Sie sind hier

Themen

Hier findet sich eine Zusammenfassung unserer vielfältigen politischen bzw. aktionistischen Tierschutz-Tätigkeiten und Petitionen. Es werden jeweils die aktuellen Themen aus unseren Newslettern hinzugefügt, sodaß die Bereiche immer am neuesten Stand bleiben.

 

Sie können hier die chronologische Liste nach verschiedenen Themen, Titeln oder auch Daten filtern.

 

Hierzu zählen z.B. unsere alljährlichen Kampagnen bezüglich der Fohlenmärkte bzw. unsere diesbezüglichen Freikauf- und Vermittlungsaktionen, allgemeine (politische) Tierschutz-Themen, unsere Beteiligung an internationalen Tiertransport- oder Anti-Schächt-Kampagnen, unsere Arbeit für die Verbesserung der Tierschutz-Gesetzgebung für Schweine, Geflügeltiere, Kaninchen und andere Tierarten oder für ein/e Einschränkung/Verbot tierquälerischer Jagdpraktiken. Weiters finden Sie hier Berichte über unsere Auslandsprojekte, wie Streunerhunde in Sri Lanka und Eselhilfe in Ägypten, aber bisweilen auch andere Hilfsaktionen bzw. Petitionen, an denen wir uns beteiligen (z.B. gegen das alljährliche brutale Robben-Massaker in Kanada oder die grausamen Schächtpraktiken beim jährlichen Kurban Bayrami-Opferfest). Zudem bringen wir u.a. alternative Sichtweisen über die von WHO oder anderen "Gesundheits"-Behörden ausgerufene "Seuchen" und Zwangsimpfkampagnen. Darüber hinaus auch kritische Beiträge zu Gentechnik, Patentierung von Leben, EU und Tierschutz sowie allgemein zur EU und der daraus resultierenden - oft absurden - verpflichtenden Gesetzgebung für Österreich.

z.B. 30/03/2020
07.12.2019

Alle Jahre wieder: Das grausame Schicksal der Weihnachtsgänse

– Mindestens 6 Millionen Gänse werden jährlich in Deutschland verkauft
– Tiere stammen meistens aus Polen und Ungarn
– Weihnachtsgänse sind oft kranke Tiere
– Wurden vor der Schlachtung keineswegs artgerecht gehalten
– Auch Arbeiter auf Farmen werden ausgebeutet

Daserste.de: Die Weihnachtsgans - ein Festtagsschmaus. Ob als Keule oder am Stück: Für Millionen Familien gehört sie zur Tradition. Tiefgefrorene Gänse aus dem Supermarkt oder frisch beim Biobauern. Das Angebot ist vielfältig. Genau wie die Preise: Von etwa 4,00 Euro das Kilo tiefgekühlt bis über 20,00 Euro pro Kilo frisch vom Schlachter.

Gänsefleisch – Quersubventionierung contra artgerechte Haltung

Eine artgerechte Haltung, dafür brauchen die Tiere viel Auslauf und Bademöglichkeiten. Doch die meisten Gänse, die auf unseren Tellern landen, durften das nie erleben. Sie stammen aus Massenproduktionen, meistens aus Osteuropa. Die Haltungsbedingungen dort sind oft katastrophal. Ein niedriger Preis für den Verbraucher  - ohne Tierquälerei ist das kaum möglich, so Verbraucherschützer. Einer der Gründe: Das Gänsefleisch ist quersubventioniert.

Jürgen Stellpflug, Testwatch: "Wenn ich eine Gans kaufe, die beispielweise jetzt beim Discounter derzeit unter 6 Euro pro Kilo kostet und sogar aus Freilandhaltung stammt, also aus einer Haltung die tatsächlich ein bißchen besser ist, dann ist diese Gans mutmaßlich und ganz wahrscheinlich mehrmals in ihrem Leben gerupft worden. Ihr wurden die Daunen, die Federn ausgerissen. An diesen Daumen da verdient der Mäster dann schon so viel Geld, daß er das Fleisch billig hergeben kann."

Ohne Betäubung: gerupft und zugenäht

Ein qualvoller Lebendrupf, wie ihn Bilder von Tierschützern zeigen. In der EU eigentlich verboten. Das Eintrittstor ist aber die Mauser, dann ist ein so genanntes "Abstreifen" erlaubt. Viele Betriebe rupfen alle Tiere auf einen Schlag. Obwohl die gleichzeitige Mauser völlig unrealistisch ist. Die Verletzungen werden ohne Betäubung zugenäht.    

Hunderttausende Gänse in Ungarn grausam gestopft

Solche Gänsekeulen sind häufig auch Produkte der so genannten Stopfmast. In Ungarn, Bulgarien und Frankreich ist das legal. Fett, ein Geschmacksträger, der uns Menschen gut schmeckt, nicht nur bei der Delikatesse “Stopfleber“.

Friedrich Mülln, SOKO Tierschutz: "Und dann packt man die, stopfen. Packt man die, stopfen, packt man die, stopfen, packt man die, stopfen und zieht halt diese Maschinerie immer hinter sich her. Und das ist tatsächlich – auch wenn das Ding sehr altmodisch aussieht - gerade jetzt in dem Moment werden auf diese Art und Weise in Ungarn 100.000 Tiere gestopft, genau mit so einer Maschine."

In jedem Land ist die Methode etwas anders, aber immer gleich grausam. Große Mengen an Maisbrei werden mehrmals täglich mit Druck in die Mägen der Tiere gepreßt.

Jürgen Stellpflug, Testwatch: "In Deutschland ist sowohl Lebendrupf wie die Stopfmast verboten, aber es ist total scheinheilig, denn solche Produkte aus Frankreich, aus Ungarn, aus Bulgarien, die dürfen hier verkauft werden. Das heißt also, es ist zwar verboten diese Tierquälerei bei uns, aber trotzdem haben wir das tiergequälte Fleisch hier in dem Bräter."

Kranke Tiere als Weihnachtsessen

Dr. Anna Kirchner, Deutscher Tierschutzbund: "Mit dem Stopfen erleiden die Tiere massive Verletzungen der Speiseröhre und durch die massive Futterzufuhr schwillt die Leber an, auf die 10 bis 12-fache Größe, und die Tiere sind krank, wenn Sie geschlachtet werden, und würden auch sonst an der Leberverfettung nach der Schlachtung versterben."  

Im Dschungel der gigantischen Auswahl ist es schwer für die Verbraucher überhaupt noch durchzublicken. Besonders beliebt: Die Bezeichnung: "Früh- oder „Jungmastgans". Sie klingt nach besonders gutem und zartem Fleisch.

