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z.B. 28/02/2021
24.02.2021

Mastschwein, Affe, Elefant: Was wäre, wenn auch Tiere Grundrechte hätten?

www.nzz.ch: Schon lange wird diskutiert, ob Tiere – wie wir Menschen – das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit haben sollen. Im Kanton Basel-Stadt könnte dies bald Realität werden. Die Juristin Dr. Charlotte Blattner von der Universität Bern erklärt, warum:

Zoos, Tierversuche, Massentierhaltung. Aus ethischer Sicht durchaus problematisch. Auch Juristen beschäftigen sich immer mehr mit der Frage: Was wäre, wenn wir Tiere wie Personen behandeln würden?

Die Juristin, Dr. Charlotte Blattner, sagt: "Es ist an der Zeit, daß wir als Gesellschaft darüber diskutieren, was wir Tieren wirklich schulden."

Als Menschen sind wir verletzlich und empfinden Gefühle. Darum haben wir Grundrechte, wie etwa das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit und das Recht auf Freiheit.

„Dasselbe muß natürlich für nichtmenschliche Tiere gelten, die empfindungsfähig sind. Die also die Fähigkeit haben, Schmerzen, Leiden, Ängste zu empfinden, aber auch Vergnügen oder Freude“, sagt Blattner.

Elefanten etwa gelten als soziale und besonders emotionale Tiere. Sie betrauern tote Herdenmitglieder, helfen sich gegenseitig in Not und erkennen sogar ihr eigenes Spiegelbild.

Schauen Sie das Video und lesen Sie das ganze Interview HIER


24.02.2021

Petition: Regenwälder nicht dem Freihandel opfern!

regenwald.org: Die EU-Kommission will ein Freihandelsabkommen mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay durchdrücken. Doch steigende Importe von Agrarprodukten aus den südamerikanischen Mercosur-Ländern in die EU drohen die Abholzung der Regenwälder zu beschleunigen.

In Brasilien werden Regenwälder in erschreckendem Tempo zerstört. Staatspräsident Jair Bolsonaro lädt Bergbaufirmen, Holzfäller, Sojafarmer, Viehzüchter und die Zuckerrohrindustrie ein, selbst die Regenwaldgebiete der indigenen Völker zu plündern. Wegen Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit hat der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag deshalb Vorermittlungen aufgenommen.

Trotzdem steht die EU kurz davor, einen Handelsdeal mit Brasilien und den übrigen Mercosur-Staaten abzuschließen. Die EU-Kommission hat den Vertrag bereits unterschrieben – allerdings steht die Zustimmung der EU-Mitgliedsstaaten und des EU-Parlaments noch aus.

Jetzt haben wir die Möglichkeit, unsere Kritik direkt ins Herz der europäischen Demokratie zu tragen – ins EU-Parlament. Am Mittwoch (heute, 24.2.) werden wir unsere Argumente im Petitionsausschuß persönlich vorstellen. Das werden wir für eine unmißverständliche Botschaft nutzen:

Die 363.581 Unterschriften, die wir bereits gesammelt haben, werden die Politiker beeindrucken. Bitte unterschrieben auch Sie, damit unsere Argumente noch mehr Gewicht bekommen.


24.02.2021

„Fastenzeit“

Wollen Sie überflüssige Kilos vom Fasching oder monatelangen Corona-lockdown loswerden?

Die beiden süßen Retriever-Hunde machen es vor wie´s geht….:

Kurzvideo

 


17.02.2021

Steeg im Lechtal: „Tiere sollen im Gatter erschossen werden“

Krone.at: Der Aufschrei nach dem blutigen Massaker im Vorjahr im Tiroler Kaisers (wir berichteten) war groß. Das Land wollte die Gatterjagd verbieten - doch Fehlanzeige! Nun zeichnen sich ähnliche Szenen in der Nachbargemeinde Steeg ab. Das Land Tirol verweist auf die gültige Verordnung und betont, das Gatter sei inaktiv. Eine Tötung wird dementiert, man spricht hingegen von „jagdlicher Unterstützung“.

Versprechen von LH-Stv. Josef Geisler (ÖVP)
In Tirol werde es „keine derartigen Gatterabschüsse mehr geben“, versprach LH-Stv. Josef Geisler (ÖVP). Im Juni zweifelte die FPÖ am Versprechen von Geisler – wegen folgendem Satz in der Abänderung ihres Antrages vonseiten der Regierung: „Konzentrierte Abschüsse in Wildgattern sollen jedenfalls vermieden werden.“ FP-Landesparteichef Markus Abwerzger betonte: „Dieser Satz heißt nichts anderes, als daß sich die Landesregierung die Möglichkeit des Tötungsgatters auch weiterhin offen lassen will.“

28 Hektar großes Gatter in Steeg
Und mit dieser Kritik hatten die Freiheitlichen womöglich recht. Denn Bewohner im Lechtal berichten, daß es nach wie vor ein Gatter gibt – es steht in Steeg, ist 28 Hektar groß und wird seit 2018 vom Land Tirol betrieben sowie mit Steuergeld bezahlt. „Das Gatter wurde 2011 vom Bundesheer aufgestellt. Innerhalb der Absperrung sind zwei kleine Tötungsgatter. Im Zuge der TBC-Vorbeugung wurden dort von Beginn an Tötungsaktionen abgehalten – bis heute“, sagen die Bewohner.

Vor allem der letzte Satz läßt aufhorchen, da ja im Vorjahr das Land – das zu diesem Zeitpunkt bereits die Jagd in Steeg betrieben hat – versprochen hatte, derartige Aktionen zu unterbinden. Warum also hat man das Gatter in Kaisers abgebaut, jenes in Steeg jedoch nicht?

„Die Abschußerfüllung ist hier sehr schlecht“
Laut den Bewohnern liege das nicht nur an der TBC-Eindämmung, sondern auch an der Abschußerfüllung: „Seit das Land Tirol mit seinem Veterinär und Amtstierarzt diese Jagd betreibt, gibt es dort die schlechteste Abschußerfüllung von allen Jagden. 2018 hatten sie kein Tier erlegt, 2020 haben sie in der offiziellen Jagdzeit bis 31. Dezember von sechs Stück, die auf dem Abschußplan sind, nur eines erlegt. Das macht kein gutes Bild. Aus diesem Grund wollen sie nun die übrigen fünf Tiere, die teilweise sogar hochtragend sind, vernichten.“ Und hier kommt wiederum die Gatterjagd ins Spiel: „Man will die Tiere bei der Futterstelle erschießen, die innerhalb des Gatters ist“, heißt es weiter.

Der dort stationierte Jäger weigere sich jedoch, das auszuführen. „Daher hat man ihm angedroht, daß – wie im Vorjahr in Kaisers – wieder auswärtige Jäger kommen und die Sache erledigen würden, wenn er diese Abschüsse nicht erfülle. Wo bleibt hier die Moral?“, fragen sich die Bewohner entsetzt. Die Deadline sei Mitte Februar – also jetzt.

