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z.B. 14/07/2020
09.07.2020

Gnadenhof Esternberg: Eselchen Toto erblickt das Licht der Welt

Hofleiterin Anita berichtet: "Im November 2019 haben wir vom Gnadenhof Gaby Teichmann in Maishofen (sie sucht übrigens händeringend Plätze für die Hälfte ihrer Tiere – Ponys, Esel, Schafe, Ziegen…, weil sie es sonst finanziell und auch physisch nicht mehr schafft! - bitte direkt bei ihr melden unter +43-650-9560158) die drei Esel Tina, Timo und Tom übernommen. Gaby hat diese drei seinerzeit vor dem grausamen Tod auf einem italienischen Schlachthof bewahrt und gerettet.

Die trächtige Tina machte bei der Ankunft in Esternberg zunächst einen sehr verstörten und ängstlichen Eindruck. Timo - der größere Esel-Wallach - war ständig an Tinas Seite, ganz anders der junge, wilde Tom, der unsere große Eselherde ziemlich „aufmischte“. Doch die alten ranghohen Wallache wiesen den jungen, ungestümen Tom schon zurecht und zeigten ihm den Platz, der ihm vom Rang her zustand. Das Eseltrio gliederte sich gut in unsere Herde ein, unserer Vermutung nach war Timo der Vater vom damals noch ungeborenen Eselbaby von Tina.

Langsam begann ihr Bauch an Umfang zuzunehmen, die Wochen und Monate vergingen und wir warteten voller Spannung auf den Tag, an dem Tina ihr Eselchen bekommen sollte. Doch sie ließ sich Zeit, sehr viel Zeit. Aus Erfahrung wissen wir ja, daß die Eselinnen ihre Jungen meistens in der Nacht zur Welt bringen, wenn sie sich nicht gestört fühlen und Ruhe haben.

Deshalb haben wir für Tina einen großen Stall mit viel Stroheinstreu vorbereitet, wo sie ungestört ihren sicheren Platz hatte. In der Nacht von Freitag den 3. Juli auf Samstag den 4. Juli war es dann endlich soweit: ein kleiner Eselhengst, der dem wilden jungen Tom zum Verwechseln ähnlich sieht, hat das Licht der Welt erblickt.

So spürt sich Glück an, das Wunder eines neuen Lebewesens von Geburt an mitverfolgen zu dürfen. Eselmutter Tina läßt ihren Kleinen nicht aus den Augen und führt ihn stolz im Eselgehege umher. Wir haben ihn auf den Namen Toto getauft. Damit wir für seinen

Lebensunterhalt sorgen können, würden wir uns sehr über eine Patenschaft für das kleine Mitgeschöpf freuen, oder email an eva@animal-spirit.at!"

09.07.2020

Gnadenhof Engelberg - In eigener Sache: Tierpfleger/in gesucht

Wir suchen ab sofort eine/n engagierte/n Mitarbeiter/in für die Betreuung unserer Tiere, Erfahrung im Umgang mit Pferden ausdrücklich erwünscht.

Tätigkeiten u.a.:
Umgang mit Pferden, Schafen, Hühnern, Hunden und Katzen (Füttern, Wundversorgung nach Vorgabe, Striegeln)
Stallarbeit (Ausmisten, Fegen, Tränker reinigen, allgemein Ordnung halten)
Benützung von Hoftrac, Rasentraktor/-mäher und Motorsense
Arbeiten rund um Haus und Hof

Teil- oder Vollzeitbeschäftigung mit 20-40 Wochenstunden zur längeren Krankenstandsvertretung

Bewerbungen bitte an engelberg@animal-spirit.at, weitere Auskünfte bei Hofleiterin Marion Reisinger (+43) 0676 7059353.

09.07.2020

Das Schweigen zur Ernährung der Corona-Erkrankten

www.dr-schnitzer.de: Es sind für mich als Ernährungsforscher eigenartige Beobachtungen:

a) Die mit der aktuellen Corona-Endemie offiziell befaßten und für die rigorosen Quarantäne-Maßnahmen verantwortlichen Politiker und Wissenschaftler äußern sich mit keinem Wort zur Ernährungsweise der Erkrankten.

b) Die zu dieser Frage angeschriebenen Verantwortlichen haben bisher nicht geantwortet - auch das mit der Endemie täglich im Fernsehen befaßte Robert-Koch-Institut ist nicht auf das Thema 'Ernährungsweise' eingegangen, sondern hat nur eine nichtssagende Pauschal-Antwort gesendet.

c) Das derzeit von der Bevölkerung praktizierte Ernährungsprinzip "Ich esse was mir schmeckt" (97% der Frauen, 98% der Männer) zeigt, wie groß die bisher nicht genutzten Chancen der Einflußnahme auf den weiteren Verlauf der Endemie sind.

Schon der Arzt Claude Bernard (1813 - 1878) hatte erkannt: "Le germe n'est rien, le terrain est tout" (Der Keim ist nichts, der Nährboden ist alles).

Die effektivsten Anordnungen zur Rettung von Leben

Wenn nicht jetzt, wann dann wird die Bevölkerung Anordnungen akzeptieren, die zwar angesichts bisheriger Gewohnheiten unbequem, aber lebensrettend sind?
Dabei handelt es sich nur um die Schließung von drei Arten von Geschäften (die für den Abbruch der Endemie allerdings bedeutsamer sind als z.B. das Schließen von Friseurgeschäften):

a) Metzgereien sowie Fleisch- und Fischabteilungen in Supermärkten;
b) Molkereien sowie Milch- und Käse-Abteilungen in Supermärkten;
c) Süßwarenläden und Verbot von Produkten, die Industriezucker und/oder Auszugsmehle enthalten.