Jürgen Stellpflug, Testwatch: "Das heißt einfach, daß hier eine Schnellmast stattgefunden hat. Die Tiere haben vielleicht 8 bis 10 Wochen gelebt, sind mit Futterkonzentrat Fett gefüttert worden, aber das Fleisch das ist ein nicht gutes Fleisch und die Haltungsbedingungen, die sind katastrophal."

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER


07.12.2019

Fleisch-Rechner: Auswirkungen von Fleischkonsum auf Klima und Umwelt

www.blitzrechner.de: Kein bewußter Mensch möchte durch seinen Konsum willentlich Klima oder Umwelt schädigen. Doch viele Menschen wissen gar nicht, wie mächtig ihr eigener Konsum ist. Der Fleischrechner zeigt Ihnen, wieviel Fleisch Sie im Laufe der Zeit essen. Welche Ressourcen dafür verbraucht werden. Und inwieweit Klima und Umwelt entlastet werden, wenn Sie Fleisch durch eine vegetarische Alternative ersetzen.

Fleischkonsum: Der Status Quo

Wußten Sie, daß jeder Deutsche (bzw. Österreicher) pro Jahr über 60 Kilogramm reines Fleisch verbraucht? Das bedeutet: Innerhalb von 10 Jahren verzehrt jeder Durchschnittsdeutsche ein halbes Rind, viereinhalb Schweine und 117 Hühner. Seit 1850 hat sich der Fleischkonsum in Deutschland pro Kopf übrigens vervierfacht, seit 1950 ungefähr verdoppelt. Und das ist ein Problem. Denn die Fleischerzeugung hat vielfältige Auswirkungen auf Klima und Umwelt.

CO2-Ausstoß durch Fleischproduktion

Es läßt sich nicht leugnen: Die Produktion von Fleisch wirkt sich indirekt und direkt auf das Weltklima aus: Verfütterung vs. Verzehr von Getreide: Tiere werden mit Kraftfutter wie Mais, Weizen oder Soja gefüttert. Dabei ist das Umwandlungsverhältnis von Futter zu angesetztem Fleisch schlecht: Ein Schwein muß mit mindestens 2,5 Kilo gefüttert werden, um 1 Kilo zuzulegen. Ein Rind mit sogar noch mehr. Über 40 % der Getreideernte in den EU-Ländern landet so nicht auf dem Teller des Menschen, sondern in den Futtertrögen der Nutztiere. Es wäre deutlich Ressourcen schonender, wenn Getreide und Hülsenfrüchte direkt als Nahrung für den Menschen verwendet würden, anstatt den Umweg über das Tier zu gehen.

Rodung von Grünflächen: Wertvolle Grün- oder Waldflächen werden zu Äckern oder Weideland umfunktioniert. Durch die Rodung von Bäumen und Erodieren der Humusschicht entweichen dabei große Mengen gebundenen CO2 in die Atmosphäre.

Produktion von CO2 durch Tiere selbst: Die Tiere selbst produzieren CO2. Insbesondere Rinder emittieren klimaschädliche Gase wie Methan im Übermaß. So gibt ein einziges Rind pro Tag 200 Liter Methangas in die Atmosphäre ab. Laut Umweltbundesamt ist Methan 25-mal so schädlich wie CO2. Lesen Sie das getrost noch einmal: Ein Rind pro Tag und 25-mal so schädlich!⁴

Zusammengefaßt: Es macht mehr Sinn, Getreide direkt zu konsumieren, als den „Umweg“ über Fleisch zu gehen. Hauptgründe dafür sind das schlechte Umwandlungsverhältnis von Futter zu Fleisch sowie gerodete Grünflächen.

Lesen Sie mehr auf www.blitzrechner.de/fleisch über den Antibiotikaverbrauch in der Tierzucht, Fleischkonsum und Tierleid sowie Ihre persönliche Berechnung durch den Fleischrechner, wie sich Ihr Konsumverhalten auf Klima, Umwelt & Tierhaltung auswirkt!


07.12.2019

Helfen Sie Millionen Hühnern und appellieren Sie an Subway

albert-schweitzer-stiftung.de: Subway – die Fast-Food-Kette mit den meisten Restaurants weltweit – verspricht ihren KundInnen qualitatives Essen, das nachhaltig und ethisch produziert wurde. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Die Hühner, die auf den Sandwiches und in den Salaten enden, leben und sterben unter qualvollen Bedingungen.

Die mehr als 42.000 Franchise-Filialen des Sandwich-Konzerns verkaufen täglich Hühnerfleisch. Würde der Konzern die Kriterien unserer Europäischen Masthuhn-Initiative umsetzen, hätte das Einfluß auf Millionen Hühner und würde ihnen die schlimmsten Qualen der Hühnermast ersparen. Doch Subway rührt sich nicht – zumindest in Europa.

Unsere BündnispartnerInnen haben Subway in den USA und in Kanada bereits 2017 davon überzeugt, seine Tierschutzstandards anzuheben. In Europa drückt sich der Konzern seit zwei Jahren um eine konkrete Aussage. Unterzeichnen Sie die Petition und fordern Sie Subway dazu auf, jetzt endlich für mehr Tierschutz zu sorgen!


28.11.2019

Auch Tinkerstute gerettet

Über eine befreundete Tierärztin haben wir von der 23-jährigen Tinker-Stute Conny aus OÖ erfahren. Ihr ursprünglicher Besitzer war an Demenz erkrankt und konnte sich nicht mehr ausreichend um die Stute kümmern. Auch stand die Stute schon einige Zeit ganz alleine, weil das zweite Pferd gestorben war. Die Familie, ohne jegliche Pferdeerfahrung, konnte oder wollte die Stute auch nicht weiter versorgen und so wurde die Tierärztin gerufen, um Conny einzuschläfern - eine eigentlich kerngesunde Stute, abgesehen vom starken Senkrücken!