Dokument zeigt, wie viel Geld Tötungsteam erhält
Im Zuge der Kaisers-Ermittlungen sind interessante Details zum Gatter in Steeg ans Licht gekommen. So hat es 2011 und 2012 insgesamt 246.277 Euro gekostet – Steuergeld wohlgemerkt. Zudem beweisen die Auflistungen, daß jährlich ein Tötungskommando angeheuert wurde – dieses habe in den Jahren 2011 und 2012 insgesamt 56.617 Euro gekostet.

Prinzipiell wundern sich die Bewohner über die brisante Angelegenheit: „Hat das Land Tirol in Zeiten wie diesen, in denen die Corona-Pandemie ohnehin Unmengen von Geld verschlingt, tatsächlich noch das Geld für derartige Sachen?“

Lesen Sie hier den ganzen Artikel auf Krone.at


17.02.2021

Haustier-Boom in Corona-Pandemie: Immer mehr Hunde werden gestohlen

deine-tierwelt.de: Die Corona-Pandemie führt zu einer enorm gestiegenen Nachfrage nach Hunden – auch in Großbritannien. Dort ruft der Hunde-Boom inzwischen auch Kriminelle auf den Plan: Die Zahl der Hundediebstähle ist Schätzungen zufolge um rund 250 Prozent gestiegen.  

Mit einem Hund durch die Lockdown-Einsamkeit – aus diesem Wunsch vieler Briten schlagen skrupellose Hunde-Diebe in England aktuell Profit. Denn immer mehr Hundehalter melden ihre Hunde als gestohlen. So stieg allein die Zahl der gemeldeten Hunde-Diebstähle bei der Organisation „DogLost“ von 172 in 2019 auf 465 in 2020 – ein Plus von 270 Prozent. „Ich arbeite hier seit 30 Jahren, aber das ist das schlimmste Jahr, das ich je erlebt habe“, sagt Wayne May von „DogLost“ gegenüber der „BBC“.

Die Nachfrage nach Hunden habe die Preise in die Höhe getrieben, und das wiederum habe einen Anstieg der Hunde-Diebstähle ausgelöst. Davon betroffen ist unter anderem Sarah Wood. Der Waliserin wurden Ende Dezember fünf Terrier und ein Spaniel gestohlen. Ein „absolut entsetzlicher Verlust“, erzählt das untröstliche Frauchen der „BBC“. „Die Horrorgeschichten zu hören, was gestohlene Hunde erleiden müssen, macht es noch schlimmer“, sagt sie.

Hunde gestohlen – und teuer verkauft

„Hunde-Diebstahl ist noch immer ein sehr seltenes Verbrechen, aber es ist leider etwas, das wir in letzter Zeit häufiger sehen“, sagt Amanda Blakeman, Stellvertretende Polizeipräsidentin des National Police Chiefs‘ Council, gegenüber dem britischen „Express“. Grund dafür dürfte die gestiegene Nachfrage nach Hunden sein, die auch England während der Pandemie verzeichnet. Die Preise für Welpen schnellen entsprechend in die Höhe: Welpen, für die man vor Corona noch 500 Pfund (rund 570 Euro) zahlte, kosten mittlerweile locker das Vierfache.

„Die Preise für einen Welpen sind im vergangenen Jahr beachtlich gestiegen, das macht den Markt für organisierte Kriminelle lukrativ“, so Amanda Blakeman. „Während der Coronavirus-Pandemie haben Kriminelle ihre Aktivitäten angepaßt und profitieren von der großen Nachfrage nach Haustieren in der Lockdown-Zeit.“ Für die Familien sei der Diebstahl eines geliebten Haustiers natürlich „niederschmetternd“ und könne erheblichen Kummer auslösen.


17.02.2021

Petition: Die EU braucht eine Positivliste

animal-public.de: In Europa werden über 200 Millionen Haustiere gehalten. Darunter Millionen Wildtiere, denn in Deutschland und fast allen anderen europäischen Ländern ist es vollkommen legal, Klammeraffen, einen Serval oder gar ein Krokodil zuhause zu halten. Dabei ist eine artgerechte Haltung dieser Tiere im heimischen Hobbykeller schlichtweg nicht möglich. Gemeinsam mit vielen anderen Tierschutzorganisationen fordern wir daher die Einführung einer europäischen Positivliste, die regelt, welche Tiere in Privathaushalten gehalten werden dürfen.

Gefahren des Wildtierhandels

Leidtragende des boomenden Wildtierhandels sind nicht nur die Tiere, er stellt auch eine ernstzunehmende Gefahr für die Artenvielfalt und den Menschen dar. Denn, je seltener eine Tierart ist, desto beliebter ist sie bei den privaten Haltern und desto mehr Geld läßt sich mit ihr verdienen. Skrupellos wird daher die Natur geplündert, selbst in den entlegensten Regionen der Welt. Immer mehr Arten sind unmittelbar vom Aussterben bedroht. Gleichzeitig birgt der nahezu unkontrollierte Wildtierhandel die Gefahr weiterer Zoonosen, die sich in kürzester Zeit weltweit verbreiten können.

Was ist eine Positivliste?

Eine Positivliste ist eine Liste der Tierarten, deren Haltung in Privathand noch erlaubt ist. Das sind jene Tierarten, die artgerecht gehalten werden können und von deren Haltung keine Gefahr für den Artenschutz, die Umwelt oder die Gesundheit ausgeht. Die Haltung aller anderen Tierarten ist damit automatisch verboten. Die Positivliste ist im Gegensatz zu anderen Regularien leicht verständlich, nachvollziehbar und gut umsetzbar und sie ist geeignet, viel Tierleid zu verhindern.

Angesichts des zunehmenden Wildtierhandels und des kaum noch überschaubaren Artenspektrums hat Belgien im Jahr 2002 als erstes Land in der EU eine Positivliste für die Haltung von Säugetieren in Privathaushalten eingeführt. Im Jahr 2008 entschied der Europäische Gerichtshof, daß diese Positivliste rechtmäßig ist und nicht gegen die Grundsätze der EU verstößt. Seither bereiten auch andere europäische Länder die Einführung einer Positivliste vor. Das sind wichtige Schritte, doch es braucht eine europäische Lösung. Daher fordert animal public gemeinsam mit zahlreichen anderen Tierschutzorganisationen die Einführung einer europäischen Positivliste.

Unsere Kollegen von AAP (Animal Advocacy and Protection) in den Niederlanden sind tagtäglich mit den Folgen des Wildtierhandels konfrontiert. Sie betreiben die wohl größte Auffangstation für exotische Säugetiere in Europa. Sie pflegen Affen, Kleinbären, aber auch Großkatzen, die zuvor unter artwidrigen Bedingungen von Privatpersonen gehalten wurden. Und von Jahr zu Jahr wird die Zahl der Tiere größer, die ihre Hilfe brauchen.

Das muß ein Ende haben! Daher hat AAP bei der EU eine Petition zur Einführung einer Positivliste eingereicht.  Wenn die Petition 2000 Unterschriften erhält, wird sich das Europäische Parlament mit ihr beschäftigen. Bitte helfen Sie uns, den Tieren eine Stimme zu geben.


