem Zweck wird ein Jungstier mittels etwa 20 Helfern an einen Pfahl gefesselt. Man plaziert dann an seinen Hörnern ein Holz-Gestell mit zwei in Pech o. dgl. brennbarer Flüssigkeit getränkten und zu Kugeln geformten Lappen. Diese werden dann angezündet und der Stier durch Kappen des am Kopf befindlichen Anbinde-Seils frei gelassen. Man amüsiert sich dabei köstlich, wie das vor Verbrennungsschmerzen in den Hörnern und sehr häufig auch an ganzen Körperpartien (durch herabtropfendes Pech) wahnsinnig werdende Tier panisch davon rennt. Nicht selten begeht der Stier regelrechten Selbstmord durch Rennen gegen beliebige Hindernisse oder auch gezielt zurück gegen den Anbinde-Pfahl (im vergangenen Jahr dokumentiert).

Neben einigen pechschwarzen bzw. rückständigsten Regionen Spaniens finden derartige Feuerstier-Belustigungen ausgerechnet auch in Katalonien statt, wo man mittels Volksentscheid und gegen den Willen der spanischen Nationalregierung sogar den klassischen Stierkampf (corrida de toros) abgeschafft hat. Insgesamt werden in Spanien jährlich über 3.000 Stiere wie oben geschildert als Feuer- oder Jubelstiere in Brand gesetzt.

Die Katholische Kirche hat wie gewohnt nichts gegen derartige Tierquälereien einzuwenden, schließlich finden sie sogar meist zu Ehren christlicher „Heiliger“ statt. Tiere sind ja nach der amtskirchlichen Lehre seelenlose Kreaturen, die man daher zur menschlichen Freude auch nach Belieben quälen darf. Papst Franziskus ist bekanntlich selber Stierkampf-Fan und diesbezüglich petitionsresistent.

Gerhard Heybrock


15.11.2018

www.morgenpost.de: Unfall bei Fasanen-Jagd: Jäger erschießt Frau statt Vogel

Während einer Fasanenjagd hat ein Jäger in der Slowakei aus Versehen eine Frau erschossen. Die Zahl der Jagdunfälle dort häuft sich.

Tödliche Verwechslung: Statt eines Fasans hat in der Slowakei ein Jäger eine Frau erschossen. Der Unfall ereignete sich bei einer Fasanen-Treibjagd nahe der südwestslowakischen Gemeinde Mojmirovce. Wie eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur TASR erklärte, werde noch ermittelt, welcher der Teilnehmer den tödlichen Schuß in den Rücken der 29-Jährigen abgefeuert habe.

Die aus einem Nachbarort stammende Frau sei mit ihrem Hund als Treiberin bei der Jagd eingesetzt gewesen, um die Vögel aufzuscheuchen. Sie sei im Krankenhaus der Regionalhauptstadt Nitra ihren Verletzungen erlegen.

Jagd als Hobby für „unerfahrene Neureiche“

In der Slowakei kam es in den vergangenen Jahren zu mehreren tödlichen Jagdunfällen . Jagdexperten kritisierten deshalb gegenüber den Medien, daß die Jagd zu einem Hobby für „unerfahrene Neureiche“ geworden sei. Diese brächten bei ihren nur gelegentlichen Jagdteilnahmen nicht die Geduld professioneller Jäger auf, die oft auch ohne erschossenes Tier heimzukehren gewohnt seien. Noch dazu werde bei großen Jagden trotz Verbots oft auch Alkohol getrunken.


15.11.2018

Ankündigung von www.veggruf.at: Veganer Advent-Keller öffnet in der Rehberger Kellergasse

Der mit ANIMAL SPIRIT befreundete Kremser Verein Veggruf lädt heuer zum wiederholten Mal im Rahmen des Advent in der Rehberger Kellergasse in den stimmungsvollen Advent-Keller, wo Besucher mit allerlei herrlichsten und rein pflanzlichen Speisen von süß bis pikant verköstigt werden.  Die besondere Atmosphäre der Kellergasse, der Weinkeller und die köstlichen Genüsse sind einen Besuch wert. Die schönste Zeit des Jahres wird für Liebhaber der Pflanzlichen Küche noch mehr versüßt.
Kulinarisch verwöhnt werden Gäste mit Feuerflecken, Seitan-Burger, Adventsupperl, veganen Palatschinken, Kuchen, Keksen & Cupcakes und natürlich Punsch & Glühwein & Wein & Likör. Unsere ehrenamtlichen Helferleins haben auch viele Leckereien zum Mitnehmen und Verschenken vorbereitet.