Also mußte schnell ein Platz als Beistellpferd her. Dank unserer gut besuchten Vermittlungsseite hat schon vor einigen Wochen eine liebe Pferdefreundin bei uns im ANIMAL SPIRIT-Büro angerufen und so einen Beistellplatz zu ihrem Wallach angeboten. Und gestern war es dann soweit und wir haben Conny abgeholt und sie in ihr neues,  artgerechtes Zuhause in NÖ gebracht. Dort hat sie gleich ihren neuen Weidekumpel, einen wunderhübschen Hafiwallach, kennengelernt und ihm gleich mal klargemacht, wer ab jetzt hier das Sagen hat. Aber wir sind sehr zuversichtlich, daß die Beiden noch ziemlich gute Freunde werden… Nachdem Conny gleich ausgiebig den Sandplatz zum Wälzen getestet hat, ging sie zufrieden zu ihrer Heuration und hat es sich gleich schmecken lassen. Pferdeherz was willst Du mehr - Artgenossen, gutes Futter und freundliche Menschen mit Pferdeverstand!


28.11.2019

Niederlande führt Psycho-Test für Jäger ein | Rund 25 % fallen durch

PETA.de: Anfang Oktober 2019 führten die Niederlande einen Onlinetest ein, der Waffenbesitzer wie Jäger auf ihre psychische Verfassung prüfen soll. Bei dem sogenannten „E-Screener“ müssen die Teilnehmer 100 Fragen beantworten, deren Antworten von der Polizei ausgewertet werden. Beispielsweise werden die Waffenbesitzer gefragt, ob sie manchmal traurig oder depressiv sind. Besteht ein Teilnehmer den Test nicht, werden ihm alle Waffen und der Jagdschein, und damit auch die Erlaubnis zum Waffenbesitz, genommen. Grund für die Einführung des Testes sei ein Amoklauf im Jahre 2011.

Rund 25 % der Teilnehmer fallen durch

Die ersten Ergebnisse des E-Screeners sind schockierend: So sind in der Provinz Limburg im Süden der Niederlande rund 25 % der Waffenbesitzer nicht in der Verfassung, überhaupt eine Waffe zu führen. Im Rest der Niederlande fielen ca. 20 % der Teilnehmer durch den Test. Auch ihnen wurden Waffen und Jagderlaubnis entzogen – darunter sogar ein ehemaliger Schießlehrer, der seinen Jagdschein ebenfalls abgeben mußte. In den Niederlanden werden derzeit aus organisatorischen Gründen Waffenbesitzer über 60 und unter 25 Jahren geprüft. Künftig müssen jedoch alle 27.000 landesweiten Jäger sowie alle, die einen Jagdschein machen wollen, den Test absolvieren.

Psycho-Test für Jäger bitte auch in Deutschland!

PETA fordert einen solchen Test auch für Waffenbesitzer und Jäger in Deutschland. (Anm.: ANIMAL SPIRIT fordert das seit langem auch für Österreich!). Jedes Jahr ereignen sich durch Jäger zahlreiche schwere Unfälle und Gewalttaten, die deutlich zeigen, daß das Waffengesetz in Deutschland verschärft werden sollte. So schoß beispielsweise im September 2019 ein betrunkener Jäger auf seinem Grundstück unkontrolliert um sich.  Im Juli 2018 griff ein alkoholisierter Jäger seine Lebensgefährtin sowie seine Schwiegereltern an und schoß dabei mit seinem Gewehr um sich. Anschließend versuchte er, sich selbst zu erschießen. Im November 2016 nahm ein Jäger nach einem Streit mit seiner Ex-Frau deren Freundin als Geisel und drohte, sie mit seinen Waffen zu erschießen. Auch verwechseln zahlreiche Jäger Menschen und Autos mit Wildtieren und schießen auf sie. Viele Menschen mußten auf diese Weise bereits ihr Leben lassen.

Wer in Deutschland einen Waffen- oder Jagdschein erwerben will, muß in der Regel lediglich ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Dies ist keinesfalls eine Garantie für die Zuverlässigkeit des Antragstellers, wie die zahlreichen Vorfälle der vergangenen Jahre zeigen.

Siehe dazu auch www.abschaffung-der-jagd.at/jagdunfaelle.htm
Sowie Stoppt die Hobbyjagd


28.11.2019

Trump unterzeichnet Gesetz: Tierquälerei in den USA ein schweres Verbrechen

Landesweites Gesetz gegen Tierquälerei

RTL.de: Eine Youtuberin, die ihren Hund schlägt oder ein Eichhörnchen, das an einen Baum genagelt wird. Geschichten von gequälten Tieren gibt es immer wieder. In den USA wird das ab sofort als schweres Verbrechen geahndet. Landesweit. Präsident Trump hat das nötige Gesetz dazu in der Nacht zum 26. November unterzeichnet.

Bis zu sieben Jahre Haft für verurteilte Tierschänder

Das Gesetz "Preventing Animal Cruelty and Torture (PACT)" bestraft fortan das Zerquetschen, Verbrennen, Ertrinken, Ersticken, Aufspießen sowie jede weitere Mißhandlung von Tieren. Verurteilte Tierschänder können für bis zu sieben Jahre in den Knast wandern. Der Gesetzesentwurf wurde schon Anfang des Jahres eingereicht und ist die Erweiterung eines bereits existierenden Gesetzes. Im Jahr 2010 hatte Barack Obama schon das Verbreiten von Videos verboten, in denen Tierquälerei zu sehen ist.

Im Weißen Haus betonte Trump, daß Tiere schon immer eine große Bedeutung in der Geschichte des Landes hatten. Sie hätten es verdient, verantwortungsbewußt behandelt zu werden: "Wir sollten sie schätzen und uns um sie kümmern."

Tierquälerei auch in Deutschland strafbar

Auch in Deutschland ist die vorsätzlich begangene Tierquälerei strafbar. Anders als zukünftig in den USA, handelt es sich bei uns aber um eine Ordnungswidrigkeit. Tierquäler kommen mit einem Bußgeldverfahren und einem Tierhalteverbot davon. Tierschützer in Deutschland [Anm.: auch in Österreich] fordern daher schon seit Jahren härtere Strafen. Immerhin gelten Tiere laut Strafgesetzbuch auch heute noch als eine Sache.


28.11.2019

Petition: Fisch- und Garnelenzucht plündert die Meere

Regenwald.org: Die Weltmeere sind überfischt, mit Plastikmüll und Giften verseucht. Doch Fisch, Krebse, Garnelen und Muscheln aus Aquakultur sind alles andere als eine umweltfreundliche und sozialverträgliche Alternative. Fangflotten räumen die Ozeane leer, um Fischmehl und Fischöl als Futter für die Zuchtfarmen zu produzieren.

Generell verseuchen Aquafarmen mit Unmengen von Exkrementen, Antibiotika und Müll die Meere. Sie nehmen Buchten, Küsten und Mangroven in Beschlag und zerstören die Ökosysteme. Die industrielle Fisch-, Garnelen und Muschelzucht ruiniert damit auch die Lebensgrundlagen der lokalen Klein- und Küstenfischer.