10.02.2021

Absurdes System Tiertransporte: Österreich importiert und exportiert jeweils über 20 Millionen lebende Nutztiere

VIER PFOTEN: EU für 80 Prozent der weltweiten Lebendtiertransporte verantwortlich

OTS: Lebende Tiere als Ware: Auch 2019 ist die Anzahl der Tiertransporte aus und nach Österreich erschreckend hoch, wie VIER PFOTEN einer parlamentarischen Anfrage aus dem Sommer 2020 entnommen hat. Absurdes Detail: Etwa so viele Tiere, wie unser Land exportiert, werden demnach auch importiert. Die Einfuhren werden in der Beantwortung der Anfrage durch das zuständige Ministerium Anschober mit 20.537.403, die Ausfuhren mit 20.210.887 Nutztieren beziffert. Unter letzteren sind auch 20.310 Tiere, die in Drittstaaten exportiert wurden, wobei allerdings kein Geflügel mitgerechnet wurde. Die Anzahl der Geflügelexporte in Drittstaaten lag in den vergangenen Jahren immer über einer Million Tiere. ...

Laut EU-Verordnung dürfen Rinder insgesamt 29 Stunden transportiert werden, wobei eine Stunde Pause eingehalten werden muß. Bei Schweinen beträgt die zulässige Transportdauer ohne Pause 24 Stunden. Nach einer Pause von 24 Stunden darf die Maximaldauer aber beliebig oft wiederholt werden. Auch nicht-entwöhnte, also noch säugende Jungtiere dürfen transportiert werden. „Wenn wir von Drittstaaten sprechen, dann bedeutet das Länder wie die Türkei, Aserbaidschan oder Usbekistan. Abgesehen davon, daß die Haltungs- als auch die Schlachtungsbedingungen dort wesentlich niedriger sind, haben wir keine Kontrollmöglichkeit darüber, was mit den Tieren vor Ort geschieht. Das ist insbesondere beim lukrativen Export von Zuchtrindern problematisch: Immer wieder enden für die Zucht ausgeführte Tiere vor Ort erst recht als Schlachtvieh“, erklärt Eva Rosenberg.

Lust auf Billigfleisch läßt Tiertransporte explodieren

Die Motivation für dieses Hin- und Hergeschiebe von lebenden und fühlenden Tieren ist in der Regel die Produktion unter möglichst billigen Bedingungen und die Umgehung von Tierschutzstandards. Ein gutes Beispiel dafür sind die oft kritisierten Kälbertransporte: Im Ausland ist die Mast oft billiger, und die Kälber dürfen ausschließlich mit einer Mischung aus Wasser, Milchpulver und Palmöl gefüttert werden, um das Fleisch möglichst weiß zu halten. Diese tierquälerische Mast ohne eisenhaltiges Rauhfutter wäre in Österreich nicht erlaubt. Also werden österreichische Kälber in andere Länder zur Mast geschickt, das billige Fleisch wird dann wieder eingeführt. Österreichische Konsumentinnen und Konsumenten bekommen im Großteil der Fälle in der Gastronomie dieses weiße, importierte Tierqual-Kalbfleisch vorgesetzt, meistens ohne es zu wissen.

Ein entscheidender Schritt, um Tiertransporte langfristig einzudämmen, ist für VIER PFOTEN eine lückenlose Kennzeichnung aller tierischen Produkte nach Herkunft und Haltung, auch in verarbeiteten Produkten und in der Gastronomie. „Es ist völlig unverständlich, wieso diese logische Forderung, die seit langem von vielen Seiten geäußert wird, immer noch nicht Realität ist”, so Eva Rosenberg. Außerdem fordert VIER PFOTEN neben einem Stopp von Lebendtiertransporten in Drittstaaten und einer Begrenzung der Transportzeit auf maximal acht Stunden auch ein Verbot des Transports von nicht-entwöhnten Jungtieren.

„Monster EU“: 80 Prozent der weltweiten Lebendtiertransporte

Erschreckende Zahlen kamen vor kurzem auch von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Demnach gehen auf das Konto der EU 80 Prozent der weltweiten Lebendtiertransporte. Insgesamt sind 2019 laut FAO 1,8 Millionen Geflügel, Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen innerhalb der EU über eine nationale Grenze verbracht worden. „Die EU hat hier unter dem alles rechtfertigenden Deckmantel des freien Warenverkehrs ein Monster kreiert“, kritisiert Eva Rosenberg. „Nach wie vor gilt außerdem: Die gesetzlichen Vorschriften und Kontrollen innerhalb der EU sind völlig unzulänglich. Zudem werden Übertretungen kaum sanktioniert.“

Hier gehts zur Petition


10.02.2021

Fleischkonsum ist der größte Feind der Natur

spiegel.de: Laut einem Uno-Bericht muß sich die Menschheit jetzt von ihrem immensen Fleischverzehr verabschieden, um den weltweiten Verlust an Tierarten und Ökosystemen zu stoppen. Demnach bleibt nur eine Alternative.

Um es gleich vorwegzusagen: Ein Bio-Steak allein reicht nicht für die Weltrettung. Jedenfalls nicht, wenn es täglich gegessen wird. Der Fleischkonsum ist laut einer aktuellen Studie der weltweit größte Naturzerstörer und dazu gehört auch Biofleisch. Nur mit mehr pflanzlicher Ernährung kann der dramatische Verlust an Biodiversität und ökologisch sensiblen Lebensräumen aufgehalten werden, so ein am Mittwoch veröffentlichter Bericht von Unep und der Denkfabrik Chatham House.

Die weltweite Fleischindustrie und intensive Landwirtschaft sei zum Haupttreiber dieser Naturzerstörung geworden. Nie sei der Verlust von Lebensräumen und biologischer Vielfalt so dramatisch gewesen wie in den vergangenen 50 Jahren. Grund ist die Umwidmung natürlicher Ökosysteme für die Futtermittelproduktion oder Weideland. Problematisch ist vor allem die intensivere Landwirtschaft, die auf Pestizide und Monokulturen setzt. Damit würden die Böden dauerhaft zerstört, was wiederum zu noch mehr Umwidmung von natürlichen Landflächen führe. Für die Produktion von Fleisch würden zudem große Mengen fossiler Energie, Dünger und Wasser gebraucht. Befeuert werde das durch den Trend von immer mehr Billig-Lebensmitteln.

Die Leidtragenden seien dann Vögel, Säugetiere, Insekten und mikrobielle Organismen, die ihren Lebensraum verlieren. Auch den Klimawandel heizt diese Art der Nahrungsmittelherstellung an. Rund 30 Prozent der von Menschen produzierten Treibhausgasemissionen stammten aus der Landwirtschaft. Bei der Fleischproduktion wurden bisher vor allem die negativen Effekte für den Klimawandel diskutiert. Das Artensterben und kaputte Böden stehen dabei oft im Hintergrund. Bereits im Oktober vergangenen Jahres wies ein Bericht des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) darauf hin, daß auch in Deutschland knapp ein Drittel aller Säugetierarten gefährdet sind. Schuld daran ist auch hierzulande die intensive Landwirtschaft.

Mehr Gemüse statt Steak und Chickenwings

Deshalb müßte mehr pflanzliche Kost gegessen werden, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. Er rät auch dazu, Landflächen besser zu schützen und die Landwirtschaft umweltfreundlicher zu machen. »Die intensive Haltung von Milliarden von Tieren weltweit fügt der Umwelt ernsthaften Schaden zu«, warnte die Primatenforscherin Jane Goodall.