Das wird sogar leichter zu akzeptieren sein als die bisherigen drastischen Einschränkungen freiheitlicher Grundrechte, welche in wenigen Wochen viele Existenzen zerstören könnten - zumal diese umfangreichen Schließungen dann in Kürze überflüssig werden, weil niemand mehr an der Endemie sterben muß und sogar viele "Vorerkrankte" von ihren chronischen Leiden geheilt werden.

Das ist die wirkliche Chance eines neuen Anfangs, der Einstieg in eine Zukunft ohne chronische Krankheiten und optimaler Widerstandskraft gegen die ständig sich wandelnden Keime und Viren.

Positive Nebenwirkungen dieses Vorgehens sind:

1) Die Verseuchung des Grundwassers durch Tierfäkalien aus der Massentierhaltung wird beendet.
2) die Zerstörung der Regenwälder durch Futteranbau für die Massentierhaltung wird beendet.
3) Die Klima-Erwärmung wird verzögert oder gestoppt, weil die Wälder wieder zunehmen.
4) die Massentierhaltung selbst wird beendet.
5) die dadurch frei werdenden Anbauflächen reichen wieder aus, um genügend Nahrung für  a l l e  Menschen anzubauen.
6) Klimabedingte Flüchtlingsbewegungen werden dadurch weniger.
7) Die Sozialabgaben reduzieren sich drastisch durch den Rückgang chronischer Krankheiten.

Siehe dazu auch den aktuellen Artikel auf Focus.de:

9 Fakten: Was es für Ihre Gesundheit heißt, wenn Sie auf Fleisch verzichten

09.07.2020

6.000 Kaninchen retten – Pyrogentest stoppen!

www.aerzte-gegen-tierversuche.de: Jedes Jahr leiden und sterben in Deutschland rund 6.000 Kaninchen im sogenannten Pyrogentest. Und das, obwohl es seit 10 Jahren eine anerkannte tierversuchsfreie Testmethode gibt. Das darf nicht länger hingenommen werden! Die Behörden müssen endlich einschreiten und den Pyrogentest am Kaninchen verbieten!

Impfstoffe, Infusionslösungen und andere medizinische Produkte dürfen keine sogenannten Pyrogene enthalten. Das sind fieberauslösende Substanzen, die z.B. von Bakterien abgegeben werden. Eine Überprüfung einer jeden Produktionseinheit ist vom Europäischen Arzneibuch vorgeschrieben, um Patienten vor Schäden zu schützen. Seit Jahrzehnten ist ein Test am Kaninchen Standard, um Produkte auf eventuelle Verunreinigungen durch Pyrogene zu testen.

Hierfür werden Kaninchen für mehrere Stunden in einem kleinen Kasten fixiert, in denen sie sich nicht bewegen können, und die Testsubstanz wird in eine Ohrvene injiziert. Entwickeln sie Fieber, wird die Produktionseinheit nicht für den Verkauf freigegeben. Nach einer gewissen „Nutzungszeit“ werden die Kaninchen getötet.

2018 wurden bundesweit 6.291 Kaninchen in Pyrogentests verwendet. Die Zahlen in den Jahren zuvor lagen ähnlich hoch. Eine tierfreie Methode, der Monozyten-Aktivierungstest (MAT), der mit menschlichem Blut arbeitet, wurde bereits vor 30 Jahren entwickelt und 2005 international validiert. 2010 wurde er in das Europäische Arzneibuch aufgenommen.

Eine Firma, die den Kaninchentest durchführt, ist das Labor LS in Bad Bocklet im Norden Bayerns. Hier werden mehr als 82% der Kaninchentests Deutschlands vorgenommen.

Es darf nicht länger hingenommen werden, daß, obwohl eine tierfreie Testmethode anerkannt ist, allein in Deutschland immer noch Tausende Kaninchen für den Pyrogentest leiden und sterben. Der Kaninchentest ist im Europäischen Arzneibuch vollständig zu streichen und die Genehmigungsbehörden müssen den Test verbieten!
HIER gehts zur Petition!

03.07.2020

Gnadenhof Hendlberg: Minipig-Familie gerettet

Nachdem wir vor zwei Wochen das kleine Minipig-Ferkelchen „Freddie“ gerettet hatten, waren wir zunächst auf der Suche nach einem Spielgefährten für ihn. Aber der gierige Züchter, der Freddie damals an einen unbedarften Jungen um 200,- € verkauft hatte, welcher es in seiner Stadtwohnung halten wollte und es dann doch uns übergab, wollte für ein weiteres Schweinchen aus seiner Qualzucht ebenfalls so viel Geld, was wir ablehnten. Er hätte ohnehin dieses kleine Geschöpf nicht in Einzelhaltung abgeben dürfen, zudem war es nicht gekennzeichnet, also schickten wir diesem „Züchter“ gleich einmal den Amtstierarzt vorbei und hoffen, daß seinem Treiben endlich ein Riegel vorgeschoben wird!