Bitte unterstützen Sie die Petition an die Supermärkte. Bitte kaufen Sie keine Fische, Krebse, Garnelen und Muscheln aus solchen Raubbau und Zuchtfarmen:

ZUR PETITION  


22.11.2019

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

vor einigen Wochen habe ich wieder das Tierheim in der ägyptischen Wüste besucht, das wir seit nunmehr zehn Jahren unterstützen (siehe mein Newsletter vom 10.9.2019). Unsere neue Aussendung mit dem Titel „Diese Oase ist ein Ort der Hoffnung“ ist heute zur Post gegangen, das PDF des Folders können Sie bereits HIER online ansehen.

Ich kann wie immer berichten, daß Gnadenhof und Tierklinik vorbildlich geführt werden und laufend armen Tieren geholfen wird. Besonders intensiv widmen sich die gebürtige Schweizerin Monique Carrera und ihre MitarbeiterInnen den Streunern von Hurghada. Ohne Bluemoon wäre ihre Situation hoffnungslos. Allein in diesem Jahr wurden bisher über 2.000 Streuner kastriert. Eine Spitzenleistung, wenn Sie bedenken, daß jeder Hund, jede Katze auch noch geimpft, wundversorgt und aufgepäppelt wird. Das Team ist einfach perfekt eingespielt.

Damit die Streunerarbeit und ein Projekt für Hotelkatzen weiter Fortschritte machen, braucht Bluemoon aber wieder unsere Unterstützung. Es geht um eine dringend benötigte zweite Quarantänestation am Wüsten-Gnadenhof, die bestehende platzt aus allen Nähten.

Die verschiedenen Geschichten von Tierrettungen können Sie im PDF des Folders lesen. Außerdem wird hier das neue Eselfohlen, der bezaubernde Giacometti vorgestellt. Vor kurzem habe ich den zwei Monate alten Esel und seine liebe Mama Kiki noch zwischen den Ohren gekrault.

Ich bitte Sie herzlich, dem Tierheim Bluemoon eine Spende zukommen zu lassen, damit die gute Arbeit dort weitergehen kann.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen,

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann ANIMAL SPIRIT


22.11.2019

Noriker-Mädchen sucht(e) liebevolles Zuhause!: Danke für die vielen Nachfragen, aber es wurde bereits vermittelt!

Jetzt gibt es doch noch eine „Nachzüglerin“ unserer Fohlen-Freikaufaktionen (immerhin 42 Leben konnte ANIMAL SPIRIT heuer wieder retten, siehe HIER): Wir suchen dringend ein liebevolles und artgerechtes Zuhause für dieses süße Noriker Mädchen aus OÖ, da sie sonst demnächst geschlachtet werden soll. Geboren ist sie erst heuer im Juni, Abgabe nur mit Schutzvertrag!

Ernsthafte InteressentInnen melden sich bitte baldmöglichst bei tanja@animal-spirit.at oder unter (+43) 02774-29330.


22.11.2019

Aus gegebenem Anlaß (Verschärfung des Hundehaltegesetzes in NÖ, siehe HIER, das Antrags-Formular für eine Volksabstimmung kann noch bis 5.12. auf Ihrer Gemeinde unterschrieben und an die NÖ Landesregierung geschickt werden!) leiten wir 2 aktuelle OTS-Presseaussendungen zum Thema Hunde weiter:

NÖ Hundehaltegesetz: Jetzt müssen wir mündigen BürgerInnen unsere Stimme erheben! (ÖHU Suchhundestaffel) sowie

Hundefeindliche Politik beenden: „Probleme entstehen am anderen Ende der Leine!“

"Tierschutzvolksbegehren, Vereine & Experten bereiten Pro-Hunde-Initiative vor

Nach tragischen Zwischenfällen mit Hundebeteiligung wird oft gefährliches Halbwissen verbreitet und die Stimmung gegen Hunde und Hundehalter negativ aufgeladen. Als wäre das nicht schlimm genug, werden solche Unglücke mitunter für gesetzliche Verschärfungen instrumentalisiert, die sich weiter negativ auf das Zusammenleben von Hunden und Menschen auswirken, aber keine Probleme lösen. Nun formiert sich eine neue bundesweite Initiative, um den Dialog zu fördern und hundefeindliche Politik zu beenden. 

„Die Probleme entstehen immer auf der anderen Seite der Leine, der Hund ist nie schuld. Es gibt auch keinerlei wissenschaftlichen Nachweis, daß etwa eine Rassezugehörigkeit etwas mit Aggressivität oder Beißwahrscheinlichkeit zu tun hätte. Symbolpolitik auf dem Rücken der Hunde und Hundehalter, die zu einer Spaltung in der Gesellschaft führt, lehne ich genauso entschieden ab wie die Träume mancher Politiker von einem hundefreien Österreich“ so Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehrens. 

Gemeinsam mit Brigitte Cocyan, Obfrau des Dachverbands Tierschutz 2.0, der über 100 Mitgliedsvereine umfaßt, und Expertin Yvonne Adler, akademisch geprüfte Kynologin und gerichtliche Sachverständige für Hunde, wird gegenwärtig an der Gründung einer neuen Pro-Hunde-Initiative gearbeitet. Beide zeichnen auch für den Erfolg der jüngsten Petition gegen die widersinnigen Änderungen des NÖ Hundehaltegesetzes mitverantwortlich, bei der fast 10.000 Unterschriften binnen zwei Wochen gesammelt werden konnten. 

„Hunde leisten wertvolle Dienste für unsere Gemeinschaft, etwa im Pflege- oder Therapiebereich, bei Sucheinsätzen oder im Katastrophenschutz. Sie sind aber auch für viele Menschen treue Gefährten, über 700.000 Hunde leben in Österreich, Tendenz stark steigend. Probleme im Zusammenleben entstehen nicht durch Rassen, sondern durch menschliche Fehler. Unser Anliegen muß es daher sein hier anzusetzen, nicht mit noch mehr Verboten die Bevölkerung zu spalten“ so Bohrn Mena, Cocyan und Adler. 