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER


10.02.2021

Hier mal was Nettes und Aufmunterndes:

Video vom süßen banane-essendern Dackel

... und da soll noch einer sagen, Hunde seien "Fleischfresser"...

 


03.02.2021

Spiegel.de: Mit versteckter Kamera im Putenstall Knüppelschläge, offene Wunden, verendete Tiere

Die deutsche Organisation Animal Rights Watch (ARIWA) wirft Europas größtem Putenzüchter Tierquälerei vor. Videos zeigen, wie Puten malträtiert werden. Auch eine vermeintliche Kontrolle des Veterinäramtes wurde gefilmt.

Lesen Sie hier das Videotranskript: Ein Mastbetrieb für Puten in Brandenburg. Einigen Tieren geht es augenscheinlich schlecht – offene Wunden sind zu sehen, ein verendendes Tier, das von Artgenossen malträtiert wird – und ein Mitarbeiter des Betriebs, der mit einem Knüppel auf eine halbtote Pute einschlägt. Der Betrieb steht in Roddahn im Landkreis Ostprignitz-Ruppin und gehört Thomas Storck, dem größten Putenzüchter Europas. Storck wurde bereits in der Vergangenheit vorgeworfen, Puten unter schlechten Bedingungen zu mästen. Die Organisation »Animal Rights Watch« wirft Storcks »Gut Jäglitz GmbH« nun erneut Tierquälerei vor. Ein Beispiel: Verletzte Tiere müssen eigentlich in einem Krankenabteil separiert werden. Das passiert in Roddahn offenbar nicht. Diese verletzte Pute kauert direkt neben der Krankenbucht. Auch die Knüppelschläge sind selbstverständlich vorschriftswidrig. Laut »Animal Rights Watch« ist ein solches Tierleid Alltag einer Branche, die nach dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit funktioniere.

Siehe auch den Originalbericht von ARIWA:

Im Dezember haben wir bereits gezeigt, wie Puten in einer Mastanlage von Deutschlands einflußreichstem „Geflügel“-Lobbyisten brutal totgeknüppelt werden. Nun haben versteckte Kameras an zwei Standorten desselben Unternehmens weitere grausame Praktiken dokumentiert – und dabei zufällig auch eine Veterinärkontrolle. Die Aufnahmen machen erschreckend deutlich, wie selbstverständlich die alltägliche Tierquälerei für die Beteiligten zu sein scheint:

Spiegel Online berichtet exklusiv mit unserem neuen Videomaterial: Puten, die mit zertrümmerten Schädeln langsam und qualvoll sterben. Puten, die wie Fußbälle zum Schlachttransport getreten werden und denen Arbeiter zum Spaß die Schwanzfedern ausreißen. Und Puten, die den Weg zum Schlachthof nicht mehr schaffen und die einem minutenlangen Todeskampf überlassen werden, nachdem ihnen noch in der Masthalle der Hals mit einem Bolzenschneider zerquetscht wurde.

Der Betreiber, seit Herbst 2020 zugleich Europas größter „Putenerzeuger“, ist für mehr als ein Dutzend solcher Mastanlagen und damit für das Leid von vielen hunderttausend Puten jedes Jahr verantwortlich. Als Lobbyist und „Putenpräsident“ behauptet dieser Mann wörtlich, Deutschland hätte die „besten Haltungsbedingungen der Welt“. Sein politisches Ziel ist klar: Alles soll so bleiben, wie es ist. Damit dieses grausame Geschäft rentabel bleibt, für ihn und die gesamte Branche.


03.02.2021

Unterstützung für die Dog Care Clinic in Sri Lanka

Der von ANIMAL SPIRIT seit Jahren unterstützte Streunerhunde-Rettungsverein „Dog Care Clinic“ (DCC) im Süden Sri Lankas bittet um eine kleine Unterstützung, indem jede und jeder einfach ein email zu deren Gunsten abschickt. So haben sie die Chance, 2000,- € zu gewinnen:

"Liebe DCC-Freunde,

wir haben die Chance 2.000 Euro zu gewinnen!

Bitte stimmt für uns ab. Es geht ganz schnell und ohne Registrierung o.ä,.:

Einfach eine E-Mail an:
lebenshelden@funkuhr.de
Stichwort Dog Care Clinic eV

Im Oktober 2020 wurden wir in der Zeitschrift FunkUhr zum "Lebenshelden des Monats" gekürt und haben nun die Chance, "Lebensheld des Jahres" zu werden und 2.000 Euro zu gewinnen. Die Konkurrenz ist stark und es zählt jede Stimme.
Bitte auch teilen! Vielen Dank!"


03.02.2021

Ärzte gegen Tierversuche: Fragen und Antworten zu Corona-Tierversuchen und -Impfstoffen

Ohne auf die bereits offenkundigen, teilweise bereits schwerwiegenden und sogar tödlichen Folgen der „Corona-Impfungen“ bei Menschen eingehen zu wollen (siehe u.a. HIER), bringen wir hier einige Auszüge der Zusammenstellung von „Ärzte gegen Tierversuche“ zu den für die Impfstoff-Herstellung „verbrauchten“ Tierversuchen:

Welche Tierversuche wurden für die verschiedenen Corona-Impfstoffe gemacht?

Für den aktuellen Corona-Impfstoff (BNT162b2) hat die deutsche Firma BioNTech Versuche an Ratten und Mäusen kurz vor der ersten Testphase mit menschlichen Probanden durchgeführt. Der Impfstoff wurde Ratten injiziert und es wurde beobachtet, ob einige Organschäden und/oder lokale Reaktionen am Injektionsort auftreten. Nach der Injektion von Mäusen wurde die Anwesenheit von Antikörpern gegen das Coronavirus im Blut der Tiere analysiert.

… Die beiden Impfstoffkandidaten wurden bei je 6 Affen (Makaken) intramuskulär (in einen Muskel) injiziert. 26 bis 55 Tage danach wurden die geimpften und weitere 9 nicht geimpfte Affen mit dem Coronavirus infiziert, indem das Virus in Mund und Nase der Tiere gesprüht wurde. An mehreren Tagen wurden Tupferproben der Nasenschleimhaut genommen und untersucht. 7 bis 23 Tage nach der Infektion wurden die Tiere getötet, ihre Lungen wurden entnommen und das Gewebe analysiert. …

Die amerikanische Firma Moderna hat ... während der klinischen Phase II Affenversuche in ähnlicher Form wie diese von BioNTech mit 24 Affen durchgeführt. 

Der Coronavirus-Impfstoff der Firma AstraZeneca (ChAdOx1 / AZD1222) wurde an Mäusen und Affen kurz vor Beginn der klinischen Studien getestet.