Wie es jedoch der Zufall so wollte, hat uns bald darauf eine befreundete Tierschützerin aus OÖ verständigt, daß gerade eine Minipigfamilie – die kleine Sau „Rosalie“ mit ihren vier winzigen Ferkeln – einen guten Platz suchen würde. Da haben wir dann nicht lange überlegt, schnell eine Box für alle hergerichtet und sie übernommen. Freddie ist zwar noch nicht mit ihnen zusammen, weil wir seitens der Schweinemutter mögliche Aggressionen befürchten, aber wir bauen gerade ein extra Abteil, sodaß sie sich in den nächsten Tagen erstmals „beschnuppern“ können  - um dann später zu einer harmonischen Großfamilie zusammenzuwachsen….

Auch diese fünf Neuankömmlinge würden sich noch über Paten freuen – für die 4 kleinen Ferkel können auch noch Namen vergeben werden - siehe HIER oder einfach an eva@animal-spirit.at schreiben.

03.07.2020

Hundefleisch-Festival in Yulin: 36 Hunde vor dem Kochtopf gerettet

www.deine-tierwelt.de: Obwohl in China der Verkauf von Hundefleisch inzwischen gesetzlich verboten ist, wurden für das „Yulin Dog Meat Festival“ vergangene Woche Tausende Hunde geschlachtet und verspeist. Jetzt gibt’s zumindest eine gute Nachricht: Tierschützer konnten mehrere Tiere vor dem Kochtopf retten.

Hundefleisch-Festival in Yulin trotz Verbot

Das Agrarministerium von China hat vor wenigen Wochen erklärt, daß Hunde in dem Land nicht mehr als Nahrungsmittel gelten und der Handel mit Hundefleisch dementsprechend verboten ist. Die Veranstalter des Hundefleisch-Festivals in Yulin schien das jedoch wenig zu interessieren: Das grausame Fest fand statt. Rund 10.000 Hunde wurden gefangen und geschlachtet. Davor harrten die Vierbeiner dicht gedrängt in winzigen Käfigen aus und warteten auf ihren Tod.

Weil die Regierung dem Treiben kein Ende setzt, kämpfen Tierschützer seit Jahren die grausame Praxis der Veranstalter, retten regelmäßig Hunde vor dem Kochtopf.

Tierschützer befreien Welpen aus Käfig

Mehreren Tierschutzorganisationen gelang es, Welpen vor dem sicheren Tod zu bewahren. Der Förderverein „Animal Hope and Wellness e.V.“ schaffte es, insgesamt 26 Vierbeiner in Sicherheit bringen. Zehn von ihnen sollen nach Deutschland gebracht und hier in liebevolle Hände vermittelt werden. Ein anderes Team von Tierschützern entdeckte Baby-Hunde in winzigen Käfigen am Straßenrand und sie sprachen den Händler an. Der zeigte seltsamerweise kaum Gegenwehr und händigte die Hunde ohne große Diskussion aus, berichten sie.

Auf die Frage, woher er die Welpen habe, wollte er jedoch nicht antworten. Weil die kleinen Fellnasen sehr freundlich und zutraulich wirkten, befürchten die Tierschützer, daß er sie erst vor wenigen Tagen aus Familien gekauft oder sogar geklaut hat. Der Diebstahl von Hunden sei eine gängige Praxis der Festival-Betreiber, um genug Hundefleisch für die Besucher anbieten zu können.

HIER kann man Aufnahmen vom letzten Hundefleisch-Festival in Yulin sehen

03.07.2020

Joaquin Phoenix: Würdigt vor Schlachthaus getötete Tierschützerin

wildbeimwild.com: Am 26. Juni nahm der mit dem Oscar ausgezeichnete und vegan lebende Schauspieler Joaquin Phoenix an einer Mahnwache mit mehr als 100 Tierschützern teil, um Regan Russell im Smithfield-eigenen Farmer John-Schlachthaus in Vernon (Kanada) zu ehren. 

Am 19. Juni wurde Regan Russell, die seit 1979 für Tierrechte kämpft, von einem Tiertransporter getötet, der Schweine zum Schlachten in Burlington, Ontario, Kanada, beförderte. Die 65-jährige Aktivistin war Teil einer Veranstaltung von Toronto Pig Save, bei der eine Gruppe von Aktivisten den Schweinen Wasser gab, als sie zum Schlachten gingen, was sie tat, als der Lastwagen sie tötete. Neben den Tierrechten war Russell eine langjährige Aktivistin für Rassengerechtigkeit, Gleichstellung der Geschlechter und andere Menschenrechtsfragen. 

„Regan Russell verbrachte die letzten Momente ihres Lebens damit, Schweinen Trost zu spenden, die noch nie die Berührung einer freundlichen Hand erlebt hatten“, sagte Phoenix. „Während ihr tragischer Tod tiefes Leid ausgelöst hat, werden wir ihr Andenken ehren, indem wir uns den Grausamkeiten, gegen die sie so hart gekämpft hat, konfrontieren, indem wir [...] ein mitfühlendes veganes Leben führen.“

Am 17. Juni wurde in Ontario das neue Ag-Gag-Gesetz Bill 156 verabschiedet, das Aktivisten verbietet, mit Nutztieren zu „interagieren“, um ihren Mißbrauch zu dokumentieren.  Regan Russell, die regelmäßig an den örtlichen Mahnwachen teilnahm, beabsichtigte, daß die Veranstaltung am 19. Juni – der Tag, an dem sie getötet wurde – ihr letzter friedlicher Protest sein sollte, bis das Gesetz aufgehoben werden konnte. 