In den nächsten Wochen werden vertiefende Gespräche mit Verbänden, Experten und Entscheidungsträgern geführt. Ziel ist der Aufbau einer möglichst breiten und strikt überparteilichen Allianz bis zum Jahresanfang 2020. Bei Interesse an einer Mitwirkung kann man sich unter prohund@tierschutzvolksbegehren.at melden.“

Der Initiator des TS-Volksbegehrens, Sebastian Bohrn Mena, hat uns zudem gebeten, das vor kurzem gestartete Crowdfunding unter www.startnext.com/tsvb weiterzuleiten. Dessen Ziel ist es, mindestens 25.000 Euro für Werbung und diverse Aktivitäten zu sammeln, damit sie die notwendigen 100.000 Unterschriften im Jahr 2020 erreichen können.


22.11.2019

Petition gegen nepalesisches Gadhimai-Tieropferfest

animalequality.de: Es sind Szenen wie aus einem Horrorfilm: Mit Macheten bewaffnet rennen hunderte Menschen hinter tausenden, verängstigten Büffeln her. Sie zielen auf die Hinterläufe der Tiere (siehe Video bzw Screenfoto links), um sie bewegungsunfähig zu machen und so am Weglaufen zu hindern. Einer nach dem anderen werden die Büffel niedergemetzelt. Die Tiere ahnen, was ihnen bevorsteht, und suchen verzweifelt Schutz in den Ecken und an den Seiten des Feldes. Vergeblich.

Alle 5 Jahre wiederholen sich diese extrem brutalen Szenen. Die grausamen Bilder vom Gadhimai-Tieropferfest im Jahr 2014 haben sich dauerhaft in unser Gedächtnis gebrannt. Neben rund 2.000 Büffeln wurden schätzungsweise 30.000 Schweine, Ziegen, Schafe und Vögel brutal getötet.

Jetzt findet das Tieropferfest Anfang Dezember diesen Jahres erneut statt – unter großem Protest von Tierschutz-AktivistInnen und -Organisationen. Wir wollen das Massaker beenden und dafür sorgen, daß Tieropfer endlich der Vergangenheit angehören. Unterstützen Sie unsere Forderungen an die nepalesische Regierung, indem Sie unsere Petition unterzeichnen!


15.11.2019

Leserbrief zum absurden neuen NÖ Hundehaltegesetz!

In unseren letzten Newslettern haben wir über dieses neue Hundegesetz in NÖ berichtet sowie eine OTS-Presseaussendung an alle Medien verschickt. Nun hat ein Mitglied von ANIMAL SPIRIT aus ihrer Sicht dazu Stellung genommen:
„Ich bin in Mariazell/Steiermark zu Hause und wohne mit meinem Mann und zwei Hunden in einem Haus mit Garten am Waldrand. Ich und alle meine Freunde sind der Meinung, daß das Problem am oberen Ende  der Leine liegt. Ich habe seit 1972 Hunde. Die ersten beiden aus zweiter Hand, dann 3 als Welpen aufgezogen und nebenbei ein kleiner Hirtenhund von 4 Vorbesitzern, dann ein kleiner Hirtenhund , bei mir auf dem 2. Platz, dazwischen einen Herdenschutzhund von einer verstorbenen Freundin und seit 1 Jahr ein Herdenschutzhund, der ein “Streuner” war und gerettet wurde. Meine 3 Welpen waren auch Herdenschutzhunde und nur mit Liebe und Güte zu erziehen, denn sie sind es gewohnt, selbständig zu agieren. Mit Strenge geht da nichts. Es sind keine Hunde für “jedermann” und nicht als Erst-Hund für Neulinge zu vergeben. Aber jeder Hund von Vorbesitzern läßt sich mit Güte zu einem tollen Hund erziehen.

Ich bin entsetzt über das Hundehaltergesetz in Niederösterreich. Da wir an der Grenze Stmk/NÖ wohnen gehen wir auch oft in NÖ spazieren. Unsere Kleine ist es gewöhnt, als Hütehund zu rennen und folgt sofort auch über den Klicker. Wie soll ich der beibringen, daß sie nur mehr an der Leine mit Maulkorb ins Freie darf? Wir haben in den Pyrenäen Herdenschutzhunde gesehen – ohne Hirten - sie verbellen alles was der Schafherde zu nahe kommt, sonst passiert nichts, wenn man weitergeht mit eigenem Hund an der Leine.

Ich war Anfang der Woche in St. Pölten im Park spazieren – beide Hunde an der Leine. Da kamen 2 Polizisten uns entgegen. Sehr freundlich, sprachen uns an, streichelten beide Hunde, sie gingen sofort auf die Männer zu und waren freundlich. Ich hatte sicherheitshalber beide Maulkörbe in der Tasche. Sie meinten “ihr seid ja beide ganz Liebe”, und wünschten uns noch einen schönen Tag. Also sie können sehr wohl entscheiden, welcher Hund mit Leine und Maulkorb versehen sein soll.  Wir haben im Freundeskreis einen “Staff”, der als Welpe liebevoll erzogen wurde und jetzt mit 3 Jahren ein “Schmuser” zu fremden Menschen und Kindern ist.

Ich hoffe, daß alle Tierschutzvereine und auch der ÖKV diesem Gesetz ein Ende bereiten. Ich bin mit dem ÖKV seit 20 Jahren in Verbindung und weiß, daß er sich bereits eingesetzt hat.

Mit freundlichen Grüßen, Carola H., Mariazell“

Bitte unterschreiben Sie daher bis spätestens 5. Dezember (Einlangen bei der Landesregierung!) auf Ihrer Gemeinde das Antrags-Formular für eine Volksabstimmung in NÖ gegen dieses neue Hundehaltegesetz und senden Sie es anschließend an die NÖ Landesregierung, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten!


15.11.2019

Bereits des Öfteren haben wir Berichte über die tödlichen Gefahren des neuen 5G-Handynetzes, das bereits jetzt in mehreren Gemeinde „probe“-installiert wird, berichtet (siehe z.B. HIER). Hier nun ein sehr interessanter Kurzfilm (10 min) „Tote Bäume und Bienen wegen Mobilfunk“ zu diesem brandheißen Thema.

Hier ein weiterer interessanter Artikel zum Thema 5G: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/ueber-260-wissenschaftler-fordern-ueberpruefung-der-5g-technologie-sogar-nasa-und-noaa-warnen20191111/

Und auch Steven Whybrow:, der engagierte Wissenschaftsjournalist schreibt zu 5G und Bewußtseinswandel:
"Es ist oft die Frage im Raum: WAS KANN ICH MACHEN? Was wir dabei wissen wollen ist: Was ist die Lösung zu diesem Problem, in diesem Fall 5G...?
Ich persönlich habe einen Haftungshinweis an alle Parlamentarier, Bundespräsidenten, Bundeskanzler und Nationalratspräsidenten geschickt. Lösung von 5G: Nichts entkommt den NATURGESETZEN! Aktivierung der Herzensintelligenz - MENSCH SEIN, DU SELBST SEIN, DICH SELBST ZU LIEBEN UND IN DEINER KRAFT ZU SEIN WEIL DU DIESEN PLANETEN UND DIESE MENSCHHEIT, VON DER DU TEIL DER MENSCHHEITSFAMILIE BIST, LIEBST - ist die Lösung von 5G. 