Die für die Corona-Impfstoffe durchgeführten Tierversuche an Mäusen und Ratten geben keine Auskunft darüber, ob sie vor dem Coronavirus schützen können oder nicht, da diese Tiere natürlicherweise nicht mit dem Virus angesteckt werden können. Weiterhin gibt es keine Tierart, die die komplexen Corona-Symptome mit Befall zahlreicher Organe wie beim Menschen entwickelt. Schließlich geben Tierversuche nur Hinweise darüber, wie die entsprechende Tierart auf dem Impfstoff reagiert. Deshalb ist insbesondere die Aussage, die aktuellen Impfstoffe schützen vor einem schweren Verlauf, nicht mit Tierversuchen zu stützen, sondern nur aufgrund der bisherigen Erfahrungen am Menschen. Daß für manche Impfstoffe Affenversuche durchgeführt wurden, nachdem hunderte bis tausende Menschen mit den gleichen Impfstoffen injiziert wurden, ist fahrlässig und absurd! …

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER

Dr. Dilyana Filipova, Dr. med. vet. Corina Gericke

 

 

 


26.01.2021

ANIMAL SPIRIT deckt schlimmen Horrorstall in OÖ auf - update!

In unserem letzten Newsletter haben wir über die jahrelange Tierquälerei in einem Stall in Kirchberg Thening, Bezirk Linz Land berichtet, und dazu auch am folgenden Tag auch eine OTS-Presseaussendung gemacht. Wie darin zu lesen ist, haben es die beiden Pferde dort leider nicht überlebt...

Update: Marion von unserem Gnadenhof Engelberg schreibt dazu: „Wie geht es nun weiter mit dem Horrorstall aus Kirchberg Thening? Was wird aus den Kaninchen? Warum geht es oft so schlecht für die Tiere aus, wenn man den behördlich vorgeschriebenen Weg geht? Warum gibt es keine Akteneinsicht bei Anzeigen wegen Tierquälerei und warum ist das jeweilige Amt nicht auskunftspflichtig? Ich bekomme nicht einmal die Auskunft, wer die Pferde euthanasiert hat!

Es wurden die schlimmen Umstände von einer aufmerksamen Bürgerin aufgezeigt, wir informierten den Amtstierarzt, es wurde Anzeige erstattet und nun sind die zwei Pferde tot. Ich wage zu bezweifeln, daß für die armen Kaninchen schon Verbesserungen getätigt wurden. Auch wird wahrscheinlich wieder einmal für den Stallbesitzer und die zwei Pferdebesitzerinnen keine Verurteilung zustande kommen. Der gute Mann hat bereits - wie viele dieser Tierquäler – wieder einmal von kurzfristiger Überlastung berichtet, sprich „die Frau ist krank, es ist mir alles zu viel geworden“ und sei daher nicht in der Verantwortung...

Die Frist zur Verbesserung der Haltungsbedingungen läuft nun bis Ende der Woche, den Amtstierarzt bat ich außerdem, doch bitte am Wohnort des Mannes Nachschau zu halten, da wir vermuten, daß es dort nicht besser aussieht (angebliche Vögel?). Ich frage mich, warum nach einer derartigen Vernachlässigung der Tiere nicht eine sofortige Tierabnahme veranlaßt worden ist. Ich habe große Bedenken, daß ihm die Kaninchen nicht abgenommen werden.

Warum ich euch das berichte? Weil ich mir dieses Unrecht von der Seele schreiben muß, weil ich meine Mitmenschen motivieren möchte, nicht wegzuschauen, weil Involvierte davon in Kenntnis gesetzt werden sollen, daß ihre schreckliche Tierhaltung irgendwann ans Licht der Öffentlichkeit kommt und weil ich trotzdem auf unseren Rechtsstaat hoffe, da es sich für uns eben nicht um eine Sache handelt, sondern um fühlende Lebewesen.“


26.01.2021

Tierschützerin in der Toskana bittet um Hilfe!

Kürzlich erhielt ANIMAL SPIRIT wieder einmal einen dringenden Hilferuf einer uns bekannten deutschen Tierretterin aus der Toskana: Wer könnte ihr personell oder auch finanziell helfen?

Sabina Winterling schreibt: "Ich arbeite seit über 16 Jahren sehr intensiv mit Hunden in Rudelhaltung. Zuerst als Angestellte bei einem Verein und vor fast 10 Jahren habe ich mich dann selbständig gemacht. Nun habe ich vor 6 Jahren ein tolles Gelände mit einem großen Haus gemietet und hatte sehr viel vor. Einiges ist geschafft, vieles nicht.

Im Moment lebe ich mit 34 Hunden, 4 Schafen und 19 Chinchillas und könnte eigentlich glücklich sein. Wir sind zwar finanziell immer am Limit, aber wir kommen über die Runden. Leider sagt aber mein Körper, daß er seit 16 Jahren immer gearbeitet hat. Kein Frei, keinen Urlaub und das Wort krank gab es nicht. Nun merke ich, daß ich bestimmt bald in einem Krankenhaus lande (Meniskus) und dann ist niemand für meine Tiere da. Hinzu kommt, daß meine Energie auch abnimmt und ich die Arbeit hier nicht mehr schaffe.

Ich weiß, es ist schwierig, aber ich suche einen Partner, im schlimmsten Fall Nachfolger oder zumindest eine Notfallperson. Bezahlen kann ich leider nichts, sonst würde ich mir eine Arbeitskraft suchen. Auch bin ich im Haus noch auf 1-Mann-Haushalt eingestellt, aber sollte sich jemand finden, denke ich kann man gemeinsam darüber nachdenken, wie man das ändert.

Ich wende mich an große Tierschutzorganisationen, da sich dort viele Menschen bewerben und viele Tierschützer ihre Hilfe anbieten. Ich hoffe, auf so einen verrückten Menschen wie mich zu treffen. Ich dachte eigentlich, daß ich länger durchhalte und weiß, daß ich nach einer wahrscheinlichen OP wieder fit bin, aber ich merke auch, daß man ab und an eine Auszeit braucht."

Mehr Infos gibt es auf meiner Homepage www.poggio-peloso.com oder auf Facebook: Poggio Peloso.

Vielen Dank im voraus und ganz freundliche Grüße
Sabina Winterling mit allen Seelen des Poggio Peloso, SabinaWinterling@gmx.net

Meine Kontoverbindung lautet: Unicreditbanca Acquapendente

IBAN: IT 11 Z 02008 72860 000041288591, BIC: UNCRITM1C39


26.01.2021

Die Tierleid-Leugner

www.rubikon.news: An Fleischesser wird nicht annähernd derselbe moralische Maßstab angelegt, wie dies derzeit bei Kritikern der Corona-Maßnahmen geschieht.

Was müssen wir seit geraumer Zeit nicht alles tun, um uns selber und andere vor einer Corona-Infektion zu schützen! Der Schutz der Gesundheit scheint aus heiterem Himmel zur höchsten Handlungsmaxime der Politik avanciert zu sein. Denn ein intaktes Gesundheitswesen war in den vergangenen Jahren alles andere als eine Priorität der regierenden Großen Koalition gewesen. Die katastrophale Lage in der Pflege, die unzureichende medizinische Ausstattung und die schlechte Bezahlung der Pflegekräfte sprechen Bände über die Versäumnisse, die in diesem Bereich zu verantworten sind. Doch noch ein weiterer Faktor, der hochgradig gesundheitsrelevant ist, wird völlig außer Acht gelassen: unser exzessiver Fleischkonsum. Nicht einmal im Krisen-Sommerloch, als große Schlachthöfe als Corona-Hotspots galten, wurde der Vorschlag gemacht, das Problem bei der Wurzel zu packen. Kaum jemand forderte, die Fleischproduktion sowie den Fleischkonsum zu reduzieren. Da es sich auch hier um eine Bedrohung der Gesundheit handelt, wäre es ein interessantes Gedankenspiel, die restriktiven Corona-Regeln und den ausufernden Hyper-Moralismus der Maßnahmen-Befürworter auf das Fleischessen zu übertragen. Die Autoren entwerfen im Folgenden ein Szenario, in welchem Fleischesser genauso gegängelt und gemaßregelt werden, wie dies aktuell mit Corona-Skeptikern und -Regelbrechern geschieht. Dies soll sowohl das derzeit sehr repressive soziale Klima beleuchten als auch die Tatsache, dass der Gesundheitsschutz äußerst selektiv gehandhabt wird.