„Die Regierung von Ontario kann versuchen, uns mit der Verabschiedung ihres Ag-Gag-Gesetzes – Bill 156 – zum Schweigen zu bringen, aber wir werden niemals weggehen und niemals zurückweichen", sagte Phoenix. „Mein Herz geht an die Toronto Animal Save Community und an Regans lebenslangen Partner Mark Powell.“

03.07.2020

Petition: Tiertransporte in außereuropäische Länder stoppen!

Albert-Schweitzer-Stiftung.de: Wußten Sie, daß von Deutschland (und Österreich) aus regelmäßig Tiere tausende Kilometer weit in Länder außerhalb Europas transportiert werden, nur um sie am Ende ihrer qualvollen Reise zu töten? Bei diesen Transporten in außereuropäische Länder legen die Tiere nicht selten tausende Kilometer unter entsetzlichen Bedingungen per LKW und Schiff zurück. Während des Transports leiden sie unter Durst, Hunger, Krankheiten, Verletzungen und sind den Witterungsverhältnissen oft schutzlos ausgeliefert. Im Zielland werden sie womöglich unter tierquälerischen Bedingungen getötet.

Deutsche Bundesländer wie Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein haben bereits 2019 gehandelt und den Export von lebenden Tieren in Tierschutz-Hochrisikostaaten oder Krisengebiete verboten. Doch Niedersachsen und Brandenburg genehmigen solche Transporte noch immer. Dies widerspricht EU-Recht und muß ein Ende haben.

Fordern Sie die Verantwortlichen dazu auf, die grausamen Tiertransporte in außereuropäische Länder ein für alle Mal zu verbieten.

26.06.2020

Zwergenkind „Annabelle“ gerettet

Nachdem wir letzte Woche über unsere Neuankömmlinge, das Mini-Schweinchen „Freddie“ sowie die Schafe „Molly“ und „Shaun“ berichtet haben, kommt diese Woche ein weiteres ehemaliges bzw. verhindertes „Nutztier“ dazu, welches sonst geschlachtet worden wäre: die kleine Kalbin „Annabelle“, die zwar schon ein Jahr alt ist, aber einfach nicht größer werden will, also ein Zwergenwuchs-Mädchen. Für die normale Milchindustrie also ungeeignet und daher auch „unrentabel“ – ein Fall für den Schlachter oder eben einen Gnadenhof, wie der Hendlberg von ANIMAL SPIRIT. Der betroffene Bauer aus NÖ hat sie uns sogar kostenlos abgegeben, weil er froh war, daß sie einen guten Lebensplatz bekommen würde. Hier können Sie das berührende Video von ihrer Ankunft am Gnadenhof Hendlberg sehen.

Allerdings ist die Lebenserwartung für solche Zwergwüchse leider nicht allzu hoch. Vor ein paar Jahren haben wir ja bereits einmal ein Zwergen-Kälbchen namens „Resi“ gerettet, aber sie wurde nur etwas mehr als 2 Jahre alt, weil dann ihre inneren Organe versagt hatten. Wir hoffen, daß es Annabelle länger schaffen wird, immerhin ist sie momentan sehr fidel und hat sich schon bestens mit unserer Kuh Annemarie angefreundet, der sie nicht von der Seite weicht… (siehe Foto links). Bei uns darf sie jedenfalls bis zu ihrem natürlichen Ende bleiben und wir werden auch zusätzliche Aufwände für ihr Wohlbefinden – wie z.B. Tierarztkosten – nicht scheuen.

Annabelle würde sich sehr über eine Patenschaft von warmherzigen Tierfreunden freuen, mehr dazu Hier oder unter eva@animal-spirit.at.

26.06.2020

EU stimmt für Untersuchungsausschuß zu Tiertransporten
(siehe APA-OTS: Tiertransport-Untersuchungsausschuss kommt im Europaparlament)

Ein Kommentar dazu von Bernd-Wolfgang Meyer:

„Schön, ein großer Erfolg für den Tierschutz. Große Erfolge haben wir ja seit Jahren immer wieder. Dennoch grundlegend verändert sich nichts.

Ein „Untersuchungsausschuß" ist immer die Aushilfe tierfeindlicher Politik, Sand in die Augen von Tierschützern zu streuen, das Thema zu verwässern, Aktivität zu suggerieren und nebenbei Zeit gewinnen, bei der alles beim Altem bleibt, das Thema in Vergessenheit zu befördern.

Wozu in aller Welt ein „Untersuchungsausschuß", wo die Kriterien auf dem Tisch liegen, unzählige Male benannt wurden und für jeden Menschen im Besitze eines gesunden Verstandes real begrifflich erfaßbar sind. Um der Sache den Anschein „wissenschaftlicher Gründlichkeit" zu verleihen?  Wir alle wissen, daß Wissenschaft käuflich ist und daß alle Mißstände auf der Basis von „wissenschaftlichen Erkenntnissen" aufgebaut wurden, die bestätigen, daß Tieren die Fähigkeit abgeht, Selbstmord zu verüben und daß sie etliche Monate im eigenem Dreck zu überleben imstande sind…

Massentierhaltung, Intensivtierhaltung, Transport in der Sardinenbüchse, Tierversuche, verdanken der „Wissenschaft" ihre Rechtfertigung, nicht dem normal denkendem Menschen, der sich Objektivität bewahrt hat. Sie sind Produkte extremer Nutzungspraxis im einschlägigen „wissenschaftlichen" Kontext, der profitierenden Schichten verkauft wurde.