BASISAUSGANGSPUNKT:

1) Du kannst kein Problem mit demselben Bewusstsein lösen mit dem es kreiirt worden ist - Albert Einstein 
2) Wie willst du eine Lösung zu einem Problem finden, das du nicht ausreichend verstehst? Die Lösung und das Problem sind intrisisch miteinander verbunden. - Jiddu Krishnamurti

NICHT auf Paragraphen beziehen, NICHT irgendetwas beweisen und RECHT haben wollen ---> Wenn wir Recht haben wollen, dann SIND [vom SEIN] wir nicht IM Recht.
Was juristisch greift ist die Energie von DIR: Von welcher Position du sprichst. Ob du sie bittest 5G zu stoppen ODER ob du ihnen ANSAGST 5G zu stoppen. In meinem Haftungshinweis komme ich von der Position eines Siegers. Ich GLAUBE nicht dass ich recht habe, ich versuche nicht, recht zu haben - ICH BIN IN WAHRHEIT UND DAHER IN RECHT. Meine Vision dabei: Dieser Haftungshinweis wird sie wegblasen. Ich WEIß schon das Endresultat im Voraus - ein flächendeckender Stopp von 5G in Österreich, das dann einen Dominoeffekt weltweit auslösen wird. ICH GLAUBE ES NICHT - ICH WEIß ES! NIEMAND HAT DAS RECHT MEINER VISION ZU WIDERPSRECHEN! Er wird sie so wegblasen, dass wenn sie ihn lesen oder wenn sie ihn nicht lesen: Er hat Konsequenzen für sie. Die Potenz der Kraft erhöht sich WENN SIE IHN IGNORIEREN.

                                  "Du kannst Realität ignorieren - aber du kannst nicht den Konsequenzen des Ignorierens von Realität entkommen."

Ein höheres Bewusstsein, auf Naturrecht basierend, IST Haftungshinweis auf Basis von Verantwortlichkeit, IST Bruch von Konsens, IST dass Autorität nur eine Behauptung ist, IST dass nur Beziehungen existieren. IST das nach Jean Jacque Rouseau ein Gesellschaftsvertrag existiert - ergo keine Gesetze ect. sondern ausschließlich nur VERTRAGSRECHT ergo INTERNATIONALES HANDELSRECHT - LEX MERCATORIA - SEERECHT die Lösungsebene sind, die durch NATURRECHT gelöst werden...."


15.11.2019

www.peta.de: Petition gegen grausame Pferdemärkte in Rumänien

Jedes Wochenende finden in Rumänien lokale Märkte statt, auf denen Pferde mit Schlägen, roher Gewalt und Brutalität vorgeführt und verkauft werden. Häufig werden diese Pferde nach ihrem Verkauf dann vor Kutschen gespannt und müssen bis zum Ende ihrer Kräfte für den Menschen hart arbeiten.

Zusätzlich organisieren die größten Pferdehändler in einigen Gemeinden einmal jährlich große, landesweit bekannte Märkte, auf denen hunderte Pferde verkauft werden. Da auf diesen Märkten meist keinerlei behördliche Kontrollen stattfinden, herrschen dort äußerste Brutalität und Grausamkeit. Rohe Gewalt kommt zum Einsatz, um die Kraft der Tiere zu demonstrieren und so mit dem Verkauf der Pferde einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen.

Um die Stärke der Pferde unter Beweis zu stellen, werden unterschiedlichste grausame Methoden angewendet. Fast jedes Pferd weist dicke Striemen oder offene Wunden am Körper auf. Im Peitschenhagel, gespannt vor Baumstämme, Felsbrocken oder Kutschen mit angezogenen Bremsen oder festgebundenen Rädern brechen manche Tiere einfach zusammen.

Petition jetzt unterschreiben!

Bitte auch noch eine weitere Petition gegen grausame Schlachthöfe in Mexiko unterschreiben (Achtung: grausame Bilder im Video!).

Hier werden auch oft Pferde, Kühe, Ziegen, Schafe, usw. geschlachtet, obwohl sie schwanger sind!


08.11.2019

Absurdes NÖ Hundehaltegesetz schlägt hohe Wellen!

In unserem letzten Newsletter haben wir ja bereits auf die am 24. Oktober vom NÖ Landtag beschlossene absurde generelle Leinen- UND Maulkorbpflicht für ALLE Hunde (außer „Handtaschenhunde“) hingewiesen. Letzten Montag veröffentlichten wir zusätzlich eine scharfe OTS-Presseaussendung ("NÖ: Neues Hundehaltegesetz – ein Schlag ins Gesicht für alle Tierfreunde") dazu, worüber danach auch in etlichen Medien berichtet wurde (z.B. KURIER, KURIER-print, Österreich, Heute, Krone, SN, OÖN, NÖN, ORF.at, etc.).

Danach ist ein regelrechter Proteststurm, v.a. auch in den sozialen Netzwerken, losgebrochen, u.a. hat auch die Waldviertler Tierärztin Mag. Silke Mlejnek einen sehr klaren und eindringlichen Offenen Brief an den dafür verantwortlichen „Tierschutz“-Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ) geschickt. Auch hat es zumindest bereits ein leichtes Einlenken vonseiten der ÖVP gegeben, wohl auch auf Druck ihrer eigenen Gasthaus-Klientel, siehe https://noe.orf.at, das aber bei weitem noch nicht genug ist, da ja überall sonst weiterhin an der generellen Maulkorbpflicht festgehalten wird. Außerdem wurde ebenfalls im Waldviertel eine Online-Petition an die NÖ Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und den Landtag gegen dieses unmögliche Gesetz gestartet, welche immerhin schon fast 6.000 Unterschriften gesammelt hat.