Dieser Tage sitzen all diejenigen auf einem sehr hohen Roß, welche die immer abstruser werdenden Corona-Maßnahmen uneingeschränkt befürworten. Voller Haß und Verachtung schauen sie herab auf die angeblich unsolidarischen Abweichler, die den hoheitlich angeordneten Regelwerken nicht Folge leisten möchten und sich auf ihre gesetzlich verankerten Freiheitsrechte berufen. Doch apropos hohes Roß, apropos Tiere, dachten sich die Autoren an dieser Stelle. Von der Nutztierhaltung und all den Umweltschäden und Gesundheitsrisiken, mit denen sie in Zusammenhang steht, geht eine weitaus größere und realere Gefahr für die Gesundheit aus — sowohl für den Einzelnen als auch für das gesellschaftliche Kollektiv —, als es bei Corona jemals der Fall gewesen ist.

Zweierlei Maßstab

Die empirische Sachlage zur tatsächlichen gesundheitlichen Gefahr von Covid-19 wurde bereits auf vielen unabhängigen Plattformen ausgiebig behandelt und dokumentiert. Ein immer wiederkehrender Kritikpunkt ist, daß viele der besonders restriktiven Maßnahmen unverhältnismäßig sind und zudem an den falschen Stellen ansetzen. Das geht einher mit einem scharfen sozialen Klima, welches tagtäglich medial forciert und normalisiert wird. Im Folgenden soll daher die himmelschreiende und menschheitsgeschichtlich einmalige Abstrusität des Corona-Moralismus satirisch entlarvt werden. Vor allem interessiert uns die Frage, warum die Normen, Sitten und Regeln des Corona-Regimes, das vorgeblich der Gesundheit dient, nicht auch in anderen gesundheitsschädigenden Bereichen auf dieselbe Weise angewandt werden, wo doch deren Gefahren faktisch viel größer sind.

Mit den besonders restriktiven Maßnahmen gemeint sind die Handlungsmaximen der Corona-Narrativ-Befürworter, die nicht mehr hinterfragt werden dürfen und in totalitaristischer Manier von uns allen gefordert werden. Dazu zählen unter anderem das (FFP-2)-Maske-Tragen, das Abstand-Halten, der Verzicht auf Demonstrationen, das Einschränken elementarer Menschenrechte und natürlich die unbedingte Bereitschaft, das Recht auf körperliche Unversehrtheit aufzugeben und sich impfen lassen zu müssen, um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu dürfen.

Täte man all dies nicht, so sei man unsolidarisch, ein Egoist, ein Gefährder der „Volksgesundheit“. Man würde vor allem die Risikogruppen gefährden — Stichwort „Oma-Mörder“ — und zusätzlich das Gesundheitssystem im Ganzen. Das alles nimmt zuweilen nahezu religiöse, zuweilen nahezu faschistische Züge an. Die Nicht-Einhaltung der Corona-Regeln kommt einem Sakrileg, dem Akt eines „Volksschädlings“, gleich.

Dass dieses hypermoralische Gerüst der Gelegenheitshumanisten auf einem Sandboden der Heuchelei gebaut ist, dürfte jedem noch vernünftig denkenden und fühlenden Menschen vollkommen bewußt sein.

Sich vor Corona zu fürchten, gleichzeitig die Freiheit der anderen einzuschränken und dann aber bereitwillig und gerne Fleisch und Milchprodukte zu verzehren, ist geradezu ein mustergültiges Beispiel für das Phänomen der kognitiven Dissonanz und die Heuchelei großer Teile unserer Bevölkerung.

Warum der Konsum von Tierprodukten egoistisch, gesundheitsgefährdend und unsolidarisch ist

Corona-Maßnahmen-Befürworter rechtfertigen die aktuellen Repressionen gegen die Zivilbevölkerung vor allem dadurch, dass die Gefahren des Virus nicht nur einen selbst betreffen, sondern auch andere Menschen, vor allem die sogenannten Risikogruppen. Natürlich würde man sich anders positionieren und die Selbstbestimmung des Individuums verteidigen, ginge es lediglich um selbstschädigende Verhaltensweisen – wie zum Beispiel beim Drogenkonsum oder gefährlichen Sportarten. Doch dieses wackelige Konstrukt, das den gegenwärtigen Faschismus relativieren soll, fällt in sich zusammen, wenn wir den Vergleich zum Tierkonsum ziehen.

Der ständige Konsum von Fleisch- und Milchprodukten schadet bekanntlich langfristig dem Körper: Bluthochdruck, Herzinfarkte, Fettleibigkeit, Lebensmittelvergiftungen, Krebs und so weiter sind bekannte Gefahren, die im Zusammenhang mit dem Tierkonsum stehen und hierzulande jährlich Hunderttausende von Todesopfern fordern.

Weit weniger Beachtung findet jedoch die Gefahr durch multiresistente Keime, im Volksmund bekannt als „Krankenhauskeime“, die zu nosokomialen Entzündungen führen können und in Deutschland schätzungsweise bis zu 20.000 Menschen jährlich das Leben kosten. Allein diese Zahl kann schon locker mit jener der „an oder mit“ Covid-19 Verstorbenen mithalten. Die Tierhaltung verbraucht mehr Antibiotika als die Humanmedizin, und es gibt in den Supermärkten kaum Fleisch, das nicht von Keimen verseucht ist.

Im Gegensatz zu Corona-Infektionen gibt es für Methicillin-Resistente Staphylococcus Aureus (MRSA) aber kaum noch Therapiemöglichkeiten. Die Erkrankten sind oftmals ihrem Schicksal überlassen. Grund dafür ist unser übermäßiger Einsatz von Antibiotika, der dazu führt, daß Keime immer resistenter gegenüber diesen Arzneimitteln werden, womit diese in ihrer Wirkung abflachen.

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19.01.2021

ANIMAL SPIRIT deckt schlimmen Horrorstall in OÖ auf!

Telefonisch wurden wir gebeten, bei einem Hof im Bezirk Linz-Land nachzusehen, ob dort noch eine Tierhaltung besteht. Die Anruferin, eine Dame aus dem Ort, äußerte nämlich den Verdacht, daß dort viele Tiere nicht artgerecht gehalten würden. Bereits mehrmals hatte sie mit dem Pächter des Hofes gesprochen, welcher zunächst von zwei Pferden sprach, die nicht auf die kleinen Weiden dürfen, da sie die Wiese nicht vertragen - auf den kleinen nicht mehr genützten umzäunten Reitplatz durften sie jedoch auch nicht. Nachdem die Anwohnerin nicht lockerließ, behauptete der Stalleigner, die Pferde seien nicht mehr da.