In der heimeligen Atmosphäre des Kellers können sich die kleinen Besucher am Samstag von 15 – 18 Uhr in der Adventwerkstatt kreativ betätigen und am Sonntag um 15 Uhr bei der interaktiven Lesung der Kremser Kinderbuchautorin Lisa Gallauner mitwirken.
Und alles für den guten Zweck! Der gesamte Erlös kommt verschiedenen Tierschutzprojekten zugute!

Veggruf freut sich über viele Besucher!

Veganer Adventkeller beim Rehberger Advent

24. & 25. November 2018
jeweils 14 – 21 Uhr
Rehberger Kellergasse 41, 3500 Krems
www.veggruf.at und www.facebook.com/veggruf


08.11.2018

connectiv.events: Den Haag: Hunderte Vögel sterben während eines 5G-Experiments!

In den Haag hatten sich große Schwärme an Zugvögeln versammelt und saßen in den Bäumen ringsumher, um ihren Weg nach Süden zusammen anzutreten. Plötzlich wurden Hunderte von ihnen tot auf dem Boden liegend aufgefunden.

Die Tiere starben alle an Herzversagen, obwohl sie körperlich gesund waren. Es gab keine Anzeichen für eine Erkrankung, keinen Virus, keine bakterielle Infektion, gesundes Blut, keinen Hinweis auf Vergiftung usw. Die einzig vernünftige Erklärung, die übrigblieb, war die Einwirkung von Mikrowellen. Denn diese HABEN bekanntermaßen eine Wirkung auf Vogelherzen!

Vogelherzen gehen sehr stark in Resonanz mit bestimmten, unregelmäßig gepulsten Mikrowellen (Millionen pro Sekunde!), die allgemein nachweislich eine biologische Wirkung auf Organe haben. Immer wieder wird behauptet, daß Mikrowellen bei niedriger Wattleistung „nicht schaden können“, weil „sie uns nicht kochen“ – eine äußerst verquere „Logik“, die aber immer wieder wiederholt wird, was sie nicht richtiger macht. Wer mehr wissen will, kann unter „Der Wirkmechanismus von Mikrowellen“ nachlesen:

„Der anerkannte Wirkmechanismus elektromagnetischer Wellen beschränkt sich auch heute noch auf die thermische Wirkung. Die Erwärmung von Gewebe durch Mikrowellen ist sowohl in der Technik als auch in der Medizin das Standardmodel für die Biowirkung durch nichtionisierende Strahlung. Sehr zögerlich setzt sich die Erkenntnis durch, daß Mikrowellen, weit unterhalb der Erwärmung biologisch relevante Wirkung entfalten könnten.“

Es ist schockierend und erstaunlich, wie naiv die meisten Leute sind, die immer noch blind an die sogenannten „Experten“ und „Behörden“ der FCC-, Telecom- und Wireless-Industriepropaganda glauben.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf https://connectiv.events/den-haag-hunderte-voegel-sterben-waehrend-eines-5g-experiments/


08.11.2018

Impfkritik.de: Solange nicht mehr als 3 von 10 geimpften Hundewelpen sterben...,

...gilt ein Hundeimpfstoff in der EU als sicher. Das ergibt sich aus der im Europäischen Arzneibuch festgelegten Mindeststichprobengröße von 8 Welpen.

Mindestens 8 Versuchstiere muß eine Stichprobe zur Überprüfung der Sicherheit eines Hundeimpfstoffs laut dem Europäischen Arzneibuch haben. [1] Selbst wenn bei 8 geimpften Welpen keine schwere Nebenwirkung und kein Todesfall auftritt, ist bei dieser Stichprobengröße eine tatsächliche Häufigkeit von bis zu 31 % nicht mit ausreichender statistischer Sicherheit auszuschließen.