Ausschüsse sind immer Theater, die die Zeit in die Länge ziehen. Und Vorstellungen, die dem Bewußtsein entfallen, sobald das Interesse, eher die Motivation, der Medien versiegt, hilfsweise auf höhere Weisung zu versiegen hat.“

26.06.2020

Trotz Corona-Pandemie - China: Umstrittenes Hundefleisch-Festival eröffnet!

www.krone.at: Trotz der Corona-Pandemie und einer Regierungskampagne für mehr Tierschutz ist in China das jährliche Hundefleisch-Festival eröffnet worden. Die zehntägige Veranstaltung in der südwestlichen Stadt Yulin zieht normalerweise Tausende von Besuchern an. Tierschützer erwarten, daß die Zahl zurückgeht und die Veranstaltung letztmalig stattfindet.

„Ich hoffe, daß sich Yulin nicht nur um der Tiere willen, sondern auch zugunsten der Gesundheit und Sicherheit der Menschen ändern wird“, sagte Peter Li, China-Spezialist der Tierrechtsgruppe Humane Society International, am Montag. Massenversammlungen für den Handel und der Verzehr von Hundefleisch stellten „ein erhebliches Risiko“ für die öffentliche Sicherheit dar.

Hunde gelten teils schon als Haustiere
Die Regierung arbeitet derzeit neue Gesetze aus, um den Handel mit Wildtieren zu verbieten und Haustiere zu schützen. Grund dafür ist die Corona-Pandemie. Experten gehen davon aus, daß sich das Virus Ende vergangenen Jahres von einem Markt in der Stadt Wuhan ausgebreitet hat, auf dem mit Wildtieren gehandelt wurde. Womöglich stammte das Virus von Fledermäusen und ging auf dem Markt auf Menschen über.

Shenzhen war im April die erste Stadt in China, die den Verzehr von Hunden verboten hat. Es wird erwartet, daß weitere Städte folgen werden. Das Landwirtschaftsministerium beschloß zudem, Hunde als Haustiere und nicht mehr als Nutztiere einzustufen. Allerdings ist bisher unklar, inwieweit sich dies auf den Handel in Yulin auswirken wird.

Hundefleisch zu verbieten, könnte schwierig werden
Tierschützerin Zhang Qianqian, die am Wochenende in Yulin war, hält es für eine Frage der Zeit, bis das Hundefleisch-Festival verboten wird. „Nach dem, was wir aus unseren Gesprächen mit Fleischverkäufern wissen, hat die Führung gesagt, daß der Verzehr von Hundefleisch in Zukunft nicht mehr erlaubt sein wird“, sagte Zhang. „Aber ein Verbot des Verzehrs von Hundefleisch wird schwer werden und einige Zeit dauern.“

HIER eine englische Petition gegen das Yulin Hunde-Schlachtfest!

26.06.2020

Das ganze Elend in den Schlachtbetrieben: Gastarbeiter für das 'Töten zur Fleischproduktion'

www.dr-schnitzer.de: Was für eine deprimierende Tätigkeit! Weil sie keinen besseren Job finden, müssen sie täglich unzählige Lebewesen töten, damit die unnatürliche und unersättliche Gier jener Menschen nach Fleisch befriedigt wird, die selber 'keinem Tier etwas zuleide tun könnten', die selber kein Tier töten könnten. Was für eine Schizophrenie!

Je weiter die Erforschung der Tierwelt voran schreitet, desto umfangreicher werden die Erkenntnisse darüber, daß auch Tiere eine Seele haben, daß sie Persönlichkeiten mit individuellem Charakter sind, daß sie Zuneigung empfinden, Vertrauen schenken, ihren Nachwuchs liebevoll aufziehen und Erfahrungen an die nächste Generation weitergeben.

Damit wird die 'Fleischproduktion', nüchtern betrachtet, zunehmend zum Auftragsmord. Welchen Umfang das Geschehen angenommen hat, zeigt die Statistik:

Die deutsche Bevölkerung verzehrt pro Jahr nicht weniger als 55.098.972 Schweine (https://de.statista.com); nach anderen Angaben sind es sogar 58,3 Millionen Schweine. Hinzu kommen 630 Millionen Hühner und 3 Millionen Rinder. Insgesamt sind es 750 Millionen Tiere, die pro Jahr in Deutschland geschlachtet und verzehrt werden (blog.campact.de). [Zum Vergleich: In Österreich (siehe www.statistik.at) werden jährlich (2019) fast 97 Millionen Tiere für einen kurzen Gaumenkitzel ermordet, u.a. 5,1 Mio Schweine, 680.000 Rinder und Kälber, fast 400.000 Schafe und Ziegen und 91 Mio Geflügeltiere!].

Nicht zu reden von der Milch von Tieren, die für den Menschen ebenfalls nicht artgerecht ist und z. B. die Anfälligkeiten für Erkältungen, Grippe und Tonsillitis (Mandelentzündungen) erhöht.

Die Folgen dieses Verhaltens bleiben nicht aus. Etwa die Hälfte der Bevölkerung verstirbt viel zu früh an Herz-Kreislauf-Krankheiten, der Rest an Diabetes und Krebs. Invalidität und Demenz erfassen zunehmend auch jüngere Menschen. 

26.06.2020

Küken-Schreddern: Grüne unterwerfen sich ÖVP-Großbauern

www.wochenblick.at: Neben ihrem Einsatz für Zuwanderer und sexuelle Minderheiten geben sie sich immer wieder als Tierschützer-Partei. Ihr Abstimmungsverhalten spricht dabei eine andere Sprache. Im Regierungsprogramm hatten die Grünen das Schredder-Verbot noch verankert. Jetzt lehnten die Grünen einen SPÖ-Antrag zum Küken-Schredder-Verbot ab.