Wir haben daraufhin mehrere Personen aus der näheren Nachbarschaft befragt und niemand hatte die Pferde seit mehreren Jahren auf der Weide gesehen. Der Stall war wie eine Festung verriegelt und es war nicht möglich, in den Stall zu schauen, ob dort noch Pferde sind. Nachdem uns zeitgleich Fotos von den Kaninchenställen aus demselben Hof zugesandt worden sind, informierten wir umgehend den Amtstierarzt mit der Bitte, schnellstens dort Nachschau zu halten, weil Gefahr in Verzug war. Die Kaninchen wurden in viel zu kleinen Ställen, zum Großteil ohne Wasser und in finsteren, verkoteten Verschlägen gehalten (siehe Foto).

Der Amtstierarzt teilte uns heute nach der Begehung mit, daß zwei Pferde im Stall stehen - allerdings in einem derart schlechten Zustand, daß sie nicht verladefähig wären. Die Pferde seien zudem verwahrlost, abgemagert, sehr alt und kaum in der Lage, die Boxen zu verlassen. Er hält einen Umzug der Tiere auf Grund ihres schlechten Allgemeinzustandes für unmöglich und rät zu einer sofortigen Euthanasie…

Wieso gibt es immer wieder Menschen, die sich Tiere halten und nicht in der Lage sind, diese auch nur halbwegs artgerecht zu versorgen? Wieso wurde hier nie kontrolliert? Es gab bereits Anzeigen aus früheren Jahren.

Dazu Marion vom Gnadenhof Engelberg: „Wieder einmal ist es unerträglich: Wir können/dürfen die Pferde nicht mehr retten, tiefe Traurigkeit macht sich breit. Ist die Euthanasie wirklich der einzige Weg? Ich darf nicht mal zu den gequälten Wesen in den Stall, um mir ein Bild über ihren Zustand zu machen. Ständig muß ich an die zwei alten Pferde denken, es läßt mir einfach keine Ruhe, jahrelang eingepfercht im finsteren Stall, um endlich gefunden zu werden um dann erst recht zu sterben…“.

Für die armen Kaninchen hat der Stallbesitzer nun eine Woche Zeit, wenigstens den Zustand der Gesetzmäßigkeit herzustellen - dazu ist der Betreiber laut Amtstierarzt aber sicher nicht in der Lage. Nun brauchen wir wahrscheinlich auch noch schöne, artgemäße Plätze für diese vielen Tiere (bitte dann bei engelberg@animal-spirit.at melden!). Natürlich wurde auch eine Anzeige wegen Tierquälerei gegen den Tierhalter erstattet. Aber was hilft es, wenn die Pferde nun sterben müssen?


19.01.2021

Volksbegehren für TIERSCHUTZ und „FÜR IMPF-FREIHEIT“ seit gestern gestartet!

Seit gestern, 18.1.2021, können bis einschließlich 25. Jänner 2021 zwei wichtige Volksbegehren unterschrieben werden – das Tierschutz-Volksbegehren und das Volksbegehren „Für Impf-Freiheit, siehe dazu auch die OTS-Presseaussendung vom 14.1.2021 sowie die Pressekonferenz vom 17.01.2021. U.a. auch weil für diese neuen mRNA-Impfstoffe zusätzliche millionenfache grausame Tierversuche gemacht wurden und werden, unterstützen wir gerne auch dieses Volksbegehren, siehe "Bezug zum Tierschutz".

Unterschrieben werden kann bei jeder Gemeindebehörde, Stadt-Magistrat oder mit der Handy-Signatur/Bürgerkarte. Der direkte Online-Zugang (mit Bürgerkarte) lautet: https://citizen.bmi.gv.at/at.gv.bmi.fnsweb-p/vbg/checked/VolksbegehrenBuerger
Sichern Sie sich den Onlinezugang unter www.handy-signatur.at rechtzeitig! Eine Videoanleitung dazu gibt es auf www.cpoe.or.at

Aber man kann auch – trotz „lockdown“ - bei jeder Gemeindebehörde persönlich unterschreiben: Ausgangsregelung: „Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des privaten Wohnbereichs ist unter anderem zur Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen und zum Gebrauch von gesetzlich vorgesehenen Instrumenten der direkten Demokratie (= Volksbegehren) zulässig.“

Eine Voranmeldung oder Terminvereinbarung ist nicht erforderlich und es ist auch kein Nachweis über die Teilnahme an einem Corona-Test/Impfung zu erbringen! Bitte unbedingt Ausweis mitnehmen! Danke für die Teilnahme an diesen wichtigen Volksbegehren! Wer bereits in der Einleitungsphase unterschrieben hat, muß (und kann) jetzt nicht mehr unterschreiben!

ACHTUNG! Neben dem oben genannten Volksbegehren „Für IMPF-FREIHEIT" können seit kurzem auch die UNTERSTÜTZUNGSERKLÄRUNGEN für die Volksbegehren "IMPF-PFLICHT: STRIKTES NEIN" sowie eines für „IMPFPFLICHT: NOTFALLS JA“ unterschrieben werden. Bitte nicht mit dem dzt. laufenden Volksbegehren „Für Impf-Freiheit“ verwechseln, diese beiden Volksbegehren dürften von der Impf-Lobby lancierte fakes sein, um die Menschen zu verwirren!


19.01.2021

Neue Ausgabe des FLEISCHATLAS veröffentlicht: Fleischkonsum muß dringend reduziert werden. Massiver Fleischkonsum Mitschuld an Klimakrise - Ernst der Lage wird völlig unterschätzt

APA-OTS: Um die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen, muß auch der Konsum von Fleisch drastisch verringert werden, sind sich Experten weltweit einig. Denn Fleisch ist das Lebensmittel mit der höchsten Klimabelastung. Ursachen dafür sind die Vernichtung von Landflächen für den Futtermittelanbau, der Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln, die direkten Emissionen der Tiere, die Transporte und der hohe Wasserverbrauch bei der Produktion. Der aktuelle Fleischatlas 2021 für Österreich, der von GLOBAL 2000 gemeinsam mit VIER PFOTEN herausgegeben wird, warnt nun: Weltweit gibt es kein einziges Land mit einer nachhaltigen Strategie zur Reduktion von Fleischkonsum und -produktion. Österreich ist da leider keine Ausnahme.

Der Fleischatlas wird in Deutschland seit acht Jahren von der Heinrich-Böll-Stiftung gemeinsam mit dem BUND, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, einer Partnerorganisation von GLOBAL 2000, herausgegeben. Die Österreich-Ausgabe erscheint nun 2021 zum zweiten Mal, diesmal in Kooperation mit VIER PFOTEN. Der Fleischatlas beleuchtet die Probleme, die aus der industriellen Fleischproduktion entstehen, und liefert neue Daten und Fakten sowie Entwicklungen für Österreich und den Rest der Welt.