Allerdings sind diese Online-Unterschriften für die verantwortlichen Politiker keineswegs bindend, das wäre nämlich nur das Erzwingen einer Volksabstimmung in NÖ (in der NÖ Verfassung vorgesehen), mehr dazu auf www.suchhunde.at, das entsprechende Antragsformular HIER. Dieses Formular müßte allerdings von mindestens 25.000 in NÖ gemeldeten BürgerInnen auf jeweils deren Gemeinde unterschrieben und anschließend an die NÖ Landesregierung, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten, geschickt werden (bis spätestens 5. Dezember 2019)!  – Eine sehr große Hürde, die sicher nicht zufällig von den Verantwortlichen so hoch angesetzt worden ist! (Zum Vergleich: zur Einreichung eines bundesweiten Volksbegehrens genügen knapp 9000 Unterschriften ohne Zeitlimit, die neuerdings auch online eingereicht werden können!). Dennoch wollen wir diese Möglichkeit nicht unversucht lassen und haben daher die entsprechenden links gerne weitergeleitet. Bitte nehmen Sie sich die Zeit und unterschreiben Sie dieses Formular auf Ihrer Gemeinde, sofern Sie in NÖ einen Wohnsitz haben!

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann ANIMAL SPIRIT

Zum Antragsformular


08.11.2019

Brände im Amazonas: Darum trifft uns eine Mitschuld

https://animalequality.de: Im September 2019 veröffentlichte Animal Equality neue Aufnahmen aus dem Amazonas-Regenwald im Norden Brasiliens. Die Aufnahmen dokumentieren die zunehmende Abholzung des Regenwaldes und den Zusammenhang zur Massentierhaltung. 

Denn wußten Sie, daß die Tierindustrie hauptverantwortlich ist, für die verheerende Abholzung in der grünen Lunge unserer Erde?

Jetzt Video ansehen

Die Brände im Amazonas-Regenwald, die in den letzten Wochen weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt haben, werden für landwirtschaftliche Zwecke gelegt – um Weideflächen für Rinder und Anbauflächen für Soja zu schaffen, das zu Futter für Hühner, Schweine und Fische verarbeitet wird. 

Vor allem der Fleischhunger der westlichen Nationen treibt diese Entwicklung voran. Die Europäische Union zählt zu den Hauptabnehmern von Futtermitteln wie Soja für die heimische Massentierhaltung, Spitzenreiter innerhalb der EU: Deutschland.

Etwa 79 % des weltweiten Sojaertrages wird an Tiere verfüttert und brasilianische Sojabohnen sind die am meisten exportierten auf dem Planeten.

Wir werden weiterhin die Wahrheit über die Fleischindustrie und ihre zerstörerischen Auswirkungen auf die Umwelt sichtbar machen. Jede/r Einzelne von uns kann helfen, die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes zu beenden, indem wir den Konsum von Fleisch, Fisch, Milch und Eiern reduzieren oder einstellen. 

HIER gehts zum Amazonas-Video


08.11.2019

Deutschland: Jogger bei Treibjagd angeschossen

wildbeimwild.com: Bei einer Treibjagd ist ein Jogger in einem Wald in Schneverdingen angeschossen worden. Der 51-Jährige sei durch einen Schuß aus einem Schrotgewehr am Bein verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Der Mann war im Landkreis Heidekreis in Niedersachsen auf einem öffentlich zugänglichen Weg unterwegs, auf dem Hinweisschilder auf die Jagd aufgestellt waren. Er wurde am Samstag in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Noch ist unklar, wer den Schuß abgab. Ein Ermittlungsverfahren sei infolge der Treibjagd eingeleitet worden, heißt es darüber hinaus in einer Meldung der Polizei.

„Wie viele Menschen müssen noch schwer verletzt werden oder sterben, bevor die Hobbyjagd endlich verboten wird? Jahr für Jahr ereignen sich zahlreiche Tragödien, weil schiesswütige Hobbyjäger verantwortungslos in der Gegend herumballern. Es wird höchste Zeit, dass der Gesetzgeber eingreift und dem ein Ende setzt. Auch für die Waldtiere ist die Jagd regelrecht permanenter Terror.“ Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA

Rund die Hälfte der Deutschen lehnt Hobbyjagd ab

Hobby-Jäger töten nicht nur mehr als fünf Millionen Wildtiere jährlich; es ereignen sich auch immer wieder schwere Jagdunfälle. Eine in PETAs Auftrag durchgeführte repräsentative Forsa-Umfrage von 2018 bestätigt, daß mit 49 Prozent rund die Hälfte der Bundesbürger die Hobbyjagd ablehnt. Den mehr als 380.000 Hobbyjägern in Deutschland stehen nur etwa 1.000 Berufsjäger, vor allem Forstbeamte, gegenüber. In ihrer heutigen Form beinhaltet die Jagd zahlreiche grausame Praktiken, beispielsweise die Jagdhundeausbildung am lebenden Tier, die Baujagd oder die Fallenjagd, bei der jährlich viele Tiere regelrecht zerquetscht werden. Insbesondere bei Drückjagden, bei denen auch viele Menschen zu Schaden kommen, sterben laut der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz bis zu zwei Drittel Prozent der Wildtiere nicht sofort. Mit zerschossenen Knochen und schweren Wunden verstecken sich die Tiere oft tagelang und sterben qualvoll.

Jagd ist aus wildbiologischer Sicht unnötig

Anerkannte Wildbiologen bestätigen, daß die Jagd aus ökologischer Sicht nicht notwendig ist. Dem renommierten Biologen Prof. Dr. Josef Reichholf zufolge müssen beispielsweise Wölfe nicht durch menschliche Jäger ersetzt werden, da sich im Wald wohnende Tierpopulationen durch Umwelteinflüsse wie Witterung, Nahrungsverfügbarkeit oder Krankheiten regulieren. Der Kanton Genf – in dem die Hobbyjagd seit über 45 Jahren verboten ist – ist nur ein Beispiel dafür. Hier reguliert sich die Natur in erster Linie selbst. Die Folge: eine hohe Artenvielfalt und gesunde, stabile Wildtierpopulationen.

Der Biologe Dr. Karl-Heinz Loske sieht in der Jagd ein überflüssiges Hobby, das der Befriedigung der Jagdlust der Jäger dient. Als er in jungen Jahren einen Jagdschein machte, wurde ihm schnell klar, daß dies nicht viel mit Natur- und Artenschutz gemein hat. Heute ist Dr. Loske ein anerkannter Experte für Landschaftsökologie, für den die Jagd aus ökologischer und moralischer Sicht nicht zu verantworten ist.


08.11.2019

Ein bezauberndes Youtube-Video: Liebe zwischen Mensch und Tier

https://youtu.be/t4IjpqZMXyA

Hier sieht man verschiedenste rührende Szenen von inniger Mensch-Tier-Beziehung, auch mit sog. "Nutztieren" oder Wildtieren und sogar Fischen!