Küken werden vergast

Für die Industrie sind die männlichen Küken wertlos. Weder können sie Eier legen, noch bilden sie viel Fleisch heraus. Deswegen werden sie unmittelbar nach ihrer Geburt aussortiert und systematisch getötet. Dabei werden die Küken entweder lebendig geschreddert oder vergast. Jährlich finden in Österreich rund 9 Millionen Küken ihren Tod durch Vergasung.

Grüne unterwerfen sich ÖVP-Lobbies

Besonders für landwirtschaftliche Großbetriebe wäre es nicht wirtschaftlich, die Küken aufzuziehen. Sie möchten keine Gewinn-Einbußen durch tierfreundliche Alternativen in Kauf nehmen. Die ÖVP steht traditionell hinter den Großbauern. In der schwarz-grünen Koalition scheinen sich die Grünen vollends der ÖVP-Lobbies zu unterwerfen. Zustimmung fand der Antrag zum Küken-Schredder-Verbot seitens FPÖ und Neos. Die FPÖ hat bereits im Juli 2019 einen Antrag für das Schredderverbot eingebracht. […]

Tierschützer fordern das Ende der Massenvernichtung

Mittlerweile gibt es bereits Alternativen zur Tötung wie zum Beispiel das Aufziehen und Mästen männlicher Legehybriden oder der Einsatz von Zweinutzungshühnern. Tierschützer fordern das Ende der Massenvernichtung von Küken. Mithilfe moderner Technik kann zu einem frühen Zeitpunkt herausgefunden werden, ob die Eier männliche oder weibliche Küken beinhalten. So könnten die männlichen Eier aussortiert und anderweitig verwertet werden.

Siehe dazu www.puls4.com: Ab 1. Jänner 2020 ist das Schreddern männlicher „Eintagsküken“ in der Schweiz verboten.

19.06.2020

Wieder drei Tiere gerettet: Schweinchen Freddie am Hendlberg

Mini-Schweinchen „Freddie“, angeblich schon 1 Monat alt, wurde uns vor 3 Tagen auf den Gnadenhof Hendlberg gebracht. Eine etwas verrückte Geschichte: ein Junge hatte ihn auf Willhaben.at entdeckt, gleich abgeholt und meinte, er könnte das Schwein in einer Reihenhauswohnung halten. Wohl u.a. eine Folge der „Schweinchen-Babe“-Werbung einer großen Handelskette. Als die Mutter des Jungen davon erfahren hat, meinte sie natürlich das ginge nicht, Schweine kann man nicht lebenslang in einer Wohnung halten wie Hunde oder Katzen. Also hätte der Bursche das Ferkel wieder zum Züchter zurückbringen müssen, was er aber nicht wollte, weil sie dort angeblich schlecht gehalten würden.

Also haben sie bei ANIMAL SPIRIT angerufen und so lange insistiert, bis wir uns wieder mal weichklopfen ließen. So ist das Minipig-Ferkel Freddie, das gerade mal 1 kg wiegt, nun vorerst in unsere Notbox am Hendlberg eingezogen. Da fühlt er sich zwar ganz wohl, aber er ist recht einsam, so ganz ohne Spielgefährten und Artgenossen. Denn zu den großen können wir ihn derweil nicht geben, das wäre für ihn eher lebensgefährlich. Wir suchen also für ihn noch ein weiteres Ferkel, evt. auch einen Kümmerling, der für die Zucht oder Mast zu „minderwertig“ ist.

Generell muß aber diese Zucht von Minipigs hinterfragt werden, die zwar nicht der Fleischproduktion dienen, aber die oft perverse Nachfrage nach „süßen kleinen Ferkeln“ – bekannt aus der TV-Werbung – bedienen sollen. Denn kaum jemand will dann diese kleinen Wesen ihr Leben lang – also bis zu 15 Jahre – bei sich in der Wohnung halten… Zudem sind Minipigs ja im Grunde eine Qualzucht, die verboten werden müßte. Denn in späteren Jahren verfetten sie meist extrem und bilden starke Augenfalten aus - bis hin zum Erblinden. Zudem entwickeln sie – durch das für die Gelenke zu große Gewicht – starke Arthrosen sowie einen Senkrücken, sodaß sie vor der Zeit oft von ihren Leiden erlöst werden müssen…

„Freddie“ wird es aber so lange wie möglich bei uns gutgehen und wenn er älter ist, wird er sicher auch in der Schweinegruppe integriert werden. Was er sich aber noch wünschen würde, wäre eine Patenschaft, siehe HIER oder einfach an eva@animal-spirit.at schreiben.

19.06.2020

2 Schafe „Molly“ und „Shaun“ vor dem Schlachter gerettet

Auch diese beiden Geschöpfe haben wir vor ein paar Tagen vor dem Schlachttod retten können. Für die Bauern aus OÖ waren Molly und Shaun nicht „rentabel“, weil das Weibchen Molly (links) für die Zucht zu kleinwüchsig war und daher nicht trächtig wurde. Und der Bock Shaun – inzwischen kastriert – konnte oder wollte einfach nicht decken, daher auch für die Zucht ungeeignet und somit ein „Schlacht-Kandidat“. So hat sie eine Tierfreundin aus der dortigen Nachbarschaft, die davon erfahren hatte, freigekauft und ANIMAL SPIRIT gebeten, die beiden zu übernehmen. Und wir konnten wieder mal nicht Nein sagen, obwohl bereits mit gut 600 Tieren auf 3 Gnadenhöfen "gesegnet"...