Oder anders ausgedrückt: In der EU gilt ein Hundeimpfstoff als "sicher", solange nicht mehr als 3,1 von 10 geimpften Tieren als Folge der Impfung sterben. Dies hat mir ein Mathematiker vorgerechnet (p=0,05).

Was meinen die Hundefreunde dazu? Reicht eine Stichprobengröße von 8 Welpen aus, um die Sicherheit eines Hundeimpfstoffs beurteilen zu können? Reicht es Ihnen, von einem "sicheren" Impfstoff zu sprechen, wenn eine Häufigkeit von mehr als 3 schweren Nebenwirkungen oder gar Todesfällen unter 10 geimpften Welpen ausgeschlossen werden kann?

Oder würden Sie sich eine größere Stichprobe wünschen?

[1] Europäisches Arzneibuch, Version 8.8, 2014, Allgemeine Texte, "5.2.6 Bewertung der Unschädlichkeit von Impfstoffen und Immunsera für Tiere". 


08.11.2018

Regenwald.org: China muß das Verbot für Nashornpulver beibehalten!

China will überraschend den Handel mit Nashornpulver und Tigerknochen genehmigen. Die Produkte sollen künftig wieder in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet werden dürfen, obwohl sie über keinerlei medizinische Wirkung verfügen. Nashörner und Tiger sind durch Wilderei akut vom Aussterben bedroht.

Appell an die Regierung der Volksrepublik China

„China muß das Handelsverbot für Nashornpulver und Tigerknochen beibehalten – den Tieren droht die Ausrottung.“

Vor 25 Jahren (1993) hat China den Handel mit Nashorn-Hörnern und Tigerteilen verboten. Die Produkte wurden aus dem Arzneibuch der traditionellen chinesischen Medizin gestrichen – als Reaktion auf die massive Wilderei der Tiere und die fehlende medizinische Wirkung.

Die chinesische Regierung will nun zu „Heilzwecken und für die Forschung“ den Handel wieder genehmigen. Dabei gibt es keinerlei wissenschaftliche Belege, daß die Tierteile Menschen heilen können. Nashorn besteht aus Keratin, dem gleichen Material wie unsere Haare und Fingernägel.

Dadurch steigt unweigerlich die Nachfrage und der Handel mit derartigen Produkten an, auch wenn die Ankündigung nur für in Gefangenschaft gezüchtete Tiere gelten soll. Die Erfahrungen mit Elfenbein zeigen, daß der legale Handel mit Teilen von Wildtieren eng mit der Wilderei verbunden und kaum zu trennen ist. Zudem soll auch der Handel mit „antiken“ Tiger- und Nashornerzeugnissen für den privaten Gebrauch gestattet werden.

Die Aufhebung des Handelsverbots setzt ein fatales Signal für die Wilderei der vom Aussterben bedrohten Arten. Wilderer schießen die Tiere illegal, weil eine Nachfrage nach den Tierteilen besteht und der Handel damit ein Milliardengeschäft ist. Die Legalisierung setzt diese seltenen Arten weiter unter Druck.

Die Entscheidung ist ein schwerer Schlag für den weltweiten Artenschutz. Sie könnte die Tiere endgültig dem Artentod preisgeben.

Bitte fordern Sie die chinesische Regierung auf, das Handelsverbot beizubehalten.


30.10.2018

APA-OTS: Was haben Josef Pröll und Ulli Sima gemeinsam?: Sie verkennen, wer die wahre „Bestie“ ist

Sei es der „böse Wolf“, der hierzulande so schnell wie möglich wieder ausgerottet werden soll, ginge es nach NÖ Landesjägermeister Josef Pröll (ÖVP). Oder sei es die „Bestie Kampfhund“, die am besten ganz aus dem Stadtbild verschwinden, dauernd mit Leine UND Maulkorb versehen werden und bei jedem kleinen Vorfall gleich umgebracht werden soll, ginge es nach der SPÖ-„Tierschutz“-Stadträtin Ulli Sima. Beiden (Ex-)Politikern ist eines gemeinsam: sie haben wenig Ahnung von der Materie, schüren Uralt-Ängste in der Bevölkerung, die sie damit letztlich noch mehr spalten, verwenden populistische Ausdrücke, die sie sonst gerne anderen Personen oder Parteien vorwerfen und sind völlig beratungsresistent für vernünftige Lösungsansätze.