01.11.2019

Absurder geht es nicht: Leinen- UND Maulkorbpflicht für ALLE Hunde jetzt auch in NÖ!

Nachdem letztes Jahr in Wien eine derartige sinnlose, absurde, populistische und die Bevölkerung noch mehr spaltende Regelung von der roten Stadträtin Ulli Sima beschlossen wurde, macht es ihr jetzt auch der blaue „Tierschutz“-Landesrat Gottfried Waldhäusl in Niederösterreich (NÖ) nach. ANIMAL SPIRIT hat dazu bereits damals in einer OTS-Presseaussendung deutlich Stellung genommen: Was haben Josef Pröll und Ulli Sima gemeinsam?. Ab sofort müssen nun in NÖ an öffentlichen Plätzen und auch in Gasthäusern SÄMTLICHE Hunde (außer die in eine "Handtasche" passen!) mit Leine UND Maulkorb geführt werden. Siehe dazu unsere APA-OTS-Aussendung vom 4.11.2019: Neues NÖ Hundehaltegesetz – ein Schlag ins Gesicht für alle Tierfreunde! Einspruchmöglichkeit mit Antrag auf Einlitung einer Volksabstimmung besteht bis zum 5. 12. 2019 auf Ihrem Gemeineamt, das Formular dazu HIER! Erklärungen dazu auf www.suchhunde.at.

Was diese populistischen Gesetzes-Novellen alle gemeinsam haben: Sie bekämpfen in keinster Weise die Ursachen von möglichen Beiß-Vorfällen (Erziehung der Hunde und Schulung der Besitzer), scheren sämtliche Hunde über einen Kamm (vom kleinen Malteser über Familien-Schmusdehunde wie Golden Retriever oder Labrador bis zum Rottweiler) und lassen völlig außer Acht, daß zu 99% das Problem am oberen Ende der Leine sitzt. Darüber sind sich praktisch auch alle Hunde-ExpertInnen sowie erfahrene, verantwortungsvolle HundehalterInnen einig. Aber die Gesetze werden immer noch – meist eben ad hoc und anlaßbezogen - am grünen Tisch von PolitikerInnen gemacht, die einerseits von der Materie null Ahnung haben und andererseits noch völlig beratungsresistent sind!

Siehe orf.at: Hunde müssen künftig öfter Beißkorb tragen

Der niederösterreichische Landtag hat letzte Woche Änderungen des Hundehaltegesetzes beschlossen. Neu ist, daß es künftig an gewissen Orten – etwa in Gaststätten – zusätzlich zur Leinenpflicht auch eine Maulkorbpflicht gibt, die für alle Hunde gilt.

Bisher mußten nur Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotential, sogenannte Listenhunde, an öffentlichen Orten im Ortsgebiet mit Maulkorb und an der Leine geführt werden. Bei allen anderen Hunden reichte es in der Vergangenheit aus, wenn diese entweder Maulkorb oder Leine trugen. Künftig ist das anders. An bestimmten Orten gilt ab sofort für alle Hunde Leinen- und Maulkorbpflicht. Dazu zählen etwa Orte, bei denen üblicherweise größere Menschenansammlungen auftreten, wie z. B. Einkaufszentren, Freizeit- und Vergnügungsparks, Gaststätten und Badeanlagen während der Badesaison.

Ausnahme nur für „Handtaschenhunde“

Auch in öffentliche Verkehrsmitteln, Schulen, Kindergärten, Horten und sonstigen Kinderbetreuungseinrichtungen, auf Kinderspielplätze und bei Veranstaltungen und in beengten Räumen wie z.B. in Liften, Aufzügen und Gondeln müssen in Zukunft alle Hunde Leine und Beißkorb tragen. Ausgenommen von der Maulkorbpflicht sind nur Hunde, die ständig am Arm oder in einer Tasche getragen werden – oder auch Hunde mit ärztlich bestätigten Erkrankungen der Atemwege.

PS.: Auch in der heutigen Krone-Printausgabe für NÖ ist ein kritischer Bericht diesem Thema gewidmet.


01.11.2019

Heute, 1. November 2019 ist Welt-Vegantag.
Aus diesem Anlaß leiten wir die OTS-Presseaussendung der Fa. Veganz, Marktführer für vegane Lebensmittel, die mittlerweile in praktisch allen Supermärkten zu finden sind, weiter:

Wie leben Veganer*innen in Europa?

Passend zum Weltvegantag am 1.11.2019 veröffentlicht Veganz, der deutsche Marktführer für vegane Lebensmittel, die weltweit erste, repräsentative Studie zum Thema Veganismus in Europa. Befragt wurden dazu 24.000 Menschen in 15 verschiedenen Ländern. Worauf legen Veganer*innen in ihrem Einkaufs- und Ernährungsverhalten besonderen Wert? In welchen Einstellungen differenzieren sie sich wesentlich von anderen Ernährungsgruppen?

Woher kommt die Motivation, komplett auf tierische Produkte zu verzichten? Ganz klar an erster Stelle steht dabei der Tierschutz mit 95 Prozent Zustimmung, dicht gefolgt von Umweltschutz und dem gesundheitlichen Aspekt. Ganze 86 Prozent der Veganer*innen legen beim Lebensmitteleinkauf großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz - bei den Nicht-Veganer*innen sind es 14 Prozent weniger. Deutlich wird dies auch bei der Wahl der Einkaufsstätten, bei der sich mehr als drei Viertel der Teilnehmer*innen, die sich pflanzlich ernähren, bewußt für den Biomarkt entscheiden. Bei den übrigen Ernährungsgruppen ist es hingegen nur die Hälfte.

Nach dem Motto "Keine halben Sachen" pflegen knapp 85 Prozent den veganen Lebensstil auch über ihre Ernährung hinaus und achten auf tierfreie Kosmetik, Kleidung und Co. So sehen auch 93,7 Prozent der Veganer*innen in Insekten keine vertretbare Alternative und verzichten.

In Sachen Essen vertrauen Veganer*innen vor allem auf die eigene Küche. 46,3 Prozent kochen täglich selbst und weitere 26,2 Prozent mindestens fünf Mal pro Woche. Verfechter anderer Ernährungsformen hingegen stellen sich mit 38 Prozent deutlich seltener an den Herd. Neben dem Geschmack ist Veganer*innen vor allem der Gesundheitsaspekt ihres Essens wichtig.