Politik darf Verantwortung nicht an KonsumentInnen abwälzen

„Die österreichische Politik schiebt die Verantwortung in dieser Frage auf die Konsumentinnen und Konsumenten ab. Sie hat den Ernst der Lage sichtlich noch immer nicht erkannt. Um den Fleischkonsum nachhaltig zu verringern, müssen in erster Linie entsprechende staatliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Es braucht ein umfassendes Maßnahmenpaket: ein Verbot von Rabattaktionen bei Fleisch, die Förderung pflanzlicher Alternativen, vor allem in der Gemeinschaftsverpflegung, und eine Gesetzgebung, die Umweltschutz, Tierwohl und eine faire Entlohnung für Landwirtinnen und Landwirte fördert. Denn die derzeitige Preise für Fleisch bilden die Kosten der Produktion bei weitem nicht ab“, so Dagmar Gordon, Leiterin der Abteilung für Biodiversität bei GLOBAL 2000. „Darüber hinaus müssen noch dieses Jahr die gesetzlichen Voraussetzungen für eine verpflichtende Herkunfts- und Haltungs-Kennzeichnung geschaffen werden, damit KonsumentInnen ihren Teil der Verantwortung überhaupt wahrnehmen können."

Mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Emissionen gehen in Österreich auf das Konto der Nutztierhaltung. Nicht miteingerechnet sind dabei die Abholzung des Regenwaldes und der Import von Fleisch aus anderen Ländern. Österreich ist außerdem auf den Import eiweißreicher Futtermittel, v.a. Soja, für seine Tiere angewiesen. In Summe erzeugt die Ernährung der Österreicherinnen und Österreicher rund 12,5 Millionen Tonnen CO2 und damit mehr als der Personenverkehr auf den Straßen Österreichs (12 Millionen Tonnen CO2).

Lesen Sie die ganze Presseaussendung HIER

Den Fleischatlas 2021 als pdf finden Sie hier: https://www.global2000.at/sites/global/files/Fleischatlas-2021.pdf
Die Druckausgabe des Fleischatlas kann kostenfrei hier bestellt werden (Achtung begrenzte Anzahl!): 0800 998 200 https://www.global2000.at/publikationen/fleischatlas


19.01.2021

Schluß mit der Fuchsjagd

Speziell in dieser Jahreszeit möchten wir nochmals auf die Kampagne von wildbeimwild.com: Schluß mit der Fuchsjagd aufmerksam machen: Das Töten von Tieren im Rahmen einer Freizeitbeschäftigung hat im 21. Jahrhundert nichts zu suchen und sollte auch strafrechtlich geahndet werden! Um die erbarmungslose Verfolgung eines unseres interessantesten Beutegreifers (Vertreter der Familie der Hunde) zu rechtfertigen, behauptet man kurzerhand, die Fuchsjagd auf der Niederjagd sei notwendig, weil die Fuchsbestände ansonsten überhandnähmen – eine längst überholte Ansicht!

Laut allen Tierschutzgesetzen im deutschsprachigen Raum muß ein „vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse und Dachse handelt es sich jedoch meist lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für diese Wildtiere gibt es keine rechtliche Abschußplanung. Die Tiere dienen den Hobby-Jägern als lebendige Zielscheibe, denn es besteht weder aus wildbiologischer noch aus gesundheitlicher Sicht ein Grund für die massenhafte Bejagung gesunder Beutegreifer.

Demnach ist jede Fuchsjagd ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, weil es am vernünftigen Grund mangelt. Es gibt seit mehr als 30 Jahren mindestens 18 wildbiologische Studien, die beweisen: Fuchsjagd reguliert nicht und taugt auch zur Seuchenbekämpfung nichts. Im Gegenteil!

Praktisch das ganze Jahr über wird den Füchsen mittels Treibjagd, Paßjagd, Baujagd usw. nachgestellt. Wir fordern daher mit dieser Kampagne die PolitikerInnen auf, das völlig sinnlose Töten dieser wunderbaren Geschöpfe, das einzig der Lustbefriedigung der Hobby-Jäger dient, schnellstmöglich zu verbieten. Luxemburg oder der Kanton Genf haben aufgezeigt, daß es keinerlei stichhaltige Argumente für dieses Abschlachten gibt und daß sich eine Regierung, welcher Natur- und Tierschutz wichtig sind, keinesfalls den Forderungen irgendwelcher militanten Jagdlobbyisten unterwerfen darf!

Wildtiere haben auch Gefühle und Emotionen. Sie können leiden, trauern und Freude empfinden. Sie leben wie wir Menschen in Familienverbänden und Sozialstrukturen, welche Hobby-Jäger meist zum Spaß terrorisieren und schänden.

„Die Fuchsjagd ist ökologisch, ökonomisch und epidemiologisch sinnlos – ja sogar kontraproduktiv! – und sollte daher im Sinne von Mensch, Natur und Tierwelt sowie aus der Sicht von Ethik, Moral und Tierschutz verboten werden.“

HIER gehts zu unserer Petition gegen die Fuchsjagd in Österreich


12.01.2021

Programm-Hinweis „ORF 1: Tiertransporte – Billiges Fleisch um jeden Preis?“

OTS vom 12.1.2021: Immer wieder erschüttern verstörende Bilder von Tiertransporten die Öffentlichkeit. Doch ist es überhaupt nötig, Tiere über weite Strecken von Land zu Land zu transportieren? „Dok 1“ wirft am Mittwoch, dem 13. Jänner 2021, in ORF 1 um 20.15 Uhr einen kritischen Blick auf diese vieldiskutierte Thematik. Um einen unverfälschten, objektiven Einblick zu erhalten, beleuchtet Lisa Gadenstätter die Standpunkte verschiedener Akteursgruppen. Fest steht am Ende eines: Das System ist krank und muß dringend auf neue Beine gestellt werden.

Dok 1: Tiertransporte – Billiges Fleisch um jeden Preis?

Rinder, eingepfercht in Lkws, brutal verladen auf Schiffe, bei vollem Bewußtsein geschächtet – verstörende Bilder von Tieren, die in den Nahen Osten transportiert werden, erschüttern die Öffentlichkeit, darunter auch jene von österreichischen Rindern im Libanon. Wie kann es sein, daß Tiere aus Österreich Tausende Kilometer weit transportiert werden? Und warum werden heimische Kälber überhaupt exportiert, während der Großteil des Kalbfleischs für die österreichische Gastronomie doch importiert wird? Diese Fragen haben nicht nur eine öffentliche, sondern auch eine politische Debatte ausgelöst.

„Dok 1“ sieht genauer hin: Was ist dran an Bildern von NGOs? Wie sind solche Transporte trotz teils sehr strenger Tierschutzregelungen möglich? Fragen wie diesen geht Lisa Gadenstätter in der neuen Folge „Tiertransporte – Billiges Fleisch um jeden Preis?“ auf den Grund. Um einen unverfälschten Einblick zu erhalten, setzen die Recherchearbeiten direkt vor Ort an, etwa bei einem Rindersortierstall in Bergheim bei Salzburg. Genau dort starten nämlich viele jener Transporte, die österreichische Kälber ins Ausland exportieren. Ein häufiges Ziel: Spanien.

Lesen Sie die ganze OTS HIER