Beide sind nun gut am Gnadenhof Hendlberg gelandet, wurden gleich entwurmt, erholen sich derweil noch in unserer Auffangbox und dürfen dann zur restlichen Herde auf unsere große Sommerweide. Hier müssen sie ganz sicher nie mehr Angst vor dem Schlachtermesser oder gar dem betäubungslosen Schächten haben…

19.06.2020

Wolf in Salzburg zum Abschuß freigegeben!

RespekTiere.at: Es ist einfach nur unfaßbar: ein Wolf - Artenschutzgesetze hin oder her – wurde im Salzburger Pongau zur ‚Entnahme‘ freigegeben; die Bauernschaft freut es, gerade die, die sich erst vor kurzem als ‚Artenvielfalts-Sicherer‘ in den Schlagzeilen der Zeitungen feiern ließ, hatte das Unfaßbare angestrebt. Und schämt sich nicht einmal angesichts der eigenen Bewußtseinsspaltung; nein, vielmehr stellt sie damit einmal mehr unter Beweis: wir haben aus der Vergangenheit wirklich ganz und gar nichts gelernt.

Auf ORF.at lesen wir dazu: ‚Die BH kommt zu dem Schluß, daß der Erhaltungszustand des Wolfes in der betroffenen Region durch einen Abschuß – im Amts- bzw. Jägerdeutsch: „Entnahme“ – nicht weiter verschlechtert wird. Eine zumutbare andere Lösung – etwa Maßnahmen zum Herdenschutz – habe es nicht gegeben oder würde nur mit „intensivem“ Geld- und Personaleinsatz „vielleicht eine Wirkung“ zeigen‘.

Wie immer in einem System, in welchem alles der Wirtschaft untergeordnet wird, scheint also wieder einmal ein solcher ‚Geld- und Personaleinsatz‘ völlig undenkbar (aber warum funktioniert das dann überall anders – siehe Schweiz, Rumänien, Italien,…?). Man greift lieber zum Gewehr, wie es all die letzten Jahrhunderte schon getan wurde. Ja, wir reden gerne von Artenschutz, doch nie soll dieser vor unserer Haustüre stattfinden. Wir wollen nichts ‚Wildes‘; da loben wir uns doch die vielgepriesene Kulturlandschaft, und die Landwirte sollen auch noch extra belohnt werden, weil sie die ja so selbstlos pflegen. Die Frage ist nur, wofür dann eigentlich? Ist nicht alleine die Frage nach einer solchen ‚Prämie‘ schon beschämend? Tun sie die Arbeit für ’uns‘, oder doch nur für sich selbst? Würde eine Hand auch nur gehoben werden, wenn es nicht für eigene Zwecke passiert? Die Antwort ist keine schwierige: Nicht für ‚uns‘ wird eine Konservierung der Kulturlandschaft betrieben, so viel steht fest. Und niemals ist diese selbstlos!

Lesen Sie den ganzen Betrag HIER

Siehe auch die OTS von Astrid Rössler, Grüne: Abschuß von bedrohten Tierarten ist EU-rechtswidrig und löst das Problem nicht

 

19.06.2020

Dänemark läßt Nerze wegen Coronavirus einschläfern

www.deutschlandfunk.de: In einer dänischen Nerzfarm sollen wegen eines Corona-Ausbruchs alle Tiere eingeschläfert werden! Nach Angaben der dänischen Veterinär- und Lebensmittelbehörde handelt es sich um den ersten derartigen Befund in dem nordeuropäischen Land. Der Zutritt zu der betroffenen Farm sei bereits am Wochenende beschränkt worden. Wie viele Tiere betroffen sind, wurde zunächst nicht bekannt.

Das Coronavirus kann auch bei Nerzen Atemprobleme verursachen, die tödlich enden können. In den Niederlanden wurden bereits mehrere Fälle registriert, bei denen sich Menschen an infizierten Nerzen ansteckten. Dort wurden auf zehn Farmen insgesamt rund 10.000 Tiere getötet, um weitere Infektionen auszuschließen.

Tierschützer haben schon mehrfach die oft miserablen Haltebedingungen in dänischen Pelztierfarmen angeprangert. In Deutschland gilt die Nerzzucht wegen strengerer Tierschutzauflagen als unrentabel. In Österreich ist die kommerzielle Zucht von Pelztieren mittlerweile ganz verboten.

Unsere Forderung: Pelzfarmen europaweit verbieten!

 

12.06.2020

Gnadenhof Hendlberg:

Unsere beiden süßen Ziegenkitze Fridolin und Lilly entwickeln sich von Tag zu Tag besser. Und sie werden immer frecher, aber auch zutraulicher und menschenbezogener. Immerhin werden sie ja alle paar Stunden – 5x pro Tag - von unseren fleißigen Tierpflegerinnen mit frischer Ziegenmilch gefüttert, da ihrer Mutter schon vor der Geburt das Euter amputiert werden mußte (wir haben darüber berichtet).