Dazu Tierarzt und ANIMAL SPIRIT-Obmann Dr. Franz-Joseph Plank: „Nicht die von manchen Politikern zu „Bestien“ hochstilisierten Tiere, wie Wolf oder „Kampfhund“ sind die Probleme, sondern zu 99% der Mensch: Er ist es, der jedes Jahr über 60 Milliarden (!) „Nutztiere“ zum alleinigen Zweck einer kurzen Gaumenfreude abschlachtet und davor meist noch Hunderte oder Tausende Kilometer durch die Gegend karrt; er ist es, der den letzten verbliebenen Wildtieren – v.a. durch Agarindustrie, Verbetonierung und Zersiedelung - den Lebensraum geraubt hat und sie dazu noch – meistens aus purer Lust am Töten – sinnlos abknallt; er ist es, der Qualzuchten bei Nutz- und Haustieren produziert, die krankheitsanfällig bis nicht mehr fortpflanzungs- oder lebensfähig sind und er ist es, der manchmal sogar eine gewisse Aggressivität bei Hunden anzüchtet. In Wirklichkeit sind weder Wolf noch sog. „Kampfhund“ von sich aus aggressiv, ersterer tötet für seine Nahrungsbeschaffung und bei zweiterem liegt das Problem durchwegs am oberen Ende der Leine.“

Vernünftige Lösungsansätze werden von „Verantwortlichen“ ignoriert!

Für das „Problem“ Wolf, der sich natürlich am liebsten die leichteste Beute aussucht, haben viele Länder vorgezeigt, daß es natürlich auch andere Möglichkeiten als Erschießen gibt, um Weidetiere zu schützen: Herdenschutzhunde oder -Esel, effektive Weidezäune, Verbrämungsmaßnahmen u.a., im Notfall auch staatliche Entschädigungen. Nur die Bereitschaft der Kommunikation mit Tier- und Naturschützern sowie der politische Wille fehlen. Bei den angeblichen „Kampf“- oder Listenhunden führt die von Ulli Sima angedrohte, rein populistisch motivierte generelle Maulkorbpflicht in Wien nur zu noch mehr Verunsicherung, Spaltung und Hundehaß in der Bevölkerung. Verschiedenste Untersuchungen und Statistiken zeigen eindeutig, daß nicht Rottweiler oder Am-Staffs die Beißstatistik anführen, sondern Dackel und Schäferhunde, die beide nicht auf dieser absurden Liste stehen. Zudem ereignet sich die überwiegende Mehrheit an Beißunfällen im häuslichen Bereich, wo es naturgemäß keine Maulkorbpflicht geben kann. Leinen- und Maulkorbzwang führen laut erfahrenen Hundehaltern, zu denen unsere „Gesetzgeber“ meistens nicht gehören, eher zu mehr Aggressivität als bei freilaufenden, ihr natürliches Sozialverhalten auslebenden Hunden. Das beweisen auch all jene Länder, in denen Streuner und somit freilaufende Hunde zum alltäglichen Leben gehören.

„Diese anlaßbezogene Wiener Gesetzgebung, die letzten Donnerstag im letzten Moment zum Glück noch abgewendet werden konnte, würde am Grundproblem vorbeigehen: Herkunft, Zucht und v.a. die Aufzucht der Tiere in ihren prägenden ersten Lebenswochen werden völlig außer Acht gelassen. Und Hunde dürften weder in Massenproduktion in Käfigen gezüchtet, noch aus dem Kofferraum auf der Straße verkauft werden und schon gar nicht vorsätzlich scharfgemacht werden. Eine gezielte Aufklärung der Bevölkerung – besonders auch jener Religionsgruppen, bei denen Hunde noch als „unrein“ gelten –, durchaus auch ein regelmäßig überprüfter Hundeführschein bei bestimmten Rassen bzw. Personengruppen, wäre viel sinnvoller und effektiver als populistische Verbots- und Zwangsmaßnahmen. Dazu müßte allerdings auch der politische Wille vorhanden sein, endlich mit Tierschützern und Menschen zu reden, die von Tierhaltung aus jahrelanger praktischer Erfahrung viel mehr Ahnung haben“, so Dr. Plank abschließend.