Gerne knabbern sie aber auch schon an den frischen Frühlingsgräsern, die ihnen ihre Mutter Puppi bei den täglichen Weidegängen am Hendlberg zeigt – übermütige Freudensprünge inklusive, siehe Foto. Es fehlt ihnen also offensichtlich an nichts bei uns…

Was ihnen allerdings noch immer fehlt: Tierliebende Menschen, die gerne für sie eine Patenschaft übernehmen würden: Das geht einfach HIER online oder per mail an eva@animal-spirit.at.

12.06.2020

OTS: Tierschutzvolksbegehren fordert Verbot von Kälber-Transporten ins Ausland

Aktionstag gegen Tiertransporte am 14. Juni: 126 Kälber werden täglich ins Ausland gekarrt, während massenhaft Kalbfleisch importiert wird

Anfang des Jahres war die Bestürzung über die Schreckensbilder von Tiertransporten groß – genauso wie die Ankündigungen der Politik, sich der Thematik anzunehmen. Monate später ist so gut wie nichts passiert, die Kälber werden weiterhin ins Ausland verkauft, während nach wie vor massenhaft Kalbfleisch importiert wird. Anläßlich des Aktionstags gegen Tiertransporte fordert das Tierschutzvolksbegehren daher ein Verbot der Transporte. 

Und es ruft in Erinnerung, daß rund 46.000 Kälber jährlich von Österreich aus lebendig ins Ausland exportiert werden, während im Gegenzug das Fleisch von über 100.000 Kälbern importiert wird. In der Gastronomie und in Großküchen stammen bis zu 90 Prozent des verkauften Kalbfleisches aus dem Ausland, das traditionelle Wiener Schnitzel, oftmals paniert mit ukrainischen Käfigeiern, ist somit in Wahrheit ein reines Importprodukt. 

„Selbst Corona konnte die grausamen Tiertransporte nicht stoppen. Im Schnitt werden immer noch täglich 126 österreichische Kälber ins Ausland gekarrt. Um das zu verhindern, braucht es mehrere Maßnahmen, doch keine davon hat die Bundesregierung bislang in Angriff genommen. Es bräuchte mehr Transparenz bei Lebensmitteln, mehr Fördergeld für die Kälberaufzucht in Österreich und eine Umstellung der öffentlichen Beschaffung“ sagt Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehrens. 

Durch eine verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln nach Herkunft & Tierwohl würde für Konsumenten auf einen Blick ersichtlich, daß das Kalbfleisch aus Holland stammt. Durch eine gezielte flächendeckende Förderung der Aufzucht von Kälbern in Österreich, könnte die finanzielle Last der Landwirte gemildert werden. Durch eine 100%-Österreich-Quote bei Kalbfleisch in öffentlichen Küchen, wäre ein neuer Absatzkanal sofort eröffnet. 

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12.06.2020

wildbeimwild.com: Bad Dürkheim: Jäger hetzt Hund wiederholt auf verängstigtes Wildschwein

Ein Whistleblower wies PETA auf schockierende Videoaufnahmen in einem Forst im Landkreis Bad Dürkheim hin: Auf den mutmaßlich im April entstandenen Aufnahmen ist zu sehen, wie ein „Jagdhund“ ein Wildschwein attackiert, das entweder angeschossen wurde oder durch die Jagd bereits stark geschwächt war.

In seiner Panik versuchte das Wildschwein Schutz in Bodenkuhlen oder unter einem umgefallenen Baumstamm zu suchen und brach dabei immer wieder erschöpft zusammen. Der Schweißhundeführer stachelt den Hund während der anscheinend minutenlangen Attacke fortwährend an, „reinzubeißen“ und „sie zu holen“. Wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sowie mehrere Ordnungswidrigkeitstatbestände hat PETA vergangene Woche bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) Strafanzeige gegen den bislang unbekannten Täter erstattet. Die Tierrechtsorganisation fordert, dem Mann den Jagdschein zu entziehen und die Hobbyjagd gänzlich zu verbieten, da solche Vorfälle keine Ausnahme sind.

„Es ist kaum vorstellbar, wie sehr das Tier in seiner Panik und vor Schmerzen gelitten haben muß. Der Vorfall ist jedoch nur ein weiterer Beweis dafür, wie grausam es bei der Jagd zugeht. Für viele sogenannte Waidmänner ist diese Tierquälerei anscheinend sogar ein ‚Kick‘, da sie ein Machtgefühl spüren, wenn sie über Leben und Tod entscheiden. Daß der Jäger dem Leiden des Wildschweines so lange zugesehen und den Hund sogar noch angestachelt hat, ist erschreckend. Wir fordern eine harte Bestrafung“, so Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA.

Pflichten als Jäger in Bad Dürkheim massiv vernachlässigt

Da das Wildschwein im Video bereits verletzt zu sein scheint, geht PETA davon aus, daß es sich bei den gefilmten Szenen um eine sogenannte Nachsuche in Bad Dürkheim handelt. Die kurzzeitig sichtbare orangefarbene und jägerübliche Signalkleidung deutet darauf hin, daß sich der Vorfall nach einer Jagd oder einer jagdlichen Schweißhundeausbildung ereignete. Ihre Pflichten als Jäger haben die Beteiligten dabei massiv vernachlässigt: Immer wieder ist im Video zu hören, wie der Hund angestachelt wird. Keiner der Beteiligten versucht, den Hund zurückzurufen oder die Attacken auf anderem Wege zu unterbinden. Am Ende kann das Wildschwein kaum noch stehen, geschweige denn laufen. Nur durch einen weiteren Hundebiß bäumt es sich nochmals auf, um danach unmittelbar wieder zusammenzubrechen.

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